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Volker Böhm

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Sonntag, 22. August 2010, 02:32

Scharnhorst und Gneisenau WHV 1:250

Hallo zusammen,

hiermit möchte ich meinen ersten Baubericht in diesem Forum starten. „Objekt der Begierde“ ist der Bogen 1204a, d.h. der alte offsetgedruckte Bogen „Scharnhorst / Gneisenau“. Ich möchte aus zweien dieser Bögen parallel die beiden Schwestern im Ausrüstungszustand vom Sommer 1940 bauen. „Bewaffnet“ bin ich mit den Koop/Schmolke Büchern „Die Schlachtschiffe der Scharnhorst Klasse“, „Vom Original zum Modell: Schlachtschiff Scharnhorst“ sowie der dazugehörigen Planrolle (alle Bernhard Graefe Verlag, Bonn), zwei „offset“ gedruckten Bögen (dazu gleich mehr) und der Scharnhorst CD von WHV.

Auf den Sommer 1940 bin ich verfallen, weil zu diesem Zeitpunkt die Bugsektion der beiden Schiffe umgebaut und die Katapulte auf den C-Türmen abgebaut waren. Andererseits waren noch nicht die zusätzlichen 2 cm Vierlinge und Torpedorohre aufgebaut – für mich die Essenz der beiden Schiffe.
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Volker Böhm

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Sonntag, 22. August 2010, 02:33

Umbauten an den Schwestern bis 1940

Beide Schiffe hatten den Atlantikbug erhalten, Scharnhorst hatte nach diesem Umbau drei Anker (zwei in Seitentaschen, einen im Bug), Gneisenau hatte einen etwas anderen Vorsteven erhalten, der Buganker fehlte bei ihr. Die Admiralsbrücke der GU wurde während des Umbaus geschlossen, der Hangar verkleinert, bei Scharnhorst wurde der Hangar ebenfalls umgebaut, das Katapult wurde über den Hangar gebaut und der Großmast versetzt (als Dreibeinmast über den Hangar). Im Vormars wurde ein FuMo 27 installiert. Die Katapulte und Umsetzkräne für dieselben am Turm C wurden entfernt. Beide Schiffe hatten eine Schornsteinschrägkappe und eine MES Schleife erhalten.
42 :D :D :D

Volker Böhm

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Sonntag, 22. August 2010, 02:34

Die Schwestern und ich

In Kindertagen (ich war glaube ich, zwischen 10 und 12) begann ich, Soldaten, Flugzeuge und Schiffe zu sammeln – wir schlugen „epische Schlachten“ auf den Teppichen unserer Kinderzimmer. Das zweite Schiff (nach einer Pensylvania in 1 : 720) war eine Scharnhorst im frühen Bauzustand (ich glaube 1 : 570 oder so). Seitdem sind die Schwestern für mich der Inbegriff der „Schönheit“ im Kriegsschiffbau. Ich hatte allerdings immer eine leichte Vorliebe für Scharnhost. Weil „Schanhoast“ klingt viel aggressiver als „Gneiseeenauuu“ :D :D. Während meiner ersten „Kartonmodellbaukarriere“ so von 18 bis ca. 22 hätte ich immer gerne eine Scharnhorst gebaut, allerdings konnte ich keine Schiffe > 80 cm aufbewahren.

In der ersten Hälfte der 90’er des vorigen Jahrhunderts begann meine zweite Kartonmodellbauphase – ausgelöst von einem Foto der Emden III auf die ich beim Labskausessen in einem Kieler Restaurant angestrengt starte. Dabei fiel mir dann irgendwann ein, dass ich dieses Schiff früher einmal gebaut hatte und wie toll doch Kartonmodellbau eigentlich wäre und ich hätte ja sowieso kein Hobby und man gönnt sich ja sonst nix und …

Leider war, als ich die Scharnhorst dann bauen wollte, weder für Geld noch für gute Worte eine zu bekommen, EBääh gab’s noch nicht oder ich war noch nicht darüber gestolpert, ich kannte nur Moduni und da gab’s keine. Ich habe dann „vor lauter Elend“ den JSC Bogen Nr. 6 „Scharnhorst“ gekauft, auf 1:250 kopiert und gebaut – über den Bau habe ich damals bei Papership berichtet. Allerdings war auch diese Version eine Scharnau und enthielt (bis auf einen!!) die gleichen Fehler wie die WHV-Version (inkl. Oberlichter). Ein Schelm …

Auch dieser Scharnau werden wir im weitern Verlauf des Bauberichtes noch begegnen :cool:.

Vor zwei Jahren gelang es mir, einen offset gedruckten Bogen der Scharnhorst antiquarisch zu erhalten – ich wollte seitdem immer mit dem Bau beginnen – allerdings gibt es da auch noch eine Alaska, dann gab es Flieger, dann eine Lützow und die Alaska steht noch immer rum – in irgendeiner Signatur habe ich doch auch einmal USS Alaska Langzeitwerftaufenthalt Ausrüstung mit leichter Flag gelesen – geht meiner genauso. Ich habe nach der Lützow erstmal die Scheer angefangen und mich maßlos über das Papier geärgert.

Dann kam die letzte Möwe und the Grand Old Duke of Cardmodelling ;) schrieb, er habe ein Papier bekommen, das dem alten gliche und er könne jetzt fehlende Einzelbögen zu alten Offsetdrucken nachdrucken und … ich habe bestellt. Wenn irgendwas von dem, was da kam Offset ist dann bin ich Oddset., Nun wohl … Beide Bögen waren da, dieser dumme schwere Kreuzer verschwand sonst wo und „ab geht die wilde Fahrt“.
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Volker Böhm

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Sonntag, 22. August 2010, 02:35

Das Pflichtenheft

Ich habe mir, trotz Platzmangel, vorgenommen, beide Schiffe parallel zu bauen. Folgende Änderungen, Korrekturen und Ergänzungen sollen vorgenommen werden:

Scharnhorst: Entfall der Oberlichter, Korrektur der Basisgeräte an den Geschütztürmen, „Anhübschung“ der Decksfarbe, bessere Detaillierung durch Verwendung von Teilen der CD.

Gneisenau: Korrektur des Bugs und der Ankeranlage, Korrektur der Säulen der vorderen Wackeltöpfe, Basisgeräte SA, Korrektur (Neukonstruktion der Decksoberlichter), Schließen der Admiralsbrücke, passender Hangar, bessere Detaillierung durch Verwendung von Teilen der CD.

Wenn möglich, sollen beide Schiffe auch eine Imitation der MES Schleife erhalten.
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Sonntag, 22. August 2010, 02:43

Der Rumpf der Gneisenau

Wie alle guten Fernsehköche: „Ich hab’ da ‚ma’ watt vorbereitet“. Weniger freundlich könnte ich auch sagen: „Ich bin ein feiges Huhn“ und starte meine Bauberichte immer erst dann, wenn der Rumpf fertig ist.

Der Bau begann, wie immer – nein, falsch geraten, nicht mit dem Spantengerüst!!! Ich wollte, dass die beiden Schiffe einen richtigen Wassergang bekommen und eine andere Decksfarbe. Nach längeren Diskussionen im „kleineren Kreis“ haben wir uns auf eine Farbe geeinigt – außer mir war einer „einverstanden“; eine andere Meinung war „Farben sind Empfindungssache“ und die Anderen haben nicht widersprochen – die etwa der Farbe der Schiffe vom HMV angenähert ist.



Ich habe dann die Decks der Scharnhorst CD zweimal ausgedruckt, nachdem die Farbe entsprechend angepasst und die Torpedorohre und dazugehörigen Kästen zugestempelt hatte. Aus den Decksteilen habe ich den holzfarbenen Bereich (plus die Bugspitze) ausgeschnitten und da ausnahmsweise gutes Licht war, habe ich zunächst die Teile einzeln auf die Decksteile des für GU vorgesehenen Bogens aufgeklebt und mit Bleistift die Position der Oberlichter markiert.




Erst DANN habe ich mit dem Spantengerüst begonnen.





Durch das Doppeln der Decks erhoffe ich mir, neben der „hübscheren“ Farbe und dem abgesetzten Wassergang, natürlich auch eine größere „Immunitätszone der Decks gegen Staubtuchtreffer“ …

Während GU so vor sich hin trocknete, habe ich die Scharnau entstaubt und kleinere Standschäden repariert (meine Modelle stehen offen in Regalen – muss ich auch noch mal ändern).
42 :D :D :D

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Sonntag, 22. August 2010, 02:50

Die geheimnisvolle „dritte Schwester“

Soweit ich weiß, gibt es in keiner Marine der Welt zwei Schiffe gleichen Namens. Wenn ein Name erneut vergeben werden soll, wird das erste Schiff umgetauft. In der KM waren schwere Kreuzer und Schlachtschiffe ja bekanntlich nach militärischen und politischen Führern benannt – ich habe dann,

nach langem Überlegen

im Rahmen einer stillen Sche …

Schemero …

Scheremonie, jawoll!



die bisherige Scharnhorst in (Col. Wilh.) Klink umbenannt, weil:

Der Klink is’ e Tiescha und e Tiescha is’ imma de Siescha, ne woah! :D

Erst dann konnte ich mit der SH beginnen.
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Sonntag, 22. August 2010, 03:08

Einige Vergleiche

Hier zunächst der Vergleich JSC (sieht wirklich fast aus wie der alte WHV Bogen und das neue Deck)



Und im Detail (man beachte die Basisgeräte!!)



Zuguterletzt noch einmal die Decksfarben: Links meine Farbe, rechts Offsetdruck, Mitte (das kleine Teil): Die Farbe des Decks, wenn man direkt von der CD druckt. Im Vergleich mit dem Bild weiter oben fällt dann auch auf, das dieser Bogen eben nicht offsetgedruckt ist.

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Volker Böhm

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Sonntag, 22. August 2010, 03:11

Noch ein Vergleich

Vergleicht man hier noch einmal die Details, fällt folgendes auf:

Deutlich mehr Details (Oberlichter, Luken etc.) an Deck der neuen Scharnhorst und ein abgeänderter Grundriss des vorderen Aufbaus. Beides entpricht, soweit ich das beurteilen kann, der Planrolle, die mir vorliegt.

42 :D :D :D

Volker Böhm

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Sonntag, 22. August 2010, 03:22

Stapellauf

Und hier noch einige Fotos vom "Beplanken" der SH: Ich habe die Teile einzeln angebracht - wenn man einen neugierigen kleinen Hund hat, ist das wesentlich einfacher, als die Teile im Stück anzubringen!





Und hier beide fertig zum Stapellauf. "Klink", als größtes anwesendes Schiff fungiert als Flottenflaggschiff, eine Ehre, die auch der Scharnhost anläßlich des Stapellaufs der Tirpitz zu Teil wurde.



Von jetzt an ist der Baubericht live - dann geht's natürlich nicht mehr so schnell ....
42 :D :D :D

Joachim Frerichs

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Sonntag, 22. August 2010, 06:00

RE: Stapellauf

Ahoi Volker,

ist ja interessant, dass Du beide Schiffe parallel bauen und uns dies auch zeigen willst. Die Decksfarben beider Schiffe entsprechen meines Erachtens auch dem Zustand der Witterung ausgesetzten Holzes. Anhand eigener Gartenmöbel kann man diesen Prozess ja auch miterleben.

Freue mich, Deinen Bericht begleiten zu dürfen.

Weiterhin viel Spaß mit den beiden Schlachtrössern :D



Gruß
Jo
Meine bisher gebauten Modelle sind hier abgelichtet :)

Pitje

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Sonntag, 22. August 2010, 07:26

Hallo Volker,
erstmal viel Spass und viel Erfolg beim Parallelbau der beiden Schwestern. Die Idee die Decksfarbe bleicher darzustellen finde ich sehr gut.
Im Jahre 1940 waren die beiden Schiffe quasi der Kern der Flotte bis zur Indienststellung der Bismarck.
Wobei Gneisenau den weniger aktiven Part am Kriegsgeschehen hatte, da sie immer wieder von Fliegerbomben getroffen wurde, während sie zu Reparaturen in diversen französischen Häfen lag.

Ich persönlich habe ebenfalls eine Vorliebe für diese Schiffsklasse und werde deinen Bericht aufmerksam verfolgen. Die Stapellauf mit einem Glas gutem Whiskey zu zelebrieren ist dem feierlichen Anlass sehr angemessen. :D

Grüße
Peter
Parallel im Bau:
Großlinienschiff S.M.S. Baden , HMV, 1:250
Hafenanlage Neu-Ulm , diverse Verlage, 1:250

Wiesel

Hennings Dino

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Sonntag, 22. August 2010, 10:15

Schon ersten Postings Deines Bauberichts haben mich soeben mehrfach lauthals loslachen lassen. Vor allem die Umtaufzeremonie konnte ich so richtig vor meinem geistigen Auge entstehen lassen. :D

Die Grauen sind nicht so unbedingt meine heisse Liebe, aber an diesem Baubericht wird mich vor allem auch Dein kreativer Umgang mit der Sprache faszinieren...

Zitat

Original von Volker Böhm
...the Grand Old Duke of Cardmodelling...

:D :D


Viel Glück weiterhin mit den Schwestern!
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
In Erinnerung an Simone Veil, † 30. Juni 2017



Im Bau: CAP SAN DIEGO (roko)

Helmut Wiesmann

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Sonntag, 22. August 2010, 14:06

RE: Scharnhorst und Gneisenau WHV 1:250

Hallo Volker

Ein interessantes Projekt, das Du in Angriff genommen hast, die beiden Schwesterschiffe parallel zu bauen.
Den Baubericht werde ich mit großem Interesse verfolgen. Sehr gespannt bin ich auf den dabei fälligen Umbau des Flugzeug-Hangars für die Gneisenau, da der Wilhelmshavener Bogen diesen nicht berücksichtigt, und nur den der Scharnhorst enthält.

@ Pitje:

Zitat

...Wobei Gneisenau den weniger aktiven Part am Kriegsgeschehen hatte...

Dieser Eindruck ist so nicht ganz richtig.
Bis zum faktischen Ende der Laufbahn der Gneisenau bei dem Bombentreffer am 26.02.42 im Dock in Kiel waren die beiden Schwesterschiffe stets gemeinsam eingesetzt, wobei sie mehrfach gemeinsame Erfolge erzielten:

07. - 09.10.39 gemeinsamer Vorstoß in den Skagerrak zusammen mit L. Kreuzer Köln und 9 Zerstörern –ohne Feinberührung-
21. - 27.11.39: Gemeinsamer Vorstoß in die Island-Färöer-Enge. Dabei Versenkung des britischen Hilfskreuzers Rawalpindi
18. - 20.02.40: Gemeinsamer Vorstoß in der Nordsee bis in Höhe der Shetland-Inseln -ohne Feinberührung-
07. - 13.04.40: Gemeinsame Teilnahme am Unternehmen Weserübung, der Besetzung Norwegens. Dabei Begleitung der Einsatzgruppen für Bergen, Drontheim und Narvik, anschließend Ferndeckung des Unternehmens. Dabei am 09.04.40 Gefecht mit dem britischen Schlachtkreuzer Renown. Gneisenau erhält einen schweren und 2 leichte Treffer.
04. – 09.06.40: Gemeinsamer Entlastungs-Vorstoß nach Norwegen in den Raum Harstad (Unternehmen Juno) zusammen mit Schw. Kreuzer Hipper, 4 Zerstörern und 2 Torpedobooten. Dabei Versenkung Tanker Oil Pioneer, Trawler Juniper und Truppentransporter Orama. Im weiteren Verlauf gemeinsame Versenkung des britischen Flugzeugträgers Glorious und der Begleitzerstörer Ardent und Acasta. Scharnhorst erhält einen Torpedotreffer in Höhe Turm C.
Scharnhorst wird ab 20.0640 in die Heimat zurückverlegt.
Am 20.04.40 erhält Gneisenau einen Treffer eines U-Boot-Torpedos im Vorschiff, der ein scheunentorgroßes Loch durch das Vorschiff verursacht, und die Toilettenanlage im Vorschiff und einige Lasten-Räume zerstört. Sie muss gleichfalls zur Reparatur in die Heimat zurückverlegt werden.
28. - 30.12.40: Gemeinsamer Versuch, in den Atlantik zum Handelskrieg auszubrechen, muss abgebrochen werden, da Gneisenau bei Sturm Seeschäden im Vorschiff erleidet, bei denen Spanten und Träger reißen.
22.01. - 22.03.41: Unternehmen Berlin. Durchbruch in den Atlantik und dort Handelskrieg. 22 Handelsschiffe werden versenkt (Scharnhorst 8, Gneisenau 14). Anschließend Einlaufen in Brest, wo sie laufenden Luftangriffen ausgesetzt sind. Gneisenau erleidet dort einen Torpedotreffer und mehrere Bombentreffer, Scharnhorst mehrere Bombentreffer (bei einer Verlegung nach La Pallice).
11./12.02.42: Gemeinsamer Kanaldurchbruch zusammen mit Schw. Kreuzer Prinz Eugen. Rückverlegung in die Heimat. Dabei erleidet Scharnhorst zwei und Gneisenau einen Minentreffer.
Am 13.02.42 wurde Gneisenau in Kiel eingedockt. Dabei wurden die Munitionsvorräte entgegen dem sonstigen Verfahren nicht von Bord gegeben.
Am 26.02.42 erhielt sie bei einem Luftangriff auf Kiel einen Bombentreffer im Vorschiff, der die Treibladungen in den Pulverkammern des Turms A in Brand setzte. Dabei brannte Turm A und das Vorschiff völlig aus. Eine Explosion der Granaten in den Granatkammern konnte durch rechtzeitiges Fluten verhindert werden.
Gneisenau wurde nach Gotenhafen verlegt und am 01.07.42 außer Dienst gestellt. Zunächst wurde ein geplanter Umbau in Angriff genommen, bei dem das Vorschiff umgestaltet und das Schiff eine Hauptbewaffnung von drei 38cm-Zwillingstürme erhalten sollte. Der Umbau wurde im Januar 1943 auf Anordnung Hitlers eingestellt.
Das Schiff verblieb als Hulk in Gotenhafen und wurde dort am 27.03.45 als Blockschiff vor der Hafeneinfahrt selbst versenkt.

Scharnhorst wurde am 06. bis 09.03.43 nach Norwegen verlegt und nahm vom 06. – 09.09.43 zusammen mit der Tirpitz an dem Unternehmen Eisberg gegen Spitzbergen teil.
Am 26.12.43 wurde sie bei dem Unternehmen Ostfront gegen den Geleitzug JW 55B im Gefecht mit dem britischen Schlachtschiff Duke of York, einem Schweren und drei Leichten Kreuzern und acht Zerstörern versenkt.

Quellen:
- Gerhard Koop / Klaus-Peter Schmolke: Die Schlachtschiffe der Scharnhorst-Klasse, Bernard & Graefe Verlag Bonn 1991
- Wolfgang Kähler: Schlachtschiff Gneisenau, Wilhelm Heyne Verlag München 1981
- Heinrich Bredemeier: Schlachtschiff Scharnhorst, Koehlers Verlagsgesellschaft mbH Herford 1978

Freundliche Grüße

Helmut

Volker Böhm

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Sonntag, 22. August 2010, 23:19

Und weiter im Text

Zitat

Original von Joachim Frerichs
...
Die Decksfarben beider Schiffe entsprechen meines Erachtens auch dem Zustand der Witterung ausgesetzten Holzes. ...


Ach, Joachim, meine Gartenmöbel sind eher dunkelbraun. Ich öle sie aber auch immer mit 10 W 40 :D

Zitat

Original von Pietje...Ich persönlich habe ebenfalls eine Vorliebe für diese Schiffsklasse und werde deinen Bericht aufmerksam verfolgen. Die Stapellauf mit einem Glas gutem Whiskey zu zelebrieren ist dem feierlichen Anlass sehr angemessen. ...


Hurrah, der Mann hat Geschmack :D Leider ist es aber so, dass der Genuss eines guten Whiskeys sich nicht so recht mit dem Modellbauen verträgt - Don't drink and glue. Es ist wohl wirklich so, wie in einigen hundert Jahren Hasso Sigbjörnson an Bord des schnellen Raumkreuzers Orion sagen wird: "Arbeit ist der Fluch der trinkenden Klasse" :D

Zitat

Original von Wiesel...Die Grauen sind nicht so unbedingt meine heisse Liebe, aber an diesem Baubericht wird mich vor allem auch Dein kreativer Umgang mit der Sprache faszinieren ...


Deswegen ja Offsetdrucke - ich weiß, das alle Welt die Farben schrecklich findet (ich ja eigentlich auch) - aber: Eine Scharnhorst muss ein bißchen seekrank um die Aufbauten herum aussehen, datt gehört so! Und Du brauchst keine grauen, sondern kannst blaue und grüne Schiffe schauen. :D

Was die Sprache angeht, gelobe ich, mir weiterhin Mühe zu geben.

@Helmut Wiesmann: Vielen Dank für Deine tolle Zusammenfassung der Schiffsschicksale. Ich kenne zwar die Fotos vom Torpedotreffer, aber das dabei auch aus den Toilettenanlagen so quasi Open-Air-Plumsklos wurden ist mir neu. Noch einmal, vielen Dank.

Zitat

Original von Helmut Wiesmann...
Den Baubericht werde ich mit großem Interesse verfolgen. Sehr gespannt bin ich auf den dabei fälligen Umbau des Flugzeug-Hangars für die Gneisenau, da der Wilhelmshavener Bogen diesen nicht berücksichtigt, und nur den der Scharnhorst enthält. ...


Tja, eben Scharnau pur! Was ich zu erwähnen vergaß, ist, das ich auch über den Bogen der Gneisenau von JSC verfüge. Ich hoffe, dort die Konstruktion des Hangars abkupfern zu können.

Ansonsten habe ich ein schönes Modellfoto gefunden, guggt Ihr!

Und - nachdem ich Euch alle zitiert habe, darf ich noch jemanden zitieren, der garantiert nicht Mitglied des Forums war, ist oder jemals sein wird.

Anlässlich des Abschiedskonzertes von The Band sage Neil Young: Before we start, I'd like to say that it is one of the pleasures of my live, to be on this stage with these people here tonight. In diesem Sinne: Schön, dass Ihr dabei seid.
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Sonntag, 22. August 2010, 23:26

Der Hangar

Hallo zusammen,

tja, soweit ist es noch lange nicht!!

Ich habe heute begonnen, die GU mit Aufbauten auszustatten. Da ich ja das neue Deck verwende, konnte ich nicht die vorderen Aufbauten (Teile 37 und 38) des alten Modells verwendet. Stattdessen verwende ich für beide Schiffe die umgefärbten Bordwände des CD-Modells:



Wenn Ihr mal genau auf die kleinen Spinde am rechten Bildrand schaut: Wieviele Seiten braucht eigentlich ein nach unten offener Quader ?(



Weiterhin habe ich die Trennwand vom vorderen zum mittleren Bereich fertiggestellt und die mittleren Aufbauten, wo die 15 cm Einlinge zu stehen kommen, gebaut. Auch hier scheint es leichte Differenzen zwischem neuen und altem Modell zu geben, ich musste den Teilen durch einen kühnen Schnitt die Spannung nehmen. Und - nu, ja, ich werde noch ein wenig nacharbeiten müssen. Also hier mein heutiges Tagwerk:



Bis die Nächte!
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Donnerstag, 26. August 2010, 20:51

Die unteren Aufbauten

Tach,

eigentlich wollte ich ja nur berichten, dass ich die letzten Tage nicht untätig war - die "untere Lage" der Aufbauten habe ich bis gestern abend fertiggestellt und mit den Oberlichtern der SH begonnen.

Auf eine detailierte Beschreibung habe ich verzichtet, da der Bogen ja nicht wirklich unbekannt ist - ich denke, die meisten hier haben ihn ja schon einmal gebaut und ansonsten gibt es ja zu diesem Bogen u.A. auch diese Bauberichte:

"Standard"-Gneisenau aus dem WHV Bogen von Lemy

Gneisenau XXL von Modellschiff

Es gab beim Bau leichte Probleme, die einerseits aus der Vermischung zweier Versionen der Baubögen bestehen, im Wesentlichen Türen an "ungeeigneten Stellen":



Am hinteren Aufbauende (aus dem alten Bogen) "kollidiert" eine Türe mit einem Oberlicht (aus dem neuen).

An der vorderen Aufbauwand stören Türen die Behälter für den Waffenabschnitt:



Was mir dann noch so auffiel - das Decksteil zwischen Barbette Turm C und Aufbauwand stimmt mit den Plänen überein. Die Türen (beim neuen Modell auf beiden Seiten (hier im Bild links der Leiter) gab es wohl nur auf einer Seite - nun ja. Baut man aber die SH vom neuen Bogen wird unmittelbar an das kleine Deck eine "Treppe" angeklebt und zwar ohne Podest! Ich stelle mir gerade vor, wie man von einer Treppe aus so 1,20 m springt, um sich dann in die Tür zu ziehen :D

Kurzer Rede langer Unsinn: Der Stand von gestern Abend

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Donnerstag, 26. August 2010, 20:57

Ein weiteres Problem

Ein weiteres Problem ergab sich daraus, dass ich das Hauptdeck "aufgedoppelt" habe. Mit einigem Nachdenken hätte ich ganz einfach darauf kommen können, dass mir diese Höhe dann an den durch das Hauptdeck ragenden Spanten fehlen würde.

Wie gesagt - ich hätte nachdenken müssen. Das Spantengerüst unter dem Brückendeck habe ich dann aber schon mit einer Lage Papier unterklebt und siehe da: Dann passt's auch!

Da ich dann auch das Brückendeck wieder aufgedoppelt habe, werde ich auf die Spanten, die den Gefechtsmast stützen dann eben zawei Lagen Papier aufkleben - ne, watt bin ich en fiffich Kerlchen :cool:!
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Volker Böhm

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Donnerstag, 26. August 2010, 21:02

Und das größte Problem

Aragorn sagt im Herrn der Ringe: Tödlicher für ihn war aber dies ..."

Tödlicher für "Gneisi" war, was ich heute morgen vorfand:



Die Schuldige war schnell ausgemacht:

Chatterly Chiara of Yesterday's Heroes (nein ich habe den Hund nicht so genannt), genannt (von Ihrem Frauchen Tiffy) und von mir, weil dieser Hund im Werden nur Unfug im Kopf hat, auch gern einmal Tiff-A-Doodle.



Ich habe mir jetzt erstmal ein Regal hinter meinem Arbeitsplatz als Ruhefläche für die Schiffe gegönnt, sowie eine Buddel Nagellackentferner gekauft, in der Hoffnung, die beschädigten Teile abbauen und ersetzen zu können. - Schau'n mer mal.
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Freitag, 27. August 2010, 09:11

RE: Und das größte Problem

Au wei,
aber auch das lässt sich reparieren mit einem Stück dicken Karton hinter die Aufbauwand geklebt. Wenn nicht, mach ein Diorama draus:
"Treffer bekommen".
Mit freundlichen Grüßen

modellschiff

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Freitag, 27. August 2010, 18:55

Hallo Volker,

deinen Baubericht finde ich sehr interessant und detalliert; ich werde den beständig verfolgen. Die Scharnhorst von WHV habe ich aus schon gebaut und ich kann sagen: ein sehr interessantes und von der Konstruktion her ein dynamisch erscheinendes Modell.

Immer gerne auf deiner Seite verbeibe ich

Gruß Wolfgang.

Lars W.

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Freitag, 27. August 2010, 19:58

Hi Volker,

aber eine süße Schuldige hast Du da, der kann man ja (fast) nicht böse sein, so lieb wie sie guckt :D

Trotzdem kann ich mir vorstellen, dass das ein oder andere Unwort über Deine Lippen kam, bei dem Unfall :)

Drücke die Daumen, dass sich das noch richten lässt! Dein Bericht ist übrigens sehr erfrischend zu lesen, macht Spaß.

Viel Erfolg!

Grüße

Lars
"The quiet ones are the ones that change the universe, the loud ones only take the credit."
Fertig gestellt: Forschungsschiff "Maria S. Merian"
Fertig gestellt: Seeschlepper "Vulkan"
Fertig gestellt: Notschlepper "Nordic"
Fertig gestellt: Troßschiff "Altmark" im Schwimmdock
Bis auf weiteres ruhend: Fracht- und Fahrgastschiff "Santa Inés"
Kontrollbau fertig gestellt: Feederschiff "OPDR Lisboa"

Volker Böhm

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Freitag, 27. August 2010, 22:59

Die Reparatur

Hallo zusammen,

Ich freue mich, dass Euch mein Baubericht und die Modelle gefallen - vielen Dank Euch allen.


Zitat

Original von Lars W.
Hi Volker,

aber eine süße Schuldige hast Du da, der kann man ja (fast) nicht böse sein, so lieb wie sie guckt :D
...


Ach, Lars: Du ahnst ja garnicht, wie recht Du hast. Eigentlich sind Setter ja nicht meine Hunde - viiieeel zu klein - aber ich liebe das Mädel heiß und innig. Die bösen Worte mußte sich stattdessen meine Frau anhören: Immer wenn Tiffy etwas anstellt, ist das nämlich IHR Hund :D

So, zurück zum Ernst des Modellbaus: Ich habe zunächst den hinteren, etwas hochstehenden Teil des Decks mit "Ätzerton" abgelöst, ein Trick, den mir Hartmut einmal verraten hat.



Für diejenigen, die ihn noch nicht kennen: Man kann UHU Klebungen mit Aceton tatsächlich lösen. Dazu kann man auch Nagellackentferner (wie ich) verwenden, aber bitte darauf achten, dass dieser auch Aceton enthält (die meisten sind heutigentags nämlich acetonfrei!). Das "Glump" tupft man mit einem Pinsel möglichst direkt auf die Klebenaht und binnen kürzester Zeit wird aus dem ausgehärteten UHU eine gummiartige Masse.

Danach habe ich den Rest des Decks soweit abgeschnitten, dass ich auch die Seitenwände lösen und entfernen konnte.



Danach habe ich die entfernten Teile durch Teile von der CD ersetzt und noch eine "Lage Planken" auf das Deck geklebt. An den Stellen, wo das Deck fehlte, habe ich entsprechend unterfüttert. Wenn der graue Streifen durchgetrocknet ist, werde ich ihn noch entsprechend anpassen.



Weiterhin habe ich gesehen, dass auch der Teil des Decks, auf das der Schornstein zu stehen kommen wird eine nicht fotografierfähige Beule erhalten hat, ich werde also beim Bau des Schornsteinsockels etwas anpassen müssen.
42 :D :D :D

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Volker Böhm

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Freitag, 27. August 2010, 23:05

Die Schanhoast

So, nachdem die Gneisenau jetzt den Stand erreicht hat, den ich mir vorgenommen hatte (die "untere Lage Aufbauten" ist geschlossen), habe ich jetzt begonnen, an der SH weiter zu bauen.

Ich sage Euch, die beiden Schwestern sind schlimm. Immer wenn ich etwas an der GU gebaut habe, hörte ich ein forderndes "Scharni auch haben!". Der Leiter des Altenheimes, in dem ich vor "Generatoren" "Zuvieldienst" gemacht habe, hätte das wohl als "Stutenbissigkeit" bezeichnet. :D

Bilder werden dann folgen, wenn es wieder etwas zu sehen gibt - im Moment sind nur die Oberlichter und Luken der Decksausrüstung verbaut.

Ich muss auch noch etwas recherchieren, den Verlauf des zweiten Wellenbrechers (und damit auch die Splitterschutzwände des ersten 3,7 cm Zwillings) kann ich nicht so recht glauben.
42 :D :D :D

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Volker Böhm

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Freitag, 27. August 2010, 23:09

Das Wort zum Samstag

Und wo wir gerade beim Thema sind:
»Volker Böhm« hat folgendes Bild angehängt:
  • joke.jpg
42 :D :D :D

Volker Böhm

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Freitag, 3. September 2010, 19:22

Die Brücke

nein, nicht die am Kwai, sondern die der Gneisenau.

Ich hatte das Brückendeck ja schon "verbrettert", allerdings hatten die Schiffe im Original ja im vorderen Bereich des Brückendecks Grätings. Ich habe mir dann ein Bild aus dem I-Net gestohlen und mir eine Gräting gebaut - man sieht zwar nicht viel davon, allerdings sieht man zumindest, dass es keine Latten sind.



Die "Badewannen" stammen von der neuen Scharnhorst CD. Nach angelegentlichen Blicken in die o.a. Bücher habe ich gesehen, dass das Schanzkleid vorne und seitlich nicht gar so einfach ist, wie im Bogen dargestellt. Erstens war es nach vorne hin ausgekragt, zweitens gab es endlos viele Schanzkleidstützen (im neuen Bogen sind da immerhin schon einmal Striche :D ) und drittens etliches an Bedienelementen. Ich, nicht faul, habe mal das eine Foto eingescannt, verkleinert und dachte, damit sei die Brücke mit Instrumenten bestückt. Ausgedruckt konnte man allerdings nur noch vom größten aller Rundinstrumente einen kleinen weisen Fleck sehen.

Also habe ich mir mal was "konstruiert". Obwohl ich meine Brötchen (und zwar nur ganz kleine!!!!) als ERP-Programmierer verdiene (eigentlich ist das ein Euphemismus, vielleicht sollte ich eher von dahinvegetieren sprechen ;( ) und ich mir auch einbilde, ansosnsten das eine oder andere von Programmierung und Computern im Allgemeinen zu verstehen, sind für mich Grafikprogramme ein Buch mit sieben Siegeln in einem Kasten mit sieben Siegeln in einer Truhe mit sieben Siegeln in einen Schrank mit sieben Siegeln in einem Raum mit sieben Siegeln in einem Haus - nein nicht am See!!! - sondern, ach Ihr wißt schon, was ich sagen will. Nebenbei: Könnte es sein, dass dieses der längste und sinnloseste Satz in der Geschichte dieses Forum ist?

Ich also mit Bleistift und Geodreieck.

Das Ergebnis habe ich an Gneisi ausprobiert. Ihr kennt ja meine Einstellung: Beides wunderschöne Schiffe aber:

Schanhoast: Aah, mächtiger Krieger er ist, mächtiger Krieger (Yoda)
Gneiseeenauuuu: Hä? Watt datt denn? Segleboot auf'm Baldeneysee? (Volker)

Und das sah (bzw. sieht) dann so aus:



Ich habe dann noch den Friedenssteuerstand (mit Fenstern versehen, allerdings eins weniger als im Original, damit zwischen den Fenstern noch etwas Materal :) stehen bleibt) und den Kommandostand verbaut. Insgesamt scheint mir dieser etwas schmaler und niedriger als auf dem neuen Bogen und auch als gut wäre. Die Türen am Friedenssteuerstand habe ich vergessen, dass muss ich noch nachholen.



So, nu' is' aber wirklich mal wieder Zeit für SH.

Charmanten Restabend

Volker
42 :D :D :D

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Volker Böhm

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Freitag, 3. September 2010, 19:48

Das Brückendeck des mächtigen Kriegers

Hallo,

bevor ich's verbaue: "Original (oben) und Fälschung". Das Brückendeck des neuen Bogens ist übrigens durchgehend grau.



Bitte beachtet auch die "Bandenwerbung" - ich werde mich jetzt durch "Product-Placement" zusätzlich finanzieren :D

Volker
42 :D :D :D

Volker Böhm

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Samstag, 4. September 2010, 00:28

Merci (oder vielleicht doch, wie ich erst schreiben wollte, mercy :cool: ), Wilfried!

Ich freue mich jedenfalls, dass Dir mein Unterfangen gefällt!
42 :D :D :D

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Samstag, 4. September 2010, 09:50

Hallo,
also mir gefällt der Umbau gut. Die Detaillierung der Brücke erinnert mich an die Prinz Eugen.
@ Wilfried: Wir hatten doch mal vor einiger Zeit die heiße Diskussion um Lob beim Modellbau. Deshalb kommen positive Antworten vielleicht so zaghaft.

Mit freundlichen Grüßen

modellschiff

Volker Böhm

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Mittwoch, 8. September 2010, 23:52

Der Friedenssteuerstand GU

Hallo zusammen,

ich habe jetzt einige Zeit mit der Planrolle und meinem Geo-Dreieck gespielt. Ergebnis: Laut Planrolle ist die Höhe der vorderen Kante des Friedenssteuerstandes 8 mm über dem Deck (im Maßstab 1:300), d.h. laut Planrolle wäre er ca. 240 cm hoch - im Maßstab 1:250 also etwa einen cm. Das Teil des Offsetbogens ist etwa 6,5 mm hoch, das des neuen Bogens etwa 9 mm (plus verdoppeltem Dach).

Und deswegen machen bei meiner Gneisenau die Fenster im Friedenssteuerstand (ich habe den aus dem Offset-Bogen genommen) leider auch nicht den meisten Sinn. Andererseits wäre es mir auch nie aufgefallen, wenn ich nicht die Schiffe immer etwa auf Augenhöhe "parken" würde - in "normaler Bastelhaltung", also von schräg oben gesehen, merkt man es nicht.

Volker
42 :D :D :D

Volker Böhm

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Mittwoch, 8. September 2010, 23:54

Brückenaufbauten SH

Nochma hallo!

Ich habe, da ja wie oben festgestellt, der Friedenssteuerstand des alten Bogens ein Gebilde ergibt, in dem sich nur kleinwüchsige Zwerge aufhalten können (große Zwerge müssten vermutlich auch den Helm abnehmen!), den ich möchte es mal: "größenmäßig angenäherten" Friedenssteuerstand des neuen Bogens verwendet. Wenn "GODOC" (okay, er hat's nicht konstruiert, aber er verkauft's und ist damit aus meiner Sicht verantwortlich) so schlau war, den Friedenssteuerstand zu korrigieren, hätte er eigentlich auch gleich den Kommandostand korrigieren können, dann wär vielleicht das Wasser vom Dach abgelaufen. Im Ernst: Es ist auf den einschlägigen Fotos zu sehen, dass das Dach des Friedenssteuerstandes zum Bug hin abfällt - Tadel in's Baubuch!



Danach dann Teil 54: E-Messer auf dem Kommandostand. Da hört ein 6 m Balken hin, kein 10,5 m!!!!!!!! Lose aufgelegt sieht man, dass es mit dem Drehen nicht so wirklich weit her sein kann, bevor man entweder das Gerät oder den hinteren Aufbau demoliert:



Also ist wieder einmal Messen und "selbstschnitzen" angesagt!

Bis denn also!

Volker
42 :D :D :D

modellschiff

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Donnerstag, 9. September 2010, 10:08

RE: Brückenaufbauten SH

Hallo Volker,
beeindruckend Dein Bau. Besonders aber freut es micht, Dass du mal über eine Reparatur beim Modellbau geschrieben hast. Über dieses Thema wird hier wenig geschrieben. Und da uns Modellbauer zwar kein Ungemacht treffen sollte, es aber immer wieder einmal ein Problem mit den Modellen gibt, ist es wichtig auch über Reparationen zu schreiben.

mit freundlichen Grüßen

modellschiff

Mathias Nöring

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Donnerstag, 9. September 2010, 12:07

Moin Volker,

Dein "aufgepimpter" Bau sieht schon cool aus!
Ich sage ja immer, dass man aus den alten WHV'lern noch wahre Schätze zaubern kann.

Allerdings habe ich etwas Kopfschmerzen mit der Farbe der Aufbauten.
Gab es einen besonderen Grund, warum Du die "verrottete Eierschalenfarbe" so gelassen hast?
Das Deck ist ja supergut geworden - wenn ich allerdings diese schrillen Aufbauten dagegen sehe, dann tilt mein Weißabgleich in den Augen.... :D

Aber ansonsten git es nix zu meckern... Weiter so!

CU

Rocky
Der Blöde ist immer der Realist...
Aber wer braucht schon Leute, die zusammen Ihren Namen tanzen!

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Volker Böhm

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Donnerstag, 9. September 2010, 12:42

Die Farbe

Hallo Mathias,

ich wollte halt die Offset-Gedruckten Bögen verbauen und ich wollte deren (schreckliche) Farben erhalten. Ich zitiere mich mal: Eine Scharnhorst gehört etwas seekrank um die Aufbauten.

Indessen frage ich mich mittlerweile nach der Sinnhaftigkeit des Ganzen: Wahrscheinlich wäre es einfacher gewesen, einfach die Bögen der CD 2 mal auszudrucken, dann wäre auch alles Grau gewesen. Und wenn ich mir so anschaue, was ich sowieso schon alles von der CD nehmen musste ...

Apropos CD: Ich habe einen passenden 6-m "Balken" auf der Graf Spee CD gefunden und brauche daher nicht "selbst zu schnitzen" :D! Es empfiehlt sich also immer, "etwas CD im Haus zu haben!".
42 :D :D :D

Joachim Frerichs

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34

Donnerstag, 9. September 2010, 17:37

RE: Die Farbe

Ahoi Volker,

Dein Baubericht ist sehr interessant. Das Bild mit dem 10,5 m Entfernungsmesser zeigt eindeutlig, dass das so nicht stimmen kann. Schön wenn man das mit Hilfe der CD der "Graf Spee" korrigieren kann.

Aber vorsicht mit CD, ich erinnere mich da an den Werbespruch: "An meine Haut lasse ich nur Wasser 8o und CD" :D


Gruß
Jo
Meine bisher gebauten Modelle sind hier abgelichtet :)

Volker Böhm

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35

Donnerstag, 9. September 2010, 18:50

RE: Die Farbe

Zitat

Original von Joachim Frerichs

....
Aber vorsicht mit CD, ich erinnere mich da an den Werbespruch: "An meine Haut lasse ich nur Wasser 8o und CD" :D


Gruß
Jo


Hallo Joachim,

habe ich auch mal versucht. Allerdings hat die CD furchtbar unter den Armen gekratzt :D! Nimmst Du eingentlich CD-R oder CD-RW zum Waschen :D?

Im Ernst, ich bin mittlerweile sehr froh über die CD Modelle - zusammen mit einem geeigneten Grafikprogramm ein wahrer "Ersatzteilekatalog"!

Volker
42 :D :D :D

Volker Böhm

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Donnerstag, 9. September 2010, 23:27

Wie das Fähnchen auf dem Turm

sich kann drehn'n bei Wind und Sturm,
ach so herrlich, ach so schön (bis hierhin ist's ein Kinderlied)
kann sich Scharni's Balken dreh'n.



Einfacher gesagt: Kaum isser kürza, schon pasta!

Offenbar ist das Dach meines Kommandostandes nicht plan, sondern fällt nach hinten ab, darum steht der Bursche schräg. In Zurrstellung fällt es aber nicht weiter auf:

42 :D :D :D

Volker Böhm

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Donnerstag, 9. September 2010, 23:30

Gefechtsmast, die erste

Ich habe den Kommandostand noch mit einigen Periskopen ausgestattet und dann den Gefechtsmast (Teile 55-57 und 59 bis 61) verbaut. Den Turmbau habe ich erst mal nur lose aufgestellt, da die ganzen noch anzubringenden Plattformen noch einer Vielzahl von Konsolen bedürfen und ich glaube, dass es deutlich einfacher sein wird, den Turm erst nach der Fertigstellung anzukleben.



Das "Admiralsdeck" (heißt das so?) ist dreifach ausgeführt: Auf das Originaldeck habe ich wieder eine neue Lattung geklebt, darunter habe ich grauen Karton geklebt.
42 :D :D :D

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Freitag, 10. September 2010, 07:36

RE: Brückenaufbauten SH

Zitat

Original von Volker Böhm
... Wenn "GODOC" (okay, er hat's nicht konstruiert, aber er verkauft's und ist damit aus meiner Sicht verantwortlich) so schlau war, den Friedenssteuerstand zu korrigieren, hätte er eigentlich auch gleich den Kommandostand korrigieren können, dann wär vielleicht das Wasser vom Dach abgelaufen....


Hätte er, wenn er denn je einmal dieses und andere Modelle gebaut hätte...

Solche Dinge gibt es aber natürlich immer einmal, vielleicht bei allen Verlagen, mal mehr, mal weniger.
Entscheidend für die Qualität eines Modells ist letztlich immer der Modellbauer
- es ist eben nicht nur Zusammenkleben! Das zeigt dieser gute Baubericht besonders.
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
In Erinnerung an Simone Veil, † 30. Juni 2017



Im Bau: CAP SAN DIEGO (roko)

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Freitag, 10. September 2010, 08:01

RE: Brückenaufbauten SH

Zitat

Original von modellschiff
Hallo Volker,
... ein Problem mit den Modellen gibt, ist es wichtig auch über Reparationen zu schreiben.

...


Um das für unsere nicht-Deutsch-sprechenden Freunde übersetzungsmaschinenkompatibel zu machen:

Gemeint sind sicher nicht die Reparationen, sondern die Reparaturen.
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
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Im Bau: CAP SAN DIEGO (roko)

Volker Böhm

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40

Samstag, 18. September 2010, 22:35

Der Gefechtsmast

Hallo zusammen,

nachdem ich den Anfang der Woche "in Sachen Hopfenhandel" beruflich in Niederbayern verbracht habe, bin ich nun wieder etwas weiter gekommen. Auf dem Bild 1 seht Ihr den "Verbau" der Plattformen mit Konsolen. Hier erhebe ich natürlich keinen Anspruch auf Authentizität - ich weiß nur, dass "eine Menge" Konsolen diese Plattformen stützten.

Auf dem Bild 2 seht Ihr die oberste Plattform - hier habe ich den Rand vervierfacht und mit Leim glatt gestrichen, dem vorderen Schanzkleid habe ich nach Originalfotos einen "Spoiler" gegönnt - eigentlich müßte Scharni dann jetzt noch breiter und tiefer :D

Sinn dieser - wahrscheinlich hat man das zu jener Zeit eher Windleitbleche genannt - war es, vor dem Schanzkleid einen nach oben gerichteten Luftstrom zu erzeugen, so dass die dahinter liegenden Bereiche etwas "gemütlicher" wurden.
»Volker Böhm« hat folgende Bilder angehängt:
  • 100_4452.jpg
  • 100_4453.jpg
42 :D :D :D

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