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fuchsjos

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1

Sonntag, 13. Januar 2013, 16:04

OKZ-32, 1:45, Answer

Hallo Freunde!

Mein letzter Baubericht ist nun über 4 Jahre her ... hatte einfach keinen Bock - und war anderweitig beschäftigt. Nun hat es mich aber wieder gepackt und ich habe Lust, wieder etwas zu bauen. Als Fingerübung für die eingerosteten Klauen habe ich mir eine alte Dampflok ausgesucht und damit sich die Fingerchen gleich wieder an die alten Übungen erinnern, habe ich mir gleich mal die Laufräder vorgenommen.

Das Ergebnis müchte ich Euch natürlich nicht schuldig bleiben.

Fortsetzung folgt ...

Liebe Grüsse vom

Josef
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Maik C

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2

Sonntag, 13. Januar 2013, 16:35

Hallo Josef,


Ich freue mich riesig wieder etwas von dir zu lesen,ich hoffe es geht dir gut.Hatte oft an dich und deine Berichte gedacht und hatte schon die Befürchtung das du uns verlassen hast.

Da ich deine Bauberichte immer mag freue ich mich jetzt auf diesen und weitere Berichte von dir.

LG Maik

Jan Hascher

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3

Montag, 14. Januar 2013, 09:56

Moin Josef,
"a legend returns"

Ich bin sehr begeistert, daß es dich wieder gepackt hat! Also: Wilkommen zurück!

Gruß
Jan

Jochen Kreitz

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Montag, 14. Januar 2013, 12:06

Moin Josef,
es gibt doch noch Wunder. Hatte die Tage noch an dich gedacht.
Wollte schon hier im Forum "rumhorchen" ob jemand was von dir
gehört hat. Und schwubbst bist du wieder da. Cool.

Ich sitze neben den anderen in der ersten Reihe und werde
beobachten ob du noch nichts "verlernt" hast. Hehe.

Gruß

Jochen

Martin57

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5

Montag, 14. Januar 2013, 16:39

Grüß Dich Josef,

oh verflixt nochmal, ich dachte, ich wär Dich endlich los :D .... , ab jetzt will ich meine eigenen Modelle gar nicht mehr ansehen, so bescheiden ;( sehen sie neben Deinen Meisterwerken aus! Schön, wieder von Dir zu lesen!

Herzliche Grüße

Martin

Walter

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6

Mittwoch, 16. Januar 2013, 22:25

Hallo Josef!

Es ist eine Riesenfreude wieder von Dir zu hören! :)
Da hoffe ich nun nicht nur wieder auf ein weiteres wunderbares Meisterstück aus Deiner Hand, sondern auch vor allem, Dich persönlich mal wieder bei einem unserer Treffen wiederzusehen (die GoMo ist ja nun auch nicht mehr sehr weit)!

Bis bald!

Liebe Grüße,
Walter
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Peter P.

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7

Samstag, 19. Januar 2013, 23:57

Hab ich doch echt verschlafen! Endlich ist das "Maß aller Modellbaudinge" zurück!
Und endlich wirds wieder richtig anspruchsvoll!
Ich freu mich auf alles was Du uns zeigst,und am meisten daß Du wieder da bist! :thumbsup:


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fuchsjos

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8

Sonntag, 3. Februar 2013, 22:17

Erstmal 'Danke Schön' für das herzliche Wieder-Willkommen! :thumbsup:

Bei diesem Baubericht werde ich nicht so stark auf meine Technik eingehen, die sollte ja hinlänglich bekannt sein (Suchfunktion nach fuchsjos sollte da helfen). Ich zeige die fertigen Bauteile und stehe dann für Fragen gerne zur Verfügung.

Fertig ist nun der Bauabschnitt 1 (naja ... fast fertig) mit dem Hauptrahmen. Da habe ich mich vor allem bemüht, alles kerzengerade und im rechten Winkel sein zu lassen ... ist ja die Basis für alle weiteren Bauabschnitte, sozusagen das Fundament. Damit die Räderfertigung nicht allzu langweilig wird, mache ich dazwischen immer wieder ein paar Bauteile aus anderen Bauabschnitten. Z. B. Lufttanks, Aufhängung für das vordere und hintere kleine Räderpaar.

So, das war's für diesmal ... bis zum nächsten Mal

Servus vom Josef
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Wolfgang Pesek

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9

Sonntag, 3. Februar 2013, 22:30

Sakra! Da hab ich auch verpasst das der Meister himself wieder da ist! Ein herzliches "Willkommen zurück" auch von mir. Dann zeig uns Fußvolk doch mal wieder wie es richtig geht! ;-)

lg vom Küniglberg,
Wolfgang

maxhelene

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10

Montag, 4. Februar 2013, 00:05

Servus Josef,

da hast du dir ja die Messlatte wieder ziemlich hoch gelegt.

Bei dem nun Gezeigten und deinen vorherigen Bauberichten (Schwimmwagen, Victory) bin ich aus dem Staunen gar nicht mehr herausgekommen.

Sieht Grenzgenial aus.
.

Servus aus Wien

Robert

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fuchsjos

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Donnerstag, 14. Februar 2013, 14:27

Da ich in meinem 'jugendlichen' Leichtsinn beschlossen habe, die Mechanik an der Lok nicht nur beweglich, sondern auch in der Funktion originalgetreu darzustellen (sozusagen als Lehrmodell für die Funktionsabläufe bei einer Dampflok) bin ich momentan mit intensiven Recherchen zu Dampfmaschinen beschäftigt.
Um die beweglichen Teile in der richtigen Funktion darzustellen müssen die Teile extrem leichtgängig und trotzdem stabil sein. D.h. alle Achsen werden in kleinen Gleitlagern laufen ... und um zu verhindern, daß die dann irrtümlich zugeklebt werden (dünnflüssiger Superkleber läuft ÜBERALL hin, auch dort, wo er nichts zu suchen hat) ist einige Tüftelei notwendig.
Aber ich habe da schon eine Lösung gefunden - mehr dazu (und Bilder) gibt es dann am Wochenende.

Zwischenzeitlich eine kleine Darstellung der beweglichen Teile in einer Animation ...

http://de.wikipedia.org/wiki/Steuerung_(Dampfmaschine))

LG
Josef
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Sonntag, 17. Februar 2013, 19:49

Viele kleinere und größere Teile liegen bereits auf der Werkbank herum.
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13

Sonntag, 17. Februar 2013, 19:49

Alle beweglichen Teile müssen mit kleinen Gleitlagern versehen werden. Dafür verwende ich passende Aderendhülsen, die nur ein paar Cent kosten - Hülsen für 1 mm² passen genau auf eine Achse aus gerichtetem Eisendraht mit 1 mm Durchmesser (Gärtnereibedarf - Steckdraht).
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14

Sonntag, 17. Februar 2013, 19:50

Auch die Steuerstangen für die Dampfsteuerung bekommen diese Lager, ebentuell auch in kleinerer Ausführung für 0,4 mm Draht.
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Sonntag, 17. Februar 2013, 19:51

Das Schieberstangenlager entsteht aus zwei Messingrohren, die genau ineinander passen. Die beiden größeren Rohre müssen exakt fluchten.
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Sonntag, 17. Februar 2013, 19:51

Die Schieberstange selbst wird dann eingeschoben und mit einer kleinen Hülse mit Querbohrung fixiert - in diese Querbohrung kommt dann eine kleine 1 mm Achse auf der die Steuerstange sitzt. Die Farbgebung der bewglichen Stange wird noch geändert - Dark Iron ist ... zu 'dark'. Das Ganze ist bereits durch das Eigengewicht beweglich, so leichtgängig ist diese Lagerung (obwohl noch gar nicht geschmiert wurde).
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17

Sonntag, 17. Februar 2013, 19:52

Hier sind die Lagerhülsen für die Räder - in ein Ende wurde mir Superkleber ein Neodym-Magnet eingeklebt.
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Sonntag, 17. Februar 2013, 19:53

Es gibt tatsächlich so kleine Magnete ... 1 mm Durchmesser, 1 mm lang, Haltekraft immerhin 25 g ... Kosten nur ein paar Cent pro Stück. ! Beachtet den Rand der Münze!
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19

Sonntag, 17. Februar 2013, 19:54

Die Achsen für die Lager werden leicht angespitzt.
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20

Sonntag, 17. Februar 2013, 19:55

Sitz, paßt, wackelt und hat Luft.

Diese Achsen werden dann in die Laufräder eingeklebt (die natürlich auch mit Gleitlagern ausgestattet sind).
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21

Sonntag, 17. Februar 2013, 19:56

Die Lagerhülsen werden dann in die gekürzten Holzachsen aus der Originalbauanleitung eingesetzt.
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22

Sonntag, 17. Februar 2013, 19:57

... und schon steht das Ganze auf Schiene. Die Leichtgängigkeit ist so hoch, daß ein Anheben der Gleise um 10 mm bereits reicht, um die Lok in Bewegung zu setzten.

Bis demnächst ...

Euer Josef
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23

Sonntag, 17. Februar 2013, 22:18

Servus Josef,

dass nennt man Kombination von Materialen. Einfach genial. Vll. kannst du das Gezeigte ins Biergartl mitnehmen.
.

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Sonntag, 17. Februar 2013, 22:45

Hallo Josef!
Dafür wäre ich auch, denn selbst unfertig gibts sicher was zum staunen...


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Montag, 18. Februar 2013, 10:45

Das Gleis auf dem letzten Bild ist ein Fertigprodukt für Spur 0 - bezogen bei Amazon:

http://www.amazon.de/gp/product/B001RI8V…0?ie=UTF8&psc=1

Es hätte auch die Möglichkeit gegeben, das Gleisstück komplett selbst zu bauen - hier gibt es Gleisprofile, Gleisschuhe, Nägel, Schwellen usw. :

http://www.hassler-profile.li/Schienen45D.html

Zur Entscheidung für das Fertigprodukt hat dann der Preis geführt ... :whistling:

LG
Josef
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Mittwoch, 20. März 2013, 20:11

Einige Teile der Steuerung - für bewegliche Achsen verwende ich diese Nägel, die im Bild sichtbar sind. Hergestellt aus einem Stück Eisendraht und einer Kartonscheibe; mit Suberkleber verkebt. Als Gegenstück kommt dann wieder eine Kartonscheibe dran.

Die Schaltkulisse ist einer der schwierigsten Teile, die ich bis jetzt hergestellt habe. Die lange Stange ist mit einem kleinen Stift versehen und läuft in einer innen liegenden Rille hin und her, während der bogenförmige Teil mit zwei Lagern versehen ist. In diesen Lagern kann der Bogen dann hin und her schwingen, während die Stange unabhängig davon nach oben und unten verschoben werden kann. Damit wird Vorwärts, Rückwärts und Stop der Maschine gesteuert.
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Mittwoch, 20. März 2013, 20:12

Hier ist die 'Gearbox' halb fertig - die lange Stange geht dann direkt zur Kolbensteuerung und der kurze Hebel wird mit einer langen Stange direkt zum Führerhaus geführt. Eine einzige Bewegung steuert dann Geschwindigkeit, Vorwärts, Rückwärts und Stop.
Also quasi Gangschaltung, Kupplung und Tempmat in einem.
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Mittwoch, 20. März 2013, 20:13

Vor der Steuerung mußte aber noch die Bremse eingebaut werden. Die sollte auch funktionstüchtig sein ... also mußte ich einen Weg finden, die Bremsklötze einzeln justieren zu können. Mit stumpfem Ankleben laut Bauanleitung ist da nichts zu machen.
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Mittwoch, 20. März 2013, 20:14

Solche Problme nehme ich dann meistens mit ins Bett und da wird über einem Blatt Papier und mit einem Bleistift dachgedacht. Meistens finde ich dann auch eine Lösung, die nach einer zufrieden durchgeschlafenen Nacht am nächsten Tag realisiert wird.
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Mittwoch, 20. März 2013, 20:14

Hier war die Lösung ein kleines Werkzeug (selbstverständlich aus Karton), das leicht angefeuchtete Papierstreifen zu einer doppelten Führung für das Bremsgestänge formt. Damit kann ich die Bremsbacken einzeln an das jewilige Rad anpassen und dann durch verkleben fixieren.
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Mittwoch, 20. März 2013, 20:15

Hier sind die einzelnen Beuteile der Bremsanlage zu sehen. Jedes Hauptrad (insgesamt 10) wird mit einem Bremsklotz nach dem umgekehrten Prinzip einer Trommelbremse beglückt. Mit Druckluft wird dann über ein Gestänge jedes Rad gleichzeitig angebremst.
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Mittwoch, 20. März 2013, 20:15

Viel Platz ist für die Bremshebel nicht und doch mußte jeder Bremsbelag mit sehr geringem Abstand zum Radreifen angepaßt werden.
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Mittwoch, 20. März 2013, 20:16

So sieht das dann von unten mit meinen Gestängeführungen aus.
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Mittwoch, 20. März 2013, 20:17

Zwischenzeitlich sind auch die Räder, die Gearbox und die Schubstangen fertig - mußte nur noch alles eingebaut werden ...
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Mittwoch, 20. März 2013, 20:18

Der Zusammenbau kostete mich drei Abende. Da der Bausatz ja nicht für bewegliche Teile gedacht war, gab es so einige böse Überraschungen und ich mußte noch während des Zusammenbaus einige Dinge ändern oder anpassen. Damit habe ich aber gerechnet und daher erst eine Seite (die später dann hinten ist und nicht so genau zu sehen ist) gebaut - bei der Vorderseite weiß ich dann schon, was auf mich zukommt. Prinzipiell ist alles so beweglich wie geplant und funktioniert auch richtig - nur die Gegenkurbel (der kleine frei bewegliche Hebel mit der dünnen Schubstange zur Steuerung) macht sich manchmal selbständig und dreht sich in die falsche Richtung, d.h. sie zeigt dann dann unten und steht unter der Lok vor ... kollidiert mit den Schwellen. Die Kartonteile sind halt doch relativ elastisch und nicht 100% starr und exakt - aber damit kann ich leben - die Optik ist OK und fahren will ich mir der Lok sowieso nicht.

Bis zum nächsten Mal

Josef
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Freitag, 5. April 2013, 19:15

Also für Anfänger ist dieser Bausatz wahrlich ungeeignet. Einen großen Teil meiner Zeit verbringe ich mit Fehlerkorrektur und der Suche nach Teilen die es nicht gibt, weil sie falsch bezeichnet sind. Ein Teil der Probleme kommt sicher auch daher, weil ich alles beweglich mache ... z.B.:

'A' kennzeichnet das Loch, wie es laut Bausatz vorgesehen war. Leider kollidiert dann die lange Stange bei 'B' mit dem Führungsbügel 'E'. Also habe ich mit der Lasche 'B' die Stange ein wenig nach oben gesetzt.

Oft versteht man die Position eines Bauteils erst, wenn man fertig ist und ihn montieren will, nur um dann festzustellen, daß er nicht paßt ...

So auch hier - das Loch bei 'A' bewirkte eine Kollision bei 'D' - also mußte ich ein neues Loch bohren und die Achse auf 'C' versetzten (somit hätte ich mir die Aktion aus dem ersten Absatz sparen können). Was diese Änderung bei montierten Teilen bedeutet kann sich wohl jeder gut vorstellen - mein Kommentar: ' ... ' (die unanständigen Ausdrücke sind der Zensur zum Opfer gefallen).
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Freitag, 5. April 2013, 19:16

Aber die Sache ist noch nicht vorbei, denn nachdem ich den Unterteil komplett fertig hatte und die Seitenkästen probeweise aufgesetzt habe, mußte ich erkennen, daß nun die Lasche von 'B' mit den Kästen kollidiert ... mein Kommentar: siehe oben!

Also mußte ich noch einmal ändern ... und nun sieht es so aus.
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Freitag, 5. April 2013, 19:17

Andere Baustelle - ähnliches Problem!

Der Kessel sitzt an diesen Punkten auf dem Fahrgestell auf (das ist aus der Bauanleitung nicht erkenntlich, sondern man erfährt es erst durch Zufall beim Weiterbau). Oder besser gesagt sollte hier aufsitzen, denn nach dem Originalbausatz ergibt sich eine schöne Schaukel, was sicher nicht im Sinne des Erfinders ist.
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Freitag, 5. April 2013, 19:17

Meine Änderung war eine Erhöhung der vorderen Kesselstütze um 2,8 mm - ich habe versucht es technisch aussehen zu lassen, damit der Pfusch nicht gleich auffällt.
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40

Freitag, 5. April 2013, 19:18

Trotz aller Fallstricke und Objekt-Tücken lassen wir uns nicht unterkriegen und bauen (mehr oder weniger) flott weiter. Tataaa! Das Untergestell ist fertig und ist von der Größe her recht beeindruckend (ungefähr diagonal A3).
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