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1

Dienstag, 2. Mai 2017, 08:55

RMS Queen Elizabeth 1:250

Hallo Ihr,

da in Bremerhaven 2017 die Bodenplatte der RMS Queen Elizabeth ein latentes Echo gefunden hat ( ;) ), möchte ich gerne einen Konstruktionsbaubericht beginnen.
Als, erstes: Ich wüsste auch gerne, wann man mit dem fertigen Modell rechnen könnte, aber jegliche Aussage dazu wäre doch eher unseriös. Aus dem Grunde habe ich mir ein Statussystem ausgedacht, so hat man zumindestens eine Vorstellung, wo ich gerade bin:
Status 0 : Die Konstruktion hat begonnen, Längsträger und Spanten sind gezeichnet.
Status 1: Das Spantengerüst ist fertig ausgearbeitet, also z.b. mit Klebelaschen und Zahlen versehen.
Status 2: Rumpfhautabwicklung ist erfolgt und passt
Status 3: Die Grundkonstruktion ist abgeschlossen, d.h. die Silhouette ist zu erkennen
Status 4: Detaillierung beendet
Status A: Anleitung ist fertig
Status K: Kontrollbau ist abgeschlossen.

Noch etwas in eigener Sache: Das Thema Tsingtau wird weiterhin von mir beim HMV erscheinen, gleichfalls der Schlepper Oceanic, nicht dass es hier zu Missverständnissen kommt.

So, wo steht denn nun die QE von der Konstruktion?
Status 0 ist erfolgt und ich arbeite an Status 1
Anbei das Bild von Status 0 (bitte auf das Bild zum vergrößern drücken, da die Linien sehr fein sind)
Demnächst werde ich also mit dem Bau des Spantengerüstes beginnen, d.h. wenn alles klappt beginne ich am Wochenende.

Und hier die ultimative Buchempfehlung: http://www.ferrypubs.co.uk/product/rms-q…ffled-cunarder/
Mit dem Autor bin ich im Kontakt und werde von ihm beim konstruieren auch unterstützt.

Gruß pianisto
»Pianisto« hat folgendes Bild angehängt:
  • QE.jpg

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modellschiff

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2

Dienstag, 2. Mai 2017, 09:02

Hallo Pianisto
viel Erfolg beim Konstruieren eines der großen Klassiker der Passagierfahrt.
Ulrich

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Dienstag, 2. Mai 2017, 09:12

Moin,

ich drücke die Daumen und viel Erfolg bei der Konstruktion.

Viele Grüße
Arne
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4

Dienstag, 2. Mai 2017, 09:14

Hallo Pianisto,
viel Erfolg wünsch ich Dir ( wobei es ja auch bstimmt mir zugute kommt :thumbsup: ), der HabenwillFaktor ist schon riesig.
Gibt es denn eine rudimentäre Zeitvorstellung? Schließlich müssen ja auch die "schwarzen Kassen" aufgefüllt werden :D

Gruß Uwe
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Dienstag, 2. Mai 2017, 12:54

RE: Queen Elizabeth-Projekt

Hallo Pianisto, Meister klassischer Klänge und schnittiger Schiffe!

"Armer Künstler hat es sauer, / doch Erfolg kommt allgemach: / zeigt sich nur erst ein Beschauer, / folgen wohl die andern nach", reimte einst Wilhelm Busch...

und schwupps steht schon der nächste Kunde hoffnungsfroh und geduldig in der Reihe vorm Konstrukteursbüro.

Viel Freude und Durchhaltevermögen bei Deinen Vorhaben wünscht

der Kartonkapitän. :thumbup:
Ich schnipsel mit Schere, ich klebe und falz';
das is zwar nur Schimäre, doch mich unterhalt's! :P(frei nach Johann Nestroy)

Heiner

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6

Dienstag, 2. Mai 2017, 14:55

Moin Dirk!
Das ist ja mal eine dicke Katze, die Du da aus dem Sack gelassen hast! Herzlichen Glückwunsch schon zur Auswahl dieses Vorbildes! Außerdem auch Danke für den Link zum Verlag; wenn ich mir die Titel ansehe, läuft mir der Sabber schon beim Gedanken zusammen, was man da alles daraus machen könnte...
Falls Du übrigens noch einen Kontrollbauer suchst -hüstel- ich kenne da einen Interessenten, absolut diskret, wenn DER es brauchbar hinbekommt, wäre Dein Modell wirklich für jeden baubar, das kann ja auch eine wichtige Erkenntnis sein. Ob die dann allerdings 2 Jahre Kontrollbau wert ist, überlasse ich Dir ;) , aber ich kann Dir versprechen, dass SEIN Echo nicht bloß latent sein würde (habe ich jetzt erstmal nachschagen müssen). Hat wirkilich niemand mit Dir in BHV reden wollen?
Wird das auch einen Status "D" für "gedruckt" geben, und wenn ja: Offset, Druckerei (oder zumindest eigener professioneller Tintenstrahler), oder "Download" zum selber klecksen? Falls Du nämlich daran denkst, Deine Konstruktion nicht selbst zu Papier zu bringen: - denk bitte an den Rückseiten-Druck! Nicht jeder hat Klaus Dieters Geduld und Fähigkeiten, der an seiner "Bremen" (das wäre wohl ungefähr der Maßstab) wirklich jede schwarze Schnittlinie wegradiert hat.
Bis die Tage (werden jetzt ja von Norwegen aus kommend immer länger, nicht :D ?)
Heiner
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Dienstag, 2. Mai 2017, 17:31

Hallo Ihr, Modellschiff, Shipbuilder, schnecke, Kartonkapitän, Heiner,

vielen Dank für die freudigen Ermunterungen ( auch von den Knöpfchendrückern).
schnecke: Ich glaube du brauchst noch kein Geld zurücklegen... (vor der Rente will ich schon fertig sein)
Heiner: kein Tintenstrahl, kein Laser, kein Download.
Rückseitendruck wird definitiv ausgenutzt.

(Kontrollbau, die betreffende Person muss den juristischen Nachweiss bringen, dass sie über ausreichende Platzkapazitäten verfügt und die Unbedenklichkeitsbescheinigung der Ehefrau, bzw. zeitweilige Lebensabschnittpartnerin, dass der Unterzeichnende sein Leben ausschließlich dem Kartonmodellbau widmet und ein asketisches Gelübde ablegt nicht am Klebstoff zu schnüffeln, schließlich sind hier ja auch Kinder oder so ähnlich....

Zitat

"Bremen"
sagt mir nichts :D )

Gruß pianisto

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Freitag, 5. Mai 2017, 18:10

Hallo Ihr,

der Worte ist genug, jetzt kommen die Taten...
Zu den Taten vorab ein paar Worte....:
Ich möchte versuchen den Rumpf auch als einzelne Module zu bauen und erst später als großes Ganzes zusammenzusetzen. Das ist einfach der Größe des Modells geschuldet. Von der Bauteilnummerierung wird der Rumpf jedoch klassisch gebaut. Sollte ein Modellbauer wider Erwartung in die Anleitung schauen - dort möchte ich die Modultechnik präsentieren.
Ich beginnen nun mit dem Heck. Das ganze ist noch kein Kontrollbau, sondern eher ein Testbau, ob das überhaupt so geht, wie es die Person hinter dem Computer ersonnen hat.

Ein Spant:


Zwei Spanten:


viele Spanten oder die Ästhetik eines Spantengerüstes:


Gruß pianisto

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Samstag, 6. Mai 2017, 21:07

Hallo Ihr,

nun möchte ich eine kurze Bogenvorstellung geben, um ein Gefühl für die Größe dieses Schiffes zu geben.
Die Ausdrucke sind natürlich auf Din A4 und wenn dann nur vier Spanten daraufpassen, zeigt das schon einiges.
Daraus lässt sich dann auch entnehmen, dass ein modernes Kreuzfahrtschiff der Kategorie "groß und hoch" (150.000 BRZ +) mit durchgehender Bordwand dann eine ganze Seite für einen Spant braucht...
Normalerweise wird für den Größenvergleich auch gerne eine 1-Cent-Münze niedergelegt, in diesem Forum bisweilen auch 50-Pfennige. Nun die 1-Cent-Münze ist ja dann doch etwas billig für so ein Modell (ein Cent halt ;) ), also habe ich eine Alternative gesucht und somit präsentiere ich eine 1/10 Unze Cook Islands Silbermünze, die bei diesem Modell als Größenmaßstab fungiert.

4 Spanten drei Münzen


eine Bodenplatte und Längsspant


Gruß pianisto

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Sonntag, 7. Mai 2017, 17:04

Moin Dirk!
Das ganze ist noch kein Kontrollbau
Das will ich hoffen! Dank Deiner Module habe ich schon Platz für 4 x Breitseite an Breitseite zwischen meinen juristischen nachweisen - reicht das? :rolleyes:
Ansonsten folge ich Deinem Bericht mit großer Begeisterung, bearbeitest Du doch aktuell genau das andere der Bauteilgrößen. Sieht sehr gut aus bisher!
Ich bin Schweden - oder Hertha?

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Dienstag, 9. Mai 2017, 20:21

Moin Heiner,

schön, dass du weiter an deine Kartonmodellkontrollbauerzukunftsvision arbeitest, mir sind Leute symphatisch, die auf große Ziele hinarbeiten, aus diesem Grunde bist du nun zwei Ränge nach oben gerutscht! Es bleiben somit xy Stufen übrig. Als Nebeneffekt hast du dir hiermit jetzt einen Rettungsboot-Kontrollbau gesichert, das dürfte genau deinem größenmäßigen Zielgebiet, welches du gerade bearbeitest entsprechen. ;)

Hallo Ihr,

Die Angabe des Schwierigkeitsgrades ist ja immer etwas heikel, ich für meinen Teil würde einfach den Schwierigkeitsgrad des Rumpfes angeben, mit der weiteren Angabe der Bauteile. Damit lässt sich dann wahrscheinlich eine gute Einschätzung geben.
Mit der Modultechnik (welche übrigens Carsten Horn bei der TS Hamburg eingeführt hat) möchte ich versuche den Schwierigkeitsgrad des Rumpfes der QE herunterzuschrauben. Somit werde ich auch versuchen einzelne Module schon vor dem Zusammensetzen mit einem Teil der Bordwand zu versehen und erst danach zusammensetzen. So werden z.b. die schwierigen Heck- und Bugsektionen seperat gebaut. Soweit zut Theorie. In der Praxis kam jetzt ersteinmal ein 2.Modul dran, es werden später noch drei dazukommen:



Gruß pianisto

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Donnerstag, 11. Mai 2017, 22:20

Hallo Ihr,

die drei mittleren Module sind gebaut. Jetzt weiss ich auch, wo ich die "Deckel" der Module teilen muss. Das Bugmodul bedarf aber erst noch diverse Konstruktionsarbeit.



Hier habe ich eine Barkasse von Fritz Pohl und die Münze versteckt:



Gruß pianisto

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13

Freitag, 12. Mai 2017, 07:31

Moin,

wat fürn Schlorren!!! 8o

Wenn ich mit sowas zuhause ankomme, bekomme ich die Koffer vor die Tür gestellt...

Nein, Dirk, im Ernst: ein tolles Projekt! Bin gespannt, wie es weiter geht.

Beste Grüße von der Elbe
Fiete

Heiner

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14

Freitag, 12. Mai 2017, 09:35

Moin Dirk!
Von Davis O Selznick wird behauptet, dass er auf die Frage nach seinem Erfolgsrezept für "Vom Winde verweht" geantwortet habe "Mit einem Erdbeben beginnen und dann langsam steigern..." Irgendwie scheinst Du dasselbe Rezept zu befolgen, die Finnjet war ja schon vom Platzbedarf her auch nicht gerade untere Mittelklasse :D Ich freue mich riesig, wie das hier weitergeht. :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
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15

Freitag, 12. Mai 2017, 09:42

Moin Dirk,

jetzt muss ich mich auch mal zu Wort melden.
Wir hatten ja schon in Bremerhaven einige Worte über deine Projekte gewechselt und das jetzige Zeigen deiner Fortschritte ist doch schon sehr ermutigend. Ein Riesenprojekt, ohne Zweifel, aber du zeigst eine sehr strukturierte und durchdachte Herangehensweise dabei. Das sollte schon einmal der Grundstein für eine spätere erfolgreiche Fertigstellung sein. Und der Termin einer Veröffentlichung sollte wirklich erst dann genannt werden, wenn das Projekt in die Zielgerade einläuft :rolleyes:
Ich werde weiterhin hier gerne reinschauen, muss aber schon mal einschränken, dass das Modell nun überhaupt nicht in meinem Beuteschema liegt.

Also, lieber Dirk, weiter so,

Robi
Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn wenn wir die unbeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen.

Karl Popper

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16

Freitag, 12. Mai 2017, 10:06

Hallo Ihr,

zum Glück stellt mir meine Frau nicht die Koffer vor die Tür (der derzeitige Platz auf dem Kaminofen ist natürlich in mehrfacher Hinsicht etwas heiß...).
Die Finnjet wurde auch per E-Mail jetzt schon öfters angesprochen, dazu sei erwähnt, dass bei dem Projekt folgende Personen teilgenommen haben: Andreas Friedrich, Hans-Jürgen Krüger, Peter Buchta, Dirk Höppner, Torben Berger, Christopher Werner, Reinhard Lachmann und Carsten Horn, sowie die Plattform kartonist.de und die Finnjet Historical Society (Risto Kempas, Peter Schultze).

Meine ganz große Freude ist es, dass bei dem Projekt Queen Elizabeth entsprechend die RMS Queen Elizabeth Hictorical Society sich beteiligt. Wo wir schon bei den Danksagungen sind: Linerbauer (Dieter Pabst) hat mich schon vor vielen Jahren darauf aufmerksam gemacht, dass es herausragende Pläne von der QE gibt. Vom Curator der o.g. Society habe ich dann die Erlaubnis bekommen, diese zu benutzen und auch z.b. Bilder vom Bau auf der Werft bekommen.

Vielen Dank für die aufbauende Worte!

Gruß pianisto

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Freitag, 12. Mai 2017, 10:29

Hallo Pianisto,
das geht ja in enem atemberaubenden Tempo weiter. Die schiere Größe ist schon umwerfend.

Wenn ich mit sowas zuhause ankomme, bekomme ich die Koffer vor die Tür gestellt...


Möglicherweise sollten wir Kartonknicker uns vielleicht ja zu einer "Karton-WG zusammentun.


zum Glück stellt mir meine Frau nicht die Koffer vor die Tür (der derzeitige Platz auf dem Kaminofen ist natürlich in mehrfacher Hinsicht etwas heiß...).


Ich hoffe das ist der Platz für das Modell und nicht für Dich....oder:D

Bis denn Uwe
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Dienstag, 16. Mai 2017, 06:59

Hallo Ihr,

kaum wird das Tempo gelobt....., also ich war am Wochenende auf einem zweitägigen Seminar.
Beim ersten Bild seht ihr zwei Fehler: erstens hatt ich zwei Schlitze vergessen, zweitens hängt Deck 42 über sein Ziel hinaus, da ich mir diesen Fehler nicht erklären konnte, flog das Teil 42 in den Papierkorb, danach ging es zur Ursachenforschung und siehe da, einfach 1,5mm abschneiden wäre nicht gegangen, denn die Konturen waren auch leicht falsch. In der nächsten Druckerrunde wird das Teil neu ausgedruckt.



Rückseitendruck ist ein faszinierendes Thema. Hier seht ihr jetzt ein Modul mit Deckel drauf, aber noch nicht ganz zu.
An die Klebelaschen werden noch Markierungen gezeichnet, welche die Position der Bordwände angeben, diese Markierungen werden auch auf die Grundplatte und die Deckplatte angebracht, falls ein "Grobmotoriker" die Klebelaschen abgeschnitten hat. Nun kommt der Rückwärtsdruck ins Spiel: Für diejenigen, die ohne Klebelaschen bauen und die Grundplatte verdreifachen, das Deck verdoppeln, gibt es auf der Rückseite der Spanten dann Linien, um diese entsprechend einzukürzen. Schließlich kaufen diese Modellbauer ja auch drei Bögen von der QE, um die Grundplatten verdreifachenzu können... ;)



Gruß pianisto

P.S.: Hallo Schnecke, ich sitze natürlich nur auf heißen Kohlen, nicht auf dem Kaminofen. WG ist nicht, dann habe ich keine Frau mehr, die mir Bauteile bisweilen ausschneidet. :)

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Dienstag, 16. Mai 2017, 10:29

Moin Dirk!
die Grundplatte verdreifachen, das Deck verdoppeln, gibt es auf der Rückseite der Spanten dann Linien, um diese entsprechend einzukürzen.

Das wird dann also ein Schnittmusterbogen in XL, XXL und XXXL. Bei der Größe der Grundplatte könnte man aber auch schon Markierungen für mittlere Schreibtischplatten berücksichtigen - für echte Grobmotoriker...
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Dienstag, 16. Mai 2017, 20:18

Hallo Ihr,

hier jetzt einfach einmal ein Foto:


Übrigens zwecks Größe, die Pläne mit denen ich arbeite, sind ursprünglich in 1:50 gezeichnet worden.....
und hier ist auch ein schöner Link, wo die Größenunterschiede der drei QE's erkennbar sind.
https://oceanlinerblog.files.wordpress.c…nelizabeths.jpg

Gruß pianisto

P.P.S.: Heiner: Mir fallen da sicher noch ein paar kreative Sachen ein, z.b. könnte man auf den Rückseiten der Grundplatten noch ein paar Sodoku's mitdrucken oder so Nummernzeichnungen, wo man die Nummern verbindet, um eine Anleitungsskizze zu bekommen, genial oder?

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Dienstag, 16. Mai 2017, 21:05

Moin,

ein schöner Link.

Man kann nicht nur die Größenunterschied gut erkennen.

Auch die klassischen Linien sind auf allen Shiffen zu erkennen.

Viele Grüße
Arne
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Dienstag, 16. Mai 2017, 22:19

Hallo Dirk,
das geht ja großvolumig voran auf Deiner Werft.

Zu Deinem Satz :
"P.P.S.: Heiner: Mir fallen da sicher noch ein paar kreative Sachen ein, z.b. könnte man auf den Rückseiten der Grundplatten noch ein paar Sodoku's mitdrucken oder so Nummernzeichnungen, wo man die Nummern verbindet, um eine Anleitungsskizze zu bekommen, genial oder? "

Die Idee finde ich lustig, bzw. das so zu nennen, andere Konstrukteure haben auch schon Zahlenrätsel mit auf den Bogen und in die Anleitung gedruckt ist irgendwie bei den Leuten nicht immer mit Humor aufgenommen worden, mußt dann halt auch in die Anleitung schreiben, dass man nicht nur Schere und Kleber sondern vorher noch einen Stift braucht.
Viele Grüße

Fritz

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Freitag, 19. Mai 2017, 21:24

Hallo Fritz,

wir nennen das ganze dann Kartonmodellbaubogen mit innenliegende Rätseln für den Tüftler von Welt.

Hallo Ihr,

um die Herzfrequenz beim Bordwand anbringen zu senken, werden von den drei Mittelstücken, die zwei äußeren schon im Vorfeld beplankt, bevor sie zusammengeklebt werden. Das sieht dann in etwa so aus:






- Nebenbei ich könnte nie Chirurg werden, ich habe tatsächlich meine Stuhlwinkel im Modell vergessen. Sie ruhen jetzt zwischen den Längsspanten...



Gruß pianisto

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Gestern, 11:31

Hallo Ihr,

die Mittelsektion ist zu und es lässt sich wirklich sagen, dass die Bordwandanbringung einfach war. Als Maßstabsmodell habe ich diesmal die mittlere Penicette von Piet genommen, erhältlich im Passatverlag als Minimodell.



Das Hinterschiff wurde jetzt für Methode Neubert vorbereitet. Ich hoffe dort einen mittleren Schwierigkeitsgrad zu erreichen, so dass der ganze Rumpf nur einen mittleren Schwierigkeitsgrad hat.



Gruß pianisto

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25

Gestern, 16:17

Moin Pianisto,

das wird schon werden mit etwas Geduld.

Es ist wie auf den Schnürboden, daß Auge sieht mit. Die Beulen werden schon beim straken gesehen.

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Arne
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Jochen Haut

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Gestern, 18:26

Moin Dirk,
das sieht ja interessant aus, insbesondere die Winkelschraubtechnik :D :D :D .#
Gruß
Jochen