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Mittwoch, 26. April 2017, 18:29

Papiermodellbau in Thailand

Spannend, welche Themen manchmal „in der Luft liegen“.
Denn nach sechs Jahren beruflicher Tätigkeit in Thailand, die im Juni mit der Rückkehr nach Deutschland endet, wollte ich einige Papiermodelle aus Thailand vorstellen. Und sehe zu meiner Freude, dass auch schon jemand anderes gleichfalls Thai-Modelle in Bremerhaven vorstellt.

Beginnen möchte ich mit zwei schönen, lasergeschnittenen Faltkarten, die zwei der königlichen Barken darstellen, die alle paar Jahre bei zeremoniellen Formationsfahrten auf dem Chao Praya-Fluß in Bangkok zu sehen sind. (In der Zeit dazwischen liegen sie aufgebockt in einer Museumshalle am Chao Praya gegenüber dem alten Königspalast).
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Albrecht Pirling

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Mittwoch, 26. April 2017, 18:41

Modelle aus Thailand

Hallo Theo, das ist ja sehr interessant, was Du uns da aus Thailand mitgebracht hast..Es ist doch sehr gut, auch etwas von der Schiffsbauklunst und natürlich dem Kartonbau aus dem fernen Osten zu erfahren.

Herzliche Grüße von Albrecht

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Donnerstag, 27. April 2017, 15:53

Hallo Albrecht,

danke für das Interesse über den europäischen Tellerrand hinaus.
Ich selber war auch ziemlich erstaunt, was es hier in den vergangenen Jahren so alles zu entdecken gab.

Eines der Königsbarken-Faltmodelle habe ich von der Karte gelöst und in einen Schutzkasten aus lackierter Graupappe eingebaut.
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Freitag, 28. April 2017, 11:47

Es gibt auch Holz- und Metallmodelle einzelner Königsbarken, die man (wenn sie gut verarbeitet sind) für EUR 400,- bis 500,- kaufen kann.

Die letzte Schiffsparade der königlichen Barken in Bangkok fand im November 2012 statt. Die Fotos stammen von einer der Probefahrten zu dieser Parade, bei der mit großer Akribie das Formationsfahrten der beteiligten Barken geübt wurde.
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Montag, 1. Mai 2017, 06:26

Die nächsten Modelle verlangen schon etwas mehr Arbeitseinsatz. Es sind vorgestanzte Bögen im Groß- Postkartenformat, die ausgedrückt und zusammengesetzt werden müssen (dank zahlreicher Durchstecklaschen soll das Ganze sogar ohne Klebstoff halten).

Die Baumotive stammen aus dem indischen Ramayana-Epos („Der Lebensgang des Prinzen Rama“), das in Thailand als „Ramakien“ hoch populär ist. Es wird in berühmten Theatern genauso gespielt wie bei Schulaufführungen und Touristenunterhaltungsprogrammen.
Dabei kann es als „Khon“ – Masken- und Kostümtheater getanzt, aber auch als Puppentheater mit Stabpuppen aufgeführt werden. In Museen finden sich zudem noch Ramakien-Puppen mit Fadenmechanik; diese Aufführungstechnik scheint aber mittlerweile ausgestorben zu sein.
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Albrecht Pirling

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Montag, 1. Mai 2017, 19:20

Figuren aus Tha

Hallo Theo,

wunderbar, diese Figuren. Gerne würde ich sie mal noch größer und aus Karton zusammengesetzt sehen.

Herzliche Grüße, Albrecht

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Dienstag, 2. Mai 2017, 07:23

Hallo Albrecht,
genau das hatte ich als Nächstes vor: den Zusammenbau von drei Maskenmodellen zu zeigen.

Doch vorher möchte ich noch - als Motivation zum Basteln - eine Kurzversion des Ramayana / Ramakien-Epos erzählen, in dem diese Maskenfiguren auftreten (wobei man sich das Ganze als eine Mischung aus „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, Troja, James Bond, Nibelungen, Harry Potter und Krieg der Sterne vorstellen darf).

Prolog: im Himmel hängt der Haussegen schief – die Götter und der Himmelsdämon Nontok piesacken sich gegenseitig (wer angefangen hat, ist nicht mehr festzustellen). Göttervater Indra (Phra Isuan) beschließt, das Ganze müsse auf der Erde ausgefochten werden. Dazu schickt der Gott Vishnu (Narai) seinen Avatar Rama (Phra Ram), und als Verstärkung gleich noch seinen Halbbruder Laksman (Phra Lak). Dazu kommt Nang Sita als Avatar der Göttin Laksmi (Ehefrau von Vishnu), und schließlich noch Dämonenkönig Ravana (Thosakan) als Avatar des Himmeldämons Nontok.

1. Akt: Rama und Laksman wachsen als Prinzen auf, und finden auch schließlich Sita. Aber dann kann Rama wegen einer Hofintrige nicht die Herrschaft über die Königsstadt Ayodja antreten.

2. Akt: Vertrieben vom Hof, leben Rama, Laksman und Sita in den Wäldern. Der fiese Dämonenkönig Thotsakan nützt die Chance und entführt Sita („Troja“ lässt grüßen!)

„Sie wollen wissen, wie es weitergeht? Bleiben Sie dran! Morgen gibt es mehr, am selben Ort, zur selben Zeit!"
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Dienstag, 2. Mai 2017, 09:06

Hallo,
erstmal ein gutes Eingewöhnen in der alten Heimat. Und dann ein Dankeschön für die Erweiterung des Kartonhorizontes. Man sieht, auch anderswo arbeitet man mit Erfolg mit den Material Papier/Karton.
Ulrich

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Mittwoch, 3. Mai 2017, 06:01

Hallo Ulrich,
noch bin ich im Thailand, die Rückkehr nach Deutschland steht für Mitte Juni an.
Aber es stimmt schon: der Prozeß des Umziehens und Wieder-Eingewöhnens hat schon begonnen.
Wahrscheinlich ist auch mein Bericht über den Modellbau in Thailand ein Art Abschiednehmen.

Aber nun, wie angekündigt, die Fortsetzung des Ramayana / Ramakien - Epos:

3. Akt: Um Sita zurückzuholen, braucht es einen Spezialagenten mit allerlei Zauberfähigkeiten (und dass dieser nebenbei noch ein großer Frauenverführer ist, scheint irgendwie unvermeidlich). Die Rede ist übrigens nicht von James Bond, sondern vom Affenkönig Hanuman.

4. Akt: Es entbrennt eine Folge von eskalierenden Schlachten zwischen den Affenheeren des Hanuman und den Dämonenheeren des Totsakan. Obwohl Hanuman immer wieder trickreich hinter den Fronten agiert, kommt es zu keiner wirklichen Entscheidung.

5. Akt: Endlich naht der Showdown, der letzte Zweikampf zwischen Prinz Rama und dem Dämonenkönig Thotsakan. Letzterer ist allerdings unsterblich, da er sein Herz an einem besonders geschützten Ort gesondert aufbewahrt (Harry Potter Fans werden sich erinnern, dass der böse Voldemort denselben Trick anwandte). Doch Hanuman gelingt es, das Herz des Thotsakan aufzuspüren und zu zerstören. Woraufhin auch Thotsakan`s Schicksal im Zweikampf mit Prinz Rama besiegelt ist.

6. Akt: Prinz Rama und Nang Sita kehren wieder vereint nach Ayodja zurück. Aber kein Heldenepos ohne Tragödie. Denn da der fiese Thotsakan ja seine Finger an Nang Sita hatte, steht plötzlich ihre eheliche Treue in Frage. Das indische Ramayana macht an dieser Stelle kurzen Prozeß: Sita wird verbrannt. Das thailändische Ramakien bemüht sich dagegen (typisch thai) um ein Happy-End: Sita überlebt die Feuerprobe, weil sie ja rein und treu geblieben ist.

Epilog: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel, nicht nur beim Fußball, sondern auch bei jeder echten Soap Opera. Und so verstößt König Rama, nach einiger Zeit wieder von alten Eifersuchtsfantasien gepeinigt, seine geliebte Sita, samt ihren gerade geborenen Söhnen vom Hof. Doch die beiden Söhne wachsen heran, und verstehen bald, was sie da für einen Vater haben … aber das ist dann eine neue Geschichte.
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Gustav (03.05.2017), wahnfried (26.05.2017)

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Samstag, 6. Mai 2017, 16:45

Und nun also endlich die Bauberichte von drei Maskenmodellen.

Ich beginne mit der Maske des Affenkönigs Hanuman (der Frauenverführer mit den Zauberkräften):
Die Bauteile sind im Modellbogen bereits ausgestanzt und müssen nur herausgedrückt werden. Sogar ein Gitarren-Plektrum-ähnliches Werkzeug zum Ausdrücken findet sich auf dem Modellbogen. Auch wenn die mitgelieferte Bauanleitung nicht wirklich hilfreich ist, sind die Bauteile überschaubar.
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Sonntag, 7. Mai 2017, 17:12

Der Zusammenbau ist ein Fest für die Freunde der Durchstecklaschen – 18 Stück davon habe ich bei dem kleinen Modell gezählt. Was die Verwendung dieser Laschen aber dann kompliziert macht, ist die Tatsache, dass sie nicht auf flachen Flächen durchgesteckt werden, sondern in einem mehrfach verwinkelten Modellkorpus. Dazu kommt, dass die Laschen nicht trapezförmig geformt sind, sondern sechseckig, also mit „Widerhaken“. Das soll offenbar ermöglichen, dass das Modell auch ohne Klebstoff zusammengebaut werden kann, macht aber ein mehrfaches Probestecken und Wieder-Auseinandernehmen schwierig (die „Widerhaken“ leisten dann schon einen gewissen Widerstand). Ich habe dann auf jede der Klebelaschen einen Tropfen Klebstoff getupft, und unmittelbar vor dem Einstecken noch einmal den Einsteckschlitz mit einer Messerspitze geweitet (um ein Verkanten der Klebelasche zu verhindern).

Zu dem eigentlich Maskenmodell wird dann noch ein viereckiger Ständer in dunkelbrauner Holztextur geliefert – hier sind 8 weiter Durchstecklaschen zu verarbeiten.
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Norbert (08.05.2017), wahnfried (26.05.2017)

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Montag, 8. Mai 2017, 08:32

Das nächste Modell ist die Maske von Prinz Laksman (Phra Lak), dem Halbbruder des Helden Rama (Phra Ram).
Wieder ist es ein Bogen mit vorgestanzten Bauteilen, wieder kommt eine Fülle von Durchstecklaschen zum Einsatz.
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Montag, 8. Mai 2017, 09:15

Hallo,
kurz einen Frage, wie groß sind die wirklich hübschen Figuren eigentlich?
Ulrich

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Montag, 8. Mai 2017, 10:40

Hallo,
kurz einen Frage, wie groß sind die wirklich hübschen Figuren eigentlich?
Ulrich


Ulrich,
Die Kohn Masken sind etwa 18-19 cm hoch. Es gibt 6 verschiedene Masken. Die Thai Gods Modelle sind fast 35-40 cm hoch. Ich zeigte diese Modelle in Bremerhaven bei meinem World of Paperships Tisch und ich hatte viele sehr begeisterte Reaktionen und noch mehr, viele der Modelle fanden ein neues Haus. Durch meine Kontakte mit Prem, dem thailändischen Designer dieser Modelle, World of Paperships ist europäischer Distributor für diese Modelle. Schick mir einfach eine PM für weitere Informationen.

Theo, vielen Dank für die viele Information über die Geschichte und Meinung dieser Masken!

Jeroen van den Worm, World of Paperships.

Ulrich,
The Kohn Masks are about 18-19 cm high. The models of the Thai Gods are 35-40 cm high. I did show them in Bremerhaven at my World of Paperships table and I had many very enthousiast reactions and even more, many of the models found a new home. Through my contacts with Prem, the Thai designer of these models, World of Paperships ist European distributor for these models. Just sent me a PM for more information.
Theo, thanks a lot for all the background Information on these wonderful masks!
Jeroen van den Worm, World of Paperships.

Jeroen vanden Worm, World of Paperships.
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Dienstag, 9. Mai 2017, 16:35

Hallo Jeroen,
schön, dass Du den Kontakt zu dem thailändischen Designer hergestellt hast.
Ich finde auch, dass diese Modelle bei uns mehr Verbreitung finden sollten.
Und danke für das Kompliment zu meiner Nacherzählung des Ramakien-Epos, in dem die Maskenfiguren mitspielen.
Ich bin neben meinem Beruf als Pastor auch einer der ehrenamtlichen Museumsführer im Bangkoker Nationalmuseum, und erzähle diese unterhaltsame Geschichte dort regelmäßig.

Leider kann ich den Baubericht heute nicht fortsetzen, da ich (weder über Windows Explorer noch über Firefox) die zugehörigen Bilder (verkleinert auf 300 kb) hochladen kann. Vielleicht geht es ja morgen wieder. Auch Computer haben halt ihre schwachen Stunden ...

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Mittwoch, 10. Mai 2017, 06:36

Na schön, heute funktioniert das Hochladen der Bilder wieder (über Windows Explorer).
Dann kann ich auch meinen Baubericht fortsetzen:

Die Besonderheit des Maskenmodells von Phra Lak: der Held trägt eine thai-typische Spitzkrone, die den Chedis (Tempeltürmen) nachempfunden ist und den (hinduistischen) Götterberg Meru symbolisiert.
Wohl aus Stabilitätsgründen (das Modell soll ja auch ohne Klebstoff halten) wurde hier die Spitzkrone wie eine (viereckige) Pyramide dargestellt. Wenn ich das Modell noch einmal bauen würde, würde ich versuchen, die Pyramide zu einem Kegel umzuformen.
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Donnerstag, 11. Mai 2017, 15:39

Und schließlich folgt noch als Dritter im Bunde der „Bösewicht“, der Dämonenkönig Ravana (Thotsakan).
Die Arbeit mit den vorgestanzten Bauteilen und den Stecklaschen wird allmählich zur Routine.
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Freitag, 12. Mai 2017, 05:38

Auch Thotsakan trägt eine Spitzkrone (die wieder als Pyramide dargestellt wird) – mit der Besonderheit, dass in die Spitzkrone noch in zwei Etagen weitere Gesichter eingefügt sind.
Entsprechend besteht die Spitzkrone aus einigen Bauteilen mehr als bei der Maske von Phra Lak.
Typisch für die Dämonen sind schließlich die zwei Hauerzähne im Unterkiefer – die sind im Modellbogen bloß aufgedruckt, ich habe sie jedoch aus Restpappe gedoppelt und dreidimensional hervorgehoben.
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Montag, 15. Mai 2017, 12:04

Jetzt begannen die Nacharbeit an den drei Modellen:

Auch wenn die Einzelteile im Prinzip passgenau sind, waren doch bei den komplizierten verkanteten Durchstecklaschen an verschiedenen Stellen Spalten zu erkennen. Manche ließen sich mit einem Tropfen Sekundenkleber schließen, andere nur mit Ponal Holzleim verfüllen.

Außerdem stehen die drei Einzelobjekte für meinen Geschmack zu wackelig und zu ungeschützt. Also habe ich aus braun-schwarz lasierter Graupappe eine nach vorne offene Vitrine gebaut, in der die drei Maskenmodelle durch Schaschlikspieße fixiert stehen.
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Mittwoch, 17. Mai 2017, 17:29

Die schwarzbraune Vitrine wirkte aber dann als Hintergrund doch zu massiv. Auf der Suche nach einer Hintergrundtextur stieß ich reichen Fundus meiner Frau von in Thailand gekauften Tischdecken (ich spotte jetzt auch nicht mehr über ihre Kauflust …) ein passendes Ornament, das eingescannt und ausgedruckt an die Rückwand der Vitrine geklebt wurde.
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Donnerstag, 25. Mai 2017, 15:23

Wie schon die Khon-Maskenmodelle ist auch das folgende Modell aus einem Modellbaubogen der Firma Boxburi entstanden. http://www.nationmultimedia.com/news/sun…opping/30284530
Allerdings handelt es sich hier um einen „klassischen“ Modellbogen – das heißt alle Bauteile müssen ausgeschnitten und die Falzkanten vorgerillt und die Schneidekanten gefärbt werden. Auch arbeitet dieser Modellbogen nicht mit Durchstecklaschen. Ich habe den Bogen um die Hälfte verkleinert, so dass das Modell am Ende eine Höhe von 13,5 cm hat.

Das Vorbild des Modells ist der Hongsa-Vogel, ein goldener Schwan. Dieses Wesen entstammt ursprünglich der hinduistischen Mythologie (wo er Hamsa genannt wird) und ist das Reittier des Gottes Brahma (und seiner Göttergattin /weiblichen Kraft Sarasvati).
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wahnfried (26.05.2017)

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Freitag, 26. Mai 2017, 14:29

Ähnliche Laternen haben wir 2010 auf Koh-Samui auf der Straße zum "Little Bhudda" gesehen.
Faszinierend, was dort so an Kunst rumhängt.
Gruß,
wahnfried
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Schokolade ist gut gegen Zähne :D

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Samstag, 27. Mai 2017, 16:40

Hallo Wahnfried,
vielen Dank für die "Likes" und die Fotos!
Ich war beim Stöbern in meinen Thailand-Fotos auch überrascht, an wieviel verschiedenen Orten ich den Hongsa Hamsa-Vogel (meistens als Straßenlaternenhalter) gefunden habe. Gerne auch in der Nähe buddhistischer Tempel - immerhin ist dieser Vogel ja, wie schon erwähnt, Reittier der Weisheitsgöttin Sarasvati und damit auch für den Weg zur Erleuchtung zuständig. Aber daneben gibt es den Vogel auch in Schiffsform - etwa bei den königlichen Barken (siehe Beginn des Berichtes) oder auch als gottesdienstliches Gerät im Tempel.
Meine gezeigten Fotos stammen von Bangkok`s "grüner Halbinsel" Phra Padaeng und vom Bahnhof in Hua Hin.

Und weiter im Baubericht:
Das Ausschneiden der Bauteile ist unkompliziert, der Zusammenbau hat aber schon gewisse Ähnlichkeiten mit einem 3D-Puzzle. Auch die Zeichnungen der Bauanleitung ersetzen nicht das probeweise Zusammenfügen nach dem Prinzip Versuch und Irrtum.
Da ich der Stabilität solcher Hohlkörperfiguren ohne Innengerippe nicht traue, habe ich die Knickkanten von innen mit Ponal-Holzleim versteift – was sich allerdings bei manchen Teilen als kontraproduktiv erwies, wenn sich später herausstellte, dass der Falzwinkel dann doch ein anderer war als ursprünglich angenommen.
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Gustav (28.05.2017), Schildimann (29.05.2017)

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Montag, 29. Mai 2017, 17:31

Nach dem Zusammenbau der Figur habe ich die Klebekanten noch einmal von außen mit Ponal-Holzleim behandelt – zum einen, um die Stabilität zu verbessern, und zum anderen, um einige nicht ganz passgenau schließenden Klebekanten zu kaschieren.
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Unterfeuer (29.05.2017), Schildimann (01.06.2017)

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25

Mittwoch, 31. Mai 2017, 17:28

Es bleibt mir aucch weiterhin ein Rätsel, warum ich an manchen Tagen keine Bilder hochladen kann ...
Mal sehen, vielleicht geht es ja morgen wieder.

  • »theo modellbau« ist männlich
  • »theo modellbau« ist der Autor dieses Themas

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26

Donnerstag, 1. Juni 2017, 03:30

Schließlich habe ich noch aus schwarz gefärbter Graupappe einen quadratischen Ständer gebaut, durch den ich im rechten Winkel zwei Nägel gesteckt habe, die ihrerseits in die Beine des Modells gespießt wurden, und so die Standfestigkeit des Ganzen wesentlich verbessern.

Das Hintergrundfoto für das Modell stammt aus einem farbenfrohen Bangkok-Bildband.
»theo modellbau« hat folgende Bilder angehängt:
  • Baubericht Modellbau Thailand (50).jpg
  • Baubericht Modellbau Thailand (51).jpg
  • Baubericht Modellbau Thailand (52).jpg

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