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Pappi

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Samstag, 15. August 2015, 12:07

Schubschiff Strasbourg (Scaldis) mit Leichter Europa II (JSC) 1:250

Für den Appetit zwischendurch beschäftige ich mich mit einem Schubverband. Als Auswahl gibt es dafür in 1:250 die Strasbourg von Scaldis, als Einzelmodell oder als Bestandteil des Sets "Arbeitsschiffe und Eisenbahnen", und von Wilhelmshafener/Möwe den Schubverband Franz Haniel. Letzterer enthält zum Schubschiff noch zwei Schubleichter, das Modell von Scaldis bringt nur eine kleine Schute mit. Interessant ist, daß für die Strasbourg auch Lasercut-Teile verfügbar sind, allerdings nur als Bestandteil des Ergänzungssets zu "Arbeitsschiffe und Eisenbahnen".

Das Scaldis-Modell der Strasbourg hatte ich bereits im Frühjahr im Urlaub im Hotelzimmer angefangen; was blieb mir da anderes übrig als dieses Projekt weiterzuführen??? ^^

Damit die Strasbourg nicht so allein ist und nicht traurig wird, bekommt sie noch den Schubleichter Europa II von JSC zur Gesellschaft: Beide Modelle zusammen liegen preislich im untersten Bereich, für runde € 8,-- ist man dabei.

Das JSC-typische Innenskelett der Strabourg war im Urlaub schon so weit gediehen: , aber bevor es hier weitergeht, ist der Leichter dran.
Die Konstruktion ist sehr, sehr einfach; nicht ganz so einfach wird der Bau, da das Skelett nur aus einem ganz simplen Leiterrahmen besteht, wenn man hier überhaupt von einem Innenskelett sprechen kann. Auch hält sich die Detaillierung sehr in Grenzen, bietet sich jedoch für Verfeinerungen an. So sind beispielsweise auf den Seitenwänden des Laderaumes die Verstärkungsrippen und Schienen für die Lukendeckel aufgedruckt. Da drängt es sich geradezu auf, diese Struktur durch Scannen und Ausschneiden der Kopie plastisch zu gestalten. .
Dieses Bild zeigt das Gros der Teile, mit denen das Modell aufgebaut ist: Das Gerippe bilden die Seitenwände des Laderaumes, die senkrechten Querspanten an den Grenzen der Lukendeckel, jeweils paarig Rücken an Rücken zu verkleben, und die Lukendeckel. Das ganze wird später umrahmt vom umgebenden Kranz des Leichterkörpers (im Bild links liegt schon das Heckteil).

Diese recht fragile Struktur ist nicht ganz simpel zu verkleben, da sie sich mangels guter Versteifung leicht verzieht. Also Vorsicht! Nicht durch die Einfachheit der Konstruktionbzw. den niedrigen Preis des Modells von € 2,50 zu schnellem, oberflächlichem Arbeiten verführen lassen; sonst erhält man nicht einmal eine Euro-Gurke.
Es ist zwar schon alles gebaut und beschrieben, aber nicht von mir!


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Samstag, 15. August 2015, 15:18

Unter die Tischdecke geschaut sieht der Schubleichter so aus: .
Die fertige Version, soweit sie im Bausatz enthalten ist (plus eigene Ergänzung an den Laderaumseiten), ergibt dieses Gesamtbild , mit dem Heckbereich und dem Bugbereich .

Bei genauer Betrachtung (in den Detailbildern von Bug und Heck bei genauem Hinschauen erkennbar) bietet der Bausatz jedoch einiges mehr: Vorn sind noch drei Seiltrommeln aufgedruckt, an den Längsseiten noch insgesamt 30 kleine Poller und 18 Lukendeckel. Außerdem sind im Heckbereich zwei Doppellinien aufgedruckt, die man als eine Art Minibordwand oder Spritzschutz interpretieren kann. Als weitere Verfeinerung braucht es noch ein paar Handräder (Siehe auch: Bildbeispiele).

.....es wird wieder in die Hände gespuckt, wir verfeinern das Kartonprodukt.... (frei nach Meyers Dampfkapelle und Hans Scheibner) ^^ ^^ :rolleyes:
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Samstag, 15. August 2015, 17:35

Hallo,
diese Schubleichter sind relativ schnell und einfach zu bauen, machen aber dennoch etwas her. Daher habe ich den eindruck, dass sie bei dem Modellbauer so für Zwischendurch sehr beliebt sind. Bei HS Design gibt es auch Schubleichter, einmal im beladenen und einmal im leeren Zustand.
Ulrich

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Samstag, 15. August 2015, 18:22

....werde mal schauen! Danke für den Tip!
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Sonntag, 16. August 2015, 17:11

...was ich noch sagen wollte, Ulrich...

Ich habe mal bei HS-Design geschaut.... Nix da! Ist das mit den Schubleichtern ein Geheimnis und muß man persönlich vorsprechen? :huh:

Na ja, und so schnell sind die Dinger auch nicht gebaut. A weng Gepfriemel is scho dabei!

Jetzt habe ich den Bauabschluß für mein Teil erklärt. Wie bereits angedroht, hat er noch ein paar aufgedruckte Details als 3D bekommen. Die beiden kleinen aufgedruckten Seiltrommeln am Bug habe ich mir vorerst verknifffen:

So sieht es jetzt am Heck aus und so am Bug:

Bei Gelegenheit baue ich noch ergänzend die Wilhelmshavener Variante des Schubverbandes Haniel dazu. Wird interessant die Konstruktionenen und das Ergebnis zu vergleichen. Jetzt kann es erst einmal mit dem Außenborder (Schubschiff) weitergehen.
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Freitag, 21. August 2015, 14:07

Aaaarrg!!!

Habe ich doch mal wieder gepennt oder zu intelligent (skurril) gedacht! :cursing: :cursing: X(

Alles hat bisher wunderbar gepaßt, aber beim Anbringen der Bordwand habe ich beim hinteren Abschnitt gemerkt, daß ich im voreren Teil einen grundlegenden Fehler produziert habe:

Im vorderen Bordwandteil hatte ich die falsche Linie als Markierung für die Knicklinie der Klebelaschen gehalten. Damit ist die vordere Bordwand zu hoch gerutscht und der Anschluß nach hinten sieht irgenwie blöd aus.

Also alles noch mal von vorn! ;( :wacko: :evil:

Eine Frage ist offen geblieben, die mir vielleicht die versammelten Experten beantworten können:
Die Teile 15 (vordere Spritzschutzwand??) und 17 (hintere Spritzschutzwände??) tauchen in der Bauanleitung nirgendwo auf. Auch die Beispiele der Strasbourg hier im Forum haben diese Teile elegant unter den Tisch fallen lassen. Von Form und Abmessungen gehe ich jedoch davon aus, daß es sich hier um Schanzkleidteile handelt. Ein Konflikt bietet die Bugschanz 15: Sie ist komplett herumgezogen und würde damit die Schubstützen überdecken. Ich kann mir nur vorstellen, daß dieses Teil entsprechend anzupassen ist.

Hat jemand Bildbeispiele dazu oder einen hilfreichen Kommentar?

Da ich einen Neubeginn starte, will ich es gleich richtig wissen! Ich werde parallel das Schubschiff Franz Haniel vom Wilhelmshavener als vergleichende Typologiestudie bauen. Warum einfach wenn es auch anders geht!
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Montag, 24. August 2015, 18:17

damit es ncht zu langweilig wird..

Nun habe ich also zwei Rümpfe der Strasbourg. Jeder hat so seine kleinen Meckerstellen. Ich kann ja ein Modell zum Schwesterschiff der Strasbourg, der A.Auberger ummodeln.

Wie erwähnt bin ich parallel an der Franz Haniel vom Wilhelmshavener am werkeln, die mich schon seit sehr langer Zeit gereizt hat.

Es ist schon interessant; die JSC--Modelle haben mit ihrem Kastendesign des Innengerippes überwiegend eine ziemlich stabile Struktur, viele Klebelaschen, die manchmal übebestimmt sind; will sagen, daß sie sich in Überschneidungsbereichen von Teilen mitunter mehrlagig überdecken.
Die Franz Haniel hingegen ist im altbekannten Wilhelmshavener Stil konstruiert; das übliche Spantengerippe, dem erst das Hauptdeck aufzusetzten ist, bevor der Rumpf geschlossen wird. Ich habe beim Gerippe diesmal alle Klebelaschen der Spanten entfernt, diese mit Abfallkarton verstärkt und stumpf aufgeklebt. Allerdings fiel mir vorher auf (man wird ja mißtrauig mit der Zeit), daß entweder der Mittelspant 1mm zu kurz ist oder die Bodenplatte entsprechend zu lang.

Ich habe mich entschieden, die Bodenplatte zwischen Spant 6 und 7 einzukürzen, da ich dort gerade Außenkanten habe und bis zu Spant 6 die Markierungen übereinstimmen. Die Markierung für Spant 7 ist um den entsprechenden Versatz am Mittelspant zum hin Bug verschoben. Man erkennt die Nahtstelle recht gut zwischen Spant 6 und 7. .

Ich habe jedoch den Verdacht, daß ich die Bodenplatte hätte lassen sollen und den Mittelspant verlängern, denn...... eine Probeauflage des Hauptdecks zeigt, daß es jetzt zu lang ist. X( :evil:
Zum Glück lassen sich die Aufbauten im Heckbereich recht unproblematisch anpassen. Glück gehabt!!

Hier noch der Größenvergleich zwischen der Strasbourg und der Franzi ( a weng pummelig isse ja scho).
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Samstag, 29. August 2015, 17:41

Im Gegensatz zur stabilen Kastenbauweise bei JSC hat man beim WHV immer das leichte Problem, daß das Hauptdeck, welches als wesentliches Versteifungselement des Rumpfes dient, zwischen den Spanten wegen der meist relativ großen Abstände dazwischen leicht durchhängt und die Aufbauwände nicht befriedigend darauf stehen. Das sieht blöd aus und gibt Probleme beim Anbringen der Bordwände. Um dem aus dem Weg zu gehen, habe ich "Zwischenspanten" bzw. "Decksträger" aus 2,5mm starken Resten von Passpartoutkarton zwischen die Spanten geklebt. Das geht simpel für den größten Bereich des Rumpfes, da er waagerecht ist. Nur der Bugabschnitt ist nach oben geneigt. Hier habe ich das Hauptdeck zum Versteifen mit dicken Karton unterfüttert.

Bevor ich das Haupdeck auf das Spantengerippe setze, sind die Aufbauwände aufgeklebt worden, was das Deck zusätzlich versteift. Jetzt kann ich das (fast) fertige Deck mit dem Gerippe verbinden und habe (hoffentlich) eine saubere Kante für die Bordwand. Na ja, ein paar kleine Nacharbeiten sind an den Treppen noch nötig. :rolleyes:
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Sonntag, 30. August 2015, 18:10

Die Franzi ist endlich dicht! Die Bordwände passen gut (Pflege meines Vorurteils: Hätte im bei WHV nicht so erwartet oder habe ich diesmal sauber genug gebaut, daß es paßt????) Aber damit die Welt wieder in Ordnung ist, zeigt die Heckabdeckung (Teilegruppe 12), daß es mal wieder nicht paßt!
Es fehlen gut 2mm zum vollständigen Abdecken der Seitenflächen.
Bleibt mal wieder die Herausvorderung der eigenen Nachbesserung. Bei der Gelegenheit ist komischerweise auch der WHV-Geier verschwunden. :whistling:

Zur Abwechslung kann es dann mal wieder mit der Strasbourg weitergehen. Zwischen der WHV-Grafik (Typ Kohlezeichnung) und der JSC-Grafik liegen schon Welten. Zumindest optisch ist der JSC-Druck wesentlich feiner.
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Montag, 31. August 2015, 15:01

Ausflug nach Strasbourg

Die Strasbourg hat jetzt Gleichstand mit der Franzi erreicht. Aber nicht, daß ein falscher Eindruck entsteht; auch die Franzi ist und wird ein schönes Modell, die WHV-Konstruktion ist halt a bisserl älter aber dafür liebenswürdig!

Die JSC-Konstruktion verwendet viel Blockbauweise. Jedes Aufbausegment ist ein kleines, in sich stabiles Schächtelchen. Der Fortschritt an der Strasbourg hat ein bißchen gedauert, da ich die Aufbauten vor ihrer Endmontage gleich mit allen Details wie Regenrinnen, Schlauchanschlüsse, Handläufe, ... versehen habe.

Für solche Aktionen muß ich vorher immer etwas Maikäferpumpen machen oder je nach Situation ein paar Baldrianpillen (Sorte Merlot, Cabernet oder so) nehmen. :rolleyes:
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Samstag, 5. September 2015, 12:38

Beide Modelle haben jetzt nahezu Gleichstand erreicht. Das Brückendeck ist geschlossen, es beginnt langsam die Phase der Kleinteile.

Bei der Franzi hatte ich sicherheitshalber unter der Maschinenraumabdeckung (Teil 12) einen diagonalen, dicken Kartonstreifen eingezogen, damit das Deck nicht durchhängt und einfacher zu montieren ist. Beim Brückendeck bin ich etwas reingefallen (im warsten Sinne des Wortes). Auf der Backbordnock tat ich zu viel des Guten beim Verkleben der Ränder und, schwupps, eine große Delle tauchte im Deck auf. :cursing:

Nun denn, ich habe es mit einem zweiten Brückendeck (Teil 17) vertuscht. Damit rutscht zwar die Fläche um eine Kartonstärke nach oben, ich hoffe aber, daß mir das nicht beim nun folgenden Bau des Steuerhauses allzu große Probleme bereiten wird.
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Samstag, 5. September 2015, 12:58

Hallo Pappi,

sehr schöne Details, vor allem die Regenrinnen sind Dir sehr gut gelungen. Ich werde mal überlegen welche konstruktiven Ideen ich für Deine Modelle finde.

LG
"Das Recht auf Dummheit wird von der Verfassung geschützt. Es gehört zur Garantie der freien Persönlichkeitsentfaltung"
(Mark Twain)
Kommentar: Bei Allem, was man über Trump sagen kann, Mark Twain hat er wohl gelesen.

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Samstag, 5. September 2015, 19:22

Hilfe!!!!

Das Steuerhaus der Franzi ist im Rohbau fertig. Da es so schön groß und luftig ist, bietet es sich geradezu für eine Inneneinrichtung an.

Hat jemand Vorschläge, wie das so bei einem Schubschiff dieses Jahrganges aussehen kann?
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Samstag, 5. September 2015, 19:49

Die Qualität ist bescheiden aber auf die schnelle habe ich nichts anderes gefunden. Man kann aber genug erkennen

Michael

Die Bilder sind aus dem Buch Schubeinheiten und Koppelvebände /Friedhelm Barg/Köhlerverlag
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  • P9050001SCHUB_resize.jpg
  • P9050002SCHUB_resize.jpg
  • P9050003SCHUB_resize.jpg

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Sonntag, 6. September 2015, 10:53

Michael, danke!

Damit bekomme ich schon eine gute Vorstellung und kann mir etwas zurechtbasteln! :D
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Sonntag, 6. September 2015, 17:04

Moin Pappi!
Die Baustelle hier gefällt mir immer besser. Die Detaillierung, die Du der Strasbourg gönnst, ist jedenfalls ganz nach meinem Geschmack, da wünsche ich Dir ein eben so glückliches Händchen beim Steuerstand, wie Du bisher bei den übrigen Details hattest; ich habe mir schon ein paar Dinge abgeschaut. Aber komisch, wie sich der Geschmack verändert, die Knicklinien am Dach hätte ich früher als WHV-Grafik wahrscheinlich noch nostalgisch verklärt; mittlerweile finde ich sie ziemlich schrecklich. Willst Du da vielleicht nochmal gelbes Tonpapier drüber kleben?
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Sonntag, 6. September 2015, 17:22

Hallo Heiner,
die dicken Knick- und Markierungslinien finde ich zwar altersgerecht, weil deutlich sichtbar, aber sie stören mich auch. :huh: Das Dach auf dem Steuerstand der Franzi ist bisher nur provisorisch aufgelegt. Da gehe ich noch mit Farbe drüber. Auch werde ich versuchen, noch andere Linien so gut es geht zu übermalen.

Dagegen ist der JSC-Druck schon eine andere Welt.
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Mittwoch, 9. September 2015, 07:16

Heureka!

Da es mein erster Versuch einer selbstgestrickten Inneneinrichtung ist (Ich weiß, da geht noch viel mehr, wie man hier im Forum sehen kann. Aber.... Übung macht 's meistens!), habe ich noch den Aufwand gescheut, gleich selbst zu konstruieren. Dafür bin ich in meinem Bogenbestand wildern gegangen und bei der Nordic fündig geworden. Deren Inneneinrichtung bietet fast das Sortiment eines kompletten Möbelhauses.

Dies ist nun das frei variierte Ergebnis für die Franzi, deren Steuerstand noch etwas geräumiger als der der Strasbourg ist. Auch lungert die Besatzung noch beim Frühstück in der Konditorei herum.
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Mittwoch, 9. September 2015, 07:26

Moin,

die Inneneinrichtung sieht doch schon gut aus, allerdings ist das Steuerrad (Haspel) nicht korrekt .Besser wären auf den seitlichen Konsolen Hebel :


Gruß

Michael

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Mittwoch, 9. September 2015, 12:53

Es geht mal wieder ein bißchen weiter!

Hallo Michael,
ja, Du hast natürlich recht. Ich war jedoch hier nicht so auf Detailgenauigkeit aus, sondern habe mit dem Problem der Inneneinrichtung an sich gekämpft. Es geht mir bei dem Beispiel erst einmal mehr um das Prinzip. Muß ja Innenarchitektur erst noch lernen! :S

Also die Franzi hat jetzt endlich Personal und das Innenmodul ist schon mal bei einer Anprobe (Merke auf! Der Steuerstand ist schon außenseitig zensiert, die schwarzen Linien sind schon fast weg! ^^ )

Bei der Straßbourg ist das Innenmodul etwas kleiner . Allerdings mußte ich, um es einzusetzen, die Frontwand der Kabine wieder etwas auftrennen.
Wie man sieht, ist die technische Ungenauigkeit des Steuerrades nicht mehr erkennbar, wenn alles eingebaut ist und die Kabine geschlossen ist (Makroaufnahmen haben einen großen Nachteil: Man sieht jeden Fussel und muß eine Menge nachputzen. X( ) .

Jetzt kann es wieder mit der Außenfassade weitergehen.
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Mittwoch, 9. September 2015, 16:25

Hallo,
dann imer guten Kurs halten, Her Kapitäsn. So was macht ein Modell lebendig.
Ulrich

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Donnerstag, 17. September 2015, 11:37

Die charakteristische Silhouette entsteht

Die großen Teile und damit der scheinbar schnelle Baufortschritt sind allmählich aufgebraucht, der Kleinkram nimmt drastisch zu.

Dabei ist der Vergleich zwischen den beiden Modellen erstens spannend und, zweitens, kann man aus dem einen Modell das andere ein bißchen ergänzen, verfeinern. Beim der Strasbourg gibt es nach meiner Meinung etliche Inkonsequenzen. Es hat einerseits sehr schön feine Grafik, andererseits sind etliche Kleinteile nur aufgedruckt. So beispielsweise die markante 4er-Pollergruppe im Bugbereich, die bei der Franzi als Bauteile vorhanden ist. Nun, hier kann glücklicherweise die Vererbungstheorie zum Tragen kommen :rolleyes: . Bei der Franzi gibt es auch Inkonsequenzen. Die Detaillierung ist eigentlich schon recht gut, aber der sehr markante "Kreuz"poller am Bug zwischen den Schubstützen ist äußerst primitiv nur als aufzudoppelnder Karton auszuführen. Auch mein Versuch, ihm mehr Gestalt durch mehr Kartonschichten zu geben, sieht doch zu dilettantisch aus. Muß ich wohl doch noch etwas besseres basteln.

Meine freie Variation ist der Laufsteg zwischen den Schubstützen bei der Franzi. Habe ich zufällig auf einem Foto eines fast gleich aussehenden, aktuellen Schubschiffes gesehen. Manche Schiffe werden eben im Laufes ihres Lebens geringfügig individuell verbessert.

Jedenfalls hat der akuelle Arbeitsstand diesen Zustand erreicht:
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Montag, 16. November 2015, 15:11

..mal wieder eine Wortmeldung

Es ist inzwischen viel Zeit vergangen, der Bau ruhte mangels Motivation, wegen eines eingeschobenen Urlaubes, bei dem ich zufälligerweise die letzte Fahrt der Europa in dieser Saison erwischte. Sie war auf dem Weg nach Hamburg zur anstehenden Generalüberholung. Da in Cuxhaven der Steubenhöft wegen der neuen Fährverbindung nach Brunsbüttel belegt ist, machte sie am früheren Fährhafen kurz fest, wahrscheinlich um den Müll rauszustellen. Glück gehabt!

Nun, es war nicht die einzige Reise in der Zwischenzeit. Aber das Baufieber hat mich wieder gepackt! ^^

Die Franzi ist inzwischen fertiggestellt, die dazugehörigen Schubleichter zu etwa 60%. Wenn diese fertig sind, geht es mit der Strasbourg weiter, um den Ausbau der Binnenflotte voranzutreiben.
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Montag, 16. November 2015, 15:28

Die Franzi wurde mit ein paar Fremdteilen ergänzt. Neben den Standard-Lasercuts für Treppen und Reling stammt das Beiboot von der Strasbourg (Riemen als Standard-Lasercut) und die Schwanenhalslüfter von der HMV Feldmarschall. Da ich kein Konstrukteur bin, mußte ich eben ein bißchen in fremden Gärten wildern. Die originalen Lüfter der Franzi sind nach guter alter WHV-Art einfach platte Silhouetten. Nun für meine Fähigkeiten gefällt mir mein Bauergebnis ganz gut, wenn man das eine oder andere Auge zudrückt.

ABER..... nach der fertigen Franzi steckte ich so in der Endspurteuphorie, daß ich anfing zu schlampen. ;(
Die Schubleichter......... natürlich auch WHV nach guter alter Sitte. Ein Spantengerüst, das seinen Namen als Gerüst nicht so ganz verdient.
Die Spanten sind wie üblich auf Rufweite auseinander und weil ich schnell fertig werden wollte, habe ich auf obligatorische Zusatzversteifungen verzichtet und prompt die Quittung erhalten. Der extrem flache Rumpf entwickelt sich ohne weitere Eingriffe wegen der raren Querspanten zur Banane; da hilft auch kein Beschweren beim Kleben und hinterher beschweren hilft erst recht nicht. Weils ja schnell gehen soll, habe ich gleich beide Rümpfe mit den Bauauflagen des Denkmalsschutzes angefangen, also nix versteift.
:cursing: ;( :wacko:

Beim zweiten Leichter versuche ich noch, Verstrebungen einzuziehen, da die Bordwände noch nicht montiert sind. Also beim Bau das Skelett versteifen was die Pappe hergibt!!!!

Ansonsten bieten die Leichter etliche Details, sodaß sie bei richtiger Bauweise recht schick aussehen. Vorgesehen ist eine stark vereinfachte Schüttgutladung, sie lassen sich aber auch für andere Ladezwecke dekorieren.
Ich habe sie mal vorläufig mit überzähligen Containern dekoriert. Nun ja, Übung macht 's meistens; ich muß mich wohl aufraffen und noch einmal neue Leichter bauen. Die Strasbourg wird sich leider noch weiter verzögern.
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Montag, 23. November 2015, 15:22

Ganz gemächlich geht es auch mit der Strasbourg weiter. Die Ankerketten sind installiert, das Beiboot steht bereit und die Reling auf dem Hauptdeck ist an der Backbordseite im Rohbau fertig. Ich baue sie mit Stützen aus Kupferdraht der Stärke 0,3 mm und dem Handlauf in der Stärke 0,15mm. Farblich richte ich mich nach der Vorgabe der Bauanleitung.
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Montag, 23. November 2015, 15:31

hallo Pappi

Die zwei Schuber sehen gut aus,Ich kenne die noch als ich tätig war als Schiffer auf die Rheinfahrt.
Selber auch noch gefahren mit ein Tankschiff mit Schubleichter .
Viel Spass weiter mit die Bau.

gr.Loet
fertig:Lütjens, Prince of Wales,Alaska.TirpitzTakao.CapSanDiego ,Altmark 1:200.

Im bau Hollandia 1:200

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Sonntag, 6. Dezember 2015, 13:52

...endlich fertig! Dachte ich...

Jetzt habe ich es eeendlich geschafft! Beide Schubschiffe sind fertig. Allerdings kam der Einwand meiner Frau: Da fehlt noch die Wäscheleine mit den Unterhosen. ALSO GUT...

Fazit: Die Franzi ist ein typsches, traditionelles WHV-Modell mit erstaunlich vielen Details. Manches ist, wie so oft, nur stark vereinfacht ausgeführt wie beispielsweise das Beiboot (habe ich bei der Straßbourg geklaut) und die Schwanenhalslüfter. Auch fehlen Positionslampen. Trotzdem, mit ein bißchen Ergänzungsphantasie entsteht ein schnuckeliges Modell.

Ähnliches trifft auf die Straßbourg zu, bei der zwar sehr viele Details angelegt sind, jedoch nicht im Bogen vorhanden. Eigentlich eine feine, aufwändige Konstruktion, die aber als Einfachdruck (die Teilevielfalt betreffend) ausgeführt ist. Auch hier fehlen u.a. die Positionslampen, Poller, etc.. Verblüffenderweise ist das Beiboot recht detailliert vorgesehen. Man kann sich das Leben erleichtern. Die Strasbourg ist sowohl als Einzelbogen als auch als Teil der Zusammenstellung "Hafen: Arbeitschiffe und Eisenbahnen" von Scaldis verfügbar. Für letzteren gibt es sogar einen Lasercut-Set, der für die Straßbourg die speziellen Relingteile und einige andere, nützliche Dinge enthält.

Wenn man nur das Einzelmodell der Straßbourg betrachtet, kann man für etwa € 7,-- ein schönes Set, bestehend aus Schubschiff und dem Europaleichter von JSC, kaufen. Die Franzi enthält im Bogen zwei Leichter, ist aber insgesamt etwas teurer.

Nun ja, wie ich oben bereits erwähnt hatte, baue ich die WHV-Leichter neu, da das erste Exemplar nicht den Krümmungvorschriften einer EU-Gurke genügte; es war zu krumm gewachsen.... X(

Dann kann ich mir auch noch das angemahnte Thema mit der Wäscheleine vornehmen.
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Sonntag, 6. Dezember 2015, 13:54

..ncoh ein paar weitere Bilder. Ich habe mir für mein 35mm-Objektiv Zwischenringe gekauft, sodaß zusätzliche, interessante Perspektiven möglich werden. Muß ich noch ein bißchen mit spielen..
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Dienstag, 8. Dezember 2015, 15:07

...immer noch nicht fertig...... Jetzt geht 's noch mal ans Messer

Die Schubleichter der Franzi werden noch einmal komplett neu gebaut. Ich hatte ja bisher erst einen fertig; das Ergebnis war jedoch etwas peinlich. 8|
Also alles von vorn, aber diesmal (hoffentlich) richtig.

Beim vorderen Rohbau sind die Zusatzrippen für die Versteifung zu sehen, hergestellt aus 1mm Lasercut-Pappe (Manchmal ist es ganz praktisch, wenn man Reste aufhebt. Hier erleben die Zwischenstege nach dem Heraustrennen der Originalteile eines anderen Modells ihre Renaissance.) mit einer Höhe von 4,5 mm. Die hintere Rohbau zeigt das im Original vorgesehene Spantengerippe; gerade mal ein Spantenabstand auf Rufweite.
Die kurzen Zusatzrippen haben keinen besonderen konstruktiven Sinn; ich wollte einfach Reststücke nicht nutzlos in den Papierkorb werfen. ^^
Aber, wie so oft, es paßt nicht alles so dolle. Die Bugschräge ist etwa 1-1,5 mm zu lang, kann jedoch problemlos gekürzt werden.
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Mittwoch, 9. Dezember 2015, 16:03

Die Leichter schreiten voran.
Zur weiteren Erhöhung der Steifigkeit baue ich zuerst die Lukenränder auf das Hauptdeck. Im Bild ist beim Leichter im Hintergrund das Deck bereits auf das Spantengerippe geklebt und darf mit Gewichten aushärten (Die Filmdosen sind mit Sand gefüllt). Im Vordergrund liegt das 2. Deck im Zustand vor der Montage auf das Unterteil. Das Deck ist in der Länge im Bugbereich etwa 2mm zu kürzen, damit es mit dem Hauptspant übereinstimmt.

Einige farbliche Korrekturen werden später noch erforderlich wenn die senkrechten Versteifungen an den Lukenrändern verklebt sind. Es passen etliche Markierungen für die Deckel auf dem Deck nicht mehr, da stehen dann Versteifungsrippen drauf. Sie sind zu übermalen und die entsprechenden Deckel versetzt aufzukleben, damit sie neben die Versteifung kommen.
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Sonntag, 13. Dezember 2015, 19:29

...die Wäsche hängt!

Jetzt ist endlich alles fertig und die Wäsche hängt. Nun muß Ladung herangeschafft werden.
Vorerst dieses schnelle Foto:

Demnächst folgt ein bißchen mehr Dokumentation, wenn ich meinen Basteltisch aufgeräumt und zum Fotostudio umgerüstet habe. ^^
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Montag, 14. Dezember 2015, 19:30

Bilder, Bilder...

Ja, ich weiß, es gibt bei der bildlichen Darstellung noch einiges zu komplettieren; ich habe ja schon darauf hingewiesen, daß die Ladung der Schubleichter nur provisorisch ist.

Mich hat es jetzt heftiger in den Fingern gejuckt, endlich zu knipsen! :P

Noch eine Anmerkung zu den Leichtern der Franzi: Ich hatte ja oben schon die zusätzlichern Versteifungsmaßnahmen angedeutet. Zusätzlich habe ich die Leichter bei jedem Bauschritt mit Gewichten beschwert, damit sie gar nicht erst auf dumme Gedanken kommen. Sogar bei der Montage der Bordwand lagen Gewichte auf dem Rohbau. Es hat sich ausgezahlt, die Dinger sind schön platt.
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schnecke (31.03.2016)

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Montag, 14. Dezember 2015, 19:32

Ich muß noch ergänzen: Beim Fotografieren zog Gewitter auf, ich mußte mich beeilen. :rolleyes:
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