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Montag, 13. August 2012, 18:18

Schiffe und Burgen im Baltikum

In den Sommerferien habe ich eine etwas mehr als dreiwöchige Tour durch Lettland, Litauen und Estland gemacht. Über Wikipedia hatte ich mir einige Burgen und Ruinen vormarkiert, die ich besuchen wollte.
Als ich nun mit Bus, Bahn und per Anhalter durch diese drei Länder reiste und viele fotos machte, konnte ich zwar nicht alle geplanten Burgen aufsuchen 8einige sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht oder nur schwer zu erreichen), traf ich auch in einigen Burgmuseen auf Modelle der entsprechenden Burgen.
einige dieser Modelle möchte ich hier als Anregung vorstellen, vielleicht dienen sie ja jemandem als idee, aus dieser Region Modelle zu konstruieren, denn- und das ist doch schade- ich konnte nur drei Papiermodelle erwerben.

Auch einige interessante schiffe habe ich an den Ostseeküsten gesehen, deshalb zeige ich auch einige besondere Objekte hier in diesem Beitrag, ebenfalls mit der Idee, dass der eine oder andere forenbesucherIn diese Schiffe als Anregung für eigene Konstruktionen nehmen wird.

Die Modelle, die Ruinen lohnen durchaus einer größeren Beachtung, weil viele hier noch unbekannt sind und die "baltischen" Länder (Estland ist nicht wirklich baltisch, deshalb in Anführungszeichen) einer größeren Beachtung verdienen, auch wenn die hier gezeigten Modelle (noch) nicht alle Kartonmodelle sind.

Alle folgenden fotos wurden von mir während meiner Reise gemacht


Fange ich mal mit dem ersten Modell an:

Schloss Jaunpils
Die ehemalige Ordensburg des livonischen Ordens wurde im 14. Jahrhundert errichtet und 1625 durch die Schweden zerstört. Ende des 17ten Jahrhundert wurde sie als Schloss umgebaut und im 18ten Jahrhudnert teilweise rekonstruiert. 1905 wieder Opfer der Flammen wurde es ein Jahr später erneut wieder hergestellt.
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Montag, 13. August 2012, 18:28

Jaunpils und Dobele

Jaunpils liegt sehr idyllisch an einem kleinen See und lohnt den Abstecher von Riga- ca. 80km. Die ersten 4 Bilder zeigen noch einige Fotos davon.

Die nächste ehemalige Ordensburg, die ich hier zeige, ist Dobele.

Dobele wurde um 1335 erbaut und liegt auf einem kleinen Hügel nahe der heutigen Stadt. Auch sie wurde 1701 durch die Schweden zerstört. Bis 1736 hatten hier aber noch Leute gewohnt. Dobele befindet sich zwischen Jaunpisl und Riga.
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Montag, 13. August 2012, 18:32

Dobele

Viel übrig geblieben ist ja nicht mehr.... Aber es kommen noch ruinen, da sieht man nunmehr die Grundmauern...
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Montag, 13. August 2012, 18:42

Kandava

Die Ortschaft Kandava liegt in der Mitte zwischen ventspils und Riga und hat noch einige alte semgallische Festungshügel aufzuweisen.
Das Modell der Ordensburg steht in der Mitte eines kleinen Parks am Hang des Burgbergs.
Die Burg, von der heute nur noch wenig zeugt, wurde 1253 errichtet in den Nordischen Kriegen aber oft zerstörrt. Nachdem die Pest ausbrach, wurde die Burg nicht wieder aufgebaut, da der ort praktisch ausgestorben war.
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Montag, 13. August 2012, 18:55

Ventspils

von dem Schloss Ventspils gibt es ein Kartonmodell, juchhu!
Auf http://www.paperlandmarks.com/ventspils-castle.htm dem lettischen Verlag ansässig in Jelgava wurde ein Modell in 1.175 mit den MAßen 22 x
19 x 17 cm herausgebracht.

Eines der wenigen Modelle, derer ich habhaft werden konnte.

1290 wurde die Burg des livländischen Ordens gebaut, die Stadt gehörte zeitweise zur Hanse und hat einen bis heute bedeutenden Hafen.
Während des polnisch-schwedischen Krieges zerstört, wurde die Burg 1650 wieder aufgebaut. 1832 wurde es als Gefängnis umgebaut, welches erst 1959 schloss, einige Zellen sind heute noch zu sehen.
Seit das Museum 2001 eröffnet hat, können hier Konzerte und Austellungne besichtigt werden.

Aber hatte ich nicht auch was von schiffen erzählt? Geduld, dazu komme ich jetzt....
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Montag, 13. August 2012, 19:01

Fischkutter "Ventspils"

Kein Modell, aber frei zu besichtigen ist der Fischkutter "Ventspils", der an der Hafenausfahrt von Ventspils aufgestellt und über eine Treppe zu besichtigen ist, auch das Innere mit Originaleinrichtung ist frei zugänglich inklusive der Kojen im Schiffsrumpf. Der Abstieg dahin ist aber nicht mehr sehr hygienisch um es vorsichtig auszudrücken.

Bild 1 zeigt ein kleines schiff im kleinen Hafen von ventspils, dessen verwendung mir allerdings rätselhaft ist. aber das Licht war gut :D
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Montag, 13. August 2012, 19:10

Fisch- und andere Kutter

Die ersten drei fotos zeigen noch ein paar Details der "Ventspils".

Bei der Altstadt von Klaipeda (dem ehemaligen Memel) liegt die "Meridianas", ein altes Segelschulschiff, das heute als Restaurantschiff dient. Das Schiff wurde 1948 in Finnland erbaut und ging zusammen mit anderen
Holzschiffen als Reparation in den Besitz der Sowjetunion über.

Ein weiterer HAfenbereich für Sport- und Privatboote befindet sich an der alten Festung. Die weiteren Fotos zeigen einige kleine Boote
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Montag, 13. August 2012, 19:23

Klaipeda und Sigulda

Auf dem gelände der ehemaligen Festung stehen drei kleinere Boote. Selbst mir als Landratte tut das Herz in der Seele weh, diese altwürdigen Gefährte auf dem Trockenen verrotten zu sehen. ;(

Als nächstes zeige ich euch Sigulda, Krimulda und Turaida drei Burgen beim bekannten Bob-ort Sigulda. Die beiden hier abgebildeten Modelle sind vor allem für sehbehinderte Touristen gedacht und zum Anfassen.
Sigulda selbst hat die teilrekonstruierte Burgruine Segewold. Die Burg wurde um 1207 erbaut, sie war die erste Ordensburg außerhalb Rigas. Bis 1562 war sie Komturssitz. Zerstört wurde sie ebenfalls im
Schwedisch-Polnischem Krieg.
Seit 1993 befindet sich die Burg in Stadtbesitz und wird für Konzerte genutzt.
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Montag, 13. August 2012, 19:36

Sigulda, Krimulda, turaida

Wenn man mit der Seilbahn von Segewold über das Gaujatal fährt, kommt man zur Burgruine Krimulda.
Auch hier ist nicht mehr viel übrig und die Ruine von Bäumen und Gras fast ganz überwachsen.

1255 gebaut wurde sie 1601 von den Schweden (schon wieder die) zerstört und nie wieder aufgebaut.

Die Bischofsburg Turaida, ca 3km von Krimulda entfernt wurde 1214 gebaut und zwar auf Resten einer Holzburg. 1776 brannte sie ab, seit 1953 wieder rekonstruiert. Heute steht sie in einem großen Museumspark
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Montag, 13. August 2012, 19:43

weitere Fotos der schönsten der drei Burgen von Sigulda.
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Montag, 13. August 2012, 19:54

Vana-Vastseliina

Die ehemalige Ordensburg "frouwenburch" in Vana-Vastseliina nicht weit von der russischen Grenze wurde 1342 begonnen und war lange Pilgerziel aufgrund der strategischen Lage nach russland und der Weihung für Maria.
zu erst wurde die Burg im Livländischen Krieg beschossen, dann im Nordischen Krieg 1702 von russischen Truppen zerstört.
Seit kurzem befindet sich vor der Burg ein kleines Museum mit Ausstellungen zu Fundstücken, mittelalterlichem leben und ländlicher tradition. Außerdem kann man im Museumsladen Besonderheiten wie Schokolade mit Zwiebeln oder Wacholderbeeren kaufen..

Lecker :thumbsup:
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Montag, 13. August 2012, 20:02

Litauen- Birzai

Natürlich hat Lettland noch mehr Burgen anzubieten, die Liste bei Wikipedia ist lang:
http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_castles_in_Latvia
Zum einen konnte ich nicht alle Burgen sleicht erreichen, zum anderen war nicht überall ein Modell greifbar.

Aber es gibt ja noch Litauen.

Dort gibt es nahe der Lettischen grenze einen kleinen Weiler- auch schön an einem See gelegen- namens Birzai.
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Montag, 13. August 2012, 20:10

Birzai und ein Bernsteinschiff

Die Festung mit dem wiedererrichteten Herrenhaus wurde 1586 errichtet, dabei wurde auch ein künstlicher See mit 40km² Größe errichtet.
während des Krieges gegen die Schweden diente die Festung als strategischer schwerpunkt.
Das Herrenhaus wurde 1980 wieder ekonstruiert, in den letzten Jahren versucht man auch die Nebengebäude langsam wieder herzurichten, insbesondere den alten Zugang mit der schönen Holzbrücke.

Wird Zeit, dass ich wieder mal ein Schiff zeige, nicht wahr?
Bild 7-9 zeigt ein Schiffsmodell aus Bernstein, welches ich in Vilnius gesehen habe.
Alles aus Bernstein und tolle Details!
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Montag, 13. August 2012, 20:21

Vilnius

Der Schloss- und Burgkomplex in der litauischen Hauptstadt Vilnius hat insgesamt um die 14 Gebäude zu bieten, deshalb erspare ich mir hier mal einen historischen Abriss und verweise auf die Infos aus Wikipedia:
http://en.wikipedia.org/wiki/Vilnius_Castle_Complex

Bild 1 zeigt, dass es in Vilnius schon früh Siedlungsstrukturen gab, die mit Befestigung versehen wurden.
Bilder 2-6 zeigen Modelle der Schlosskomplexes in unterschiedlichen Baustufen.
Bild 7 zeigt die erste Holzfestung auf dem Burgberg.

Einige Reste der Burgbefestigung kann man auch heute noch in der Stadt sehen, so ist der Großfürstpalast wieder aufgebaut (aber noch zu), der kirchturm der Kathedrale war früher Stadtmauerturm.
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Montag, 13. August 2012, 20:24

Vilnius

Die alte Ordensburg wurde teilweise wieder errichtet und der alte Bergfried dient heute als Museum und Aussichtspunkt.
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Montag, 13. August 2012, 20:40

Ahoi Thomas,
Kein Modell, aber frei zu besichtigen ist der Fischkutter "Ventspils", ...., auch das Innere mit Originaleinrichtung ist frei zugänglich inklusive der Kojen im Schiffsrumpf.
Es wäre vermutlich besser, Geld für die Besichtigung zu nehmen, denn damit könnte man das Innere des Schiffes ein bißchen aufmöbeln.

Übrigens eine sehr interessante Reise, die Du da unternommen hast. Die drei nordischen Länder möchte ich auch irgend wann mal besuchen.


Gruß
Jo
Meine bisher gebauten Modelle sind hier abgelichtet :)

Kram

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Montag, 13. August 2012, 21:16

Hej Thomas,

vielen Dank fuer Deinen hochinteressanten Reisebericht und die schönen Bilder.

Beste Gruesse, Kram :)
"Lachen erhöht den CO2-Ausstoss, darum verbietet das Lachen".
Wo der Matto regiert, lebt "das Luegenmärchen vom Bösen CO2".

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Montag, 13. August 2012, 21:53

Danke für die schönen Bilder. Die Burg in Vilnius war, wenn ich da war im 2005, noch immer nicht fertig, und das Bisschofspalast war nur eine riesige Baustelle. Es hat mich gefreut, die Gebäude wiederzusehen, weil Vilnius mir - als Stadt - sehr sehr gut gefallen hat.
Im Bau: Retwisan (Orel), Central Pacific No.60 JUPITER (Modelik)


Fertiggestelt: Frauenkirche Dresden (1:300, Schreiber); Panzer Typ 1 Chi-He 1:25 (Maly Modelarz); Pz.Kpfw.III Ausf.G (Afrika Korps, 1941) 1:16 (GPM); SS-1C SCUD B und MAZ-543 1:25 (Modelik)

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Dienstag, 14. August 2012, 10:36

Reiseeindrücke...

Moin zusammen,

toller Modellbau-Reisebericht. Die Bilder sind beeindruckend und als begeisterter Mediävist natürlich fette Beute. Sag mal, kannst Du ein wenig über die Umstände der Reise erzählen, wie es dort ist und wie die Stimmung und Eindrücke der Länder sind?

Das Baltikum wäre auch eines meiner Reiseziele...

Gruß
Hadu
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Dienstag, 14. August 2012, 10:49

Hey Thomas

Willkommen zurück!
Danke für diesen wirklich eindrücklichen Fotobericht dieser Reise!
Das ist wahrlich eine tolle Werbung für das Baltikum.

LG
Peter

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Dienstag, 14. August 2012, 14:05

@ Jo, Kram, Kiyoshi: Danke für das Lob1 Der Großfürstpalast ist immer noch im Bau....
@ Peter Bin ja noch nicht ganz fertig.... :D

@ haduwolff:
Zum Grund meiner Reise. Da gab es 2 gründe, zum Einen war ich auf der Suche nach "Klassik" des Baltikums, Musik, die bei uns doch zumeist recht unbekannt ist. Dabei habe ich tolle Konzerte anhören können von kleinen bis mittleren Chören mit traditioneller und neuerer Musik. Auch habe ich die Musik von interessanten Komponisten wie Urmas Sisask, Peteris Vasks, Piret Rips und Andrejs Jurjanu (oder Jurjans) kennen gelernt, Musik, die so mir vorher niocth bekannt war (obwohl ich schon vorher ein großer fan von Arvo Pärt war) --> Bei Interesse einfach mal die Namen bei Youtoube eingeben...
Zum Anderen hatte ich zwar vor 6 Jahren mal Estland bereist, das war aber nur 2 Wochen und im April, da war noch alles kahl und vereist. Im sommer ist das doch was anderes. Nun wollte ich zum Einen schauen, was sich in 6 Jahren getan hat, zum Anderen auch die beiden anderen Länder kennen lernen. Ja, Estland ist mittlerweile europäischer geworden, aber im Osten am großen Peipussee sieht es da noch trübe aus.

Per Anhalter durch Estland kannte ich schon, vor Litauen hatte ich erst etwas Respekt und war mit nicht sicher, ob es ratsam sei, an der russischen grenze entlang auf schotterstraßen Anhalter zu fahren, es hat sich aber erwiesen, dass das gar kein großes Problem ist, solange man -wie in jedem Land- die großen mehrspurigen Überlandstraßen meidet.
Touristisch gesehen ist Estland am weitesten, wenn auch am teuersten und gleichzeitig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln das am schwersten zu bereisende Land: Die Esten haben es nicht so damit hatte ich den eindruck, insbesondere nicht mit der Bahn.
Litauen ist touristisch gesehen bis auf die Ostseeküste, den Kreuzberg, Kaunas und Vilnius noch Entwicklungsland, viele Burgen waren für mich nur nach NAchfrage bei der örtlichen Bevölkerung zu finden (ich hatte dafür und fürs anhalter fahren ein paar Worte Lettisch, Estnisch und Litauisch gelernt).
Lettland ist das Land, das mir am ehesten liegt, gute ausgebauten öffentliche Verkehrsmittel, viele relativ leicht zugängliche (und ausgeschilderte!) Sehenswürdigkeiten und günstig noch obendrein. Vom Essen erst gar nicht zu reden, hier bekommt man noch ein dreigängiges Menü mit Bier für unter 15€.

In Pärnu (Estland) und Siauliai (Litauen) war es für mich etwas schwierige unreserviert eien Unterkunft zu bekommen, weil in den beidee n Städten gerade Festivals stattfanden, ansonsten war die Unterkunft in kleinen Hotels, Bed and Breakfast oder Hostels kein Problem und hat zwischen 5 € (Hostel in einer Schule in Kuldiga) über 20€ (Hostels in Riga, Vilnius und Tallinn) bis zu 40€ (kleine Hotels in Kandava, Tartu oder Rezekne) gekostet.

Es gilt immer noch: je weiter Du nach osten kommst, desto ärmer, sowjetisch geprägter und ursprünglicher wird die Gegend. Der Euro ist nicht wirklich beliebt, weil er Teuerung mit sich bringt (viele Letten wollen an der derzeitigen Währung festhalten), die Arbeitslosigkeit im Osten sehr hoch, was teilweise zu Landfluchten in reichere Städte wie die Hauptstädte oder Küstenstädte führt. Andererseits habe ich auch einen deutschen Reetdachdecker getroffen, der extra nach Estland gezogen ist, weil er dort mehr Aufträge hat und leichter an den Rohstoff kommt (geerntet wird Reet im Winter auf dem Eis).

Im großen und Ganzen sind die Einwohner doch sehr selbstbewusst und enorm stolz auf ihre Länder, die Pflege traditionellen Kulturguts (zum Beispiel trachten und Volkslieder) stehen immer noch hoch im Kurs, wenngleich teilweise mit modernen Anleihen. Die Hilfsbereitschaft, die ich erfahren durfte, war toll und so konnte ich durch den Kontakt mit den Einheimischen auch viel lernen.
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Dienstag, 14. August 2012, 14:17

Moin zusammen,

danke, das ist genau das,was ich wssen wollte. Fein, ein Land so zu bereisen, danke für die Infos...

Gruß
Hadu
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Dienstag, 14. August 2012, 14:21

Trakai- Halbinselburg

Der Bericht ist noch nicht ganz fertig....

Die Ortschaft Trakai liegt ca. 30 km westlich von Vilnius. Durch ihre Lage inmitten von drei großen Seen hat sie etwas von einem "Venedig Litauens".
Sie geht auf die Karäer zurück und besitzt viele sehenswerte Häuser und auch 2 alte Burgen.
Die erste Burg, die ich hier zeige, liegt auf einer Halbinsel und wurde vom Herzog von Trakai um 1350 mit 7-13 Mauertürmen errichtet (die Zahlen weichen voneinander ab). Viel wurde im 17ten Jahrhudnert zerstört, sie erreichte ihren Ruhm vor allem als Schutz vor den Ordensrittern. Drei Türme und Reste eines später ( um 1770) dort errichteten Klosters sind bis heute dort zu sehen, ein Eintritt wird nicht erhoben, gleichzeitig dient die Burgruine noch als Aufführungsort für Ritterspiele.

Der auf dem Burggelände befindliche "Opferberg" ist Basis vieler lokaler Legenden.


Übrigens gibt es eine gute Liste von Litauischen Burgen udn Schlössern auf Wikipedia.
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_B…ngen_in_Litauen
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Dienstag, 14. August 2012, 14:33

Trakai Inselburg

Über die hier abgebildete Inselburg (Die einzige in ganz Litauen) gibt es sehr ausführliche dokumentationen- insbesondere von ihrem Wiederaufbau- so dass ich erst einmal auf Wikipedia verweise http://en.wikipedia.org/wiki/Trakai_Island_Castle

Grob gesagt. Es handelt sich nicht um eine ordensburg, obwohl sie so aussieht! Der Grund liegt daran, dass während der Friedensphase kurz vor der Schlacht von Grunwald der steinmetz der Ordensritter an dem Bau beteiligt war.
Sie befand sich stets im Besitz der lokalen Fürsten.
Im 17ten Jahrhundert wurde die Burg durch lokale streitigkeiten beschädigt, nicht wieder hergestellt und sie verfiel.

1888 und 1905 kamen erste Pläne auf, die Burg wieder aufzubauen, was teilweise durch deutsche zwischen 1935 und 1941 (!) geschah. Ab 1951-52 wurde die Burganlage wieder vollends im gotischen stil wieder aufgebaut und dient heute als Museum. Auch "die kleine Marienburg" genannt, ein Begriff, den ich teile! ist die Burg heutzutage eine der Hauptattraktionen Litauens.
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Dienstag, 14. August 2012, 14:38

Trakai- 2

Von dieser schönen Burganlage zeige ich noch ein paar Details, hier erst einmal die Vorburg
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Dienstag, 14. August 2012, 14:42

Trakai 3

Jetzt kommt die Hauptburg mit dem Burghof und dem Donjon, die letzten 5 Bilder zeigen den Außenbereich der Bruganlage
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Dienstag, 14. August 2012, 14:52

Trakai- 4

NAchdem ich hier noch einige Bilder der außenanlage nachschiebe, zeige ich euch mit den anderen Fotos die Ansicht vom Boot und vom Ufer.

Entweder mit einem Ruderboot oder mit einem kleinen Rundfahrtboot kann man sich diese schöne Anlage anschauen, die langen Holzbrücken und schicken Boote tragen zur Idylle bei!
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Dienstag, 14. August 2012, 15:02

Viljandi (Fellin)

NAchdem ich euch Burgen in Lettland und Litauen gezeigt habe, komme ich nun nach ESTLAND.

Die Ordensburg von Fellin galt einmal als die größte des Baltikums, die ANlage zieht sich, wie am Modell ersichtlich über drei Burghügel. 1224 wurde der Bau begonnen.
1346 trat die Stadt dem Hansebund bei, beides Stadt und Burg wurden jedoch um 1560 im Livländischen Krieg und später im 17ten Jahrhundert im Polnischen Krieg zerstört.
Trotzdem zeigen die Reste noch heute wie eindrucksvoll die Burganlage gewesen sein muss, Vom Burgberg hat man einen schönen Blick auf Umgebung und den naheliegenden See.
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Dienstag, 14. August 2012, 15:06

Viljandi

Und die restlichen Ansichten der Burg
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Dienstag, 14. August 2012, 15:19

Kuressare- Arensburg

Hurrah! Wieder ein Bastelbogen! und von dem heir wusste ich noch gar nichts. Die Burg wird im Maßstab 1:200 dargestellt, leider nur das Hauptgebäude. Aber immerhin. Der Bastelbogen ist meines Wissens nur in der Burg erhältlich.

Die Arensburg auf der Ostseeinsel Ösel, bzw Kuressaare auf Saarema (das ist das gleiche) zählt zu den besterhaltendsten mittelalterlichen Burgen des Baltikums und ist eine Bischofsburg.
Errichtet wurde sie um 1380, 1560 an Dänemark verkauft, 1650 fiel sie an die Schweden, 1710 teilweise von russischen truppen niedergebrannt. Heute befindet sich auf dem weitläufigen Festungsgelände eine Open Air Bühne und viele verschiedene Veranstaltungen finden dort regelmäßig statt. Seit 1865 befindet sich im Innern ein großes Museum, welches sich über die vielen verwinkelten Treppen und Räume verteilt.
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Dienstag, 14. August 2012, 15:26

Kuressaare 2

Weitere Fotos von der Anlage- Ich hatte innen auch Fotos gemacht, die meisten Räume sind aber sehr dunkel bzw mit Museumsexponaten gefüllt.
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Dienstag, 14. August 2012, 15:32

Kuressare 3

Wie man unschwer erkennen kann, hat mich der Festungsstern mit seinem Wassergraben am meisten beeindruckt! :D
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Dienstag, 14. August 2012, 15:43

Nochn Schiff

Mehr informationen zum Museum gibt es auf der Seite des Museums:
http://www.saaremaamuuseum.ee/eng/

Im Museum (leider sind dort alle Beschriftungen auf estnisch) hatte ich das Modell eines älteren Segelschiffs entdeckt, um welches Schiff es sich handelt und warum das Modell sich in der Burg befindet weiß ich allerdings nicht ;(

Da Saaremaa immer noch nicht mit dem Festland verbunden ist kann man nur mit der Fähre übersetzen. Die kleine Standardfähre die das macht zeige ich hier.
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Dienstag, 14. August 2012, 15:48

Tallinn

Die hier gezeigten Modelle vom Stadttor , einem Haus und der Festungsanlage Tallinns befinden sich alle im Rathaus der Stadt.
Von den drei Hauptstädten ist sie die wuseligste mit dem mittelalterlichsten Flair (Riga ist die lebendigste mit Jugendstil, Vilnius die ruhige mit Barock).

Die beiden Fotos der Altstadt habe ich vom Burgberg und von der Olavskirche aus gemacht.
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Dienstag, 14. August 2012, 16:06

Tartu- Domkirche

Tartu ist die zweitgrößte 8aber beliebtere9 universitätsstadt nach Tallinn. Über der Altstadt erhebt sich ein großer Befestigunshügel mit diversen alten 8heute erneuerten) Gebäuden.
Während von der alten Burganlage nichts mehr vorhanden ist 8sieht man mal vom Pulvermagazin ab), kann man noch gut den Dom erkennen, in dem heute Konzerte und Dramen aufgeführt werden (als ich jetzt dort war war dies eine estnische und moderne Version von "Undine").

Der dom wurde im 13. Jahrhudnert errichtet und galt lange als einer der größten Sakralbauten Osteuropas. Der chorraum wurde 1470 fertig gestellt. 1525 wurde der Dom im Zuge der Reformation stark beschädigt, danach verfiel er. Pläne, ihn wieder aufzubauen kam der Polnische krieg zuwider, 1629 kamen die Schweden, auch die hatten kein Interesse an der Kirche. 1802 wurde der Chor zur Universitätsbibliothek umgebaut, heute befindet sich das Geschichtsmuseum darin (mit de Modell des Doms)
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Dienstag, 14. August 2012, 16:22

Tartu 2

Seit einiger Zeit wurden die Doppelturmstümpfe als Aussichtsplattformen wieder hergerichtet. Ein abenteuerlicher Aufstieg wird durch eine nette Sicht über den Festungshügel und die Umgebung belohnt.

die letzten beiden Fotos zeigen estnische Schiffsmodelle aus Karton, die ich in Tartu im Spielzeugmuseum gesehen habe. Sie wurden in den 90ern von Heiko Unt gebaut. Der ist heute Dozent an der tartuer Kunstschule.

NAtürlich habe ich während meines Urlaubs noch einiges mehr gesehen, ich hoffe aber diese Auswahl ist interessant genug, den rest könnt ihr euch ja mal selbst anschauen!
Ich hoffe, dass es bal mehr Kartonmodelle aus den baltischen Ländern zu bauen gibt!


Eine Liste von Estnischen Burgen und Schlössern gibt es hier.
http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_castles_in_Estonia

(Ich habe den Englischen Link genommen, wei lda die Liste länger ist)
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Dienstag, 14. August 2012, 16:42

Cesis (Lettland)

Halt! Ich habe ja noch einen Bastelbogen vergessen (aber ist halt keine Burg).

Die Burganlage in Cesis, nahe dem lettischen Sigulda ist der eigentliche Glanzpunkt der Stadt (vor allem weil man mit Lampe und Kerze den Turm besichtigt). Da ich aber kein Modell der Burg gesehen habe, kann ich sie euch hier nicht präsentieren.

aber in der luterischen Johanneskirche habe ich in Postkartengröße einen Bastelbogen entdeckt. Das besondere hieran ist, das die Kirche aus einem (!) Teil konstruiert ist und entsprechend zusammengebaut wird. Die Bastelpostkarte kostet umgerechnet ca. 1.30€.

Die Kirche wurde um 1284 von Ordensbrüdern erbaut, einige sind hier auch begraben. Die Walckerorgel zählt neben der inm Rigaer Dom zu den klangvollsten.

Damit ist der reisebericht erst einmal abgeschlossen, wenn Interesse besteht, kann ich natürlich noch ein paar andere Schlösser , Burgen und Ruinen die ich gesehen habe hier zeigen.
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