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Heiner

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Samstag, 31. März 2012, 10:06

ORP Garland, JSC, 1:400

Moin, alle miteinander!



Erinnert sich noch jemand an Lubitsch´s "Sein oder Nichtsein" von 1942? Im Verlauf des Filmes nach dem "berühmten polnischen Schauspieler, Joseph Tura" gefragt, erwidert Gestapo-Chef Obergruppenführer Ehrhard "Was der mit Shakespeare macht, machen wir gerade mit Warschau." In diesem Sinne mache ich mich über ein polnisches Modell her, die ORP Garland - tschuldigung (przepraszam). Sie hätte besseres verdient...



Das Vorbild war ein Zerstörer der G-Klasse und hat mit einem Schwesterschiff zusammen als einziges von 8 Schiffen dieses Typs den zweiten Weltkrieg überstanden, im Gegensatz zu ihrer wohl berühmtesten Schwester, der HMS Glowworm. Im Jahr 1940 an die polnische Marine ausgeliehen, hat sie wohl als einzige Leihgabe ihren englischen Namen behalten und nur den Präfix "ORP" (Schiff der polnischen Republik) erhalten.
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Samstag, 31. März 2012, 10:33

Das Modell, wie auf dem Titelblatt ersichtlich, kommt mit 2 weiteren Schiffen, der ORP Slazak (hier fehlen mir jetzt die polnischen Schriftzeichen...) und dem Kutter "Korab", was mir im Moment gar nichts sagt. Von den Rümpfen her könnte man mit entsprechendem Umfärben aus den Teilen der Garland auch die Slazak bauen und umgekehrt, trotzdem scheinen sie zwei verschiedenen Schiffsklasse anzugehören. Weiß da jemand zufällig etwas näheres?







Beide, die Garland, wie auch die Slazak, gehen eindeutig nicht als "graue" Flotte durch :thumbup: , bieten sich also sehr an, wenn man mal ein bißchen Farbe in die Kriegsschiff-Sammlung bringen möchte.
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Wiesel

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Samstag, 31. März 2012, 10:52

Hallo Heiner,

sind Teile des Decks tatsächlich etwas "rosa" ?
Ich vermute mal, dass das der Scanner umgefärbt hat?


.
Bis die Tage...

Helmut


"Die Menschheit läßt sich grob in zwei Gruppen einteilen: in Katzenliebhaber und in vom Leben Benachteiligte."
Francesco Petrarca


Im Bau: CAP SAN DIEGO (roko)

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Samstag, 31. März 2012, 10:53

Jeder hat mal klein angefangen, deshalb der Maßstab 1:400. Der Vorteil: wenn man sich da erst mal dran gewöhnt hat, kommt einem 1:250 riesig vor und alle Kleinteile verlieren plötzlich ihren Schrecken.



JSC ist ja berühmt dafür, vieles etwas anders zu machen, als wir das gewöhnt sind, deshalb kommt der Rumpf hier als Wanne daher: Teil 1, ein Teil - mehr ist das erstmal nicht. Lustigerweise ist die Lage der Spanten entsprechend der Druck- und Knickrichtung außen angebracht, also an einer Stelle, wo die Markierung nun gar nichts nützt. Mein erster Gedanke war, die Linien mit einer Lampe unter der Schreibtischplatte durch zu pausen, was aber mangels ausreichend starker Lampe nichts brachte.

Obwohl ich bei einem Schiff Löcher unter der Wasserlinie für keine gute Idee halte, habe ich hier also die Linienenden mit Nadelstichen markiert und auf der Rückseite dann nachgezeichnet.
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Samstag, 31. März 2012, 11:00

Moin, Helmut!



Richtig, ich halte das Deck für grau mit grünen Flächen.



Die Schweine-Farbe ist wahrscheinlich ein Gemeinschaftsprodukt von Fujitsu, GIMP und mir - der Scan war völlig verblasst, also habe ich mit Weißabgleich und Kontrast gespielt. Dass dabei rosa herauskommt, muss man mir aber immer erst sagen, ich hab´s nicht so mit Farben... ?(
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Henryk

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Samstag, 31. März 2012, 11:12

Hallo Heiner,
wenn Du zu den linguistischen Puristen gehörst, kannst Du das Wort Slazak „austauschen“;
Ślązak
Übrigens; das kann man auch selbst herstellen, wenn man darauf Lust hat, mit „Einfügen“ und „Symbol“.
Herzlichste Grüße
Henryk

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Samstag, 31. März 2012, 11:13

Für mich - Thema Farben hatten wir ja gerade - ist außerdem eine Premiere, in das schmutzige Geschäft mit dem Kantenfärben einzusteigen. Blau und schwarz traue ich mir noch zu, Grün-Anteile nehme ich nach dem, was auf dem Aquarelstift steht - wird schon stimmen, und wenn nicht: ich seh´s ja nicht...


Was ich natürlich nicht übersehen kann, ist die blöde Panne an backbord. Einmal mit dem Pinsel ausgerutscht, schon ist die Laune versaut, und der Rumpf ist es auch :cursing: . Bei Plastik kann ich es ja noch abwischen, wenn´s frisch ist, aber hier muss ich wohl damit leben. Einziger Trost: bei einem kleinen Schiff ist es ja eigentlich auch nur ein kleiner Fleck :rolleyes:. Vielleicht kommt also nach der Premiere mit den Kanten noch die Premiere mit dem Diorama; ich sehe vor meinem inneren Auge einen schweren Brecher an die Bordwand schlagen, auf D-MAX bei den Krabbenfischern kommen alle Naslang solche Brecher über.
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Samstag, 31. März 2012, 11:19

Moin Henrik!




Dziękuję! Klar, mit Word, aber das ist ja geschummelt, ich schreib doch im Internet...
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Samstag, 31. März 2012, 11:29

So, um das jetzt nicht ausufern zu lassen (wir sind immer noch bei Teil 1) noch die letzten Bilder von gestern abend Die Bughälften habe ich mit einer Lasche verklebt und will dann den Spanten von hinten nach vorne das ganz in Form bringen. Bisher passt alles sehr gut...

Ich muss aber auch schon jetzt um etwas Geduld bitten, ich bin nicht gerade der schnellste Baumeister, und ich komme in der Woche nicht viel zum Bauen. Außerdem habe ich ein anstrengendes Fitness-Programm, jedes Teil, das kleiner ist als 3 mm, fällt mir nämlich grundsätzlich mindestens einmal runter; neulich habe ich fast eine halbe Stunde auf allen Vieren nach einem Anker gesucht, wie ihn die Garland später auch bekommen wird. Das dauert dann...
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Samstag, 31. März 2012, 11:39

Hello Heiner
Oh . . . ! it is green, unique :D
The work is very good, except for a few holes, you should handle it (using the tool) :whistling:
Greetings from Vietnam

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Samstag, 31. März 2012, 11:59

Hello tT!

Well, greetings back to Vietnam, and thank You for Your kind appraisal. You are absolutely right, I do have to work on these holes, but this is nothing, than I can´t fix later on as well. Somewhere I have a small drill, that might do the job, when I am up to it - my handycraft still requires a lot of study!

And the colour - well, I like the thought, that this might have a lift off and be a part of the RAF...
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haduwolff

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Samstag, 31. März 2012, 12:56

Fleck?

Moin zusammen,

wegen eines Flecks in der Farbe mach Dir keine Sorgen!

Im Gegenteil, pack schon mal den Pinsel und die Rostfarbe aus, denn die Einsatzgeschichte der Garland besteht aus Konvoidienst, Konvoidienst und nochmal Konvoidienst. Mittelmeer, Nordatlantik, Mittelmeer, Mittelatlantik, von Afrika bis zum Nordmeer.

Und wie jedem geschundenen Geleiter war wenig Gelegenheit zum Farbewaschen...
Schau mal bei Gelegenheit Bilder von Hochseefischern an.

Gruß
Hadu
Meryl Streep: "Wenn die Mächtigen ihre Position benutzen, um andere zu tyrannisieren, dann verlieren wir alle"

http://interscalestolberg.jimdo.com/


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Samstag, 31. März 2012, 15:02

@ Hadu: ein bißchen Rost und Gammel schadet nicht wirklich, nicht? Mal sehen, danke für den Tip. In 1:400 will das aber gut dosiert sein, und dann sollte ich vielleicht auch eher deckende Akrylfarben nehmen als Aquarellstifte, oder?







Ich hatte ja schon einige wirklich clevere Ideen in meinem Leben, allerdings erinnere ich mich nicht so genau, welche. Leider war der Gedanke, den Bug vor Anbringung der Spanten zu verkleben keine davon war. Der Bugspant (Teil 10) wird nämlich nicht horizontal geknickt, wie die anderen, sondern senkrecht und öffnet sich zum Bug hin mit zwei wunderbaren Laschen, um die Bordwände dort daran zu befestigen (Photo kommt heute abend nach). Wenn man den Bugspant sauber auf dem dahinter liegenden Spant 9 ausrichtet und beide dann als eine Baugruppe einsetzt, hat man auch eine hohe Wahrscheinlichkeit, einen senkrechten Bug zu bekommen, wovon ich bis heute träume.







Außerdem soll man wohl besser keine Teile verkleben, die vom Kantenfärben an den Klebestellen noch feucht sind, heute früh sah der Bug jedenfalls aus, als ob er nach der Kollision mit einem Konvoifrachter aufgeplatzt wäre. Ich hoffe allerdings, dass ich das Malheur noch hinbekomme, sonst muss ich umarbeiten auf Bauzustand 1968 (beim abwracken). Das wäre vielleicht sogar wirklich mal ein interessantes Thema für ein Diorama... je nach Grad des Abbruchs außerdem für Anfänger geeignet, eine Handvoll Metallplatten ist dann der ganze Rest, der bleibt. Aber so weit bin ich noch nicht!
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Samstag, 31. März 2012, 16:44

Moin Heiner,

ich habe die Erfahrung gemacht, daß die Buglaschen eher stören als hilfreich sind.
Bisher habe ich diese Teile immer weggeschnitten, da der recht "massive" JSC-Karton sich an diesen Stellen oft selbst im Wege ist.
Insbesondere bei den doch recht scharfen Steven. Wenn doch eine Klebefläche nötig werden sollte, bleibt immer noch das Anfertigen von Laschen aus dünnerem Karton.

Zu deiner Frage der Schiffstypen:
Beide Schiffe gehören zwei völlig verschiedenen Typen mit unterschiedlichen Aufgabenspektren an:
Während die G-Klasse noch ein "klassischer" Zerstörer war, schnell, relativ schwer bewaffnet, ist die Hunt-Klasse (Slazak) von vornherein als Geleiter entwickelt worden.
Die (Flotten-)Zerstörer waren eher eine Offensivwaffe und für den meist langsamen Geleitdienst nicht besonders geeignet. Die auf Geschwindigkeit ausgelegten Maschinen und Schiffskörper hatten im Konvoidienst, besonders bei rauhem Wetter, ein schlechtes Seeverhalten.
Aus dem Grund wurde z.B. die Hunt-Klasse entwickelt. Diese Schiffe waren kleiner und langsamer, wesentlich schlichter und stabiler konstruiert.
Allerdings ließen sie sich auch schneller bauen und waren auch günstiger im Unterhalt (Besatzung, Treibstoff, etc.)

Gruß
Peter

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Samstag, 31. März 2012, 17:23

Danke, Peter, mit den Klebelaschen komme ich langsam auch dahinter...



Und was die Schiffstypen angeht danke für die Info. Ich habe mit der Ślązak verglichen und muss zurückrudern: der Rumpf der Garland ist deutlich länger und hat auch einen nicht so ausgeprägten Deckssprung, ich habe also Blödsinn erzählt, was die Rümpfe angeht.
Allerdings ähneln sie sich vom Zuschnitt schon noch sehr stark.


"Was der mit Shakespeare macht,..."




Nun, offenbar habe ich Mist gebaut. Der Gedanke war eigentlich, dass ich an Heck und Bug verzugsfrei die Bordwände verbinde, dann mit den Spanten aussteife und das ganze dann mit dem Bug- und Heckteil der Bodenplatte verklebe. Obwohl das Modell keinen Längsspant hat, sollte der Bananeneffekt eigentlich ausbleiben. Voraussetzung hierfür wäre aber gewesen, dass ich mir an den Bordwänden innen schon die Position der Spanten markiert hätte, um die richtig positionieren zu können, was ich nicht gemacht habe. Damit bleibt jetzt aber nur, alles wieder aufzumachen (wie hieß der letzte Film mit Christoph Walz? "Der Gott des Gemetzels"? - MUSS ich sehen...) und genau anders herum zu arbeiten: Bordwände aufklappen, Spanten auf der Bodenplatte einkleben, ausrichten, dann zum Schluss Spant für Spant von der Mitte her nach vorne und hinten die Bordwände ankleben. Ganz traditionell eigentlich.



Wo ich hingegen keinen Mist gemacht habe, auch wenn es nicht passt, ist der Bugspant, der nicht an Teil 9 passt: er ist nach oben gut 2 mm zu kurz und bietet dem Deck trotz Klebelaschen keine Auflage. Da dies allerdings verdoppelt wird und an der Bugspitze ohnein keine große Spannweite überbrücken muss, wird daraus kein Schaden entstehen. Vielleicht nutze ich den Platz sogar für ein Stück Ballast, das den Bug unten hält, mal sehen...



Für heute muss ich aber Schluss machen, der Bau geht hoffentlich irgendwann nächste Woche weiter...
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Donnerstag, 5. April 2012, 12:31

So, ein bißchen gehts weiter. Der Bug ist durch Kantenfärben, Bastelleim statt UHU auf der Bodenplatte ( :wacko: :wacko: :wacko: ) und Verschlimmbesserungen mitwieder abgeschnittenen Klebelaschen so richtig außer Form geraten, die Bodenplatte schlägt Wellen und jeder Spant steht in eine andere Richtung. Also erstmal Längsspanten rein, die strecken die Bodenplatte wieder und richten die Querspanten außerdem in der Senkrechten aus.
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Donnerstag, 5. April 2012, 12:37

Dann den Steven senkrecht biegen. Das ist der Teil, den ich noch jedesmal verhunze, irgendwie bin ich genetisch nicht in der Lage, an einem Modell mal sauber eine einzige Richtung als "Senkrechte" durch zu halten. Ideal wäre natürlich, wenn die dann auch noch auf waagerechtem Untergrund zum Erdmittelpunkt zeigt, aber daran arbeiten wir später noch. Habt Ihr eigentlich einen Trick, mit dem Ihr ab der zweiten Etage vom Hauptdeck aufwärts die Richtung findet, oder bin ich der einzige, bei das mit dem Augenmaß schiefgeht?
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Donnerstag, 5. April 2012, 13:03

Als nächstes die Bordwände. Ich möchte bei der Gelegenheit "meinen Freund" vorstellen, ein schönes Beispiel dafür, dass nichts so daneben ist, dass es nicht doch noch im Modellbau irgendeinen Nutzen bringen kann. Als ich vor Jahren zu Weihnachten ein Maniküreset bekam, war die Überraschung jedenfalls authentischer, als die gezeigte Freude... 8| :wacko: :rolleyes:







Tatsächlich aber war das Geschenk genial; den Nagelhautschieber möchte ich inzwischen nicht wieder hergeben: rillen, runden, knicken, markieren, andrücken (gerade Klebelaschen in engen Winkeln) - alles mit einem Stück, das außerdem noch gut in der Hand liegt.







Die Bordwände trocknen gerade an den Spanten 7 bis 4 an, danach kommt der Bug Stück für Stück, anschließend das Heck. Mit etwas Glück habe ich heute abend den Rumpf zu.
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Donnerstag, 5. April 2012, 15:01

Schiet!







Hier ist jetzt eigentlich alles schiefgelaufen. Wie sich gezeigt hat, habe ich die Spanten zwar wirklich sauber ausgeschnitten (ehrlich!), aber an den Spanten 7, 8 und 9 zu viel Leim genommen; beim Pressen ist er nach außen gedrückt worden und hat teilweise die Laschen verbunden, die an einer Knicklinie auseinander geklappt werden sollten, jetzt aber zusammen halten und die Spanten so über die Bodenplatte hinaus verlänger. Also freehand abschneiden, was aber der Form der Bordwände nicht gerade gut tut. Weiterhin habe ich offenbar die Querspanten gerade am Bug nicht sauber paralel ausgerichtet.Beides zusammen führt dazu, dass die Bordwand steuerbord zu weit nach außen gedrückt wird (wo ich ohnehin schon wegen "Reparaturen" den Halt einiger Klebelaschen verloren habe) und backbord nicht weit genug "ausbaucht", wodurch sie außerdem am Steven zu lang ist. :pinch:







Der Bugspant (Teil 10) bringt mich schließlich völlig aus dem Konzept. Dass er zu niedrig ist, habe ich schon geschrieben, aber nun ist er auch gut 3 mm zu lang (obwohl ich da auch schon die Klebelaschen abgeschnitten hatte, die man auf den ersten Bildern noch "pfeilförmig" sehen kann) und schaute zwischen den Bugwänden so weit hervor, dass ich bei deren Anbringung die Klammer daran festmachen konnte. Wären nicht an den Rändern die Laschen für Deck und Bodenplatte angebracht, ich würde langsam daran zweifeln, ob ich hier nicht irgendwie 90 Grad verkehrt eingebaut habe, aber dann hätte die Form des Stevens nicht mehr zu den Bordwänden gepasst. Hier reklamiere ich einen Konstruktionsfehler für mich, zumal beim losen Auflegen Teil 11 (zum aufdoppeln des Decks) zeigt, dass "meine" Länge stimmt, es müsste sonst ja auch 3 mm länger sein.







Wenn ich das Deck drauf mache, die Kanten gerade male und nicht zu genau hinsehe, wird es gehen, und die Bordwände werden beim Anklebenauch noch ein bißchen in Form gebracht. Trotzdem blöd, eigentlich wollte ich ein Schiff zum hinsehen bauen, nicht zum "nicht-so-genau"-hinsehen.
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Donnerstag, 5. April 2012, 20:04

Hallo Heiner,

der Minizerstörer bereitet anscheinend doch Maxikopfschmerzen ... ;)

Ich habe bei meinem Bogen mal nachgemessen - am Bugspant 10 fehlen in der Tat bis zu 1mm in der Höhe.
An der hinteren Kante, die an den Querspant 9 anschließen soll, fehlen knapp 1 - 1,5mm, an der Vorkante ergibt die Differenz zum Steven bei mir immerhin noch ca. 0,5mm.
Die Länge kommt aber hin, wenn ich exakt an den Markierungen auf Bodenplatte und Deck messe. Das Gleiche gilt für die Querspanten.
Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob die (nicht unerhebliche) gedoppelte Kartonstärke der Spanten 9 + 10 mit den Linien, und den daraus resultierenden Abständen, konform geht, und nicht evtl. dadurch schon ein potenzieller Kinken in der Grundkonstruktion eingebaut wurde.
Daraus ließe sich vielleicht auch der Überstand des Spantes am Steven ableiten.

Wenn die Decksteile nun halbwegs mit den Bordwänden in Einklang gebracht werden können, d.h. die Dimensionen des Rumpfes stimmen, würde ich den Spantüberstand am Steven abschneiden und farblich "verstecken" und erstmal weiterbauen.
Eine evtl. Asymmetrie der Bordwände wird später nicht mehr so auffallen, wenn die Aufbauten und anderes "Gedöns" an Bord sind.

Gruß
Peter

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Freitag, 6. April 2012, 06:53

Hallo Heiner,

sind Teile des Decks tatsächlich etwas "rosa" ?
Ich vermute mal, dass das der Scanner umgefärbt hat?


.

Hoi Helmut,

Hat es auch als Tarnung gegeben, hat mit Dämmerungsumstände zu tun, ich werde mal herausfinden was die measure-Zahl ist,

groetjes,
Gert

P.S. ORP Garland fuhr später als Hr.Ms.Marnix bei der Koninklijke Marine. Marnix van St.-Aldegonde wird im Allgemeinen angesehen als Dichter vom "Wilhelmus, ein christliches Lied nach Chartres", Nationalhymne
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Freitag, 6. April 2012, 11:45

Moin Heiner,
Hallo Günter,

die Höhendifferenz in den Bauteilmaßen der vorgenannten Spanten habe ich am gedruckten Bogen gemessen, sie ist also vorhanden.
Ich wollte auch keinesfalls unterstellen, daß das Modell nicht zu bauen ist, mitnichten.
Heiners "Problem" mit dem nach vorn überstehenden Bugspant dürfte auch nicht unmittelbar mit der Höhendifferenz desselben zu tun haben. Der Bugspant soll meiner Ansicht nach nur zur Formgebung des Stevens dienen.
Deshalb habe ich die Vermutung geäußert, daß der Überstand durch den eingeklebten, gedoppelten Spant 9 erzeugt wird. Der JSC-Karton ist unbestritten recht dick. Setze ich den Spant hinter, auf oder vor die Markierung, macht das schon was aus.

@ Gert
... der Farbton nannte sich Mountbatten Pink

Gruß
Peter
:D

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Freitag, 6. April 2012, 16:09

@ Peter: Danke für´s Nachmessen, das beruhigt mich doch ein bißchen. Ich denke auch, dass Deine Vermutung zutrifft mit dem gedoppelten Spant 9. Ich hatte sichergehen wollen, dass der Bugspant 10 wirklich gerade und senkrecht auf Teil 9 steht, deshalb hatte ich beide zusammengeklebt und dann als Baugruppe auf die Bodenplatte gesetzt, da kann ich schon die Markierung verpasst haben - wenn die denn überhaupt gestimmt hat; die Markierung selbst hatte ich ja auch schon von Hand von hinten nach vorne übertragen; einmal den Bleistift falsch gehalten, schon rutscht die Marke eine Strichbreite weiter nach vorne. Wahrscheinlich hat sich am Ende einfach alles addiert.

@ Günter: nimm mich nicht wirklich ernst, wenn die Grundstimmung leicht negativ wirkt. Ich halte nach wie vor sehr viel von JSC und baue sie gern. Mal ehrlich: ausschneiden, zusammenkleben, und alles ist schick - wo bleibt da des Deutschen liebstes Hobby, klagen auf hohem Niveau? Das Modell ist auch keineswegs unbaubar, schon gar nicht, weil ich gewisse Schwierigkeiten mit dem zusammenpassen habe, die Konstruktion ist sicher besser als der betroffene Modellbauer, nur eben auch nicht fehlerfrei. Außerdem: am Ende geht es um ein paar Milimeter bedruckten Papiers, die ich abschneiden kann, die keiner mehr sieht, wenn das Deck drauf ist und die im Umkreis von mindestens 30 km um mich herum auch niemand wirklich sehen wollte.

Das gilt übrigens auch für das nächste Problem(-chen). Beim Anpassen des Decks will Spant 7 eine große Welle machen; er steht deutlich zu weit hoch. Ich habe den Knick zur Bodenlasche genau auf der Linie gerillt, so dass zur Höhe des Spants wahrscheinlich noch die Materialstärke der Bodenlasche dazu gekommen ist. Ich finds nur insofern komisch, als ich die anderen Spanten genauso gebaut habe und die passen. Ich denke, in der Größe braucht man am Ende die Laschen sowieso nicht, beim nächsten "400er" schneide ich sie von vornherein ab. Was hier auch für den Überstand gilt...
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Freitag, 6. April 2012, 16:48

Der Karton, die Schere, das Problem -gelöst? Naja, nicht ganz. Spant 7 ist zu breit geworden, weil mir die Laschen für die Bordwände verklebt sind, so dass ich sie nicht weit genug auseinanderklappen konnte. Ich hätte sie besser abgeschnitten. Jetzt allerdings sind sie mit den Bordwänden verklebt, und beim Auflegen des Decks tut sich plötzlich ein Loch auf, von dem ich noch nicht ganz sicher bin, wie ich es schließe. Außerdem werfen die Bordwände Wellen, was auch nicht so schön ist.
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Freitag, 6. April 2012, 16:58

Hallo Heiner,

Schöne Arbeit! Und ...

Mit freundlichen Grüßen,

Cris
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Freitag, 6. April 2012, 18:13

Hi Chris!

Thanks for Your appraisal, especially, as I am much more impressed by Your works of art than by my snippets.

By the way: Happy Easter, everyone
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eskatee

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Freitag, 6. April 2012, 22:08



@ Gert
... der Farbton nannte sich Mountbatten Pink

Gruß
Peter
:D
Aha, in Soislieden habe ich bei Wilfried (Landwirt, leidenschaftlicher Jäger) und Anhang gearbeitet. Als Hilfeleistung gab es auch noch den Bärenstarke junge Wilfried (Arbeitnehmer Kaliwerke). Die Gattin von Wilfried der Große hatte als Familienname Battenberg, hat direkte Beziehung auf Hugenotten und Mountbatten. Schlepper: John Deere Lanz (2 Stück). Einer meiner Brüderchen hat einen Hupenferngespräch geführt mit Leute von "drüben" auf Zweitaktmotorräder. Wettervorhersage brauchte man da nicht. Auch vom hochdekorierten Hernn Jaek oder Jaeck habe ich den Schlepper gefahren, vierzylinder JD-Lanz. Pony Max. Onkel Arnold hat da seinen neuen Rasenmäher mal ausprobiert. Wildtollwutwarnung (Lyssa). US-personnel begegnet. Hihihi, hahaha, the Laughing Gnome, Burp, Pardon, Davie Jones and the King Bees. Ob ich da noch Bilder habe irgendwo, vielleicht in Appingedam, K.ter Laanstraat, Groningen, Nirgendwo Leckerer (NL).

groetjes,
Gert
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eskatee

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Freitag, 6. April 2012, 22:19

Hi Chris!

Thanks for Your appraisal, especially, as I am much more impressed by Your works of art than by my snippets.

By the way: Happy Easter, everyone

Hast du auch schon Ostereier? :D
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Heiner

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Samstag, 7. April 2012, 08:39

Aha, in Soislieden habe ich bei Wilfried (Landwirt, leidenschaftlicher Jäger) und Anhang gearbeitet. Als Hilfeleistung gab es auch noch den Bärenstarke junge Wilfried (Arbeitnehmer Kaliwerke). Die Gattin von Wilfried der Große hatte als Familienname Battenberg, hat direkte Beziehung auf Hugenotten und Mountbatten. Schlepper: John Deere Lanz (2 Stück). Einer meiner Brüderchen hat einen Hupenferngespräch geführt mit Leute von "drüben" auf Zweitaktmotorräder. Wettervorhersage brauchte man da nicht. Auch vom hochdekorierten Hernn Jaek oder Jaeck habe ich den Schlepper gefahren, vierzylinder JD-Lanz. Pony Max. Onkel Arnold hat da seinen neuen Rasenmäher mal ausprobiert. Wildtollwutwarnung (Lyssa). US-personnel begegnet. Hihihi, hahaha, the Laughing Gnome, Burp, Pardon, Davie Jones and the King Bees. Ob ich da noch Bilder habe irgendwo, vielleicht in Appingedam, K.ter Laanstraat, Groningen, Nirgendwo Leckerer (NL).



8| 8| 8| ... äh - wibidde?

Das (hoffentlich) größte Ei habe ich mir jedenfalls schon selbst gelegt, jetzt muss ich es nur noch verstecken . Mit dem nächsten Bauteil dann vielleicht auch in Churchill Rouge oder Mountbatten Pink :cool: .
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Samstag, 7. April 2012, 13:31

Moin Günter!

Einverstanden mit dem was Du sagst, nur - hab ich mich denn negativ über das Modell geäußert? Mir ist jetzt wirklich nicht klar, wo ich eine Wertung des Bogens vorgenommen habe, ich dachte ehrlich, ich mache mich hier selbst zum Pfosten, weil ich Probleme habe, über die ich bisher sonst in Bauberichten nichts gelesen hatte. JSC ist toll, das Modell schön, aber ich habe es eindeutig unterschätzt, und wenn ein Anfänger (zu denen ich mich weiter zähle) danach sagt: blödes Hobby, da klebe ich doch weiter meine Plastikmodele,da passt wenigstens alles, ist doch auch nichts gewonnen, oder? Und - nimm es bitte nicht als Kritik am Bogen, aber am Heck habe ich gerade die Bordwände back- und steuerbord auch wieder um je gut 1-2mm gekürzt, weil sie zu lang waren - kein Joke. Ist das jetzt negativ?
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Samstag, 7. April 2012, 15:41

JSC Modelle

Hallo Heiner,

so wie ich es sehe, liegen deine ganzen Probleme daran, dass Du das Schiffchen falsch herum baust! Die JSC Modelle haben üblicherweise keine Bodenplatte, d. h. die weiße Fläche, die bei deinem Bau unten ist, ist in Wirklichkeit das Deck, bzw. das bedruckte Dech wird darauf aufgeklebt. Seitlich sind die Bordwände und von unten werdern die Spanten in den Hohlraum eingeklebt. So wie Du vorgegangen bist, kann weder des Deck noch die Bordwände und auch nicht die Spanten passen. Also reset, nochmal von vorne!

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Sonntag, 8. April 2012, 20:32

Bussard

Hallo Günter,

nein, bisher habe ich die Bussard nicht gebaut, aber sie liegt in meinem Stapel. Vielleicht so in ... nun ja, wenn ich die Größe meines Stapels ansehe - so in vielleicht 50 Jahren :) ?! Ab morgen ist bei uns leider auch die notwendige Wohnungsrenovierung :S ansteht, so dass ich nächste Woche absolut nicht zu meinem Hobby kommen werde.

Martin

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Samstag, 14. April 2012, 11:24

Moin miteinander!
Ein bißchen konnte ich in der letzten Woche weitermachen. Die Decks sind an Bord, die Bordwände geschlossen, das Heck ist zu. Die Bordwände haben am Heck jeweils eine Reserve von ca. 1 bis 2 mm, die abgeschnitten werden müssen. Ich hatte die Bordwände zuerst stumpf an den Enden verklebt, wonach sie leider seitlich zwischen Deck und Bodenplatte herausragten wie ein zu großer Hemdkragen. Alles kein Problem, drei Schnitte und das Heck passte.
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Samstag, 14. April 2012, 11:31

Beim Kantenfärben habe ich leider noch nicht genügend Erfahrung. Selbstverständlich hätte ich die Kanten vom Deck einfärben müssen, bevor ich es aufgeklebt habe. So bin ich mit dem Pinsel direkt auf das Modell, was bei mir niemals eine gute Idee ist. Die Farbe war jedenfalls nichts weit genug verdünnt, so dass ich jetzt den Absatz vom Deck noch dunkelblau unterstrichen habe. Da ich mir außerdem am Spant 7 ein Loch zwischen Bordwand und Deck gebaut habe,wird die Garland vermutlich nach Fertigstellung weiteren "arbeiten" dazu werden uns ein Versuchsträger werden für Acrylfarben und Spachtelmasse. Wie ich zu Beginn schon sagte: sie hätte Besseres verdient als mich.
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Samstag, 14. April 2012, 11:38

Anschließend kamen die ersten Decksaufbauten an die Reihe. Nach Bauanleitung wird dabei zuerst Teil 15 an dem Einschnitt über die Auskragung von Beck 16 geschoben und festgeklebt. Vorderer Fixpunktist dabei die Rückwand, die wiederum als Teil des Decksunterbaus narrensicher von ihrer Lage her vorgegeben ist. Teil 15 wird damit zum Fixpunkt für die Lage der später kommenden Aufbauten.
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Samstag, 14. April 2012, 12:15

Moin Günter! Was glaubst du, wie ich mich erst freue! In den letzten fünf Tagen habe ich immer nur von weitem auf den Schreibtisch blicken können, wo alles griffbereit für mich lag. Ich fand es leichter, mir das Rauchen abzugewöhnen.

Der obere Decksaufbau (Teil 16) wird von vorne an Teil 15 angeschoben. Aus Erfahrung schlau, habe ich die Klebelaschen diesmal gleich ganz abgeschnitten und statt dessen auf das Deck eigene Knicklaschen geklebt,um den Aufbauwänden feste Fußpunkte zu geben. Darauf Teil 16 geformt, mit einer eigenen Klebelasche verbunden, aufgesetzt und - zu lang ?( . Kein Problem, also den Aufbau in eine vordere und hintere Hälfte auftrennen, die zu langen Hälften in einander schieben und dann den Überstand abschneiden. Gut, ein bißchen zuviel des Guten abgeschnitten, aber das konnte ich von innen wieder ansetzen, sieht man ja gar nicht ^^ .
Inzwischen denke ich, dass ich die Konstruktion nicht richtig begriffen habe. Ich habe Teil 16 auf der weißen Markierung mit der Vorderseite zur Trennlinie ausgerichtet, frei nach dem Motto: da steht 16 drauf, da kommt es rein. Falsch. X( Wesentlich sinnvoller, weil ohne Gefahr für weiße Blitzer ist es natürlich, die Bordwände auf dem bedruckten Deck aufzusetzen und mit der unbedruckten Rückseite außen an der Decksmarkierung auszurichten.
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Samstag, 14. April 2012, 12:20

Wenn ich Bild 850 ansehe, merke ich, dass ich es beim Bau hätte sehen müssen. Der hintere Teil des Aufbaus soll eigentlich rechtwinklig sein, ist bei mir aber etwas schief geraten, weil die Rückwand scheinbar zu breit war. Auf der rechten Seite überschneiden sich aber 2 meiner Klebelaschen, und dort, mit der doppelte Materialstärke, passt die Aufbauecke zu 100 %. Also: beide Bordwände je 1 Kartonstärke weiter nach außen, und alles wäre gut gewesen... :wacko: Was mich aber jetzt für die folgenden Teile schlimmes befürchten lässt; da ich Teil 15 ebenso zwischen die Schottwand und die Markierung auf dem Deck eingepasst habe, könnte es sein, dass die hinteren Aufbauten jetzt zu weit vorne sitzen. Mal schauen :S
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Samstag, 14. April 2012, 12:56

Inzwischen habe ich noch den Aufbau "dicht"
gemacht, also an Teil 15 die Teile 30 (der kleine Kasten in Bild 850) und 2 x
33 angesetzt. Frei übersetzter Hinweis hierzu in der Bauanleitung:
"Achtung! Im Bausatz gibt es kein Teil mit der Nummer 32".





Mit dem - ich nenne es mal Geschützdeck kommt ein wohl
typisches Merkmal dieser Zerstörer an Bord, die "Sprungschanze", die
über den Decksaufbau nach vorne überragt. Diese Rampe war im Original ziemlich
stark unterbaut, scheint also sehr belastbar gewesen zu sein - wohl zu stark
für einen reinen Spritzschutz, Das obere Geschütz lastet aber auf dem Aufbau,
die Rampe muss es also nicht tragen. Weiß jemand, wofür sie gut war?





Nächster Bauabschnitt wird wohl die Brücke werden, mal
sehen, wann ich dazu komme. Nächstes Wochenende jedenfalls nicht -
Familienfeier (es gibt übrigens keine Schwiegermütterwitze, alles, was man sich
erzählt, ist wahr...). Da könnte ich mir das Rauchen auch gleich nochmal
abgewöhnen, ich müßte dafür nur nochmal damit anfangen - auch keine gute Idee.
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Dienstag, 17. April 2012, 15:19

Danke für den Tip! Das wird ein Job für meine Frau, seit 1 Monat hat sie einen CO2-Laser und bisher nur so langweiliges Zeug gemacht wie Stempelplatten, Schilder, Gravuren usw. Es wird Zeit, dass ich sie an die wahrhaft wichtigen Dinge des Lebens heranführe, wie Kartonbauteile. :D Bisher beiße ich da allerdings auf Granit, sie findet Aufträge wichtiger, bei denen sie am Ende auch Geld bekommt, kann man sich das vorstellen? ;(
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Dienstag, 17. April 2012, 16:03

Hallo Heiner,

die "Sprungschantze", wie Du sie genannt hast, dürfte in erster Linie ein Schutz für die Besatzung des ersten Geschützes vor dem Gasdruck des zweiten Geschützes beim Feuern in Richtungen nach voraus gewesen sein, andersherum aber auch Spritzschutz für Geschütz 2. Auf Bildern kann man sehen, dass auf ihm oft Fender, Leinenrollen etc. verstaut waren.

Gruß

Jochen