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Lars W.

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Sonntag, 5. Juni 2011, 19:09

Notschlepper "Nordic" / HMV / 1:250 (Unterwasserschiff)

Hallo zusammen,

ich möchte hier den Baubericht zum Unterwasserschiff des Notschleppers "Nordic" beginnen.
Andreas (jabietz) hat hier bereits einen absoluten Referenzbericht zum Wasserlinienmodell der "Nordic" geschrieben; von daher weiß ich noch nicht, ob ich den Bau des Überwasserschiffs auch mit einem Bericht dokumentieren werde.

Die Historie des Schleppers und einige technische Angaben finden sich ebenfalls in Andreas' Bericht, also spare ich mir weitere Ausführungen und komme direkt zum Baubericht.

Der Bau des Unterwasserschiffs war ein Urlaubsprojekt. Ein paar Fotos sind nicht so gut geworden, da ich keine Möglichkeit der Kontrolle am Monitor hatte... Aber ich hoffe, es ist nicht so gravierend.

Bisher habe ich nur beim Bau der "Altmark" (auch HMV) Erfahrungen bzgl. Unterwasserschiffen bei Kartonmodellen gemacht. Also ist dies hier eher Neuland für mich.

Zunächst einmal der Überblick (Foto 1). Die "Nordic" wird inklusive dem LC-Satz gebaut, wobei für das Unterwasserschiff lediglich die Gitter an den Bug- und Heckstrahlrudern von Belang sind. Der Korrekturbogen (auf Anfrage beim HMV zu bekommen) ist auch zu sehen, allerdings ist der für das Unterwasserschiff gar nicht nötig.

Los geht's mit Tz U1 der Bauanleitung (Foto 2): Grundplatte U1 und Mittel-Längsspant U2/U2a.
Kein Problem; man erkennt auf Foto 3 bereits die Aussparungen für die Bug- und Heckstrahlruder. Die Klebemarkierungen für die Querspanten stimmen bei Grundplatte / Längsspant sauber überein.
Die Platte ist mit Tesa-Krepp auf einer ebenen Holzunterlage befestigt.
Wie für die Unterwasserschiffe vom HMV üblich, werden sie komplett separat vom Überwasserschiff gebaut und später auf Kegelstümpfe in der Grundplatte des Unterwasserschiffs geschoben (vgl. die beiden "Löcher" in der Grundplatte U1 ).
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Sonntag, 5. Juni 2011, 19:11

In Tz U2 der Anleitung wird die Montage der Seiten-Längsspanten U2c/U2d gezeigt (Foto 1); für die Bugstrahler sind auch hier Aussparungen vorgesehen. Die Längsspanten schließen bugseits mit dem Spant U16 ab.
Eine kleine Ungenauigkeit ist mir bei den Längsspanten U2c/U2d aufgefallen: Der Einschubschlitz für Spant U14 ist leicht versetzt; man sollte ihn so schneiden, dass er mittig über der Klebemarkierung liegt (wie bei den anderen Spanten auch), s. Foto 2.
So sieht dann das Gerüst aus (Fotos 3+4).
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Sonntag, 5. Juni 2011, 19:21

Nun sind die Querspanten U3-U21 nebst Stringer U22/U23 an der Reihe (Foto 1).
Ein paar der Querspanten haben ein Verstärkungssymbol; ich habe aber vorsichtshalber alle Querspanten mit Karton verdoppelt. Ich weiß, eigentlich ist dies nicht üblich bei vielen HMV-Modellen, aber ich war nicht sicher, ob das Verstärkungssymbol bei einigen Spanten nicht einfach nur "vergessen" wurde... Jedenfalls gab es auch mit komplett verstärkten Querspanten keine Bauprobleme (Foto 2).
Am Heck sind noch zusätzliche Verstärkungsprofile U24 zu befestigen (Foto 3).
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Sonntag, 5. Juni 2011, 19:36

In Tz U4 der Anleitung wird die Verarbeitung der Bug- und Heckstrahlruder U25-U27 gezeigt (Foto 1). Sie bestehen aus Röhren, in die mittig die Propeller eingesetzt werden (Fotos 2+3). Man muss darauf achten, dass die Halterung für die Propeller (jeweils auf Plättchen c aufgedruckt) zur richtigen Seite lt. Anleitung weist und senkrecht Richtung Wasserlinie auszurichten ist.
Die Naht der Röhren liegt genau Richtung Kiel. Dies ist wichtig, da die Röhren an den Seiten entsprechend der Rumpfwölbung geformt sind.
Auf Foto 4 seht ihr das Heckstrahlruder.
Außerdem fiel mir noch auf, dass die Querspanten eine Höhendifferenz zu den seitlichen Längsspanten haben (rot markiert im Foto 4). Ob dies gewollt ist oder nicht, kann ich nicht sagen. Jedenfalls muss man so später bei Anbringung der Klebestreifen für die Außenhaut ein bisschen aufpassen...
Die fertigen Bugstrahlruder zeigt Foto 5.
Es hat sich übrigens bewährt, die Röhren nicht mit dem Spantengerüst zu verkleben. Beim Anbringen der Außenhaut hat man so noch Korrekturmöglichkeiten...
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Pitje

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Montag, 6. Juni 2011, 11:20

Hi Lars,

hoffe du hast deinen Urlaub trotz der Wetterwidrigkeiten gut verlebt.
Du gibst ja schon wieder mächtig Gas mit den Modellen.

Das Spantengerüst der Nordic und den entsprechenden Bogen habe ich neulich bei unserem Ulmer Kartonbau Stammtisch live bewundern können, ein sehr schönes Modell.

Aber ich hätte schon gedacht, das Du die Schrauben der Strahlruder drehbar baust... :D

Viel Spaß und Erfolg weiterhin.

LG
Peter
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Montag, 6. Juni 2011, 19:14

@Peter: Der Urlaub war klasse, danke.

Zitat

Aber ich hätte schon gedacht, das Du die Schrauben der Strahlruder drehbar baust...

Naja, die Strahlruder sieht man kaum noch, wenn erstmal die Gitter davor angebracht sind. Also nix mit "drehbar" =)

Tz U5 der Anleitung zeigt die Montage der Klebestreifen U28-U41 für die Außenhaut-Streifen (Foto 1).
Die Streifen sind Richtung Wasserlinie mit einem "W" gekennzeichnet, damit man weiß, wie sie verbaut werden müssen.
An den Stellen, wo die Querspanten niedriger als die Längsträger sind, habe ich den Klebestreifen an der Schnittstelle Quer-/Längsspant nur auf dem Längsträger fest geklebt und habe etwas Luft beim Querspant gelassen, so dass keine Knicke entstehen (Foto 2). Etwas riskant, da so evtl. die Länge der Außenhautstreifen nicht gepasst hätte, aber später passte doch alles gut.
Bei den Klebelaschen U40/U40a zwischen den Bugstrahlern habe ich Aussparungen lt. Foto 3 geschnitten, damit die LC-Gitter den Laschen nicht in die Quere kommen.
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7

Dienstag, 7. Juni 2011, 18:30

An dieser Stelle muss ich sagen, dass es offenbar doch ein gravierendes Problem durch die Höhenunterschiede einiger Querspanten zu den Längsträgern gibt. Insbesondere im bereits gezeigten Heckbereich kommt es dadurch beim Beplanken zu einer falschen Rumpfform. Um das mal anzudeuten, hier mal eine (etwas überspitzte) Darstellung des Problems.
Durch die leicht geänderte Rumpfform passt das Fundament für die Ruderanlage und die Kortdüse nicht wie vorgesehen auf den Rumpf; das Fundament ist nach außen gekippt. Rot markiert sieht man, dass dann natürlich auch Ruder+Düse schief stehen. Grün markiert sieht man, wie es richtig aussehen sollte...
Ich habe (da mir die Auswirkung im Urlaub nicht so extrem aufgefallen war) versucht, mit etwas "Biegen" die Teile wenigstens senkrecht ausgerichtet zu bekommen. Dennoch, die Fundamente sind unwiderruflich schief... :(

Vielleicht kam dann noch etwas eigene Schusseligkeit hinzu, keine Ahnung.

Hat sonst vielleicht jemand schon mit dem Unterwasserschiff ein ähnliches Problem gehabt?
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8

Dienstag, 7. Juni 2011, 19:50

Hello Lars,

Your shipyard is busier than I have ever seen it! Iserlohn is experiencing an economic boom?

Zitat

Aber ich hätte schon gedacht, das Du die Schrauben der Strahlruder drehbar baust... Naja, die Strahlruder sieht man kaum noch, wenn erstmal die Gitter davor angebracht sind. Also nix mit "drehbar" fröhlich


This petty "can hardly be seen" has never stopped you before :P

In any case, the construction report of the Nordic's underwater hull is much appreciated. I hope that you are able to resolve the thruster issues with a minimum of effort.

Friendly Regards,

Cris

Lars W.

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9

Mittwoch, 8. Juni 2011, 16:44

@Cris: Thank you :)
Maybe i should have made the propeller blades moveable, put the ship model in a water tank and while i'm at it, add a motorblock and some batteries as well to ensure it can be maneuvered realistically :D

Well, the "damage" concerning the thrusters is done; i'd have to tear down the entire aft section to get it right. But you'll see it in the pics yet to come.

Zunächst zu erfreulicheren Dingen...
In Tz U6+U7 der Anleitung wird die Beplankung U42-U44 dargestellt (Fotos 1+2). Die Außenhautteile werden an der Grundplatte angesetzt und von dort aus dann bis zum Kiel angeklebt.
Dabei wird auf die LC-Gitter hingewiesen, die an die Röhren der Seitenstrahler gehören. Hier sollte man sich nicht von den (falsch) aufgedruckten Gittern irritieren lassen; die in den folgenden Fotos gezeigte Ausrichtung der Streben der LC-Teile ist korrekt. Die LC-Plättchen sollte man noch etwas beschneiden, damit sie nicht mit den Klebelaschen in Konflikt kommen (Foto 3).
Auf den Fotos 4-6 seht ihr die Bugsektion, Foto 7 zeigt das gesamte Unterwasserschiff und das Foto 8 noch das Heck.
Insgesamt bin ich mit der Beplankung soweit zufrieden... oder was meint ihr?
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Pitje

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Mittwoch, 8. Juni 2011, 17:03

Zitat

Original von Lars W.

Insgesamt bin ich mit der Beplankung soweit zufrieden... oder was meint ihr?


und das völlig zu Recht!

Sieht sehr gut aus. Die Bugform stelle ich mir relativ komplex zu bauen vor.
Habe ich jetzt irgendwie nicht präsent, aber kommt die Oberseite über der Wasserlinie auch noch unters Messer?

Hoffe doch...

LG
Peter
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Donnerstag, 9. Juni 2011, 18:23

@Peter: Sicher wird es auch ein Überwasserschiff geben. Aber wann das weiter gebaut wird, kann ich noch nicht sagen... Es liegt ja noch einiges bei mir auf der Werft.

Tz U8 der Anleitung beschäftigt sich mit den Schraubenwellen und den Fundamenten für die Kort-Düsen und die Ruderanlage (Foto 1).

Die Fundamente werden aus 5 Einzelteilen zusammen gesetzt (Foto 2). Auf Foto 3 erkennt man im Hintergrund das fertige Teil, Foto 4 zeigt beide Fundamente nebeneinander.
Bei den Verbindungsträgern Schraubenwelle/Fundament bzw. Außenhaut/Schraubenwelle muss man vorsichtig sein, damit die Teile auch auf den dafür vorgesehenen Markierungen landen. Die weiter zum Heck liegende Markierung am Rumpf ist für die Stütze der Kort-Düse gedacht (Foto 5).
Die weiteren Teile der Schraubenwellen 49/50 werden zu einer Einheit verklebt. Die Scheibchen a/d suggerieren, dass man die Schraubenwelle jeweils in die kleinen Kegelstümpfe b einschieben soll, dies ist aber nicht der Fall! Erstens würden die Wellen vom Durchmesser nicht in den Kegelstumpf hinein passen und zweitens wäre die Welle dann um einige mm zu kurz. Also wird die Welle stumpf auf die schmalere Öffnung des Kegelstumpfs geklebt (Foto 6).
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Freitag, 10. Juni 2011, 20:36

Der letzte Teil des Unterwasserschiffs steht an.
Tz U9 (Foto 1) zeigt die Kort-Düsen U48, die Propeller U51/U52 die Ruderanlage U53, Schlingerkiel U54/U55 und die Kegelstümpfe zum Aufsetzen des Überwasserschiffs U56.

Die Kort-Düsen bestehen aus einem äußeren Ring, der konisch zuläuft und 2 inneren Ringen, die stumpf aneinander stoßen. Die breitere Seite weist zum Bug.
Die Einzelteile für die Propeller seht ihr auf Foto 2.
Bei den Propellern ist auf die richtige Ausrichtung und Krümmung der Blätter zu achten.
Leider stößt die Nabe der Propellerwelle fast bis an die Ruderanlage, wer also auch das Unterwasserschiff der "Nordic" bauen möchte, kann hier das Röhrchen, an dem die Propellerblätter montiert sind, ggf. etwas kürzen (Fotos 3+4).
Übrigens nicht wundern: Die Kiellinie sieht etwas "zusammengeschustert" aus, das ist aber mittlerweile größtenteils korrigiert.
Ich hoffe, auf dem Foto 5 kann man die Ausrichtung/Wölbung der Propeller gut genug erkennen.
Man sieht auch, dass die Fundamente schief stehen, aber dazu hatte ich ja schon was geschrieben...
Die Kegelstümpfe 56 werde ich erst bauen, wenn es mit dem Überwasserschiff weiter geht. Einen Baubericht dazu kann ich mir ja sparen, da Andreas das schon übernommen hat.

Abschließend würde ich sagen: das Unterwasserschiff der "Nordic" ist nicht ganz ohne und scheinbar auch nicht ohne Fehler. Ggf. würde ich es nochmal neu bauen, mit den richtigen Spanten. Dann sollten hoffentlich keine Probleme mehr bei der Hecksektion auftauchen.

Trotz allem ist der Bericht vielleicht doch für den ein oder anderen eine kleine Hilfestellung.

Es folgen gleich noch ein paar "Beauty-Shots" ;)
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Freitag, 10. Juni 2011, 20:41

Mit diesen Abschlussfotos endet dieser Bericht. Mal sehen, wann es mit dem Überwasserschiff weiter geht... angefangen habe ich damit ja schon.

Ich wünsche allen schöne Pfingsttage!

Lars

PS: Irgendwas scheint mit meiner Kamera nicht zu stimmen, die Fotos werden manchmal nicht mehr so scharf wie ich es gern hätte... muss wohl mal wieder einen Werkseinstellungs-Reset machen...
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  • Nordic_UWS_fertig_02.jpg
  • Nordic_UWS_fertig_03.jpg
  • Nordic_UWS_fertig_04.jpg
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Joachim Frerichs

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Samstag, 11. Juni 2011, 09:05

Ahoi Lars,

tolles Ergebnis, Glückwunsch.

Ich habe vor einigen gefühlten Jahrhunderten :D auf der Mützelfeldtwerft in Cuxhaven den Beruf des Technischen Zeichners erlernt. Während der Lehre war ich auch im Schiffsbau. Dort haben wir die Kortdüsen für die Schottelpropeller der Schlepper Hans, Ise, Johanna usw. für die Reederei Petersen und Alpers, Hamburg zusammengebaut. Daran musste ich gerade denken, als ich die beiden Kortdüsen des Unterwasserschiffes sah. Schön finde ich auch, dass die Zinkanoden dargestellt sind.


Gruß
Jo
Meine bisher gebauten Modelle sind hier abgelichtet :)

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Samstag, 11. Juni 2011, 13:55

Moin Lars,
hast du alles sehr sauber hinbekommen, Kompliment! Insgesamt eine sehr gute Vorlage und Erleichterung für diejenigen, die sich an diesem "Unterwasser-Teil" noch versuchen wollen. Gerade die letzten Bilder (aus der Taucher-Perspektive.. :D...) gefallen mir persönlich am besten.

Gruß von der Ostsee
HaJo

Pitje

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Samstag, 11. Juni 2011, 16:49

Zitat

Original von Hans-Joachim Möllenberg
Gerade die letzten Bilder (aus der Taucher-Perspektive.. :D...) gefallen mir persönlich am besten.


In der Tat. Mir auch. Diese Perspektive erinnert etwas an Fluch der Karibik, Teil 3, ehe die ganze Mannschaft aus der Unterwelt zurückkehrt. :D

Super geworden Lars!

LG
Peter
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Thomas65

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Sonntag, 12. Juni 2011, 12:02

Hi Lars,

sehr schön geworden, da juckt es mir wieder in den Fingern...
Schön zu sehen, dass das UW-Schiff ohne Schleiferei und Pinselei baubar ist.

Chapeau !
Gruss Thomas

-----------------------------------------

Fertig : Hubsteiger - Autokran - Radlader - Trecker
In der Mache: Kranpanzer
und den Tatra 815 AV-15 von Ripper Works (Aber ohne Baubericht)

Lars W.

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Dienstag, 14. Juni 2011, 17:02

@alle: Danke für die netten Kommentare, das zeigt mir, dass ich das Unterwasserschiff doch nicht ganz umsonst gebaut habe :)

@Jo und Wilfried: Insgesamt bin ich mit dem Druck sehr zufrieden. Einzig der Korrekturbogen liegt mir schwer im Magen, denn durch die offensichtlichen Farbunterschiede des Wasserlinienstreifens zum Originalbogen überlegt man es sich schon, ob man diesen Ersatzbogen verbauen soll... Ich habe mich dazu noch nicht endgültig entschieden.

@Thomas: Ein vollständig lackierter und geschliffener Rumpf sieht sicher noch einen Tacken besser aus, aber ich finde, hier darf man ruhig sehen, dass es Karton ist. Sonst sieht es gleich aus wie ein Plastikmodell-Rumpf.
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Mittwoch, 15. Juni 2011, 09:52

Moin Lars,
auch wenn ich das Unterwasserschiff der NORDIC wohl nicht bauen werde, ist es doch interessant zu sehen, was Du daraus gemacht hast. Und da kann ich Thomas nur beipflichten: Eine sehr gute Vorlage sehr gut umgesetzt! Und den Vergleich mit Plastikmodellen brauchst Du da nicht zu scheuen...
Viel Spaß beim Weiterbau, lass uns bei Gelegenheit mal das Ergebnis wissen ;)
Beste Grüße
Fiete

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