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Wednesday, September 19th 2007, 7:37am

Regional-Info 26/07: Faszination Navigation

Regional-Info Nr. 26/07 vom 19.09.2007

Faszination Navigation

SAM Electronics, Hamburg, sponsert hochmodernes Radargerät für das Deutsche Schiffahrtsmuseum

Die Schiffsbrücke im Deutschen Schiffahrtsmuseum erfreut sich seit langem großer Beliebtheit unter den Besuchern. Wo sonst ist es möglich, unter fachkundiger Begleitung einmal die wichtigsten Instrumente und Einrichtungen der Schiffsführung live zu erleben? Nicht nur der Revierfunk, der die Schifffahrt auf der Weser berät und leitet, sondern auch ein Radar- und ein Infrarot-Nachtsichtgerät, wie es heute auf modernen Hochgeschwindigkeitsfahrzeugen vorgeschrieben ist, werden in Betrieb vorgeführt.

Besonders erfreulich ist nun, dass das bisherige ATLAS-Radar, das bereits seit Anfang der 1980er Jahre seinen Dienst tat, durch ein hochmodernes digitales Gerät nach aktuellen Standards ausgetauscht wird. SAM Electronics, Hamburg, ehemals Teil der ATLAS Elektronik Bremen, erklärte sich bereit, das Museum durch Stiftung eines High-Tech-Radars aus der aktuellen Fertigung, Modell MULTIPILOT 1100, zu unterstützen.

„Wir freuen uns, dass unser Unternehmen hier einen konkreten Beitrag leisten konnte, um moderne Schifffahrt im Deutschen Schiffahrtsmuseum erlebbar zu machen“, so Holger Mahnke, Produktbereichsleiter von SAM Electronics. Auch der für den Ausstellungsbereich verantwortliche Wissenschaftler am DSM, Dr. Albrecht Sauer, ist froh, mit dem neuen Gerät den Erwartungen der Besucher besser gerecht werden zu können: „Die Erkennbarkeit und Zuordnung der Radarechos zu den von unserer Schiffsbrücke sichtbaren Objekten ist mit dem neuen Gerät drastisch verbessert worden. Zudem können wir unseren Besuchern nun auch das neue AIS, das automatische Identifizierungssystem, vorführen, das seit einigen Jahren in der Seeschifffahrt eingeführt wird“.

Das neue Gerät verfügt nicht nur über einen brillanten Tageslicht-Farbbildschirm, sondern integriert auch den Anschluss an ein GPS-Gerät (Global Positioning System) und einen AIS-Empfänger, so dass Radarechos auf dem Bildschirm leicht anhand ihrer Schiffs- und Fahrdaten identifiziert werden können, was einen erheblichen Gewinn für die Schiffssicherheit darstellt.

Interessierte Besucher können sich das Gerät sowie die anderen Einrichtungen der „Schiffbrücke“ zu jeder vollen Stunde während der Öffnungszeiten des Museums vorführen lassen.

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