Jens

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Donnerstag, 28. August 2008, 15:13

Micky Maus "Mississippi-Dampfer", 1979 (Hubert Siegmund)

Liebe Klebekollegen,

ich nehme eine kurze Auszeit vom Schlosstrumm Vranóv (viele kleine Dachteile...) und baue mir mal kurz zwischendurch etwas Schnelles, um meine Fotoserien von Micky Maus-Modellen weiter zu vervollständigen. Und nein, ich habe mich nicht in der Rubrik geirrt: ich baue den Mississippi-Dampfer von Hubert Siegmund.



Die Serie erschien in den Micky Maus-Heften 17-21 aus dem Jahrgang 1979. Ich hatte das Glück, die Hefte im Original kaufen zu können, denn die Bögen waren wie schon beim Western-Fort vorgestanzt und solche Modelle unversehrt zu bekommen, ist mittlerweile schwierig. Es sind also nicht die Scans von www.seite42.de, sondern echte Originale. Bei mir waren zwei Hefte auch gelocht, und da die Stanzung sowieso immer einige Zehntel-Millimeter daneben lag (was einem als Kind die Laune beim Bauen schon ziemlich vermiesen konnte), blieb sowieso nach dem Scannen nichts weiter übrig als eine ordentliche Retusche in Photoshop. Die im Modell sichtbaren Stanzkanten wurden überall retuschiert, die Löcher entfernt und dann alle Bögen auf einem Tintenstrahldrucker ausgedruckt.
Der Dampfer ist übrigens keine Abwandlung des größeren Schreiber-Modells 71827, sondern kindgerecht in einige Schachteln aufgeteilt, trotzdem anspruchsvoll wegen der Rundung der langen Schornsteine oder der kleinen Stützen. Aus dem Scan werde ich nun also das Modell nach fast 30 Jahren nochmals bauen.

Beste Grüße von

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Donnerstag, 28. August 2008, 15:40

RE: Micky Maus "Mississippi-Dampfer", 1979 (Hubert Siegmund)

Den hatte ich auch mal!!! :yahoo:

Genau wie ganz (naja, mehr oder weniger) Entenhausen. Habe ich seinerzeit im Winter mit künstlichem Schnee eingesprüht und mich anschließend geärgert, dass ich dsa Zeug nicht mehr runterbekommen habe... hach ja, die gute, alte, unschuldige Kinderzeit... :)
Gruß aus MG und "In glue we trust"
Marco ("The Baseman")


Jens

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Freitag, 29. August 2008, 11:53

Los geht es mit den Teilen aus Heft 17.



Die beide Schiffsrümpfe 1 und 2 werden gefaltet, verklebt und mit Spant 1b in der Mitte zusammengefügt. Jeweils zwei Spanten stützen innen. Der Boden wir mit L-förmigen Laschen aufgeschnitten und dadurch längs versteift. Die Kästchen 3 und 4 deuten die Schaufelräder an und werden unter die Seiten an den Rumpf geklebt.
Man sieht, dass das Schiff also kleiner als der Schreiber-Dampfer ist, trotzdem haben wir schon eine Länge von 44 cm.

Beste Grüße von

Jens

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Dienstag, 2. September 2008, 13:29

Weiter geht es mit den ersten Aufbauten, die sich überwiegend in Heft 18 finden.



Auf den Rumpf werden die Decks 5 vorne und 8 hinten geklebt, dabei kleben sie mit ihren Begrenzungslinien auf den umgeklappten Laschen der Schaufelräder. Das Deck 8 hat zwei kleine Kreise, hier können Nadelstiche die exakte Position der hinteren Rumpfecken anzeigen (wird nirgendwo erwähnt). Die Aufbauwände 6 und 6a kommen als Schachtel vorne darauf, hinten klebt man besser erst die leicht gerundeten Wand 9 mit dem Zwischendeck 10 zusammen und das erst aufs Deck 8. Hier schließen die kleinen Seiten 11 und 12 den Raum ab, vorne habe ich schon die Wand 26 dazwischengesetzt.
Das vordere Zwischendeck zeigt die Standpunkte der später schräg einzuklebenden Stützbalken 29 und kommt natürlich gedreht auf 6 drauf.
Die Kleinigkeiten wie die Poller sind schon auf dem Deck, die Zierstreifen 7 und die Reling 13 klebe ich auch noch an. Hier sind sie hinterrücks weiß, leider waren im Original durch die Anweisungen auf den Teilen viele Texte später im Modell zu sehen – wie schön doch ein Scan sein kann.

Beste Grüße von

Jens

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Dienstag, 2. September 2008, 15:02

Die Treppe, die vom Deck an die Wand 6 angebracht werden muss, war damals Hubert Siegmund und der MM eine kleine Extra-Zeichnung wert, aber sie ist nicht so schwierig, wie es zuerst aussehen mag.



Das oben sichtbare Teil 19a wird nach oben gefaltet, darunter kommt das nach unten gefaltete Treppenteil 19. Die hinteren Laschen werden an Wand 6 geklebt, vorne kommen die Geländer 19c und 19d dran, die gedoppelt werden. Die Mitteltreppe 19b muss nur noch an die Lasche geklebt werden.
Die Torstütze 20 mit den Initialen "HS" bekommt Streichhölzer in die zusammengefalteten Stützen, das war wohl auch so von Siegmund vorgesehen, denn das passt haargenau zusammen und bringt auch Stabilität für das stumpfe Verkleben der Nähte. Das ganze Ensemble muss nun auf das Vorderdeck und an 6, dann kommt die Decke 21 darauf.

Beste Grüße von

woody

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Dienstag, 2. September 2008, 20:21

Hallo Jens,

und wenn es noch so ein einfaches Modell ist: Der Charme, den diese Bastelbögen ausstrahlen und auch die Erinnerungen, die damit verbunden sind, sind einfach unwiderstehlich.
Vielen Dank für die schönen Bilder

sagt Woody

woody

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Dienstag, 2. September 2008, 22:05

Hallo Mainpirat,

Zitat

... schade, daß der Bogen nicht mehr erhältlich ist.

Ich kann mir nicht erklären, wie Du auf diese Idee kommst! :engel:
Schau doch mal hier. Mittlerweile gibt es sehr viele der alten Micky Maus Modellbaubogen legal zum kostenlosen Download.

Und falls Du noch YPS und Fix und Foxi suchst, mußt Du nur klicken.

Servus, Woody

Friedulin

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Mittwoch, 3. September 2008, 07:30

Oh, weckt das wehmütige Erinnerungen.

Der Micki Maus "Mississippi-Dampfer" war mein aller erstes Kartonmodell!

Grüße Friedulin

modellschiff

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Mittwoch, 3. September 2008, 11:10

RE: Micky Maus "Mississippi-Dampfer", 1979 (Hubert Siegmund)

Hallo Micky Maus Freunde
und Kartonbearbeiter,
da habe ich doch von Jahrzehnten bei den MMHeftchen meiner tochter etwas übersehen.
Das Modellchen wird sicher recht ansehnlich.

mit freundlichen Grüßen

modellschiff

Jens

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Dienstag, 9. September 2008, 14:52

Während die Treppe dann an der Wand befestigt wird, kann man sich den vorderen und hinteren Aufbauten widmen.



Vorne ist es das Deck 23, das mit dem mittleren Aufbau 24 etwas versteift wird (und mit untenliegenden Laschen bestens geklebt und gerichtet werden kann). Daran kommen die Seitenwände 22 & 22a. Um saubere Kanten der gedoppelten Geländer zu bekommen, lasse ich oben etwas Rand stehen, klebe die Geländerlaschen innen an kleinen stehengelassenen Markierungen bündig an und lasse das gut trocknen. Danach schneidet man die Kante sauber ab und hat ein perfektes Geländer. Mit dem hinteren Deck 32 geht es genauso, die leicht gerundeten Wände 31 & 31a werden ebenfalls so verklebt und geschnitten. Dazu gesellt sich der Aufbau 33 und der Stützenwinkel 36. Jener versteift das Deck und hilft später beim Anschluss der anderen Decks. Auch an den Seitenwänden gibt es die unterklebten Laschen 35 & 35a, die später die Seiten mit den Schaufelkästen bündig annehmen werden.
Diese zwei Aufbauten müssen nun sorgfältig auf die Zwischendecken gesetzt und danach mit den jeweiligen Stirnseiten geschlossen werden. Vorne ist es 25, dass hinterrücks noch das Geländer 23a bekommt und hinten die einzelne Wand 34.

Beste Grüße von

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Jens

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Dienstag, 16. September 2008, 12:43

Nachdem die vorderen und hinteren Aufbauten mit viel Vorsicht passgenau auf die Zwischendecks platziert wurden (und die Front- und Heckflächen noch frei sind), geht es jetzt darum, die bisher klaffende Lücke in der Mitte zu schließen.



Die bunten großen Seitenwände 39 und 40 sollten mit Graupappe verstärkt werden, da sie doch viel aushalten müssen. Die Decks 37 und 38 werden mit dem Geländer verklebt und darauf kommen die Schaufelradabdeckungen 39a und 40a. Man sieht, dass auf dem Bogen wenig Platz war und deshalb in der Mitte die Decks nicht zueinanderfinden. Ein Pappteil, passend auf Breite und Länge zurechtgeschnitten, wird die Laschen der Decks hier stützen und verbinden. Auch eine zusätzliche Pappe, verbindend unterhalb der Decks, könnte helfen.
Diese Gebilde müssen nun in die Lücke gesetzt werden, das ist ganz schön fummelig. Da das offene Teil das hintere Heck immer ein wenig "heranwachsen" ließ, muss der Abstand der Pappe exakt sein und die Seiten müssen sogar ein klein wenig angepasst werden, aber nur im minimalen Bereich. Dann klebt man sich von ganz unten (Ansetzen an die Bordlasche) langsam nach oben, bis man die Decks bündig anklebt und die Z-förmige Lasche auf die Pappe reicht. Tesafilm-Streifen halten und richten dabei ganz gut, ebenso die Foldback-Klammern.
Sind diese Wände angebracht, ist der Rumpf endlich stabil und fest, nun kann es mit anderen Aufbauten weitergehen.

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Donnerstag, 25. September 2008, 13:55

Weiter geht es. Was man hier nicht sieht: die Radabdeckungen 39a und 40a sind im hinteren Bereich ca. 2mm zu kurz und man sieht eine Lücke. Ich habe die Scans schon dahingehend verbessert, aber am Modell muss ich diese Lücken noch kaschieren.



Die Vorder- und Hinterfronten 27 (mit 23a innen) und 34 haben ihren Platz gefunden und schließen das Schiff jetzt ab. Bleiben nur noch die Details und Aufbauten. Unten werden schrägstehende Balken angebracht. Die Teile 29 und 30 werden U-förmig gefaltet, hinten gefärbt und am besten mit einem zurechtgeschnittenen Streichholz verstärkt (natürlich ebenfalls gefärbt). Diese baut man unter das Deck an die Markierungen an, dann sieht das so aus wie auf dem Foto. Der Aufbau 45–47 stellt keine große Herausforderung dar und sitzt ruckzuck leicht überstehend (so soll es sein) auf dem mittleren Kasten. Darauf kommt das Steuerhaus 48.
Nun müssen nur noch kleinere Details her, dann geht es mit den Schornsteinen in den Endspurt.

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Mittwoch, 8. Oktober 2008, 14:57

Nachdem nun auch die hintere Front ihre Balkonstützen 43 und die Reling 13 bekommen hat, begann ich mit dem schwierigsten Teil, den Schornsteinen.



Eins vorweg: auf dem Foto ist bei den großen Schornsteinen mein 2. und bei den kleinen mein 3. Versuch zu sehen. Wie man den Karton in solch lange, dünne Rohre biegen soll (und das noch damals als vielleicht unerfahrenes Kind), ist mir schleierhaft – und es ist mir auch beim ersten Anlauf überhaupt nicht gelungen... Auch wenn die großen Schornsteinröhren 52 & 53 aus je zwei Teilen bestehen, war das immer eine wackelige und unschöne Angelegenheit. Erst recht bei den kleinen Röhren 62 & 63, hier ist der Karton so widerspenstig, dass fast gar nichts klappt.
Meine Lösung: ich habe mir Holzstäbe aus dem Bastlerbedarf geholt und etwas getrickst. Die Röhren wurden auf die passende Länge gesägt (etwas weniger, weil noch Kegel oben eingeklebt werden) und dann die einzelnen Teile exakt parallel auf eine Kante geklebt. Die muss ganz trocknen und dann kann man anfangen, den Karton abzurollen. Die Endkante wird auch wieder mit Kleber eingedeckt und Tesastreifen helfen beim Halten an der Klebekante. Bei den kleinen Schornsteinen habe ich keinen Karton verwendet, sondern Ausdrucke auf normalem 80g-Papier, das ließ sich leicht rollen und bestens ankleben. Auch wenn hier und da minimale Buckel in der Längsrichtung zu erkennen sein mögen durch den störrischen Karton: mit den Holzstäben ging es wesentlich leichter und die Röhren sind natürlich mordsstabil. Außerdem sind die Längsnähte jetzt plan und nicht aufgeklebt.
Nun kommen oben noch zwei Kegelringe darauf und die gezackten Kronen 58 & 61 werden dort eingesetzt. Die Streben 54 klebt man erst an eine Röhre und dann die andere dort exakt an. Nun muss diese Konstruktion nur noch auf Deck geklebt werden und mit den seitlichen Halterungen 55 fixiert werden, hoffentlich hält das dann alles.
Wie gesagt, die Schornsteine können frustrierend sein, aber mit den Stäben geht es leichter. Gottseindank ist damit das Gröbste geschafft.

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Montag, 27. Oktober 2008, 08:11

So, nach einigen Tagen Pause bin ich mit dem Schiff auch schon fertig. Was gab es denn noch zu tun?
Die oben fotografierten Schornsteine fanden ihren Platz auf dem oberen Deck. Unter ihren Füßen habe ich reichlich Uhu gegeben, diese platziert und sorgfältig ausgerichtet. Wichtig ist, dass man beide Schornsteine nicht verdreht, da sonst die Mittelbänder sich verziehen. Außerdem achtet man auf einen exakten senkrechten Stand. Mit einem Lineal und einer meiner berüchtigten Beschwererkonstruktionen habe ich das lange Zeit ruhen lassen, bis es bombenfest und gerade saß. Auch die kleinen Schornsteine werden so aufgesetzt und lehnen sich in ihrer Wandbefestigung an.
Nun müssen nur noch die Fahnenmasten 44 und 67 erstellt werden. Bei dem langen Mast und ohne Klebelasche ist das fummelig, aber das stumpfe Kleben gelingt, wenn man den Mast ab und zu rautenartig vor- und zurückfaltet und damit den inneren Klebstoff an den Kanten verteilt. Vorne am Bug hilft ein Büroklammerdraht, der exakt senkrecht in die Bugspitze geklebt wurde, der lange Stange: ich habe viel Uhu unten in den Fuß einfließen lasse, stellte den Mast auf, und richtete ihn aus. Mit einer U-förmigen Halte-Pappe, die von einem Turm aus Beschwerern gehalten wurde (man stelle sich einen 10m-Sprungturm vor, in dem eine Stange eingearbeitet wurde), ist er übers Wochenende oben in der richtigen Position gehalten worden. Danach sitzt der Mast gerade und richtig fest. An die Fahnenmasten habe ich vorne eine US- und hinten eine Mississippi-Flagge aus Papier von der Wikipedia geklebt. Nun mussten nur noch die Anker 17 und 18 zusammengeklebt werden, sie haben ihren Platz auf dem Bugdeck nahe dem Kettenloch gefunden.

Diese paar Aktionen sind auch nicht mehr ein Bild wert, sondern gleich stelle ich eine Handvoll Galerie-Bilder mit weiteren Nahaufnahmen ein.
Ich habe zwar lange an diesem Schiff gebaut, es geht bestimmt schneller, aber alles in allem ist es trotz einer vielleicht äußerlichen Einfachheit kein Modell, dass man schnell zusammenschustert. Die kleinen Stützen, das exakte Zusammenbauen von Rumpf und Aufbauten sowie letztlich die Schornsteine und Fahnenmasten haben in den 70ern den Micky Maus-Lesern alles abverlangt, so auch heute. Zum Schluss kommt ein ansehnlicher Dampfer heraus, der ganz klar eine Siegmund-Handschrift trägt und auch vorzeigbar ist. Zwar ist er vielleicht im Gegensatz zu seinem großen Schreiber-Bruder recht kastenförmig mit wenigen Details, aber trotzdem eigenständig und charmant. Mir hat der Bau eines meiner ersten Schiffe jedenfalls wieder richtig Spaß gemacht.

Beste Grüße von

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Montag, 27. Oktober 2008, 13:41

Sieben Fotos vom fertigen Modell gibt es hier zu sehen:
http://www.kartonbau.de/wbb2/thread.php?threadid=17840

Beste Grüße von

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