bond25

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Sonntag, 6. Februar 2005, 13:51

Schlepper Hermes HMV 1:250

Hallo,
ich habe hier noch kein Modell von mir gezeigt, das will ich jetzt ändern.
Hier sind Bilder meines Schleppers "Hermes" vom HMV.
Dies ist das erste Schiff bei dem ich einen Ätzteilsatz verwendet habe.
Der Bausatz war vom Teileumfang her recht einfach zu bauen, die Ätzteil habe ich mit einem Airbrush grundiert und lackiert. Dabei habe ich Emaillefarben von Revell und Humbol benutzt. Im Bausatz waren Rettungsringe enthalten, die man auf die entsprechenden Stellen kleben kann um sie plastischer erscheinen zu lassen. Zwei waren enthalten, vier werden benötigt. Ich fauler Hund habe sie immernoch nicht gescannt und ausgedruckt, kommt aber sicher noch...
Die Takelage ist mein ständiger Angstgegner
Viel Zeit habe ich mir deshalb gelassen. Zuerst habe ich mit gezogenen Polystyrolstäben experimentiert, kam aber überhaupt nicht zurecht damit. Letztendlich habe ich alles aus einer 0,14mm starken Angelschnur aus Nylon erstellt. Erst mitSekundenkleber, später nur noch mit Wicoll habe ich die Schnüre locker an den entsprechenden Stellen befestigt und dann mit einem Lötkolben gespannt. Dabei kann man leicht die Masten verbiegen, und ein klein wenig habe ich auch... na ja, vielleicht merkt es keiner wenn ich es nicht betone
Zuletzt habe ich die Leinen schwarz bemalt. Lediglich die Antennendrähte bereiten mir arge Kopfschmerzen. Im Ätzsatz sind kleine Kreuze als Antennendraht-Abstandshalter enthalten. Damit lassen sich vorbildgerecht jeweils vier Drähte parallel führen. Ich hab das bis jetzt nicht hingekriegt. Erstens habe ich kein geeignetes dünnes Material gefunden, zweitens ist das einfach eine Nummer zu frickelig für mich (ich üb ja noch!)
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  • hermes_korr_002sm.jpg
Gruß und Glückauf,
Lutz


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Sonntag, 6. Februar 2005, 13:52

Alle Fenster und Bullaugen sind ausgeschnitten und mit einem Wicoll-Film überzogen.
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  • hermes_korr_004sm.jpg
Gruß und Glückauf,
Lutz


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Sonntag, 6. Februar 2005, 13:54

ohne Unterwasserschiff:
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  • hermes_korr_007sm.jpg
Gruß und Glückauf,
Lutz


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Sonntag, 6. Februar 2005, 13:55

zu erkennen sind auch die Signalflaggen. Einem alten Signalbuch (Ausgabe 1931) habe ich das Signal "warten Sie auf Antwort" entnommen, nicht spektakulär, aber immerhin ein autentisches und zeitgemäßes Signal

Anmerkung: ich habe die Photos am 5.6.05 überarbeitet und ausgetauscht.
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  • hermes_korr_008sm.jpg
Gruß und Glückauf,
Lutz


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Scorpio

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Sonntag, 6. Februar 2005, 14:30

Hallo Bond25,

Sehr sauber und mit viele liebe zum Detail hast du das Schiffchen gebaut.
Ich freue mich auf weitere Modelle von Dir die wir hier sehen werden.
Vielleicht ein Baubericht würde auch nicht schlecht oder?

Mit den besten Grüßen
Scorpio

bond25

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Sonntag, 6. Februar 2005, 14:34

Hallo Scorpio,
gerne würde ich auch mal einen Baubericht verfassen, aber es geht zur Zeit nicht. Mir fehlt einfach die Zeit dazu. Wenn sich die Lage bessert werde ich mehr schreiben. Bis dahin kann ich nur ab und zu ein paar Fotos beitragen.
Gruß und Glückauf,
Lutz


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xALx

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Sonntag, 6. Februar 2005, 15:18

Ich find die Idee mit dem Flaggen-Signal ziemlich gut. Da kann man bei Bewunderern gleich nochmal Eindruck schinden.

Ich hab ja auch noch vor den HERMES zu bauen, aber wegen der Ätzteile vermutlich erst etwas später.
Bei den kleinen Kreuzen für die Antennen hab ich auch ziemlich ungläubig geguckt.
Wie soll man denn vier Fäden auf die exakt gleiche Länge anknoten?

Egal, dein Modell ist in meinen Augen auf jeden Fall sehr gut gelungen.
Glückwunsch dazu

Gruß alx
Gruß von
Alex
wrk: s/s HANSA / Bildrum / 1:250 * Expeditionsschiff Grönland, DSM
cmpl: Frachtdampfer Kanal / DSM / 1:250 * Villa Braun /Schreiber /1:87

bond25

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Sonntag, 6. Februar 2005, 16:53

Hi alx,
danke für die freundlichen Worte.
So ganz habe ich die Sache mit den Antennen noch nicht aufgegeben.
Bei nächster Gelegenheit beschaffe ich mir dünnen Kupferdraht, beispielsweise aus einem alten Trafo. Ich erhoffe mir dabei dünneren Draht zu finden als meine Angelschnur. Dann klebe ich immer erst ein Ende an den kleinen Kreuzen fest und dann das andere mit Überlänge. Wichtig ist, dass der Draht gerade ist und stabil genug um nicht zu sehr durchzuhängen. Der überstehende Rest kann dann abgeschnitten werden.
Soweit die Theorie, ob ich das auch wirklich kann wird sich dann herausstellen... :P
Die Kreuze sind bisher auf der Nylonschnur aufgefädelt, das entsprechende Stück Schnur habe ich nicht eingefärbt. Wenn da mal Antennendrähte sind hoffe ich, daß der Nylonfaden nicht mehr auffällt.
Gruß und Glückauf,
Lutz


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Spitfire

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Sonntag, 6. Februar 2005, 18:13

Hallo Lutz !!

Schön geworden dein Schlepper =D>
liegt bei mir auch schon in der Lade,habe aber noch bedenken wegen der Antennen, muß ein weilchen hier im Forum die Schiffsbauer beobachten und erfahrungen Sammeln :)

Liebe Grüße aus der Steiermark

Kurt

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Sonntag, 6. Februar 2005, 18:24

Hi Spitfire,
danke!
Der Bau hat echt Spaß gemacht, perfekt ist das Ergebnis ja nicht, aber gelernt hab ich ne Menge.
Sollte es mit den Antennen endlich funktionieren gibt es natürlich ein neues Photo.

Noch etwas: auf den Photos kommt es nicht so richtig raus: Die Fahnen sind alle etwas zerknittert, sieht gar nicht so unnatürlich aus.
Gruß und Glückauf,
Lutz


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Sonntag, 6. Februar 2005, 18:28

Hallo Thomas,
ich bin begeistert, bitte tu es immer wieder ;)

Noch was, das ich lernen muß: Digitalfotographie :rolleyes:

Anmerkung: Dieser Beitrag ist jetzt sinnlos geworden, da Thomas seine Antwort gelöscht hat. Die ursprünglichen Fotos habe ich inzwischen selbst nachbearbeitet und ersetzt.
Gruß und Glückauf,
Lutz


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Lars

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Freitag, 11. Februar 2005, 18:43

Wirklich ein tolles Modell =D>

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Donnerstag, 28. April 2005, 19:51

Mahlzeit Bond25!

Sauberst, Deine Hermes!
Ich baue sie auch gerade und wundere mich darüber, wie Du die Masten hingekriegt hast. Der kleinste Umfag im Topp ist ca. 2mm; das heißt, daß der Durchmesser an dieser Stelle ca. 0,66mm sein soll. So'n dünnen draht hab' ich nicht, um den als Verstärkung einzukleben. Ganz abgesehen davon, daß ich den Karton gar nicht gewickelt kriege. Auch Anfeuchten und all' die anderen Tips aus dem Forum haben nicht geholfen. Das Modell ist als 'leicht' eingestuft?! Nicht, daß ich mir viel auf meine Fertigkeiten als Kartonist einbilde, aber 'leicht' ist irgendwie anders, oder? Ansonsten ein prima Modell, bei dem ich leider das Unterwasserschiff vermurkst habe. War eh nur'n Versuch, da ich die Wasserlinienmodelle bevorzuge.
Die Beiboote von Piet passen prima und die ganze Konstruktion ist wirklich gut.

Also, verrate mir bitte Deinen Trick mit den Masten! Danke!

Gruß
Nävchen
In der Werft: Kombifrachter Schwan (HMV/Piet/1. Auflage), Kanonenboot Panther (HMV/Wiekowski/1. Auflage), SdKfz 222 (GPM), HSwMS Stockholm (ecardmodels.com), RV Celtic Voyager (papershipwright)

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Samstag, 30. April 2005, 13:51

Hallo Nävchen,
erstmal danke fürs Lob.
Die Masten waren auch für mich nicht einfach, und ich bin mir auch nicht sicher ob meine Methode optimal ist. So habe ich es gemacht:
Zuerst habe ich die Masten mit einem Bleistift vorgerundet, dann mit einem dünneren Stift, einer Kugelschreibermiene, etc.
Irgendwann hatte ich nichts mehr mit dem ich runden konnte, eine Stecknadel ist zu kurz, bzw, der Mast zu lang und meine Finger zu grob - es ging nicht mehr und die Rundung war noch immer nicht fein genug.
Zu diesem Zeitpunkt ließ der Mast sich so formen, dass der Durchmesser fast stimmte, die Schnittkanten ließen sich aber im oberen Bereich des Mastes nicht "auf Stoß" bringen. Also habe ich am dicken unteren Ende begonnen mit Wicoll die Schnittkanten auf Stoß zu verkleben, immer Abschnittsweise jeweils ca. 1 cm. Die Trocknung geht noch schneller, wenn man die Klebestelle unter einer Lampe erwärmt. Sobald die Kanten nicht mehr von selbst auf Stoß zu bringen waren habe ich mit einem Zahnstocher die durch Wicoll etwas aufgeweichte Klebenaht bearbeitet, quasi zurechtgestaucht. Das ging ganz gut, solange die Klebenaht kurz genug war. Den Zahnstocher habe ich etwas abgestumpft, so dass eine ca. 1 mm² große kreisrunde Fläche an der Spitze war. Das habe ich bis zur Mastspitze fortgesetzt. Als der Mast fertig war habe ich einen mit Uhu benetzten 0.3mm Draht von unten in den Mast eingeführt. Im Nachhinein muß ich sagen, daß der Draht zu dünn war, aber ich wollte ihn bis möglichst weit an die Mastspitze bringen. Während der gesamten Prozedurt habe ich immer wieder die Geradheit kontrolliert und nachrichten müssen. Endgültig in Form blieb der Mast dann mit der Drahtversteifung.

Ich hoffe die Beschreibung hilft Dir weiter.
Gruß und Glückauf,
Lutz


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Samstag, 30. April 2005, 18:11

Moin Bond25!
Vielen Dank für die Antwort. Ich hatte schon befürchtet, daß Du meine Frage nicht finden würdest, nachdem der Eintrag in der Anfangsliste rausgeflogen war.
Uff, Deine Methode ist wirklich heftig. Ich habe mir die ursprünglichen Mast-Teile aus Piets Bogen genommen und um einen dünne Draht (0,5mm) gewickelt. Frag mich nicht wie, aber es hat geklappt, eine vernünftige Form reinzukriegen und die Masten jeweils nach oben zu verjüngen. Allerdings mußte ich dann feststellen, daß der Durchmesser des achteren Mastes für die Anbringung an der Achterkante des Aufbaus zu klein ist (Die weiße Markierung kommt rechts und links der Mastes wieder zum Vorschein.
Da ich den ganzen Bogen sicherheitshalber eingescannt hatte, habe ich jetzt die beiden Masten genommen und entsprechend vergrößert. Jetzt ist der Durchmesser zwar richtig, und man sollte meinen, daß sich dies jetz besser formen läßt, aber weit gefehlt. Jetzt kriege ich die Rundung auch auf einem etwas dickeren Draht überhaupt nicht mehr hin.
Nachher wollte ich noch folgende Methode ausprobieren:
Auf den Draht, der die Versteifung darstellt, wickele entsprechnd der Verjüngung bzw Verdickung des Mastes dünnes Papier (Butterbrotpapier) und klebe dies direkt fest. Hat der Mast die richtige Form, wird das eigentliche Mast-Teil (natürlcih halbwegs vorgerundet) mit eine Kante an den umwickelten Draht angeklebt (Nur einen schmalen Streifen ankleben). Ist diese Verbindung halbwegs fest, wird auf die Innenseite des Mast-Teils relativ stark verdünnter Leim (Wicoll) aufgepinselt. Dadurch sollte das Teil halbwegs durchweichen (Es darf halt nicht zuviel sein!) und sich vernünftig auf den umwickelten Draht kleben lassen.
Ich hab' das letzte Nacht auch schon mal mit normalen Papier ausprobiert. Leider wurde der Draht dabei zu schnell zu dick. Außerdem war ich dahingehend etwas flüchtig, daß ich nicht die korrekten Durchmesser ermittelt hatte. Es ging mir hauptsächlich darum rauszukriegen, ob die Mast-Hülle sich vernünftig über den umwickelten Draht formen und kleben läßt, wenn man verdünntem Leim die Mast-Hüllle regelrecht aufweicht (erweicht).
Sollte das klappen, werde ich hier bzw an anderer Stelle im Forum berichten.
Gruß
Nävchen
In der Werft: Kombifrachter Schwan (HMV/Piet/1. Auflage), Kanonenboot Panther (HMV/Wiekowski/1. Auflage), SdKfz 222 (GPM), HSwMS Stockholm (ecardmodels.com), RV Celtic Voyager (papershipwright)

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