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Rudolf

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Freitag, 12. Juli 2013, 17:33

PKP Baureihe Ol49 Modelik 1:25

Die PKP Baureihe Ol49 ist eine Personenzug-Schlepptenderlokomotive der Polnischen Staatsbahn PKP.
Die Polnische Staatsbahn "Polskie Koleje Państwowe" (PKP) betrieb nach dem 2. Weltkrieg über 500 Loks der Reihen Ok1 (ehem. preussische P8) und Ok22 (polnischer Nachbau der P8). Aufgrund der Entwicklung des Eisenbahnwesens in den Nachkriegsjahren Polens war es erforderlich eine Schnellzug-Personenzuglokomotive mit einer nicht zu großen Achslast für den Einsatz auf Nebenbahnstrecken neu zu beschaffen. Als Nachfolgetype der Vorkriegsmaschinen wurde 1950 eine Konstruktion des Herstellers "Fablok" in Chrzanów gewählt.

Die Lok wurden als Reihe Ol49 eingeführt und zeichnete sich gegenüber den Vorgängern durch verbesserte Wirtschaftlichkeit bei etwas geringerer Leistung aus. Sie besaß ein geschlossenes Führerhaus mit einem Ziehharmonika-Übergang zum Tender. Der Tender erinnerte an den Typ 33D48 der Schnellzuglok Pt47, wurde jedoch speziell für die Ol49 entwickelt. Der relativ große Kessel mit Stahl-Feuerbüchse wurde zunächst mit Armaturen wie bei amerikanischen UNNRA-Lokomotiven der Baureihe Ty246 ausgestattet. Die Lok erhielt eine Feuertür mit Druckluft-Mechanismus, einzelne Lokomotiven erhielten Stoker wie bei Ty246 zur gleichmäßigen Kohlebeschickung des Kessels. Die Feuerkammer war mit Zirkulationsrohren ausgestattet. Die zunächst eingesetzten Friedmann- und Metcalf-Friedmann-Injektoren wurden später durch Nathan-Injektoren ersetzt. Am Kessel waren zwei Dampfsammelkästen angebracht, die Zwillingsdampfmaschine hat Trofimoff-Schieber und einen Heusinger-Dampfverteilmechanismus. Die Lok besitzt eine Luftbremse.

In den Jahren 1951 bis 1954 wurden insgesamt 115 Lokomotiven bei Fablok gefertigt. Drei Lokomotiven gelangten nach Nordkorea, die restlichen 112 Stück erhielt die PKP.
Die Ol49 der PKP wurden erst Anfang der 1990er Jahre außer Dienst gestellt. 32 Maschinen überlebten als Museumsloks (Stand 2003), die meisten davon in den Museumsdepots von Wolsztyn und Ełk. Je eine Lok ist in Dänemark und in Belgien, hier im "Stoomcentrum Maldegem" erhalten.
(Quellen: www.sebtus.de, www.Interlok.info,Wikipedia)



Im letzten Sommer hatte ich die Gelegenheit das Stoomcentrum Maldegem zu besuchen und die Lok zu fotografieren. Nachfolgend einige Bilder der Lok (Bild A - C).
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Freitag, 12. Juli 2013, 17:37

Das Modell:

Es handelt sich um die erste Ausführung des Modells, mit hinlänglich bekannten Schwächen in der Konstruktion.
2328 Bauelemente (auf 25 Bögen 30x42cm in Broschürenform) sagt eigentlich alles: Es ist eine Herausforderung jedes Modellbauers! Peinlichst genau dargestellt: Fahrgestell mit Blattfedern, die aus einzelnen Elementen bestehen, mit Speichenrädern, mit kompletter Bremsanlage, Sandstreuer, Dampfrohren auf der Grundlage der exakten Schablonenzeichnungen, Lichtmaschine, Verdichter, Schmiergerät, Windrispen auf dem Schornstein, Scheinwerfer mit Innenleben (alleine ein Scheinwerfer besteht aus 8 Elementen + einem durschichtigen Element auf Schablonengrundlage), Kolbendampfmaschinen, extrem detaillierter Führerstand (bis hin zu Manometern, Drehventilen oder Türen der Kesselfeuerung, die alleine aus 7 Elementen bestehen!)... Der Aufbau der Lok ist beispiellos und didaktisch einmalig. Vorerfahrung im Modellbau und Kenntnisse im Umgang mit technischen Zeichnungen sind vorausgesetzt. (Quelle: modellservice Wojcik)

Zum Modell kann man zwei Bauberichte finden, wobei einer nicht vollendet wurde. Ich habe den Bogen im angefangenen Zustand erworben, und dabei auf die richtigen Baumaßnahmen des Modellbau-Kollegen vertraut. Leider hatte jener die geforderten Verstärkungsmaße nicht richtig eingehalten, so dass ich die bereits verklebten Rahmenteile wieder trennen musste. Dies war nicht motivationsfördernd, zumal nun klar war, dass der Rahmen komplett bemalt werden musste. Nach langem „rumliegen“ packte mich nun doch der Ehrgeiz das Modell in die dritte Dimension zu überführen. Ich habe die Rahmenwangen auf die richtige Stärke gebracht und dann die Rahmenausschnitte mit Nagelfeilen in die richtige Form gebracht. Da der Rahmen farblich nachbearbeitet werden musste habe ich die Radlager durch kopieren und aufkleben dreidimensional profiliert (Bild 03). Nach Anbau der beiden Kuppelkästen an den Rahmenenden, sowie dem Gleitbahnträger, dem Kesselträger und dem Stehkesselträger wurden die Rahmenwangen zum Rahmen zusammengefügt (Bild 01 – 02). Bei Stehkesselträger und Gleitbahnträger musste darauf geachtet werden, dass der schmale Ausschnitt für die Stange zur Umstellen der Steuerung sich auf der rechten Seite befand. Die Bildanleitung zeigt leider die falsche Einbaurichtung für den Kesselträger (Teil 6).

Es folgte der Anbau der für die Gewichtsverteilung und gleichmäßigen Federung notwendigen Wippen und Hebelarme. Danach kam Farbe in Spiel, der Rahmen wurde mit Acrylfarbe gestrichen (Bilder 04 – 05). Nun wurden die Federpakete gebaut. Zur Stabilisierung des Rahmens trug der Einbau des Rauchkammerträgers bei (Bild 06). Die Federpakete der Antriebsräder kamen an die jeweiligen Plätze, wie auch die Achsen. Beim Anbau des Pufferträgers muss man sich für eine der beiden möglichen Versionen entscheiden. Ich werde die OL 49-3 mit grünem Fahrerhaus bauen.
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Freitag, 12. Juli 2013, 17:40

Gemäß der Anleitung habe ich nun die beiden Rahmen für Vor- und Nachläufer zusammengesetzt. Die Bilder 09 und 10 zeigen das fertige Vorläufergestell, Bild 11 den Rahmen für den Nachläufer, der sich um den Aschkasten herumlegt.

Das mitunter Schwierigste beim Bau von Dampflokomotiven ist der Zusammenbau der Räder. Ich habe auf den Kauf eines Lasercut-Satzes verzichtet und die Räder aus dem Bogen gebaut, da ich mit meinem ersten Versuch durchaus zufrieden war (Bild 12).
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Freitag, 12. Juli 2013, 17:41

Angeregt durch diesen Erfolg habe ich in mühseliger fingerbelastender „Schnitzarbeit“ die restlichen fünf Antriebsräder (Bild 13 – 24) und die vier Läuferräder angefertigt Bild 26 – 31).
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Freitag, 12. Juli 2013, 17:43

Und weiter!
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Freitag, 12. Juli 2013, 17:44

Bild 32: Endlich fertig!
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Freitag, 12. Juli 2013, 17:45

Das „Aufachsen der Läufergestelle ging anhand der zwischendurch gefertigten Schienenstücke ohne Probleme vonstatten (Bilder 33 – 34). Der Probe-Anbau zeigte keine größeren Unzulänglichkeiten, lediglich die Teile 52b und 32b scheine Vertausch zu sein, da die Federträger vorne zu lang und hinten zu kurz sind (Bilder 35 und 36).
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Rudolf

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Freitag, 12. Juli 2013, 17:46

Die fertigen Teile der Bremsanlage sind auf Bild 37 zu sehen. Es sind viele Schablonenteile aus Draht anzufertigen und zusammenzusetzen. Der Anbau an den Rahmen gestaltete sich jedoch schwierig. Dem Einbau des Bremszylinders stand der Unterrahmen des Kesselträgers im Weg, der nachträglich entfernt werden musste. Zudem ist der Freiraum zwischen den Radsätzen sehr klein, und die Position der Bremsbeläge ist nicht einfach zu justieren, zumal die Räder einen geringen Höhenschlag haben. Trotz allen Widrigkeiten ist der Anbau geglückt und die Räder lassen sich bewegen. Vielleicht gelingt es die Steuerung beweglich zu gestalten.

Bald geht es weiter!
Gruß Rudolf
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Alnitak

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Samstag, 13. Juli 2013, 04:56

Dampfer

Hallo Rudolf.

Klasse Arbeit hast Du da abgeliefert. Weiter so. Ich schau ofters mal rein.

Viele Grüße Bernd.

Rudolf

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Samstag, 13. Juli 2013, 13:16

Hallo Bernd, hab Dank für Dein Lob, den Bau Deiner BR 80 verfolge ich auch sehr gespannt.

Nun weiter mit der OL 49

Die nächste zu fertigende Baugruppe sind die Zylinder, wie schon in den besagten Bauberichten angesprochen, war die Unterkonstruktion zu klein und musste angepasst werden, ebenso war der „Mantel“ um ca. 3 mm zu kurz. Der Bau ging mit Wissen dieser Probleme gut vonstatten. Das Ergebnis zeigt Bild 40. Die Baugruppe wurde nun an den Rahmen geklebt (Bild 41), nun sieht man schon was es werden soll. Als Vergleich zwei Bilder (42 – 43) vom Original. Bild 44 und 45 zeigen die Baugruppe nochmal aus anderer Sicht.
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Samstag, 13. Juli 2013, 13:19

Die Kuppelstangen der Antriebsräder waren nun schon eine andere Herausforderung. Ich habe zwecks Beweglichkeit, die nicht vorgesehen ist, die Räder mit entsprechenden Zapfen versehen, die Kuppelstangen brauchten entsprechende Löcher. Das Bohren und Nacharbeiten der Stangen gestaltete sich schwieriger als gedacht. Die schmalen weißen Kanten wurden doch arg in Mitleidenschaft gezogen. Der Vergleich mit dem Original zeigt aber, das die weißen Kanten auch hier nur wenig zum Vorschein treten (Bilder 46 – 49)
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Samstag, 13. Juli 2013, 13:26

Nun ging es an die weiteren Teile der Steuerung. Gleitstangen für den Kreuzkopf, der Kreuzkopf selbst und die Halterungen für die Schwingen sowie diese selbst (Bilder 50 – 51). Die Bauzeichnungen der Anleitung sind zu diesen Teilen sehr sparsam ausgeführt und geben daher nur die ungefähre Richtung zum Bau der Teile vor. Bei manchen Teilen steht man vor der Frage ausschneiden oder ein weiteres Teil aufkleben was noch zu suchen wäre. Ich habe zwar alle Teile grob ausgeschnitten und in Zehnerabschnitten in Klarsichthüllen geordnet, aber man kann auch Teile übersehen bzw. sind Teile in der Anleitung gezeichnet die es aber gar nicht gibt. Hier war ich sehr froh die Fotos vom Original gemacht zu haben, viele Fragen konnte ich dadurch klären. Das Ergebnis zeigen die Bilder 52 – 57 im Vergleich zum Original.

Gruß Rudolf
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Sonntag, 1. September 2013, 18:38

Eigentlich hatte ich vor ein rollfähiges Exemplar dieses Modells zu bauen, leider ist dies nur mit sehr großen Umbaumaßnahmen zu verwirklichen. Nach provisorischem Anbau der Treibstange stellte ich fest, dass an eine durchgehende Bewegung nicht zu denken war. Das Problem liegt jedoch nicht am Kreuzkopf, sondern zum einen an der Stangensicherung (dieses Problem ist nur marginal Bild 58), zum anderen an der Kreuzkopflagerung (Bild 59). Bei letzterer wäre eine große Umbaumaßnahme fällig, die ich nicht weiter verfolgen wollte. Somit bleibt das Modell bewegungsfähig aber nicht rollfähig. Bild 60 zeigt die komplett angebrachte Steuerung der Dampfmaschine.
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Sonntag, 1. September 2013, 18:43

In der Bauabfolge müsste nun die Frontschürze mit Puffern und Lampen gebaut werden. Die Frontschürze habe ich gebaut aber nicht angebracht, da ich erst den Kessel anbringen wollte. Somit also in die Kesselschmiede. Der Langkessel mit Rauchkammer barg keine Schwierigkeiten, er besteht aus drei Segmenten die über Spant-Spant-Methode miteinander verbunden werden, sichtbar in Bild 60. Der Stehkessel mit Bodenring und Aschkasten sind dagegen wesentlich aufwändiger und bedürfen eines komplexen Spantgerüsts (Bild 62 – 63). Immer wieder stellt sich die Frage nach der Dicke der Verstärkung der einzelnen Teile. Symbolisch angegeben wird eine Doublierung mit 0,5 mm Karton, gezeichnet ist eine Materialstäke über 1mm. Im Bereich des Bodenrings habe ich mit 1mm verstärkt, was sich im Nachhinein als zu viel erweist. Nach Auflegen und Anpassen des fertigen Kessel besteht zur Kesselstütze ein Spalt von ca. 1 mm. Pech gehabt, fällt aber kaum auf (Bild 64 - 65). Der Aschkasten ist wie im anderen Baubericht angemerkt fehlerhaft konstruiert (Bild 66). Ich habe das zusammenhängende Mittelstück getrennt, den Aschkasten gebaut und einen farbigen Streifen hinterklebt. In eingebautem Zustand ist diese Stelle kaum sichtbar und stört daher nicht. Der Aschkasten hat aber seine originale grüne Farbe.
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Sonntag, 1. September 2013, 18:45

Das Anbringen der Stehkesselverkleidung ging nicht so gut von der Hand. Auf Bild 67 und Bild 68 sieht es schon ganz gut aus, aber Bild 69 zeigt den oberen Stehkesselabschluß, der nicht recht gelingen wollte. Tröstlich dass dieser Teil des Kessel vom Führerhausdach verdeckt wird. Bild 70 zeigt den derzeitigen Zustand des Kessels mit angebrachtem Aschkasten.
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Sonntag, 24. November 2013, 18:24

Hallo,
auch hier geht es ein wenig weiter.

Nun stand die weitere Ausrüstung des Kessels an. Wieder zeigen sich Schwächen im Bausatz, eigentlich sollten die oberen und unteren Bauteile gleich aussehen (Bild 71). Die Teile gehören zu einem Ventil am mittleren Kessel. Immer in Erwartung weiterer Überraschungen habe ich mich an die nächsten Ausrüstungsteile des Kessels begeben. Die Domverkleidung (Bild 72), im Original verbirgt sich hinter diesem Aufbau der Sanddom / die Sanddome und der Dampfdom. Natürlich sind die Teile 144, Ansatzpunkte der Besandungsrohre nur zur Hälfte der benötigten Zahl im Bogen enthalten. Bild 73 zeigt die Waschluken, es fehlten zwei oder es waren zwei zu viel am Kessel gezeichnet, und die Sicherheitsventile. Auch hierbei habe ich so meine Probleme, die kleinen runden Aufsätze werden gerollt, rolle ich sie ohne Dorn werden sie zu klein aber die schwarze Fläche reicht um die komplette Rundung, rolle ich sie um einen Dorn werden sie im Durchmesser passender, haben aber eine weiße Stelle im Umfang. Der Schlot ist auf Bild 74 zu sehen. Ich habe den Kessel nun eingeklebt (Bild 75), und muss nun die Sandrohre fertigen. Im Plan sind sie nur bis zum Umlauf vorgesehen, ich will sie aber wie im Original (Bild 76) bis an die Räder legen.

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, oder auch die Sandrohre werden irgendwann mal fertig!

Gruß Rudolf
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Henryk

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Montag, 25. November 2013, 10:08

Obwohl Eisenbahn nicht unbedingt meine Welt ist – Deine Arbeit finde ich hervorragend! :thumbsup:
Herzlichste Grüße
Henryk

Alle meine Flugzeugmodelle

Rudolf

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18

Montag, 25. November 2013, 16:54

Hallo Henryk,

danke für Dein Lob, es steigert die Motivation weiterzubauen.

Gruß Rudolf

schnecke

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19

Montag, 25. November 2013, 17:47

Hallo Rudolf
hab erst jetzt deine Eisenbahn entdeckt.
Halleluja, klasse Sache, ich bleib am Ball

Gruß Uwe
so oder so ist das (k)Leben

Riklef G.

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Montag, 25. November 2013, 19:55

Hallo Rudolf,

grundsätzlich gefällt mir die OI49 n icht so sehr, aber das tut deinem tollen Baubericht keinerlei Abbruch. ^^
Du hast da bisher einen schönen Bau hingestellt - mach weiter so. Ich freue mich schon auf Updates :thumbup: :thumbsup:

LG
Riklef
----------------
Projekte:
Fertig:
Iljushin IL-14 1:33
Lockheed L-1649 A 1:100 (1. Version fertig)
SIBAJAK von Scaldis 1:250

Im Bau:
Hauptfahrwerk einer Boeing B777
De Haviland Comet 4B 1:100

Geplant: so vieles... :rolleyes:

Rudolf

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Samstag, 26. April 2014, 11:06

Nun kommt endlich das Update zum derzeitigen Bauzustand.

Da das Zurechtbiegen der Sandrohre sich doch recht mühsam gestaltete habe ich angefangen das Führerhaus zu bauen. Nach dem Aufdoppeln der Außenwände und anschließendem verkleben mit den Innenwänden wird das Führerhaus zusammengeklebt. Ich habe mich für die Variante der grünen Außenwände entschieden. Merkwürdig ist allerdings, dass die Stirnwände außen schwarz aber innen grün sind. Eine andere Möglichkeit beim Zusammenbau gibt es nicht. Auch das Original zeigt diese Farbverteilung, warum aber die Innenwände nicht im gleichen Grauton gehalten sind wie die inneren Seitenwände ist mir ein Rätsel (Bilder 77 – 78). Das Führerhaus ist nun weiter vervollständigt worden und mit der Rückwand verschossen worden (Bilder 79 – 81).
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22

Samstag, 26. April 2014, 11:09

Ich habe als nächstes den Faltenbalg zwischen Tender und Führerhaus anbringen wollen. Bild 82 zeigt das Bauelement und das Original. Deutlich an Bild 83 und 84 zu sehen, stimmt die Klebefläche nicht mit der Bauteilgröße überein, ich habe nachkoloriert und das Teil angeklebt. Dies erwies allerdings als Fehler meinerseits. Nachdem alles verklebt war fand ich die Bauteile 214 (Bild 84A), der Faltenbalg hat die Nummer 241, ob hier ein Zahlendreher vorliegt? Also den Faltenbalg wieder abgerissen und das Teil 214 angebracht und neu verklebt (Bild 84B – Bild 84D). Das Ende in Bezug auf dieses Bauteil ist aber immer noch nicht erreicht. Jetzt wo ich dies schreibe ist das Bauteil wieder an Ort und Stelle, aber ich habe noch Teile des Faltenbalges bei den Teilen des Tenders entdeckt (siehe Bild 84E) Ob ich alles noch einmal abreiße weiß ich noch nicht, gäbe es in der Bauanleitung wenigstens ein Zeichnung zu diesem Bauteil hätte ich mir den Ärger ersparen können.
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Samstag, 26. April 2014, 11:12

Zwischenzeitlich ist die Kesselausrüstung erstellt und angebracht worden. Nach Anbringen des Führerhauses sind die restlichen Anbauteile ergänzt worden (Bild 85 – 86). Weiter ging es mit der für deutsche Vorstellungen doch merkwürdigen Gestaltung der Windleitbleche. Sowohl die großen Wagner-Bleche, als auch die kleineren Witte-Bleche sind bei deutschen Dampflokomotiven seitlich am Kessel angebracht, hier sind sie direkt neben dem Schornstein auf dem Kessel befestigt und verändern das „gewohnte“ Bild einer Dampflok sehr deutlich (Bild 87 – Bild 89). Auch das Biegen hat einmal ein Ende, die Sandrohre sind fertig und gehen auch bis zu den Rädern hinunter. Drei Rohre streuen Sand vor alle Kuppelräder zum Vorrausfahren, eines führt von hinten zu der mittleren Antriebsachse und erhöht die Traktion für die Rückwärtsfahrt (Bild 90 – Bild 92).
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Samstag, 26. April 2014, 11:14

Nun war das Anbringen der Umlaufbleche an der Reihe (Bild 93). Und wieder stellte sich Ungemach ein. Der Ausschnitt für die Mechanik der Vorwärts- und Rückwärtsfahrt passte nicht (Bilder 94 – 95). Zur Korrektur musste ich ein Stück des Umlaufbleches herausschneiden und neu Einpassen, was leidlich gelungen ist. Nach dieser Operation konnten die Bleche angebracht werden. Auch das Anbringen der Dampfrohre zu den Zylindern verminderte deutlich die Motivation zu Weiterbau, auch hier musste wieder korrigiert werden (Bild 99 – 100).
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Samstag, 26. April 2014, 11:15

Ist doch trotz allem gut gelungen der Faltenbalg.
Es ist oft ärgerlich das zum Bauen auch noch das manchmal auch vergebliche Suchen nach den Bauteilen gehört.
Gruß Uwe
so oder so ist das (k)Leben

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Samstag, 26. April 2014, 11:16

Das Dach des Fahrerhauses machte wieder erwarten keine Probleme, hier musste nur nachkoloriert werden. Der Zusammenbau der restlichen Anbauteile, die Lichtmaschine und die Schmierpumpen, forderten wieder das Geschick des Modellbauers. Vor der Lichtmaschine in Bild 101 ist das herausgeschnittene Stück des vorderen Kegels zu sehen, um diesen zur Passung zu bringen. Das Anbringen erfolgte mit Blick auf das Original, eine Markierung war nicht vorhanden (Bild 102, Bild 102A). Bei den Schmierpumpen war der Einsatz von Farbe zur Korrektur der Markierung notwendig (Bild 103), ebenso beim Anbringen der unteren Spitzenlichter.
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Rudolf

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27

Samstag, 26. April 2014, 11:18

Die Lok ist nun bis auf die Geländer (Bild 104, Bild 105) fertig. Die Bilder 106 und 107 zeigen die Seitenansichten. Bild 108 zeigt die Front, zum Vergleich das Original (Bild 109). Nun steht als nächstes der Tender zum Bau an, momentan fehlt aber ein wenig die Motivation, daher baue ich derzeit ein Zwischenprojekt.

Gruß Rudolf
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Wanni

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28

Samstag, 26. April 2014, 11:23

SUUUUUUUPPPER! :thumbup:

Die Fehler in Deinem Bausatz (1. Version) sind hoffentlich alle im überarbeiteten 2. Druck (den ich habe) behoben worden.... :wacko:

Dein Modell ist der original Wandtke (ANGRAF) Bausatz, ich habe den von Kołodziej überarbeiteten.

Hut ab, bei den nervigen Fehlern da noch so sauber weiter zu bauen... :huh:

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29

Samstag, 26. April 2014, 15:17

Ich mag zwar die polnischen Loks an sich nicht, aber deine Arbeit ist "ne Wucht".

Toll geworden!!! :) :) :) :thumbsup:
Grüße

Dietmar

Alle Bilder sind - sofern nicht anders benannt - von mir.

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30

Samstag, 3. Mai 2014, 21:45

Hi, I built a model Ol49, you may find something interesting for yourself.
http://www.konradus.com/forum/read.php?f…55#reply_205721

Rudolf

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31

Sonntag, 21. Dezember 2014, 20:56

Hallo,

nachdem es nun lange ruhig war in diesem Baubericht, geht es nun wieder weiter. Der Tender steht auf der Agenda. Die Motivation, nach dem Bau der Lok ziemlich verschwunden, kam als zartes Pflänzchen wieder, und so fing ich zwischen anderen Modellen wieder an, Teile für die Drehgestelle zu bauen. Wie soll man es anders erwarten, Rückschläge in Form von Passungenauigkeiten oder gar fehlenden Teilen (zu geringe Anzahl oder gar nicht vorhanden) drohten das Pflänzlein Motivation immer wieder zu vernichten, aber der Wunsch nach einem austellbaren Modell (zum April des Jahres 2015 in Dortmund) gab neue Kraft. So sind die Drehgestelle inzwischen fertig geworden und der Tenderaufbau in Arbeit. Viele Bilder gibt es davon allerdings nicht, ich hoffe ihr verzeiht mir diesen Umstand.
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Johannes

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32

Sonntag, 21. Dezember 2014, 21:07

Hallo, nachdem es nun lange ruhig war in diesem Baubericht, geht es nun wieder weiter. Der Tender steht auf der Agenda. Die Motivation, nach dem Bau der Lok ziemlich verschwunden, kam als zartes Pflänzchen wieder, und so fing ich zwischen anderen Modellen wieder an, Teile für die Drehgestelle zu bauen. Wie soll man es anders erwarten, Rückschläge in Form von Passungenauigkeiten oder gar fehlenden Teilen (zu geringe Anzahl oder gar nicht vorhanden) drohten das Pflänzlein Motivation immer wieder zu vernichten, aber der Wunsch nach einem austellbaren Modell (zum April des Jahres 2015 in Dortmund) gab neue Kraft. So sind die Drehgestelle inzwischen fertig geworden und der Tenderaufbau in Arbeit. Viele Bilder gibt es davon allerdings nicht, ich hoffe ihr verzeiht mir diesen Umstand.
Rudolf, ich habe Dir schon verziehen! :thumbsup:

Ganz ernsthaft: Es ist doch ein Hobby! Viel schöner ist, das auch Dich der Kartonbauvirus nicht verlassen hat! Ich freue mich auf Deinen Weiterbau!

Gruss
Johann

Rudolf

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Dienstag, 30. Dezember 2014, 14:12

Hallo Freunde,

der Tender wächst! Der Tenderaufbau ist soweit fertig, es fehlen nur noch in paar Anbauteile, die sind aber schon in Arbeit. Der Tenderrahmen ist ebenso in Arbeit, Bilder zu diesem Teil folgen.

Gruß Rudolf
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Rudolf

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34

Montag, 19. Oktober 2015, 20:39

Hallo Freunde.

Manchmal fehlt einem die Lust zu schreiben, und dann ist der Baubericht auf einmal völlig aus dem Fokus gerückt und gerät in Vergessenheit. So geschehen mit diesem Bericht. Der Tender ist bereit seit April fertig, lediglich das Schienestück wartet noch auf ein ordentliches Gleisbett mit entsprechender Schotterung. Es ist also an der Zeit den Baubericht abzuschließen.

Was war noch zu bauen: Der Tenderrahmen und einige Anbauteile.
Die Teile des Tenderrahmens zeigt das Bild 119, Bild 120 und 121 präsentieren den fertigen Rahmen.
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Rudolf

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35

Montag, 19. Oktober 2015, 20:41

Einer Stellprobe stand nun nicht mehr im Weg (Bilder 122 - 124). Dabei offenbarten sich doch wieder einige weiße Stellen die nachbehandelt werden mußten.
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Rudolf

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36

Montag, 19. Oktober 2015, 20:44

Nun fehlten nur noch die restlichen Anbauteile. Hiervon habe ich keine Fotos gemacht, daher nun der fertige Tender.
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Draccus (18.11.2016)

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Montag, 19. Oktober 2015, 20:46

Was fehlt nun zur Präsentation, natürlich ein Stück Schiene. Auch diese ist fertig, wartet aber noch auf ein Grundbrett mit anschließender Schotterung.

Sobald das Gleisbett fertig ist kommen die Bilder der komplette Lok.

Gruß Rudolf
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fretsche

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Dienstag, 20. Oktober 2015, 19:32

Super gebaut Rudolf!

Auch wenn's mal länger dauert, nicht entmutigen lassen. Die Freude über das schöne Modell ist hinterher umso größer - und hält länger an, als der Frust...

Also, Gratulation zu diesem feinen Stück!

Gruß
Klaus
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