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René Blank

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Freitag, 4. Mai 2012, 01:19

Schreiber-Bogen Nr. 674, Wilhelma-Theater Stuttgart, 1:160 (Spur N)

Hallo klebende Gemeinde,

nach längerer Zeit mal wieder ein Baubericht von meiner Wenigkeit. Da ich mir für das Jahr als Hauptthema "Architektur aus und rumd um Stuttgart" gesetzt habe, also ein Architektur-Baubericht und dazu noch was aus meiner Heimatregion. Das Wilhelma-Theater ist der mittlerweile 4. Teil zu diesem Thema nach dem Stuttgarter Hauptbahnhof, der Oswaldkirche Weilimdorf und der Dorfkirche Pfersbach.

Zitat

Ein paar Worte zum Vorbild (Quelle: Wikipedia):
Das Wilhelma-Theater ist ein Theater im Stuttgarter Stadtbezirk Bad Cannstatt. Es befindet sich direkt neben dem Haupteingang zum zoologisch-botanischen Garten Wilhelma. In dem Theater werden jährlich nahezu 200 öffentliche Veranstaltungen und Vorstellungen (Solistenkonzerte, Tanzvorstellungen, Opern, Schauspiel etc.) aufgeführt. Die meisten Aufführungen werden von der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart gestaltet, die das Wilhelma-Theater als Lern- und Lehrtheater nutzt.

Das Theater wurde im Auftrag von König Wilhelm I. von Württemberg im pompejianischen Stil von Karl Ludwig von Zanth erbaut und in das Gesamt-Ensemble der Wilhelma integriert. Der Monarch, der das Gebäude aus der eigenen Schatulle finanzierte, ließ das Theater anstelle der von der Stadt Cannstatt gewünschten Spielbank errichten. 1840 wurde es feierlich eingeweiht. Ein kontinuierlicher Spielbetrieb etablierte sich nicht. Robert Stolz dirigierte mehrmals im Theater verschiedene Operetten. Seine Operette Das Lumperl wurde 1915 im Wilhelma-Theater uraufgeführt. Demgegenüber steht die Behauptung des Stadttheaters Graz, dass in ihrem Haus 1915 die Robert Stolz Operette uraufgeführt wurde.

Über viele Jahrzehnte stand das Theater leer und war dem Verfall preisgegeben. Es war sogar vom Abriss bedroht. Erst 1985 wurde das Haus auf Veranlassung des damaligen Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Lothar Späth, und mit Unterstützung des Fördervereins Alt-Stuttgart renoviert und in seinen Originalzustand versetzt. Das Haus dient seit 1987 der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart als Lern- und Lehrtheater der unterschiedlichsten künstlerischen Sparten (Oper, Schauspiel, Liedklasse, Figurentheater, Sprecherziehung, musikalische Lustspiele, Konzerte etc.).

Es ist heute das einzige Theater Deutschlands in pompejianischen Baustil, dessen Originalbemalung noch teilweise erhalten ist.

Das Wilhelma-Theater verfügt heute über 349 Sitzplätze und zwei Ränge. Aufgrund des kleinen Orchestergrabens und der kleinen Bühne können nur Inszenierungen mit kleiner Orchesterbesetzung gespielt werden (z. B. Kammeropern).


Der Bogen von Schreiber besteht aus 4 Bogen, davon 3 mit Bauteilen und einer mit Skizzen und Bauanleitung, Titelblatt und Infos zum Original. Das Modell wird hinterher 25x21x14cm groß sein. Das Modell hat leider keine Bodenplatte mit etwas drumrum an Fläche ums Gebäude.



Ich werde das Modell auf einen Auschnitt eines 18mm-Regalbretts kleben, das ich noch dunkel beizen werde. Damit habe ich bei meinen zwei Kirchen sehr gute Erfahrungen bezüglich der Verformung beim Bau bzw. danach gemacht. Ebenso kann man das Modell sehr gut in die Hand nehmen und es fliegt nicht bei jedem Luftzug davon (die Messehallen in Stuttgart und Leipzig lassen grüßen).


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Freitag, 4. Mai 2012, 01:24

Der eigentliche Bau beginnt mit dem Bauteil 1 - dem Rahmen für die Außenwände. Da ich die "plastische" Variante mit Zurückgesetzten Türen und Fenstern bauenwerde müssen hier zusätzlich die entsprechend markierten Fläche ausgeschnitten werden. Dies macht aber das Bauteil an einigen Stellen doch etwas instabil.



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Freitag, 4. Mai 2012, 01:31

Danach kommt mit der Bauteilgruppe 2 das erste Wandsegment.



Hier werden nun die Ausschnitte für die zurückgesetzt einzubauenden Teiile ausgeschnitten.



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Samstag, 5. Mai 2012, 01:08

Also füllen wir die Lücken in der Fassade ... ich gehe dabei - "streng nach Bauanleitung" - von unten nach oben vor.

Erdgeschoss:


erster Stock:



Und genauso die Lücken darüber:



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Samstag, 5. Mai 2012, 01:20

Bei Bauteil 2j ist etwas Vorsicht geboten! Man sollte hier nicht stur dem Liniencode nach rillen, sondern sollte den kognitiven Denkapparat einsetzen. Die Fensterbank sollte nicht stur von vorne gerillt werden, sondern - da sie nach vorne geknickt werden muss - von hinten.



Eingebaut schaut das dann so aus:



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Samstag, 5. Mai 2012, 01:21

Die Wand schaut damit heute aben/morgen so aus:



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