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Samstag, 3. Juli 2004, 20:02

Seenotrettungskreuzer - Alstermodell

Hallo,

obwohl hier im Forum so viele besonders begabte Baubogenbastler sich tummeln, wage ich es dennoch, mal ein altes Schätzchen vorzustellen:
den Seenotrettungskreuzer "Georg Breusing" vom nicht mehr existierenden Verlag Alstermodell.

Ich habe dieses Schiffchen vor etwa 12 Jahren gebaut, seid bitte nachsichtig, denn da habe ich die Schnittkanten nicht eingefärbt, die Reling ist ein Papierzaun, und die Fenster bestehen aus Druckfarbe. So montiert mit einer selbstgebastelten Plexiglasabdeckung hat es immerhin die Jährchen gut überstanden (wogegen mein Leibesumfang sich merkbar geändert hat). Irgendwie hänge ich an dem kleinen Ding.

Papier-Tiger
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Samstag, 3. Juli 2004, 20:03

Seenotrettungskreuzer - Alstermodell

Hier noch ein Foto, nicht ganz scharf, damit man die Fehler nicht so sieht.
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Samstag, 3. Juli 2004, 20:05

Seenotrettungskreuzer - Alstermodell

Und noch ein Foto: Das Schiffchen hat was (für mich).
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Ernst

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Samstag, 3. Juli 2004, 20:12

Papier-Tiger

Allererste Sahne, Hervorragend =D> =D> =D> =D> =D> =D> =D>

100 Karton-Daumen

Ernst

Und wie der Seenotrettungskreuzer durch die See fährt einfach Klasse.

Hab mich in dieses einfache Modell verguckt.
Bin jetzt ein GELIaner

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Samstag, 3. Juli 2004, 20:17

RE: Seenotrettungskreuzer - Alstermodell

Hallo,

bedeuten nicht gefärbte Schnittkanten, gedruckte Fenster und eine Gartenzaunreling, das Modell ist nicht sehenswert?

Die Seite " Kartonbau.de " beschäftigt sich doch mit Modellen aus Karton. Das bedeutet es gibt gedruckte Fenster , Schnittkanten, und bei Schiffsmodellen eine Gartenzaunreling.

Ein Modell muss sicher nicht mit Ätzteilen ausgerüstet werden um interssant zu sein. Wichtig ist doch eigentlich das der Bau spass macht und versucht wird aus dem bedruckten Karton etwas ordentliches zu gestalten.

Gruss Michael

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Samstag, 3. Juli 2004, 20:26

RE: Seenotrettungskreuzer - Alstermodell

Hi, Michael,

hast schon recht, und Spaß gemacht hat der Bau damals auf jeden Fall. Nur wäre mit meiner heutigen Technik das Schiffchen wohl noch präsentabler. Ich habe es trotzdem in die Galerie gestellt, damit man mal sehen kann, dass man auch mit wenig Aufwand direkt aus dem Karton gute Ergebnisse erzielen kann (vorausgesetzt, die Konstruktion stimmt).

Nun, ich habe den Bogen nochmal, und wenn das neue Schiff 'Hermann Marwede' fertig ist, werde ich es auf dem Qualitätslevel nochmal bauen. Wird bestimmt interessant.

Papier-Tiger
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Mathias Nöring

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Samstag, 3. Juli 2004, 21:15

Hey Papiertiger !
Mich würde mal folgendes interessieren:

Wie genau hast Du die Wasseroberfläche gemacht ???? Sieht nämlich absolut geil aus !!!

So long ....

Rockabilly
Der Blöde ist immer der Realist...
Aber wer braucht schon Leute, die zusammen Ihren Namen tanzen!

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Scorpio

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Montag, 5. Juli 2004, 11:50

Hi Papier -Tiger,
ich bin geschockt und sprachlos
Eine Wunderbare Dioramme!

Gruß
Scorpio

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Montag, 5. Juli 2004, 14:04

Hallo Malo

Leider ist das Modell nicht von mir............

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Montag, 5. Juli 2004, 16:25

Wasser für Kartonschiffe

Hallo, Rockabilly,

tja, wie habe ich damals das Wasser gezaubert? Ganz hundertprozentig weiß ich es auch nicht mehr, aber die wesentlichen Schritte bekomme ich noch zusammen.

Der gesamte Rahmen mit einer 11 mm-Spanplatte als Mittelstück wurde zuerst fix- und fertiggestellt, der Rahmen dann abgedeckt. In die Spanplatte wurden kreuz und quer Rillen gezogen (mit einer Raspel), damit der daraufkommende Gips einen Halt findet. Von der Unterseite des Schiffchens habe ich eine Schablone aus starker Pappe hergestellt und an der richtigen Stelle platziert (muss später lösbar sein!).

Dann wurde Modellier-Gips (ist feiner, gibt’s auch im Baumarkt) aufgetragen und die grundsätzliche Dünung aufmodelliert, wobei die Wellentäler fast die Grundplatte berühren. Soweit möglich wurde im noch abbindenden Gips das Fahrwasser eingearbeitet (ich hatte dafür einige Fotos studiert). Sonst kann man mit einem meißelähnlichen Instrument etwas Gips entfernen, es folgt ja noch eine Schicht.

Nach dem Abbinden des Gipses habe ich die Kartonschablone entfernt, kleine Ausbrüche sind nicht schlimm. Dann wurde das Schiffchen in der Aussparung endgültig verklebt. Jetzt der Trick, damit das Schiffchen nicht zu viel Wasser ‚überholt’:

Eine kleine Portion Modellier-Gips wird angerührt und dann, wenn sie gerade noch formbar ist, mit – einer alten Zahnbürste aufgetragen. Man kann damit schön die Lücken bis zum Modell füllen, den Wasserwulst am Bug aufbauen und durch Tupfen die Blasenstruktur der Bugwelle und des Heckwassers erzeugen. Sogar Spritzen kann man mit den Borsten (so habe ich früher mitunter meine Kinder ‚geduscht’ – mit Wasser, nicht mit Gips!).

Der Rest ist Farbe in verschiedenen Blautönen und Weiß, nass in nass aufgetragen, wobei die Wellentäler dunkler sein müssen als die Wellenkämme. Zum Schluss dann 2 Schichten farbloser Glanzlack über alles, bis auf das Schiffchen, das bleibt naturell. Kleine Lackspritzerchen an der Bordwand schaden aber nicht.

Letzte Aufgabe: Abklebung des Rahmens entfernen, nachpolieren, Schild dran. Fertig.

Papier-Tiger

PS. Dies ist das bisher einzige Schiff, bei dem ich es so gemacht habe. Bei größeren habe ich mich nicht getraut, die Topfzeit von Gips (die Zeit bis zum Abbinden, in der man ihn modellieren kann) ist mir dann zu kurz. Jetzt stehen meine Schiffe auf schräg geschnittenem Bristol-Karton von 1 mm Stärke, der oben mit glänzendem Fotokarton kaschiert ist, auf den ich ein Foto mit einer Wasseroberfläche gedruckt habe, angepasst und nachbearbeitet mit einem Pixel-Programm (siehe anderen Thread 'Seenotrettungskreuzer - Passat-Verlag' in der Galerie).
Fülle Deine Tage mit Leben und nicht Dein Leben mit Tagen.

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