Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Kartonbau.de - Alles rund um Papiermodelle, Kartonmodellbau und Bastelbogen. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Michael Urban

Erleuchteter

  • »Michael Urban« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 324

Registrierungsdatum: 10. Oktober 2005

  • Nachricht senden

1

Dienstag, 26. September 2006, 11:56

Regional-Info Nr. 33/06 vom 19.09.2006 - Die christliche Seefahrt ist ein Männerberuf...

Regional-Info Nr. 33/06 vom 19.09.2006





„Die christliche Seefahrt ist ein Männerberuf – daran wird sich nichts ändern!“

Ein Vortrag von Dr. Christine Keitsch, über das ungewöhnliche Leben von Kapitän Annaliese Teetz, am Dienstag, d. 26. September 2006, um 19.00 Uhr im DSM

1955 erwarb in Deutschland die erste Frau ein Kapitänspatent für die „Große Fahrt“. Annaliese Teetz, geb. Sparbier, war damit Vorreiterin für eine Entwicklung, die sich erst Jahrzehnte später durchsetzte. Der Einstieg von weiblichen Arbeitskräften in die maritime Wirtschaft vollzog sich, wenngleich langsam, erst in den späten 1980er Jahren – nach vielen Widerständen. Mittlerweile zählen weibliche Schiffsoffiziere und Kapitäne zwar auch heute noch nicht zum alltäglichen Anblick im Berufsalltag der Seeschifffahrt, sie werden jedoch immer zahlreicher und sind auch weitestgehend akzeptiert.

„Die christliche Seefahrt ist ein Männerberuf – daran wird sich nichts ändern!“, so äußerte sich Annaliese Teetz resigniert nach vielen Berufsjahren in einem Zeitungsinterview. Sie fuhr aber weitaus optimistischer fort: „Es wird jedoch immer Frauen geben, die sich von diesem Beruf angezogen fühlen und die ihm auch gewachsen sind!“ Die gebürtige Hamburgerin war ihrem Beruf gewiss gewachsen, das zeigt allein ihr Lebenslauf, aber berufliche Anerkennung wurde ihr seitens vieler Reedereien und männlicher Kollegen mehr oder weniger lebenslang verweigert.

Die Historikerin Dr. Christine Keitsch gibt mit ihrem Lichtbilder-Vortrag einen Einblick in den Werdegang und das ungewöhnliche Leben einer Frau, die allen Widrigkeiten zum Trotz unbeirrbar nach vorn schaute – und bei der Verwirklichung ihres „Traumberufs“ durchaus phantasievolle und ungewöhnliche Wege ging. Die Veranstaltung beginnt am Dienstag, d. 26. 9. um 19.00 Uhr. Veranstaltungsort ist der Vortragssaal des DSM. Alle Interessierten sind recht herzlich dazu eingeladen!

Social Bookmarks