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Andi Rüegg

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Samstag, 4. Februar 2017, 19:14

Panzerkreuzer "Admiral Nachimow", 1:200, Dom Bumagi

In der grossen Wundertüte, die Robi an das Schweizer Treffen mitgebracht hat, war für mich u.a. die Admiral Nachimow. Denn immer, wenn ich bei Dom Bumagi diese Art von Titelblatt sehe, kann ich nicht widerstehen.



Auch diesmal hält der Inhalt, was die Verpackung verspricht: nach der Beschreibung des Schiffes auf der inneren Umschlagseite folgen 6 Kartonbögen mit Teilen und 6 Papierbögen mit zu verstärkenden Teilen. Ein weiterer Papierbogen ist zur Hälfte mit eng zu rollenden Teilen gefüllt und zur andern Hälfte mit Schablonen. Der Druck ist sehr exakt und wunderschön: satte Farben, metallisch glänzendes UWS und wo sinnvoll Rückseitendruck. Die Teilezahl liegt mit rund 3000 plus ca. 600 Schablonen für ein Schiff von 51 cm Länge recht hoch, aber immerhin werden ja sogar die Feuerlöscheimer abgebildet.



Zum Schluss folgt die Bauanleitung: 15 Seiten mit Skizzen, wie ich sie liebe: klare Strichzeichnungen ohne die (meist sowieso viel zu dunkel gedruckte) Renderung. Alle Bogen sind A3.


"Wer seine Grenzen kennt, hat sie." (Jonathan Livingston Seagull)


im Bau: Kosmonawt Juriy Gagarin (Oriel) / USS Maine (HMV)
in letzter Zeit fertig gestellt:
Steam Boat Sabino (MB-Kartonmodell) / IJN Kaga (Dom Bumagi) / The Steamer Winans (Heinkel Models)

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mlsergey (06.02.2017)

Andi Rüegg

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Samstag, 4. Februar 2017, 19:39

Zunehmend schwer tue ich mich mit dem Trend, in den Skizzen der Bauanleitung Details abzubilden, die deutlich unter dem Baubaren liegen (natürlich mit Ausnahme von Glue me und Co.) und entsprechend meistens im Bogen auch nirgends vorhanden sind. Ich glaube ja jedem Konstrukteur, dass er das am Computer zeichnen kann, aber es verwirrt den Modellbauer und hat m.E. keinen Wert, da wohl höchstens ein verschwindend kleiner Teil dies als Input für mögliche Superungen verwenden wird. Zum Beispiel die Geschützlafette 22

,

die sich im Bogen dann so darstellt:



Man beachte z.B. die Zahnräder 22f und die Schablonenteile aX, die im Bogen so aussehen:



Ganz besonders deutlich ist dies beim Schutzschild 22d sichtbar, wo sich die tolle Skizze im Bogen auf ein kleines Rechteck mit eingedrucktem Kreislein reduziert (siehe Bogenausschnitt oben).




Sehr verwirrend und im Nachhinein witzig ist, dass ich beim Durchblättern des Bogens plötzlich auf Seite 7 fünf gelbe Kamine und beim nähern Zusehen den Namen "Askold" fand (plus daneben noch Aurora-Diana-Pallada).



"Aha!" sagte ich mir: "falsches Blatt eingeheftet!" und habe sofort Slawomir kontaktiert. Wie üblich sehr schnell hat er mir die Antwort von Dom Bumagi weiter geleitet: sie hätten bewusst einen Korrekturbogen für die Askold hier eingeheftet. Mit diesem Wissen habe ich dann auf Seite 11 weitere Teile der Askold nebst Erklärung (aber natürlich in Russisch) gefunden. Eine eher unübliche Art der Verteilung von Korrekturen :wacko:.

All das soll nicht davon ablenken, dass die "Admiral Nachimow" ein tolles Modell ist, das ich nur empfehlen kann.

Andi

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Samstag, 4. Februar 2017, 19:51

Ich glaube ja jedem Konstrukteur, dass er das am Computer zeichnen kann


... ja, eben und die Programme wie Rhino haben heute alle Möglichkeiten, jeden Furz zeichnerisch und in der 3D-Ansicht am Rechner wiederzugeben. Aber vielleicht wäre es hilfreich - einfach einmal ein Quadrat von 1 Millimeter mit auf den Monitor zu nehmen ... damit sich die Verhältnisse wieder der bastlerischen Realität anpassen. Nur mal so als Tip an die "durchgeknallten" und selbstverliebten Konstrukteure. Ich habe schon meinen Kopf nicht mehr ruhig bekommen, als ich die Löscheimer sah ...

mit einem lieben Gruß
Wilfried

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Andi Rüegg (05.02.2017), Matthias Peters (05.02.2017)

Zaphod

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Samstag, 4. Februar 2017, 20:23

Hallo Andi,

vielen Dank für die Vorstellung !

Die "Admiral Nachimov" habe ich auch liegen und teile Deine Ansicht, was die Baubarkeit etlicher Teile angeht. Diese Zahnräder kann ich nicht ausschneiden, d.h. der Versuch würde so bescheiden ausfallen, dass ich es bei der aufgedruckten Variante belassen würde.
Dennoch kann ich den hyperdetaillierten Zeichnungen etwas abgewinnen, es ist für mich so, als würde ich zusätzlich zum Baubogen eine Dokumentation mit Zeichnungen zum Original bekommen.

Die Askold habe ich noch von Oriel liegen, deswegen habe ich auf die von Dom Bumagi verzichtet, leider scheint Dom Bumagi vor allem die Russen rauszubringen, die bei Oriel schon mein Lieblingskonstrukteur, Herr Kustov, entworfen hat, dabei gäbe es etliche Russen von Oriel, die ich sofort durch einen DB-Bogen ersetzen würde. Bei der Pallada/Diana/Aurora scheint ein Beiboot gefehlt zu haben, eine nette Korrektur, ich würde mir aber wünschen, dass man außen auf den Umschlag druckt, dass er Korrekturbögen enthält, bin mich auch nicht sicher, ob Dom Bumagi diese Bögen auf der Homepage zur Verfügung stellt.

Zaphod

Bernhard

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Dienstag, 7. Februar 2017, 00:25

Ich fuer meinen Teil mag die ueberdetaillierten Montageskizzen. Sie vermitteln, was die Micropapierschnitzel eigentlich darstellen sollen. Eine saubere Zeichnung erhellt mehr als jede Bauteiltabelle (- besonders wenn sie in Russisch oder Ukrainisch daherkommt.) Ich kann dann immer noch sebst entscheiden, ob ich ein Teil weglasse, so verwende wie vorgesehen oder gar mit einem eigenen Nano-Ersatzteil supern moechte.
Was das in der Skizze eingekreiste Teil "22d" betrifft, da hat wohl mal wieder der Fehlerteufel zugeschlagen. Auf dem Bogen ist das wohl eher durch Teil 22c vertreten. Wo das Rechteck mit Kreislein hinkommt muss man wohl selber herausfinden.
Gruss
Bernhard
Ewig währt am längsten.

Andi Rüegg

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Dienstag, 7. Februar 2017, 09:08

Hallo Bernhard

Mit dem Teil 22c hast du sicher recht. Das ist mir nicht aufgefallen, wohl weil meine Sicht wohl schon so auf die Diskrepanz Zeichnungen/Teile eingeengt war :thumbdown:.

Danke und Gruss
Andi

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