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Samstag, 1. Dezember 2012, 21:06

Offener Brief

Ich habe gestern folgenden Brief bekommen und komme erst jetzt durch meine Anwesenheit in Bremerhaven dazu ihn wunschgemäß zu veröffentlichen. Wir, die Betreiber von Kartonbau.de unterstützen die Aussagen in diesem Brief voll und ganz und bitten um Kenntnisnahme, eine Diskussion dazu erübrigt sich sicherlich.

mit freundlichen Grüßen
Robert Hoffmann
( für die Betreiber von Kartonbau.de)

Offener Brief

Immer wieder kommt es in der kleinen und überschaubaren Szene der Kartonmodellbauer bzw. der Kartonmodellbauverlage zu unglaublichen Vorkommnissen. Jüngst wurde von einem Unbekannten per Telefon das regelmäßig in Mannheim stattfindende Treffen abgesagt. Der Betreffende gab sich als Manfred Krüger aus und sorgte damit für nicht unerheblichen Ärger und Missstimmung. Einige Teilnehmer des Treffens wurden sogar von der Museumsleitung nach Hause geschickt, bevor Manfred Krüger den Betrug aufklären konnte. Leider sind solche Vorkommnisse keine Einzelfälle.

Die immer wieder aufkommenden und viel zu oft offen ausgetragenen Differenzen zwischen Verlegern führen zu einer negativen Grundstimmung in der Branche. Das schadet allen - sowohl den Verlegern, die mit dem Kartonmodellbau ihr Geld verdienen müssen oder wollen als auch den vielen engagierten Kleinverlegern. Und selbstverständlich immer den Modellbauern. Muss das sein?

Wir - das heißt Ulrike Fentens, Manfred Krüger und Benjamin Fentens - haben sicherlich keine einfache Geschichte miteinander und stehen nach früherer gemeinsamer Arbeit heute als Wettbewerber im Markt. Trotz der schwierigen Historie, die von vielen Falschinformationen von dritter Seite zusätzlich belastet wurde, ist es uns aber gelungen, einen neuen, kollegialen Umgang miteinander zu finden. Und wir sind der Meinung, dass nur das der Weg sein kann und in jedem Fall für das Hobby Kartonmodellbau das Beste ist.

Am Ende sitzen wir alle gemeinsam in einem sehr kleinen Boot. Wir können zusammen versuchen, das Hobby Kartonmodellbau am Leben zu halten und für die Zukunft fit zu machen, oder wir schaukeln so lange am Boot, dass wir irgendwann kentern. Und letzteres wollen wir nicht. Also fordern wir alle Marktteilnehmer auf, sich fair und korrekt zu verhalten. Vorurteile, falsche Gerüchte, Lästerei, Falschbehauptungen, Rechtsberühmungen und ähnliches haben hier nichts zu suchen. Konflikte sollten unbedingt direkt zwischen den betreffenden Parteien unter Ausschluss der Öffentlichkeit geklärt werden. Der faire Wettbewerb lässt wahrlich genügend Spielraum zu, um sich und die Qualität der eigenen Modelle unter Beweis zu stellen.

Ganz abgesehen von den strafrechtlichen Komponenten verurteilen wir das Verhalten des betreffenden Anrufers am Samstag, den 10.11.2012 im Mannheimer Museum auf das Schärfste! Und wir bitten alle Marktteilnehmer darum, sich mit uns um ein faires, aufgeschlossenes und korrektes Miteinander zu bemühen.

Eure Modellbauer und Verleger

Ulrike Fentens
Manfred Krüger
Benjamin Fentens
Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn wenn wir die unbeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen.

Karl Popper

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