Zaphod

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Sonntag, 9. Oktober 2011, 01:02

Nakajima B5N2 "Kate" von Maly Modelarz (Ausgabe von 2002) von Pawel Mistewicz

Hallo,

alle basteln Flieger oder stellen welche vor, da will ich mich auch beteiligen, allerdings nicht mit einer P-47.

In meinem 6-Jahresplan "Klassische Trägerflieger des Pazifik, 1942" (eigentlich 7-Jahresplan, seit die schicke "Vindicator" von Kartonowa Kolecia erschienen ist) steht dieses Jahr das letzte "Leichtgewicht auf dem Programm, der klassische japanische Torpedobomber, die Kate.

Zum Original muss nicht viel gesagt werden, die Kate kombinierte die typischen Stärken und Schwächen der meisten japanischen Flieger, stark in der Offensive (Reichweite, großer und zuverlässiger Torpedo dabei, der bei Geschwindigkeiten abgeworfen werden konnte, bei denen jeder US-Lufttorpedo von 1942 erledigt gewesen wäre), erbärmlich in der Defensive (nur ein leichtes MG Bewaffnung, keine Panzerung, keine selbstschließenden Tanks). Von geschulten Piloten geflogen, konnten einige Gruppen Kates, die Jäger und Flak durchbrachen, 1942 immer Treffer anbringen.

Das Modell von 2002 hat keine Witterungsspuren, überzeugt aber farblich m.E. voll, dezente Tönung, wo angebracht (keine schrillen Interieurs), einige 3D-Effekte.
Die Detaillierung ist nach heutigem Verständnis mit ca. 350 Teilen eher gering, genügt mir aber völlig, insbesondere kann ich auf eine Motor-Orgie verzichten, weder bin ich ein besonderer Motoren-Fan, dem der Bau von Motoren als solchen Freude bereitet, noch sieht man am fertigen Modell viel von der Mühe.
Bilder von fertigen Kates oder Kates im Bau gibt es auf unserer Seite von Dustin Basler [Fertig] Nakajima B5N2 "Kate" - Maly Modelarz 3/2002 - 1:33, von Kwiatek Nakajima B5N2 Kate [Maly Modelarz] 1:33 und von Altpapier Maly Modelarz 3/2002, Nakajima B5N2 "Kate"

Zum Modell:

Die Bauanleitung ist, was die Skizzen angeht, m.E. vollkommen ausreichend, eine klassische Dreiperspektivensicht (Bild 2), einen Längsschnitt mit den Nummern aller Rumpfsegmente (Bild 3) und einigen Skizzen zu verschiedenen Baustufen (Bild 4), dazu die üblichen Schablonen (Bild 5)

Der Bogen mit den Schablonen und ein weiterer Bogen beinhalten die Spanten und Profilscheiben (gedruckt auf normalem Bastelkarton) (Bild 6)

Das Leitwerk in Gelb und Rot ausgeführt weist die Kate als eine Maschine der Akagi beim Angriff auf Pearl Harbor aus. (Bild 7)
Etliche Instrumente werden die drei Cockpit-Abschnitte der Besatzungsmitglieder ausfüllen. Sie sind eher schlicht gehalten, aber man wird nachher von ihnen ohnehin kaum etwas sehen, u.a. weil der Rumpf nur relativ kleine Ausschnitte für die drei Besatzungsmitglieder aufwies (Bild 8)

Ob sich das Sichtfenster für den Bombenschützen (beim Torpedoabwurf kann das kaum nützlich gewesen sein) in Folie ausführen lässt, wird noch zu prüfen sein (Bild 9)
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Zaphod

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Sonntag, 9. Oktober 2011, 01:11

Weiter im Text:

Bild 1: Ein Eindruck von Farbgebung und Farbübergängen am Rumpf

Bild 2: Die Ruder und Klappen sind nicht separat ausgeführt

Bild 3: Der Motor, schlicht, aber nicht primitiv. Ob es wirklich sinnvoll ist, die Zylinder zu versenken?

Bild 4: Teilansicht des Torpedos

Bild 5: Die mehrteilige Kanzel wird aufwändig. Es gibt Schablonen zum Vorformen der einzelnen Segmente

Und zum Schluss eine Frage, wenn ich den polnischen Text hier richtig deute, müssen die Profilscheiben und Spanten so verstärkt werden, dass sie eine Dicke von 1 mm erreichen? Oder heißt das, sie müssen auf 1mm dicken Karton aufgezogen werden? (auf Bogen 1 steht als Schlüssel für das *-Symbol: "podkleic tekture grubosci 1mm") .

Kann mir da jemand weiter helfen?

Na jedenfalls will ich die Kate in den nächsten Tagen in Angriff nehmen.

Zaphod
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Gummikuh

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Sonntag, 9. Oktober 2011, 10:21

Moin, Zaphod,

alle basteln Flieger oder stellen welche vor, da will ich mich auch beteiligen, allerdings nicht mit einer P-47.


oooooch......

Ob sich das Sichtfenster für den Bombenschützen (beim Torpedoabwurf kann das kaum nützlich gewesen sein) in Folie ausführen lässt, wird noch zu prüfen sein (Bild 9)


Doch, läßt sich. Trotzdem Mistewicz das wohl nicht borgesehen hat, hat er seinen Job so gut gemacht, daß das Fenster in der Innenverkleidung perfekt auf dem des Flügels sitzt. Bei mir gab´s da nur wenig Versatz.
Beim Bombenabwurf kann das Ding eigentlich auch nicht brauchbar gewesen sein. Ich meine, wenn du da durch das Ziel siehst, isses schon zu spät. Vielleicht ist das einfach nur dazu da gewesen, zu schauen, ob der Knallkram noch dranhängt, und ihn notfalls loszutreten, wenn er zu lang dran hängt.
Der Grafik ist supertoll und die Paßgenauigkeit überaus gut. Naja, Mistewicz eben. Was allerdings bei mir nicht gepaßt hat, war die Frontscheibe. Es war mir völlig unmöglich, das Ding so hinzufriemeln, daß es ohne Spalt an die Haube gepaßt hätte. So ist die Kate die einzige Maschine hier mit zurück geschobenen Hauben.
Das Ding hat jede Menge Spaß gemacht und ebensoviel Spaß wird´s mir machen, dir zuzusehen. (Ehrlich gesagt, das Einzige, was ich am Winter nett finde, ist, daß du wieder einen Flieger anfängst.....)

Viele Grüße

Till
Is das Kunst, oder kann das wech?

J.R.

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Sonntag, 9. Oktober 2011, 10:50

Moin Zaphod,

na das finde ich ja klasse, das Du die Flieger-Ecke bereichern möchtest. Na ja, es MUSS ja auch nicht unbedingt eine P-47 sein....

Die "Kate" wird allemal ein interesantes Projekt und die Bilder der fertigen Modelle sehen sehr vielversprechend aus. Die schlanke Form und der lange Wintergarten....das hat schon was.

Na dann mal viel Spaß, ich bin dabei!

Viele Grüße

J.R.
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Sonntag, 9. Oktober 2011, 13:19

Kurze Übersetzung:
Wir beginnen den Bau des Modells mit dem bekleben (verstärken) aller Teile auf dem Bogen 1 und 2 mit einem 1mm dicken karton (texturka).
So würde ich dies Übersetzen und so verstehe ich dies auch. Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen.
"...auf der Lübeck brennt noch Licht!"

Fertig:
- Fregatte LÜBECK F-214
- Fregatte BAYERN F-217

Zaphod

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Montag, 10. Oktober 2011, 21:57

Hallo Marcin,

herzlichen Dank für Deine Übersetzung ! Dann werde ich gleich mal mit dem Aufkleben auf Karton beginne.

Zaphod

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