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  • »Frank Kelle« ist männlich
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1

Montag, 25. Juli 2016, 09:34

Rettungsboote / Beiboote der NDL - Frage zur Persenning der 60er Jahre

Eine Vorbildfrage an "alte Fahrensleute" und an die Wissenden:
Auf (fast) allen Bildern der TS Bremen V sind die Beiboote offen - d.h. ohne Persenning zu sehen. Egal, ob im Hafen oder bei schönen Wetter auf dem Atlantik. Einige der Bilder wurden nachträglich bearbeitet (z.B. Thema "weisser Schnelldampferstreifen der Bremen, den diese nie trug"), aber auch bei (vermtl.) privaten Bildern des Schiffes sehe ich da nichts.
Meine Frage nun in die Runde: wurden die Rettungsboote nicht abgedeckt auf der Fahrt? Und das bei DEM Wetter auf dem Atlantik? Nach dem ersten "Gruss von Rasmus" wären die doch vollgelaufen? Kann mir da jemand weiterhelfen?

thalli

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2

Montag, 25. Juli 2016, 11:57

Moin,

die Rettungsboote wurden iimmer ohne Persennige gefahren. Die Ausrüstungen der Rettungsboote waren wasserdicht verstaut. Bei der Größe der Schiffe bestand keine Gefahr, daß Rasmus etwas anstellen konnte. Bei der Brem,en waren in 70er Jahren die 4 achteren Boote zu Tenderbooten umbaubar.

Liebe Grüße Thalli

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Frank Kelle (25.07.2016), Gustav (25.07.2016)

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3

Montag, 25. Juli 2016, 12:19

Danke Dir!!
Dann werde ich auch das innere der Beiboote farblich aufarbeiten (müssen). Mein Modell, das ich aufarbeite ist aus den 60er Jahren. Ich hatte zwar Einblick in den damaligen Original-Werftplan der Vulkan-Werft beim Umbau der Pasteur zur Bremen, die gaben die Information aber nicht her. Die beim Modell ein- / aufgebauten Kunststoffteile wurden vom Vorbesitzer unbehandelt eingebaut = heute vergilbt und auch spröde.

janmaat

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4

Montag, 25. Juli 2016, 18:26

Persenning Rettungsboote

Moin,moin Frank
Auf unserem "Dampfer"wurden die Rettungsboote auch ohne Persenning gefahren.Die Boote hatten in der Nähe des Kiels (Bilge) 2 Leckschrauben,die beim "Klarmachen" zuerst eingedreht werden mußten. Wenn das Boot dann wieder im David hing gehörte zum "Aufklaren" auch das entfernen der Leckschrauben um Regenwasser und überkommendes Wasser ablaufen zu lassen. Die Schrauben waren en einer kurzen Kette befestigt,so daß sie nicht abhanden kamen.Einmal im Monat war Bootspflege (Motor überprüfen ,Ausrüstung auf Zustand und Vollzähligkeit usw). Wurde vom Kühlmaschinisten(Eisbär) und dem Storekeeper durchgeführt.Nachweis im Bordtagebuch(damals noch mit Hand geschrieben).
Ich hoffe es hilft Dir weiter
Karl

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Frank Kelle (25.07.2016)

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Montag, 25. Juli 2016, 20:12

Auch Dir ein herzliches DANKE für Deine Information! "Nolens volens" habe ich vorhin angefangen, die Beiboote halt kpl. neu zu lackieren. Ist ja Modellbau und ich habe gottseidank keinen Abgabetermin, da es mein Schiff ist..
Ist manchmal schon faszinierend, was man alles über ein Modell (vielfach auch der Zeit und der Menschen) erfährt, wenn man sich genauer "einliest"..

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