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fuchsjos

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Sonntag, 14. Februar 2016, 16:05

PzKpfw 38(t), model-hobby / Weapons of WWII, 1:25

Der Panzer 38(t) - das t steht für tschechisch - wurde nach der Besetzung der Tschechoslovakei von der Wehrmacht als Lückenschließer zwischen
Panzer I / II und den noch nicht in ausreichender Menge vorhandenen Panzer III / IV übernommen. Der von Skoda gebaute Panzer hatte vor allem ein
hervorragendes Fahrwerk und wurde auch für andere Fahrzeuge (Marder, Hetzer) als Unterbau bis zum Ende des Krieges herangezogen.

Das Modell ist von einem relativ neuen polnischen Verlag und sein Konstrukteur war in der Vergangenheit auch für Halinski tätig. Der Panzer kann
in 3 verschiedenen Versionen (A/B/C) gebaut werden. Der Bogen beinhaltet die komplette Inneneinrichtung und zeichnet sich durch eine extreme
Detaillierung aus. 45 Seiten A4 (teilweise beidseitig bedruckt), sehr viele gute Konstruktionszeichnungen und unzählige Schablonenteile (Draht)
sind genau das richtige für mich ...

Wie immer beginne ich mit den schwierigsten und langwierigsten Teilen - dem Kettenantrieb. Bezüglich Detaillierung ... jedes Antriebs(zahn)rad
besteht aus über 100 Teilen. Jedes Kettenglied wird aus exakt 7 Bauteilen zusammengebaut - benötigt werden rund 210 Stk. davon.
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Donnerstag, 25. Februar 2016, 22:58

Mehrmals hatte ich schon erwähnt, daß ich gerne selbstgemachte Werkzeuge aus Karton für meine Modelle verwende. Heute will ich die Werkzeuge für die Herstellung der Scheibenräder vorstellen.

Eine einfache Scheibe aus Karton dient als Hilfe bei der Herstellung des Felgenrandes (Bild_005).

Eine Klebeschablone nimmt diesen Felgenrand auf und ein schmaler Ring wird eingeklebt. Durch die Schablone sitzt der Ring parallel zum Rand und auf der richtigen Position (Bild_006).

Der Stift in der Mitte nimmt das Achslager auf und sichert es mittig zum Rand. Ein Kegelstumpf wird auf dem Ring in der Felge und mit der Nabe verklebt. Durch die Lehre wird das Scheibenrad nicht eiern und hat keinen Achter. Beachte die gravierten Positionen für die Befestigungsmuttern (Bild_007).

Kleine Sechskantscheiben (SW 0,7 mm) werden als Schraubensimulation auf die gravierten Positionen geklebt (Bild_008).

Die Lauffläche wird aufgezogen und alles lackiert. Ein Scheibenrad fertig - 7 weitere zu machen (Bild_009).
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Mittwoch, 3. Mai 2017, 15:43

Nach längerer Zeit gibt es wieder eine Aktualisierung meines Bauberichts.

Derzeit arbeite ich an der Ausstattung des Motorraums.

Diesmal möchte ich meine Lösung für Probleme durch die komplette Lackierung aufzeigen. Da viele Details nur durch den Druck angedeutet
sind und durch die Bemalung komplett verschwinden würden, werden diese Details real nachgebildet. Z. B. die Lamellen des Kühlers oder
die Riffelung bei der Batterie.
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Freitag, 12. Mai 2017, 14:26

Mittlerweile wurde das Chassis gebaut - der Wohnraum für Motor, Getriebe und Besatzung - Platz ist in der kleinsten Hütte.
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Freitag, 12. Mai 2017, 14:28

Der Motor selbst ist aufgrund seines Detaillierungsgrades ein Modell im Modell. Ansaugrohre, Auspuff und Vergaser fehlen noch.
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Sonntag, 21. Mai 2017, 16:22

Heute gibt es nur zwei schnelle Bilder von der Fertigstellung des Motors. Ansaug- und Auspuffkrümmer, sowie Zündkabel wurden angebaut.

Nächste Woche wird dann alles in den Motorraum reingepfriemelt.
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Donnerstag, 25. Mai 2017, 23:52

Mit Geduld, Spucke und etwas Vaseline wurde der Motorraum bestückt - habe fertig. Auspuff und Ventilator kommen später - zu groß
ist die Gefahr, mit meinen ungeschickten Patschhändchen wieder etwas abzureißen.
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Freitag, 26. Mai 2017, 00:07

Servus Josef,

einfach genial und bez. der Patschhändchen - man sieht wieder die Arbeit eines Meisters - trotz der riesigen Pratzen :D :D :D :D :D
.

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Robert

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Freitag, 26. Mai 2017, 00:13

Hallo Robert!

Auch noch munter? Naja, gegen Deine Grabschaufeln sind meine Patschhändchen direkt winzig ... :D

Und ungeschickter werden Sie mit zunehmenden Alter schon :wacko:

Aber wie habe ich kürzlich auf Facebook gelesen ... die Geräusche der Gelenke beim morgendlichen Strecken sind nur ein Zeichn dafür, wie knusprig wir sind :rolleyes:
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Zaphod

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Freitag, 26. Mai 2017, 09:30

Hallo JOsef,

vielen Dank für die neusten Fotos ! Der Motor ist eine Wucht !!

Zaphod

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Dienstag, 13. Juni 2017, 13:13

Danke Zaphod! Dieser Bogen hat erstaunlich viel Potential für papierschneidende Masochisten :D
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12

Dienstag, 13. Juni 2017, 13:14

Dem aufmerksamen Betrachter meiner Bauberichte ist sicher schon aufgefallen, daß ich viele Bauteile beweglich mache. Das hat aber nichts mit übertriebenem Spieltrieb zu tun, sondern ist eine Notwendigkeit. Viele Verbindungen von Baugruppen (Gestänge, Hebel ... usw.) können erst gebaut werden, wenn die Teile am richtigen Platz sind. Dann ist es allerdings kaum mehr möglich, eine Anpassung vor Ort duchzuführen - entweder sind die Teile nicht mehr erreichbar oder es ist kein Platz für dicke Wurstfinger. Ein gutes Beispiel für eine solche Problematik ist der Kupplungshebel des Panzers. Der Hebel ist mit Umlenkung und Aufhängung am Dach! befestigt und endet nach mehreren Umlenkstangen am Getriebe. Das Dach kommt erst viel später an die Reihe und das ganze Gebilde ist dann nicht mehr erreichbar.
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Dienstag, 13. Juni 2017, 13:16

Also muß alles beweglich gemacht werden - die Hebel-Orgie wird ans Dach geklebt - Dach verbaut und das Ende der Kuppelei mit einer Achse am Getriebe eingesteckt. Funktioniert jedoch nur, wenn die ganze Heblerei zumindest teilweise beweglich ist, um die Endposition auch ohne Verschrottung zu erreichen. Bei einem derart detaillierten Modell artet das Ganze dann schon zur Mikro-Chirurgie aus, die auch schon mal einen ganzen Abend (Try and Error) braucht. Der Draht im Foto ist 0,4 mm dick.
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René Pinos

3,1415926535....

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14

Dienstag, 13. Juni 2017, 20:24

Rechtsbelehrung

Das stand früher auf den Murks Scheinen aufgedruckt....

Zitat

"Wer Banknoten nachmacht oder verfälscht, oder nachgemachte oder verfälschte sich verschafft und in Verkehr bringt, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter zwei Jahren bestraf!"
:thumbup:

Liebe Grüße
René
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Mittwoch, 14. Juni 2017, 12:47

Bevor ich jetzt noch dem Vorwurf der Geldfälscherei ausgesetzt werde ... :D

Ein Foto mit meiner Mikroskop-Kamera auf einem Alu-Lineal :cool:
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Freitag, 16. Juni 2017, 14:14

Servus Josef,
für mich wirkt der 10er echt. Geniales kleines Scheisserchen, das du da gebaut hast :thumbsup: :thumbsup:
.

Servus aus Wien

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Mittwoch, 28. Juni 2017, 14:17

Als Gegenstück zum Motor ist derzeit das Getriebe in Arbeit. Auch hier wurden wieder gedruckte Details in plastische Details umgewandelt (Kühlrippen). Das
dritte Bremsband, Gangschaltung, Kupplungbetätigung, Brems-(Lenk-)Hebel mit Gestänge sind als nächstes an der Reihe - dann kann die Antriebseinheit im
Chassis versenkt werden. Zu diesem Zweck sind die beiden (weißen) Endstücke der Antriebsachsen verschiebbar und nur aufgesteckt. Dadurch ist eine exakte
Ausrichtung und Verklebung bei der endgültigen Montage möglich.
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Mittwoch, 28. Juni 2017, 14:50

Das sieht unglaublich gut und realistisch aus!
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
In Erinnerung an Simone Veil, † 30. Juni 2017



Im Bau: CAP SAN DIEGO (roko)

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Donnerstag, 20. Juli 2017, 13:04

Helmut, danke für den schönen Kommentar! Danke auch für die vielen Likes.

In mühsamer und aufreibender Kleinarbeit habe ich nun das Gestänge für die Bremslenkhebel fertiggestellt. Diese Arbeit war für mich nur mit einer starken Lupenbrille durchführbar und trotzdem sagten meine Augen nach ca. 1 Stunde - danke, es ist genug.



Der Gangschalthebel wurde aus einem Zahnstocher geschnitzt und die Skala für die Gänge wurde von mir ergänzt, wobei mein Laserdrucker hier eindeutig an seine Grenzen kam (die Ziffern sind 0,6 mm hoch - auf selbstklebender silberner Folie mit 1200 dpi ausgedruckt).



Sowohl das Gestänge für die Gangschaltung, als auch die Stangen zu den weißen Achsenden sind beweglich; nur so ist eine paßgerechte Positionierung möglich. Das Getriebe muß ja noch in das Chassis eingesetzt werden und die flachen Endstücke können dann an die Innenwand heran geschoben und verklebt werden. In den freien Flansch neben der Gangschaltung wird der Hebelarm für das Kupplungspedall eingestzt, an dem ich derzeit arbeite.



Die Ölleitung wurde mit einem Hutgummi (gewebeummantelte Gummilitze Durchmesser 0,5 mm) dargestellt. An die freie Verschraubung kommt dann noch eine Ölleitung zum Öldruckmesser des Anzeigeinstruments. Das dritte, äußere Bremsband bekommt noch einen verschiebbaren Abschluß, der dann mit dem Chassisboden verklebt wird. Die Griffe der Bremshebel wurden aus einer Aderendhülse gemacht.

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Freitag, 21. Juli 2017, 15:41

Bin ja nicht so ein Fan von Kriegsgerät, aber was du da vorführst ist einfach unglaublich! Wie machst du diese Ösen (am Bild mit dem falschen Zehner ;) )?

liebe Grüße
Mischa

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Freitag, 21. Juli 2017, 22:22

Servus Mischa!

Eigentlich wollte ich ja einen falschen Fufziger nehmen, hatte aber gerade keinen zur Hand :D

Diese Ösen sind einfacher als vermutet ... nämlich mit dem Laser gemacht. Die meiste Arbeit war dabei das einmalige ermitteln der idealen Durchmesser (mit Berücksichtigung der Schnittstärke). So ist das kleinste Ringerl für 0,3 mm innen mit 0,25 und außen mit 0,85 gezeichnet - für die anderen Dimensionen steigen dann beide Maße um jeweils 0,1 mm an. Das Ergebnis ergibt ein Scheibchen, das mit einiger Vorsicht gerade noch zu verarbeiten ist, ohne das es zerfällt. Wie an anderer Stelle bereits erwähnt, klebe ich meine zu schneidenden Materialen mit Sprüh-Haftkleber (Post-it-Kleber) auf Platten und erspare mir daher die lästigen Haltestege. Das überflüssige Material wird nach dem Schneiden einfach abgezogen und die erwünschten Teile bleiben auf der Platte haften. Von dort können sie einfach mit einer Pinzette weggenommen werden.

Also nehme ich zwei 0,4 Ringerln (Papierstärke ist 0,3 mm) und fädle sie auf einen 0,4 Draht - verkleben mit verdünntem Weißleim und Pinsel - zwei weitere Ringerln im gewünschten Durchmesser; selbe Prozedur - die ersten beiden werden mit dem Draht bündig verklebt (ergibt die Möglichkeit das Ganze auch noch irgendwie halten zu können) - das andere Doppelringerl wird dann im rechten Winkel mittig aufgeklebt und alles mit Weißleim satt eingestrichen - trocknen lassen - fertig.

LG
Josef
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