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MHBS

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Dienstag, 6. Februar 2007, 15:31

Schlachtschiff Mikasa

Nach dem japanischen-chinesischen Konflikt im späten 19. Jahrhundert beschloss Japan den Aufbau einer stärkeren Marine. Als Teil eines Zehnjahresplans sollten auch 6 Schlachtschiffe bestellt werden. Die Mikasa ist eines dieser Schlachtschiffe der ehemaligen kaiserlichen Marine, und gehört zu den sogenannten pre-Dreadnought Schiffen. Sie wurde am 26. September 1898 von der japanischen Regierung von Vikers in England bestellt. Nach dem Stapellauf am 8. November 1900 wurde die Mikasa am 1. März 1902 in Dienst gestellt. Für ihre Zeit war sie ein sehr teures Schiff, für das die japanische Regierung £880,000 oder 8.8 Millionen Yen bezahlte (zum Vergleich sei angemerkt, dass man heutzutage für 8.8 Millionen Yen gerade mal einen gehobenen Mittelklassewagen deutscher Produktion bekommt).

Für ihre Zeit war die Mikasa eines der stärksten Schlachtschiffe mit hoher Feuerkraft und guter Panzerung. Ihre Konstruktion wurde von der englischen Majestic Klasse abgeleitet. Jedoch erreichte die Mikasa eine höhere Geschwindigkeit, und sie war durch die Verwendung eines Panzergürtels aus Krupp Stahl deutlich besser geschützt. Diese Panzerung sollte sich später durchaus bewähren, als Mikasa in verschiedenen Gefechten etwas 50 direkte Treffen ohne größere Schäden wegsteckte.

Einige technische Daten zum Schiff:

Verdrängung: 15140 t
Länge: 132 m
Antrieb: 15000 PS
Befeuerung: Kohle
Höchstgeschwindigkeit: 18 Knoten
Besatzung: 860 Mann
Bewaffnung: 4 x 300 mm
14 x 150 mm
20 x 80 mm
4 x 400 mm Unterwassertorpedorohre

Berühmt geworden ist Mikasa als das Flagschiff von Admiral Togo in der Seeschlacht von Tsushima während des japanisch-russischen Krieges im Jahre 1905. Es war eine vernichtende Niederlage für die russische Flotte: Von 38 russischen Schiffen wurden 21 versenkt, 7 gefangen genommen, und 6 entwaffnet bei einem Verlust von nur 3 japanischen Torpedobooten! Die Seeschlacht war in vielerlei Hinsicht ein historisches Ereignis, dass auch in westlichen Ländern genau studiert wurde. Als Antwort auf die Erfahrungen von Tsushima wurde fort an das Hauptaugenmerk beim Schlachtschiffbau auf die schwere Artillerie gelegt, wo mit die neue Generation der sogenannten Dreadnoughts geboren war.

Im Jahre 1905 sank Mikasa in Sasebo nach einer Explosion in ihrem Munitionsdepot, wobei 339 Besatzungsmitglieder umkamen (mehr Männer als Japan in der Schlacht von Tsushima verloren hat). Nach der Hebung wurde Mikasa wieder in Stand gesetzt, jedoch galt sich da schon als veraltet, und wurde entsprechend immer weiter als Schlachtschiff 2. und später 3. Klasse zurückgestuft. Während des russischen Bürgerkriegs sah Mikasa ihren letzten Kriegseinsatz, ehe sie 1923 außer Dienst gestellt wurde.

Nach dem Washingtoner Abkommen hätte die Mikasa eigentlich abgebrochen werden sollen. Aber mit Zustimmung der anderen Vertragspartner wurde sie 1925 als Museumsschiff in Yokosuka aufgelegt. Während des zweiten Weltkrieges wurde Mikasa mehrfach bombardiert. Nach dem Krieg entfernten die Amerikaner die Bewaffnung, und das Schiff verfiel. Erst im Jahre 1958 kam ein öffentliches Interesse auf, die Mikasa wieder in Stand zu setzen. Für 180 Millionen Yen wurde die Mikasa restauriert, wobei viele Teile von der Almirante Latorre aus Chile verwendet wurden, die in Japan der Zeit verschrottet wurde. Im Jahre 1961 wurde die Mikasa wieder als Museum geöffnet.

Die Mikasa gilt heute als das letzte noch erhaltene pre-Dreadnought Schlachtschiff der Welt. Sie wurde zusammen mit der Victory in Portsmouth und der Constitution in Bosten ausgezeichnet als eines der "Three Great Historical Warships of the World".

Besucher können heute das Schiffe in Yokosuka besichtigen http://www.city.yokosuka.kanagawa.jp/e/mikasa/index.html). Das Hauptdeck sowie die Deckes der Aufbauen können betreten werden. Unter Deck gibt es ein Museum mit verschiedenen Ausstellungen:

1. Bau der Mikasa und andere Schiffe aus ihrer Zeit.
2. Ausbruch des japanisch-russischen Krieges.
3. Die Seeblockade von Port Arthur (Lushun).
4. Die Schlacht im Gelbem Meer und der Fall von Port Arthur.
5. Die Seeschlacht von Tsushima.
6. Kriegsende und Ehrung für Admiral Togo.
7. Erinnerungstücke an Admiral Togo und andere Besatzungsmitglieder.
8. Bilder zur Geschichte der Mikasa.
9. Modelle und Ehrenpakete für „World's three greatest Commemoration Battleships”.

Ferner können im hinteren Teil des Decks noch die Unterkünfte der Offiziere besucht werden. Technisch interessante Bereiche wie etwa der Maschinenraum oder die Türme der schweren Artillerie können nicht besichtig werden. Es ist mir auch nicht bekannt, ob alle diese Einrichtungen auf dem Schiff überhaupt noch im Original vorhanden sind.

Ich werde hier mal im Laufe der Zeit einige Bilder der Mikasa reinstellen. Auch wenn ich derzeit von keinem aktuellen Papiermodell der Mikasa weiß, so mögen die Bilder doch für den Einen oder Anderen von Interesse sein. Immerhin gibt es eine Reihe von Modellen anderer Schiffe aus der Epoche.

Matthias
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Dienstag, 6. Februar 2007, 15:44

Na schau an Joerg! Wuste ich noch nicht... Hatte vorher den neusten S&S Katalog durchsucht, aber kein Modell gefunden...

Gruss,

Matthias

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Mittwoch, 7. Februar 2007, 13:05

Vorplatz des Museums mit dem Denkmal für Togo Heihachiro, Admiral der japanischen Flotte und Kommandant auf Mikasa während der Seeschlacht von Tsushima.

Mehr zu seiner Person findet sich hier:

http://en.wikipedia.org/wiki/Togo_Heihachiro
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Mittwoch, 7. Februar 2007, 13:08

1. Gesamtansichten der Mikasa von der Parkseite aus gesehen.
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Mittwoch, 7. Februar 2007, 13:10

2. Gesamtansichten der Mikasa von der Parkseite aus gesehen.
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Mittwoch, 7. Februar 2007, 13:11

Einige Details der Mikasa vom Vorplatz aus gesehen.
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Mittwoch, 7. Februar 2007, 13:13

Einige Details der Mikasa vom Vorplatz aus gesehen. Das nächste Mal kommen dann die ersten Bilder vom Rundgang an Bord.
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Donnerstag, 8. Februar 2007, 12:04

Begin des Rundgangs. Erste Bilder von achtern aus gesehen zeigen einen der beiden Türme der Hauptartillerie (300 mm).
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Donnerstag, 8. Februar 2007, 12:05

Bilder von achtern aus.
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Donnerstag, 8. Februar 2007, 12:06

Midschiffs: Aufstellung der 80 mm Geschütze.
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Donnerstag, 8. Februar 2007, 12:07

Midschiffs: Aufstellung eines 150 mm Geschützes.
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Donnerstag, 8. Februar 2007, 12:08

Midschiffs...
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Donnerstag, 8. Februar 2007, 12:21

Bugbereich: Zweite Turm der Hauptartillerie (300 mm).
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Donnerstag, 8. Februar 2007, 12:22

Bugbereich...
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Donnerstag, 8. Februar 2007, 12:24

Bugbereich......
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Donnerstag, 8. Februar 2007, 12:24

Bugbereich.........
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Donnerstag, 8. Februar 2007, 12:26

Brücke (Man kann die Brücke nicht betreten. Daher nur Bilder durch das Fenster mit einigen Spiegelungen).

Gepanzerter Fahrstand unterhalb der Brücke.

Hütte für Telegraphen auf dem Hauptdeck.
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Donnerstag, 8. Februar 2007, 13:02

Hallo ToKro,

Vielen Dank fuer Dein Interesse und Lob! Ja, dass siehst Du richtig. Obwohl die Mikasa direkt am Hafenbecken liegt, wurde sie eingegraben. Oder sagen wir besser, das Hafenbecken um sie herum wurde zugeschuettet und gegen die Brandung mit Steinen abgesichert.

Herzliche Gruesse,

Matthias

Ernst

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Donnerstag, 8. Februar 2007, 13:06

Hallo Matthias,

auch von mir ein Danke für die Geschichte und Bilder des Schiffes.

Da stimmt das Model mit den Orginal in der Farbgebung doch nicht überein ?

Grüße
Ernst
Bin jetzt ein GELIaner

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Donnerstag, 8. Februar 2007, 13:10

Unterhalb der Brücke steht wiederum ein 80 mm Geschütz.
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Donnerstag, 8. Februar 2007, 13:11

Einer von 4 Scheinwerfern sowie Kompass auf der Brücke.
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Donnerstag, 8. Februar 2007, 13:12

Beide Masten...
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Donnerstag, 8. Februar 2007, 13:14

Aufbauten sowie Bootsdeck. Es fehlen viele Rettungsboote im Vergleich zum ursprünglichen Zustand.
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Donnerstag, 8. Februar 2007, 13:17

Abschließend noch mal Bilder von den Aufbauten. Danach kommen dann nochmals Bilder von unter Deck.

Bis dahin,

Matthias
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Donnerstag, 8. Februar 2007, 13:23

Hallo Ernst,

herzlichen Dank! Nach dem Titelblatt muss ich annehmen, dass das Modell die Mikasa in ihrer urspruenglichen Bemalung zeigt, so wie sie wohl zu Beginn des 20. Jahrhunderts aussah. Aber spaeter wurde der schwarze Rumpf uebermalt, und die Mikasa wurde grau wie andere Kriegschiffe auch. Ich weiss aber nicht, wann das Schiff umlackeirt wurde.

Herzliche Gruesse,

Matthias

PS: Hier noch ein kleiner Nachtrag zu der Frage von Ernst. Nachstehendes Foto zeigt die Mikasa zu einem frühen Zeitpunkt, und das Farbmuster deckt sich mit dem des Titelbilds des JCS Modells.
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Donnerstag, 8. Februar 2007, 13:59

Mikasa

Hallo Matthias.

Ich finde es schön, wenn man ein Modell hat, wo es noch ein Vorbild gibt. Es kann aber auch ein Nachteil sein. Man ist gezwungen, möglichst alle, resp. viele Details zu bauen. Aber Du hast ein Vorbild und wenn Du genug Fotos gemacht hast, kannst Du viele Details liefern, die auf dem Bogen nicht vorhanden sind. Ich bin gespannt auf Deinen Baubericht und auf die Fotos.

Bis dann

Fritz
Es geht noch größer!!! Ich liebe 1:50!!!
USS INDIANAPOLIS; Vorbereitungen für die erste große Ausstellung
Ab ???? wird die Indi mit in der Ausstellung in Flensburg sein!

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Donnerstag, 8. Februar 2007, 14:25

Na Fritz,

vielen Dank! Bislang hatte ich noch nicht an den Bau des Modells gedacht. Ich hatte eine Gelegenheit, das Schiff zu besuchen und wollte daher hier mal einige Fotos reinstellen.

An das Modell hatte ich schon gar nicht mehr gedacht. Zwar gab es mal auf Sauls Seite eine Bebrechnung des JSC Modells der Mikasa, aber das ist so lange her, dass gar nicht mehr dachte, dass es das Modell ueberhaupt noch gibt. Joerg hat mich da eines Besseren belehrt. Irgend wann sollte ich auch mal ein japanisches Schiff bauen...

Herzliche Gruesse,

Matthias

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Freitag, 9. Februar 2007, 12:47

Beginn des Rundgangs unter Deck:
Ausstellungsraum Midschiffs.
Ausstellung zum „Maritime Heritage Award“
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Freitag, 9. Februar 2007, 12:49

15cm Geschütze unter Deck. In einem Raum wird eine Bedienungsmannschaft dargestellt.
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Freitag, 9. Februar 2007, 12:51

Einige Kabinen im Heckbereich, welcher den Offizieren vorbehalten war.
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Freitag, 9. Februar 2007, 12:52

Dienstzimmer des Kapitäns.
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Freitag, 9. Februar 2007, 12:54

Bad und Küche im Offiziersbereich.
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Freitag, 9. Februar 2007, 12:57

Offiziersmesse und vermutlich Schlafraum des Admirals.
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Freitag, 9. Februar 2007, 12:59

Räumlichkeiten des Admirals am Heck des Schiffes.
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Freitag, 9. Februar 2007, 13:00

Abschließende Bilder von den Räumlichkeiten des Admirals am Heck des Schiffes.
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Freitag, 9. Februar 2007, 13:05

Damit wäre mein Rundgang in Bildern beendet. Im Vorschiff befindet sich noch ein Vortragsraum, der während meines Besuches geschlossen war. Ich habe nicht versucht, von allen Ausstellungsstücken Fotos zumachen. Auch so ist ja schon eine ganze Menge an Fotos zusammengekommen.

Die Fotos können auch gerne in die Galerie von kartonbau.de übernommen werden. Ich weiß allerdings nicht, wie man Fotos dort hineinstellen kann.

Vielen Dank für Eurer Interesse,

Matthias

Ernst

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Freitag, 9. Februar 2007, 13:09

Hallo Matthias,

es war nur eine Frage von mir das Ausstellungsstück Schiff in Ggrau, dier Modellbaubogen in schwarz und weis, daher diese Frage.

Danke für die Beantwotung.

grüße
Ernst
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Klebär

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Samstag, 10. Februar 2007, 21:21

Hallo zusammen!

Das sind ja ein paar wirklich beeindruckende Bilder, die Du uns da zur Verfügung gestellt hast. Hier im Lande kann man solche maritimen Monumente ja leider nicht bestaunen (zumindest kenne ich kein Schiff aus dieser Zeit!). Insbesondere hat mich der gute Zustand beeindruckt. Da haben sich wohl einige Leute zusammengefunden, die viel Arbeit in den Pott gesteckt haben...

Was mich ein wenig belustigt hat, ist Dein letztes Bild, oder besser der Bildinhalt: die Räumlichkeiten des Admirals, natürlich mit Teppich und dazu die Kanone?!? mussten sich die Matrosen imGefecht auch die Schuhe ausziehen? Wirkt ein wenig ... amüsant, der Gedanke! :D

Schöne Aufnahmen!

Gruß

P.Tietz
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte: 'wo kämen wir hin?' und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?"

Jochen Haut

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Samstag, 10. Februar 2007, 22:01

Moin Matthias,
danke für die Bilder. Ich bin richtig neidisch. So ein Schiff im Original zu sehen, das hat was. Ich habe mir in GB vor Jahren mal die Victory angesehen. War auch beindruckend.
Wenn ich mir dann überlege, wie wir in Deutschland mit der maritimen Geschichte umgehen, dann wird mir schlecht. Ich habe immer noch extreme Bauchschmerzen bei dem Gedanken, dass die Goeben hier als Museumsschiff liegen konnte, anstatt in einen türkischen Hochofen gewandert zu sein. :gaga: :gaga: :gaga:
Gruß aus Flensburg
Jochen

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Sonntag, 11. Februar 2007, 03:09

Hallo Ernst,

gerne geschehen! Zur Beantwortung von Fragen ist das Forum schließlich gerade da...

Hallo Klebär,

ob die Matrosen beim Auftragen des Abendessens in der Tat die Schuhe ausziehen mussten, weiß ich natürlich nicht. Aber Möglich ist das schon, dem einige Japaner meinen es sehr erst mit dem Schuhausziehen. Außerdem stand die kaiserlich japanische Marine ja in dem Ruf, ihre Mannschaften sehr schlecht behandelt zu haben. Aber wie Jörg schon ganz richtig gesagt hat, während des Gefechts werden die Jungen sicherlich nicht die Zeit mit Schuh an und ausziehen vertan haben. Sonst gäbe es das Museumsschiff heute wohl nicht mehr...

Hallo Jochen,

das mit der Goeben ist in der Tat sehr bitter! Sie wäre heute bestimmt eine besondere Attraktion. Aber neben der Geldfrage ist das öffentliche zur Schau stellen von Kriegsgerät halt oft umstritten insbesondere in Ländern wie Deutschland oder Japan, die den letzten Krieg verloren haben. Aber im Fall der Mikasa haben sich halt Ende der 50iger Jahre Leute gefunden, die sich um den Erhalt des Schiffs bemüht haben. Und Dank der tatkräftigen Unterstützung von US Admiral Nimitz hatten sie damit auch Erfolg. Besonders bekannt scheint die Mikasa aber dennoch nicht zu sein. Zumindest in meinem Bekanntenkreis kannte sie niemand. Und wenn man hier nach einem bekannten Schiff fragt, gibt es ohnehin nur eine mögliche Antwort: YAMATO!!! Und das wird sicherlich auch so bleiben Dank Manga und des Films...

Na ja, fast hätte ich auch angefangen Roman’s Yamato zu bauen. Aber solche Großprojekte liegen etwas außerhalb meiner Möglichkeiten. Und am Ende sind immer die neusten Bögen die interessantesten, während die Sammlung weiter wächst...

Herzliche Grüße,

Matthias

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