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Zaphod

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Freitag, 4. Juli 2014, 17:27

ME-262A-1 in 1:33 von Halinski

Endlich wieder eine Neuentwicklung von Halinski - um es vorweg zu nehmen: Das Modell stellt alles, was an 262ern auf dem Markt ist weit in den Schatten, aber: Keine Wartungsklappen, die man öffnen kann.


Und aber Nr. 2: Wo ist Wrobel? DAs Titelbild ist nett, aber da ist man doch verwöhnt gewesen (Bild 1)

Die Anleitung leider wie üblich pc-generiert, mag ich nicht so gerne.

Bild 3: Was ist das? Soll man daran die Schaufeln der Turbine ausrichten?

Bild 5: Immer wieder erstaunlich, was man so alles in ein kleines Cockpit quetschen kann

Bild 8: Eine nicht unerhebliche Verdrahtung
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Zaphod

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Freitag, 4. Juli 2014, 17:31

Bilder 1-3: DAs hat was mit dem Cockpit zu tun, aber so schnell werde ich daraus nicht schlau

Bild 4: Die Seile außerhalb des Cockpits dürften bei geöffnetem Fahrgestell von unten sichtbar sein.

Bild 5: Schon wieder muss ich zugeben, was dieser Skizze von mir will, kapiere ich nicht auf Anhieb.

Bild 9: Bei Innenleben des Seitenruders dagegen kann man gelassen konstatieren: Der ganz normale Halinski-Wahnsinn.
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Freitag, 4. Juli 2014, 17:33

Bild 3 zeigt, was man von unten alles im Radkasten sehen kann.

Die Vorflügel haben es ebenfalls in sich, wie die Profilzeichnung auf Bild 9 unterstreicht.
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Freitag, 4. Juli 2014, 17:35

Die Triebwerke, unglaublich - und nachher fast alles unsichtbar.
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Freitag, 4. Juli 2014, 17:37

Zum Abschluss einige Bilder vom Bogen, keine großen Worte, muss mich langsam auf das Spiel vorbereiten.
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
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René Pinos

3,1415926535....

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Freitag, 4. Juli 2014, 17:46

Hallo Zaphod,

vielen herzlichen Dank für die Bogenvorstellung. Und, bist Du jetzt ob der orbitanten Kosten völlig verarmt? ;)

Für mich ist der Bausatz sehr überzeugend. Das Cockpit-Panel schreit eigentlich nach einem Ätzmeister. Ich frage mich ohnehin, warum die Verlage für die Flieger kaum Ätzteile anbieten. Aber dann meckern wieder einige über den Preis und das motiviert die Hersteller auch wenig.

Für mich ein "must have".

LG
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wiesel

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Freitag, 4. Juli 2014, 17:50

...Ich frage mich ohnehin, warum die Verlage für die Flieger kaum Ätzteile anbieten. Aber dann meckern wieder einige über den Preis und das motiviert die Hersteller auch wenig.

Für mich ein "must have".

...



Das sehe ich auch so - danke Zaphod! :)

Und jetzt Abmarsch! Fussball kucken!
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
In Erinnerung an Simone Veil, † 30. Juni 2017



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Freitag, 4. Juli 2014, 19:51

Hallo Zaphod,besten Dank für die Vorstellung dieses ultimativen Modells! Für mich allerdings eine Nummer zu gross, immerhin dürfte das Thema Me-262 damit für die nächsten Jahre erledigt sein.Vielleicht nimmt sich ja P. Mistewicz mal dieses Fliegerchens an...

Viele Grüsse!

Steffen
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Freitag, 4. Juli 2014, 20:11

Hallo Steffen,

ob Du es glaubst oder nicht, genau das ist auch mein Fazit.


Zaphod

Jan Hascher

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Freitag, 4. Juli 2014, 20:37

Zugegeben, teuer zwar, aber extrem geil.

Ich bin ja aus Faulheit bekennender Halinski-Fan.

Gruß
Jan

Walter Schweiger

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Samstag, 5. Juli 2014, 08:45

Wenn ich nicht so viel Respekt vor Halinski hätte, wäre das ein absolutes "haben muss". Andererseits hab ich mir den Mil 24 auch gekauft...... naja mal schaun.

Zum Modell gibts eigentlich nix zu sagen - ein absoluter Hammer. Für Anfänger allerdings warhscheinlich ziemlich abschreckend.

Und die Preisdiskussion dürfte damit auch gestorben sein. Da sieht man wieviel Arbeit dahintersteckt und dass es die nicht für Lau gibt is klar. Zumindest für mich.

walter
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Zaphod

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12

Samstag, 5. Juli 2014, 09:42

Hallo,

ich habe mir die Zeit genommen, die Teile zu zählen: ca. 1670 plus knapp 90 Schablonenteile. Liegt damit mit der Dauntless und der Helldiver von Halinski gleichauf und wird in meinem Fundus nur von der Halifax von Salapa übertroffen.

Zaphod

Michael Schreiner

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Sonntag, 6. Juli 2014, 02:06

Me 262 A-1a III./EJG 2

Endlich wieder eine Neuentwicklung von Halinski - um es vorweg zu nehmen: Das Modell stellt alles, was an 262ern auf dem Markt ist weit in den Schatten, aber: Keine Wartungsklappen, die man öffnen kann.
Guten Abend,

ich bedanke mich ganz herzlich für die Vorstellung dieses Modellbogens und für
die Mühe des Teilezählens.
Hinter der Anmerkung »Keine Wartungsklappen, die man öffnen kann« verbirgt sich
meiner persönlich Meinung nach auch eine konzeptionelle Schwäche dieses Modellbogens:

  • soweit erkennbar keinerlei Darstellung der Bewaffnung 4 × MK108 30 mm
    (Das sowas auch 1:33 geht, beweist das GPM Modell 186 [12/2004] Me 262 A-1a W-Nr.: 510232 »Gelbe 7«)

  • Die Darstellung der Triebwerke erscheint mir allzu übersichtlich im Vergleich zu anderen erheblich
    aufwändiger gestalteten Abschnitten des Modells; und enthält eine(?) Ungenauigkeit:
    Der Jumo 004-A (und B) besaß eine 1-stufige Turbine bestehend aus einem Turbinenleitkranz
    und einem Rotor mit je 36 Bättern, deren Länge ca. 1/5 des Gesamturchmessers betrug. 1) 2)
    Zumindest die Montagezeichnung des Halinski-Modells »weicht davon stark ab«. ;)
Meiner Meinung nach hätten die Verfasser dieses Modellbogens nicht darauf verzichten sollen
die Antriebe und Bewaffnung vollständig darzustellen. Diese als optional baubares "upgrade" beizugeben
hätte dem Gesamtkonzept sicher gut getan. Gerade die Strahlturbinen und 4 × MK 108 30mm
sind die wesentlichen Bestandteile des Waffensystems Me 262 - nicht nur unter dem Blickwinkel
von Modellbauern.

Betrachtet man die vielen gut dokumentierten Tarn- und Bemalungsschemata für die 262, mag auffallen,
dass die von Major Bär im März 1945 geflogene 262 A-1a (Werk-No.: 110559) zu den eher "farbenfreudigen"
Exemplaren gehörte ... gleichzeitig mag man sich vergegenwärtigen, dass bei Halinski mindestens noch
ein weiteres, von Bär im April 1944 geflogenes, Muster erhältich ist: Focke-Wulf Fw 190 A-8 Werk-No. 431007 "Rote 13" Halinski 1/2004 .

Das Titelbild des aktuellen Halinski Modells zeigt sehr wahrscheinlich spekulativ eine Situation vom 19. März 1945 in der
Gegend von Neuburg/Donau. Eine amerikanische P-51 wird Opfer der von Major Bär geflogenen Me 262 A-1a

Ein 262-Modell – ich zitiere das Zitat: »Das Modell stellt alles, was an 262ern auf dem Markt ist weit in den Schatten« -
möchte bitte (nach meiner Meinung) doch etwas mehr bieten; gerade in Bezug auf die Darstellung der für
ein solches (kriegs)-technisches Konzept so essentiellen Komplexe wie Antrieb und Primärwaffe.
Warten wir also auf den Modellbogen der Me 262 A-1a 3./JG 7 (Werknummer 1118000) "Gelbe 9/Gelbe 7" in 1:24
Das wäre der/ein Maßstab, in dem all die hier vermissten Details problemlos integriert werden
könnten - und gerne dazu einen Ätzsatz (oder was auch immer).

Der aktuelle Halinski Modellbogen enthält - soweit das anhand der gezeigten 42 Ausschnitte
erkennbar ist, bedauerlicherweise tatsächlich kein einziges Foto eines gebauten Modells.
Sehr schade!

Ein schönes Wochenende ...
Michael Schreiner


1) Vergl. JL McCellan / John Foster, jr. - Design Analysis of Messerschmitt Me-262 Jet Fighter / AVIATION October/November 1945 - McGraw-Hill Publishing Company of New York
2) Vergl.J. Richard/Eddie J. Creek - Me 262 Volume Three - Classic Publications Ltd, Crowborough (2000) ISBN 1 9032 23 008
3) am 8. Mai 1945 geflogen von Leutnant Gustav Engler, übergeben an britische Truppen in Fassberg

Walter Schweiger

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14

Sonntag, 6. Juli 2014, 09:20

Endlich wieder eine Neuentwicklung von Halinski - um es vorweg zu nehmen: Das Modell stellt alles, was an 262ern auf dem Markt ist weit in den Schatten, aber: Keine Wartungsklappen, die man öffnen kann.
Guten Abend,

ich bedanke mich ganz herzlich für die Vorstellung dieses Modellbogens und für
die Mühe des Teilezählens.
Hinter der Anmerkung »Keine Wartungsklappen, die man öffnen kann« verbirgt sich
meiner persönlich Meinung nach auch eine konzeptionelle Schwäche dieses Modellbogens:

  • soweit erkennbar keinerlei Darstellung der Bewaffnung 4 × MK108 30 mm
    (Das sowas auch 1:33 geht, beweist das GPM Modell 186 [12/2004] Me 262 A-1a W-Nr.: 510232 »Gelbe 7«)

  • Die Darstellung der Triebwerke erscheint mir allzu übersichtlich im Vergleich zu anderen erheblich
    aufwändiger gestalteten Abschnitten des Modells; und enthält eine(?) Ungenauigkeit:
    Der Jumo 004-A (und B) besaß eine 1-stufige Turbine bestehend aus einem Turbinenleitkranz
    und einem Rotor mit je 36 Bättern, deren Länge ca. 1/5 des Gesamturchmessers betrug. 1) 2)
    Zumindest die Montagezeichnung des Halinski-Modells »weicht davon stark ab«. ;)
Meiner Meinung nach hätten die Verfasser dieses Modellbogens nicht darauf verzichten sollen
die Antriebe und Bewaffnung vollständig darzustellen. Diese als optional baubares "upgrade" beizugeben
hätte dem Gesamtkonzept sicher gut getan. Gerade die Strahlturbinen und 4 × MK 108 30mm
sind die wesentlichen Bestandteile des Waffensystems Me 262 - nicht nur unter dem Blickwinkel
von Modellbauern.

Betrachtet man die vielen gut dokumentierten Tarn- und Bemalungsschemata für die 262, mag auffallen,
dass die von Major Bär im März 1945 geflogene 262 A-1a (Werk-No.: 110559) zu den eher "farbenfreudigen"
Exemplaren gehörte ... gleichzeitig mag man sich vergegenwärtigen, dass bei Halinski mindestens noch
ein weiteres, von Bär im April 1944 geflogenes, Muster erhältich ist: Focke-Wulf Fw 190 A-8 Werk-No. 431007 "Rote 13" Halinski 1/2004 .

Das Titelbild des aktuellen Halinski Modells zeigt sehr wahrscheinlich spekulativ eine Situation vom 19. März 1945 in der
Gegend von Neuburg/Donau. Eine amerikanische P-51 wird Opfer der von Major Bär geflogenen Me 262 A-1a

Ein 262-Modell – ich zitiere das Zitat: »Das Modell stellt alles, was an 262ern auf dem Markt ist weit in den Schatten« -
möchte bitte (nach meiner Meinung) doch etwas mehr bieten; gerade in Bezug auf die Darstellung der für
ein solches (kriegs)-technisches Konzept so essentiellen Komplexe wie Antrieb und Primärwaffe.
Warten wir also auf den Modellbogen der Me 262 A-1a 3./JG 7 (Werknummer 1118000) "Gelbe 9/Gelbe 7" in 1:24
Das wäre der/ein Maßstab, in dem all die hier vermissten Details problemlos integriert werden
könnten - und gerne dazu einen Ätzsatz (oder was auch immer).

Der aktuelle Halinski Modellbogen enthält - soweit das anhand der gezeigten 42 Ausschnitte
erkennbar ist, bedauerlicherweise tatsächlich kein einziges Foto eines gebauten Modells.
Sehr schade!

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1) Vergl. JL McCellan / John Foster, jr. - Design Analysis of Messerschmitt Me-262 Jet Fighter / AVIATION October/November 1945 - McGraw-Hill Publishing Company of New York
2) Vergl.J. Richard/Eddie J. Creek - Me 262 Volume Three - Classic Publications Ltd, Crowborough (2000) ISBN 1 9032 23 008
3) am 8. Mai 1945 geflogen von Leutnant Gustav Engler, übergeben an britische Truppen in Fassberg

Bin ich im falschen Film?

Was soll man den bitte nicht noch alles detaillieren? Da entsteht dann ein Teilemonster, dass nur mehr von absoluten Freaks gebaut werden kann. Jungs man kann es wirklich übertreiben. Nix für ungut, aber da geht mir der Hut hoch. Bleibt doch bitte am Boden. Da verliert man schon beim Lesen jegliche Freude an allem.

walter
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Sonntag, 6. Juli 2014, 09:50

Herr Schreiner startet bestimmt demnächst einen Baubericht.

16

Sonntag, 6. Juli 2014, 10:19

Herr Schreiner startet bestimmt demnächst einen Baubericht.

oder stellt in der Galerie ein paar Bilder seiner bisherigen Bauten. Gerne auch von jenen Modellen mit < 1000 Teilen ...
Gründungsmitglied der HobbyModel-Gang und Luft46-Gang

Henryk

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17

Sonntag, 6. Juli 2014, 10:29

Ich möchte noch einmal auf den Link zum kartonwork.pl hinweisen, dort läuft schon ein Baubericht...
Herzlichste Grüße
Henryk

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wiesel

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Sonntag, 6. Juli 2014, 11:06

Ich finde grundsätzlich eine solche fast schon wissenschaftliche Herangehensweise an Original und Modell gut.
Danke dafür!

Aber Michael,
ein Modell muss baubar und vor allem bezahlbar bleiben. Und diese beiden Kriterien setzen einem Verlag in der Regel Grenzen.
Was nützt dem Verlag ein höchst-detailliertes Modell, das nur von ein paar wenigen Kunden in seiner absoluten Originaltreue geschätzt und gekauft wird?
Bis die Tage...

Helmut

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19

Sonntag, 6. Juli 2014, 11:25

Moin, Zaphod,

danke dir für die Vorstellung des Bogens. Das ist auch wieder so ein Vogel, den ich mir zum Bewundern hinlegen könnte, aber nicht bauen würde.
Die Jungs bei Halinski drehen echt langsam ab. Ich bin mal gespannt, was da noch alles kommt.
Schade finde ich, daß die Mühle so supersauber aussieht. Da gab es doch wirklich ziemlich gammelige Exemplare. Und einen zweisitzigen Nachtjäger hätte ich auch toll gefunden. Naja, den werde ich wohl doch selbst bauen müssen.
Betreffs Wrobel: Da sprichst du mir aus dem Herzen, Chico.

Was ich allerdings nach dem Besuch auf den Haliski-Seiten mit Freude gesehen habe, ist, daß die Überarbeitung der Hellcat von Jacek Slowok ist, meinem abnsoluten Helden unter den Konstrukteuren. Die alte war eine Wucht, aber ich habe das Heft nicht mehr und weiß nicht, ob dafür auch Slowik zuständig ist. Die wildcat ist zumuindest von ihm.

@ Michael Schreiner: Hoppala! Das ist ja mal eine außergewöhnliche Kritik an einem Modell, hehe. Also, daß es zu wenig detailliert sei in wesentlichen Bestandteilen. Habe ich noch nie so betrachtet, aber die Kritik ist natürlich völlig berechtigt. Die vier Kanonen MÜSSEN einfach drin sein, um eine Me262 angemessen darzustellen. Und Kanonen ohne Geschosse sind ja auch doof. Da fehlen also auch die 2x80 und 2x100 Geschosse, die aus jeweils drei Teilen bestehen sollten - eventuell noch ein runder Spant zwischen Hülse und eigentlichem Geschoss.
Jaaaa, und all das ist ja Mist, wenn man Dinger nicht als zielgerichtet abfeuern kann. Da sollte also auch noch das Ez.42 im Modell sein - klarerweise beweglich weil das ja per Gyroskop die Lage veränderte.
Kurz und gut, ich kann wirklich nicht verstehen, wie um alles in der Welt bei Halinski ein derart unvollständiges Modell erscheinen konnte. Zurück ans Zeichenbrett, Jungs. Verdammte Tat!
Und da können eigentlich auch die separaten Slats, die abgedrekte Konstruktion der Ruderflächen, der Landeklappen und die völlig wahnsinnigen Steuerkabel keinen Ausgleich schaffen. Und die Turbine ist ja eh falsch.

Naja, aber es gibt ja auch immer die Möglichkeit, so ein Modell selbst zu supern, wenn einem was nicht gefällt oder gut genug gemacht ist. Entweder Scratch-build, oder man kann die Kanonen - in diesem Fall - von der GPM nehmen und vorne an der Nase dieser Schleuder sie Flex benühen. Ich glaube, die Kanonen aus der Werkstatt von Ciesilski habe ich hier noch irgendwo, ich laß den Knallscheiß bei meinen Modellen meist weg.

Viele Grüße

Till
Is das Kunst, oder kann das wech?

Gummikuh

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20

Sonntag, 6. Juli 2014, 11:27

Moin, Wiesel,

d´accord, aber völlig. Die Kenntnisse über die Schwalbe sind zweifellos beeindruckend.
Is das Kunst, oder kann das wech?

21

Montag, 7. Juli 2014, 08:18

Moin Zaphod,

vielen Dank für die ausführliche Vorstellung. Damit hast Du mich überzeugt, auch eine Bestellung auszulösen!

Und auch ich stimme dem Herrn Schreiner zu: Die Kanonen hätten dargestellt werden müssen! :whistling:

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22

Montag, 7. Juli 2014, 12:42

Hallo Freunde,
Ich werde mich jetzt hier auch noch melden, ich bin ja jetzt nicht gerade der Profi in der Flugzeugfraktion, baue aber gern auch mal zwischendurch zum Entspannen einen Halinski Flieger. Dabei ist aber auch schon der eine oder andere im Rundordner gelandet :rolleyes: . Für mich muss es die Halinskiqualität sein, koste es beinahe was es wolle. Die Hellcat war passgenauigkeits mässig absolute Spitze, aber die Detaillierung war etwas mager. Deshalb freue ich mich auch über überarbeitete Bögen genausosehr wie über Neuerscheinungen. Für mich und meine Fähigkeiten im Flugzeugbau braucht es zwingend eine super Passgenauigkeit und eine etwas erweiterte Detaillierung z.B. wie bei P51 D, Morane Saulnier406, Bf 109 E4N. Die neueren Modelle Helldiver, Tempest, Dauntless, Ju 88 gerne auch, aber dann nur noch mit Lasercut Spanten. Die Me 262 finde ich Superklasse,muss ich unbedingt haben, aber ich bin wie gesagt nicht der Experte, also brauche ich auch kein absolutes Teilemonster.
Für mich dürften es jeweils etwas weniger Teile, dafür eine Neuentwicklung pro Jahr mehr sein.
P.S. Ich besitze die meisten Halinski Flugzeuge in 2D und freue mich auch immer wieder am Betrachten der jeweiligen Bögen.
Liebe Grüsse Niklaus
N.K.

Derzeit im Bau: IJN Nagato 1:200 von Dom Bumagi,
Fertig: Mellum, Indianapolis,TAKAO Digital Navy 1:250,Korvette Agassiz 1:250, NJL TOGO CFM 1:250 .
Petrojarl Cidade de Rio das Ostras JSC skaliert auf 1:250
Hellcat, Halinski

23

Montag, 7. Juli 2014, 12:45

Zitat Slawomir's Beschreibung:

"Herr Dr. Lars E. Kaschke beschreibt die Konstruktion mit zwei Sätzen: "Die ME-262 bietet mit ca. 1670 Teilen und dazu 80 Schablonenteilen einen weiteren Höhepunkte aus Halinskis Konstruktionsbüro. Die Detaillierung in den Bereichen des Cockpits, der Triebwerke und der Flügel ist atemberaubend.""

Wer ist denn der Herr Dr. Kaschke?? ?(

schnecke

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24

Montag, 7. Juli 2014, 13:16

kinnas kinnnas,
lasst doch mal die Kirche im Dorf
Es nimmt ja schon die verrücktesten Formen der Detaillierung an. Als normal sterblicher der gern mal einen Flieger bauen möchte werd ich wohl um Halinski einen Bogen machen müssen
ich hoff ja das es nie soweit kommt das etwa der Shipyrd-Verlag von Halinski geschluckt wird.
Dann gäb es ja bei einer Neuaflage der Victory auch die Möglichkeit das Taschentuch von Herrn Nelson nachzubauen.....oder??? :wacko:

Gruß Uwe
so oder so ist das (k)Leben

Heiner

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25

Montag, 7. Juli 2014, 17:10

Das ist ja mal eine außergewöhnliche Kritik an einem Modell, hehe.

Und streckenweise eine komische Diskussion; ich glaube nicht, dass sie mir gefällt. Da sagt jemand bei einem neuen Halinski, dass er andere Details wichtiger gefunden hätte, und plötzlich ist er nur noch "Herr Schreiner" ?( ? Muss das sein? Wenn er recht hat, hat er recht, wenn nicht - nicht, egal übrigens, wieviele Modelle über oder unter 1000 Teilen er zu Hause hat, aber warum da persönlich werden? Wenn jemand anderer Meinung ist, muss er sich den Schuh doch nicht anziehen!
Als gänzlich unbeteiligter finde ich übrigens den Gedanken nicht so verkehrt; statt den Flaschenverschluss des Flachmanns unter dem Sitzkissen in der verriegelten Munitionskiste aus 3 Teilen nachzubauen, könnte man schon darüber nachdenken, ob es nicht konsequent wäre, den Wahnsinn durchzuziehen - kein Halinski-Panzer hat nur 1 Kette und das Triebwerk hier (Michael Schneider sei Dank wissen wir es jetzt) hatte auch nur 36 Turbinenschaufeln pro Welle, macht also gerade 1 Teil zusätzlich, das in 72facher Wiederholung auf zwei Quirle verteilt wird - ich habe schon von schlimmerem gehört.
Wenn ich falsch liege - sagt bloss nicht "Herr Jurist" zu mir! ;)
"THIS is NOT normal!" (John Oliver, Last Week Tonight)

Gummikuh

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Montag, 7. Juli 2014, 23:57

Ach ja, Herr Heiner,

also, was mich angeht. Ich würde Herrn Schreiner gerne duzen, aber so viel KOntakt hatten wir ja noch nicht.

Viele GRüße

Till
Is das Kunst, oder kann das wech?

Wolfgang Pesek

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Dienstag, 8. Juli 2014, 09:53

Um hier auch noch dazuzusenfen - ist doch logisch das Halinsi hier noch keine Bordwaffen einbaut - die folgen dann erst bei der Zweitverwurstung - man braucht ja Argumente für einen neuerlichen Kaufimpuls, oder ? ;)
Ganz nüchtern betrachtet hat sich die Stufe der Detaillierung wieder ein Stück gehoben und das ist wohl unabdingbar der Lauf der Zeit. Ob man es nun gut findet oder nicht sei jedem selbst überlassen.

Zaphod

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28

Freitag, 18. Juli 2014, 23:47

Hallo,

auf Konradus ist eine sehr ausführliche kritisch würdigende Besprechung erschienen.

Mod-EDIT: Link mit Kreuzerlzeugs entfernt.

Nach dem, was ich vom Übersetzer verstehe, gibt es Probleme mit Teil 75, sollen auf etlichen Teilen (weiße ???) Flächen sein, die man übermalen muss und ist die Verkleidung der Triebwerksgondel zu voluminös geraten.

Außerdem gibt es Sätze, die man so verstehen kann, dass bei Halinski Herr Grygiel als Konstrukteur aufgehört hat.

Zaphod

zec

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29

Samstag, 19. Juli 2014, 00:40

Hallo

Danke für den Link, aber nimm ihn lieber wieder raus bevor noch jemand eins auf die Mütze bekommt (verbotene Zeichen und so).
Evtl. kann uns ja der Henryk bei der Übersetzung helfen?
LG
Michael

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30

Samstag, 19. Juli 2014, 00:59

Hallo,

Außerdem gibt es Sätze, die man so verstehen kann, dass bei Halinski Herr Grygiel als Konstrukteur aufgehört hat.

Zaphod


Letzteres wäe bedauerlich und ersteres, wer ist Dein Übersetzer?

mit liebem Gruß und ein schönes Wochenende
Wilfried

Zaphod

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31

Samstag, 19. Juli 2014, 09:16

Hallo MIchael,

danke für den Tipp, zum Glück war unser Moderator wieder auf der Hut.


Hallo Wilfried,

ich hätte "Übersetzer" schreiben sollen, gemeint war der Salat, der rauskommt, wenn man einen Text in einer Fremdsprache in den google-Übersetzer eingibt.


Zaphod

Henryk

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Samstag, 19. Juli 2014, 11:43

Hallo zusammen,
hier die Übersetzung des besagten „Leitartikels“ von NORDEN aus dem „schwarzen Forum“.

Für mich ist das ein Bausatz voll von Widersprüchen. Es ist zunächst durchgesickert, dass das Rumpfbugteil wunderbar (meisterhaft) wiedergegeben ist. Es hat sich aber herausgestellt, dass die Aufteilung der Rumpfsegmente praktisch identisch mit der alten Konstruktion von GPM ist. Es wundert mich auch die Konstruktion der Motorabdeckung. An der Stelle, wo sie den identischen Querschnitt hat, wurde sie in 4 Teile aufgeteilt. Den Sinn dieser Konstruktionslösung verstehe ich nicht. An den Schnittstellen entstehen daher zusätzliche Linien, die es im richtigen Flugzeug nicht gibt. Es ist verwunderlich, da der Konstrukteur an anderen Stellen die unnötige Linien vermeidet, das sieht man an der Verbindung der Teile 74 und 75. Interessant ist es auch, dass es zwei Teile 128 gibt. Zunächst habe ich gedacht, dass es sich um Ersatzteile für die nicht besonders versierten Modellbauer handelt. In der Bauanleitung ist aber zu lesen; „Es kann vorkommen, dass das Teil 128 aus irgendeinem Grund zu kurz geraten kann – in dem Fall sollte man das Teil 128´ benutzen“. Ich gebe zu, dass ich diese Bemerkung sehr enigmatisch und stutzig finde. Was kann bewirken, dass dieses Teil zu kurz geraten kann? Neigen andere Teile des Bausatzes auch dazu?

Die Triebwerke selbst machen auch einen merkwürdigen Eindruck. Welchen Sinn ergibt der Bau von Turbinenschaufeln, wenn sie dann im fertigen Modell nicht sichtbar sind? Das Skelett ist auch, im Vergleich zur Form der Konstruktion zu sehr (unnötig) aufgebaut. Die unnötige Teilung der Segmente habe ich schon erwähnt.
Die Umrisslinien des Teils 79 (das erste Segment des Rumpfes) gefallen mir auch nicht. Man könnte auch die schwarzen Umrisslinien verzichten, dann würde die Nase rot und nicht rot mit schwarzen Streifen. Dasselbe betrifft die Kegel der Lufteinlässe, den Sockel des Radiokompasses (Teil 152a) und des Tanks (Teil 58).

Am Rumpfteil 75 befinden sich tropfenähnliche Preßlinge. Meiner Meinung nach sollten es separate Teile sein, und nicht, wie im Bausatz ein graphischer 3D-Effekt. Interessant ist, dass auf dem Umschlag die Teile auch flach abgebildet sind.
Teile 77 (Abdeckung der Bordkanonen) stützen sich nur auf das Spant W9 – schade, da bei einem so ausgebauten Rumpfskelett könnte man es bis W7 verlängern, was die Montage erheblich erleichtern würde.


Den Abschnitt über den Preis des Bausatzes (in Polen) werde ich nicht übersetzen, ist für uns meines Erachtens nicht relevant.

Damit es nicht heißt, dass der Bausatz nur Fehler hat: Es gefällt mir die Detaillierung des Cockpits (außen und innen). Der Autor hatte alle Hebel und Zuleitungen berücksichtigt, das macht Eindruck. Die Druckqualität ist auch hervorragend, nur die Platzierung der Landeklappen so nah an Flügel verlangt von dem Erbauer die höchste Aufmerksamkeit und Arbeitspräzision. Das musste nicht sein, auf den Bögen gibt es Platz genug.
Gerne würde ich Fotos vom Rohbau sehen. Das, was auf dem Umschlag zu sehen ist erinnert mehr an eine Computergrafik. Und vielleicht gibt es gar keinen Rohbau, so wie das in der letzten Zeit bei manchen Verlagen Usus ist?

Zusammenfassend;
Pluspunkte
1. Interessantes Thema
2. Schöner (guter) Druck
3. Viele Einzelheiten im Bugfahrwerksschacht
4. Separate Landeklappen, Querruder, Steuerungselemente.

Minuspunkte
1. Der Preis
2. Das Fehlen von Kanonenabdeckung (Hauben) auf dem Teil 75
3. Unnötige Teilungslinien an vielen Teilen (man muss später wohl retuschieren)
4. Unnötige Aufteilung der Außenhaut der Triebwerkabdeckung
5. Unnötige Teile des Kompressors und der Turbine, die im Endeffekt nicht zu sehen sind
6. Zu ausgebautes Skelett der Triebwerkgondeln.

Hier wieder uber den („überhöhten”) Preis.
Und zum Schluss;
Ich habe den Eindruck, dass es etwas Ungutes in Stegna (Sitz des Verlages) vor sich geht. Grygiel und Wróbel sind weggegangen, den Rohbau macht der Verleger selbst.
Herzlichste Grüße
Henryk

Alle meine Flugzeugmodelle

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Henryk« (20. Juli 2014, 09:55)


Zaphod

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33

Samstag, 19. Juli 2014, 11:50

Hallo Henryk,

herzlichen Dank für Deine Übersetzung !

Tatsächlich personelle Veränderungen bei Halinski.

Zaphod

René Pinos

3,1415926535....

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Samstag, 19. Juli 2014, 11:53

Vielen Dank Henryk für die Übersetzung. Das nenne ich doch mal eine gelungene und objektive Bogenkritik.

LG
René
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Samstag, 19. Juli 2014, 12:07

Vielen Dank Henryk für die Übersetzung. Das nenne ich doch mal eine gelungene und objektive Bogenkritik.


... dem schließe ich mich an!

mit liebem Gruß
Wilfried

Gummikuh

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Samstag, 19. Juli 2014, 23:11

Hey, Henryk,

ja, mein Lieber, herzlichen Dank. Ich habe ja keine Ahnung von deinen übersetzerischen Fähigkeiten, aber der trockene Humor des ursprünglichen Schreibers ist ein klasse unf kommt gut rüber.
Danke nochmals.
Daß Grygiel nicht mehr für den Verlag arbeitet, ist bemerkenswert, aber ich denke, DIE Klasse werden wir nicht zum letzten Mal gesehen haben. Ich bin gespannt....
Und ganz besonders bin ich gespannt, welches Modell wir aus Herrn Grygiels Feder als nächstes sehen. Ist das auch wieder so eine Teile-Monster, oder eher -back to the roots - eine klassische elegante Konstruktion?
Haaaach, das Leben kann ja so spannend sein.


Viele Grüße

Till
Is das Kunst, oder kann das wech?

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