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Mittwoch, 10. August 2011, 14:24

MODELIK 5/08 - FSO M.-20 "Warszawa" [fertig]

Untertitel: Polski samochód osobowy z 1954 roku - das bedeutet: Polnischer Personenwagen von 1954 (so ungefähr). Dabei ist es genau genommen ein sowjetischer Personenwagen von 1946 (Pobjeda M20), der in Polen in Lizenz nachgebaut wurde.



Nun gibt es in diesem Forum ja schon zwei Bauberichte, nämlich den einen von Robson (unvollendet) und einen von vasea70 (fertig und am Ende schwarz lackiert). Und an sich wollte ich mir deswegen einen eigenen Baubericht sparen und bestenfalls die eine oder andere Erkenntnis an Robsons Bericht anhängen, nur hat mir der Herr Hascher nahegelegt, (aus Höflichkeitsgründen :?: ) einen eigenen Baubericht zu starten. Albern finde ich es trotzdem, aber wie auch immer - Hier ein (verkürzter) Baubericht:

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Mittwoch, 10. August 2011, 14:30

Also, das gleich mal vorweg – man kann das Auto bauen. Aber einfach war’s nicht. Und das liegt gewiss nicht ausschließlich an meinen mangelhaften Fertigkeiten. Auch gar nicht mal an Passungenauigkeiten, die gab es da und dort, aber nichts dramatisches. Das Problem liegt meiner Ansicht nach in der Technologie – wenn man was verkehrt machen kann, dann das Nach-und-nach-Bauen immer an den Teilenummern lang. Einiges hätte konstruktiv auch anders, günstiger, gelöst werden können, aber da sind die Hinterher-Kritiker ja immer die Schlaueren.
Würde ich das Auto noch mal bauen, würde es deutlich besser werden. mach ich aber nicht. Ich versuche in diesem verkürzten Baubericht einfach zu beschreiben, was ich meine. Erst mal ein paar Fotos von meinem fertigen „Warszawa“.



Rundungen sind ja bei Papiermodellen immer so ein Ding mit'm Pfiff, erst recht wenn man so ein bisschen grobe Pfoten hat. Einige Stellen an meinem Modell sehen auch echt Scheiße aus, geb ich zu.

andreas p

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Mittwoch, 10. August 2011, 21:47

Hallo Pappenbauer!

Ich finde Dein Modell ist ganz gut geworden. Du hast Recht, komplexe Rundungen aus Papier herzustellen ist schwierig bis unmöglich und meistens nur ein Kompromiss. Ein Vorschlag am Rande: die Schnittkanten/Knickkanten bei den Reifen noch Schwarz einfärben ;) .

Grüße, Andreas!
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Henryk

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Mittwoch, 10. August 2011, 22:25

...und den Zahnstocher durch etwas anderes ersetzen!
Herzlichste Grüße
Henryk

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Donnerstag, 11. August 2011, 09:44

Dziękuję bardzo, ale...

...@ andreas p: haltet mich meinetwegen für bekloppt, aber ich färbe keine Kanten! Ich baue keine Meistermodelle, ich baue Papiermodelle, und das so gut ich es eben vermag. Ich lege Wert darauf, dass man das Material sehen kann.

...@ Henryk: der Zahnstocher war nur für's Foto, der lag da gerade so rum. Das Modell steht sonst mit geschlossener Motorhaube im Regal.

Ahoi, der Pappenbauer (wieśniak kartonowy)

andreas p

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Donnerstag, 11. August 2011, 21:02

Hallo Pappenbauer!

Ich würde Dich (oder einen anderen Forenkollegen) niemals für bekloppt halten! Der Hinweis mit dem Kantenfärben war lediglich ein (gut gemeinter) Rat. Es steht Dir frei deine Modelle so zu bauen wie Du es für richtig hälst.

Grüße, Andreas!
Don`'t belive the hype!

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Freitag, 12. August 2011, 09:19

Das Fahrgestell

Ich baue ja meist der Reihe nach, Teil 1, Teil 2 und so fort. Am Rahmen wird viel dicke Pappe verquetsch, das Fahrzeug vermittelt den Eindruck, kinderzimmertrittfest werden zu wollen. Dann kommt (mit Teil 13 - 15 ungefähr) die Vorderachse, die zusammengebaut reichlich filigran wirkt.



Foto ist wieder unscharf geworden. ich habe erst später begriffen, dass das Blumensymbolchen und der Zoom sich nicht vertragen. Ich hab da noch mehr Fotos solcher "Qualität", tut mir leid.

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Henryk

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Freitag, 12. August 2011, 10:10

dass das Blumensymbolchen und der Zoom sich nicht vertragen.

Meiner Erfahrung nach hängt es (bei Makroeinstellung) von der Entfernung des Objekts von der Linse ab. Wenn es zu klein ist, schafft es der Autofokus nicht. Die richtige (ausreichende) Beleuchtung ist hier auch wichtig.
Herzlichste Grüße
Henryk

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Freitag, 12. August 2011, 14:17

Die Vorderräder sollten der Bauanleitung nach lenkbar sein, dewegen diese Konstruktion, und ich habe mir gedacht: Kann das halten? Ich hatte schon mal eine klitzekleine Abhandlung über Sinn, Unsinn und Machbarkeit von lenkbaren Fahrzeugen geschrieben und argwöhnte bei diesem Auto das Entstehen schiefer Räder. Eins von Meister vasea70 eingestellten Fotos sah mir jedenfalls genau danach aus.



Also habe ich mich entschlossen, das Ganze konstruktiv derart in meinem Verständnis von Modellautos zu verändern: bewegliche, durchgehende Achsen mit fest aufgesteckten Rädern. Als Achsführung dient wieder mein bewährtes Vierkantrohr. Da die Ölwanne des Motors (Teil 31) auch betroffen ist, habe ich sie gleich mit angebaut. So sieht die neu konstruierte Vorderachse jetzt aus:


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Freitag, 12. August 2011, 14:50

Bei der Hinterachse war ich auch nicht so überzeugt von der vorgegebenen Konstruktion und habe in meinem Sinne geändert.



Falls einer die Teile so auch lieber mag: hier sind sie:



So sieht das angebaut aus, aber wer schaut dem Auto schon unter die Schürze?



Die Räderchen, besser die Reifenflanken, sind wie folgt aufgebaut: zwei kegelförmige Ringe die einen flachen Ring (den mit der Aufschrit "Stomil") tragen. Ich habs nicht so richtig hingekriegt und mir gedacht, ich verstärke den Stomil-Ring mit Pappe, klebe ihn auf das Rad auf und setze die Kegelringe dann dagegen. Geht meiner Ansicht nach besser.


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Samstag, 13. August 2011, 13:51

Der Bau des Motors wird von Robson ausreichend beschrieben. Was auffällt ist, dass eine offenbar vorgenommene Änderung der Teilenummern nicht systematisch bis in jede Einzelheit fortgeführt wurde, so dass es da zu einigen Irritationen kommen kann. Der Kühler hängt ein bisschen merkwürdig an zwei klitzekleinen Pappstreben, oder habe ich die Bauanleitung da falsch interpretiert?



Der Innenraum lässt sich auch noch einigermaßen problemlos bauen, allerdings hätte ich mir bei der Konstruktion der hinteren beiden Spanten und der Ablage dazwischen mehr Eindeutigkeit bei der Anbringung gewünscht. Die Vordere Sitzbank ist büschn zu kurz, das schrieb Robson auch schon. Die hintere Radverkleidung habe ich abweichend von der Teilenummerierung schon angeklebt, bevor die Rücksitzlehne eingebaut wird. Letztere ist ziemlich dicke.



Ich dachte mir, wenn ich die so einbaue, wie sie ist, habe ich für ein verhältnismäßig großes Auto wie dieses hinten verdammt wenig Sitztiefe. Also habe ich die Lehne wieder auseinander geschnitten und von den Seiten nur ca. 2 mm stehen lassen und die Oberkante der Lehne dann gerollt, dass sie den Spant bedeckt.


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Samstag, 13. August 2011, 15:15

Das Gesicht

Die Frontscheibe hat mir nicht so ganz gefallen, weil nämlich: der Steg in der Mitte ist mir zu breit.



Also habe ich ihn auf gut 1 mm reduziert und mit dem Fineliner schwarz gemalt. Ich glaube, das kommt dem "Gesichts-Charakter" des Autos näher.


Henryk

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Samstag, 13. August 2011, 18:40

Hallo pappenbauer,
schau mal noch hier, und wenn Du noch mehr möchtest, dann auch da.
Herzlichste Grüße
Henryk

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Samstag, 13. August 2011, 20:20

@Henryk - ja, danke, die kannte ich auch schon, die Skizze bestätigt meine Änderung der Frontscheibe auch trefflich. Übrigens habe ich im Internet mal einen ganzen Sack voll von Skizzen für den Pobjeda/Warszawa in allen nur möglichen Variationen gefunden, Krankenwagen, Kombi, Cabriolimosine bis hin zum letzten Modell, dem Warszawa 223 . <- den würde ich gerne haben wollen! Vielleicht kann Pan Andrzej Maciejczak sich das Auto ja mal vornehmen.

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Sonntag, 14. August 2011, 13:36

Das Gehäuse

Jetzt kommt mein Vorschag zur technologischen Veränderung beim Bau des Models. Gewieftere Modellbauer hätten das sich auch so vorhergesehen, alle anderen könnten von meiner Anregung profitieren.



1. die Innenwände (66) und die äußere Fensterfront (67) mit Folie dazwischen verkleben. Dann das Dach (69/69) fein säuberlich aufkleben. Den vorderen Spant (47a) einsetzen (der kann an der Unterkante auch noch spitzer geschnitten werden, damit er nicht mit dem Armaturenbrett kollidiert) und dann die komplette Frontscheibe anleimen. Und dann das Gehäuse komplett über das Fahrgestell stülpen.
2. Jetzt erst die vorderen Kotflügel (91 ff.) komplett zusammensetzen und an Ort und Stelle anbringen.



3. Die Seitenteile (72 ff.) erst jetzt anbauen, dann sollte auch der Anschluss an die vorderen Kotflügel ohne den von mir ungeschickt kaschierten Spalt an der Seite hinzukriegen sein.



4. Ob jetzt der Motor wirklich vorzeigbar sein muss? Ich glaube eine passig verleimte Motorhaube hinterließe einen günstigeren Eindruck. Ich habe jetzt ja noch den Warszawa Pick-Up im Fundus, da kann ich das ausprobieren.

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Sonntag, 14. August 2011, 14:39

Fazit

Wie oben schon gesagt, der Wagen lässt sich bauen.
Wenn ich mal alle (alle!) auf dem Markt im Maßstab 1:25 befindlichen Autos gebaut haben werde, könnte ich mir vorstellen, das Auto noch mal zu bauen, dann aber als "Pobjeda" mit anderem "Maul".


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