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Zaphod

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Sonntag, 28. Februar 2016, 11:02

Sieben Weltwunder der Antike von Vyskowsky

Zu den zahlreichen besonders schönen Werken von Herrn Vyskowsky zählen m.E. die sieben Weltwunder der Antike (In der Antike wurden sie übrigens sehr viel bescheidener als "Sehenswürdigkeiten" bezeichnet.).

Von den sieben Weltwundern stehen -wie allgemein bekannt ist- nur noch die Pyramiden. Antike Beschreibungen der anderen Weltwunder liegen vor, helfen aber bei der Rekonstruktion ihres Aussehens nur wenig. Bildliche Darstellungen sind lediglich vom Leuchtturm von Pharos und von der Zeusstatue im Tempel zu Olympia bekannt - allerdings auf Münzen, d.h. sehr klein.
Vom Koloss von Rhodos und von den Hängenden Gärten sind bislang keine Überreste gefunden wurden, manche Althistoriker bestreiten sogar, dass es die hängenden Gärten gegeben hat. Sicher ist dagegen, dass der Koloss NICHT in der Hafeneinfahrt gestanden hat, sondern im Heiligtum des Helios, den er darstellt, errichtet wurde. Der Standort des Heiligtums ist umstritten, Reste des Koloss sind aber mit Sicherheit nicht mehr vorhanden.

Vom Mausoleum von Harlikanassos existieren immerhin genaue Beschreibungen aus der Antike sowie etliche Fragmente, die in anderen Bauwerken verbaut wurden, auch lässt sich im heutigen Bodrum die Stelle, wo es gestanden hat genau bestimmen. Seit den 1970er Jahren existieren wissenschaftliche Rekonstruktionszeichnungen, die einigermaßen zuverlässig sein dürften. Abgetragen haben das in erheblichen Teilen erhaltene Mausoleum übrigens die Johanniter im Spätmittelalter, wobei alle als heidnisch angesehenen Bilddarstellungen zerstört wurden -wozu Vandalen bemühen, ein paar christliche Ordensritter tuns auch.

Vom Leuchtturm von Alexandria gibt es etliche auch genaue Beschreibungen, auf deren Grundlage moderne Rekonstruktionszeichnungen angefertigt worden sind. Steine von ihm sind in der Festung von Kait-Bay verbaut.
Vom Leutturm gibt es übrigens ein recht neues Modell von Swiat Kartonu, das gerade auf Konradus gebaut wird.

http://www.konradus.com/forum/read.php?f…&filtr=0&page=1

Der Artemistempel von Ehepsos, der als das Weltwunder angesehen wird, sind die in der Forschung als Tempel "D" und "E" bezeichneten Tempel, denn in Ephesos wurden mehrere Artemistempel nacheinander gebaut. Tempel"E", eine vergrößerte Rekonstruktion des einer Brandstiftung zum Opfer gefallenen Tempels "D" wurde nach über 100 Jahren Bauzeit nicht fertig gestellt. Die Lage des ehemaligen Tempels ist bekannt, genaue Textbeschreibungen erlauben eine recht gute Rekonstruktion seines Aussehens.

Die Zeusstatue im Tempel zu Olympia schließlich ist ebenfalls von antiken Münzen her bekannt. Fundamentreste der Basis der Statue wurden gefunden, eine genaue bildliche Rekonstruktion ist jedoch nicht möglich.

Diesem Weltwundern hat sich nun Herr Vyskowsky in den 1990er Jahren angenommen, sie erschienen alle in ABC. Die Pyramiden, die allein wenig hergegeben hätten, wurden dabei um ein Modell der Sphinx, die Zeusstatue um den Tempel, in dem sie stand, ergänzt.

Die Pyramiden habe ich schon vor einiger Zeit gebaut und bei Herrn Wojcik konnte man eine bei GPM erschienene Ausgabe der hängenden Gärten bekommen.
Dieser Bogen, den ich hier vorstellen möchte, liegt nun schon einige Zeit bei mir und zwar aus folgendem Grund: Zum Bogen gehören zahlreiche Bäume und Palmen, die optisch nett, aber nicht gerade überwältigend rüberkommen. Die Höhe der Bäume und Palmen beträgt 2cm. Meine Frage: Kann man Bäume und Palmen in dieser Größe aus Plastik zu einem erschwinglichen Preis bekommen?
Das Modell selber imponiert mit immerhin 350 Teilen auf 6 Bögen. zahllose Durchbrüche und plastisch gestaltete Nischen verleihen dem Ganzen optisch viel Reiz. Der oberste Stock mit den eigentlichen Gärten wird durch Türmchen und kleine Plattformen auf Stelzen abgeschlossen.

Der einzige Aspekt, der mir missfällt, sind die roten Linien auf etlichen Bauteilen, die anzeigen, dass hier Nischen aufgeschnitten werden sollen (Bild 9). Hier genügt ein einfacher Schnitt nicht. Entweder muss man mit Doppelschnitten alle roten Linien entfernen oder diese übermalen.

Die Dimensionen sind mit 18,5 x 26,5 sowie 14cm Höhe überschaubar.
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Montag, 24. Oktober 2016, 19:15

Leuchtturm von Pharos – Anmerkungen zum Bau


In diesem Jahr ist es mir gelungen, noch einige der Sieben Weltwunder der Antike zu erwerben. Da ich wie gezeigt schon die Pyramiden gebaut habe, wurde das zweite in Ägypten beheimatete weltwunder, der Leuchtturm von Pharos, angegangen.


Allgemeine Anmerkungen
Das Papier aus der Zeitschrift ABC ist dünn und nicht von bester Qualität. Wer kann, sollte einen Scan verarbeiten.
Ansonsten gilt: (
A) Vorsicht beim Ausschneiden, das Papier fasert leicht aus.
(B) Tragende Teile mit 1-2mm Karton hinterkleben.
(C) Eher UHU verwenden, Weißleim ist riskant, er macht die Teile sehr labberig.


Normalerweise fange ich gerne mit einem Titelbild vom Modell und Abbildungen der Bauanleitung an, doch ersteres gab es aufgrund der Art der Publikation nicht und die Anleitung lag mir nur als Fotokopie vor, abgescannt kaum noch aussagekräftig.


Also direkt ins Modell, gebaut wurde von unten nach oben, d.h. entgegen der Teilnummerierung:


Basis (Teile 27-48)

Dies ist mit Sicherheit der komplizierteste Abschnitt des Modells. Der Große Innenhof (27) schließt an zahlreiche Teile an (Ecktürme, Mauern, Türme und Tor des Eingangsbereichs), die ihrerseits an bzw. in Teil 30 („Dach“ der Grundmauern 31 und 32) geklebt werden. BIld 1 zeigt diese verschiedenen Teile, von links: Grundmauern mit "Dach" (30-32), umlaufende Mauern und Türme 28-29, 33, 36-45 und darüber der Große Innenhof (27).


Baureihenfolge
Die Baugruppe erst auf die Grundplatte 48 (Bild 2) kleben, wenn die anschließenden zwei Stufen des Turms aufgeklebt worden sind.

Konstruktionsfehler
Diese sind leider hier, wie insgesamt recht zahlreich, aber zu kompensieren:

Die Grundmauern 31 und 32 sind zu kurz für ihr „Dach“ 30. Schneidet man letztgenanntes nicht ca. 1mm knapper aus (was ich nicht tat), lassen sich die Grundmauern an zwei Ecken nicht zusammenfügen. Es bleibt eine Lücke von ca. 1,5mm. Leider sind die Grundmauern auch zu kurz für die Vorzeichnung auf der Grundplatte 48 (Bild 3). Hier müssen die Ränder passend eingefärbt werden. Insbesondere die vordere Linie passt nicht. Wenn man diese einhält, ragt die steinerne Brücke (46-47) ca. 2mm über den Rand der Grundplatte hinaus, versetzt man aber alle GRundmauern 2mm nach hinten, hat man die nachgefärbte Spur an prominenter Stelle (Bild 4).

Auf Teil 46 sind zwei unnötige Knickmarkierungen und zwar jeweils die erste Strich-Punkt-Markierung, wenn man von außen nach innen geht (Bild 5).



Stabilisierung und Vorgehen bei Bau
Der Große Innenhof (27), das Dach der Grundmauern (30), die Seitenmauern (33), je zwei Wände der Ecktürme (28-29), alle Flächen der Türme und kleinen Mauern auf der EIngangsseite sowie die Grundplatte 48 wurden auf 2mm Karton aufgezogen. Was die Grundplatte angeht: Nun können zwar die Schiffe nicht mehr mit ihren Klebelaschen durch deren Schlitze (Bild 1) geschoben werden, aber dies hätte das Wasser rund um die Schiffe ohnehin nur verunstaltet.

Bilder 6 und 7: Das verstärkte Teil 30

Die Grundmauern 31 und 32 werden mit ihren Klebelaschen an den dem Teil 30 unterklebten Karton angeklebt. Nach dem Trocknen können die Grundmauern an ihren Ecken zusammengeholt werden, allerdings sollten die Grundmauern unbedingt stabilisiert werden, hier bieten sich verschiedene Varianten an.
(A) Die stabilste Variante: Die Grundmauern auf 2mm Karton kleben. Allerdings muss man sie an ihren Schmalseiten beim Ausschneiden passend anschrägen.
(B) Ansonsten nach der Montage der Grundmauern an Teil 30 unten jeweils einen 3-4mm hohen und 2mm dicken Kartonstreifen einkleben.
Bei beiden Varianten zusätzlich 13 auf 2mm Karton aufgezogene Kopien der Profile 34 und 35 passend getrimmt (Höhe 2mm geringer, um die Verstärkung von 30 auszugleichen, Länge m.E. ohnehin falsch bemessen) an allen vorstehenden Stellen von 30 einkleben. Diese stabilisieren nicht nur den Unterbau, sondern bieten später für die Türme und Mauern willkommene Klebeflächen.

Bilder 8 und 9: Die Verstärkungen der Grundmauern
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Montag, 24. Oktober 2016, 19:30

Basis (Teile 27-48) (Fortsetzung 1)

Stabilisierung und Vorgehen bei Bau

Rundum die Türme (28/29) und Mauern (33) anbringen. Bei den Türmen ist zu beachten, dass diese ungleichmäßige Wände haben und dass die Brüstungen der oben abschließenden Teile (29) dies berücksichtigen (Bild 3). Die Wände der Türme, die an Mauerteile geklebt werden, von innen mit 1,5mm Pappe hinterkleben, um eine glatte und steife Klebefläche zu bekommen. Bei den Mauern (33) die Laschen an den Seiten durch 1,5mm Pappprofile ersetzen und die Längswand zum Großen Innenhof (27) mit 1,5mm Pappe hinterkleben.

Bilder 1 und 2: Ein Blick von unten zeigt die zahlreichen verstärkten Teile

Bild 4: Passproben während des Baus

Bild 5: Die Türme erst schließen und dann die Dächer von oben einführern. Die Dächer passen stramm, aber es geht. Ich bin nur einmal von diesem Schema abgewichen und der Trum ist mir prompt satt missraten.

Bild 6: Wenn der Verstärkungskarton erst nachträglich angebracht wird, klebe ich ihn auf eine Kopie des betreffenden Teils, so lässt sich die passende Form einfach ausschneiden.

Bild 7: Zwischen Teil 30 und Innenhof 27 geht es eng zu. Ohne Verstärkungskarton verwand sich das dünne Papier massiv

Bild 8: Mit dem Verkleben wurde vorne begonnen. Die hintere Mauer 33 ist nur aufgestellt

Bild 9: Die Mauern und Türme ließen sich gut an 30 kleben, doch es ergab sich ein Versatz, der am Ende an einer Stelle mit einer Blende kaschiert werden musste
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Montag, 24. Oktober 2016, 19:53

Basis (Teile 27-48) (Fortsetzung 2)

Der Innenhof 27 nötigte mir im Vorfeld gehörigen Respekt ab. Trockenproben zeigten aber, dass er sich mit Ausnahme der großen Tores sehr gut an die verschiedenen Türme und Mauern schmiegte.

BIlder 1 und 2: Lücke am großen Tor mit vorbereiteter Blende

Bild 3: Lücke in einer Ecke mit Weißleim verfüllt (wird anschließend überstrichen)

Montiert wurde der Innenhof (27) wie folgt: Er wurde ca. 3 mm oberhalb seiner Endposition eingeschoben, dann wurden die Klebflächen von unten bestrichen und anschließend wurde der Innenhof von oben vorsichtig in Position gedrückt. Diese Methode vermeidet Klebstoffschmierer weitestgehend.



Erstes Geschoss mit Tritonen (Teile 23-26, 64), achteckiges Geschoss (Teile 18, 21-22) )


Konstruktionsfehler
Auf Teil 18 kommt die Vorzeichnung für das Geländer 21 überhaupt nicht hin. Es muss ein Stück von fast 3mm eingesetzt werden (Bilder 4 und 5). Auch das Geländer 23 ist für die Vorzeichnung 24 zu knapp bemessen.

Der Turmabschnitt 25/26 ist zu klein für die Vorzeichnung auf 27, selbiges gilt für den achteckigen Turm 21 (Bild 6).


Stabilisierung
Teil 23 auf 2mm Karton ziehen

Superung
Die grünspangrünen Tritonen sollten schlicht verdoppelt werden. Das hätte wenig überzeugend gewirkt, weglassen wäre besser gewesen. Sie wurden auf 2mm Karton gezogen, ausgestochen und gold übermalt. Das verleiht ihnen eine angemessene Tiefe (Bilder 7 und 8)
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Helmut B.

Hennings Dino

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Montag, 24. Oktober 2016, 20:15

... Meine Frage: Kann man Bäume und Palmen in dieser Größe aus Plastik zu einem erschwinglichen Preis bekommen?
...


(Laub-)Bäume gibt es im Modellbahnbereich als "Büsche" im Maßstab 1: 220.
Aber wirklich schön finde ich sie nicht.

Man kann sie aber relativ einfach selber machen. Im Netz gibt es viele Anleitungen dazu, zum Beispiel bei Tante Google unter "modellbäume selber machen".

Das müsste auch mit Palmen gehen.
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
In Erinnerung an Simone Veil, † 30. Juni 2017



Im Bau: CAP SAN DIEGO (roko)

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Montag, 24. Oktober 2016, 20:35

Obere Geschosse mit Leuchtfeuer und Poseidon-Statue (Teile 1-17, 19, 65)


Jetzt fehlten noch die abschließenden drei Geschosse: Ein Achteck mit Bögen, eine Säulenreihe mit der Schale für das Leuchtfeuer in der Mitte und ein von einer Poseidonfigur gekröntes, enormes Spitzdach.

Gleich der unterste Abschnitt bereitete ganz erhebliches Kopfzerbrechen. Zu erine glatten Lösung bin ich nicht gelangt.

BIld 1 zeigt die zu verbauenden Teile. Die acht Wandungen 19 werden in die Ausschnitte von Teil 17 geklebt und verleihen diesem so die nötige Tiefe. Den oberen Abschluss bilden die (zuvor stabilitätshalber auf Bastelkarton gezogenen) rückseitig zu verklebendenden Teile 15 und 16. Die Basis wiederum Teil 18
So weit, so gut. ABER: WO und WIE soll da Teil 20 reinpassen???????? Richtig, innen in Teil 18 gibt es eine freie Fläche, doch dafür ist 20 VIEL zu groß (Bild 2: Passprobe mit Kopie) . Die umlaufende Beschriftung "17+18" auf Teil 20 ist auch nicht hilfreich, wahrscheinlich ein Anleitungsfehler, es soll wohl "17 + 19" heißen. Die Anleitung (Bild 3) hilft leider nicht.
Wie man es auch dreht und wendet, ich bin nicht drauf gekommen, wie mit 20 zu verfahren ist. Am Ende habe ich das Teil so zugeschnitten, dass es die freie Fläche innen in 18 verdeckte (und mich dabei beim ersten Schneiden verrechnet, so dass ich außen anflicken musste (Bild 4) au weia!)


Danach habe ich den Bogengang erstellt (Bilder 5 bis 8), es sieht alles ganz manierlich aus, aber Teil 20 hat gewurmt.
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Montag, 24. Oktober 2016, 20:56

Obere Geschosse mit Leuchtfeuer und Poseidon-Statue (Fortsetzung 1)

Oberhalb des Säulengangs gab es eine salopp gesagt tortenförmige Zwischenschicht, die an zwei Mängeln litt:

Ihr Band (13) war nicht nur viel zu labberig sondern auch ca. 5mm (!) zu kurz. Dasselbe gilt für Band 5 weiter oben (selbe Zwischenschicht). Es musste je ein entsprechendes Stück eingeflickt werden.
Zur Stabilisierung wurden passend ausgeschnittene Bänder aus Bastelkarton hinterklebt.

Bild 1: Hier sieht man die Reparaturen am Beispiel der "Torte" 5-7. Ein Streifen Bastelkarton ist zur Stabilisierung eingeklebt, die Klebezacken an Teil 5 wurden entfernt und der Deckel oben rechte wurde als zusätzliche Stabilisierung oben eingeklebt (Bild 2).
Bild 3: Der eingeflickte Abschnitt, schon recht erheblich, der Fehler hier.


Es folgte die Säulenreihe:

Die Vorzeichnungen für die je 8 Löcher in den Scheiben 7 und 8 sind deutlich zu klein. Man muss nicht den vom Kreuz (= Symbol für „Ausschneiden“) markierten inneren Kreis, sondern den äußeren Kreis ausstechen (Bild 5 zeigt noch vier falsch ausgeschnittene Kreise)

Teil 9 dürfte als Schablone dienen (Bild 4). 3mm Rundprofile sind als Kern etwas zu klein, wenn man die Säulen ca. knapp 1mm schmaler schneidet, kommt es glatt hin.

Obwohl das Papier dünn ist, lassen sich die Säulen 10 nicht glatt rollen, es gibt viele feine Knicke

Mir stand nur eine Fotokopie der ursprünglichen Anleitung zur Verfügung, aus der sich die Montage nicht immer einfach ablesen ließ. Teil 6 ergibt nur einen dünnen Ring, der auf die Rückseite von 7 geklebt wird. Er bildet dann eine Einfassung, in die Teil 5 geklebt wird (Bilder 6 und 7). Teile 14 und 15 haben dieselbe Funktion.

Der Deckel der Feuerschale (12) wurde geöffnet, die Schale selbst innen farbig angelegt (Bild 8)
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Montag, 24. Oktober 2016, 21:02

Obere Geschosse mit Leuchtfeuer und Poseidon-Statue (Fortsetzung 2)


Jetzt konnte der letzte Abschnitt des Gebäudes folgen: die Turmspitze. Diese hat einen etwas zu geringen Durchmesser für die Scheibe 4, die sie unten abschließt. Der Rand von 4 muss rot gefärbt werden (Bild 1). Die Spitze, die diese abschließende kleine Plattform (3) sowie die Statue des Poseidon (65) wurden mit Goldfarbe überstrichen. Um der Statue mehr Körper zu verleihen, wurde sie vervierfacht auf Abfallkarton aufgeklebt und dann ausgestochen. Der Sockel der Statue wurde dreidimensional gestaltet und ebenfalls golden überstrichen (Bilder 2-3).
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Montag, 24. Oktober 2016, 21:18

Schiffe (Teile 49-63)

Damit war es fast geschafft, aber die 4 winzigen beigegebenen Schiffe konnten nicht so bleiben: Die Schiffsrümpfe haben keinen Körper. Man sollte ein selbst erstelltes Hauptdeck einziehen, das hebt den optischen Eindruck.
Die Masten (einer fehlt ohnehin im Bogen) sollten aus Draht oder dünnen Polysterolstäben hergestellt werden.
Es sollte eine Takelage mit gezogenem Gussast angebracht werden.

Eine kleine Anmerkung: Die beiden Kriegsschiffe halte ich für recht klein geraten, wenn die maßstäblich sind, dann wäre das rote Dach oben ca. 35 Meter lang, also 7-8 Stockwerke hoch. Die beiden Handelsschiffe wiederum sind in Relation zu den Kriegsschiffen m.E. deutlich zu groß.

Bild 1: Ein Schiffsrumpf. Der Rammsport wurde bereits um die Hälfte gekürzt, auch der Rest ragt noch schräg nach oben, was vollkommen ahistorisch ist. Mast und Segel sind in Vorbereitung. Die Gitter über der linken Rumpfhälfte stellten einen Aufbau auf dem Schiff dar, den ich so auf keiner Abbildung eines antiken Kriegsschiffs gesehen habe. Noch massiver ist er auf dem zweiten Kriegsschiff (Bild 2). Den habe ich wegfallen lassen.
Bild 3: Das selbstgeschnitzte Deck. Grundlage war die Rezerwa der alten "Fuso" von Oriel.
Bild 4: Die Kriegsflotte hat Segel gesetzt.
Bild 5: Rückseitiges Einfärben ist durchgehend erforderlich
Bild 6: Loch für den Mast
Bild 7: Mast verankert
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Montag, 24. Oktober 2016, 21:29

Zum Abschluss Bilder des fertigen Leuchtturms.


Fazit
Die Optik des fertigen Leuchtturms ist gut, aber m.E. nicht überwältigend. Dies liegt am obersten Drittel des Baus. Hier stimmen für mich die Proportionen nicht. Das achteckige Bogenrund ist gegenüber dem Säulenkreis, der die Feuerschale umschließt, zu kurz geraten, das Dach in knallrot wirkt ebenfalls überproportioniert.

Das weiche Papier und etliche Konstruktionsfehler verlangen dem Bastler durchgehend eine hohe Wachsamkeit ab.
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  • 7 Weltwunder Leuchtturm Pharos (122).jpg
  • 7 Weltwunder Leuchtturm Pharos (124).jpg
  • 7 Weltwunder Leuchtturm Pharos (126).jpg
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  • 7 Weltwunder Leuchtturm Pharos (130).jpg
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  • 7 Weltwunder Leuchtturm Pharos (144).jpg
  • 7 Weltwunder Leuchtturm Pharos (29).jpg

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Schildimann (25.10.2016), Riklef G. (25.10.2016)

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Montag, 24. Oktober 2016, 21:35

Hallo Helmut,


vielen Dank für Deinen Tipp !


Zaphod

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Montag, 24. Oktober 2016, 22:07

Moin Zaphod,

bezüglich der Palmen schau doch mal hier; http://www.samtrees.com/cchanpin2.asp?a_…%20Palm%20Trees
Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn wenn wir die unbeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen.

Karl Popper

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Montag, 24. Oktober 2016, 23:18

Hallo Robert,

oh, die sehen schon mal sehr gut aus !

Zaphod

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