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Wolfgang Pesek

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Montag, 18. Juli 2011, 18:47

Mjassischtschew M-50 "Bounder" / MON / 1:66

Ich hätte nie gedacht das ich dieses Schätzchen einmal in meinen (dafür extra gesäuberten) Fingern halten werde - die M-50 Bounder von MON !!



Ein Bogen der 10 Jahre älter ist als ich wenn ich dies hier richtig interpretiere:
In principio erat glutinis Gründungsmitglied der HobbyModel-Gang und Luft46-Gang Den Kartonbauer in seinem Lauf, hält weder Bogen- noch Klebermangel auf!

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Montag, 18. Juli 2011, 18:49

Die Anleitung aus einer Menge Text und wenig Zeichnung - ich denke aber das es reichen sollte. Mit halinskischen Konstruktionen ist hier nicht zu rechnen. ^^



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Montag, 18. Juli 2011, 18:51

Und die edlen Teile - die Farbgebung ist reine Fiktion - aber irgendwie hat sie etwas.



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Montag, 18. Juli 2011, 18:52

weiter Teile





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Montag, 18. Juli 2011, 18:55

Über diesen Bogen mag man urteilen wie man möchte - er lebt für mich durch drei Dinge :

1) extrem alt (bin zur Zeit irgendwie auf Nostalgie drauf)
2) ein Sowjetisches Fluggerät (umso mehr als es sich um Prototypen handelt)
3) groß.. zumindest das Original.

Leider ist ja kein Maßstab angegeben. Ein Manko welches ich zu beheben gedenke. :D
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Montag, 18. Juli 2011, 20:19

Ein Bogen der 10 Jahre älter ist als ich wenn ich dies hier richtig interpretiere:

Der Bausatz wurde im November 1963 gedruckt...
Den Maßstab konnte ich beim Lesen der gescannten Texte auch nirgendwo finden – war für viele Erscheinungen aus dieser Zeit leider üblich.
Herzlichste Grüße
Henryk

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Montag, 18. Juli 2011, 20:21

Danke Henryk, ist das korrekt das die Auflage 10.200 Stück war ? ! *staun*
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Montag, 18. Juli 2011, 20:33

Ja, damals waren 10 000 Exemplare Standard...
Herzlichste Grüße
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Dienstag, 19. Juli 2011, 10:13

D.h. zumindest kartonbautechnisch waren das paradiesische Zeiten !

Darf ich nochmal unverschämt sein Henryk ?

Ich würde gerne wissen ob Teil 8a in den Teil 8c eingeleimt wird oder aber "hinten" drauf. Das ist auf der Anleitung auf dieser Seite beschrieben. Wenn man das Foto ganz aufmacht kann man alles ohne Probleme lesen. Bitte um Hilfe !

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Dienstag, 19. Juli 2011, 12:00

Very interesting archeological research this. A model by the Ministry of Defence, no less.

Judging from the Google Polish-English translation effort, and an effort to understand the model, my bet would be that the laminated card former 8a should go inside the paper spar part 8a:

Zitat

Then the stiffened rib 8a stick cardboard middle part 8c przykadlubowego spar (plane of the rear spar glued to the walls on the sides of the arms protruding bulkhead 8a)


Both the paper part 8a and the laminated part 8c will constitute a complex former/rib. The skin parts will go on outside, and will be joined by glue-strips. This, in itself, is quite advanced for the era, isn't it?

Once Henryk tells us the correct translation, we will know. This was just an experiment to see if Google could help in an instance like this.

Leif
Dankbar für die Gelegenheit auf Englisch schreiben zu dürfen, kann aber Antworten problemlos auf Deutsch lesen.

Wolfgang Pesek

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Dienstag, 19. Juli 2011, 12:26

Thanks Leif, i was thinking so too. Nevertheless - i hope Henryk or someone else who is able to understand Polish will jump in.

Concerning the construction - it sure is advanced for the time it was born. Simple but sturdy..
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Dienstag, 19. Juli 2011, 13:13

Ich mache mich an die Arbeit - nachmittags wird es soweit sein...
Herzlichste Grüße
Henryk

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Dienstag, 19. Juli 2011, 13:21

Kriagst scho jetz a Bussal ! *freu* :thumbsup:
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Henryk

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Dienstag, 19. Juli 2011, 17:36

Hallo zusammen, ich bin soweit, hier die Übersetzung;

BAUANLEITUNG
In diesem Modell des sowjetischen Düsenbombers besteht das Hauptsegment des Rumpfes aus dem Teil 7 mit seinen Spanten, der Verbindungslaschen sowie dem am Rumpf liegenden (mittleren) Flügelträger, daher fangen wir den Bau mit diesen Teilen an. In der Baubeschreibung wird nicht nach in der Reihenfolge der Teilenummerierung vorgegangen, sondern nach der Baureihenfolge, in der der Bau am bequemsten zu verrichten ist.

RUMPF
Teile 7a, 7b. Das vordere Spant des Hauptrumpfssegments mit der Verbindungslasche. Die Verbindungslasche wird an Spant so angeklebt, dass die sich dort befindlichen Aussperrungen an der bedruckten Seite des Spantes platziert werden, damit sie mit den Markierungen (gestrichelte Linie) am Spant übereinstimmen. Die Verbindungslasche kleben wir so ein, dass sich der Rand des Spants genau zwischen der an Lasche befindliche gestrichelten und durchgezogenen Linie befindet.

Teil 7. Beplankung des Hauptrumpfsegments. Nach Formen und Ausschneiden von 4 Schlitzen für die Befestigung des Flügelträgers 8c kleben wir es zusammen in Form einer Walze. Am vorderen Rand (wird mit einem Pfeil an der Beplankung gekennzeichnet) kleben wir das Spant 7a so ein, dass der vordere Rand des Segments mit der durchgezogenen Linie der Verbindungslasche übereinstimmt.

Teil 8c. Das mittlere, am Rumpf liegende Teil des Flügelträgers. Nach Ausschneiden, anreizen der Linien und Wölbung der oberen und unteren Flächen formen wir das Teil wie auf der Zeichnung 3, verkleben es aber noch nicht.

Teile 8a, 8b, 8f. Das hintere Spant des Rumpfsegments mit der Klebelasche. Diese Teile werden analog wie die Bestandteile des vorderen Spants (7a, 7b) gefertigt. Im nächsten Schritt kleben wir zum mit Karton verstärkten Spant 8a das mittlere Teil des Flügelträgers 8c (die Flächen der hinteren Teilen des Trägers zu seitlich hervorstehenden „Armen“ des Spanten 8a), dann verkleben wir die verbleibenden Elemente des Trägers wie auf der Zeichnung 3 gezeigt wurde. An der gekennzeichneten Stelle im mittleren Teil des Trägers 8c kleben wir die Teile 8f auf, danach die Lasche 8b an das Spant 8a.
So vorbereitetes Teil des hinteren Spants des Hauptrumpfteiles und des Flügelträgers montieren wir in den Rumpf. Das Spant wird so tief ins Segment geschoben, damit der Rand der Beplankung bis zur mittleren Linie der Klebelasche reicht. Während der Montage des Spantes heben wir die Arme des Trägers etwas seitwärts und schieben dazwischen die Rumpfbeplankung. Nach Befestigung des Spantes kleben wir den Flügelträger mit den nach innen gebeugten Kleinlaschen mit der Rumpfbeplankung zusammen, in die vorher ausgeschnittenen Schlitze schieben wir die Verbindungsstreifen. Die vorderen Verbindungsstreifen kleben wir an das vordere Spant des Rumpfsegment 7.
Bei der Montage daran denken, dass die Flügel eine negative V-Stellung haben, d.h. von Seite des Spantes 7a betrachtend sollten die Flügelträger leicht gesenkt wirken.
Herzlichste Grüße
Henryk

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Dienstag, 19. Juli 2011, 17:51

Du bist ein Held, Henryk. Hat dir das schon mal jemand gesagt? Naja, vermutlich ständig irgendwer.....
Is das Kunst, oder kann das wech?

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Dienstag, 19. Juli 2011, 18:09

Herzlichen Dank Henryk !! Das macht einiges klarer.. :thumbup: :thumbup:
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17

Dienstag, 19. Juli 2011, 23:25

Ach ja, der Woppler - auf welchem Dachboden hast Du dieses Juwel gefunden?

Mir gefällt die Farbgebung - so schlicht sie auch ist - ebenfalls recht gut. Schade, daß Du nicht das Original verbaust. Wäre interessant zu sehen, wie es Dir mit dem "Furnier" geht ;-)

Old Rutz
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Mittwoch, 20. Juli 2011, 11:50

Hallo Till, das ist mir schon bewusst, ich werde auch daran etwa 3mal am Tag erinnert... ;(

Wolfgang, gern geschehen!
Noch eine Bemerkung am Rande; so ausführliche Bauanleitung sieht man heutzutage sehr selten, damals, insbesondere bei Bausätzen von MM war das üblich. Darüber hinaus hatte es eine große didaktische Bedeutung, da die Teile meistens auch mit „richtigen Namen“ benannt wurden, man lernte also, wie das Original gebaut war.
Die Empfehlung, die Verbindungslaschen an Spant zu kleben und dann das ganze in das Rumpfsegment zu schieben finde ich allerdings nicht besonders glücklich; wie sollte man die Größe des Spants anpassen? Oder ist die Passgenauigkeit der Teile so fantastisch?
Herzlichste Grüße
Henryk

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Mittwoch, 20. Juli 2011, 12:29

Grüß Dich Henryk, danke nochmal für deine Unterstützung. In der Tat ist die Sache mit den Laschen eher fehleranfällig. Wenn man das Foto des Rumpfs ansieht bemerkt man auch das bei zwei Ringen eine Wulst nach oben steht. Im großen und ganzen sind die Teile recht passend. Da aber die Ringe überlappend geklebt sind ergibt sich schon hier eine drastische Fehlerquelle. Da sind schnell mal 0.5mm falsch geklebt bzw. bei der recht deutlichen Strichstärke weiß man nicht genau wo der Rand zu liegen kommen soll.
Beim 1:33er Bau werde ich daher auch auf die klassische hinterklebte Laschen zurückgreifen..
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