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romiol

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Freitag, 18. Januar 2013, 19:55

Schwarzer Rabe - Fleute 1627 (Shipyard 1:96)

Hallo zusammen

Ich möchte euch heute mein neues
Karton-Projekt vorstellen: Schiffe, insbesondere Segelschiffe habe es mir
angetan und als Abwechslung zum Bau der hölzernen H.M.S. Victory habe ich
beschlossen, eine Papier-Fleute zu bauen und zwar die "Schwarzer
Rabe" von Shipyard.


Die „Schwarzer Rabe“ ist eine typische Fleute des 17. Jh..
Fleuten haben ihren Ursprung in den Niederlanden und sind dreimastige
Handelsschiffe mit grossem Laderaum und niedrigem Tiefgang. Vermutlich ist die
Fleute auch der erste Schiffstyp, auf dem die Ruderpinne durch ein Steuerrad
ersetzt wurde. Aufgrund der hohen Effizienz verbreiteten sich Fleuten rasch in
die Nord- und Ostsee sowie bis ins Mittelmeer. Sie waren einfacher zu segeln
als Galeonen, benötigten die kleinere Besatzung und waren steuergünstig. Damals
berechnete nämlich Dänemark den Wegzoll auf Grund der Decksfläche. Um die
Gebühren der Fracht pro Kubikmeter zu senken, hatten Fleuten ein schmales Deck,
einen bauchigen Rumpf mit Rundgatt und stark nach oben verengte Bordwände. Fleuten
waren zweckmässig gebaute Handelsschiffe und daher nur wenig verziert.


Die „Scharzer Rabe“ war eines der Schiffe des 1. Geschwaders
der poln. Königsflotte, welche in der Seeschlacht von Oliwa (28.11.1627) die
schwed. Schiffe besiegten und kurzfristig die Seeblockade der Hansestadt Danzig
unterbrachen. Während der Seeschlacht führte sie 10 zusätzliche Kanonen, also
deren 18. Länge: 106 Fuss; Breite: ca. 7m; Frachtraum: 130 Lasten.


Das Modell ist im Massstab 1:96; Länge: 40,5cm, Breite:
16,8cm, Höhe: 34,5cm


Das Kartonmodell besteht aus:
9 A3-Seiten + 1 A4 Seite mit den Bauteilen
11 Seiten Montagezeichnungen, Schablonen, Fotos
Laser-geschnittene Spanten

Zusätzlich kaufte ich den Lasersatz für diverse Details
(Kanonenlaffetten, Deck-Unterbau etc.) sowie den Mastensatz.

Hier ein paar Bilder vom Modellbogen.
Liebe Grüsse und gut Kleben/Schneiden
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romiol

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2

Freitag, 18. Januar 2013, 19:59

.. und weiter mit Bildern des Bogens.

Das Schiff wurde inzwischen auf Kiel gelegt. Die Passgenauigkeit ist phänomenal! Bilder und mehr dazu folgen - vielleicht noch heute, sonst dann halt morgen.

Viel Spass!
Rosmarie
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schnecke

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3

Freitag, 18. Januar 2013, 20:10

Hallo Rosmarie,
Da hast du dir ja was ganz tolles vorgenommen.
Ich bin gespannt und interessiert an deinem Bau.
Bis bald
Gruß Uwe
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Scotty

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4

Freitag, 18. Januar 2013, 20:19

Hallo Rosmarie,

ein schönes, interessantes und anspruchvolles Modell :thumbup: . Ich wünsche Dir viel Spass und Erfolg.

Gerne werde ich Dir beim Bau über die Schulter schauen.

Viele Grüsse aus Villingen-Schwenningen

Thomas
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andiruegg

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Freitag, 18. Januar 2013, 20:28

Hallo Rosmarie

Da hast du dir ja was angelacht ^^. Wenn ich mir nur schon den Bogen im vierten Foto oben ansehe! Und dann all das stehende und laufende Gut. Aber da hast du ja sicher vom Holzmodell her schon Erfahrung. Ich bin auf jeden Fall auf den Fortschritt gespannt.

Also, mach's guet!
Andi

"Wer seine Grenzen kennt, hat sie." (Jonathan Livingston Seagull)


im Bau: Kosmonawt Juriy Gagarin (Oriel) / USS Maine (HMV)
in letzter Zeit fertig gestellt:
Steam Boat Sabino (MB-Kartonmodell) / IJN Kaga (Dom Bumagi) / The Steamer Winans (Heinkel Models)

Gustav

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6

Freitag, 18. Januar 2013, 21:14

Moin Rosmarie,

ein interessantes und schönes Modell.
Ich wünsche Dir viel Freude und gutes Gelingen beim Bau!

Viele Grüße
Gustav
Auch kleine Dinge können Freude bereiten.

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7

Freitag, 18. Januar 2013, 22:28

Hey Rosmarie

Ein sehr interessantes und wenig gesehenes Modell hast Du Dir ausgesucht! Schön, dass Du uns den Bau zeigst und einen BB verfasst!

Wir sehen uns ja morgen (ich hoffe, Deine Bronchitis ist soweit wieder geheilt!!!)
Ich freue mich!

Bis dann
Peter

romiol

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8

Samstag, 19. Januar 2013, 08:24

Vielen Dank für all die guten Wünsche! Ich kann sie
brauchen, ist der Rabe doch mein erstes Papierschiff.


@Andi: Die Kleinteile sind so eine Sache. Das Holzmodell der
Victory ist im Massstab 1:72 und da habe ich die Kanonen mit 2mm Blöcken
getakelt, was an sich schon an der oberen Grenze war. Beim Raben müssten dann
die Blöcke und Jungfern noch kleiner sein, was nicht mehr wirklich machbar ist.
1mm Doppelblöcke und Jungfern sind der reine Wahnsinn und in Karton kaum zu
realisieren. Also gibt’s hier Kompromisse bezüglich Massstab. Übrigens: Die
Erfahrung im Takeln beschränkt sich momentan noch auf die rund 100 Kanonen, das
Wantenknüpfen liegt auch bei der Victory noch vor mir!


@Peter: Es hat leider nicht geklappt mit dem Treffen bei
Andi. Die Bronchitis ist zwar etwas besser, dafür geht’s nahtlos weiter mit
Schnupfen, Heiserkeit und natürlich Husten. Der nächste Termin in Sachen
Treffen wird bei mir also Radolfszell sein.





Liebe Grüsse aus der tief verschneiten Ostschweiz


Rosmarie

Spitfire

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9

Samstag, 19. Januar 2013, 08:54

Servus Rosmarie ,

da bin ich doch glatt dabei , bei Deinem Raben , interessante Wahl , wünsche Dir viel Freude beim Bau und gute besserung in Sachen Schnupfen

Freundliche Grüße
kurt

Ehemaliges Mitglied P_H

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10

Samstag, 19. Januar 2013, 09:14

Es hat leider nicht geklappt mit dem Treffen bei
Andi. Die Bronchitis ist zwar etwas besser, dafür geht’s nahtlos weiter mit
Schnupfen, Heiserkeit und natürlich Husten. Der nächste Termin in Sachen
Treffen wird bei mir also Radolfszell sein.
Schade :(

Ich wünsche Dir gute Besserung :thumbsup:

LG
Peter

romiol

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Samstag, 19. Januar 2013, 10:58

Liebe Kartonisten

Also, die Kiellegung der Fleute habe ich hinter mir - habe lange genug gezögert, ob ich mich neben dem Holzmodell auch noch an ein Papiermodell eines Dreimasters wagen soll. Da ich aber nicht ständig im Erdgeschoss in der Werkstatt sitzen will, brauchte ich dringend eine zweite Werft, wo ich gewissermassen so nebenbei und mit Familienanschluss vor mich hin werkeln kann. Ständige Begleiter: Golden Retriever Vitus sowie 3 Katzen - bis jetzt sind alle brav und leben sich rund um mich herum jeweils schlafen...

Zum Bau: Die lasergeschnittenen Spanten lassen sich gut herausbrechen und passen hervorragend - wie angegossen. Das ganze ist bereits ohne Verleimung erstaunlich stabil. Verleimt wird natürlich trotzdem! Einzelne Seitenwände werden dann geschwärzt. Man hätte sie auch rot oder weiss malen können, ich ziehe schwarz vor, da man von oben dann gewissermassen in die dunkle Luke hineinsieht, die Decksfläche zwar sieht, aber sonst einen dunklen Laderaum erahnen kann. Auch die Seitenwänder der Stückpforten habe ich geschwärzt. Der Rest kann bleiben wie er ist, dank doppelter Verplankung wird es keine weissen Flecken geben.

Teile der Unterdecks werden aufgedoppelt auf 1mm und festgeklebt. Mir gefallen die recht realistischen Decks, die sogar Fischungen zeigen, ganz gut. Zum (vorläufigen) Schluss werden noch die Spanten am Bug vervollständigt.

Im Moment bin ich am überlegen, ob die Endstabilität des Rumpfes ausreichen wird, um den Dreimaster auch schön straff zu riggen. Wahrscheinlich werde ich versuchen, das Skellet noch zusätzlich etwas zu stabilisieren, mit Leim?? oder habt ihr bessere Ideen?? Auf Bauschaum habe ich keine Lust, dazu ist mir der Rumpf zu klein...

So viel für heute, viel Spass und gut Kleben!
Liebe Grüsse
Rosmarie
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schnecke

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Samstag, 19. Januar 2013, 11:37

Hallo Rosemarie,
Dekontaminier ja recht flott voran. schaut gut aus.
Bin einer externen Berstärkung kannst du glaub ich absehen, wenn nachher der Deckel, sprich Deck drauf ist und mit anschliessender Beplankung erreicht du sicherlich mehr als ausreichende Festigkeit.
Gruß Uwe
so oder so ist das (k)Leben

schnecke

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13

Samstag, 19. Januar 2013, 11:46

Sorry die blöde selbstausfüllende Software auf dem iPad!!!!
Es sollte "du kommst ja gut voran" heißen nicht "Dekontaminier was das Gerät raus gemacht hat.

Gruß Uwe
so oder so ist das (k)Leben

romiol

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Samstag, 19. Januar 2013, 16:56

@Schnecke: Ha, ha - kann man dann bei Apples Dingern diese Selbstausfüllung nicht ausschalten?? Ich hab's ja eher mit Android aber die dämliche Software gibt's leider auch dort - zum Glück abstellbar. Und das ist so ungefähr das erste, was ich bei Inbetriebsname mache.
Lustig war's allemal und hat mich schon etwas ins Grübeln gebracht, vermutete ich doch zuerstmal irgend eine Kartonesische Geheimsprache...

Liebe Grüsse
Rosmarie

romiol

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Montag, 21. Januar 2013, 17:27

Hallo ihr Papierkleber

Ich war wieder fleissig in Sachen schwarzer Rabe... Ich habe mich dazu entschieden trotz des relativ kleinen Rumpfes die Spanten mit Papierstreifen abzukleben, um dann eine grösse Auflagefläche für die Streifen der 1. Beplankung zu haben. Es hat sich, so glaube ich, gelohnt - das nachherige Aufkleben der 1. Plankung war unproblematisch. Auch hier hat eigentlich alles gepasst. Trotzdem muss der Rumpf etwas gespachtelt werden, da die Kiellinie nicht so ganz zu ist. Auch mit den Kleber war ich teils etwas zu grosszügig... Das macht aber nix, da man es ja später nicht mehr sieht.

Die obere Beplankung muss dann aber blitzsauer gelingen, denn im Gegensatz zum Holz (da wird ja immer geschliffen) bleiben Leimspuren auf Papier leider sichbar...

Hier also die neuesten Bilder.

Liebe Grüsse
Rosmarie
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Mittwoch, 23. Januar 2013, 19:23

Liebe Kartonisten

Und wieder gibt's Fortschritte beim schwarzen Raben. Die 2 Seitenwändchen des Oberdecks wurden verkleidet: Die erste Schicht holzfarbig, darüber kam die eigentliche Abdeckung, "Holzlatten" in Klinkerbauweise. Danach werdden zwei Decks auf 0,5mm aufgedoppelt und verklebt. Danach kann noch die hinterste Seitenwand mit Holzleisten (wieder Klinkerbauweise) verkleidet werden und zuletzt kommt das hinterste Deck drauf. Sorry, dass ich die Decks nicht richtig benenne - auswendig weiss ich das nie - und das gescheite Buch ist im Keller. Danach wird das Bugteil des Oberdecks auch noch beplankt, analog zu den 3 Seitenwändchen.

Zum Schluss wurden noch die inneren Schanzkleider montiert. Auf das Ritzen der Planken habe ich bewusst verzichetet, sowohl beim Deck als auch dem Schanzkleid. Auch die Aussenwand werde ich nicht ritzen. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass das bei dem doch kleinen Massstab nicht wirklich notwendig ist. Ich halte es da etwas mit W. Zimmermann "Das etwas andere Schiffsmodell" und gehe davon aus, dass bei der üblichen Sichtdistanz von ca. 35cm der Unterschied absolut minim ist, wenn überhaupt sehrbar.

Das wär's für heute. Liebe Grüsse und viel Spass beim Kleben
Rosmarie
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Montag, 28. Januar 2013, 19:47

Liebe Kartonisten

Ich habe in den letzten Tagen wieder etwas gewerkelt.

Zuerst ging’s ans Aufdoppeln der äusseren Beplankung auf 0,5mm), danach ans Ausschneiden der verschiedenen Teile, wobei
jeweils 2-3 Planken zusammen einen Streifen ergeben. Und dann das Aufkleben der
Planken… alles passt bestens.

Ein Problem ergibt sich aber
durch die Bauweise: Genau dort, wo das innere Schanzkleid montiert wurde,
verläuft einerseits das untere Ende des oberesten Beplankungsstreifens. Und da
hier die Aussenwand extrem nach innen zieht (ziehen muss, typisch für die
Fleute), gibt es hier einen unschönen Knick. Mal sehen, wie ich den dann wieder
etwas wegbekomme.

Es folgt der oberste, blaue Teil der Beplankung. Hier werden
wieder einzelne schmale Streifen zuerst auf 0,5mm aufgedoppelt und dann überlappend aufgeklebt (Klinkerbeplankung). Das fertige
Teil wird auf den Rumpf aufgeklebt. Es folgen die ersten Teile der Fenster
und Geschützpforten-Deckel.

Die nächsten Teile waren diejenigen für den Kiel sowie am Bug die Auflage für das Galion: Vor allem am Bug müssen diverse Teile auf 0,5mm aufgedoppelt und dann aufeinander geklebt werden. Die Gesamtdicke liegt dann bei ca 4mm. Auch hier: beste Passform!

Nun kamen die Barkhölzer an die Reihe: schmale Streifen,
auf 0,5mm aufgedoppelt, die ausgeschnitten und in Stellung geklebt wurden. Wieder passt alles super. Ein
wirklich gelungener Bogen! (Auf dem letzten Foto fehlt noch das oberste
Barkholz).
Das wär's für heute.
Liebe Grüsse
Rosmarie
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Torsten72

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18

Montag, 28. Januar 2013, 19:56

Gefällt mir deine Fleute. :thumbup:
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Reinhard Fabisch

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19

Montag, 28. Januar 2013, 20:04

Hi Rosemarie...
Zeit wird's das ich Dir auch mal etwas schreibe!
Und was soll ich sagen - Dein bisheriger Bau gefällt mir ausgesprochen gut.
Vor allem aber hat es mir die Klinkerbeplankung angetan. Hat eine enorme Wirkung!
Gruß, Renee
Schwierigkeiten bringen Talente ans Licht,

die bei günstigeren Bedingungen schlummern würden! ;)

romiol

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20

Samstag, 2. Februar 2013, 15:01

Liebe Kartonisten

Und weiter geht’s…

Nachdem alle Barkhölzer angebracht sind, habe ich den Rumpf mit Lack eingesprüht, danach das Unterwasserschiff teilweise geschliffen (Kiel) und dann weiss bemalt. Danach startet die Arbeit am Galion. Dank den lasergeschnittenen Teilen geht’s ganz einfach – auch hier passt wieder alles. Das fertige Galion wird dann bemalt, ebenso einzelne Zierteile wie z.B. die Galionsfigur. Noch ist das Galion nicht ganz fertig, es folgen noch einzelne Teile und die Galionsfigur erhält dann noch einen Schlussanstrich bevor auch sie lackiert wird.

Die beiden Lukendeckel am Bugteil werden auf 0.5mm aufgedopppelt, die Scharniere aufgeklebt und dann alles in Stellung verleimt. Als nächstes habe ich Luken auf dem Hauptdeck verkleidet und die Grätings bzw. Lukendeckel verklebt. Auch die Teile für einen Schiffsständer sind im Bogen enthalten, sodass das Schiff einen ausreichenden Stand hat.

Weiter geht’s mit der Arbeit an den inneren Schanzkleidern: Hier werden schmale vertikale Stützen verklebt. Der momentane Stand der Bauarbeiten ist im letzten Bild ersichtlich. Man soill sich ja nicht selber loben, aber ich bin ganz zufrieden mit dem bisher gebauten... Wenn ich daran denke, dass vor einem Jahr noch keine Ahnung von Papiermodellbau hatte...

Generell: ich bin vom Bogen hellauf begeistert; er macht riesigen Spass und dank der guten Passgenauigkeit gibt's kaum Probleme :thumbsup:

Liebe Grüsse
Rosmarie
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schnecke

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21

Samstag, 2. Februar 2013, 19:06

Hallo Rosmarie,
Dein Bau gefällt mir außerordentlich gut. schön zu hören das die Passgenauigkeit dieses Bogens so gut ist. Ich glaub mittlerweile je höher die Baunummer von Shipyard umso besser wird der Bogen. Ich selbst hab ihn auch zu Hause liegen. Grätings hast du aber selbst geschbitten, gell?
Gruß Uwe
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22

Samstag, 2. Februar 2013, 22:39

Hallo Uwe
Ja, der Bogen ist wirklich super! Die Grätings habe ich nicht selber geschnitten, die stammen aus dem zusätzlich gekauften laser-cut Set. Davon gibt es zwei: eines für Masten, und eines für diverses Details. Und ich hab's nicht bereut, die Relings der Galion stammen auch von dort, ebenso die Verzierungen (u.a. Galionsfigur), die reliefartig "geschnitzt" sind und sich wirklich gut machen, sehr viel besser als die nur gedruckten Teile des eigentlichen Bogens.

Liebe Grüsse
Rosmarie

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23

Samstag, 2. Februar 2013, 22:49

Gefällt mir sehr bis jetzt. Vor allem gefällt mir das Gallion an der Fleute. Behandelst du die Lasercutteile vorher? Also ein härten mit Sekundenkleber oder Textilverstärker?
R.I.P. Le Coureur

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24

Sonntag, 3. Februar 2013, 10:03

Torsten: Bis jetzt habe ich die Lasercutteile nicht behandelt! Es war eigentlich auch nicht dringend notwendig und v.a. die Teile fürs Galion müssen eine gewisse Flexibilität behalten, damit am Schluss alles zusammengeklebt werden kann. Es hat aber durchaus Teile (Leisten fürs Heck), die so schmal sind, dass Härten evtl. nicht schlecht wäre. Ich muss aber sagen, dass ich nicht alle Lasercutteile auch wirklich verwende. Ich entscheide von Teil zu Teil, ob es sich lohnt, oder ob ich das Teil aus dem Bogen aufdopple und ausschneide, das ist ja auch farbig bedruckt.

Liebe Grüsse
Rosmarie

Scotty

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25

Sonntag, 3. Februar 2013, 10:33

Hallo Rosmarie,

das sieht ja bisher alles richtig gut aus. Der Bogen bzw. das Modell gefällt mir sehr gut.
Da bin ich mal gespannt, das Teil in Radolfzell zu sehen.

Viele Grüsse aus Villingen-Schwenningen

Thomas
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romiol

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Sonntag, 3. Februar 2013, 14:46

Hallo Thomas

Ja, ich hoffe auch, dass es mit Radolfszell klappen wird - dass ich nicht bei Andi mit dabei sein konnte, hat mich gewaltig geärgert. Den Raben werde ich mit Sicherheit mitbringen, fertig sein wird er bis dann aber kaum. Immerhin denke ich, dass der Rumpf bis dann fertig ist, allenfalls auch die Masten. Für die komplette Takelage wird die Zeit kaum reichen - nicht zuletzt da ich ja auch noch an der hölzernen Victory weiterarbeiten möchte...

Liebe Grüsse
Rosmarie

Scotty

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Sonntag, 3. Februar 2013, 15:11

Hallo Rosmarie,

ja das mit den verschiedenen Baustellen ist schon so eine Sache. Aber es ist ja auch nicht schlecht, mal abwechseln zu können.

Eigentlich möchte ich meine V 60 auch bis Radolfzell soweit fertig haben, aber ob das klappt ? ? ?

Aktuell hat mich ein sehr aggresiver Burgenbauvirus erwischt! Macht aber auch unheimlich Spaß :D .



Viele Grüsse und viel Erfolg beim weiter bauen

Thomas
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Sonntag, 3. Februar 2013, 17:12

Nochmal hallo Thomas

Den Burgenbauvirus kenne ich - den hatte ich letzten Frühsommer - bevor mich der Flugzeugvirus packte... Und klar, Abwechslung ist immer gut! :thumbsup:

Gut kleb und liebe Grüsse
Rosmarie

romiol

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Sonntag, 3. Februar 2013, 17:15

Hallo zusammen

Gestern Abend und heute arbeite ich am Heckteil. Zuerst montierte ich die Relings für Poopdeck. Dies war sehr kniffelig, da die Stützen sehr, sehr klein sind (ca. 0,5x1x1mm). Auch die Zierleisten des Heckspiegels sind extrem schmal (ca. 0,25mm) und stellen eine Herausforderung dar. Zwar gibt’s über das Extraset Lasercutteile, aber die sind so fein, dass sie mir beim Heraustrennen brachen. Also versuchte ich es mit den Teilen aus dem Bogen – übungshalber.

Am Schluss kommen diverse Verzierungen an den Heckspiegel, das Heck und die hinteren Seitenwände, alle mit Goldfarbe bemalt.

Und für diejenigen, die’s interessiert: auf dem letzten Bild sind meine Hauptwerkzeuge abgebildet: eine sogenannte Scherenschnittschere (fand ich per Zufall), gekrümmte Nagelschere, Pinzette (stumpf), Skalpell, Cutter, wobei ich letzteren immer noch dem Skalpell vorziehe. Zum Kantenfärben benutze ich wenn immer möglich (d.h. wenn die passende Farbe vorhanden ist) einen Pitt Artist Pen von Faber Castell(pigmentierte Tusche). Damit geht’s sehr
einfach. Zu den weiteren Farben: Revell Aqua „Afrikabraun“ Nr. 17 (die ist praktisch identisch mit derjenigen der Aussenhülle), Humbrol Nr. 16 Gold (enamel), damit muss ich mind. 2x streichen, bis jetzt sind die Teile nur
grundiert.

Ich wünsche allen eine schönen Sonntagabend, liebe Grüsse
Rosmarie
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romiol

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Dienstag, 5. Februar 2013, 14:27

Hallo liebe Kartonisten

All die kleinen aber wichtigen Teile kommen langsam aber sicher auf den Rumpf…

Relings: Eine recht kniffelige Arbeit wegen der Ministützen. Dies obwohl Lasercutteile zur Verfügung standen. Im Gegensatz zu Holzstäbchen von 1x1mm sind die Kartonteile leider nicht sehr stabil, ertragen kaum Druck und neigen zum „Aufsplittern“. Härten wäre da so eine Sache, nur: wie machen, ohne dass das Teil dann irgendwo kleben bleibt… Bei 0,5x1mm bleibt kaum Platz für die Pinzette… Das nächste Mal werde ich wohl Holzteile verwenden, dann kann man die Relings etwas besser ausrichten bzw. zurechtdrücken.

Betinge/Nagelbänke: Hier ging’s darum, Miniteile zusammenzukleben und zwar so, dass die nötigen „Löcher“ fürs Tauwerk erhalten bleiben. Dank den Lasercutteilen ging das aber ganz gut. Ohne wäre es äusserst schwierig gewesen, die Mikro-Rollen auszuschneiden (siehe Foto mit den Mikroteilchen).

Wasserpumpen: Auch hier waren die Lasercutteile von grossem Nutzen (Pumpfenschwengel etc.) und so liess sich alles recht gut
zusammensetzen.

Die Pinne war auch kein Problem, nur beim Hineindrücken in die Luke musste man äusserst vorsichtig sein, damit nichts brach.

Relativ einfach waren die „Häuschen“ mit den offenen Türen. Auch hier passte – wie überall – alles hervorragend.

Die diversen Deckaufbauten wurden alle 1mal bemalt; z.Teil braucht es aber einen zweiten Anstrich.

Liebe Grüsse
Rosmarie
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romiol

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Donnerstag, 7. Februar 2013, 19:46

Liebe Kartonisten

Und wieder sind ein paar "Kleinigkeiten" fertig geworden.

Zuerst habe ich die Galion vervollständigt, d.h. die Nagelbank sowie die 2 "Toiletten" eingeklebt. Wie ich dann die Belegnägel mache, darüber denke ich noch nach, vermutlich aus Draht mit einem bemalten Leimköpfchen. Aber darüber mache ich mir erst beim Riggen Gedanken.

Ebenfalls fertig geworden ist der Ankerspill - weniger kniffelig als ich anfangs dachte, aber nur dank der Lasercutteile (Zahnrad in der Mitte). Danach konnte dann auch die Mittschiffsreling und die Verzierungen montiert werden.

Zum (vorläufigen) Schluss kam dann das Ruder an die Reihe - problemlos, wieder passte alles prima. A propos Ruder: Das Heck des Raben ist schon sehr speziell - das sieht man den Übergang von der Ruderpinnen-Steuerung zum künftigen Steuer-Rad...

Die Rüsten habe ich inzwischen auch fertig zusammengeklebt, werde sie aber erst dann montieren, wenn alles andere fertig ist. Auch mit den Lukendeckeln werde ich möglichst lange zuwarten, evtl. sogar zuerst die Masten und das stehende Gut montieren. Sind diese Teile einmal montiert,
muss ich sehr, sehr aufpassen, dass nichts mehr bricht...

Liebe Grüsse

Rosmarie
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romiol

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32

Dienstag, 12. Februar 2013, 11:01

Liebe Kartonisten

Weiter geht's mit den Stückpfortendeckel: Wie alle Teile sind auch diese sehr detailliert dargestellt. Auf den äusseren Deckelteil kommen die Scharniere, auf der Innenseite der Rahmen und darauf die rot bemalte innere Verschalung. Zur Komplettierung habe ich aussen auch das Pfortenreep eingefädelt. Aufgrund der Kleinheit allerdings ohne Zurring, Ösen etc.

Da die Fleute primär ein Handelsschiff war, habe ich beschlossen, das Schiff auch als solches darzustellen, d.h. im „Normalzustand“ mit geschlossenen Stückpforten. Kommt hinzu, dass ich mich mit den papierenen Kanonenrohren nicht so recht anfreunden konnte.

Nach den Stückpforten kamen die Leitern mittschiffs an die Reihe – kniffelig, da sehr klein. Ebenso kniffelig war die Montage der diversen Klampen, v.a. wegen der nach innen geneigten Schanzkleider.

Damit ist der Rumpf eigentlich fertig – die Rüsten werden erst später montiert, dann wenn sie gebraucht werden für die Wanten.

Liebe Grüsse
Rosmarie
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andiruegg

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33

Dienstag, 12. Februar 2013, 19:05

Hallo Rosmarie

Dein schwarzer Rabe ist ein weiterer Grund, mich "tierisch" auf Radolfzell zu freuen! Bist du mit deinem Tempo bis dann fertig? ;)

Gruss
Andi

"Wer seine Grenzen kennt, hat sie." (Jonathan Livingston Seagull)


im Bau: Kosmonawt Juriy Gagarin (Oriel) / USS Maine (HMV)
in letzter Zeit fertig gestellt:
Steam Boat Sabino (MB-Kartonmodell) / IJN Kaga (Dom Bumagi) / The Steamer Winans (Heinkel Models)

romiol

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Dienstag, 12. Februar 2013, 21:57

Salü Andi

Mittlerweile habe ich den Gross- und Fockmast weitgehend fertig. Auch das Krähennest fürs Bugspriet ist fertig. Wenn's dann aber ans "Schnüre" einfädeln bzw. Blöcke und Jungern zu riggen geht - dann wird das Tempo sicher langsamer. Wenn ich daran denke, dass allein die Webleinen der Wanten denke und an die vielen Knöpfe, oder an die vielen Miniblöcke, die zu takeln sind... Es ist gut möglich, dass mir dann irgendwann die Lust vergeht (nur vorübergehend natürlich) und ich wieder an der hölzernen Victory arbeite bis ich wieder Energie fürs Takeln habe. Also gut möglich, dass ein teilsgeriggter Rabe mit nach Radolfszell kommt. Ich werde mir aber Mühe geben, die Fleute bis dann fertig zu haben....

Liebe Grüsse
Rosmarie

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Mittwoch, 13. Februar 2013, 17:57

Hallo Freunde

Nachdem der Rumpf fertig ist geht's zu den Masten.

Die Fleute hat dreiteilige Masten: Untermast, Marsstenge, Bramstenge/Flaggenstock, der Besan ist zweiteilig. Das Bugspriet entspricht der Mode des Zeitalters mit Sprietmast und Sprietmars.

Angefangen habe ich beim Grossmast. Zuerst wird der Untermast, die Mars- und Bramstenge passgenau geschliffen und der obere quadratische Zapfen (fürs Eselshaupt) geschnitzt. Danach folgen:

Mars: Die Mars dienste v.a. als Arbeitsplattform, nahmen die Wanten der (Mars)Stenge auf. Um 1600 waren die Marsen noch kreisrund, hatten aber bereits nur noch eine sehr niedere „Reling“. Der Boden der Mars liegt auf der Saling sowie den Mastbacken (geben die Neigung vor) auf.

Eselshaupt: Wegen der immer höheren Masten und grösseren Segel musste die Verbindung der Mastteile entsprechend solider werden. Somit ergab sich die „Doppelung“. Das quadratische obere Mastende wird zwischen die
Saling geklemmt, ragt über sie hinaus und mündet im quadratischen Loch des Eselshaupts. Gleichzeitig wird das untere Teil der Stenge durch das runde Loch des Eselshaupt geführt und endet unten eingeklemmt in der Saling. Bei den holländischen Schiffen liefen zu dieser Zeit die Fallen für die Rah über das Eselshaupt.

Bramsaling/-Eselshaupt: hier gibt’s keine Mars mehr, die Saling besteht aus je zwei Längs- und Querstreben. Ansonsten sind die Stengen wieder via Eselshaupt und Doppelung zusammengebaut.

Erneut freue ich mich über die hervorragende Passgenauigkeit der Lasercutteile, die die Arbeit doch sehr erleichtern, kann ich mir das Aufdoppeln und Ausschneiden doch ersparen. Nicht so erfreut bin ich über das Holz im Mastenset (von Harbor Hobby): einzelne Rundhölzer sind etwas krumm gelegen und ich muss sehen, ob ich die für die Rahen dann noch gebrauchen kann.

Der Fockmast kann analog zum Grossmast gebaut werden, ebenso der Bugspriet und der Besan.

Zum Schluss habe ich die Masten bemalt. Jetzt fehlen nur noch die diversen Beschläge, die Jungfern (an der Mars) sowie die Tau-Wulings an Gross- und Fockmast.



Fotos:

1: Boden und Rippen der Grossmars sowie halbfertiges Eselshaupt

2: Fertige Grossmars (in der Mitte sieht man die Längssaling), Zapfen des Untermasts, fertiges Eselshaupt

3: Gross-Untermast mit Mars und Eselshaupt, provisorisch eingesteckt

4: Verbindung Gross-Untermast mit Marsstenge: Mars, Doppelung, Eselshaupt, Mastbacken

5: alle Masten + Bugspriet provisorisch eingesteckt



Liebe Grüsse
Rosmarie
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romiol

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36

Freitag, 15. Februar 2013, 16:30

Liebe Kartonisten

Als nächste habe ich den Gross- und Fockmast fertig gemacht, d.h. die Wulings (Garn) montiert. Ebenso wurden ganz unten die Klampen montiert.

Und nun beginnt also das grosse "Strippenziehen"... Es ist immerhin 40 Jahre her, seit ich zum letzten Mal einen Modellsegler getakelt habe...

Heute Morgen arbeite ich am Bugspriet. Zuerst wurden die diversen Beschläge montiert und eingefärbt. Ich habe mich dazu entschieden, die Wanten am Bugsprietmast zu montieren, ebenso die Webleinen, bevor das Bugspriet dann am Schiff verleimt und festgezurrt wird. Das erleichtert das Handling des heiklen Teils. Zur zusätzlichen Stabilisierung habe ich die Leimstellen an der Mars zusätzlich mit CV-Kleber bestrichen, damit der Aufbau noch steifer wird. Allzu viel Zug wird der kleine Mast aber trotzdem nicht ertragen – da muss ich dann beim stehenden Gut des Fockmastes aufpassen, zumal der Bugspriet nach unten nur mit einer Zurring befestigt ist.

Danach beschäftigte ich mich mit den 2mm Jungfern. Unten habe ich sie mit 0,25mm Angelschnur eingebunden und ein (provisorisches?) „Püttingeisen“ fabriziert, d.h. den unteren Teil der beiden Angelschnurenden zusammengedreht. Da die Angelschnur recht steif ist, gibt das eine ziemlich starre Verbindung.

Da die Taljen der Wanten überall gleich lang sein sollen, werde ich zuerst die beiden Jungfern mit dem Reep (0,1mm, naturfarben) in der richtigen Länge verbinden und erst dann die obere Jungfer in die jeweilige Wante einbinden.

Fotos:
1 Wulings am Grossmast
2 Grossmars: hier sieht man am Eselshaupt schön die Führungsnuten für das Fall der Rah
3 Grossmars: von unten gesehen, mit Saling, Mastbacken, Wuling
4 alle Masten fertig und provisorisch eingesetzt
5 Bugspriet mit Beschlägen
6 Bugspriet von der Seite
7 Bugsprietmars mit Jungfern
8 erste fertige Talje an der Mars (die obere Jungfer hängt ohne Wante etwas verdreht „in den Seilen“)

Liebe Grüsse
Rosmarie
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Scotty

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Freitag, 15. Februar 2013, 16:47

Hallo Rosmarie,

tolle Fortschritte, schön gebaut. Macht richtig Spass, Dir beim bauen zuzusehen.


Viele Grüsse aus Villingen-Schwenningen

Thomas
Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen!
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romiol

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Samstag, 16. Februar 2013, 17:44

Thomas: Danke fürs Lob und mir macht's auch grossen Spass

Liebe Kartonisten

Heute habe ich mich also mit den Wanten des Bugspriets befasst, nachdem ich alle Taljen montiert habe.

Die Wanten wurden jeweils paarweise über das Masttop gestreift (auf den Spleiss habe ich aber verzichtet!) und zwar steuerbords die zwei hinteren, backbords die zwei hinteren und dann die beiden vordersten.

Zuerst habe ich dann die beiden hintersten Wanten eingebunden: Wante um die Jungfer legen, oben festklemmen, dann mit 2 Zurrings festbinden. Die Knoten werden mit verdünntem Weissleim fixiert. Am Schluss wird das Reep der Talje um die Wantenzurring gewickelt, nochmals etwas Weissleim drauf und alle überstehenden Fäden abschneiden.

Letztlich ging alles besser als befürchtet, nur die Zurrings scheinen mir eine bisschen gar dick geraten zu sein. Was meint Ihr?? Alles nochmals runter und feinere Zurrings anbringen?? Eine ehrliche Meinung wäre mir viel wert - wenn korrigieren dann jetzt und nicht wenn die Webleinen drauf sind…

1 Wante wird um Jungfer gelegt, festgeklemmt
2 Festbinden mit Zurring (2x)
3 Erstes Wantenpaar
4 Drei fertige Wanten
5 Bugspriet-Wanten fertig
6 Bugspriet-Wanten fertig von hinten


Liebe Grüsse
Rosmarie
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schnecke

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Samstag, 16. Februar 2013, 18:16

Hallo Rosmarie,
Es ist eine Freude Dir bei Deinen Fortschritten zuschauen zu dürfen. Die Zurrings find ich persönlich nicht zu dick odermüberproportioniert.
Was mir sehr gefällt ist das "holzige" . Welche Farbe benutzt du?
Viel Spaß weiterhin beim Bau.
Geuß Uwe
so oder so ist das (k)Leben

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40

Samstag, 16. Februar 2013, 19:19

Tach zusammen

Hallo Rosmarie

Schönes Schiffchen hast du da ämmm sind deine Masten schon fest??? weil die stehen verkehrt herum
der nächste kleinere Mast darüber müste nach vorne zeigen

ansonsten gut so weiter so :D

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