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M_40

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Donnerstag, 14. September 2017, 18:16

Schwerer Kreuzer Blücher 1:250 WHV/Möwe

Hallo Freunde der Grauen,

Vergangenes Jahr habe ich aus meinen "alten Schätzen" die Hipper/Blücher von WHV/Möwe angeschnitten, die ich doppelt hatte. Nach dem Copyright der (unvollständigen!) Bauanleitung stammt der Bogen aus 1989.



Ich dachte, WHV hätte den letzten Bauzustand von Blücher zu Grunde gelegt. Laut Bonomi/Joslin (herzlichen Dank an Hans-Jürgen für den Link http://www.forum-marinearchiv.de/smf/ind…pic,4305.0.html ! - Name der URL will hier mal wieder nicht klappen) hatte Blücher aber seit Februar 1940 die geschlossene Admiralsbrücke, wie wir sie von Hipper kennen.



Ich habe ein Aufsteckteil gebastelt (und später leider mit Kaffee übergossen), dessen Fenster durch die im Baubogen vorgegebenen Maße der Plattform recht unproportioniert sind. Diese schmalen Seitenfenster entsprechen aber den Skizzen bei Joslin und Gröner. Nachdem ich schon mal damit angefangen hatte, habe ich nach weiteren Änderungen/Ergänzungen gesucht.
(Auch mein 2. Gedanke, WHV habe die Bauzustände bei Indienststellung zu Grunde gelegt, haut auch nicht hin. Denn dann hätte keine schräge Schornsteinkappe gedruckt sein dürfen, was aber zum Glück der Fall war.)
Zwar schreibt WHV von 22 2-cm-Flak, fügt im Bogen aber nur 4 bei. Bonomi/Joslin zeigen für Blücher stets 8 2-cm-Einzellafetten. Ich habe also 4 weitere dazugestrickt.



Auf je 1 Paar zeigt ein Pfeil. Eines der Rohre ist aus Nähfaden, die übrigen sind Anti-Thrombose-Spritzen.
WHVs 3,7-cm-Zwillinge sind mir zu unproportieniert. Ich habe in Anlehnung an Angrafs Graf Zeppelin (deren Originalbogen ich habe) einfach die Bodenplatten größer ausgeschnitten, den Lafettensockel um 90° gedreht aufgeklebt und einfache eigene Rohrhalterungen geschnitten, in die ich die Rohre angemessen eng beieinander einkleben konnte. Bei einem dieser Geschütze habe ich Andeutungen von Richtschützensitzen, Stellrädern und Visieren hinzugefügt.



Meine 2- und 3,7-cm-Rohre sind nicht höhenrichtbar :D .
Da ich die sAri nicht rechtzeitig eingescannt habe, um sie am PC umzufärben, habe ich für deren Hauptteile gelbe "Auflegetücher" gebastelt, um annähernd den Eindruck bei "Weserübung" erzeugen zu können.



Die Räder auf den Bugankerspills hätte ich besser schwarz oder grau angemalt.

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Donnerstag, 14. September 2017, 18:26

Meine Idee, die Flugzeugübernahmekräne höhenschwenkbar zu bauen und trotzdem immer straff gespannte "Seile" zu haben, indem ich zunächst Gummifaden nahm, ließ sich nicht verwirklichen, weil die Gummifäden schon bei geringer Auslenkung so viel Kraft entfalteten, dass sie den Kranarm in die Ausgangsstellung zurück zogen.



Der Hangardeckel ist abnehmbar.



Das dritte Bordflugzeug ist originalgetreu nicht an Bord, weil es beim Übernahmeversuch beschädigt und deshalb in Kiel zurückgelassen worden war. Die rechte Tragfläche ist nach einem Foto ungefähr originalgetreu verstaut. Die linke habe ich "freistil" verstaut, damit man den Kennbuchstaben - wenn ich mir schon die Mühe gemacht habe, ihn aufzudrucken - sehen kann. Inzwischen habe ich noch das Hangardach in 3 Teile zerschnitten, damit ich es leichter handhaben kann.

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Donnerstag, 14. September 2017, 18:51

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Den WHV-Heckanker hatte ich verschlampert (er fand sich dann doch wieder), so dass ich einen 30% größeren nachgedruckt habe. Gegenüber Bonomi/Joslin ist er immer noch etwas zu klein. Zumindest der Heckanker sollte besser rumpfgrau sein. Mit dem Untergangsfoto ist nachgewiesen, dass Blücher den Heckadler bis zuletzt führte.



Am Bugspitzenanker habe ich zu viel abgeschnitten, weil mir seine Ausrichtung anfangs nicht klar war.
Die Nöckchen bei den Bugankern habe ich gem. Bonomi achterlich der Buganker gebaut. Dort erschienen sie mir auch logischer. Dort sind sie auch beim Hipper-Modell in Cuxhaven. Auf vielen Fotos sind sie aber tatsächlich davor, auch beim Modell von PE in Laboe. Ich habe aber auch ein Foto, auf dem sie achtern des Ankers sind.
Das 1. V-Boot habe ich (fast) gebaut wie von WHV vorgesehen. Beim 2. habe ich dem Fahrstand Seitenfenster und Dach hinzu gefügt. Beim letzten den Fahrstand ein Stückchen weiter nach vorn versetzt.



Wo war die Schiffsglocke? Das Modell von Prinz Eugen in Laboe hat sie zwischen den Stützen des Großmastes. Da mein Großmast nachträglich eine Stütze aus Draht brauchte, habe ich ihm das vierte (Haupt-) Bein gezimmert, das WHV weggelassen hat, und eine Schiffsglocke dort angebracht. Auf Fotos von der Indienststellung war sie aber an der Barbette von Turm Bruno oder Cäsar.

Ein Takel-/Antennenplan stand mir nicht zur Verfügung. Auf mir zugänglichen Fotos war nicht viel zu erkennen. Insbesondere nicht, wo die Strippen unten enden. Es muss doch wohl auch Nagelbretter für die (Signal-) Flaggenleinen gegeben haben? So ist Fantasie im Spiel. Und die Leinen lasse ich mal schlicht nach unten baumeln, bis ich vielleicht Besseres erfahre.



Die längere Spiere am Heck gab's wahrscheinlich nur auf der Bb-Seite.

Ob die Fallreeps senkrecht hoch, flach aufs Deck geklappt oder irgendwie unter Deck verstaut wurden, kann ich auf Fotos nicht herausfinden. Ich neige zu letzterem. Das einzige Foto, auf dem ein senkrecht hochgeklapptes Fallreep erkennbar sein könnte, wie ich mir das vorstelle, ist das von Hipper im Nov/Dez 1939 im vereisten Hamburger Hafen. Aber da ist es an der "falschen Stelle", direkt achtern der achteren 10,5. Deshalb habe ich nur auf Stb (hochgeklappte) Fallreeps angebracht.



Bei den erhöhten 10,5ern und den TR-Sätzen habe ich die Reling unterbrochen, damit ich die Waffen drehen kann. Aus übrig gebliebenen Relingstücken habe ich lose "Anlehnteile" geschnitten, die ich in diese Lücken ggf. hineinstellen kann.

Aber wo hin mit dem guten Stück? Es ist einschl. Heckflaggenstock 84 cm lang und passt in keines meiner Regale. Es ist ja schon mein Tisch zu klein, dass ich die Kamera noch darauf aufstützen könnte (gegen Verwackeln), und noch querschiff das ganze Schiff aufs Foto kriegen.

Beste Grüße
Eugen

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Sonntag, 17. September 2017, 15:59

Hallo Eugen,

da hast du aber das Optimale aus dem WHV-Bogen herausgeholt und aupfepept! Gratuliere!
Viele Grüße
Hans-Jürgen

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