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Samstag, 8. Juli 2006, 21:43

Orlik Nr. 11, Northrop XP-56 Black Bullet, 1:33

Neben der Wright Flyer, die ich schon vorgestellt habe, mußte ich meine klebrigen Finger auf ein weiteres Modell legen. Zwar hatte ich dieses Modell schon in digitaler Form (von NOBI), aber bei einem Preis von 16 Zloty für den Bausatz und 12 für den Lasercutsatz der Spanten habe ich mir das Original besorgt.

Was ich bei den Orlik-Modellen nicht verstehe, ist der harte Karton beim Umschlag. Meiner Meinung nach würde es hier auch ein dünnerer, wie z.B. bei den Maly-Modellen, tun. Das ist aber das geringste Problem...

Neben dem Titelbild gibt es das gleiche Motiv auch auf einem A3-Poster:
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Gründungsmitglied der HobbyModel-Gang und Luft46-Gang

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Samstag, 8. Juli 2006, 21:47

RE: Orlik Nr. 11, Northrop XP-56 Black Bullet, 1:33

Die Bauskizzen sind auf drei Seiten A4 verteilt. Einen gewissen Charme versprüht die Qualität dieser, denn sie sehen sehr nach Bleistiftzeichnungen aus. Trotzdem sind sie klar und deutlich. Eine dieser Seiten enthält eine Skizze des gesamten Modells, sehr hilfreich und nett, um die Dimensionen des Fliegers zu erahnen (Länge : Spannweiter ca. 1:2)
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Samstag, 8. Juli 2006, 21:48

RE: Orlik Nr. 11, Northrop XP-56 Black Bullet, 1:33

Die Spanten sind auf zwei weiteren Seiten, diese enthalten auch als Errata die Instrumententafel für die Seafang.

Bei den Spanten fällt besonders auf, daß hier einige Passagen in speibgrün gehalten sind:
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Samstag, 8. Juli 2006, 21:51

RE: Orlik Nr. 11, Northrop XP-56 Black Bullet, 1:33

Diese speibgrünen Passagen fehlen natürlich auf den Lasercut-Teilen. Daher wird es hier wohl notwendig sein, trotz Lasercut die entsprechenden Passagen auszuschneiden und auf die Lasercut-Teile zu transferieren. Wie auf dem letzten Bild zu sehen, ist natürlich wieder DRAF der Urheber der Lasercut-Teile:
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Samstag, 8. Juli 2006, 21:56

RE: Orlik Nr. 11, Northrop XP-56 Black Bullet, 1:33

Die Bauteile sind auf 4 Seiten, davon schwerpunktmäßig:
Cockpit und Fahrwerk; Tragflächen; Rumpf.

Die Klappen der Flächen können ausgebaut werden, beim Seitenruder und dem Stabilisator unter dem Rumpf bin ich mir da nicht so sicher.

Die Druckqualität ist aktueller Standard, Alterungen sind nicht enthalten.
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Gründungsmitglied der HobbyModel-Gang und Luft46-Gang

6

Samstag, 8. Juli 2006, 21:58

Resumé:

Ein attraktives, relativ kleines Modell, das nur von Orlik auf den Markt geworfen wurde. Durck und Detaillierung sind okay, der Lasercutsatz erleichtert die Arbeit, obwohl durch den Transfer der speibgrünen Passagen zusätzliche Arbeit entsteht!

Rutz
Gründungsmitglied der HobbyModel-Gang und Luft46-Gang

7

Samstag, 8. Juli 2006, 22:07

hi rutzes!

bin ja relativ neu hier in der branche, mir fällt aber auf das öfters dieses

grässliche "speibgrün" :totlach: für cockpit und fahrwerksschächte verwendet

wird

(vor allem bei Fly Modellen)



gehört das so, ist das originall, oder einfach "künstlerische" freiheit?

Ober Freak

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8

Samstag, 8. Juli 2006, 22:12

Moin moin,

@ rutz: ein schönes Ami Kraftei hast da ausgepackt.

@ tommboy: Die Cockpits der Amis war damals meist in diesem grün gehalten. Ob es nun wirklich Farbe war, oder die Pulverbeschichtung als Korrosionsschutz für das Aluminium kann ich nicht genau sagen.

Marco

9

Samstag, 8. Juli 2006, 22:31

RE: Orlik Nr. 11, Northrop XP-56 Black Bullet, 1:33

Hellas, Ihr zwei Beide,

ich hab hier einen Link zu Ezell Aviation, die für die Flying Bulls die P-38 restaurieren. Spezeill auf der verlinkten Seite ist gut ersichtlich, daß das ganze Innenleben derart grauslich grün ist. Und leider muß ich hier sagen, daß Fly trotz dem grindigen Grün den Farbton gut getroffen hat ...

Rutz
Gründungsmitglied der HobbyModel-Gang und Luft46-Gang

10

Sonntag, 9. Juli 2006, 00:17

Zitat

Original von Ober Freak
Moin moin,

@ rutz: ein schönes Ami Kraftei hast da ausgepackt.

@ tommboy: Die Cockpits der Amis war damals meist in diesem grün gehalten. Ob es nun wirklich Farbe war, oder die Pulverbeschichtung als Korrosionsschutz für das Aluminium kann ich nicht genau sagen.

Marco


Moin,moin

eine kleine Aufklärung wegen der grünen Farbe:
Es ist eine Schutzschicht. Man nennt es eloxieren.
Was ist Eloxieren?
Eloxieren oder auch Anodisieren nennt man das elektrolytische Oxidieren von Aluminium und seinen Legierungen. Dabei wird die Oberfläche in einem ersten Schritt in einem elektrochemischen Prozess umgewandelt und bis zu einer gewissen Dicke porös. Nach dem Eloxiervorgang werden diese Poren durch sogenanntes Verdichten geschlossen und die chemische Zwischenverbindung in ihre Endform überführt. Taucht man das Bauteil vor dem Verdichten in ein entsprechendes Farbbad, so lagern sich Farbpigmente in den Poren ein und können dann mitversiegelt werden.
Die so entstandene Eloxal-Schicht (elektrolytisch oxidiertes Aluminium) ist sehr hart und gegen viele chemische Substanzen unempfindlich. Außerdem erhalten Aluminiumteile dadurch ein veredeltes, teures Aussehen. Bei der Wiederverwertung von eloxiertem Aluminium müssen keine problematischen Lackschichten entsorgt werden, da die Eloxalschicht sehr dünn ist und sich als Schlacke im Schmelzofen ablagert. Somit ist Eloxieren nicht zuletzt eine sehr umweltfreundliche Form der Oberflächenveredelung.

Gruß aus Hamburg

Norbert
Glashaus
G-91 1:200 ruht immer noch
Norberts Modellbauseite

11

Dienstag, 11. Juli 2006, 06:29

trotzdem, ich bleib dabei, grässlich diese Farbe....

Zaphod

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Beiträge: 5 851

Registrierungsdatum: 24. April 2005

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12

Dienstag, 11. Juli 2006, 14:57

WOW !!!!!!!


Man lernt nicht aus. Ich fand das Grün (das bei Orlik m.E. deutlich abgemildert ist) immer grausig und dachte auch, dass es unrealistisch ist.

@ Rutz

Vielen Dank für die Vorstellung. Der Flieger ist noch viel schnittiger, als auf dem Titelblatt erkennbar, damit steht meine Entscheidung fest: Wird bestellt!

Die Skizzen verweisen auf die Urheberschaft von T. Grzelczak, Orlik scheint es regelmäßig zu schaffen diesen sehr guten Konstrukteur anzuheuern. Die Pe-2 und die Ascender sind auch von ihm.


Zaphod

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