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Sonntag, 6. August 2017, 12:33

Pilatus P-3, Eigenkonstruktion, 1:33

Hallo!
Wie schon hier erwähnt, wage ich mich an die Konstruktion eines Flugzeuges. Normalerweise hätte ich das wohl nicht gemacht, wenn ich das Modell nicht auch für mein Dio gebraucht hätte. Mit dem Gedanken einer Selbstkonstruktion habe ich mich aber schon befasst, denn die Pilatus PC-21 will ich auf jeden Fall in meiner Schweizserie haben. Da habe ich mir auch schon über die Vorgehensweise Gedanken gemacht. Von der PC-21 gibt es einen hervorragenden Dreiseitenriss, der speziell für den Modellbau gedacht ist (mit Spanten!) Da lag der Gedanke nahe, ein Spantengerüst zu bauen und darüber die Abwicklung zu machen. Allerdings wollte ich das mit normalem Karton machen. Als ich da noch am Grübeln war, erschien im Forum ein Hinweis zur "Butterbrotpapiermethode". Das war die Lösung - Tranzparenzpapier!

Doch nun kongret:



So soll das Modell aussehen (es gibt eine ganze Menge von unterschiedliche Designs, aber so ist die P3 wohl in ihrer Zeit bei der SL geflogen)
Als erstes habe ich mit Hilfe von verschiedenen Dreiseitenrissen (einen habe ich mir hier gekauft) ein maßstabsgerechten 1:33 Ausdruck gemacht




Damit habe ich ein Modell für die Abwicklung gebaut



Bei der Abwicklung bin ich dann ziemlich schlampig vorgegangen. Beim nächsten Versuch werde ich sorgfältiger sein! - die einzelnen Papierstreifen an der Rückseite ankleben und beim Zeichnen mit Lineal arbeiten. Trotzdem war das Ergebnis der Zeichnung am PC nicht so schlecht, denn der erste Probebau ging wieder erwarten ganz gut



Und hier der Stand nach dem 2. Probebau



Bin erstmal ganz zufrieden. Jetzt werde ich noch ins Detail am PC gehen und hoffe mit einem weiteren Probebau bin ich dann bereit für den finalen Bau?!
Herzliche Grüße Harald

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Sonntag, 27. August 2017, 21:14

Probebau

Hallo!

Nach einer Woche Sommersonnenscheintanken im Leipziger Neuseenland geht es weiter mit meinem Projekt. In der Zwischenzeit bin ich mehrmals am hinschmeißen gewesen, denn die Details erwiesen sich dann doch schwieriger als erwartet. Aber jetzt denke ich, bin ich auf einem guten Weg - zumindest für die 1:120 Modelle sollte es reichen! Aber ich hoffe auch das 1:33 Modell wird zumindest besser als die PC-9. Hier jetzt ein kleiner Bilderbericht -

Bis demnächst Harald
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Mittwoch, 30. August 2017, 16:00

Hallo Halli
Meine Hochachtung ganz grosses Kino, obwohl deine Konstruktionsmethode für mich ein Buch mit sieben Sigeln ist. Ich habe gesehen, dass du die Pc3 auf Silberfolie drucken willst. kannst du mir sagen, welchen Hersteller, und werlches Produkt du da bevorzugst?
Grüsse Nik
N.K.

Derzeit im Bau: IJN Nagato 1:200 von Dom Bumagi,
Fertig: Mellum, Indianapolis,TAKAO Digital Navy 1:250,Korvette Agassiz 1:250, NJL TOGO CFM 1:250 .
Petrojarl Cidade de Rio das Ostras JSC skaliert auf 1:250
Hellcat, Halinski

Horst_DH

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Donnerstag, 31. August 2017, 07:29

Hallo Harald,

Eine ganz tiefe Verbeugung vor deiner Kunst das Modell zu konstruieren. Spitze!! :thumbup: :thumbup:
Bin gespannt auf den Metallfolienausdruck.
Schöne Grüße aus dem Dümmerland!

Horst

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Donnerstag, 31. August 2017, 22:14

Hallo ihr Zwei - und alle Anderen die mit lesen!

Ob das großes Kino wird, muss sich erst noch erweisen. Bis dahin sind noch einige Korrekturen nötig! Allerdings, bin gerade über einen ersten Bau in 1:120 - da klappt es schon gut :) !




Zitat

Bin gespannt auf den Metallfolienausdruck



Ich auch! Da ich das von meinem Sohn auf seinem Laserdrucker machen lasse, muss aber alles perfekt sein. Überlege schon, ob ich mir auch noch so ein Teil zulege - ob sich das lohnt????Einerseits sollen noch einige Modelle in Metalloptik folgen, aber dafür rund 150 Euro ausgeben???? Anderseits, es wäre dann vieles einfacher.......

Als Material nehme ich Tonpapier Amazon Das gibt es in matt (ähnlich wie die polnischen Glanzmodelle) und glänzend (130g). Das matte ist relativ steif, lässt sich bestimmt gut verarbeiten, das glänzende sieht zwar sehr gut aus, ist aber sehr "schlapprig". Deshalb werde ich auch eine Unterkonstruktion verwenden.
Gruß Harald

hallifly

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Donnerstag, 7. September 2017, 19:51

1. Etappe geschafft!

Hallo!

Der Modellplan ist komplett (1x in 1:33, sowie 5x in 1:120) Bei letzteren ergab sich beim skalieren in 1:120 eine dumme Überraschung - die perfekt runden Niete hatten sich in Striche verwandelt. Ist aber nicht ganz so schlimm, da in der Größe sowieso nicht viel zu sehen ist. Genauso wie bei den vielen Details die ich in mühevoller Arbeit jedem Modell (alle 5 sehen anders aus) hinzugefügt habe ;( Jetzt wird sich zeigen, ob meine Vorstellung vom Bau des 1:33 Modells hinhauen! Der Druck sieht schon mal ganz gut aus. Habe versucht ein paar Bilder zusammenzustellen, aber bei der spiegelnden Oberfläche nicht ganz einfach. Auf den Bildern ist noch ein anders Modell zusehen, vielleicht schaut aus der Rudelbauecke mal einer drauf und weiß was das für ein Jäger ist! (Und wenn ich hier halbwegs fertig bin, schlage ich auch in dieser Rubrik auf und zwar mit einer Variante, die garantiert niemand auf dem Schirm hat :cool: ! - Das soll jetzt 'ne Drohung sein :D :P )

Herzliche Grüße Harald
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Donnerstag, 7. September 2017, 21:34

... vielleicht schaut aus der Rudelbauecke mal einer drauf und weiß was das für ein Jäger ist!
Das ist eindeutig ne MiG-15 bzw. S-102.

Marco

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Freitag, 8. September 2017, 20:52

Beplankung

Hallo!

Jetzt nachdem ich die Pläne in der Hand hatte, wollte ich es natürlich wissen wie das Ganze sich bauen lässt! Als erstes habe ich mir die Tragfläche vorgenommen - glatte Flächen die wahrscheinlich am einfachsten zu bekleben sind. Bei dem Problem, welcher Kleber, hatte ich einen Glückstreffer, denn ich habe schon längere Zeit eine Tube "Fixo gum" von Marabu im Kasten. Jetzt konnte ich den gut verwenden, denn er bindet sehr langsam ab (es sei denn man bestreicht beide Seiten und lässt sie antrocknen) So lassen sich die Teile noch eine ganze Weile gut in Position bringen. An den Flügeln habe ich erst die Stirnseite geklebt und dann beide Seiten rumgezogen und ausgerichtet. Ich habe vollflächig geklebt (mit einem Messers den Kleber breitgestrichen) Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden!

Schwieriger war dann natürlich der Rumpf. Das erste Problem war, dass ich zwar den vergrößerten Umfang der Teile (die werden ja auf den Originalrumpf geklebt) berücksichtigt habe, aber leider nicht noch einen Probedruck gemacht habe, deshalb sind sie etwas knapp geraten. Dann ließ sich die untere Naht sowieso schlecht kleben - Ergebnis "oben hui unten pfui" Ansonsten ging es eigentlich ganz gut. Die Unebenheiten, die durch die glänzende Oberfläche besonders gut zu sehen sind, entsprechen dem Original (die Maschinen sind nämlich teilweise ziemlich verbeult) :cool: Leider hat es auch ein paar unsymetrische Passprobleme gegen - z.B. im Bereich der Kanzel ;( Aber die werden hoffentlich von derselben verdeckt :rolleyes:



Für heute bin ich erst einmal ganz zufrieden, mal sehen wie's weitergeht!

Zu Marco - Bingo! War wohl auch nicht so schwer!

Herzliche Grüße Harald

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Samstag, 9. September 2017, 01:49

Zu Marco - Bingo! War wohl auch nicht so schwer!


Der Flügel mit den 2 Grenzschichtzäunen ist schon sehr markant.

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Donnerstag, 14. September 2017, 12:57

Fast fertig...

Hallo!

Tragfläche und Rumpf ist vereinigt, jetzt sieht es schon mal wie ein Flugzeug aus :rolleyes: Ein paar Punkte gibt es, wo ich nicht so zufrieden bin - doch dazu mehr am Ende dieses Berichts.

Gruß Harald
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Gestern, 21:17

...fertig!

Hallo!

Es geht in die Zielgerade (die leider och e bissl grumm is!)

Als erstes fiel mir auf, dass die Schweizer Kokarden mit dem Laserdruck doch etwas blass geraten sind. Also nochmal mit Tinte ausgedruckt und den 120g Karton vorsichtig gespalten. Das Ergebnis sieht auf den Fotos schlechter aus als in Natur!
(So jetzt lassen sich wieder mal die Bilder nicht einfügen ;( - passiert mir immer wieder mal ?( - Na dann komm'se eben an den Schluß!)


Den Propellerspinner habe ich gedrechselt und mit Drähten versehen.

Das Fahrwerk habe ich "Freihand" gebaut - Maße am Dreiseitenriss abgenommen und mit einzelnen Kartonstreifen gewickelt. Zum Schluß habe ich noch überlegt, ob ich wieder mit UV-Schutz behandle (Kokarden!) Nach einem Versuch habe ich dann festgestellt, auch die Optik der Alufläche wird besser!

Und damit habe ich ein Flugzeug, was vollständig in meiner Bastelwerkstatt entstanden ist :rolleyes: ! Mein Fazit: Erst einmal hat es mir richtig Spaß gegeben (wenn ich auch einige mal am verzweifeln war) Mit der Modellform bin ich zufrieden, nur die Nase hätte noch etwas verbessert werden können. Ansonsten sind ein paar Fehler zusehen, die dann aber meinen kartonbauerischen Fähigkeiten zuzuschreiben sind!

Jetzt denke ich an schon den Abschluss meiner kleinen Pilatus-Familie - die PC-21. Das wird auf jeden Fall schwieriger als die P-3! Aber ich denke ich habe einiges gelernt und freue mich schon auf die Konstruktion und den Bau dieses eleganten Fliegers!

Jetzt heißt es aber erst einmal, fünf mal P-3 in 1:120 ;( :rolleyes: !
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