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haduwolff

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Dienstag, 3. März 2009, 19:47

Pantographen oder so...

Moin zusammen,

...diese Dinger, die Pantographen genannten Stomabnehmer NERVEN...

Die Einzelteile hab ich geknipst, die Funktion ist klar, ich wollte die Teile beweglich machen. Mit den Federn und allem drum und dran.

Alles funktioniert, alles tuts, aber ich muss noch so einiges ändern, denn er klappt nicht gleichmässig auf. Hmmm, oder ich machs halt starr und optisch besser....

Euer
Hadu....genervt...
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Thunderpig

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2

Dienstag, 3. März 2009, 20:29

RE: Pantographen oder so...

Hallo haduwolff,

nicht die Flinte ins Korn werfen! Der Anfang sieht doch gar nicht schlecht aus & ich selbst hätte Interesse an funktionstüchtigen Pantographen!

Ich glaube bei dir fehlt einfach eine Einrichtung die den Stromabnehmer nach oben öffnet, schau mal mein Bild. Der ist zwar (leider) nicht beweglich, aber das Teil im Kreis dient denke ich dazu den Pantographen nach oben zu öffnen. Weiterhin kann ich mir vorstellen das die Federn unabhängig an dem einen Ende ziehen und an dem anderen ziehen, soll heissen das jeweils eine Feder an einem Ende am Arm befestigt ist und am anderen Ende fest am Pantographen.

Hier das Bild, gruss Thunderpig.
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MichiK

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3

Mittwoch, 4. März 2009, 09:16

Moin Hadu,

was Dir fehlt ist nicht was Thunderpig eingekringelt hat (diese Federn bewirken nur, daß auch der eigentliche Schleifbügel stramm steht), sondern vor allem die Anlenkung unten. In Worten kann ich's nicht recht ausdrücken, aber auf Thunderpigs Bild ist es eigentlich offensichtlich: Der lange Drahtbügel der vor den Federn die beiden unteren Arme verbindet ist das Geheimnis!

Michi
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René Pinos

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Mittwoch, 4. März 2009, 09:40

Hallo Hadu,

Du musst lediglich die Federn einmal am Rahmen und einmal am Hebel befestigen und nicht beide Hebel mit den Federenden.

Servus
René
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haduwolff

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5

Mittwoch, 4. März 2009, 19:51

Anschlag..

Moin zusammen,

das Problem ist gelöst. Michi, im Prinzip hast Du recht, allerdings ist das bei der 94er anders gelöst. Im Inneren der Gestänge ist eine Hebelkonstruktion, die dieselbe Funktion erfüllt. Die habe ich aber nur als stehende Konstruktion angedeutet, um die Anschläge zu "tarnen".

Ich habe einfach Anschläge gemacht, die die Scheren in etwa der richtigen Höhe festhalten. Runterdrücken - hält! Den breiten Schleifer muss man halt richtig hinbiegen, aber das geht gut.

Wenn die Lok nun unter der noch zu lötenden Oberleitung steht, federn die Pantos schön auf dem richtigen Mass.

Übrigens...zumeist läuft eine E-Lok mit einem Panto, ausser die Verdrahtung der Fahrleitung ist so unregelmässig auf der Strecke, um den Kontakt über zwei Schleifer zu halten.

Wenn einer ausgefahren war, dann immer der vordere in Fahrtrichtung, um den Funkenflug in Richtung der Waggons gering zu halten, was bei Tankzügen o.ä. Sinn macht.

So, nun zu den Einzelheiten eines Fahrdrahtes.

Euer
Hadu
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Mittwoch, 4. März 2009, 20:31

Hallo Hadu,
die Pantographen werden nur bei Autotransportzügen, Planen und Gefahrgut in Fahrtrichtung Vorne ausgefahren. Im Regelfall muss der hintere Pantograph genutzt werden, da beim einem Verlust des Pantographen die Lok zu stark beschädigt wird (Verlust beider Pantographen), um noch selbst weiter zu fahren. Bei Doppeltraktion immer die beiden äußeren Abnehmer, da die Scheibe der zweiten Lok durch Funkenflug beschädigt werden kann.

Gruß

Michael
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haduwolff

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7

Mittwoch, 4. März 2009, 21:18

....aha...

Moin zusammen,

aha, auch einleuchtend, Micha. Ich bin mit den E-Loks eh in Neuland für mich vorgestossen...spannende Thematik, danke. ;)

Gruß
Hadu
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Waeschens

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Mittwoch, 4. März 2009, 22:37

RE: ....aha...

Zitat

Original von haduwolff
...spannende Thematik, danke. ;)

Gruß
Hadu


Ja, ist schon spannend. Bei Gleichstrom werden beide ausgefahren. Beim Warmparken einer Lok grundsätzlich auch. Google mal danach, da hast du tagelang zulesen. :-))

Aber mach dir nichts draus, ich habe das auch nur durch Zufall von einem Lokführer erfahren.


Gruß

Michael
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