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Ernst

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1

Montag, 8. November 2004, 12:24

Schnelldampfer

Habe eine Frage ?

Die Schnelldampfer legen die einen Zahm zu oder wickeln die in der Stunde mehr Knoten ab. Was ist der unterschied zum normalen Schiff ???

Jedes Schiff hat doch eine Ökonomische Fahrstufe die verpulvern doch nicht umsonst soviel Schweröl kostet doch alles Geld.
Diese muß doch alles der Verbraucher zahlen.

Ernst
Bin jetzt ein GELIaner

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Ernst« (8. November 2004, 12:25)


christoph

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2

Montag, 8. November 2004, 14:14

Hallo Ernst!
Zu beginn des letzten Jahrhunderts wurde auch "Zeit immer mehr zu Geld". Je schneller ein Schiff "rüber" schippern konnte, um so beliebter wurde es für die gut zahlenden Fahrgäste von der ersten Klasse. Außerdem kam noch ein Prestigefaktor der Reederei hin zu. Aber eignendlich zahlten die Zeche die übertausend Passagiere im Zwischendeck. Die hatten meistens nur die wahl in der alten Welt zu hungern oder in der neuen ihr Glück zu suchen.
Albert Ballin von der Hapag erkannte die mögliche Verlustrechnung und setzte auf große aber wirtschaftlich fahrende Schiffe, wie die Imperator und Vaterland. Aber auch 20 bis 23 Knoten waren damals schon sehr schnell. Es fuhren zu jener Zeit auch noch ganz normal Segelschiffe über die Meere. Man denke an die Passat, Pamier und Peking oder die Rickmers Reederei.
Christoph
"Der Mensch ist nur da in der vollen Bedeutung des Wortes Mensch wo er spielt und er spielt nur da, wo er Mensch ist."
Friederich Schiller

Friedulin

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Montag, 8. November 2004, 15:01

Hallo Ernst!

Das verpulverte Öl war damals noch kein Problem. Man war ja noch Jahre entfernt von der Ölkriese oder einem Irak-Krieg.
Und schließlich haben die Passagiere ja alles bezahlt. Die Überfahrt war nicht billig und es wurde auch einiges an Luxus geboten.
Wirklich Kohle hat man aber mit dem Zwischendeckpasagieren gemacht. Da hat man alles reingestopft, was ging und die mußten oft sogar selbst für die Verpflegung sorgen.

Schnelldampfer waren seit dem Ersten Weltkrieg auch auch ein militärisches Thema. Man wollte aus Übersee (Amerika oder sonstige Kolonien) so schnell wie möglich Truppen nach Europe schaffen. Daher wurden Schnelldampfer von den Regierungen Subventioniert. Der eventuelle Umbau zum Truppentransporter wurde schon bei der Konstruktion berücksichtig und geplant.

Grüße
Friedulin!

knooty

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Dienstag, 9. November 2004, 19:29

groß und schnell

Zum Thema große schnelle Schiffe muss ich doch auch noch was los werden.
Falls jemand die SS Great Eastern nicht kennt: sie wurde 1858 als damals bei weitem größtes Schiff (207m Länge 18900BRT) vom Stapel gelassen.
Die Idee war, ein Schiff so groß zu bauen, dass genug Kohle drauf passt, um die Dampfmaschinen für eine nonstop Fahrt von England nach Australien mit Brennstoff zu versorgen. Das hat aber leider nie geklappt, sie fuhr zwar mehrmals mit ca. 13 Knoten nach Amerika, hatte dann aber eine längere Unglücksgeschichte...
(siehe z.B. hier: http://arnygrimbear.de/GREATEASTERND.htm)

Auch bemerkenswert an diesem Schiff: der Antrieb bestand aus Schiffschraube, Schaufelrädern und Segeln (die aber wegen des Funkenfluges nicht wirklich zum Einsatz kommen durften)...

Gibt´s als lohnendes Modell von Schreiber (1:200), aus Papier ;).

Knooty

Derzeit in Bau: Hafen-Diorama (HMV-Jubiläumsmodell)

FERTIG!!:
Regulus
schon gar nicht mehr wahr:
Fiat 621 Feuerwehr

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