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Piedade 73

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Mittwoch, 25. Oktober 2017, 17:23

Jetzt zeige ich euch einige Detailbilder. Darauf sieht - so meine ich - alles einwandfrei aus...
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42

Mittwoch, 25. Oktober 2017, 17:34

... aber die Makro-Bilder zeigen doch einige "Problemzonen".

Zunächst einmal der Bereich der späteren Brücke. Ich habe auf dem ersten Bild die Problemzone markiert. In den verschiedenen Bauberichten und Veröffentlichungen über die QM I war an dieser Stelle verschiedentlich zu erkennen, dass der Bau nicht ganz einfach ist und die Teile nicht optimal zusammen passen.

Auf dem zweiten Bild - Ansicht von oben - erkennt man an der markierten Stelle zwischen Bordwand und Deck einen länglichen Spalt. Da gab es nur zwei Möglichkeiten:

- die Bordwand eng an das Spantengerüst anzukleben. Dann wäre da aber an dieser Stelle eine unschöne Delle/Vertiefung entstanden und das hätte mir dann nicht gefallen,

- oder so zu bauen, wie ich es gemacht habe. Wenn man das Modell von der Seite betrachtet, fällt diese Lücke nicht auf; wenn man allerdings von oben auf das Modell schaut, dann sieht man es eben. Für mich gesprochen, war diese Lösung besser.

Doch nun die Bilder.
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43

Mittwoch, 25. Oktober 2017, 17:37

Der Bug der QM I ist zufriedenstellend gelöst; ich musste nur etwas mit Schmirgelpapier nacharbeiten.
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44

Mittwoch, 25. Oktober 2017, 17:46

Was mir auch nicht so perfekt gelungen ist, ist die Stelle am Ende des Promenadendecks.

Wenn man die beiden länglichen Festerfronten vergleicht, so laufen diese nicht parallel zu einander. Ich musste die untere Fensterfront zurückschneiden, um diese Modellteile überhaupt einpassen zu können (man erkennt, das die Fenster nach hinten hin immer niedriger werden). Das angehängte Bild zeigt dies deutlich. Hätte ich diese Fensterfront nicht beschnitten, und somit auch etwas tiefer angesetzt, so hätte die Rumpfverkleidung am Heck überhaupt nicht gepasst.

Also ...
ich will nicht unbedingt behaupten, dass dies an der Konstruktion liegt. Wie zu Anfang schon einmal gesagt, können hier verschiedene Kriterien vorliegen:
die Konstruktion, die Skalierung auf 155 % (Maßstab 1:250) oder auch meine Bauweise.

Ich schreibe dies auch nur so ausführlich, um den nächsten Modellbauer der QM I zu sagen, worauf zu achten ist.
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Mittwoch, 25. Oktober 2017, 17:54

Zum Schluss für heute noch zwei Bilder vom Heck der QM I. Das ist mir nicht so perfekt gelungen. Ich habe da an einigen Stellen mit viel Kittifix auffüllen müssen und noch einige zusätzliche Klebestreifen angebracht. Dann alles mit Schmirgelpapier geschliffen.

Die Makro-Bilder decken halt jede Schwachstelle auf; das wissen aber auch alle Modellbaukollegen!

Wenn der Unterwasserrumpf fertig ist, werde diese Partie nochmals bearbeiten und anpassen.

Mit dem Spantengerüst des Unterwasserrumpfes fange ich in diesen Tagen an. Ich habe schon viele Kopien gemacht und muss diese jetzt auf 160 g/Q-Karton mehrmals verdoppeln.

Bis dann,

Gruß Wolfgang.
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Sonntag, 29. Oktober 2017, 16:58

Hallo an Alle,

die Spantenkonstruktion ist fertig. Ich hänge mal ein Bild an. Da sage ich nochmals meinen Dank an Thomas/Oldenburger 67, der mit den Spantenriss zu Verfügung gestellt hat.
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47

Sonntag, 29. Oktober 2017, 17:06

Auf dem Weg zum fertigen Spantengerüst gibt es noch einige Dinge zu sagen.

Der Abstand der Querspanten beträgt 55 mm. Das ist eigentlich für die Herstellung eines sauberen und gleichmäßigen Unterwasserrumpf relativ groß. Aber so ist es nun mal. Für die spätere Beplankung werde ich dann auch 210 g/qm-Karton (also etwas stärkeren Karton) nehmen. Ich denke, dass sich so Dellen usw. nicht zeigen werden.

Die Spanten habe ich übrigens ca. 1mm eingezogen. Auf diese Spanten kommen insgesamt drei Kartonlagen: Klebelaschen, Vorbeplankung und Endbeplankung. Das habe ich bei all meinen Modellen so gemacht und das Resultat war stets in Ordnung.
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Sonntag, 29. Oktober 2017, 17:10

Jetzt folgen dann einige Detailbilder des Spantengerüstes. Hier zunächst das Mittschiff. Man erkennt jetzt schon, das die QM I ein wuchtiges Modell wird. Aber durchaus mit einer eleganten, dynamischen Linienführung.
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49

Sonntag, 29. Oktober 2017, 17:21

Dann folgen jetzt zwei weitere Bilder vom Bug und Heck der QM I.

Zu der Spantenkonstruktion will ich aber noch einige Anmerkungen machen. Also ..

das Mittschiff hat gut gepasst. Am Bug des Modells waren nur leichte Korrekturen durchzuführen. Das Heck hat jedoch einige Schwierigkeiten verursacht. Die Querspanten waren nicht einfach dem langen Längsspant zu zu ordnen. Meiner Meinung hat die Nummerierung nicht ganz gestimmt und es waren viele "Zwischenspanten" gezeichnet - und das war manchmal etwas verwirrend. Ich denke, dass ich eine gute Lösung gefunden habe. Das wird sich aber bei der späteren Beplankung zeigen! :S

Es ist halt nicht ganz einfach, wenn zwei unterschiedliche Konstrukteure am gleichen Objekt arbeiten.

Dann bis zur nächsten Einschaltung,

Gruß Wolfgang.
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50

Sonntag, 29. Oktober 2017, 17:57

Moin Wolfgang,

kann es sein dass die Dame in sich etwas verdreht ist?

Im Beitrag 45 sieht es auf den rechten Bild so aus? Vielleicht hätten ein paar Stringer und zusätzliche Spanten den Rumpf steifer gemacht.

Viele Grüße
Arne
Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

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Dienstag, 31. Oktober 2017, 22:22

Hallo,

seit meiner letzten Einschaltung habe ich ein wenig an der QM I weiter gebaut. Das Spantengerüst wurde mit mehreren Kartonstreifen beplankt.

Wegen der großen Abstände der Querspanten (immerhin 55 mm) habe ich 210 g/qm-Karton genommen und die Beplankung entlang des Mittelkiels sehr breit gewählt. Damit wollte ich eine möglichst große Auflage- bzw. Klebefläche für die spätere Seitenbeplankung erreichen und um zu vermeiden, dass sich später an diesen Stellen Dellen bilden .

An den Querspanten habe ich ebenfalls Klebestreifen befestigt.
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Dienstag, 31. Oktober 2017, 22:27

Mit der Beplankung des Unterwasserrumpfes fange ich dann in diesen Tagen an. Ich habe schon einmal ein Segment angeklebt und ich muss noch mal sagen, dass der 210 g/qm-Karton eine große Festigkeit bringt. Wie ich bei diesem einen Segment gesehen habe, hängt da nichts durch. Prima! Da kann ich beruhig weiter machen.

Aber ihr wisst ja alle, dass es sich bei dieser Beplankung um die erste von zwei Beplankungen/Vorbeplankung des Rumpfes handelt
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Dienstag, 31. Oktober 2017, 22:33

Zum Schluss noch ein Bild vom Heck der QM I. Wie schon einmal erwähnt, war die Fertigung mit einigen Schwierigkeiten verbunden. Da waren einige - für mich nicht zu erklärende - Unstimmigkeiten beim Original-Plan vorhanden (oder ich habe den nicht richtig gelesen!?). Ich denke aber, dass ich mit meiner Lösung weiter machen kann.

Bis dann, Gruß Wolfgang.
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54

Dienstag, 31. Oktober 2017, 22:46

"...Zum Schluss für heute noch zwei Bilder vom Heck der QM I. Das ist mir nicht so perfekt gelungen. Ich habe da an einigen Stellen mit viel Kittifix auffüllen müssen und noch einige zusätzliche Klebestreifen angebracht. Dann alles mit Schmirgelpapier geschliffen..."



Moin Wolfgang,
kann es sein dass die Dame in sich etwas verdreht ist?
Im Beitrag 45 sieht es auf den rechten Bild so aus? Vielleicht hätten ein paar Stringer und zusätzliche Spanten den Rumpf steifer gemacht.

Viele Grüße
Arne


Hallo Arne,

ja, beim Heck meiner QM I hatte ich einige Schwierigkeiten. Da habe ich beide Rumpfhälften nicht exakt zusammen geklebt. Das eine Teil habe ich zu weit "herumgezogen" und dann hat das eben den Eindruck vermittelt, dass sich das Heck etwas "verdreht" hat. Aber ... es ist alles plan und nichts hat sich verdreht. Wie schon geschrieben, bei der Herstellung des Unterwasserrumpfes werde ich das noch mit viel Schmirgelarbeiten korrigieren. :)

Alles Gute,

Gruß Wolfgang.

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Samstag, 4. November 2017, 18:07

Hallo,

der Bau der QM I ist weiter fortgeschritten. Die Vorbeplankung des Unterwasserrumpfes ist fertig. Dabei haben die langen Spantenabstände von 55 mm in einigen Bereichen zu Problemen geführt. Es haben sich hier und da trotz des stärkeren Kartons von 210 g/qm Dellen oder kleine Vertiefungen ergeben. Die habe ich dann mit Karton- oder Papierstreifen ausgeglichen und so doch einen vernünftigen Unterwasserrumpf gebaut.

Dann - in der bei vielen Modellen bewährten Art - den Karton mit 120er Schmirgelpapier mit "sanftem Druck" geschliffen. Das war auch gut so, denn damit habe ich die doch manchmal scharfen Übergänge der Kartonstreifen egalisiert.

Danach habe ich den Unterwasserrumpf mit Glattfix von Graupner grundiert. Glattfix versiegelt den Karton und gibt ihm zusätzlich noch Stabilität.

Aber ... der beißende Geruch von Glattfix ist sehr unangenehm. Daher habe ich das in unsere gut durchgelüfteten Garage gemacht.

Mit dem Resultat bin ich zufrieden. Doch nun die Bilder.
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Samstag, 4. November 2017, 18:11

Nachdem diese Arbeiten erledigt waren, habe ich mit der Endbeplankung angefangen. Dafür verwende ich kleine Kartonstreifen in der Breite von 30 mm, die scharf aneinanderstoßend auf dem vorbereiteten Unterwasserrumpf geklebt werden.

DAs beschäftigt mich eine Weile. Dann melde ich mich wieder, wenn es was zu zeigen gibt.

Bis dann,

Gruß Wolfgang.
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Samstag, 11. November 2017, 15:41

Hallo,

in den letzten Tagen habe ich den Unterwasserrumpf der QM I fertig gestellt. Was soll man auch sonst bei diesem typischen Novemberwetter machen! :D

In meiner letzten Einschaltung habe ich bereits geschrieben, wie ich dabei vorgegangen bin. Diese Methode habe ich bei all meinen Modellschiffen durchgeführt und ich kann sagen, dass das bei der QM I ebenfalls zufriedenstellend funktioniert hat. Der Unterwasserrumpf hat eine schöne, dynamische Form, obwohl man die Stoßkanten der kleinen Kartonstreifen hier und da leicht sieht. Trotz insgesamt fünfmaligem lackieren, war das nicht zu vermeiden. Aber ich denke, dass das akzeptabel ist.

Die Aufnahmen habe ich heute in meinem Hobby-Zimmer gemacht. Man erkennt die Böcke, das Brett und die Lackierdecke. Hier dann zwei Gesamtansichten was bei der Länge des Modells (immerhin fast 1,20 m) nur als grobe Übersicht zu sehen ist.

Danke auch für die vielen Likes der Modellbaukollegen. Euer Interesse spornt an.
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Samstag, 11. November 2017, 15:44

Dann folgen jetzt mehrere Detailaufnahmen. Hier zuerst die Bugsektion. Der Bug der QM I ist sehr dynamisch konstruiert. Man kann daraus auch gut ableiten, das dieses Schiff das "Blaue Band" gewonnen hat. Aber dafür waren auch 200.000 PS nötig.
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Samstag, 11. November 2017, 15:46

Dann folgt jetzt das Mittschiff. Vor dem Modell steht die Farbe von Revell, rot SM 330.
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Samstag, 11. November 2017, 15:52

Und jetzt das Heck mit den Wellenhosen. Diese Teile habe ich etwas vereinfacht dargestellt; lediglich aus 3 mm Balsaholz, kaschiert mit Karton.
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Samstag, 11. November 2017, 15:57

Die vier Schrauben und das Ruder sind ebenfalls fertig. Die werde ich jedoch erst ganz zum Schluss befestigen, damit bei dem weiteren Bau des Modells nichts beschädigt wird.

Dann fange ich jetzt mit der Endbeplankung des Überwasserschiffes an.

Bis dann, Gruß Wolfgang.
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Samstag, 11. November 2017, 15:59

Hallo Wolfgang,

wieder sehr schön anschaulich wie du das gemacht hast und die Übergänge der einzelnen Segmente fallen auch kaum auf. :thumbup:

Sehr schön das ganze.

Grüße
Martin
Im Probebau: PU29 ( M 1:25)
Abgeschlossen: Altona V23(als TT-Komplettmodell)
In Vorbereitung: Altona V23(M 1:200)
In der Entwicklung: BR 41 DB/DR/DRG


Link zu meinem OnlineShop Lasermodelle.de

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Dienstag, 21. November 2017, 16:07

Hallo an Alle,

heute geht es dann weiter mit meinem Baubericht der QM I. Doch vorab besten Dank für euer Interesse und den positiven Kommentare. Das spornt immer wieder an.

Der Rumpf ist komplett fertig. Ich zeige euch zunächst drei Gesamtbilder und will dann einige Kommentare zum bisherigen Bau geben.

Zunächst einmal zum

Überwasserschiff
Das Spantengerüst habe ich nicht wie von JCV vorgegeben gebaut. Ich denke, alle JCV-Modellbauer wissen, wie das konstruiert ist: offene Grundplatte, in der Mitte ein Dreiecksträger an dem dann die Querspanten befestigt werden. Da habe ich auf die von mir bei allen Modellen bewährte Form: komplette Grundplatte, durchgehender Mittelspant und Querspanten zurück gegriffen. Das war mir dann doch sicherer. Auf der anderen Seite kann ich sagen, dass ich die JCV-Konstruktion beim Bau der Lion verwendet habe; und das hat auch gut funktioniert.
Die Abstände der Querspanten betrug durch die Skalierung auf 155 % ca. 7,6 cm. Das ist einfach zu groß, um einen gleichmäßigen, schön geformten Rumpf herzustellen. Da bin ich dann hingegangen und habe auf der Hälfte, also nach 3,8 cm, einen zusätzlichen Querspant eingefügt. Das hat in der Regel auch gut funktioniert und ich denke, dass das auch nötig war.
Die Vorbeplankung des Überwasserrumpfes habe ich mit fotokopierten Teilen auf 160 g/qm-Karton - zusätzlich auf der Rückseite mit 80 g/qm-Papier kaschiert - hergestellt. Für die großen Wandteile erschien mir das nötig. Das hat beim ankleben der Bordwand die ganze Sache stabiler werden lassen. Die langen Bordwandteile fühlten sich vorher doch sehr "labberig" an.
Bei dem hinteren, letzten Teil der Bordwand hatte ich so einige Schwierigkeiten. Die hat zum Heck hin überhaut nicht gepasst und ich musste so einiges "nachschneiden und ziehen" um eine einigermaßen vernünftige Passform zu erreichen (siehe Einschaltungen 44 und 45).
Was das Heck der QM I betrifft, hatte ich so meine selbstverursachten Probleme. Da hatte ich die eine Bordwandseite zu stark herumgezogen, so dass das Heck nicht optimal gebaut war. Durch das Verfüllen mit Kittifix und anschließendem schmirgeln mit 120er Schmirgelpapier konnte ich das jedoch relativ gut beheben.
Bei den Querspanten für das Promenadendeck musste ich einige Korrekturen durchführen. Die waren meiner Meinung nach verschiedentlich zu breit (siehe Einschaltungen Nr. 33 bis 36). Woran das auch immer gelegen hat; vielleicht auch an der Skalierung auf 155 %. Ich will nicht unbedingt die Konstruktion von JCV belasten.
Auch bei der Endbeplankung bin ich in gleicher Weise vorgegangen, wie vorstehend beschrieben: 160 g/qm-Karton, kaschiert mit 80 g/qm-Papier. Ich meine, das war auch gut so; nochmals gesagt, die langen Bordwandteile.
Der Bug mit den Aussparungen der Ankerklüsen war problemlos herzustellen. Lediglich die weiße Schanz mit dem Schriftzug Queen Mary bedurfte einiger Korrekturen. Das war aber relativ einfach.

Ich möchte an dieser Stelle aber ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Konstruktion von JVC akzeptabel und gut zu bauen ist. Kleine Differenzen treten bei allen Modellbaubogen aller Verlage auf und ein Modellbauer mit einiger Erfahrung weiß diese auch gut zu lösen (mein nächstes Modell wird übrigens wieder ein Zivilschiff von JCV sein, welches gut zu der QM I passt!!! Den Bogen habe ich schon hier liegen).

Unterwasserschiff
Das Unterwasser habe ich in der von mir bewährten Methode hergestellt: durchgehender Längsspant, Querspanten und dann auch zwei Mal beplankt. Die Abstände der Querspanten betrug ca. 55 mm und ich glaubte zunächst, dass die für die Herstellung eines guten Rumpfes zu groß wären. Aber durch die Verwendung von 210 g/m-Karton bekam die ganze Sache doch viel Stabilität. An einigen Stellen habe dann noch Korrekturen mit kleinen Karton- und Papierstreifen durchgeführt um hier und da vorhandene Dellen auszugleichen.
Dann alles mit 120er- und Micro-Schleifpapier die Kanten der Kartonstreifen glatt geschliffen. Ihr wisst ja aus meinen verschiedenen Bauberichten "mit sanftem Druck". Das hat gut funktioniert.
Zum Schluss alles fünf Mal lackiert in der Hoffnung, dass die noch immer vorhandenen geringen Stoßkanten nicht mehr zu sehen sind. Aber, je nachdem wie das Licht auf das Modell fällt, sind diese doch noch leicht zu sehen. Ich denke, dass das auch akzeptabel ist. Der Kartonmodellbau ist immer wieder von Kartonanschlüssen und Klebestellen versehen und das sollte auch ruhig erkennbar sein.

So ...
jetzt habe ich zur Einführung viiiieeel geschrieben. Das habe ich auch nur gemacht, um künftige QM I-Bauer auf mögliche Kriterien hin zu weisen.
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Dienstag, 21. November 2017, 16:11

Dann folgen jetzt - ohne große Kommentare - einige Detailbilder. Hier zunächst das Vorschiff. Man erkennt deutlich die schnittige Form des großen Schiffs.
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Dienstag, 21. November 2017, 16:14

Und hier das Mittschiff.
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Dienstag, 21. November 2017, 16:18

Und dann das Achterschiff. Den Schiftzug "Queen Mary - Liverpool" habe ich gesondert aufgeklebt, da durch meine Korrekturen Teile des aufgedruckten Schriftzuges abgeschnitten waren.
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Dienstag, 21. November 2017, 16:26

Ich habe die QM I schon einmal auf ihren Platz in meinem Hobby-Zimmer platziert. Die macht sich ganz gut mit meiner Bremen und Hanseatic. 

Das war dann meine Einschaltung für den Moment. Ich werde dann in den nächsten Tagen die vielen Kleinteile auf dem Vorschiff der QM I herstellen. Das sind immerhin fast 70 Stück, teilweise mit mehreren Bauteilen. Da kommt Freude auf!. Auf der anderen Seite ist es ganz gut nach den vielen großen Bauteilen auch den Kleinkram anzugehen.

Bis dann, Gruß Wolfgang.
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Mittwoch, 22. November 2017, 06:47

Ahoi Wolfgang,

Deine großen Passagier-Liner gefallen mir ausgesprochen gut.

Well done !!!


Gruß
Jo
Meine bisher gebauten Modelle sind hier abgelichtet :)

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Donnerstag, 30. November 2017, 11:02

Hallo,

in den letzten Tagen habe ich mit den vielen Kleinteilen auf dem Vorschiff begonnen; ich habe alle Poller fertig gestellt.

Doch zunächst einmal besten Dank für die vielen Likes und Besuche auf meiner Seite.

Joachim,
ja, das Erscheinungsbild der drei Passagierschiffe macht sich gut. Ich werde mich in der nächsten Zeit mit Bau von Zivilschiffen befassen; von den Kriegsschiffen aus WK I und WK II habe ich viele Modelle und das ist vorläufig genug.


Doch nun zu den Pollern.

Die habe ich bisher aus Papier oder Karton gerollt. Da hatte ich hier und da meine Schwierigkeiten, da das Rollen nicht immer schön gleichmäig war. Manchmal waren die Poller schräg gerollt und das hat mir dann nicht gefallen. Bei den Pollern die dann i. O. waren, habe ich zum Schluss noch einen runden Deckel aufgeklebt.

Ich glaube, dass die meisten Modellbaukollegen ihre Poller auch so bauen; auf den verschiedenen Baubogen ist das auch so vorgesehen.


Dann hat mir der Kollege Helmut Berthold aus dem Nachbaforum "die-kartonmodellbauer" bei einem EUREGIO-Treff in Mönchengladbach in diesem Jahr einen sehr guten Tipp gegeben: Herstellung der Poller aus Moosgummi

Zunächst habe ich mir in Koblenz Moosgummi in schwarz in der Stärke von 3 mm besorgt. Dann habe ich das relativ weiche Moosgummi von beiden Seiten mit 160 g/qm Karton kaschiert. Das hat die Stabilität des Moosgummis verstärkt. Dann alles mit einer einfachen Lochzange ausgestanzt und die noch in der Lochzange befindlichen Poller mit einem (gerade abgeschnittenen) Zahnstocher vorsichtig heraus gedrückt. In der Regel waren die so bearbeiteten Poller auch schön gerade ausgerichtet. Hier und da kam es jedoch vor, dass die etwas schrägt ausgerichtet aus der Lochzange kamen; die habe ich dann natürlich nicht verwendet. Wie gesagt, das hat bis auf einige Ausnahmen gut geklappt.

Nochmals Dank an Helmut für den guten Tipp. Meiner Meinung lohnt es sich, so vorzugehen.

Nach der langen Einführung dann die Bilder hierzu.
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Donnerstag, 30. November 2017, 11:15

Für die QM I waren viele Poller herzustellen und das gleich in zwei Ausführungen (die angehängten Bilder zeigen die zwei Varianten).

Von den kleinen Pollern (in grau) waren insgesamt 48 Stück und von den großen Pollern (in schwarz) waren insgesamt 34 Stück herzustellen, für das Vorschiff und das Achterschiff.

Die kleinen Poller habe ich aus 1 mm Graukarton, kaschiert mit einem ebenfalls grauen, sauberen Karton, hergestellt und ebenfalls mit der Lochzange ausgestanzt.

Die Herstellung der größeren Poller aus Moosgummi habe ich vorstehend beschrieben. Hier nur ein Gesamtbild dieser Poller.
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Donnerstag, 30. November 2017, 11:19

Ich habe gerade die vorher eingestellten Bilder auf das Maximalformat vergrößert. Da zeigt sich dann schon die Struktur des Moosgummis. Aber ihr wisst ja ... die Makro-Aufnahmen sind unerbittlich. Bei der normalen Betrachtungsweise fällt das nicht auf und das Erscheinungsbild ist einwandfrei.

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Donnerstag, 30. November 2017, 11:22

Einige dieser beiden Pollerversionen habe ich dann probehalber auf das Vorschiff aufgestellt. Ich denke, dass sieht akzeptabel aus.
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Donnerstag, 30. November 2017, 11:29

Dann verabschiede ich mich für Heute. Ich hänge mal zwei Bilder der nächsten, anstehenden Aufgaben an. Hier zunächst die Bauzeichnung vom Vorschiff. Die Teile-Zuordnung ist jedoch nicht ganz verständlich und klar festgelegt. Da ich mich schon einige Zeit damit befasst habe, denke ich, dass ich das aber lösen werde.

Dann noch ein Bild vom Vorschiff der QM I auf das alle diese kommenden Teile befestig werden müssen.

Bis dann, Gruß Wolfgang.





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Dienstag, 5. Dezember 2017, 19:00

Hallo,

wenn ihr das folgende Bild seht, denkt nicht

so viele "Schnäpse", da kann der Modellbau doch nicht funktionieren ...

...die habe ich auch nicht getrunken!
Die kleinen Plastikgläser dienten lediglich zur besseren Organisation der vielen kleinen Teile.
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Dienstag, 5. Dezember 2017, 19:10

In der Tat, auf dem Vorschiff der QM I waren viele Einzelteil zu platzieren. Da waren Poller, Ankerwinden, Lüfter, Lukendeckel, Treppen, Leitern und Ladebaumwinden. Ich bin froh, dass diese Aufgabe gelöst ist. Das hat doch viel Zeit gekostet. Aber da muss man dann durch!

Ich hänge einfach mehrere Bilder an; der interessierte Kartonmodellbauer kann leicht erkennen, worum es sich handelt.

Zuerst die Ladebaumwinden.

Dann die vielen Lüfter. Da waren mehrere Ausführungen zu bauen. Im Original-Bauplan waren die Lüfter zum Teil einfach gestrickt. Die habe ich dann etwas aufwendiger gebaut; so wie schon auf meiner Hanseatic gezeigt.


 
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Dienstag, 5. Dezember 2017, 19:14

Mit den verschiedenen Ausführungen der Lüfter geht es dann weiter.
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Dienstag, 5. Dezember 2017, 19:20

Hier dann zwei Gesamtaufnahmen mit allen aufgeklebten Teilen.
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Dienstag, 5. Dezember 2017, 19:24

Jetzt noch einige Detailaufnahmen; hier dann zunächst der vordere Teil des Vorschiffs.
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Dienstag, 5. Dezember 2017, 19:27

Dann der mittlere Teil des Vorschiffs.
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Dienstag, 5. Dezember 2017, 19:32

Und zum Schluss dann der Bereich vor der Brücke der QMI.

Bis dann, Gruß Wolfgang.
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