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Lars W.

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Mittwoch, 11. August 2010, 17:20

Peilschiff "Zenit" // HMV // 1:250

Hallo zusammen,

da ich mir noch nicht ganz klar über das nächste größere Projekt bin, habe ich mal was "kleines für zwischendurch" ins Auge gefasst:
Das Peilschiff "Zenit" vom HMV-Verlag.
Der Bogen ist relativ neu und das Erstlingswerk von Till Schade. Es sind nur 2 Bögen mit 213 Teilen zu verbauen; das Modell misst gerade mal 12cm.
Dies wird auch meine erste Erfahrung mit einem der HMV-Lasercut-Sätze sein (wenn man mal von ein paar Stühlen/Tischen absieht, die ich schon verwendet habe). Bisher bin ich, was Lasercuts angeht, eher nicht so angetan, wie von Ätzteilen, aber mal sehen, was sich aus den Teilen hier machen lässt. Tipps sind natürlich immer willkommen :)

Die Original-"Zenit" wurde am 05.02.2004 in Dienst gestellt und hat eine Länge von 30m. 3 Mann Besatzung sind vorgesehen. Die Aufgaben der "Zenit" liegen in den Bereichen:
Verkehrssicherung
Baggerkontrolle
Gewässerkontrolle
Bauwerkssicherung
Bauwerksplanung
Vor allem vermisst die "Zenit" die Wassertiefen und den unter Wasser liegenden Erdoberflächenteil.
Erwähnenswert sind vor allem die guten Seegangs- und Manövriereigenschaften. Mit einer Festpropelleranlage, einem speziellen Flossenruder sowie Bugstrahlern ausgerüstet, kann die "Zenit" sehr stabil und ruhig ihren Vermessungsaufgaben nachgehen.
Auf der Brücke (welche ich mittels der HMV-Club-Beigabe auch darstellen werde) ist außer dem Fahrstand auch ein komplett eingerichtetes Vermessungsbüro vorzufinden.

Der Bogen macht einen sauberen, aufgeräumeten Eindruck. Man sollte sich hier (auch dank der übersichtlichen Anleitung bestehend aus Explosions-Skizzen) gut durcharbeiten können.

Zunächst einmal die Übersicht auf Foto 1.

Dann habe ich als erstes mal die Relingteile des Lasercut-Satzes mit verdünntem Textilverstärker bestrichen. Nur nicht zuviel, sonst wellen sich die Teile! Verdünnt habe ich den Verstärker mit Wasser (60:40 ca.).

Und jetzt wird die Grundplatte mit Spantengerüst gefertigt... (Foto 2).
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Pitje

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2

Mittwoch, 11. August 2010, 17:33

Hi Lars,

denn mal viel Spaß mit dem Zwischendurch-Modell. 213 Teile plus die Lasercuts nehme ich an, oder? Bei der Leipzig habe ich die Lasercut-Relings durch lackieren sowohl gefärbt als auch verstärkt. Das hat ganz gut funktioniert und hat den Karton auch nicht wirklich nass gemacht.

Ich vermute, dass Du damit schon bald fertig sein wirst. 2 Wochen vielleicht, was?

Machs gut.

LG

Peter
Parallel im Bau:
Großlinienschiff S.M.S. Baden , HMV, 1:250
Hafenanlage Neu-Ulm , diverse Verlage, 1:250
SK HARRO KOEBKE, Passat-Verlag, 1:250
SK THEODOR HEUSS , Kontrollbau Fritz Pohl, 1:250

Lars W.

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Mittwoch, 11. August 2010, 19:28

@Peter: Danke :)
213 Teile inklusive Lasercuts sinds, soweit ich das sehe.
Interessant, dass Du die Lasercuts direkt gefärbt hast und dadurch auch die Stabilität erreicht hast. Muss ich bei Gelegenheit auch mal testen.
Ob die "Zenit" in 2 Wochen fertig ist? Mal schauen :D

Viel gibt es ja heute nicht zu berichten.
Das Spantengerüst 1-9 ist problemlos zusammen zu setzen.
Danach kamen noch die Decks 10+10a drauf. Sie müssen leicht gewölbt werden, entsprechend der Oberkante der Spanten. Das Ausrichten der beiden Teile habe ich mit Hilfe eines Geodreiecks vorgenommen (Foto 1).
Auf Foto 2 sieht man, wie winzig das Modell ist :)
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4

Mittwoch, 11. August 2010, 20:40

Moin Lars!
Gute Gelingen - vielleicht könnte mann die Lasercuts mit mattem, verdüntem Klarlack vorsichtig airbrushen, das gibt bestimmt etwas mehr Stabilität und weicht den Lasercut nicht auf. Allerdings: für gute Belüftung sorgen..... :cool:..schnief....schnüffel....

Gruß von der Ostsee
HaJo

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Donnerstag, 12. August 2010, 20:26

@HaJo: Man kann da sicher vieles probieren, aber gerade bei weißen Teilen erkennt man die "Schmauchspuren" vom Lasern sehr deutlich. Klarlack plus Farbe wäre dabei wohl zuviel des Guten, schätze ich.

Heute waren die Bordwände 11+12 an der Reihe. Vorgewarnt war ich schonmal, was die Heckpartie angeht. Da kann es einem passieren, dass man den Schriftzug nicht passend aneinander bekommt.
Außerdem hat Philipp (Klebär) mich auf zu kurze Bordwände zum Bug hin hingewiesen.
Aber der Reihe nach.
Als erstes wurden die Klüsen ausgestanzt und alle Einschnitte in die Rumpfwände vorgenommen (Foto 1). Hier kann man sich gut an der Anleitung orientieren.
Für die Rundung am Heck an beiden Bordwänden habe ich die Rundungsmarkierungen mit einem spitzen Bleistift auf die Rückseite übertragen (Fotos 2+3).
Als beide Bordwände ausgeschnitten waren (vorsichtshalber habe ich zum Bug hin etwas Karton überstehen lassen), wurden die Kanten gefärbt. Bei der Klebenaht am Heck sollte man darauf achten, dass man die Kanten nur da schwarz färbt, wo nicht gerade die weiße Schrift anstößt.
Achja, die aufgedruckte Reling habe ich natürlich entfernt, da ich ja die Lasercuts verwenden werde.
Nun habe ich mir eine kleine Klebelasche gefertigt, die beide Bordwände am Heck zusammen führt. Vorher habe ich die beiden Teile so lange aneinander gehalten und feinste Streifen Karton abgetrennt, bis die Schriftzüge "Zenit" und "Bremerhaven" an der Klebenaht zueinander passten. 100%ig ging es nicht, das liegt daran, dass der eine Schriftzug beim Druck einen winzigen Versatz im Vergleich zum anderen hat. Aber im Endeffekt bin ich ganz zufrieden mit dem Ergebnis (Fotos 4+5).
Dann wurde die Außenhaut gut vorgerundet und die Innenschanzen eingeklebt. Theoretisch könnte man jetzt die Teile an der Grundplatte und den Decks montieren (Foto 6). Ich habe aber noch ein bisschen herum experimentiert, da ich die Außenhaut zum Bug hin eigentlich passend zuschneiden wollte und nicht noch überstehenden Karton nachfärben wollte. Ich habe kurzerhand das Hauptdeck etwas verkleinert, indem ich am Bug etwas Karton abgetrennt habe (so dass die vorgesehene Rundung erhalten bleibt, aber das Deck etwas schmaler zuläuft). Außerdem wurde das Spantengerüst auch ein wenig eingekürzt. Danach passte die Außenhaut zufriedenstellend.
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Donnerstag, 12. August 2010, 20:28

Die Innenschanz 13 am Heck und die Scheuerleisten an den Bordwänden sind ebenfalls angebracht; hier also noch 3 Fotos vom derzeitigen Bauzustand.
Das Loch am Bug gehört so, das ist nur eine weitere Klüse :)
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Samstag, 14. August 2010, 13:54

Die Schanzstützen 14 stammen aus dem Lasercut-Satz. Hätte man sicher ohne Probleme selbst bauen können, aber wenn sie schonmal auf der Platine sind... So sind sie jedenfalls schön regelmäßig. Da die Stützen aus relativ dickem Karton bestehen, war ein Einfärben mit normaler Acrylfarbe kein Problem (Foto 1).
Danach war das Brückenhaus 15 an der Reihe.
Als erstes wurden sämtliche Fenster/Bullaugen ausgeschnitten/-stanzt (Foto 2).
Die Fenster der Brücke wurden mit dünner Plastikfolie versehen (Verpackung eines anderen HMV-Bogens :D ), die Bullaugen wie gewohnt mit Antistatikfolie (Foto 3).
Erwähnen möchte ich noch, dass die Aufbauwand mit vielen aufzudoppelnden Details versehen ist, außerdem kommt noch eine Leiter (Lasercut) hinzu. Sehr schön :)
Da ich die Brücken-Inneneinrichtung bauen möchte, musste ich mir erstmal überlegen, wie ich selbige am besten in den Aufbau hinein bekomme.
Die vorgesehene Methode, die Brücke als "Kasten" zusammen zu bauen und sie später im Ganzen in den Aufbau zu kleben, schien mir nicht sinnvoll:
a) Gefahr von Kleberückständen auf der Plastikfolie, wenn man den "Kasten" einschiebt
b) Ausrichten der Fensterstreben nicht präzise möglich
c) Einrichten des Brückendecks fällt schwerer, da man durch die Wände behindert wird

Damit ich keine Passprobleme oder Kleberückstände bei den Fensterstreben bekomme, habe ich diese bei den Innenwänden kurzerhand weg gelassen. Man wird es später nicht sehen (Foto 4).
Übrigens werde ich auch die Tür zur Brücke offen gestalten.
Jetzt wurden die Innenwände separat in den Brückenaufbau eingeklebt (Foto 5).
Auch die Rückwand wurde eingesetzt (Foto 6). Somit kann man das bestückte Brückendeck später ganz einfach von vorne in den Aufbau einschieben. Ob es so geklappt hat, sehr ihr gleich :)

Achja, bei der Inneneinrichtung habe ich einen Scan verarbeitet; mir war die Club-Beilage zu schön, um sie zu zerschnibbeln.
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Samstag, 14. August 2010, 14:07

Wer meine "Mellum" kennt, weiß, dass ich ein großer Fan dieser Inneneinrichtungen bin. Auch wenn sie später meist nicht mehr besonders gut sichtbar sind, geben sie einem Modell auf jeden Fall etwas Besonderes. Für die "Zenit" ist die Einrichtung auch ganz sinnvoll, da das gesamte Brückendeck verglast ist. Somit wird man wohl später noch was erkennen können, wenn das Peildeck drauf ist.
Also los geht's, die Grundplatte will schließlich bestückt werden :)
Als erstes kommt der Fahrstand mit dran (Foto 1).
Dieser ist mit 2 Flatscreen-Monitoren (schön zeitgemäß) und einer Computerkonsole zu versehen (Foto 2).
Dann gibt es noch 2 Stühle, die zum Hin- und Herrutschen scheinbar auf Schienen stehen (Foto 3).
3 weitere Stühle sind für das Vermessungsbüro hinter dem Fahrstand vorgesehen (Foto 4).
Die Bürotische selbst sind wenig kompliziert; sie werden ebenfalls noch mit Monitoren versehen.
Und schon ist die Brücke fertig (Fotos 5+6).
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Samstag, 14. August 2010, 14:26

Die Einrichtung wurde jetzt wie beschrieben eingeschoben und verklebt.
Nun waren noch ein paar Modifikationen an der Brückenfront zu machen.
Die auf Foto 1 blau markierten Klebelaschen habe ich alle abgetrennt; sie wären nur im Weg, wenn man die Inneneinrichtung gebaut hat.
Die Klebelasche 15c, die die Brückenfenster 15d mit dem darunter liegenden Aufbaustreifen 15b verbinden soll, habe ich ganz weg gelassen.
Die Brückenfenster wurden an den Knickstellen separiert. Erst wurden beide seitlichen Fenster stumpf eingeklebt, danach dann die Frontpartie.
Und so sieht das Ganze jetzt aus (Foto 2+3).
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Samstag, 14. August 2010, 17:14

Tja und dann kam "der Deckel drauf" (sprich Deck 16).
Außerdem wurde das Deck 15f hinter dem Brückenaufbau montiert.
Wie man sieht, kann man durchaus noch etwas von der Einrichtung erkennen (Fotos 1+2). Am Aufbau wurden noch die 4 Rettungsringe und 2 Handräder aus Resten eines anderen Ätzsatzes befestigt.
Dann habe ich mich dem Niedergang 15h zugewendet (meine Güte, ich kann mich nicht erinnern, an einer Baugruppe mit der Nummer 15 schonmal so lange gesessen zu haben :D C).
Der Lasercut-Satz bietet zum einen die Wangen, in die praktischerweise schon die Rillen fürs Einsetzen der Treppenstufen gelasert wurden und weiterhin werden auch die Treppenstufen gelasert angeboten. Was das soll, erschließt sich mir nun wirklich nicht. Die Farbe dieser Stufen ist deutlich greller als das Grün des Bogens (Foto 3). Außerdem sind die Stufen ja nun wirklich nicht schwer selbst herzustellen. Dir Krönung ist dann, dass nur wegen der Treppenstufen ein Extra-Karton in grüner Farbe gelasert wurde. Unverständlich... ?(
Egal, ich habe wegen dem passenderen Grün lt. Bogen auch die Stufen des Bogens verwendet. Sie ließen sich leicht in die Wangen einkleben. Erst eine Seite vollständig bestücken, dann die zweite Wange drauf und fertig (Foto 4). Die Stufen sind übrigens eine Kleinigkeit zu breit; man sollte vor dem Zusammenbau an der Markierung des Brückenaufbaus "Probehalten".
Leider ist die Klebemarkierung am Aufbau unterhalb des Türrahmens etwas weit nach oben gerutscht, so dass ich ein bisschen weiß nachfärben musste. Außerdem sind Klebelinien auf dem Deck, die ich übertünchen musste. Jetzt sitzt aber alles am richtigen Fleck (Fotos 5+6).
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Samstag, 14. August 2010, 17:17

Schön markant ist der Windabweiser 16a, der das gesamte Peildeck umschließt. Ich habe die Rückseite auch rot gefärbt, da das Bogencover dies auch so zeigt.
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Sonntag, 15. August 2010, 14:14

Auch dieses kleine Modell erfordert etwas Massenproduktion: 9x Poller 19 (Foto 1).
Diese wurden dann an Bord verteilt (Foto 2).
Dann folgten diverse Lüfter, Luken und Staukisten (17, 18, 21, 22, Foto 3+4). Die Markierung am Heck mit der Nummer 21 ist übrigens falsch, hier kommt der Kasten 20b hin.
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Sonntag, 15. August 2010, 14:25

Dann folgten die Rettungsinseln 21, erstmal der Teile-Überblick (Foto 1). Diese kleinen Dinger sind sehr detailliert. Die Lagerung stammt aus dem Lasercut-Satz und lässt sich sehr gut zusammen setzen. Nett: Die Plattform hat an ihrer Knickstelle bereits einen Lasercut. So entfällt etwaiges Rillen und das Teil lässt sich gut knicken (Foto 2). Die Rettungsinseln selbst besitzen noch 2 schwarze Gurte, die um die Insel herum gelegt werden. Die Teile lt. Bogen sind eindeutig zu kurz, man sollte 1-2mm zugeben und das Ende dann schwärzen. Dann kamen die Rettungsmittel auf ihre Lager (Foto 3).
Zu guter Letzt ist noch ein Gitter um die Insel zu befestigen, damit das Teil nicht unbeabsichtigt von Deck ins Meer kullert (Foto 4) :)
Auch hier passt das Lasercut-Teil gut.
Das wars und die Inseln sind an Bord (Fotos 5+6).

Übrigens noch ein Hinweis zu den weißen Lasercut-Platinen: Offenbar klappt das Einfärben mit weißem Grundierungsspray recht gut. Die Teile bleiben relativ filigran und die Schmauchspuren verschwinden.
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Wolfgang Lemm

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Sonntag, 15. August 2010, 20:14

Hallo Lars,

Deine Umsetzung des modernen Potts macht sich richtig gut!
Mich würde nochmal die Brückeneinrichtung interessieren: hast Du die Originalteile verwendet? Mein Exemplar glänzt ziemlich, während Deins auf den Fotos eher matt erscheint.

Schönen Gruß
Wolfgang

Lars W.

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Dienstag, 17. August 2010, 19:19

@Wolfgang:

Zitat

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Ich denke, es reicht auch aus; das Glänzende würde man vermutlich sowieso nicht erkennen können.

@Andreas: Danke Dir.
Aber es gibt am Modell schon ein paar Ecken, mit denen ich nicht so zufrieden bin. Niemand ist perfekt :)

Es folgt die Ankerwinde 24, bestehend aus den Teilen auf Foto 1.
Für dieses kleine Schiff eine kleine Herausforderung (auch wenn es eigentlich nur ein paar Röhrchen und Scheibchen aneinander zu kleben gibt). Das Teil ist aber so winzig, dass man bei der leichtesten Fehlberührung etwas abreißt...
Naja, letztendlich hat aber alles geklappt (Foto 2).
An Deck habe ich nun die Kettenrollen vor der Winde montiert. Danach kam die Winde mit gefärbten Ketten von K rick aufs Deck. Macht sich eigentlich ganz gut, auch wenn die Kette vielleicht eine Spur zu groß sein könnte (aber die Kartonversion ist nicht wirklich besser :D ).
Und keine Ankerwinde ohne Anker: Die Anker 23 wurden in ihre Klüsen geschoben. Fertig ist dieser Bauabschnitt (Fotos 3+4).
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Wiesel

Hennings Dino

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Dienstag, 17. August 2010, 19:30

Sehr schöne, präzise Arbeit.

Ich finde nicht, dass die Kette zu massig ist. Und kleinere Ketten gibt es sowieso nicht, oder?
Bis die Tage...

Helmut



Populisten aller Länder, vereinigt Euch! :evil:

Zuletzt fertiggestellt:

SRK ERNST MEIER-HEDDE und
SRK HERMANN RUDOLF MEYER

sowie

Feuerschiff AMRUMBANK / DEUTSCHE BUCHT (Passat-Verlag)

Lars W.

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Dienstag, 17. August 2010, 20:54

@Helmut: Danke :)
Nein, kleinere Ketten sind mir auch nicht bekannt... Wie gesagt, ich denke, das sieht ok aus, weil ja auch nicht so ein langer Kettenstrang an Deck zu sehen ist.

So und nun zu meiner Premiere bei den HMV-Lasercuts: Das Anbringen der ersten Reling.

Also ich muss sagen, es geht. Die Reling passt fast perfekt, ich musste sie allerdings bei dem nach unten abfallenden Stück trennen (blau markiert, Foto 1) und mit den beiden Querstreben stumpf mit dem vorderen Teil der Reling wieder verbinden, da die Neigung nicht 100%ig stimmte.
Die Teile reichen zwar meiner Meinung nach nicht an die filigranen Ätzteile heran, sind aber für das verwendete Material (Karton!) doch ganz gut gelungen. Die Verarbeitung ist etwas fummeliger als bei gut vorgeformten Ätzteilen, da die Lasercuts trotz Verstärkung immer noch etwas "labbrig" sind.
Dagegen klappt das Verkleben der Streben auf dem Deck erstaunlich gut.

Selbst von oben betrachtet sieht die Reling gerade ausgerichtet aus, ohne "Wellenschlag" (allerdings waren dies ja auch Relinge, die nicht geknickt/gerundet werden mussten).

Aber urteilt selbst und schreibt ruhig mal eure Meinung zu eurem Eindruck :)
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Lars W.

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Donnerstag, 19. August 2010, 20:00

@Andreas: Also feiner finde ich nach wie vor die Ätzreling. Ich habe schonmal überlegt, dass das "Nonplusultra" wohl eine Mischung aus Originalbogen, Ätzteilen (Reling, Rahen, Niedergänge) und Lasercuts (Bug-/Heckzier, Kartonteile mit Konturen bzw. verschiedenen Stärken) wäre. Aber das wird wohl Wunschdenken bleiben :)
Freut mich auf jeden Fall, dass Dir die Verarbeitung gefällt.

Heute habe ich zunächst die Positionslampen 25 seitlich des Windabweisers angebracht. Außerdem kam ein Scheinwerfer 26 auf das Peildeck. Diesen habe ich wieder mal mit einer Plastikscheibe verfeinert (Foto 1).
Danach musste ich mich für den Heckkran 29 zwischen "Komplett-Lasercut" oder "Komplett-Bogen" entscheiden (Foto 2).
Die Lasercuts sind vom Farbton etwas blasser als die Bogenteile, dafür spart man sich natürlich das Ausschneiden. Außerdem sind die Scheibchen im Lasercut-Satz auch wirklich rund. Ich habe mich mal für die Lasercut-Variante entschieden. Der Kran ist anhand der Skizze in der Anleitung gut zusammen zu setzen (Foto 3).
Anhand der spärlichen Original-Fotos konnte ich erkennen, dass die Takelung des Krans in jedem Fall ein Seil über dem Kranausleger beinhaltet. Das große, runde Teil 29f/g Richtung Steuerbord ist eigentlich die Seilwinde des Krans. Ich habe versucht, das Takelgarn in der Trommel verschwinden zu lassen (es könnte ja eine Ummantelung gegen schlechtes Wetter geben :D ), da ich das Teil nicht nochmal demontieren wollte. Somit verfügt der Kran jetzt auch über ein Seil inklusive eines Hakens Marke Eigenbau (Fotos 4+5) :)
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Wiesel

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19

Donnerstag, 19. August 2010, 22:36

Zitat

Original von Lars W.
@Andreas: Also feiner finde ich nach wie vor die Ätzreling. Ich habe schonmal überlegt, dass das "Nonplusultra" wohl eine Mischung aus Originalbogen, Ätzteilen (Reling, Rahen, Niedergänge) und Lasercuts (Bug-/Heckzier, Kartonteile mit Konturen bzw. verschiedenen Stärken) wäre. Aber das wird wohl Wunschdenken bleiben :)
...


Lars, ich stimme Dir da unbedingt zu !

Und mal sehen, ob das Wunschdenken nicht irgendwann Realität wird...

Sehr schönes Modell !
Bis die Tage...

Helmut



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Lars W.

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Freitag, 20. August 2010, 17:57

@Helmut: Na das wäre ja zu schön um wahr zu sein :)
Würde mich sehr freuen, wenn es mal so ein Angebot geben würde (hmm, Maria S. Merian? :D ).
Danke für den Zuspruch!

Auf geht's zum Speedboot 30 (obwohl es sich wohl eher um ein Ruderboot handeln dürfte, da kein Motor vorhanden ist). Der Rumpf ist etwas knifflig, da man das Bootsinnere schon eingeklebt haben muss um die Außenhaut dann da herum zu legen. Aber wenn man sorgfältig einpasst, klappt das auch ganz gut. Und besonders wichtig bei diesem Farbtupfer auf der "Zenit": Kanten färben!!
Und so sieht das Boot mit geschlossenem Rumpf aus (Fotos 1+2).
Dann kommen noch Sitzbänke und ein Windwabweiser am Bug hinzu (Foto 3).
Die Bootslager g/h werden an Deck montiert und das Beiboot aufgesetzt (Fotos 4-6).
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Sonntag, 22. August 2010, 12:39

Endspurt!
Mast, Reling und Takelung stehen auf dem Programm. Den Mast 34 kann man wieder komplett aus dem Lasercut bauen (Foto 1). Da die Rahen ganz gelungen aussehen, habe ich mich auch für diese Variante entschieden. Im Bogen sind noch die 3 Mastleuchten enthalten, die auch bei meinem Modell die "platten Rechtecke" an den Rahenenden ersetzen.
Der Mast sieht etwas ungewöhnlich aus, da die Steuerbordseite mit Rahen bestückt ist, die Backbordseite aber "kahl" bleibt (Foto 2). Dort werden aber die Signalkörper aufgehängt, die auch dem Lasercut beigegeben sind.
Auf meiner Faden-Helling habe ich das Serafil aufgespannt und mit Sekundenkleber steifes Takelgarn erzeugt (Foto 3). Auf Foto 4 sieht man schon die Signalkörper (sie zeigen an, dass das Schiff seiner Arbeit nachgeht und deshalb manövrierbehindert ist) und die Flaggenleine.
Weiter geht es Stück für Stück... (Fotos 5+6).
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22

Sonntag, 22. August 2010, 13:04

Nun galt es nur noch die Reling des Peildecks anzubringen. Auch hier waren keine Passungenauigkeiten zu verzeichnen.
Damit ist die "Zenit" fertig und kann in Dienst gestellt werden :)

Mein Fazit:
Der Bogen ist ziemlich gut gelungen. Es gibt ein paar Hürden, aber die hat man bei anderen Modellen auch zu meistern. Die Bordwand ist m. M. nach etwas zu kurz geraten, aber vielleicht liegt das auch an meiner Bauweise. Für ein Schiff dieser Größe ist es erstaunlich fein detailliert (es ist ja gerade mal 12 cm lang!). Beiboot, Kran, Mast und Lüfter gebe dem Winzling eine schöne Silhouette und sind vom Konstrukteur wirklich fein gestaltet worden.

Die Brücke einzurichten hat auch viel Spaß gemacht und ich bin froh, dass ich es gemacht habe, denn man erkennt tatsächlich noch einiges dort drin.

Zum Lasercut-Satz: Wie schon im Bericht erwähnt, bin ich da etwas zwiegespalten.
Positiv:
-Einsatz verschiedener Kartonstärken
-Verarbeitung der Teile klappt gut
-komplette Baugruppen enthalten (Mast/Kran)
-man bleibt seinem Material treu :)
-kaum Schmauchspuren bei den farbigen Platinen
-sehr guter "Support" des Verlags, wenn Verbessungsvorschläge kommen bzw. auf Fehler hingewiesen wird

Verbesserungwürdig:
-Sinnlos-Inhalte abschaffen (Treppenstufen!)
-Verwendung von Lasercuts, die bei einem Bauteil (insbesondere Relingsteilen) das Knicken erleichtern (Einfräsen des Kartons an der Knickstelle, so wie es beim Mast und den Lagerungen für die Rettungsinseln schon gemacht wurde)
-Verwendung von farbig wirklich passenden Platinen, die Farbabweichungen sind teilweise schon eklatant (grüne Treppenstufen!)

Negativ:
-Reling/Leitern wirken m. M. nach zu massiv, hier favorisiere ich nach wie vor Ätzteile
-Vorbehandlung mit Textilverstärker kann zu "Wellenschlag" führen (evtl. Problem des verwendeten Kartons?)

Also alles in allem bin ich mit dem Lasercut schon zufrieden, bleibe aber dabei: Eine Mischung aus Ätz-, Lasercut- und Bogenteilen wäre das Idealkonzept.

An dieser Stelle noch ein herzliches Dankeschön an alle Mitleser und -schreiber; der Bau hat viel Spaß gemacht und ich kann den Bogen auf jeden Fall empfehlen.
Hier gibt es noch ein paar Galeriebilder :)
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Sonntag, 22. August 2010, 13:17

Hallo Lars,

ein tolles Schifflein hast Du da wieder hinbekommen! Auch Dein Baubericht ist Dir wie immer klasse gelungen!
Sowatt inspiriert einen echt dazu, selber mal wieder die Schere in die Hände zu nehmen und ein Schiffle zu bauen - echt jetzt!! =)


Viele Grüße - Ully
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24

Sonntag, 22. August 2010, 14:00

Moin Lars,
wieder einmal ein sehr sauberer Bau aus deiner Werft. Klasse gebaut!

Die Laser-Cut-Teile sind sicherlich ersteinmal gewöhnungsbedürfig in der Verarbeitung und man muß Erfahrungen sammeln. Wasserhaltige Substanzen führen zu "Wellenschlag" aufgrund Volumenzunahme (Aufquellen) des Materials, wenn es nicht schnell genug verdunstet - das schnelle Verdunsten ist aber erforderlich. Von daher werde ich es einmal mit lösungsmittelhaltigem, mattem Klarlack versuchen - ich weiß nicht, ob der wasserhaltige Textilverstärker da so "prall" kommt. Der Klarlack stabilisiert etwas und bleibt geschmeidig, aber verdunstet schnell und führt daher (hoffentlich) nicht zum Aufquellen des Kartons. Mehere dünne Schichten sind dann ggf. auch möglich.

Gruß von der Ostsee
HaJo

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25

Sonntag, 22. August 2010, 14:25

Hallo Lars
Sehr saubere Arbeit! Sehr gefallen hat mir die Brückeneinrichtung.
Ich hatte letzte Woche eine Bestellung bei HMV und bin leider erst jetzt Clubmitglied geworden. Ich hoffe aber dass in meinem Paket nächste Woche die bereits herausgekommenen Clubvergünstigungen trotzdem dabei sind. Deine Treppen sehen sehr gut aus. Ich habe einen Lasertreppensatz aus Polen und da müssen die Stufen wie bei einem Ätzsatz umgeklappt werden, was, a. nicht gut aussieht und b. mit dem wabbeligen Material ziehmlich nervig ist. Ich hoffe dass HMV bald zu den bereits existierenden Relingssätzen auch noch einen Treppensatz herausbringt.
Herzliche Grüsse
Niklaus
N.K.

Derzeit im Bau: IJN Nagato 1:200 von Dom Bumagi, Petrojarl Cidade de Rio das Ostras in 1:250,
Fertig: Mellum, Indianapolis,TAKAO,Korvette Agassiz, NJL TOGO .

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Montag, 23. August 2010, 00:03

@Ully: Na also wenn der Bericht Dich motiviert, wieder ein Schiff unter die Schere zu nehmen... worauf wartest Du noch? (und bitte mit Baubericht) :D
Danke Dir fürs Lob ;)

@HaJo: Danke! Mich würde es sehr interessieren, welche Erfahrungen Du bzgl. der Lasercuts sammelst. Insgesamt sind die Erfahrungsberichte ja bisher sehr unterschiedlich; die perfekte Verarbeitungsmethode habe ich noch nicht dabei entdeckt. Ich drücke die Daumen, dass Dein Vorhaben so klappt, wie beabsichtigt. Lass von Dir hören :)

@Niklaus: Ja die Inneneinrichtung ist auch wirklich ein schönes Schmankerl, sie wertet das Modell m. M. nach nochmal auf.
Deine Beschreibung zum polnischen Treppensatz hört sich nicht so berauschend an. Was das Knicken der Niedergänge angeht: Genau da sehe ich ja auch Verbesserungspotenzial. Wenn es ein Hersteller schafft, die Knickstellen an Reling/Niedergang "vorzulasern", dann würde das das Aussehen der entsprechenden Teile erheblich verbessern. Andernfalls bleibt nur das Abtrennen und das stumpfe Zusammensetzen der Relingteile (sieht mit Sicherheit besser aus, als der Versuch, das Lasercut-Teil zu knicken).
Ich bin gespannt, wie die Entwicklung/Verfeinerung der Lasercuts weiter geht.
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Montag, 23. August 2010, 07:09

Moin Lars,
gratuliere zur Indienststellung! Ist Dir wirklich prima gelungen, der kleine Untersatz!
Beste Grüße
Fiete

Werner

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Dienstag, 24. August 2010, 21:44

Hallo Lars,

erst mal Glückwunsch zu der Zenit.
Auch ich habe am Urmodell kontroll gebastelt und war damals schon vom Konstrukteur begeistert.

Aber ich komme nicht umhin deine Anmerkung zu kommentieren:

Zitat

Original von Lars W.

Also alles in allem bin ich mit dem Lasercut schon zufrieden, bleibe aber dabei: Eine Mischung aus Ätz-, Lasercut- und Bogenteilen wäre das Idealkonzept.


Diese einmalige Konstellation ist erstmals auf Betreiben von Piet , Alex und mir bei der Hanseatic verwirklicht worden.Du kannst das Schiff mit Ätz- und Lasercut kaufen.

meint Werner

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Donnerstag, 26. August 2010, 18:08

@Fiete: Danke Dir ;)

@Werner: Stimmt, an die "Hanseatic" hatte ich gar nicht mehr gedacht... Schande über mein Haupt ;(
Irgendwie hatte ich im Kopf, dass Teile des Lasercutsatzes auch auf der Ätzteilplatine vorhanden waren und umgekehrt. So nach dem Motto: Kaufe man sich Lasercut, wenn man lieber bei Karton bleibt und kaufe man Ätzteile wenn man Blech haben will. Aber ich habe nochmal nachgesehen, es sind wohl wirklich komplett unterschiedliche Teile in beiden Sätzen enthalten, so dass dies meiner "Wunschvorstellung" schon sehr nahe kommen dürfte.
Herrje, muss ich also diesen Bogen auch noch bei Gelegenheit kaufen...? :D
Danke Dir für den Hinweis!
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