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Mittwoch, 20. Juni 2012, 16:20

@ Zaphod: Genau, die alte Su-9 gibts wohl kaum als Modell, dafür ist sie auch zu wenig bekannt und es wurden nur ein paar gebaut. Aber vielleicht kommt da ja noch etwas raus, die MiG-9 ist ja auch unlängst aufgelegt worden (von Orel glaub ich?) Henryk hat sie gebaut, ist aus der selben Ära. Die Fishpot Su-9 ist schon ganz was anderes. Die war in meiner jugendlichen Vorstellung der rasanteste Jet von allen. Ein langes Rohr mit extrem gepfeilten Deltaflügel dran. Die baue ich sicher auch noch. :)
Im Falle der Tupolev Tu-144 und der Concorde gabs glaube ich gegenseitige Anschuldigungen wegen Industriespionage und laut Wikipedia sogar Verhaftungen.

@ Henryk: Da gebe ich dir gerne Recht. Die Großtat den Orbiter sogar OHNE Besatzung erfolgreich zu starten und auch zu landen beweist die Einsatzbereitschaft der Konstruktion mehr als ausreichend. Es ist eher die nicht erfolgte Nutzung laut Planung die den Buran im Schatten des Space Shuttles stehen lässt. Er wurde zwar eingesetzt aber igendwie doch nicht ;)
So ähnlich muss sich Alan B. Shepard gefühlt haben. Er war zwar auch im All, gefeiert hat man aber seinen Kumpel Glenn... :)

LG, Bernhard
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Montag, 25. Juni 2012, 00:20

Hallo!

Den Bau der Triebwerke wollte ich noch vor Mitternacht hier reinstellen, hab´s um´s Kennen nicht geschaft. Egal, ich habe die Bauteile ausgeschnitten wie hier am Beispiel ersichtlich:


und in Form gebracht:
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Montag, 25. Juni 2012, 00:34

Das Verkleben der Segmente war Abenteuer pur weil ich den "magic tesa glue" verwendet habe, der läßt problemlos ganze Baugruppen entgegen der Schwerkraft über dem Basteltisch schweben... Weißleim wollte ich nicht verwenden weil die Feuchtigkeit durchschlägt und die Kebestellen aufquellen läßt.


Danach waren die Kleinteile der Einlass- und Auslass- Baugruppen vorzufertigen. Der Einlass ist soweit unproblematisch, man muss lediglich darauf achten dass der Konus zentriert in der Front verleimt wird.


Der vordere Teil des Triebwerkes schaut also so aus:
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Montag, 25. Juni 2012, 00:46

Die Auslassöffnung, der Heckkonus? des Triebwerkes wurde vom Konstrukteur grafisch zwar bestens aufbereitet (Farbverläufe um die metallische Oberfläche möglichst gut visuell wiederzugeben), aber weil ich ein unverbesserlicher Nerd bin hab ich den Konus mit selbstgemixem Metallfarbton nachgefärbt. Der originale Farbverlauf ist nicht sehr glaubwürdig. (meiner bescheidenen Meinung nach, halt):


Die Farbe im zweiten Bild ist noch nicht durchgetrocknet, der Effekt ist später nicht ganz so grob...
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Montag, 25. Juni 2012, 00:56

Die Triebwerke werden auf den Flügel geschoben, ähnlich wie bei der GELI Messerschmitt, im rückwärtigen Bereich gibt es allerdings ein Aufhängungsverkleidungsbauteil Nummer " 61" Im Bogen gibt es zwei Verkleidungen mit derselben Nummerierung:

Ist soweit nachvollziehbar und auch notwendig, der Haken ist allerdings dass diese gleichnummerierten Bauteile sich sehr wohl unterscheiden, in Leva strona und Prawa strona! Also bitte mitdenken und die Rechts-Links Unterschiede der Bauteile beachten!
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Montag, 25. Juni 2012, 01:12

Das linke Triebwerk ist somit fertiggestellt und muss nur noch an die Tragfläche geklebt werden. Dazu bin ich heute nicht mehr gekommen da mich ein rücksichtsloses Verlangen nach Schlaf in die Federn treibt. Ich habe zwar den Film der "Maschinist" mehrfach angeschaut, aber soweit will ich dann doch nicht gehen... ;)

Gute N8 wünsche ich noch und bis demnächst!
Bernhard
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Freitag, 6. Juli 2012, 01:55

Hallo,
ein kleiner Fortschrittsbericht zwischendurch.

Letztens hatte ich euch die kleinen Lufteinlässe an den Triebwerksgondeln unterschlagen, 6 Stk. pro Düse, 12 insgesamt und extrem winzig:
Dahinter hecheln wahrscheinlich ein paar Hamster im Laufrad um dem schwachen Ishikawajima Ne-20 Triebwerk mehr Leistung einzuhauchen. Das Ne-20 basierte in Grundzügen auf dem BMW 003.

Beim trockenen Anpassen unter den Flügeln offenbart sich ein unschöner Umstand der die korrekte Darstellung der Seitenansicht und somit die gesamte optische Wirkung verhunzt. Die Längsachse der Triebwerke "steigt" im Vergleich mit der Längsachse der Zelle. Der hintere Teil der Triebwerksverkleidung stößt an die Tragfläche und kann nicht weit genug nach oben gedrückt werden wie es die schematische Zeichnung vorgibt:
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Freitag, 6. Juli 2012, 02:08

Um dem entgegenzuwirken blieb mir nichts anderes übrig als den Bereich unter der Tragfläche erst genau zu lokalisieren (mittels Farbtropfen) und dann einen beherzten "Entlastungsschnitt" zu setzten um der Triebwerksgondel etwas mehr Raum zu geben:
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Freitag, 6. Juli 2012, 02:34

Beim Ankleben habe ich noch darauf geachtet dass der Klebstoff genügend Zeit zum Aushärten hat. Damit sich die endgültige Lage der Gondeln nicht mehr verändert habe ich die Tragflächen während der Abbindezeit beschwert. Die Ausrichtung ist somit mehr oder minder dem Original entsprechend:


Es bleiben also nur noch die Verkleidungs(kehl)bleche zwischen Düsen und Tragflächen zu montieren. Durch die komplexe Formgebung sind diese Teile etwas "tricky" beim Anbringen:
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Freitag, 6. Juli 2012, 02:41

Jetzt sieht das ganze schon mehr nach Düsenjäger aus.




Als nächstes werde ich dann wohl die Cockpitverglasung anschleichen. :)

Danke für euer Interesse!

LG, Bernhard
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Freitag, 6. Juli 2012, 09:06

OOhhh, Du furchtloser Samurai,

einfach mal zwei Löcher in die Flächen zu säbeln bedarf einer gewissen inneren Ausgeglichenheit....eine Tugend der japanischen Kämpfer um ihren Anführer Saigo Takamori.......wie

passend zu Deiner Orangenblüte :rolleyes: .......äääähmm, ja, ich schweife ab.....

Bernhard, mein Held, das Teil sieht ja großartig aus mit den nun passend montierten Triebwerksgondeln. War genau die richtige Entscheidung, einfach in die Flächen zu popeln und mit

den angebrachten Verkleidungen ( übrigens sehr gut gelungen ) gar kein Thema mehr. Nu freu ich mich sehr auf die Haube und das montierte Fahrwerk, soll heißen: meinetwegen darfst

Du gern noch mal so eine Nachtschicht einlegen...Hai...torannagasamma...

Viele Grüße

Jens
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Freitag, 6. Juli 2012, 09:37

Konnichi Wa, Jens! :)

Da hast du recht, die innere Barriere zu überwinden und mit der 7-fach gefalteten und in Schafsgedärm gehärteten Olfa-Klinge in die Tragfläche zu schneiden war nicht einfach! Meine innere Stimme rief dauernd: "Cut? Ah, na!" Habe mir erst mit einer Kamikazedosis Sake den nötigen Mut besorgen müssen.
Aber die einzige, ehrenvolle Alternative beim Scheitern wäre ja der rituelle Bauchstich mit dem Bastelmesser gewesen, da schneid ich doch lieber in den fleischigen Karton. :D

"Nachtschicht"? Wakarimas-ie, Wakarimas-sen! Dachte das gehört so bei einem Baubericht eines Fliegers aus dem Land der aufgehenden Sonne, hehe.

LG, Bernhard (the last Samurei :D )
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Dienstag, 10. Juli 2012, 20:33

Hallo Freunde.

Ich möchte hier mal weiterposten, (um das Sommerloch aufzufüllen) :)

Die Fortschritte an "des Kaisers neuem Abfangjäger" sind etwas durchwachsen. Ich dachte anfänglich auch dass das Canopy und das Fahrwerk eine "gmahte Wiesn" sind, wie der Wiener zu sagen pflegt.

Die Realität am Basteltisch war, wie so oft, ernüchternd.

Nach unzähligen vorangegangenen und teilweise mißlungenen Versuchen den Rahmen der Cockpithaube mittels Klebstoff auf die Celluloid/Polycarbonat-Klarsichtfolie zu kleben habe ich dieses mal versucht dies mittels Doppelklebeband zu bewerkstelligen.
Ich habe hier im Forum erstklassige Anleitungen gesehen die diese Variante als die einzig richtige erscheinen lassen.

Die Hauptakteure, Rahmenteile und Klebeband:
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Dienstag, 10. Juli 2012, 20:49

Das Ausschneiden und Aufkleben der Teile war gar nicht so übel, der Haken ist, dass man danach auch noch das, nunmehr inmitten der Fensterflächen befindliche, Klebeband ausschneiden muss. Das von mir verwendete "tesa" Doppelklebeband zeigte hier schon produktimmanenten Widerstand. Der auf die Trägerfolie aufgebrachte Klebstoff ist dermaßen "zach" (zäh) beim Zerteilen, dass es fast unmöglich ist diesen ohne Fäden oder Klumpen aus den Aussparungen des Cockpitrahmens zu schneiden.
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Dienstag, 10. Juli 2012, 20:52

Konnichi Wa, Learjet-San,

auch in diesem Falle wird der Sake Dir den nötigen Drive geben, sei gewiss. Also ich finde die Doppelklebeband-Methode auch perfekt....wenn man nicht ( so wie ich

bei der P-47 ) die inneren Kanzelstreben mit Pigmenten zukleistert. Danach sehen Deine Kanzelstreben nicht aus, also ist klar: Das kann nur gut werden.

Mit dem Doppelklebeband von Scotch habe ich gute Erfahrungen gemacht:






Erinnere: die einzig, ehrenvolle Alternative wäre die größere Sauerei........

Ich drück die Daumen

Gruß

Jens

P.S.: das mit dem Schafsgedärm wuste ich noch nicht.....sehr interessant.....seehhr interessant.......
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Dienstag, 10. Juli 2012, 21:05

versuchs doch mal statt Tesa das Tacky Tape von Knorr-Prandell. Ich habs probiert,hat auch geklappt. Gibts übrigens in dem großen amerikanischen Versandhaus mit A am Anfang in verschiedenen breiten.

Gruß!

Steffen
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Dienstag, 10. Juli 2012, 21:13

Aaaaber, mit Geduld und Spucke geht das auch. :) Die Makro-Aufnahmen der Bauteile stellen natürlich jedwede Ungenauigkeit extremst dar! Im realen Maßstab erkennt man das alles nicht. Bitte stellt euch vor ihr würdet ein lastwagengroßes (10 Meter) Modell schultern müssen, so circa würde ich den Vergrößerungsfaktor einschätzen. Also mit dem nötigen Respektsabstand betrachtet schaut das ganze sehr super aus!
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Dienstag, 10. Juli 2012, 21:31

wenn man nicht ( so wie ich

bei der P-47 ) die inneren Kanzelstreben mit Pigmenten zukleistert.


Aaah! Jens-san! Dein Rat kommt gerade mal 10 Stunden zu spät! Ich hab die Kanzelstreben schon mit Farbe zugekleistert!!

Ich habe dafür extrem teuflisches Chemie-Zeugs verwendet (2-Komponenten Acryllack aus dem Fahrzeugbereich), weil ich aus Erfahrung weiß dass auf Celluloid keine wasserbasierenden Farben halten:


Das Ergebnis war jedenfalls so mittelmäßig, dass ich gleich die ganze Chose auf die Seite geräumt habe und mit den Fahrwerksbeinen angefangen habe...
(Was nur eine Verdrängungshandlung war, das Fahrwerk hatte auch so seine Tücken:
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Dienstag, 10. Juli 2012, 21:38

@ Black Hole:
Ja, von dem "Tacky-Tape" habe ich hier auch schon gelesen. Der Groß- und Einzelhandel hier in Österreich antwortet auf die Frage danach nur mit: "Häh??"
Ich glaube ich muss mir das Zaubertape wirklich mal per www.(world-wide-waiting) bestellen! :)
Danke für den Tipp, ich glaube auch dass es gravierende Unterschiede zwischen den Herstellern gibt.

LG, Bernhard
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Dienstag, 10. Juli 2012, 21:41

Hmm Bernhard,

einfärben muss man die Innenseiten der Kanzelstreben ja irgendwie ( wenn es denn keinen extra Innenrahmen gibt ) und

mit 2K-Lack sollte die Doppelklebeband-Methode eigentlich kein Problem sein. Bei mir hat das Klebeband eigentlich nur auf den Pigmenten nicht gehalten, weil

das Zeug irgendwie fettig veranlagt ist..oder so.

Tücken hin oder her...zeigs dem alten Düsen-Moped!

Gruß

Jens
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Dienstag, 10. Juli 2012, 22:00

Das Fahrwerk!

Eigenlich nur ein paar engst zusammengerollte Papierstreifen...

Meine Unart die Modellbögen beiderseits mit allen möglichen Fluiden zu tränken rächt sich hier bei den eng zu rollenden Bauteilen. Durch die Verstärkung lassen sich diverse Bauteile nun leider nicht mehr so bearbeiten wie es der Konstrukteur vorgesehen hat, nämlich die Fahrwerksbeine:
, siehe erhellten Bildausschnitt.

Ich konnte es nicht bewerkstelligen dieses Bauteil zu einem glaubwürdigen Fahrwerksbein zu rollen.

Aus purem Frust heraus habe ich beschlossen diese Teile alternativ anzufertigen. Ich hoffe ich löse hier nicht einen Sturm der Entrüstung aus! Ich bin mir sehr wohl bewusst dass es, gerade bei Bauberichten, um akkurate Wiedergabe der vom Konstrukteur bereitgestellten Teile und Möglichkeiten geht. In diesem Fall muss ich aber eingestehen, dass die Vorlagen des Bogens,für mich persönlich, eher suboptimal wirken.

Mein Ansatz war folgend: Ein paar abgelängte Schaschlikspieße, ein paar Plastikröhrchen im passenden Duchmesser und 2 Zahnregulierungsgummis meiner Tochter:


Nach der Bearbeitung stellen sich die Fahrwerksbeine meiner Kikka so dar:
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Dienstag, 10. Juli 2012, 22:13

Wie bitte........?....Schaschlikspieße, Plastikröhrchen und Gummibänder...??.....Wo kommen wir denn da hin....???...wenn

hier jeder..............Wow Bernhard, die sehen echt stark aus und stabil genug für eine Orangenblüte dürften sie auch sein
:D .

Und nu die Kanzel please.

Gruß

Jens


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Dienstag, 10. Juli 2012, 22:25

@Jens:
Genau: Einfärben muss man ja schließlich. Der Bogen der Kikka hat leider (oder gottseidank) nur die Außenstreben inkludiert. Das Nachfärben der Innenseite war aber eine Tortur, sag ich dir! Selbst nach einflößen von mehreren Dezilitern des kostbaren Sakes war meine Hand nicht ausreichend taub genug um die Innenstreben ohne Patzer nachzumalen. Nun, das sieht später wahrscheinlich kein Mensch, deshalb hab ich auch keine Fotos davon eingestellt, hehe

Das kann ich mir sehr gut vorstellen, dass ein Einfärben der Klebeschicht die Adhäsion des Klebebandes verringert, wenn nicht gar aufhebt. Deshalb wollt ich das auch erst im Nachhinein machen. Grundsätzlich kann ich sagen, dass das tesa Klebeband im großen und ganzen seiner Bestimmung nachgekommen ist und den Karton und die Klarsichtfolie ausreichend gut miteinander verbunden hat. Trotzdem juckt mich der Gedanke dass es da einen anderen Vorgang geben muss, der die beiden Bauteile "Celluloid" und "Cockpitrahmen" wie von Zauberhand miteinander verbindet. (Glaube mal irgendetwas von "Crystal-Clear" oder "Magic-Clear" gelesen zu haben? ...weiß nicht mehr genau, muss ich erst googlen... ;)
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Dienstag, 10. Juli 2012, 22:30

Also das geht ja garnischt!
Wenn wir hier im Modellbau anfangen zu improvisieren und spartenübergreifend Materialien zu verwenden, wo werden wir da wohl hinkommen?? ;)

Ne jetzt am im ernst, die Fahrwerksbeine sehen echt gut aus und (bitte hasst mich nicht dafür) möglicherweise hätte man es aus den Bogenteilen nicht besser machen können.
Weiter so,
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65

Dienstag, 10. Juli 2012, 22:35

Dann meinst Du wohl das hier:


in diesem Falle noch die alte Version.


Die hatte ich beim Verglasen des P-47 Cockpits mal gezeigt. Ist nen Versuch wert.
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Dienstag, 10. Juli 2012, 23:02

Genau! Kristal Klear heißt das Wunderzeugs! :) ; Danke Jens!

Ich hasse es zu sagen, aber für meine Nackigjima kommen wohl viele euer Ratschläge zu spät. Ich sehe das als Ansporn beim nächsten Modell vieles davon einfließen zu lassen was ich hier an Feedback bekommen habe! :)
Danke nochmals an dieser Stelle für die hilfreichen Beiträge von euch allen!

Das Schöne an diesem, meinem, unserem Hobby ist ja wohl auch die immerwährende Suche nach Verbesserung und Perfektion. :) Das macht,mich zumindest, unstet und entfacht den Drang etwas besseres nachzuschieben. Ich glaube da wird es noch viel Raum geben, für meine Versuche das ultimative Modell zu erstellen...
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67

Dienstag, 10. Juli 2012, 23:21

Weil ich gerade mit dem Fahrwerk zugange war gibt es auch eine Menge an Verkleidungsblechen und Mechanik dafür:


Nur weil der Bogen nicht halinskimäßig detailliert ist, heißt das noch lange nicht dass es nicht dort, wo dort wo es ankommt, auch zu Detailorgien kommt:
Die Kleinteile der Fahrwerksverkleidung in Nahaufnahme:


P.S.: Weiß jemand warum einige Fotos nach dem Hochladen und Einfügen in den Text 2mal angezeigt werden obwohl sie im Editor ausdrücklich nur einmal erscheinen??
»King Learjet« hat folgendes Bild angehängt:
  • IMG_0624.JPG
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Mittwoch, 11. Juli 2012, 00:22

P.S.: das mit dem Schafsgedärm wuste ich noch nicht.....sehr interessant.....seehhr interessant.......


Domo Arigato Gozaimashita, Jens, für dein Interesse an meinem Reiskocher und dem Drumherum! :)

Ja, arg ist das, oder?
Die antiken Schmiede haben (angeblich) das noch glühende Schwert in den Bauch von lebenden Schafen gestochen um den Stahl zu härten.
Ich kenn mich zwar mit Metallurgie überhaupt nicht aus, aber im Schafsdarm waren offenbar Nitrate?-Nitrite?.. also Stickstoffverbindungen vorhanden, durch den Verdauungsprozess und das hat die Klinge härter gemacht im Vergleich zum unspektakulären Abschrecken im Wasser.

Gebe zu Bedenken dass diese Weisheit nur auf eine lang zurückliegende Kindheitserinnerung fußt und keinen Anspruch auf Richtigkeit erhebt!!! 8o Wenn hier jemand mehr dazu weiß dann wäre ich froh über eine Korrektur meiner unvollkommenen Behauptungen :)

LG, Bernhard
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Mittwoch, 18. Juli 2012, 08:32

Guten Morgen.

Einen kleinen Fortschritt kann auch ich vermelden.

Weil die Cockpitkanzel leider gar nicht gut paßt (wohl durch meine eigene Unfähigkeit bedingt) und mittlerweile verheerend aussieht, habe ich die Arbeiten daran zurückgestellt und mit dem Hauptfahrwerk weitergemacht. Wenn jemand von euch das Gefühl kennt dass ein Bauteil so überhaupt nicht gelingen will und mit jedem Versuch schlechter wird, dann könnt ihr mich sicher verstehen. Gerade die Verglasung sollte besonders sauber und gediegen sein. Ich glaube ich werde das bisher versuchte verwerfen und mir den Rahmen nochmals ausdrucken und mit einem anderen Klebeband/Verfahren nochmals versuchen.


Deshalb hab ich die Frontscheibe entfernt und hoffe dass der nächste Versuch ein besseres Ergebnis bringen wird.
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Mittwoch, 18. Juli 2012, 08:44

Gut denn, den Hauptfahrwerksbeinen fehlt noch der Achsschenkel? Das vorgegebene Papierbauteil bekam ich wieder nicht in eine stabile Form und habe daher einen kleinen Kartonhalbkreis und ein zurechtgeschliffenes Holzstückchen (von einem Eis am Stiel-Stiel) mit Leim verklebt und angemalt.


Das Ergebnis:
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Mittwoch, 18. Juli 2012, 08:51

Dann hab ich noch meine geliebten Gipsrohlingreifen mit Farbe und den Radzierkappen in Fliegerfarbe versehen. (Sonderausstattung, Aufpreispflichtig! :))


Das fast fertige Hauptfahrwerksbein mit Pneu sieht so aus:


Das wars fürs erste, danke für euer Interesse!

LG, Bernhard
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Mittwoch, 18. Juli 2012, 22:03

Moin Bernhard,

die Sache mit der Kanzel kennt wohl jeder, der schon ein Weilchen dabei ist. Ich bin mir ziemlich sicher, das die nächste Version,

zu Deiner (und meiner ^^ ) Zufriedenheit ausfällt. Manchmal muss man erst mal eine Nacht drüber Bu-Bu machen ( schlafen ).

Aber sage mal, was hast Du denn das für dolle Gipsreifen? Habe ich ja noch gar nicht gesehen. Die sehen schon cool aus und die

Fahrwerksbeine ebenso...gute Arbeit, Learjet-San !

Cheers

Jens
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73

Mittwoch, 18. Juli 2012, 22:19

Hallo Bernhard,

bei deinem Kanzelproblem kann ich dir vielleicht helfen. Drucke sie auf 80 g Papier aus und zwar doppelt, für Innen- und Außenseite. Dann nimm eine flexible Folie, ich nehme eine, die in Ohropax Soft Packungen ist. Die ist relativ dünn und lässt sich mit der Doppelkleberbandtechnik gut verarbeiten. Ich habe es so schon bei meinen Doppeldeckern gemacht, da sind bei einigen nur der untere Teil des Rahmens vorhanden. So konnte ich die Rumpfwölbung gut nachmodellieren.

Gruss Andy

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Mittwoch, 18. Juli 2012, 22:56

Hallo Andy.
Dein Ratschlag mit dem Ausdrucken auf dünnem Papier ist wohl der erste, richtige Schritt zu einer glaubwürdigen Kanzel. Durch das dicke Originalpapier und des recht dicken Doppelklebebands ist das Ganze sehr steif und unwillig geworden. Als Folie habe ich das sehr dünne Geli-Celluloid verwendet. Hat aber auch nichts mehr geholfen. Das ist so ähnlich wie wenn man in der Konditorei zwei Tortenstücke verdrückt und in den Kaffee einen Alibisüßstoff reingibt. :D

Der Übergang Rumpf-Kanzel wird mit dem dicken Konstrukt auch nicht fließend wie im Original, da muss was dünneres her, absolut.

@Jens: Jaaa, die Gipsreifen... eigentlich ein Sakrileg aber im Vergleich zum Karton wunderbar leicht zu dremeln. Ich muss noch an der Mischung arbeiten (Gips-Anmachpansche) um die lästigen Lunker aus dem Rohling zu treiben. Von den Fahrwerkbeinen ganz zu schweigen! Ich muss gleich festhalten dass ich höchsten Respekt vor allen Bastelkollegen habe die mit den vorgegebenen Kleinteilen so gut umgehen können dass sie nicht auf andere Materialien ausweichen müssen. Ich sehe das als hohe Kunst zu welcher ich leider nicht befähigt bin. Hoffe aber doch dass der Effekt den ich erzielen kann meine Mittel rechtfertigt. :whistling:

Danke Dir jedenfalls für den Schulterklopfer! :D

LG, Bernhard
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Gummikuh

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Donnerstag, 19. Juli 2012, 19:52

Hey, Bernhard,

Hallo Andy.
Dein Ratschlag mit dem Ausdrucken auf dünnem Papier ist wohl der erste, richtige Schritt zu einer glaubwürdigen Kanzel. Durch das dicke Originalpapier und des recht dicken Doppelklebebands ist das Ganze sehr steif und unwillig geworden. Als Folie habe ich das sehr dünne Geli-Celluloid verwendet. Hat aber auch nichts mehr geholfen. Das ist so ähnlich wie wenn man in der Konditorei zwei Tortenstücke verdrückt und in den Kaffee einen Alibisüßstoff reingibt. :D

Was für ein netter Vergleich! Junge, was hab´ ich gelacht.

Der Übergang Rumpf-Kanzel wird mit dem dicken Konstrukt auch nicht fließend wie im Original, da muss was dünneres her, absolut.

Hey, ich sach´ nur: selbst tiefziehen und dann nach Henryks Methode auf den Rumpf anpassen. Das fetzt!

@Jens: Jaaa, die Gipsreifen... eigentlich ein Sakrileg aber im Vergleich zum Karton wunderbar leicht zu dremeln. Ich muss noch an der Mischung arbeiten (Gips-Anmachpansche) um die lästigen Lunker aus dem Rohling zu treiben. Von den Fahrwerkbeinen ganz zu schweigen! Ich muss gleich festhalten dass ich höchsten Respekt vor allen Bastelkollegen habe die mit den vorgegebenen Kleinteilen so gut umgehen können dass sie nicht auf andere Materialien ausweichen müssen. Ich sehe das als hohe Kunst zu welcher ich leider nicht befähigt bin. Hoffe aber doch dass der Effekt den ich erzielen kann meine Mittel rechtfertigt. :whistling:

Jahaaaa, siehst du mal. Destewegen bin ich von Gips wieder abgekommen. Ich bekomme die dummen Blasen da nicht raus. Es hilft, wenn du dir im Bastelgeschäft richtigen Skulpturgips besorgst. Aber ich bin da auch nicht so richtig glücklich mit geworden.
Und so schwer ist es doch nicht, Karton zu drehen. Wo liegt dein Problem, Mann?
Anyway.... MEINE Hochachtung, daß du so gekonnt Gips einsetzt. (erst wenn der Prozentsatz von Fremdmaterialien 95% gegenüber Karton ausmacht, würde ich skeptisch werden).

Danke Dir jedenfalls für den Schulterklopfer! :D

Und noch einer von mir

LG, Bernhard

Jaja....
MLGUEEG

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Donnerstag, 19. Juli 2012, 20:06

Moin Jungs,

jetzt sieh sich DAS einer an: Der Gummikuh ist schon so lange raus, das er nicht mehr richtig zitieren kann! Da muss man sich ja richtig kondensieren ( ein

Zustand, der mir von Geburt an schwer fällt ) um das vorschriftsmäßig Entziffern zu können......sorry Till, war halt ne Steilvorlage :D .


Jo Bernhard, muss ich Dir recht geben: Auch ich wundere mich des öfteren, was der ein oder andere Kollege noch alles aus Karton macht, wo ich dann schon auf

etwas einfacheres zurück greife. Ich finde allerdings auch, das wir immer noch reichlich genug Karton verbauen, um nicht jedes Wochenende zum Beichtstuhl

rennen zu müssen. Letztendlich zählt erst mal das Ergebniss für einen selbst und Deine Reifen und Fahrwerksbeine finde ich wie gesagt klasse. Da stimmt schon

noch die Mischung, keine Bange.

Sodele, ich werde noch mal ebend Kunststoff verbauen gehen ^^ .

Tschüßikowski

Jens
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Donnerstag, 19. Juli 2012, 21:01

Hallo Till, schmerzlich vermisster Mitstreiter im Kampf zur Rettung des Wortwitzes!
Da freue ich mich aber dass du Dir die Zeit nimmst und bei mir vorbeischaust. :)

Danke für die Anerkennung! Die Tips von Andy, Jens und Dir werden auch zwangsläufig zu besseren Ergebnissen führen. Da wette ich drauf. Das finde ich ja gerade so toll hier, dass man rasches und kompetentes Feedback bekommt.

By the way, Till... Dont be a stranger! (mach dich nicht wieder rar!) :D

@Jens:
Ich finde allerdings auch, das wir immer noch reichlich genug Karton verbauen, um nicht jedes Wochenende zum Beichtstuhl
rennen zu müssen.

Letztendlich zählt erst mal das Ergebniss für einen selbst


Mein Reden! Sehe ich auch so. Es entsteht ja schließlich bei jedem Bastler ein echtes Unikat des Modells. Das macht ja den Reiz aus, sonst könnten wir ja alle bei Moduni die Fertigmodelle von Herpa und Forces of Valor bestellen und gut ist. :D

So, ich geh jetzt auch mal schauen ob jemand an der Kikka weitergebastelt hat während ich hier herumfieloso4... :whistling:

LG, Bernhard
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Gummikuh

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Freitag, 20. Juli 2012, 22:25

Hey, Bernhard,

ich gucke ständig bei dir rein. (Ich schau dir in die Ohren, Kleines....).

Und auch, wenn ich nichts schreibe.... es ist einfach zu nett, dich Orangenblüten und J.R. Zitate kondensieren zu sehen.
(Ich kondensier´ ja auch mal, aber ich mach´s dann auch gleich wieder weg....)

VDFG

Till
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Freitag, 20. Juli 2012, 23:18

:D Alles klar, Till!

Alles klar? Nicht so ganz:
Jaja....
MLGUEEG

und:
VDFG

...vielleicht: Verein Der Fliegerdamischen Gesetzlosen!?

?(
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Donnerstag, 26. Juli 2012, 01:47

Hallo allerseits.
Einen kleinen Fortschritt hab ich wieder zu melden, die Frontforke der Kikka habe ich fertiggestellt.
Die ganze Maschine ist ja eher klein und so sind auch die Bauteile des Fahrwerks nicht wirklich leicht zu handhaben.
Der Reifen(rohling), das Fahrwerksbein mit Gabel-Achsschenkel und dazu ein Größenvergleich:
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