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Zaphod

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41

Samstag, 9. Juni 2012, 19:05

Hallo JR,

genau darüber hatt ich auch schon nachgedacht. Klemmpinzette ist mir zu riskant, wenn ich da einmal gegen komme, geht alles flöten. Aber ich könnte eine weitere "U"-Lasche auf der anderenSeite anbringen, diesmal aus festem Karton.

Zwei Niedergänge kommen noch, da kann ich experimentieren.

Bis dann

Zaphod

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42

Dienstag, 12. Juni 2012, 23:16

Teil 48-54, 56 (Bootsdeck und Aufbauten auf demselben) (137 Teile)

Nach der Montage dieser Baugruppe (die Reling 53 und 56 wird später verbaut) können endlich die meisten ausgelassenen Stützen und Relinge angefangen bei Teil 39 eingebaut werden.

Eine Warnung vorweg: Die Vorzeichnungen auf dem Deck tendieren (weiterhin) dazu etwas zu groß zu sein. Man sollte die fertigen Baugruppen immer probehalber aufstellen und dann ggf. Kon-turen auf Deck 48 einfärben.

Auch das Bootsdeck 48 weist die starke Quer-Krümmung wie die Decks unter ihm auf. Ich zweifele mittlerweile daran, dass dies dem Original entspricht. Die Krümmung ist so ausgeprägt, dass das Gehen selbst bei ruhigem Seegang deutlich erschwert gewesen wäre, ohne dass dazu konstruktions-technisch ein Grund vorgelegen hätte.
Auch der Schwung, den das Bootsdeck 48 längs aufweist, ist mir suspekt. Bild 1 (006) zeigt, dass das Oberlicht 50 unten eine deutliche Krümmung aufweisen müsste, diese hat 50 aber nicht.
Bild 2 (008) zeigt das Bootsdeck im vorderen Bereich von unten. Hier wird deutlich, dass die vor-dere Aufbauwand 46 etwas zu hoch ist bzw. angesetzt wurde.

Bild 3 (009) zeigt das vordere Ensemble der Aufbauten. Vor vorn: das Kartenhaus (49), ein Ober-licht, ein in der Teilauflistung ausgelassenes Teil (51), dessen Funktion ich daher leider nicht kenne (das Dach ist nur aufgelegt) und den Aufbau des Kesselschachts (52). Bei letzterem habe ich mich entschieden, das Loch für den Schornstein nicht auszuschneiden. Ich schneide lieber den später un-sichtbaren unteren Teil des Schornsteins (55) weg, denn wenn das Loch nur etwas zu groß ist (bei handgezeichneten Begrenzungslinien leider immer eine Möglichkeit), bekomme ich ausgesprochen hässliche Lücken zwischen Schornstein und Teil 52.

Die Kontur für das Oberlicht auf dem Deck von 51 ist zu groß (Bilder 4 und 5 003 und 004)

Der Aufbau des Kesselschachts (52) bereitete mir wenig Freude. Die sechs kleinen Oberlichte zu beiden Seiten waren von ganz unterschiedlicher Größe und deckten die Markierungslinien auf 52 nur mangelhaft ab (Bild 6 – 001, insbesondere das zweite von rechts). Ganz ehrlich gesagt: Die Handzeichnungen der alten Wilhelmshavener Modelle spielen in einer anderen Liga. Die beiden Profile 52a passten mäßig, sie sind nicht hoch genug und berücksichtigen an ihrer Unterseite die starke Krümmung des Decks 48 überhaupt nicht (Bild 7 002).

Sehr ärgerlich war die Tatsache, dass 52 nach hinten knapp 1mm in die Kontur für den Aufbau des Rauchsalons (53) hineinragte. Ich habe extra noch einmal den Übergang von 51 zu 52 kontrolliert. Dort passt es, aber 52 ist einfach zu lang. Das Teil zu kürzen ist angesichts der Löcher für die Lüfter nicht angängig (Bild 8 – 011). Was tun? Ich habe auf der Stirnseite von 53 die Begrenzungslinien zu 52 eingeschnitten und nach hinten geklappt. So konnte 53 dann weiter nach vorne verschoben werden, ohne mit 52 zu kollidieren (Bild 9 – 012 zeigt die Deformierung der vorderen Wand von 53).

Die Teile 53a, die zur inneren Aussteifung von 53 und als Stütze des Dachs 53b dienen, waren bei mir gut 1mm zu lang.
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Zaphod

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43

Dienstag, 12. Juni 2012, 23:21

Teil 48-54, 56 (Bootsdeck und Aufbauten auf demselben) (Fortsetzung)

Eine sehr schöne Idee sind die drei Gitter auf dem Oberlicht 53c, die der Lasersatz bereit hält (Bild 1 - 013)

Die Tatsache, dass alles handgezeichnet ist, bedeutet leider auch, dass man nie ganz sicher sein kann, ob man vor, auf oder hinter der (in der Regel recht markanten) Begrenzungslinie schneiden soll. Ein Beispiel: Die Deckel der Wasserfässer 53j-53l müssen innerhalb geschnitten werden, sonst stehen sie über (Bild 2 - 014: Die geschlossenen Fässern mit „kleinem“ Deckel)..

Zwischendurch dachte ich, ich hätte das Deck 48 leicht schief aufgesetzt –Markierungsstriche gibt es keine- (Bild 3), aber das war wohl nur eine optische Täuschung (Bilder 4 und 5).

Sehr gut geeignet für graue Haare war bei mir Teil 56, genauer 56j und 56k, die Zierleisten, die längs des Decks 48 angebracht werden. Vergleichbare Zierleisten hatte es schon ein Deck tiefer für das Promenadendeck 45 gegeben (Teile 47L und 47M) und hier lässt einen die Anleitung (die ich wirklich nur als ungenügend bezeichnen kann) durch einen Fehler ins Messer laufen, wenn man nicht selber aufpasst. Denn laut dieser soll 47m an steuerbord angebracht werden (Bild 6 – 022). Aber auf dem Bogen ist diese Leiste 47M neben Deck 45 an backbord angeordnet und da gehört sie auch hin (Bilder 7 und 8 – 023 und 024). Leider habe ich da nicht genau genug hingesehen, sondern mich auf die Anleitung verlassen – mit dem Ergebnis, dass alle Markierungen auf 47L und 47M Quatsch sind und überpinselt gehören. Zum Glück ist mir das beim Anhalten von 56j und 56k noch aufgefallen, fast hätte ich diese Teile einfach entsprechend der Teile 47L und 47M ausgerichtet und damit alle Referenzpunkte für die Davids verloren. Aber auch so ist das ein Ärgernis.

Bild 9 (025) zeigt das komplette Ensemble der Aufbauten.
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44

Dienstag, 12. Juni 2012, 23:45

Teil 48-54, 56 (Bootsdeck und Aufbauten auf demselben) (Fortsetzung 2)

Bild 1 - Nahaufnahme des Aufbaus vom Maschinenschacht (54)
Bild 2 - an der Kante von 53 wird noch nachgebessert werden müssen
Bild 3 - die Zierleisten mit den nicht synchronisierten Markierungen
Bild 4 - Wasserfässer an Bord


Jetzt geht es an viel Reling und noch mehr Stützen, bevor Schornstein und Brückendeck (58-63) gesetzt werden.
Mit den Beibooten (64) beginnt dann m.E. schon die Endmontage, die neben den Booten vor allem Winden, Ladebäume und Lüfter bringt.
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45

Mittwoch, 13. Juni 2012, 07:02

Moin Zaphod,

kleiner Hinweis von mir: die Lüfter sind grenzwertig und gehören m.E. alle überarbeitet.

Gutes Gelingen

Fiete

Wiesel

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46

Mittwoch, 13. Juni 2012, 07:47

Hallo Zaphod,

hochinteressant, wie Du Dich durch diesen Bogen kämpfst.

Ich habe diese Ausdauer und den Nerv vor Jahren, kurz nachdem dieser Bogen erschienen war, nicht gehabt und den Bau damals abgebrochen.
Vielleicht ist ja Dein Baubericht für mich die Motivation, das Schiff irgendwann einmal weiterzubauen.

Viel Erfolg und Geduld weiterhin, und danke für die Ausführlichkeit, mit der Du die Klippen dieses Modells beschreibst!
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
In Erinnerung an Simone Veil, † 30. Juni 2017



Im Bau: CAP SAN DIEGO (roko)

47

Mittwoch, 13. Juni 2012, 08:24

...Vielleicht ist ja Dein Baubericht für mich die Motivation, das Schiff irgendwann einmal weiterzubauen...

Moin Helmut,

ich würde an Deiner Stelle unbedingt weitermachen, das Ergebnis lohnt sich wirklich.

Als Motivationshilfe zwei Bilder von "meiner" FELDMARSCHALL, einschließlich Maschinentelegraph, der auf "Langsam Voraus" liegt ;)

Beste Grüße

Fiete
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Zaphod

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48

Mittwoch, 13. Juni 2012, 14:29

Hallo Fiete,

1) Na, Du machst mir Mut ! Lüfter gehören schon so nicht zu meinen Lieblingsteilen. Ich fange bereits an zu bereuen, dass ich überall die Löcher für die Lüfter gebohrt habe. Stumpf müssten die auch halten.

2) Ach Du Schande, ganz vergessen - Die Reling muss ja oben durchgehend einen braunen Handlauf bekommen.

3) Gerne mehr Bilder von deiner fertigen Feldmarschall, insbesondere Betakelung und Ladebäume würden mich interessieren. Die Variante mit Sonnensegeln auf dem Bootsdeck ist eine gute Idee, mal sehen, wieviel ich später unter ihnen verstecken möchte.

4) Eine Frage: Du hast die Boote offen dargestellt. Ich überlege, den meisten die Persenning zu verpassen. Was mich irritiert sind die dreieckigen Zacken rund um die Persenning. Was stellten die in Wirklichkeit dar?

Hallo Wiesel,

danke für den Zuspruch. Ich habe auch schon verschiedene Bilder vn fertigen Modellen gesehen, die so wie Fietes alle einen tollen optischen Eindruck machen, also müsste ich doch wenigstens ein annehmbares Ergebnis erzielen können.


Herzliche Grüße

Zaphod

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49

Mittwoch, 13. Juni 2012, 15:08

Hallo,

momentan habe ich den Bogen etwas weiter unten im Stapel platziert, aber den Baubericht verfolge ich mit großem Interesse. Das erspart mir sicherlich später einige graue Haare.

zu 4) die dreieckigen Zacken haben am unteren Ende eine verstärkte Öse durch die ein Tau gefädelt wird. Mit dem Tau wird dann die Persenning sturmsicher festgezurrt.

Beste Grüße
Uwe

Zaphod

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50

Mittwoch, 13. Juni 2012, 17:09

Hallo Uwe,

vielen Dank für die Auskunft ! Also sollte von Spitze zu Spitze der Zacken noch ein dünner Faden laufen.

Zaphod

Zaphod

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51

Mittwoch, 13. Juni 2012, 19:05

Teil 48-54, 56 (Bootsdeck und Aufbauten auf demselben) (Fortsetzung 3)

So, der Bauabschnitt ist abgeschlossen.

Die Niedergänge 46 und die oben abschließenden Relinge 52g-h sind montiert. Für den einen Niedergang kam die Erkenntnis, dass der Handlauf zu färben ist, leider zu spät. Nachfärben würde es bei meinen Fähigkeiten eher verschlimmern.

Auch hier ein Problem: Die Laser-Niedergänge nehmen einen anderen Winkel ein, als die alten Niedergänge. Die Markierung für letztere bleibt deutlich sichtbar und muss mit Weiß wegretuschiert werden (Bilder 2 und 3 - Der Niedergang wurde mittlerweile so korrigiert, dass er auf dem Deck steht).

Wie schon gesagt, jetzt kommt die große Pfosten- und Relingorgie.

Alles weitere unten.
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Wiesel

Hennings Dino

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52

Mittwoch, 13. Juni 2012, 19:42

... Also sollte von Spitze zu Spitze der Zacken noch ein dünner Faden laufen.

...


Nicht ganz, Zaphod

Du hast eine PN.
Bis die Tage...

Helmut

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Im Bau: CAP SAN DIEGO (roko)

53

Donnerstag, 14. Juni 2012, 07:11

Moin Zaphod,

die Aufnahmen sind schon etwas älter und Bestandteil meines "Bilder-Fundus", ich werde versuchen, heute Abend ein paar passende zu schießen und hier einzustellen. Wenn das nicht klappt, müsstest Du allerdings ein paar Tage warten, weil ich in den kommenden Tagen auf der "Kieler Woche" Kohlen schaufeln gehe...

Was bei den Lüftern nicht passte, waren die Köpfe, die - wenn ich mich richtig erinnere - in der Regel zu groß ausfielen.

Bei den Sonnensegeln habe ich mich auf die Brücke und auf das Gestell hinter der Brücke beschränkt. Insbesondere vorne kollidiert man mit den Hangern der Ladebäume.

Was ich unbedingt empfehle, ist das Relingskleid vor der Brücke. Ohne wäre es dem Rudergänger eindeutig zu zugig geworden, das war immer dort.

Weiterhin gutes Gelingen und vielleicht bis heute Abend.

Fiete

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54

Donnerstag, 14. Juni 2012, 13:35

Hier dürfte UHU der Kleber der Wahl sein, damit man noch in Ruhe einige Korrekturen durchführen kann.
Auch mit Wasser verdünntem Weissleim (1:5) ermöglicht eine ruhige Arbeit,
groetjes,
Gert
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55

Montag, 18. Juni 2012, 18:55

Hallo Eskatee,

Danke für den Tipp, habe ich mit gutem Erfolg probiert !


Zum ersten Mal bin ich mit dem Modell versöhnt.

Stützen und Reling sind fummelig, aber wenn sie dran sind, gibt es einen herrlichen optischen Effekt, der beim fertigen Modell m.E. einen Gutteil seines Charmes ausmacht.
Damit der Bericht hier nicht auseinandergerissen wird, habe ich meine Anmerkungen aus meinem letzten Baupost entfernt und bringe hier nun alles im Zusammenhang.


Teile 39, 44, 45, 48 etc. (Stützpfosten und Reling - erster Teil)

Stützen und Reling mittschiffs auf dem Poopdeck (39, 45)
Hier kommt zum ersten Mal der Lasersatz mit großen Teilen zum Einsatz, daher einige Anmerkungen zu diesem:
1) Die Qualität ist hoch, streichen mit Acrylfarbe kein Problem auch nicht bei langen Teilen. Ich empfehle alles noch einmal weiß zu streichen, weil gerade die Ecken der zahllosen Rechtecke der Reling durch den Laser dunkel geworden sind. Ansonsten wurde der Handlauf dunkelbraun und das Fußteil khaki gefärbt, wobei die Pfosten der Reling unten durchgehen, aber oben der Handlauf durchgeht. Die Bemalung unten sorgt dafür, dass diese ansonsten etwas unschöne weiße Fußleiste verschwindet.(Bild 1)
2) Selbiges kann man leider nicht von der Anleitung sagen. Sie beschränkt sich auf ein DIN-6 Blatt ohne jeden Kommentar. Da hier das Schiff leicht von achtern gezeigt wird, werden die meisten Laserteile, die die Front der verschiedenen Decks mittschiffs zieren, weder gezeigt noch als Teil erwähnt. Außerdem wurde hier die Chance verpasst, bei der indiskutablen Anleitung des Modells etwas nachzubessern, indem man die Anbringung der Laserteile klar zeigt. Darüber hinaus entfallen gerade im Bereich der Reling etliche Teile, die zu doppeln waren, so dass hier ein entsprechender Hinweis durchaus erwünscht gewesen wäre. Schließlich war ich mir nicht bei allen Relingteilen –insbesondere den kürzeren- sicher, wo da oben und unten ist, ein entsprechender Hinweis auf der „Platine“ wäre hilfreich gewesen, um auch wirklich zu wissen, welchen oberen Zug der Reling man als Handlauf dunkelbraun anlegt.
3) Schließlich gibt es beim Lasersatz eine deutliche Abweichung zwischen eigentlichem Bogen und Teileverzeichnis (Bild 2)

Zu den Stützen 45
Die Pfosten 45b weisen alle dieselbe Länge auf (Bild 3). Dabei sollen sie das Promenadendeck 45 abstützen, das einen deutlichen Schwung aufweist. Schon eine Probe mit einem 1mm länger geschnittenen Pfosten zeigte: Der kommt von der Länge her gerade passend hin. Vorne, wo der Schwung besonders ausgeprägt ist, massiv, aber auch in der Mitte könnte man eher 2 als 1mm zugeben. Bei der Montage ist große Vorsicht geboten: Da vor die Pfosten ja noch die Reling muss, müssen die Pfosten ca. 1mm von der Bordkante nach hinten versetzt verklebt werden. Hier dürfte UHU oder verdünnter Weißleim der Kleber der Wahl sein, damit man noch in Ruhe einige Korrekturen durchführen kann. Ich habe mich an Eskatees Tipp gehalten und mit verdünntem Weißleim gute Ergebnisse erzielt. Lediglich an den Stellen, wo ich das Deck etwas herunterholen musste, habe ich oben Uhu verwendet, damit sich auf alle Fälle eine Verbindung wenigstens in Form eines Klebfadens bildet.
Während an den Längsseiten Markierungen für die Pfosten gesetzt sind, fehlen diese an der Front des Poopdecks völlig. Meine Zeichnungen vom Original geben dazu nichts her. Auf einem Foto (wie immer Kludas, Passagierschifffahrt, Bd. 3) ist ein Pfosten direkt neben einem der Niedergänge 39b (auf der Laser“platine“ fälschlich als „34b“ bezeichnet) zu sehen. Ich habe dort je einen zusätzlichen Pfosten gesetzt und einen dritten mittig angebracht (Bilder 4 und 5). Genau diese drei Pfosten wären bei 45b sonst übrig geblieben.

WICHTIG: Vor der Montage der Reling unbedingt die Poller 42 montieren, die sind danach kaum noch zugänglich !
(Bilder 6 und 7)

Zur Reling 39
Besteht aus den Teilen:
39, 39a (Front des Poopdecks)
39d (steuerbord mittschiffs) (Verdopplungsteil 39c entfällt)
39e (backbord mittschiffs) (Verdopplungsteil 39f entfällt)
39g (backbord hinter 39e) (Verdopplungsteil 39h entfällt)
39i (steuerbord hinter 39d) (Verdopplungsteil 39j entfällt)
39k (backbord hinter 39g) (Verdopplungsteil 39k entfällt)
39m (steuerbord hinter 39i) (Verdopplungsteil 39n entfällt, außerdem entfällt 39o)

Aus 39d müssen zwei Segmente herausgeschnitten werden, zu denen später die Fallreeps 91 führen. Das originale Teil 39s enthält entsprechende Markierungen, allerdings bin ich vorne davon abgewichen. Man sollte nach vier Segmenten Reling eines herausschneiden, da wäre dann aber ein Stützpfosten 45b im Wege gewesen, also habe ich den Ausschnitt um ein Segment nach vorne verlegt (Bild 8). Von hinten kommt es hin: Das achte Segment muss weichen (Bild 9).
Ab 39g wird es anleitungstechnisch etwas unübersichtlich: Auf dem Bogen sind 39g-39j zwei zu verdoppelnde Abschnitte, die sich hinten an 39c/d bzw. 39e/f anschließen. Dabei kommt jedoch 39g an backbord und 39i an steuerbord. An 39i schließt sich wiederum 39m an. Dieses Teil ist etwas länger als sein Papierpendant, weil hier das Papierteil 39o mit eingearbeitet wurde und an 39g schließt sich 39k an.
39g bis 39m habe ich noch nicht angebracht. Hier war mir die Gefahr im weiteren Bauverlauf einen Teil dieser Reling zu beschädigen, zu groß (39g, 39i) bzw. fehlten Referenzpunkte (39k, 39m).
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  • Feldmarschall 06 Brückendeck und dessen Aufbauten 48-57 031.jpg
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  • Feldmarschall 14 Reling ab 39 008.jpg
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  • Feldmarschall 14 Reling ab 39 006.jpg
  • Feldmarschall 14 Reling ab 39 015.jpg
  • Feldmarschall 14 Reling ab 39 011.jpg
  • Feldmarschall 14 Reling ab 39 013.jpg

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Zaphod

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Montag, 18. Juni 2012, 19:04

Teile 39, 44, 45, 48 etc. (Stützpfosten und Reling - erster Teil - Fortsetzung)

Zum Abschluss einige Bilder

Bild 1: Die fertig gestellte Pfostenreihe steuerbord.

Bild 2: Die Reling an steuerbord montiert. Auf einen ärgerlichen Fehler meinerseits muss ich noch hinweisen: Die Abdeckung der Rudergestänge (Teil 40) darf nicht am Rand des Decks platziert werden, da dann dort kein Platz mehr für die Reling ist und diese auf Teil 40 montiert werden muss. Bild 3 zeigt, dass ich das hier noch vermeiden konnte, aber im weiteren Verlauf wird es nicht gehen.
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  • Feldmarschall 14 Reling ab 39 010.jpg
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J.R.

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Montag, 18. Juni 2012, 20:47

Wow Zaphod,

nun lässt die "Feldmarschall" aber so richtig ihren Charme spielen. Ich gebe Dir absolut recht: Mit den Relingen ( tolle LC-Teile ) gewinnt ein Schiff enorm und das gilt für Deinen Dampfer

ganz besonders. Schön, das Du Dich durch so manche Untiefe gekämpft hast, denn dieses Schiff ist es wert :thumbsup: .

Freue mich auf mehr!

Viele Grüße

Jens
________________________________________________________

Man darf nicht verlernen, die Welt mit den Augen eines Kindes zu sehen.
(Henri Matisse )

Zaphod

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Donnerstag, 26. Juli 2012, 00:23

Hallo,

es ist über einen Monat her, dass ich über Baufortschritte berichtet habe und diese sind leider auch recht gering ausgefallen. Die Reling 47 wurde montiert (hier erwiesen sich die Laserteile als unschätzbarer Vorteil, denn der Längsschwung des entsprechenden Decks erwies sich als ausgeprägter, als der der Reling. Die Passungenauigkeit hätte beim Ätzteil kaum durch Biegen sauber ausgeglichen werden können. Beim Laserteil ging es gut).
Diese Reling und vor allem die vielen Stützen haben lange gedauert, eine Fleißaufgabe, alle Stützen sauber auszurichten und die Reling oben mit einem dunkelbraunen Handlauf und unten mit einem khakifarbenen Abschluss zu versehen.

Viel Frust brachten leider auch die Lüfter, wobei dieser z.T. selbst verschuldet war, wie ich später merkte.


Teile 73-81 (Lüfter) (101 Teile)

--- insgesamt sind 47 Lüfter in verschiedenen Größen, Formen und Farben zu erstellen
--- um einen unschönen optischen Effekt zu vermeiden, sollten alle schwarzen Begrenzungslinien komplett weggeschnitten werden
--- ich habe (leider) all die Löcher, in denen die Lüfter versenkt werden sollen, tatsächlich vorgebohrt. M.E. wäre es einfacher und optisch schöner gewesen, die Lüfter unten passend zu kürzen und stumpf aufs Deck zu kleben. Das hält auch und schließt das Risiko aus, dass die Löcher zu groß sind.

Konstruktionsfehler bzw. unklare Anleitung

Das größte Problem für mich war dass ich alle Köpfe falsch herum aufgesetzt habe. Hierzu Näheres:

Wenn man sich die Skizze (Bild 1) ansieht, gewinnt man den Eindruck, dass der Lüfterkopf mit seiner Schrägseite auf den Lüfterhals gesetzt wird. Das Ergebnis ist dass ein Lüfter wie auf Bild 2 zu sehen.
Wenn man aber die Fotos vom Modell auf dem Titelblatt ansieht, merkt man, dass dies falsch ist, die Schrägseiten bilden den äußeren Lüfterrand, die Lüfter sehen dann wie auf Bild 4 aus.

Dies habe ich leider übersehen und erst alle Lüfter falsch gefertigt, wobei ich nicht schlecht über die scheinbar indiskutable Passgenauigkeit geflucht habe. Ich hatte alle Lüfterköpfe im Durchmesser deutlich verringert und auch beschnitten (Bild 5). Außerdem waren bereits alle gelben Lüfter auf dem Bootsdeck angebracht.
Nachdem mir mein Fehler aufgefallen war, war ich ziemlich dicht daran, den Bau aufzugeben. Schließlich habe ich mich drangemacht und zuerst die gelben Lüfter etappenweise entfernt und umgebaut. Zum Glück ging dies besser als gedacht. Fast alle Köpfe wiesen auch andersherum den richtigen Durchmesser auf, was zeigt, dass sie tatsächlich falsch -eben zu groß- konstruiert waren. Die Verringerungen am Rand (Bild 5) konnte ich natürlich nicht rückgängig machen. Anschließend wurden die weißen Lüfter umgebaut. Hier mussten alle Lüfterköpfe 77 geöffnet werden, weil sie nach der Kürzung zu klein waren, es kann also sein, dass diese Teile wirklich passen.
Bilder 6 und 7: Lüfter sind entfernt
Bilder 8 und 9: Lüfter im Umbau

Kartonprobleme
Sehr störend macht sich hier der frühe HMV-Karton mit seiner ausgeprägten Neigung zum Spalten bemerkbar. Bei fast allen Lüftern trat beim Rollen dieser Effekt ein, wobei sich die untere Lage Karton in der Regel vorschob und eine unschöne weiße Fläche bildete, die vorsichtig weggeschnitten werden musste. Die grundsätzlich gute Idee, den Lüfterbogen von hinten rot zu färben, erwies sich so als kontraproduktiv, denn ein Streichen mit roter Farbe hätte die Kartonschichten besser miteinander verbinden können, jedenfalls trat das Problem bei den für den Schornstein erstellten 3D-Dampfpfeifen viel zurückhaltender auf.

Probleme mit der Anleitung bzw. Teilnummerierung
---Die Lüfter 73 und 79 gibt es sowohl in weiß wie in gelb. Eigene Teilzahlen wären hier angebracht gewesen, um Missverständnisse zu vermeiden
---Sechs Lüfter haben die Nr. 79, diese weisen zwar denselben Durchmesser, nicht aber dieselbe Länge auf

Noch ein Tipp zum Abschluss: Durch den spaltenden Karton wurden die vorgezeichneten Linien auf den Lüftern oft unschön unterbrochen. Hier sollte mit Farbe nachgeholfen werden.

Derzeit werkele ich am Schornstein (Teil 55), ich hoffe hierzu bald Bilder einstellen zu können. Danach geht es an die Bestückung des Bootsdecks mit Reling, Brücke und Beibooten. Bei letzteren stört die durchgezogene Knicklinie auf der Persenning ungemein, bislang habe ich die nicht sauber übermalen können, so dass ich ggf. doch alle Boote offen darstellen muss.
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • Feldmarschall 12 Lüfter repariert 002.jpg
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59

Donnerstag, 26. Juli 2012, 08:33

Hey Zaphod

ich staune über Deinen Durchhaltewillen. Bei all den Widrigkeiten, die Du bei diesem Modell schon durch gemacht hast immer noch mit Elan dahinter.
Ich drücke Dir die Daumen, dass es nun glatt läuft, und hoffe, dass Dich das Ergebnis entschädigen wird. Ein schönes Modell ist es alleweil!
Gib alles! :thumbsup:

Und Solche Berichte sind für uns Einsteiger eine enorme Hilfe, wenn wir selber solche Probleme haben. Diese detailierte Beschreibung der Schwierigkeiten und wie Du sie gelöst hast, da kann unsereiner einen Haufen lernen! Vielen Dank!

LG
Peter

Gustav

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60

Donnerstag, 26. Juli 2012, 20:52

Moin Zaphod,

alle Achtung für deine Leistung :thumbup: ! Es ist ja schon bemerkenswert, wie Du die Konstruktionsmängel bewältigst, aber das alles dann auch noch so gut sortiert aufzuschreiben ist wirklich anerkennenswert.

Ich wünsche Dir, dass der Dampfer das so langsam honoriert und Dir das Bauen und Schreiben leichter macht.

Gruß Gustav
Auch kleine Dinge können Freude bereiten.

Lars W.

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61

Donnerstag, 26. Juli 2012, 21:44

Moin Lars,

ich bewundere Deinen Ehrgeiz bei dem Modell. Von den handgezeichneten Bögen scheint dieser relativ problematisch zu sein. Die "Beowulf", "Victoria Louise" und "Hohenzollern" (ich glaube, die waren auch noch alle handgezeichnet) kamen mir beim Bau deutlich weniger schwierig vor...

Der Dampfer "Feldmarschall" liegt mir vor allem wegen der filigranen Mittschiffs-Aufbauten am Herzen und ich danke Dir, dass Du mit Deinem Bericht anderen Erbauern dieses Modells eine wahre Hilfestellung gibst.
Ich bin sicher, dass Deine "Feldmarschall" auch ein echter Hingucker wird (ist sie ja jetzt schon ;) ).

Trotz der Widrigkeiten wünsch ich weiterhin viel Spaß beim Bau!

Grüße

Lars
"The quiet ones are the ones that change the universe, the loud ones only take the credit."
Fertig gestellt: Forschungsschiff "Maria S. Merian"
Fertig gestellt: Seeschlepper "Vulkan"
Fertig gestellt: Notschlepper "Nordic"
Fertig gestellt: Troßschiff "Altmark" im Schwimmdock
Bis auf weiteres ruhend: Fracht- und Fahrgastschiff "Santa Inés"
Kontrollbau fertig gestellt: Feederschiff "OPDR Lisboa"

62

Freitag, 27. Juli 2012, 07:14

...Der Dampfer "Feldmarschall" liegt mir vor allem wegen der filigranen Mittschiffs-Aufbauten am Herzen und ich danke Dir, dass Du mit Deinem Bericht anderen Erbauern dieses Modells eine wahre Hilfestellung gibst.
Ich bin sicher, dass Deine "Feldmarschall" auch ein echter Hingucker wird (ist sie ja jetzt schon ;) )...

Stimmt, Lars, dieses Modell ist ein echter Hingucker. Insofern kann man nur wünschen, dass die erste Auflage möglichst schnell abverkauft ist und dann eine Überarbeitung des Bogens erfolgt. Verdient hat das Modell das und ich würde sofort eine zweite FELDMARSCHALL in Angriff nehmen.

Aber es ist wirklich schon klasse, wie Zaphod die ja durchaus vorhandenen Kinken hier löst. Weiterhin gutes Gelingen dabei!

Beste Grüße

Fiete

Zaphod

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63

Freitag, 27. Juli 2012, 22:18

Hallo alle miteinander !

Herzlichen Dank für den Zuspruch, ich hoffe auch am Ende ein optisch einigermaßen präsentables Modell zu haben.

Es geht wieder etwas schneller voran. Der Schornstein ist fertiggestellt, desgleichen 7 Fässer (Teil 57) und die Reling des Aufbaus 53, die vor der Montage des Schornsteins angebracht werden muss, hoffentlich macht die Laserreling die verschiedenen rechtwinkligen Knicke dieses Teils gut mit, ggf. muss sie zerschnitten werden.
Die Kleinteile (Steuerrad, Maschinentelegraf, Positionslichter), die die Brücke zieren werden, sind auch fertig, bei der Brücke bin ich mir noch nicht schlüssig, ob ich mich erstmals an einer Verkleidung mit Persenning versuche, der Lasersatz liefert auf geeignetem Papier gedruckte Sonnensegel, da ist einiges über, woraus man eine Persenning basteln könnte.

Dazu eine Frage: Hat jemand Nahaufnahmen von einer an einer Reling angebrachten Persenning? Mir ist nämlich nicht klar, wo die angebracht war, theoretisch gibt es drei Möglichkeiten:
1. Die Persenning wird oben an der Reling befestigt und hängt außen
2. Die Persenning wird oben an der Reling befestigt und hängt innen
3. Die Persenning wird über die Reling geworfen und hängt innen und außen

Wenn einer von Euch da Bescheid weiß, wäre ich über einen Rat sehr erfreut.

Doch nun zum Schornstein:

Teil 55 (Schornstein) (15 + 11 = 26 Teile)
Die Baugruppe ist passgenau, mit Ausnahme der Profilscheiben 55d und 55e. Beide sind deutlich zu groß. Ich habe Kopien von 97% verwendet.
Die drei Dampfpfeifen wurden plastisch gestaltet und zur Stabilisierung mit einem Kern aus Metall versehen. Verwendet wurde hierzu das Verdoppelungsfeld der Dampfpfeifen. Es wurden Rechtecke mit 3mm Breite ausgeschnitten. Für die kurze Dampfpfeife ist das etwas zu viel, hier sollten es 2,5 oder besser 2mm sein, damit der Kopf der Dampfpfeife (55l) dicker als das Rohr bleibt. Die trichterförmige Erweiterung der beiden langen Dampfpfeifen wurde aus der Fotoko-pie eines Lüfterkopfes erstellt.
Die Klebelasche 55a wurde durch eine Kopie aus dünnem Papier ersetzt. Das reduziert die Gefahr, dass die Lasche durchdrückt.
Die Innenlasche 55b wurde genau wie 55c rückseitig geschwärzt und leicht versetzt zur Naht von 55 eingeklebt, so dass sie als Klebelasche fungiert.



Bild 1: Die aufgedruckte Leiter in s/w geht gar nicht. Zum Glück hält der Lasersatz eine schwarze Leiter parat. Diese muss oben am Ende im Zick-Zack gebogen werden, damit sie sich an 55c anpasst.
Bild 2: Einmal mehr kryptisch: Die Anleitung. Dass ich 55b runden soll, verstehe ich noch, aber was sollen die Pfeile mit den senkrechten Strichen? Erinnert ein wenig an Keilschrift. Vielleicht die Anleitung für den Export nach Sumer und Babylon?
Bild 3: Das ist der Spalt, der bliebe, wenn man die beigegebenen Profilscheiben verwendet
Bild 4: Diese Dampfpfeifen haben entschieden zu wenig Volumen
Bild 5: Aus je einem halben Lüfterkopf wird ein Pfeifenkopf
Bild 6: Dampfpfeife in 3D
Bild 7: Nahaufnahme
Bild 8: Stellprobe
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  • Feldmarschall 07 Schornstein 001.jpg
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Freitag, 27. Juli 2012, 22:24

Teil 55 (Schornstein) (Schluss)


Bild 1: Der fertige Schornstein noch ohne Leiter und Abstandhalter für die Dampfpfeifen
Bilder 2 und 3: Leiter und Abstandhalter montiert

Ich hoffe, den Schornstein demnächst aufstellen zu können und dann auch bald die Brücke errichtet zu haben. Im Anschluss daran lauern die Beiboote und die Winden für die Ladebäume, bevor es mit Masten/Ladebäumen an die Endmontage geht.
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
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  • Feldmarschall 07 Schornstein 013.jpg
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65

Donnerstag, 2. August 2012, 10:14

Hallo,

weiter ging es mit dem Bootsdeck:

Hier wurden die sieben "Behälter für stehendes Gut" (57) (Bild 1) und die Reling 53 (Bilder 2-3) montiert. Die Planzeichnung bei Kludas weist allerdings 8 Behälter auf z.T. anderen Positionen auf

Es folgte der Schornstein (Bilder 3-5). Für die sechs Abspannkabel wurden Löcher ins Bootsdeck gestochen. Der Konstrukteur sieht hier eine Lösung vor, bei der der Faden wie die Wurst in einem Hotdog zwischen zwei Kartonrechtecke (72o) geklebt und das Ganze dann auf dem Bootsdeck verleimt wird (d.h. die in den Schornstein führenden Fäden kommen zum Schluss dran), das war mir nicht geheuer und ist auch optisch unschön.

Die Abspannkabel wurden noch nicht verleimt, die Gefahr sie im weiteren Bauverlauf zu beschädigen. ist m.E. nicht zu unterschätzen.
Beim Schornstein hat es sich bewährt, das riesige Loch im Aufbau 55 nicht auszuschneiden, den zu versenkenden Teil des Schornsteins wegzuschneiden und den so gelürzten Schornstein unten mit einer Profilscheibe zu verschließen, die als Klebefläche dient.
Bild 5 zeigt auch die Reling 53 gut, gleich vorne rechts habe ich eine Kinke eingebaut, weil ich nicht beim ersten Versuch an der richtigen Stelle geknickt habe.

Die Lager für die acht größeren Beiboote wurden angebracht. Die Anleitung gibt keine Auskunft, welche Seite nach außen gehört, auch Bilder vom Original halfen mir hier nicht weiter. Fotos von fertigen Modellen im Netz folgend, habe ich das dicke Ende nach außen gesetzt.

Noch in Arbeit ist die Reling um das Bootsdeck (Teil 56, Bild 7 zeig 56 (vorne) und 56d (steuerbord vorne)), hier zeigte sich, dass ich dem Bootsdeck vorne einen zu starken Schwung verpasst habe, das Relingsegment 56d ließt sich nicht glatt anbringen und schlägt eine Welle (Bilder 8 und 9)
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • Feldmarschall 06 Brückendeck und dessen Aufbauten 48-57 035.jpg
  • Feldmarschall 06 Brückendeck und dessen Aufbauten 48-57 036.jpg
  • Feldmarschall 07 Schornstein 015.jpg
  • Feldmarschall 07 Schornstein 016.jpg
  • Feldmarschall 07 Schornstein 017.jpg
  • Feldmarschall 09 Beiboote 64 001.jpg
  • Feldmarschall 06 Brückendeck und dessen Aufbauten 48-57 037.jpg
  • Feldmarschall 11 Bootsdeck 001.jpg
  • Feldmarschall 11 Bootsdeck 002.jpg

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66

Donnerstag, 2. August 2012, 10:34

Einige Bilder von den fortschreitenden Arbeiten am Bootsdeck:

Bild 1: Nochmal der Knick in der Reling 53
Bilder 2 bis 7: Es wurden alle Lüfter montiert. Die Löcher für dieselben passten alle gut, eher noch etwas zu klein (besser als umgekehrt) hier hat sich das vorsichtige Vorbohren und die Passproben ausgezahlt.
Bilder 8 und 9: Auch die Dampfpfeifen am Schornstein wurden angebracht (noch vor den Lüftern). Dabei zeigt sich folgendes Problem: bei der vorderen langen Dampfpfeife ist der gelb/schwarz Farbübergang deutlich verschoben, hier habe ich genau die Farbübergänge von den 2D-Pfeifen übernommen, der Fehler liegt wohl darin, dass diese den Fall des Schornsteins nicht einkalkuliert haben.
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  • Feldmarschall 11 Bootsdeck 003.jpg
  • Feldmarschall 11 Bootsdeck 004.jpg
  • Feldmarschall 11 Bootsdeck 009.jpg
  • Feldmarschall 11 Bootsdeck 010.jpg
  • Feldmarschall 11 Bootsdeck 011.jpg
  • Feldmarschall 11 Bootsdeck 012.jpg
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Freitag, 3. August 2012, 07:51

Hallo,

für heute Fragen zur Persenning: Bei der Brücke steht die Montage der Persenning vor der Reling an. Diese habe ich aus dem dünnen Papier die Sonnensegel geschnitten.

1. Passt die Farbe? Oder muss die Persenning schmutzig-weiß oder beige oder hellgrau angelegt werden?

2. Ist das Papier nicht zu dünn? Gegen Licht ist es durchsichtig, beim Original stelle ich mir da eher dickes Segeltuch vor.

3. Und meine alten Fragen zur Persenning nochmal hochgeholt: Hat jemand Nahaufnahmen von einer an einer Reling angebrachten Persenning? Mir ist nämlich nicht klar, wo die angebracht war, theoretisch gibt es drei Möglichkeiten:
A. Die Persenning wird oben an der Reling befestigt und hängt außen
B. Die Persenning wird oben an der Reling befestigt und hängt innen
C. Die Persenning wird über die Reling geworfen und hängt innen und außen


Ich würde mich sehr über ein paar Tipps freuen.

Zaphod
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Wiesel

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68

Freitag, 3. August 2012, 08:26

Hallo Zaphod.

Ob die Farbe stimmt, lässt sich nicht genau beantworten. Leider ist das von Dir eingestellte Foto etwas blaustichig. Richtig ist, dass eine auf See verwendete Persenning nicht durchsichtig ist, in der Farbe hellbeige (und meist auch etwas schmutzig, oft mit "Stockflecken).

Die P wird durch rundum vorhandene Augen (Ringe im Rand der Persenning) an die Reling getakelt, so dass sie (im Regelfall) aussen hängt.

Heute abend werde ich dazu mal Bilder raussuchen, bitte noch um etwas Geduld.
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
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Freitag, 3. August 2012, 09:30

Moin Zaphod,

bei den "Relingskleidern", wie die Dinger richtig heißen, habe ich das Seidenpapier immer farblich behandelt. Dabei variiert die Farbe des Segeltuchs durchaus, grau oder hellbeige sind durchaus stimmig. Und wie Helmut schon sagt, nach langer Zeit auf See ein büschn schietig. grade bei einem Kohlenbrenner, wie der FELDMARSCHALL. (Daran solltest Du übrigens auch denken, falls Du Sonnesegel takeln willst, bloß nicht blütenweiß à la Meister Propper) Ansonsten habe ich die Relingskleider immer vor Einbau der Reling angebracht, das erleichtert die Arbeit nicht unwesentlich.

Beste Grüße

Fiete

Wiesel

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70

Freitag, 3. August 2012, 19:44

Hallo Zaphod,

das Relingskleid wird mit Marlschlägen an der Reling befestigt. Hierzu habe ich Dir per PN ein Bild geschickt.

Ich würde Seidenpapier in beige nehmen (sogenanntes "Blumenpapier"). Das hat eine passende Stärke und ist schön matt.
Befestigung aussen an der Reling.
Bis die Tage...

Helmut

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71

Samstag, 4. August 2012, 10:13

Hello Zaphod,

I am quite enjoying your report. I like to use Kaffee filter paper. See below I have used it for a tarp. Also, easy to color and let dry. Also, Zigarette paper works for white canvas.

Regards,

Cris
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Gustav

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72

Samstag, 4. August 2012, 10:41

Moin Zaphod,

als Farbe für deine Relingskleider dürfte ein helles Beige schon hinkommen, auf Marinebildern von alten Dampfern ist sie auch schon mal in weiss dargestellt. Da könnte das Schönheitsempfinden des Künstlers aber auch eine Rolle gespielt haben.

Bisher habe ich die Bekleidung immer nur außen angebracht gesehen, macht als Schutzbekleidung auch mehr Sinn.

Zur Farbe schicke ich Dir noch ein Bild.

Gruß Gustav
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73

Samstag, 4. August 2012, 12:42

Hello Cris,

a good idea, I shall give it a try, although it is perhaps a bit too dark for the white "Feldmarshall". But it should work fine on ships which are darker e.g. the Ben Read, or a bit rundown like the weathered "Schwan II" or with warships.

Zaphod

Hallo Gustav,

Danke für den Tipp und das Bild !


Zaphod

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74

Montag, 6. August 2012, 09:30

Hello Zaphod,

The nice thing about the filter paper is you can color it as you wish by submerging in water. If using the brown filters you can lighten using a drop of bleach with the water. If using white, you can use water colors or tea. Then just press flat to dry. But the cigarette paper works very good also.

I will be curious to see what color Gustav recommends.

A beautiful model, looking forward to more.

Best Regards,

Cris

Zaphod

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75

Samstag, 11. August 2012, 21:44

Hello Cris,

this I´ve got to try.
The canvas on the "Feldmarschall" was painted by hand (acrylic paint) and the thin paper tended to warp in funny shapes but I couldn´t put any weight on it.

Kind regards

Zaphod

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Sonntag, 12. August 2012, 22:50

Hallo,

obwohl die Arbeiten an der Brücken noch nicht abgeschlossen sind, will ich die Ergebnisse meiner ersten Arbeit mit Persenning zeigen.

Gearbeitet wurde mit Acrylfarben in Weiß (viel) und Khaki (wenig) (Bilder 1 und 2), die mit Wasser verdünnt wurden. Der obere Handlauf wurde freigelassen, da die Persenning ja an diesem angeschlagen war, auf Bänder, die die Persenning mit dem Handlauf verbinden, habe ich allerdings verzichtet.
Die Persenning wurde Fietes Beispiel folgend nur vorn und an den Seiten angebracht.


Zaphod
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  • Feldmarschall 08 Kommandobrücke 58 - 62 029.jpg
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Wiesel

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Sonntag, 12. August 2012, 23:20

Hallo Zaphod,

ich finde, dass das sehr überzeugend aussieht.

Diesen "Arbeitsfarbton" hast Du gut getroffen!
Bis die Tage...

Helmut

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Samstag, 18. August 2012, 13:21

Hallo Wiesel,

danke für Deine freundlichen Worte. Mir gefällt die Persenning auch gut und ich werde sie in Zukunft wieder einsetzen.

Nach langer Arbeit ist die Brücke (fast) fertiggestellt.

Teile 58-63, 87-88 (Kommandobrücke mit Gestell für Sonnensegel auf und hinter derselben) (79 + 14 = 93 Teile)

Baureihenfolge
Die Baureihenfolge ist hier nicht leicht festzulegen. So wird sich die Montage der Reling an der schon auf dem Deck angebrachten Brücke schwierig gestalten, andrerseits ist es erforderlich, dass die Brücke hinten beim Anbringen auf den Unterbau 49 gedrückt werden kann, was wiederum durch eine schon montierte Reling bedeutend erschwert würde. Auf jeden Fall sollten die Stützen 58o (12 Stück, benötigt werden m.E. 9 Stück, 5 vorne und vier hinten) frühestens nach Montage der Brücke und der Reling angebracht werden. Außerdem wurden auch die Positionslichter (59-60)) angebracht, bevor die Stützen an der Reihe waren. Die Gestelle für die Sonnensegel bildeten den Abschluss.

Passgenauigkeit
· der „Kragen“ des Kreiselkompasses Teil 61b ist oben viel zu klein, um die Kompassscheibe aufzunehmen. Ich habe ihn kurzerhand umgedreht, dann passte es einigermaßen. (Bilder 1-5)
· beim Sonnensegelgestell sollen die vier Teile 87d zwischen die „L-förmigen“ Träger geklebt werden. Allerdings ist der Abstand zwischen den vorderen beiden Trägern 87b viel kleiner, als der zwischen den hinteren beiden (87b und 87c). Für den vorderen Abstand ist 87d 1-2mm zu lang, für den hinteren dagegen 1-2mm zu kurz. (Bilder 6-8)
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • Feldmarschall 08 Kommandobrücke 58 - 62 001.jpg
  • Feldmarschall 08 Kommandobrücke 58 - 62 002.jpg
  • Feldmarschall 08 Kommandobrücke 58 - 62 003.jpg
  • Feldmarschall 08 Kommandobrücke 58 - 62 004.jpg
  • Feldmarschall 08 Kommandobrücke 58 - 62 006.jpg
  • Feldmarschall 08 Kommandobrücke 58 - 62, 87-88 003.jpg
  • Feldmarschall 08 Kommandobrücke 58 - 62, 87-88 004.jpg
  • Feldmarschall 08 Kommandobrücke 58 - 62, 87-88 005.jpg

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Samstag, 18. August 2012, 13:36

Teile 58-63, 87-88 (Kommandobrücke mit Gestell für Sonnensegel auf und hinter derselben) (Fortsetzung)

Die Brücke selbe musste leicht vorgebogen werden, damit sie der Deckswölbung entsprach. (Bild 1)

Weggelassene Teile
Die hinteren drei Segmente der „Umrandung“ von 58 -Teile 58L und 58M (Bild 2)- wurden weggelassen. Als zusätzlichen Rahmen für den Unterbau 49 machen sie sich m.E. optisch unschön. Die anderen Rahmenteile wurden knapp innerhalb der schwarzen Begrenzungslinien ausgeschnitten, so erhalten sie eine angenehme Schlankheit.

Bild 3: Einmal mehr die krypitische Bauanleitung: Die Pfeile bedeuten hier "durchschneiden". Warum die Teile nicht gleich als drei Teile aufgezeichnet wurden, bleibt rätselhaft. Der sich aufdrängende Bezug der Pfeile zur Reling "58a" ist schlicht nicht gegeben.

Bild 4: Die Brücke ist montiert, die Stützpfosten (wieder ca. 1mm länger lassen als angegeben) folgen. Das ist eine ausgesprochene Fummelarbeit. Mit Weißleim fallen die Stützen beim Korrigieren schmell wieder um, mit UHU besteht die Gefahr von Kleberflecken. Der nicht mittig verklebte Stützpfosten ein Deck tiefer wurde an passende Stelle gerückt.

Bild 5: Stützpfosten von hinten - Markierungen = Fehlanzeige.

Bild 6: Alle Pfosten stehen

Bild 7: An warmen Tagen treibt Uhu bisweilen sonderbare Blüten will sagen Blasen.

Bilder 8 und 9: Die komplettierte Reling mit Niedergang. Beides ließ sich problemlos nachträglich anbringen.
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • Feldmarschall 08 Kommandobrücke 58 - 62 017.jpg
  • Feldmarschall 08 Kommandobrücke 58 - 62 019.jpg
  • Feldmarschall 08 Kommandobrücke 58 - 62 020.jpg
  • Feldmarschall 08 Kommandobrücke 58 - 62 035.jpg
  • Feldmarschall 08 Kommandobrücke 58 - 62 037.jpg
  • Feldmarschall 08 Kommandobrücke 58 - 62 041.jpg
  • Feldmarschall 08 Kommandobrücke 58 - 62 042.jpg
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Zaphod

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Samstag, 18. August 2012, 13:50

Teile 58-63, 87-88 (Kommandobrücke mit Gestell für Sonnensegel auf und hinter derselben) (Fortsetzung 2)

Im Anschluss an die Brücke wurden die Sonnensegelgestelle 87 und 88 angebracht. Bei 88 halte ich die Teilnummerierung für schlicht falsch, denn nach der Montage der Beiboote kommte man da kaum noch an.
Wie die Bilder zeigen, stmmen die vorderen Markierungen für das Sonnensegelgestell 88 nicht.
Die zum Mittelträger führenden „L-förmigen“ Träger bei 87 und 88 müssten durchgehend leicht angeschrägt sein, damit sie glatt auf den Mittelträger treffen, das ist nicht der Fall, hier muss per Hand nachgearbeitet werden.

Bild 3: Das fertige Gestell 88 - die Markierung auf der Mitte des Mittelträgers stimmt nicht.
Bild 4: Der Blick von oben zeigt, dass es zu verschiedenen Überständen kam (die verdeckt später das Sonnensegel)
Bilder 5 und 6: Gestell 87 in Arbeit und fertiggestellt

Superung
Ein Element fehlt noch: Fotos vom Original zeigen, dass direkt unter den Positionslichtern einen „Stock“ tiefer ein zweites Paar Positionslichter befestigt war. Ich werde diese aus einer Fotokopie nachbilden.

Derzeit ist die Arbeit an den Winden 66/67 fast abgeschlossen und die Arbeit an den Beibooten hat begonnen.
Allerdings ist auch danach noch viel zu tun. Reling, Masten, Ladebäume, die Takelage und die großen Sonnensegelstützen werden komplex. Hier wird es kniffelig, zu bestimmen, in welcher Reihenfolge montiert wird, auf jeden Fall werde ich sehr aufpassen müssen, wo cih das Modell noch berühren darf.
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • Feldmarschall 08 Kommandobrücke 58 - 62 048.jpg
  • Feldmarschall 08 Kommandobrücke 58 - 62 049.jpg
  • Feldmarschall 08 Kommandobrücke 58 - 62, 87-88 001.jpg
  • Feldmarschall 08 Kommandobrücke 58 - 62, 87-88 002.jpg
  • Feldmarschall 08 Kommandobrücke 58 - 62, 87-88 003.jpg
  • Feldmarschall 08 Kommandobrücke 58 - 62, 87-88 007.jpg
  • Feldmarschall 08 Kommandobrücke 58 - 62, 87-88.jpg

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