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Simon

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Mittwoch, 8. Februar 2006, 12:33

RE: Ahnengalerie

Hallo Piet,

dachten wirs uns doch! Eines der Bilder sah mir auch ein wenig nach Liane Strüver aus. Ist eigentlich Markus Wiekowski noch im Geschäft oder konstruiert der keine Modelle mehr? Ist nämlich bislang wirklich ein sehr schönes Modell, finde ich.

Gruß nach Hamburg,

Simon
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42

Mittwoch, 8. Februar 2006, 15:56

Hallo Hagen,

außerdem weiß auch Heidi Klum: wer schön sein will muss leiden! Im Zweifelsfalle dann eben auch mal speien, wenn nur ja die Jacht schnieke ist ... Ich bin ja kein Sachverständiger für Schiffbau, aber seltsam ist es schon, dass ein Schiff, das doch so gelungen ausschaut, so schlechte Eigenschaften hatte. Häufig meint man doch, gleich zu erkennen, wenn ein Schiff oder Flugzeug nichts taugt, weil es einfach hässlich ist.

Gruß,

Simon
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Zaphod

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43

Mittwoch, 8. Februar 2006, 19:16

Naja,

aber wenn SM damit meistens nur nach Norwegen geschippert ist, so hoher Seegang herrscht in den Fjorden ja nicht :D

Frage ist, ob die Herren Prinzen mit den Zierkanonen auf Fischkutter schießen durften? In Potsdam hatten die eine Nachbildung der Festung Küstrin im Garten mit funktionstüchtigen Geschützen, Sonderanfertigung von Krupp.

@ Jörg, für Majestätsbeleidigung gabs damals gewöhnlich 6 Monate Festungshaft. eine ganze Reihe Satiriker der Kaiserzeit gehörte da zum Klub. Satirezeitschriften und sozialdemokratische Zeitungen hatten damals z.T. deswegen einen sogenannten "Sitzredakteur". Für alle brisanten -nicht gezeichneten- Artikel übernahm der die Verantwortung und wanderte ggf. in den Bau. Vom Journalismus musste er weiter nichts verstehen.



Zaphod

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Piet

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Mittwoch, 8. Februar 2006, 19:20

HMV, S.M.S Hohenzollern

Guten Abend Simon!

Markus Wiekowski ist von Hauptberuf Architekt und hat eine Menge um die Ohren ( und dann noch eine Familie mit drei Kindern). Zum Konstruieren kommt er zur Zeit ganz selten. Er hat aber das Lotsenversetzschiff Dietmar Koel in Arbeit - mit vielen Pausen dazwischen. Es könnte aber dieses Jahr fertig werden.

Bis dann

Piet

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Mittwoch, 8. Februar 2006, 19:57

RE: HMV, S.M.S Hohenzollern

Hallo Piet,

hervorragend! Danke für die Info, habe das Bild im moduni-Faltblatt gesehen, das verspricht dann ja ein wieder ein sehr schönes Modell zu werden, auch was das Vorbild angeht.

Gruß nach Hamburg (in Berlin bleibt man zur Zeit besser hinter der Haustür ...)
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Mittwoch, 8. Februar 2006, 20:01

RE: HMV, S.M.S Hohenzollern

@zaphod und Jörg

dann sollten wir uns vielleicht im Sinne eines möglichst ungestörten Baubetriebs bei den Kaiserlichen einen 'Sitzmodellbauer' zulegen. Der kriegt dann einen Koffer mit Lüftern, Kohlenwinden und 8,8 Geschützen mit und kann die dann in der Festungshaft zusammenkleben, wenn hier mal wieder über den Allerhöchsten gelästert worden ist. Vom Schiffsmodellbau muss er ja nix verstehen und wir würden uns diesen lästigen Kleinkram sparen ...

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Donnerstag, 9. Februar 2006, 01:37

RE: HMV, S.M.S Hohenzollern

Liebe Kartonbauer,

jetzt sind die Brücke und die Reling des Sonnendecks dazugekommen.
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Donnerstag, 9. Februar 2006, 01:39

RE: HMV, S.M.S Hohenzollern

Die Fenster habe ich wieder ausgeschnitten und dann einfach ein Stück Folie zwischen die Vorder- und Rückwand der Brücke geklebt. Hält sogar mit Viccol gut. Es folgt jetzt noch einiges an Einrichtung, inkl. natürlich der unvermeidlichen Plüschsofas ...
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Freitag, 10. Februar 2006, 01:51

Liebe Kartonbauer,

weiter gehts mit dem Sonnendeck. Hier waren einige Aufbauten herzustellen, außerdem habe ich einige Niedergänge aus dem Ätzsatz verbaut. Letzterer scheint übrigens einen ärgerlichen Fehler zu haben, da für die Öffnungen in der Mitte des Sonnendecks keinerlei Ätzteile vorgesehen sind. Mal schauen wie ich das löse.
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Simon

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Freitag, 10. Februar 2006, 01:54

Besonders gut gefällt mir der uförmige Salon in der Mitte mit den vielen Fenstern. Da lohnt sich auf jeden Fall auch die Mühe, alle Fenster auszuschneiden und zu verglasen. Ab einem gewissen Punkt lässt einen hier jedoch das Material Papier im Stich (mich wenigstens), darum habe ich bei den ganz kleinen Oberlichtern darauf verzichtet, zumal da durch den Druck Grätings angedeutet sind, die sich in diesem Maßstab einfach nicht sinnvoll nachbauen lassen. Zumindest hatte ich die Befürchtung, dass das Bestreben, den Bausatz noch zu verbessern, hier vom Ergebnis her leicht ins Gegenteil umschlagen könnte.
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fuchsjos

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Freitag, 10. Februar 2006, 07:58

Moin, Moin Simon!

Verfolge Deinen Baubericht weiterhin mit Begeisterung und großem Interesse.

Ein kleiner Tip: Wenn man beim Zuschneiden von Papier an die physikalischen Grenzen stößt und das Medium anfängt in einzelne Fasern zu zerfallen, tränke das Papier vor dem schneiden an den kritischen Stellen mit Superkleber (dünnflüssig), dadurch verändert sich die strukturelle Integrität (wow, klingt echt geschwollen) und es sind Micro-Zuschnitte bis auf 0,3 mm Dicke mit ausreichender Festigkeit möglich.

Servus vom
Josef
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Simon

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Freitag, 10. Februar 2006, 09:09

@Josef

ach, was ist schon geschwollen? Aber die Idee werde ich mal verfolgen, auch wenn ich glaube, dass in diesem Falle v.a. der Maßstab der Grund ist, aus dem man von solchen Operationen Abstand nehmen sollte. Ich halte mich da aber zurück, weil Du ja schon 'angedroht' hast, auch mal ein Schiff zu bauen ...

@Hagen

Du hast recht, das sind die Wanten des mittleren Mastes, die ich angebracht habe, als ich das Sonnendeck eingebaut habe. Ich habe dafür einfach Löcher in die jeweils fünf Markierungen auf jeder Seite des Decks gemacht und einen Faden unter dem Deck durchgezogen und verklebt, so kann sich kein Faden mal eben von der Klebestelle lösen. Leider habe ich Dussel das bei den Markierungen für die Wanten des vorderen und achteren Mastes auf dem Hauptdeck vergessen, obwohl da auch solche Markierungen aufgedruckt sind. Jetzt muss ich mal schauen, wie ich da die Fäden befestige. Hat Josef da vielleicht eine Idee? Welchen Kleber sollte man benutzen?

Simon
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WinRail

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Freitag, 10. Februar 2006, 14:15

Moin Simon!

Zitat

Original von Simon Geisler
Jetzt muss ich mal schauen, wie ich da die Fäden befestige. Hat Josef da vielleicht eine Idee? Welchen Kleber sollte man benutzen?


Einen winzigen Tropen Uhu-Hart auf das Ende des Fadens geben und dann den Faden auf das Deck "stellen", so daß die Richtung schon einigermaßen stimmt. Hält bombenfest.

Gruß
Gunnar
Rettet den Offsetdruck! Ich kaufe nur Originale und baue nur Originale! Piraten töten unser Hobby!

In Bau: Hafenfähren (HMV)
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Simon

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Samstag, 11. Februar 2006, 05:49

Liebe Kartonbauer,

gestern habe ich den Schlechtwetterfahrstand eingerichtet und das Brückendeck eingebaut, inkl. Reling und Niedergänge. Allein die Einrichtung der Brücke hat mich fast zwei Stunden gekostet und man sieht davon hinterher nahezu NICHTS. Aber ich weiß ja, dass die ganzen Armaturen da sind und kann mich freuen ...
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Samstag, 11. Februar 2006, 05:50

Und hier die Brücke vom Bug aus gesehen.
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Zaphod

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Samstag, 11. Februar 2006, 09:46

Hallo Simon,

wird immer schicker die kaiserliche Yacht ! Ist die braune Handleiste eigentlich separat auf die Reling aufzukleben?


Das mit den Fäden ist ein immer wiederkehrendes PRoblem. Bei vielen Modellen fehlen diese Markierungen auf dem Deck. Mir war das dann immer zu riskant, Fäden im Deck zu versenken.

Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass sich dünnes Nähgarn, das oben am Mast verklebt wurde, auch nachträglich noch durch ein Loch im Seck fädeln und an der Eintritsstelle verkleben lässt. Hält m.E. sauber gespannt auch dauerhaft.

Viele Grüße

Zaphod

jürgen

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Samstag, 11. Februar 2006, 10:23

Hallo Simon,
das Schiff sieht ganz toll aus. Die anfänglichenn Schwiegrigkeiten sind überwunden. Ich schaue fast jeden Tag vorbei und freue mich für Dich, über diesen gelungenen Bau =D>

Gruß
Jürgen

Simon

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Samstag, 11. Februar 2006, 11:35

@zaphod

Ja, der Handlauf ist separat auf die Reling bzw. das Schanzkleid aufzukleben. Das ist aber auch auf den Ätzrelingen völlig unproblematisch, man muss nur ein wenig darauf achten, dass der Streifen hinterher auch wagerecht auf der Reling liegt. Anders als bei den ganz frühen, noch von Hand gezeichneten Bausätzen von HMV sind hier auch alle Rundungen vorgedruckt und müssen nur ausgeschnitten werden. Bei der Beowulf z.B. sind im Bausatz nur gerade Streifen enthalten, die dann mühselig um die Kurve gebogen werden müssen. Die Mühe mit den Handläufen lohnt sich aber, finde ich, weil die auch farblich einen sehr schönen Akzent setzen.

@Jürgen

Vielen Dank für Deinen Beistand! Du hast recht, jetzt läuft der Bau mehr oder minder von selbst, seit die Sache mit dem Heck durch ist. So sehr viel kommt auch gar nicht mehr, ich hoffe mal, dass ich Anfang März mit dem Schiff fertig bin.
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fuchsjos

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Sonntag, 12. Februar 2006, 00:03

Zitat

Original von Simon Geisler
... Hat Josef da vielleicht eine Idee? Welchen Kleber sollte man benutzen?

Simon


Servus Simon!

Habe Deinen Bericht und die Frage erst jetzt lesen können. Tja, ich würde das so lösen:
Mit der Nadel vorsichtig ein Loch stechen, wobei die Nadel sehr spitz sein sollte, damit nicht versehentlich der Karton eingedrückt wird (eventuell mit einem kleinen Bohrer arbeiten). Einen Knoten ins Ende des Fadens machen und ihn mit einer spitzen Pinzette oder einer Nadel vorsichtig ins Loch stopfen. Dabei weitet sich das Loch ganz geringfügig nach hinten aus und hält den Knoten schon mal ein wenig fest (Fischreuseneffekt). Damit der Karton nun bei Zug nicht doch den Knoten wieder freigibt, muß nurmehr das Loch gehärtet werden. Ein Tröpfchen Weißleim mit dem Pinsel an die Austrittsöffnung und die Stelle ist fixiert. Könnte man dann auch gleich als Befestigungsstelle verwenden (Seilspanner od. Öse) und mit einem kleinen Tupfen Farbe versehen.
Aber wie gesagt, so würde ich das lösen.

Schönen Abend vom
Josef
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Simon

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Sonntag, 12. Februar 2006, 02:29

@Josef

Allerbesten Dank, das scheint mir eine sehr gute Idee zu sein. An ein Loch hatte ich auch schon gedacht, aber die Idee mit dem Knoten, auf die muss man kommen.


Nun aber weiter im Bau, lieber Kartonbauer:
Das Brückendeck wurde heute fertiggestellt. Ich durfte daher den vom Brückendeck überdeckten Fahrstand noch einmal identisch bauen und nun kann man ihn sehen, da er unter freiem Himmel steht. Die nach hinten offene Hütte ist wohl ein Kartenhaus und innen drin ist sogar ein Kartentisch angedeutet. Dahinter folgt der erste Schornstein.

Gruß

Simon
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Sonntag, 12. Februar 2006, 02:30

Und noch einmal von vorn.
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Micro

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Sonntag, 12. Februar 2006, 08:29

Servus Simon,

Wie hast die die Auf/Abgänge lackiert?

Die Stufen sind braun und die Seitenteile und Handläufe weiß.

Wie macht man das ohne zu kleckern?

Grüße aus Wien, Herbert

Simon

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Sonntag, 12. Februar 2006, 15:01

Hallo Herbert,

also, um ehrlich zu sein, ich habe da keine besondere Technik, sondern nehme einfach einen kleinen Pinsel und vertraue auf eine ruhige Hand. Dabei ist der Niedergang zunächst komplett weiß (Grundierung) und dann male ich nur noch die Stufen braun, und zwar noch bevor das Teil aus der Platine gelöst wird. Hilfreich war wohl, dass meine braune Farbe mittlerweile ziemlich dickflüssig geworden ist, weshalb sie nicht mehr spritzt und kleckert und sich sauber verteilen lässt. Ich glaube, das war für die Sauberkeit entscheidend.

Gruß,

Simon
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Montag, 13. Februar 2006, 05:08

Liebe Kartonbauer,

um den Tag zu beginnen, hier nun der Baufortschritt vom Sonntag:

die Werft hat den zweiten Schornstein gesetzt und mit der Ausrüstung des Backdecks begonnen.
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Montag, 13. Februar 2006, 05:11

Bemerkenswert sind die mindestens mannshohen Positionslaternen und der gewaltige Wellenbrecher. Schwierig zu montieren sind die Relingteile (wenigstens waren sie das bei mir), da das Backdeck nicht völlig eben ist, außerdem sind die Relingteile direkt hinter dem Wellenbrecher zu lang und müssen ca. 2,5 mm gekürzt werden.
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Montag, 13. Februar 2006, 07:47

Moin Hagen,

jep, die erste der berüchtigen Nordlandfahrten ist bereits fest gebucht. Ansonsten gilt die Beziehung:

mangelhaftes soziales Leben ----> großer Baufortschritt :D
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Montag, 13. Februar 2006, 08:52

Hallo Simon,

du hast sehr sauber gearbeitet.Bei dieser Rumpfform ist der Bau schon eine Herausforderung.Die Ätzteile sind dabei das I-Tüpfelchen. Und was das soziale Leben betrifft..............hier ist dir Anerkennung gewiß ;)

Gruß

Michael

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Montag, 13. Februar 2006, 09:27

Moin Michael,

vielen Dank für die lobenden Worte. Du weißt aber ja auch, warum ich den Rumpf bevorzugt von vorn zeige ... ;)

Einen schönen Tag wünscht

Simon
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Dienstag, 14. Februar 2006, 01:14

Liebe Kartonbauer,

heute konnte ich mich nicht zurückhalten und habe die Heckgalerie vorgezogen. Die ist verdammt schick mit der goldenen Reling. Leider passen die Stützen, die unter die Galerie geklebt werden, nicht richtig. Ich habe sie aber trotzdem angebaut, weil man das ohnehin kaum sehen kann und sie im Ätzsatz auch enthalten sind. Die Markierung über dem Oberteil der Galerie ist aus der Form geraten, weil ja die Außenhaut im Heckbereich insgesamt ein Stück hochgerutscht ist. Das werde ich noch mit weißer Farbe zu kaschieren versuchen.
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Sonntag, 19. Februar 2006, 01:54

Liebe Kartonbauer,

nur ein kurzes Update vom Vorschiff: Anker, Ankerkran und die Scheinwerfer sind fertig. So schön wie die von Hagen sind sie nicht, habe nur vorn eine Glasscheibe eingesetzt. Für Hagens Methode waren sie mir zu klein, außerdem hatte ich keine Alufolie im Haus ... Ein weiteres kleines Ärgernis beschert der Ätzsatz: die runde Öffnung in der Bugzier soll genau über einem bulleye liegen, das passt aber nicht. Bei dem Lüfter ganz vorn am Steven ist die Basis zu dick für den Ausatz, hier muss ich noch etwas mit weißer Farbe und etwas Leim korrigieren.

Gruß

Simon
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jürgen

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Sonntag, 19. Februar 2006, 17:51

Hallo Simon,
dein Schiff zu betrachten. ist eine grosse Freude. =D>

Meiner Ansícht nach wurden nie wieder so schöne Schiffe gebaut, wie in jenen Jahren. Und dies stellst du mit deinem Bericht unter Beweis.

Gruß
Jürgen

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Sonntag, 19. Februar 2006, 18:13

Hallo Jürgen,

vielen Dank für das Lob, ich reiche das umgehend an SM weiter, der wird sich freuen, dass sein Dampfer wenigstens gut aussieht. Was die Schönheit der Schiffe angeht, pflichte ich Dir bei. Das schöne ist, dass das ja häufig gerade an den eigentlich unsinnigen 'features' wie dem Rammbug liegt. Heute weiß man einfach zu gut bescheid, um so einen Unfug zu bauen.

Gruß,

Simon
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Montag, 20. Februar 2006, 23:14

Liebe Kartonbauer,

so kann man seine Abende auch verbringen: Für jedes der Fenster im Rumpf gibt es eine Abdeckung mit einem Bullauge, für den Fall, dass es auf hohe See geht und es Wasserschlag gibt. Zuerst in jeder Abdeckung das Bullauge ausstanzen (meine Nachbarn lieben mich ...), dann jeweils zwischen zwei Abdeckungen ein Stück Folie kleben. Das Ganze in etwa siebzig, bzw. 35 mal. Bei der BW hatten wir für sowas ein Wort, aber das wiederhole ich hier nicht ...

Gruß,

Simon
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Donnerstag, 23. Februar 2006, 19:42

Liebe Kartonbauer,

man muss sein Hobby wahrlich lieben, um sowas zu machen: heute war die Takelung dran und der Werftleiter hat Marineoberbaurat Dr. Bürckner verzweifelt gefragt, warum denn der vordere Mast insgesamt VIERZEHN mal verspannt werden muss, ist ja nicht so, dass der Dampfer auch nur im geringsten besegelt wäre. Dr. Bürckner wusste natürlich keine sinnvolle Antwort und verwies nur streng auf den Bauplan und es sieht ja auch irgendwie imposant aus. Aber sowas kostet Nerven, sag ich Euch. Fehlen jetzt noch zwei Masten, die ganz ähnliche getakelt sind. Zu ergänzen ist hier vorn noch der Ladebaum.

@fuchsjos

Josef, gepriesen seist Du für Deinen Tip mit dem Fischreuseneffekt! Das funktioniert ganz hervorragend und ist von der Optik her wunderbar diskret. die 'Tüdelbänder' lassen sich ohne weiteres unter Spannung setzen und man hat keinerlei hässliche Klebestellen mehr auf Deck, da sie einfach in den Nadellöchern im Deck verschwinden.
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Sonntag, 26. Februar 2006, 00:55

Liebe Kartonbauer,

mittlerweile hat die Werft alle Masten gesetzt und getakelt. Nach dem Heck die unerfreulichste Arbeit. Aber es muss ja sein ...

Gruß,

Simon
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Sonntag, 26. Februar 2006, 11:31

RE: HMV, S.M.J. Hohenzollern

Hallo Simon,

einfach toll, was Du uns da zeigst !

Werde mir das Modell früher oder später auch zulegen. Ob es auch ohne

Ätzteile gut aussieht ? Reling aus Lasercut muß aber mindestens sein,

denke ich.

Gruß Hastei

Simon

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Sonntag, 26. Februar 2006, 16:00

RE: HMV, S.M.J. Hohenzollern

@ Jörg

Hier wie bestellt zwei Detailbilder der Befestigung der Takelung. Auf Deck geht das wirklich sehr gut und hält bombenfest, nur am Mast wird es etwas fusselig, finde ich. Da ist dann die Plastik-Spritzling-Auszieh-Fraktion im Vorteil, aber das habe ich einmal vor Jahren probiert und da hatte ich damit keine guten Erfahrungen.

@ hastei

Die Hohenzollern ist tatsächlich ein Modell, wo man den Ätzsatz nicht unbedingt braucht, zumal er einige ärgerliche Schwächen hat, die ich ja bereits erwähnte und nicht einmal die Bugzier passgenau ist. Wenn Du das Modell baust, solltest Du aber auf jeden Fall die Relinge durch Ätz- oder Laserteile ersetzen, weil der Gesamteindruck sonst doch sehr leiden würde, schätze ich. Der Bogen an sich ist im übrigen hervorragend zu bauen.
»Simon« hat folgendes Bild angehängt:
  • HohenzollernTakelungDetail1.jpg
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Sonntag, 26. Februar 2006, 16:01

RE: HMV, S.M.J. Hohenzollern

Noch ein Detailbild der Befestigung der Takelung des achteren Mastes auf Deck.
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  • HohenzollernTakelungDetail2.jpg
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Montag, 27. Februar 2006, 13:46

Moin Hagen,

das ist so ein ziemlich dünnes Synthetikgarn. Fusselt nicht, hat aber den Nachteil, dass es ziemlich steif ist und sich daher nur mit viel Zug sauber um eine Ecke bringen lässt, d.h. es hat so eine Tendenz, sich dann nur zu biegen, weil es dem Zug einiges an Federkraft entgegensetzt. Mir gefällt die Dicke aber recht gut, auch wenn man es bei schlechter Beleuchtung aus größerer Entfernung kaum noch sieht.

Gruß,

Simon
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Freitag, 10. März 2006, 18:24

Liebe Kartonbauer,

zur Zeit sitzt die Werft immer noch etwas verzweifelt an diesen blöden Luken für die Bullaugen und diversen Verkehrsbooten. Weil der Allerhöchste aber so angetan von seinem bald fertiggestellten Lustdampfer ist, hat er dem Werftpersonal eine kurze 'Mini-Nordlandfahrt' zur Erholung spendiert. Geht zwar nur bis etwas nördlich von Hamburg, aber wo kämen wir auch hin, wenn der gemeine Werftarbeiter Erholungsreisen zu den norwegischen Fjorden machte? So eine Monarchie zeichnet sich ja doch durch ein gewisses Gefälle zwischen den Ständen aus und wir wollen den arbeitenden Teil der Bevölkerung ja nicht noch auf dumme Gedanken bringen, nicht wahr?
Bis übernächste Woche also.

Gruß,

Simon
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