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Reinhard Fabisch

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Freitag, 28. Dezember 2012, 12:03

Ritter mit Pferd (fertig)

Hallo alle miteinander...
Um meine Fingerfertigkeit auch in's kommende Jahr hinüberzuretten ;) , hab ich mir von der folgenden Webside

http://www.zioprudenzio.it/fok-sold.html

einen Ritter mit Pferd heruntergeladen. Nachdem ich die dafür notwendigen zwei PDF's auf DIN A4 ausgedruckt hatte,
insgesammt drei Seiten, staunte ich nicht schlecht wie klein das das Modell später würde. 8|
Aber nun ja, schließlich geht es dabei ja um die Fingerfertigkeit und nimmt obendrein nicht so viel Platz in Anspruch.
Nach Durchsicht der drei Seiten war klar, hier mußte gezaubert werden. Man kann den Ritter "Alleaume de Garpennes" mit, oder auch ohne Pferd darstellen.
In meinem Fall heißt das, es werden Modifikationen notwendig, die aber aus dem Bogen ersichtlich sind.
Im Weiteren sind einige Teilenummern bei diesem Ritter nicht notwendig und nicht vorhanden.
Es lohnt also immer, sich einen Bogen genau anzusehen und nicht einfach drauflos zu schnippeln. :whistling:
Begonnen hab ich dann auch mit Teil 1, welches mit den folgenden, den Helm sammt Kopf und Schulterharnisch ergibt.
Soweit mal, Euer Renee
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Sualko

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2

Freitag, 28. Dezember 2012, 12:21

Hallo Reinhard,
endlich mal jemand der einen etwas ausführlichen Baubericht
über diese vermeintlich simplen, putzigen Figürchen
erstellt. Für die Fingerfertigkeit ;) und vor allen Dingen zur Abwechslung
von Großprojekten, eignen sich diese Modelle hervorragend.
Deine eingestellten Nahaufnahmen sind wie immer 1a.
Werde mit Spannung das Wachsen Deines Herrn "Alleaume de Garpennes"
weiter verfolgen.

Eine Frage noch bezüglich des Werkzeugs in Bild 04 (das über dem Rundholz).
Ist es ursprünglich für die Verwendung in einer Zahnarztpraxis vorgesehen gewesen?

Viele Grüße
Sualko

Reinhard Fabisch

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3

Freitag, 28. Dezember 2012, 12:56

Hi Sualko...
Wo Du Recht hast hast Du Recht. Und gut beobachtet!
Man findet es darüber hinaus auch unter Fußplegeartikel.
Das ist so mein Werkzeug für alle Fälle. Schön das Du dabei bist.
Gruß, Renee
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schnecke

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Freitag, 28. Dezember 2012, 16:48

:thumbup: Hallo Renee,
Wieder mal ein Kunstwerk Made in Sauerland.
Ich bin schon jetzt auf das Ergebnis gespannt, viel mehr interessiert mich jedoch der Weg zum Ziel.
Ich hab die Seite mit den fantastischen Figuren schon gespeichert, danke für den Link
Das Werkzeug finde ich ebenfalls interessant, ist es mehr zum Formen oder Runden, oder...?
Hat das Gerät auch einen Namen (für einen eventuellen Erwerb.)
Gruß Uwe
so oder so ist das (k)Leben

Scotty

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Freitag, 28. Dezember 2012, 17:34

Hallo Renee,

jetzt bin ich aber froh, dass sich hier mal einer mit diesen Figuren befasst. Gerne schau ich da zu und bin gespannt, wie Du das umsetzt.
Ich hab mir auch schon mal einen geladen, gedruckt und dann aber leider im Zweikampf mit meinen Kampfskalpell niedergestreckt :D!


Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Spass und Erfolg beim Bau :thumbup: .

Viele Grüsse aus Villingen-Schwenningen

Thomas
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René Pinos

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6

Freitag, 28. Dezember 2012, 20:19

Hallo Renne,

und ich dachte, das Perd ist eine Rheinländer. :D

Der Ritter mit Gaul wird unter Deinen Fingern schon gelingen.

Viel Erfolg

René
Jede Entscheidung ist der Tod für Milliarden von Möglichkeiten.

Reinhard Fabisch

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7

Samstag, 29. Dezember 2012, 10:52

Moin zusammen...
und Danke für das rege Interesse! Los geht's:
Beim Rumpf gab es nun die erste Veränderung. Der Oberkörper Teil Nr. 7 ist auf dem Pferdebogen in Sitzposition gezeichnet und auch die Arme Nr. 25, 26, 31 und 32 sind etwas anders gestaltet
Zusätzlich sind sie dort auch noch mit (op) bezeichnet. :) Die Schulterstücke hab ich zunächst glatt gerundet verklebt und erst später mit Falten versehen.
Dazu hab ich dann zum Beispiel den gerundeten Teil meines OP-Werzeugs verwendet. ;)
Der Zusammebau geht aus den Fotos wohl ganz gut hervor, aber es ist auf dem Bogen des Ritters, links oben auch eine kleine Skizze dazu zu sehen.
Fraglich bleibt im Moment ob der Winkel des rechten Armes, zum Halten der Lanze so richtig ist. :S Nach meiner Einschätzung könnte es aber so stimmen.
Egal, der ist nun fest. Nur bei den interssant gestalteten Handschuhen und dem lose aufgesetzten Kopf lass ich die Position für's Erste noch offen.
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Scotty

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8

Samstag, 29. Dezember 2012, 11:34

Seiet gegrüßt edler Recke,

Eure Gewerk erwecket durchaus unser Wohlwollen. So fahret hiermit fort und erfreuet fortan unser Auge mit Eurer Kunst.
Wir wollen zu gegebener Zeit Eure Werkstätte wieder aufsuchen, somit wir auf dem Laufenden sein werden.


Es grüßet ehrfürchtigst aus dem fernen Schwabenlande

Ritter Rudolf
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Reinhard Fabisch

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9

Samstag, 29. Dezember 2012, 14:36

Gott zum Gruße...
Nun habet Dank ob der wohlfeinen Rede, Ritter Rudolf.
Und drängt Euch eine Frage? Nur frisch heraus damit!
Der Bau des linken Armes ging im Grunde genauso von statten wie beim Linken, wobei ich nur die Winkel zur Aufnahme des Schlides etwas verändert habe.
Nun ging's mit den Beinen weiter. Die Teile dafür können wie's ausschaut komplett aus dem Ritterbogen genommen werden.
Auch hier gleicht der Zusammenbau dem der Arme, nur auf die, im Foto rot markierten Kerben, weiß ich mir im Moment noch keinen :whistling: Reim zu machen.
Am Besten ich versuch mich erst mal an dem Pferd oder dem Sockel und mache dort weiter.
Bis dahin, Euer Renee
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Sonntag, 30. Dezember 2012, 09:50

Gott zum Gruße...
Das Podest war gegen das bisher gezeigte ein Kinderspiel. In meinem Fall hab ich es noch zusätzlich von inner versteift, weil es mir doch etwas labberig erschien.
Immerhin wird das die Stelle sein, an dem man das fertige Modell am ehesten anfassen kann.
Dan hab ich die Beine soweit komplettiert, wie ich es ungefährlich und ratsam erachtete. So weit, so gut. :)
Und dann ging's an den Pferdekörper. Alleine das ausschneiden nimmt eine Menge Konzentration und Zeit in Anspruch.
Aus diesen Teilen soll einmal ein Rumpf entstehen fragte ich mich und begann auf der Download-Seite nach Hinweisen zu suchen.
Tatsächlich wurde ich fündig. :D Sicher, auf der Skizze schaut alles recht simpel und logisch aus, aber wie so oft liegt auch hier der Teufel im Detail.
Den ersten Fehler machte ich beim verkleben des Hinterteils. Die Stelle sah aber auch einfach zu einladend aus. Aber nein, so würde das keinen Oberschenkelansatz ergeben.
Dann fand ich die Stelle, auf dem letzten Foto Blau markiert, an dem ich ansetzen mußte. Und da der Kleber noch nicht abgebunden hatte, war die erste Hürde geschafft.
Auch die nächsten Klippen konnten umfahren werden und langsam nahm das Konstrukt Gestalt an. Aber was ist das? X(
Die Rot markierten Stellen sind so offensichtlich falsch interpretiert.
Da ist etwas faul. :whistling: Nur was??? :evil:
Egal, da ich es so wohl nicht lassen kann, hab ich die betreffende Seite noch einmal gedruckt und werde von vorne beginnen.
Und diesmal werde ich auch nach dem Ausschneiden besser mal mit den Teilen 1 und 2 beginnen. Man weiß ja nie! ;)
Bis denne, Euer Renee
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Sonntag, 30. Dezember 2012, 10:27

Servus Renee,

so eine Figur mit ihren vielen Rundungen ist eine wahre Herausforderung. Ich bewundere auch immer die Konstrukteure, welche dermaßen komplexe Abwicklungen zu Papier bringen. Als Laie stellt man sich diese Arbeit um Längen schwerer vor als das konstruieren simplerer geometrischer Körper.

Ein gebannt diesen Baubericht verfolgender

Axel

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12

Sonntag, 30. Dezember 2012, 10:57

Hallo Reinhard,

wie ich schon vermutet habe, sind diese kleinen Recken doch nicht so einfach, wie man auf den ersten Blick wohl meint ?( .
Und dass Du als "Meister" auch damit zu kämpfen hast ;( , mach meine damalige Niederlage X( in der Schlacht am Basteltisch etwas erträglicher.

Auf jeden Fall beobachte ich Deinen Baubericht und Deine Fortschritte mit grossem Interesse. Wenn ich dann bei Dir gelernt habe wie
es geht, kann ich mich ja auch wieder an diese Kameraden wagen.

Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg!

Viele Grüsse aus Villingen-Schwenningen

Thomas
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Reinhard Fabisch

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Sonntag, 30. Dezember 2012, 11:21

Hallo Axel und Thomas...
Also was ich bislang zu dem Bogen sagen kann, er fasziniert mich ungemein.
Auch die Paßgenauigkeit ist total umwerfend, zumindest wenn man den "Bogen" erst einmal raus hat.
Auch Thomas wird diesen Ritter mit Pferd bauen können, wenn erstmal ersichtlich wird wie!
Darum werd ich mir Mühe geben und die Hindernisse so gut es geht darstellen.
Und wenn wir beide dann einige Ritter gebastelt haben, gibt's ein Treffen zwecks Völkerverständigung!
Ihr seht, ich bin guten Mutes.
Gruß, Renee
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Reinhard Fabisch

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Sonntag, 30. Dezember 2012, 22:07

Guten Abend...
Nachdem ich nun den halben Tag mit "Kinkerlitzchen" verbracht habe, reicht die restliche Zeit gerade so aus, um eine Seite des Pferderumpfes fertigzustellen.
Das ist schon 'ne Menge Pussel-Arbeit und Konzentrationsintensiv. 8|
Der Oberschenkelansatz des hinteren Beines ist wohl die am schwierigsten herzustellende Kontur. Da kann man vorrunden so lange uns so viel man will, es bleibt nicht mal Ansatzweise in der Richtung.
So blieb mir denn nur, das Stück mit Daumen und Zeigefinger festzuhalten und mit der anderen Hand vorsichtig Leim mit einem Zahnstocher aufzutragen.
Danach sofortiger Werkzeugwechsel zur Pinzette und damit die Klebestelle andrücken. Wenn auf diese Weise das Teil erstmal fixiert ist, kann es bis zur Spitze gemächlicher weitergehen.
Ab da aber verläuft die Kontur in die entgegengesetzte Rundung und bildet schließlich mit dem Leib eine Bauchfalte.
Diese Stelle ist mir gestern sauberer geglückt, dafür blieb aber am Stoß zum Bauchansatz ein Spalt von 2-3 mm offen. Man kann halt nicht alles haben.
Im nächsten Schritt wird dann das Brustteil mit dem Ansatz für Hals und Vorderlauf angebracht.
Hier bin ich oben am Hals angefangen und bin der, vorher separat geferigten Kontur einfach nach unten gefolgt.
Zu meiner Schande muß ich gestehen, das ich darüber im Eifer des Gefechtes, keine Fotos geschossen habe. X( Aber es kommt ja noch die zweite Häfte!
Dann, und damit es auch morgen noch in Form bleibt, wurde auf den im Pferdebogen optionalen Mittelspant zurückgegriffen.
Beginnend mit dem Schwanzausschnitt am Po des Hinterbeines habe ich hier zuerst den Rücken und anschließend den Unterbauch Lasche für Lasche fixiert.
Brust und Vorderbeinansatz bilden dabei den schwierigsten Teil, weil beide fast in einer schmalen Spitze auslaufen.
Inzwischen hab ich mit der zweiten Hälfte begonnen und melde mich damit morgen zurück.
Schönen Abend noch, Euer Renee
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schnecke

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Montag, 31. Dezember 2012, 08:13

Moin Renee,
Das hört sich aber nach einem harten Einreiten deines Pferdes an.
Aber wie immer vorbildlich gemeistert.
Viel Spass noch damit

Gruß Uwe
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Reinhard Fabisch

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Dienstag, 1. Januar 2013, 16:36

Hallo ihr Recken...
Weiter geht's mit den Problemzonen des Gauls.
Also so richtig will das einfach nicht passen. Entweder man lässt die einzuklebende Lasche
mit der vorgegebenen Aussparung abschließen, oder unten am Bauch. Beides zusammen ist mir nicht möglich.
Also schummele ich ein wenig, richte mich aber hauptsächlich nach der Bauchkannte.
(Hier ließe sich auch der ausgedruckte Bogen noch nachträglich korrigieren, indem man die betroffenen Stellen 2mm weiter ausmalt.
Da an dieser Stelle später aber auch noch die Pferdedecke darüber kommt, kann man die Genauigkeit auch übertreiben.)
Nun kann das, über die Einschnitte gerundete Brustsegment angefügt werden. Und nun kommt eine Gewissensfrage.
Entweder ich klebe die Hälfte jetzt direkt an den Mittelspant der anderen Seite, oder ich klebe auch hier so ein Mittelteil?
Da ich diesen Schritt noch überdenke, hab ich mich wieder dem Ritter zugewand.
Hier bin ich zu dem Schluß gelangt, das er nun doch noch die Vorgesehene Unterhose bekommt. Ich sehe sonst keine Möglichkeit die Beine mit dem Körper zu verbinden.
Bei den Vorbereitungen dazu wurde auch ersichtlich, das der keilförmige Spalt an den Oberschenkeln auf Stoß zusammengeklebt werden muß.
Sonst sind diese Öffnungen für die Adapter zum Slip einfach zu groß.
Bis später, Euer Renee
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Dienstag, 1. Januar 2013, 18:36

Weiter geht's...
und zwar mit dem Pferderumpf. So einfach geb' ich mich nicht geschlagen.
Hier habe ich mich entschlossen, ohne einen weiteren Mittelspant auszukommen.
Eine Entscheidung, die wohlmöglich das vorzeitige Ende des Bauberichtes verhindert hat. :rolleyes:
Beim Verkleben dieser zweiten, auf die erste Hälfte, habe ich wieder am Schwanz begonnen und mich dann durch die Ansätze der Hinterläufe hindurchgemogelt.
Darauf folgte die Prozedur oberhalb des Schwanzes Richtung Rücken und danach wieder unten am Bauch.
Inzwischen hatte sich allerdings soviel Spannung aufgebaut, so das ich die Brustpartie nur noch unter größten Mühen zusammenbringen konnte. X(
Beim Halsansatz, ausgehend von der Aussparung am Rücken, war dann allerdings endgültig Schluß.
Das war's dann wohl..? :evil:
Eine intensive Fehleranalyse förderte zunächst keine neuen oder umwerfenden Erkenntnisse zu Tage.
Sicher, auch das Verkleben der ersten Hälfte auf den Spant wurde an dieser Stelle erschwert und verzugsfrei könnte ich sie auch mit viel Wohlwollen nicht nennen - aber sonst..? :whistling:
Nach einer ausgiebigen Zigarettenpause mit reichlich Kaffee widmete ich mich noch einmal dem Wiedersacher und kam zu dem Schluß,
das gerade das verzweifelte Festhalten an der vorgegebenen Mittelspantkontur die Misere erst heraufbeschwor.
Kurzerhand wagte ich ein paar Schnitte durch die Hals- und Rückenöffnung und siehe da, - die Spannung löste sich :D und federte fast von allein in eine verbindungsfähige Kontur zurück.
Auch meine Anspannung löste sich, das kann ich Euch versichern! :) Nun nur noch ein wenig Kleber und ich will es für heute genug sein lassen.
Einen guten Start an alle, die Morgen wie ich, wieder zur Arbeit müssen. Allen Anderen gute Erholung.
Euer Renee
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Samstag, 5. Januar 2013, 21:10

Guten Abend ...
Heute will ich erstmal die beiden Bögen von diesem Pferd zum Besten geben, bevor es mit den Hinterläufen weitergeht.
Die sind bei aller Liebe, wieder so ein Schmankerl für sich. Besonders die Kniegelenke Teile Nr. 6 und Nr. 13 haben es in sich. :cursing:
Um hinter den Dreh dieser Abwicklung zu kommen, mußte ich erstmal ein Probeteil bauen. Dann hab ich, wie es so meine Art ist,
die Kontur noch einmal aufzkizziert und die Nahtstellen farblich markiert. Nachdem nun auch diese Schikane genommen war,
legte ich das Pferd auf den Rücken und begann mit der Montage. Dann waren die Vorderläufe an der Reihe.
Sie sind ähnlich aufgebaut, bergen aber nicht so viele Fehlerquellen und sind von daher einfacher zu bewerkstelligen.
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Samstag, 5. Januar 2013, 21:15

Zwischenzeitlich hab ich das Pferd, um die Wiederstandsfähigkeit zu erhöhen, ein wenig mit Klarlack seidenmatt behandelt.
Das war zwar nicht der große Wurf, aber es versteift die Sache doch so ein Wenig. Nun wurden die Vorderläufe montiert.
Im letzten Schritt für heute Abend hab ich die Hufe angebracht. Die hatte ich solange aufgespart, um die Standhaftigkeit besser ausgleichen zu können.
Wohl an! :D Der Zossen steht auf allen vier Beinen und ich bin's zufrieden. :)
Gruß, Euer Renee
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Mittwoch, 9. Januar 2013, 21:54

Nachdem das Pferd nun auf den Hufen stand sollte laut Skizze der Hals und der Kopf gebastelt werden und voller Optimismus machte ich mich daran die Teile entsprechend auszuschneiden.
Was sollte nach dem gemeisterten Rumpf schon noch Schwieriges kommen. :D
Doch weit gefehlt. :wacko: Gegen den Schädel war der Body eher ein Klaks X( Dafür war allerdings der Hals recht schnell gefertigt.
Und ahnungslos wie ich war wollte ich den Kopf auch noch etwas supern. :whistling:
Dazu schnitt ich alle unbedeckten Teile heraus und ersetzte sie durch hinterkleben gleicher, aber separat ausgeschnittener Duplikate.
Danach begann das mühevolle Formen. Bis ich dabei die richtigen Bögen herausgefunden hatte, verging einige Zeit.
Und immer wieder wurde die Skizze des fertigen Tunierreiters herangezogen und mit dem Konstrukt verglichen.
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Mittwoch, 9. Januar 2013, 21:56

Heraus kam ein Kopf, der allen möglichen Tieren gut zu Gesicht gestanden hätte, nur keinem Pferd. Aber so ganz falsch konnte ich doch nicht liegen. :huh:
Nur, - wo war der Hund begraben? Dann fiel mir auf einem Foto ein Detail auf, nachdem ich das "Runden" und "Einschlagen" der Backen unbotmäßig übertrieben hatte.
Die schnell angefertigte Vergrößerung ergab, eine klare Fehlinterpretation. Die betreffende Stelle wurde nun an den Klebestellen wieder gelöst und von Neuem geformt.
Ja, so langsam kristallisierten sich jetzt die Backen heraus. :rolleyes:
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Mittwoch, 9. Januar 2013, 21:58

Und nun passte der Kopf auch endlich zum Hals.
Bis er jedoch die ihm zugedachte, endgültige Position einnehmen konnte, wurde noch so mancher Gedanke erwogen und verworfen.
Vielleicht hätte er etwas steiler geneigt sein können, aber irgendwann griff ich zum Kleber und schritt zur Tat.
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Mittwoch, 9. Januar 2013, 22:00

So mit Kopf sah das Pferd schon viel eher nach einem Streitroß aus und damit es künftig auch hören kann, begann ich die Ohren zu schnitzen.
Und wieder war ich wie vernagelt, als ich die Selben in Form bringen wollte. Da gab die Skizze nun wirklich nichts her.
Wieder zog ich das Foto zum Vergleich heran und nachdem ich die Sache Überschlafen hatte konnte ich die Ohrschützer heute Abend montieren.
Zusätzlich hab ich sie noch von innen mit Resten vom braunem Fell versehen und damit die eigendlichen Ohren dargestellt. ;)
Nun nur noch die Stirnabdeckung anbringen und Fotos vom Bauzustand machen.
Eine gute Nacht :sleeping: wünscht Euch, Euer Renee
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schnecke

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24

Donnerstag, 10. Januar 2013, 13:32

Hallo Renee,
Ist schon arg kompliziert son Zossen. Aber wieder souverän gemeistert. Ich Denk mal der Schöpfer hat es sich da leichter getan, er nahm ja einen Klumpen Lehm,oder? :whistling:
Gruss Uwe
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Reinhard Fabisch

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25

Samstag, 12. Januar 2013, 20:36

Wohlan edle Rittersleut...
Inzwischen bin ich beim Sattel angekommen und dachte mir, das geht jetzt fix. Flötepfeife! Der hält wieder genauso auf, wie alles an diesem Gaul.
Aber Spaß macht das schon! :)
Diese vielen geschwungenen Formen stellen eine nicht zu unterschätzende Herausforderung dar.
Nachdem die Sitzfläche über die Mitte soweit in Form gebracht war, ging's zunächst an die Lendenstütze.
Hier, wie auch am Vorderzwiesel? dort wo das Sattelhorn angebracht ist, hab ich die Teile zusätzlich gedoppelt.
Wichtig scheint mir darauf zu achten, das die KLebelaschen des Sitzes jeweils zwischen die Vorder und Hinterseite geklebt werden. :!:
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26

Samstag, 12. Januar 2013, 20:40

Als nächstes braucht das Tier einen Schwanz, beim Pferd glaub ich Schweif genannt.
Und ganz wichtig - Zügel, damit man es lenken kann. Dann wurden Steigeisen gefertigt, zum bequemeren Aufsitzen.
Tja und da gab's mal wieder Kleinteile, die das Herz eines jeden Bastlers höher schlagen lassen. ^^ Die Gurte zu den Eisen wurden gemäß Bogen, Stilecht mit Verbindungsösen gebaut.
Dann kam der Moment, das der Edle "Allaume de Garpennes" probesitzen wollte. Dazu mußten aber erstmal seine unteren Extremitäten "pferdgerecht" hergerichtet werden.
Tja, ohne Fleiß kein Preis. So ist das nun mal. ^^
Ich sag damit Tschüß bis Morgen :whistling: , denn die Sitzprobe dauert noch etwas an. :sleeping:
Euer Renee
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27

Samstag, 12. Januar 2013, 21:43

Hallo Renee

Den Zossen hast du ja sehr schön hinkriegt. Kompliment!

Andi

"Wer seine Grenzen kennt, hat sie." (Jonathan Livingston Seagull)


im Bau: Kosmonawt Juriy Gagarin (Oriel) / USS Maine (HMV)
in letzter Zeit fertig gestellt:
Steam Boat Sabino (MB-Kartonmodell) / IJN Kaga (Dom Bumagi) / The Steamer Winans (Heinkel Models)

Reinhard Fabisch

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28

Sonntag, 13. Januar 2013, 12:55

Danke Andi, - es ist vollbracht...
Hat zwar etwas länger gedauert :whistling: , aber der Edle "Allaume de Garpennes" hat doch inzwischen Platz genommen.
Und da Er ja doch etwas "Kopflos" ist und sicherlich mit Orientierungsproblemen zu kämfen hat, wollen wir es Ihm zu Gute halten. :rolleyes:
Zunächst fühlte Er sich noch etwas unwohl in der steifen Rüstung und dann auf dem Pferd.
Er brachte die Beine nicht nahe genug an den Körper heran, was Ihm bei seinem künftigen Tuniergang nicht gut angestanden hätte.
Aber nach einer Nacht im Sattel, hat Er sich wohl doch daran gewöhnt.
Heute morgen jedenfalls ermunterte Er mich, doch nun auch den Oberkörper auf's Pferd zu hieven.
Das klappte, Dank der Gewöhnung, schon deutlich besser.
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29

Sonntag, 13. Januar 2013, 12:58

Zwar kann Er die Zügel noch nicht selbst in die Hand nehmen, aber kommandieren geht schon recht gut.
8o "Wann ich denn endlich den Pferdemantel vervollständigen wolle?" 8|
Und da ich es mir mit dem "Edlen" nicht verscherzen will, schritt ich schleunigst zur Tat. :wacko:
Dann eben, inzwischen hatte ich auch mit der Herstellung der Waffen begonnen, ereilte mich ein Anruf meiner Mutter.
"Ob ich Ihr wohl etwas behilflich sein könnte?"
Tja, die Pflicht ruft und ob's mit dem Ritter heute noch weiter geht, - wir werden seh'n. :S
Bis dahin, Euer Renee
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Spitfire

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30

Sonntag, 13. Januar 2013, 13:06

Servus Reinhard,

sieht ja recht schwierig aus der Gaul , aber Du hast die Hürden meisterhaft übersprungen , bravo !!!!

Freundliche Grüße
Kurt

Reinhard Fabisch

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Mittwoch, 16. Januar 2013, 19:59

Gott zum Gruße Ihr Recken...
Tja also, die Proportionen von Pferd und Ritter laufen irgendwie etwas auseinander. Schade eigendlich. :S
Doch eine Größenänderung wird durch die nur schwer zu bearbeitende PDF erheblich gestört.
Kopieren und Einfügen kappt zwar, aber der Druck wird danach um einiges unsauberer. Ich nehm's also wie es ist.
Und trotz des, an und für sich recht positiven Baufortschritts am Wochenende, bin ich erst gestern wieder zum Basteln gekommen.
Die Waffenschmiede war angesagt. Da wären das Langschwert mit Scheide, herausnehmbar und mit Sekundenkleber gehärtet.
Der Schild als Defensivbewaffnung. Und die im Rittertunier gern verwendete Lanze. Sie brachte die meiste Arbeit mit sich.
Allein das, auf einem zurechtgeschmirgelten Schaschlikspieß gerollte Spiralmuster wurde zweimal gefertigt.
Der Clou dabei ist, das die Abwicklung im geklebten Zustand, tatsächlich eine Spirale ergibt.
Doch auch der darauf folgende dünnere Griff mit dem dicken Kontergewicht am anderen Ende, hatte so seine Tücken.
Und damit komme ich so langsam in die Zielgerade.
Sorge bereiteten mir noch die Hände, die neben Schild und Lanze wohl auch noch die Zügel halten sollen.
Wohlmöglich war es aber auch Sitte die Zügel am Sattelhorn zu fixieren? :whistling: Vielleicht weiß einer von Euch dazu mehr. ?(
Bis dann also, Euer Renee

ach ja...
Leicht zu bauen ist das Pferd wirklich nicht.
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Mittwoch, 16. Januar 2013, 20:18

Klasse Renee, einfach klasse :thumbup:
Gruß Uwe
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Peter P.

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33

Mittwoch, 16. Januar 2013, 21:41

Also speziell in Agincourt hatten die berittenen Edelleute sicher keine Lanzen bei sich....
Wenn schon dann Schwert,Streitkolben,handliche Schlaginstrumente halt.
Lanzen oder Speere hätten nur gestört.Zügel am Sattelknauf festmachen fand auch definitiv nicht statt,
da hätten die Gäule recht schnell die Kontrolle verloren.
Die Größe des Pferdes ist nicht so verkehrt,Schlachtrösser waren nicht so hochgezüchtet wie die heutigen Pferde.
Eher kleiner und bulliger...
Ich hoffe wenigstens etwas geholfen zu haben!


Ist Rechtschreibschwäche und grenzenlose Blödheit abmahnfähig?

Reinhard Fabisch

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Samstag, 19. Januar 2013, 23:16

Endspurt...
Dafür das mir die Hände, oder besser gesagt Handschuhe, zunächst Sorgen bereiteten, gingen sie doch flott von der Hand. :)
Schnell waren die günstigsten Positionen durch Anhalten gefunden und der Eine am Griff der Lanze, bzw. der Andere am Schildgriff verklebt.
Dann wurde als Erstes die Schild-Hand angebracht. Durch Recherchieren im weltweiten Netz fand ich heraus, das diese Hand auch die Zügel hält.
Dieverse Filme über Rittertuniere auf "YouTube" geben bereitwillig Auskunft darüber.
Schön wäre es gewesen, wenn sich diese Zügel ebenso bereitwillig an die Hand gegeben und verklebt lassen hätten. :evil:
Da sie aber vom Lack etwas steif geworden waren, bedurfte es manchen Anlauf bis das erste Paar angebracht war.
Das zweite von der Schildseite kommende, war noch eine Spur störrischer, doch mit viel Geduld ging auch das.
So langsam wird's ernst.
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Samstag, 19. Januar 2013, 23:18

Denn nun war der Kopf an der Reihe. Hier mußte das Helmvisier gefertigt und angebracht werden.
Bei der Nasenspitze mußte ich dann mal wieder in die Trickkiste greifen. ;)
Wie positioniert so'n Teil, wenn es sich weder mit den Fingern noch mit der Pinzette greifen lässt? ;(
Nun, - eine Nadel in die Spitze gepiekt und schon hat man einen herrlichen Griff zur Hand. :D
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Samstag, 19. Januar 2013, 23:20

Im nächsten Schritt bekam unser Ritter dann sein Schwert (er ist Rechtshänder) an die linke Seite und endlich die Lanze mit der rechten Hand an die Andere.
Als letztes wurden Ritter und Gaul auf die Plattform gestellt, in Position gebracht und verklebt.
Nun noch etwas warten bis der Leim entgültig abgebunden hat und morgen können wir das Modell dann im Ganzen bestaunen. 8|
Bis dahin, Euer Renee
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Sonntag, 20. Januar 2013, 13:59

Hallo René,

du zeigst uns immer wieder aufs Neue, was alles aus Papier sich wunderbar zaubern lässt.
Auch dein Riiter auf seinem Pferd wirkt sehr authentisch und überzeugend auf den Bildern auf mich als Zuschauer.

Grüße

Alfred

Reinhard Fabisch

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Sonntag, 20. Januar 2013, 14:51

a-h
Danke Dir Alfred und gehabet euch wohl liebe Freunde...
denn ich habe frohe Kunde zu übersenden! Meyn "Ritter mit Pferd" ist gar fertig geworden.
So geschehen am 20. Tag im Jenner. Nun Tretet nur ruhig ganz nahe heran, allweil betrachten kostet Euch nichts.

Zunächst eine Rundumsicht von letzter Nacht als der KLeber getrocknet war.
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Sonntag, 20. Januar 2013, 14:54

:) Spaß hat's gemacht! Auch, oder gerade, weil es nicht immer einfach war. :rolleyes:
Da mußte so manche Hürde erkannt und genommen werden. Aber wie er jetzt so vor mir steht, bin ich richtig stolz darauf.
Und eines ist für mich schon mal sicher. Das ist nicht der letzte den ich gebaut habe.
Er braucht mindestens noch einen ebenbürtigen und würdigen Gegner.
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Reinhard Fabisch

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Sonntag, 20. Januar 2013, 14:59

Doch nun schaut Euch das kleine Schmuckstück erst einmal in Ruhe an.
Behüt' Euch Gott und bis die Tage,

Euer Renee
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