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UNUSOCULUS

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1

Freitag, 1. Februar 2013, 15:43

S/S Kanal 1886 DSM 1:125

Liebe Freunde des gekanteten Papiers,

da mir scheinbar die Vorstellungsecke entgangen ist, stelle ich mich nur kurz vor:

Als Schiffsliebhaber (männl.; 1.810mm; Baulos '70) begebe ich mich nun in die Welt jenseits der Bücherregale und beginne mit einem Kleinmodell. Dieses einfachere Modell sollte mir die Möglichkeit geben, erste Erfahrungen zusammeln ohne, daß ich denke ich baute ein "Pipifaxmodell für KITAinsassen" ;)
Klar müssen Kinder auch irgendwo und irgendwann mal anfangen, aber einen gewissen Ansporn aus dem Anspruch möchte ich schon verspüren.

Ausgesucht habe ich mir den kleine Kanaldampfer (mit dem irrsinnig kreativen Namen ;) ) "Kanal". Just er hat es mir, wegen der hier veröffentlichten Bauberichte, angetan.

Hier das Titelblatt mit der schön colourierten Werftzeichnung

Als ich vorgestern den Bogen dann auspackte, traf mich der Schlag. Gefühlte Hunderttausende von Winzteilen... :cursing:
(...durch meine AugenOP bin ich nicht mehr zweiäugig, sondern nur noch mit1,06 Augen unterwegs und versuche meine Freude am Schiffsmodellbau im Karton aufzunehmen. Bitte seht es mir nach, wenn nicht alles so gelingt, wie es anderen von der Hand gehen mag.)
Also bin ich in den Copyshop und habe sie auf die Streckbank gepackt und auf Format A3 und in den Maßstab 1:125 gezerrt... das Resultat war optisch befriediged und so habe ich dann das Geld für 250g Papier in die Hand genommen und genug Reservebögen in Petto, um mir Fehler erlauben zu können.


Hier der erste Blick auf den vergrößerten Bogen mit Stahlwinkel und dem klassischen Eincentstück als Größenvergleich. (Ja diese Wachstischdecke ist ein Augenschmaus... :D )


Nach dem Wochenende geht es los mit der bestellten Schneidmatte und den ersten Bauarbeiten auf der Cellulosewerft.

Bis dahin wünscht Euch allen tolle Tage,

Unusoculus
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AnSpruch der Woche:

"...und der Tod warf die Sense weg
und stieg auf den Mähdrescher,
denn es war Krieg."

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »UNUSOCULUS« (1. Februar 2013, 15:57)


Ehemaliges Mitglied P_H

unregistriert

2

Freitag, 1. Februar 2013, 16:35

Hey Unusoculus (habe ich das richtig geschireben? bekommt man ja nen Knoten in die Finger von... :D )

Herzlich willkommen im Forum. Schön, dass Du gleich mit einem Baubericht Deinen Einstand gibst. Und dann noch mit einem eher selten gesehen Modell (zumindest seit ich dabei bin).

Die Idee, das Modell zu skalieren, damit es für Dich gut baubar ist finde ich sehr gut. So kannst Du doch in den Details schwelgen ohne mit aberwinzigen Teilchen an zu fangen.
Dann wünsche ich Dir viel Spass beim Skalpell schwingen und auch in diesem Forum!

Schönes WE und freundliche Grüsse
Peter

modellschiff

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3

Freitag, 1. Februar 2013, 17:07

Hallo Unusoculus,
erst erinmal viel Glück bei Deinem Bau. Es ist schon eine große Herausforderung, wenn man praktisch nur mit einem Auge arbeiten muss. Das räumliche Sehen wird doch arg beeinträchtigt, wenn man nur ein fast einäugig ist. Ich bewundere Deine Energie.
Mit vielen Grüßen
Ulrich

UNUSOCULUS

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4

Freitag, 1. Februar 2013, 17:31

Hallo Peter,

eigentlich ganz einfach der Nick, wenn man ihn auf das eine Auge UNUS_OCULUS zurückführt. :D

Nun ich hab die S/S Kanal hier im Forum erstmalig entdeckt und dachte, sie sei so eine Art "Standardschiffchen", das jeder gebaut hätte... ?( Trugschluß! :D
Vielen Dank, daß Du mir zustimmst, es sei sinnvoll den Bogen zu vergrößern, denn ich hatte schon Sorge "man tut so'was hier nicht".
Das Skalpellschwingen wird mich gewiß in Atem halten, zumal ich aufpassen muß, das die rechte Hand schneidet! Denn wenn ich mit der linken Hand mal scheide und mit der rechten (aus unerfinndlichen Gründen) das Teil halte, dann könnte ich "übersehen", daß die Finger zu Boden kullern - und die Katzen etwas nahrhaft-frisches zu kauen haben... :pinch:

Doch zurück zur Technik: also ich habe Uh*-F*inke Fl*asche (* ist wg. der Schleichwerbung nöthig???) mit dem schwarzen Band - der Flüssigkleber mit Lösungsmittel - ist der okay? :whistling:
Und ich kenne den Grundsatz: "Wenig Kleber verwenden - fast gar keinen Kleber verwenden, das hält alles von alleine!!! ...und es gibt keine hervorquellenden Tropfen auf den Sichtflächen."
Gilt dieses Lex auch bei Papier, ist es also dasselbe wie bei Revell? :)

Grüße in die nächtliche Dunkelheit
sendet,
Unusoculus
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UNUSOCULUS

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5

Sonntag, 10. März 2013, 20:36

Liebe Freunde,
Wink 2 ...soooooo liebe Gemeinde der Schneid-, Falt,- und Kleberbekenner :roofl:,

nun ist der Photoapparat in Aktion getreten und die ersten Schritte...

:suspect:

sorry! Schnitte sind getan!

Hier Bilder von der neu eingetroffenen A2schneidfolie... Die Gruseltischdecke ist (wg. Erblindungsgefahr auf med. Rat hin) abdeckt worden und gezeigt werden den Interessierten meine etwas simplen Materialien des ersten Arbeitsganges "Schneiden":
Stahllineale und Cutter mit Wuerthklingen.



Nun mein Bestreben heute Abend war es, so nahe wie es geht an den gezeichneten Kanten entlang zu fahren...

;( ich hoffe DAS war so richtig!?!?!? ;(


...nun vielleicht gibt ja dieses Bild eine gewisse Vorstellung von den Dimensionen in 1:125...
Das nervige Reflexionslicht auf Stahllineal war leider Gottes nicht weiter zu reduzieren... :no: 'tschullllijung!!!

...und das karge Resultat der 2,5 Stunden des heutigen Abends:


Warum sind die Kerben (wie lautet der korrekte Papiermodellbautermicus???) zum rechtwinkligen Einsetzen
der Spanten so unterschiedlich breit (ich meine nicht die Auslassungen der Mastenden!) ausgelegt?

Kann mir jemand sagen, ob genug Sorgfalt meinerseits walten gelassen wurde...
...oder ob ich ob meiner erreichten Ungenauigkeiten :evil: verdient habe???

nun iich ahbe das Bauteil 26 - Aufbau zum Maschinenraum - fertig bekommen... aber es wird aus sich selbst heraus nicht rechtwinklig!!! :cursing: :wacko: Offenbar ist da ein Fehler in der Zeichnung, die StB-wand ist zu lang gezeichnet... Das Dach paßt aber. Nun: Da bleibt die Außenseite der Dachkante Weiß, oder soll ich sie nachfärben? Neugebaut werden muß sie auf alle Fälle...

Und hier ein weiteres Update:
ier meine ersten Versuche das Deck zu färben mit Buntstiften... ob es in Auqarellstiften besser gelingt???



Dann habe ich noch ei nwenig mit einem 0,1mm Fineliner detailliert um mit Rost gearbeitet.(Nun ich hoffe eure Flachbildschirme geben das selbe wieder wie meine Röhre...)

Ist es korrekt, daß die Großluken so ohne größeres Süll auf dem Deck aufsaßen? Ich bin versucht einen gewissen Lukenrand unterzulegen, um es realistischer zu gestalten. Selbst die ältesten Coaster die ich bei C.V.Waine ("Steam Coasters and Short Sea Traders" Albrigton 2nd Edition 1977) gefunden habe, haben einen Lukenrand, der mindestens 1/2 brit.Fuß hoch war. Sogar der abgebildete Segler Kathleen & May für Kohlentransport und der beseglete Dampfer Screw Collier von 1852 hatte einen deutlichen Rand um die Luke, um das Eindringen von Wasser zu verhindern. Was denkt Ihr?

Grüße aus der Cellulosewerft von
Chrille
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Dienstag, 12. März 2013, 15:58

Hallo Chrille,
wie das mit den Luken war, weiß ich leider nicht.
Die Schlitze für die Spanten: Das Modell stammt noch aus der Zeit, in der man - man höre und staune - tatsächlichg Modelle mit Zirkel und Lineal konstruieren konnte, als auf Augenmaß angewiesen war.
Zum Deckeinfärben würde ich keinen Auqarellfarben nehmen, weil sie wasserlöslich sind und der Karton wellen schlagen könnte. Vielleicht hast Du ein Zeichenprgramm(Photoshop) oder so was. Du könntest es auch mit Edddingstiften probieren. Aber mit gefällt Dein Deck so wie es ist. Wenn die Farben überall nicht ganz gleich decken macht das m. E. nichts aus. Kein Schiff sieht nach spätestens vier Wochen Dienst so fein gepönt aus als käme es gerade aus der Werft. Und dieser "Schlickrutscher" war ein Arbeitsgerät, auf dem Kühe und Pferde rumlatschten.
Mit vielen Grüßen
Ulrich

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