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Montag, 31. Januar 2011, 13:50

Möwe Schnellboot 1:250

Hallo Freunde,
in der letzten Möwezeitschrift lag ein kleines Geschenk in Form eines Modellbogens . dieser Bogen ist eine überarbeitung des Klassikers Schnellboot.
Auf den ersten Bild sind die Linien etwas stärker und wenn man den bogen mit dem alten KJlassiker vergleicht merkt man bald die Unterschiede. Der Rumpf und die Aufbauten sind bei dem neuen Modell hellgrau. Das Maschinenoberlicht hat nun eckige Fenster und diese können aufgedoppelt werden ebenso wie die Klappe am Heck , um das Ineere das Schiffes zu kommen. Ein Anker liegt nun auf der Back. Die Aussparung für den Torpedoausstoß ist etwas anders gebildet und das Geschütz ist nun etwas authentischer. Die Lüfter können nun geformt werden. Außerdem bekam die Neuauflage einen Mast und der Rumpf seine Scheuerleisten. Der Konstrukteuer hat versucht die Knicklinien soweit wie möglich aus den Bauteilen herauszunehmen. Ob da Möwe versucht neue Wege zu beschreiten?
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Montag, 31. Januar 2011, 13:54

RE: Möwe Schnellboot 1:250

Interessant ist der Vergleich dieses Bootes mit dem alten und dem von cfm wie hier auf dem Bild angedeutet. Wenn man die Grundplatte des neuen Modell auf die des alten legt, stellt man fest, dass das neue etwas kürzer konstruiert ist, 7mm. Außerdem hat das neue Modell nun im Bugbereich Formhalter.
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Montag, 31. Januar 2011, 13:59

RE: Möwe Schnellboot 1:250

Das Bauen geht ganz einfach von der Hand. Der Formgeber ist bei der Gestaltung des Torpedoausstoßes sehr hilfreich. Im übrigen sind für die Torpedorohre die Rohrklappen zum Verdoppeln gedacht.
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Montag, 31. Januar 2011, 14:03

RE: Möwe Schnellboot 1:250

Ich baue seit vielen Jahren zuerst das Spantgerüst, darauf kommt dann das Hauptdeck, damit ich eventuelle Wellen des Decks mit der Bordwand vermeiden kann. Druck von unten schließt manche Lücke. So auch hier. Man erkennt den Spalt. Der kleine Aufbau auf dem Hauptdeck habe ich unten mit Klebelaschen versehen. Stumpf auf das Deck zu kleben wäre mir etwas abenteuerlich vorgekommen. Von unten gegen das Hauptdeck gedrückt und schon ist ein Problem gelöst.
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Montag, 31. Januar 2011, 14:06

RE: Möwe Schnellboot 1:250

Da der Bau recht zügig voranschreitet kann ich hier den Vergleich der zwei Möweboote zeigen. Man erkennt ganz deutlich die "Mutter".
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Montag, 31. Januar 2011, 14:11

RE: Möwe Schnellboot 1:250

Immer wieder beabsichtige ich, einmal ein Modell zu bauen wie es gerade von Bogen kommt. Und immer wieder jucken die Fingerspitzen etwas zu Supern. so auch hier. Das 2cm Geschütz lässt sich drehen. Dazu habe ichdie Geschptzplattform durchbohrt, eine Scheibe 6mm d gestanzt, einen Draht rechtwinklig gebogen. Auf den Winkel kam die Scheibe, die festgeklebt wurde. Dann der Draht von unten durch die Plattform geführt und zum Schluss das(der?) Pivot des Geschützes darauf geklebt. Auf dem grauen Deck etwas Material ausgeschnitten, damit der Draht unten nicht scheuert und klemmt. Hier sieht man die vorrichtung von unten.
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Montag, 31. Januar 2011, 14:12

RE: Möwe Schnellboot 1:250

Und hier der Beweis, dass sich das Geschütz drehen lässt.
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Montag, 31. Januar 2011, 14:16

RE: Möwe Schnellboot 1:250

Das Schlauchboot bekam seinen Gummiwulst aus einem Stückchen Aludraht, in Form gebogen und gelb angepönt.

Und nach der Fertigstellung kann man nun die zwei Schnellboote verleichen.
Der Zugabebogen modifiziert das alte Schnellbootmodell nur moderat.
Ich denke, Möwe weiß, dass es bei cfm das ausgefeiltere Modell gibt.
Aber so für zwischendurch oder für Anfänger ist die Zugabe recht gut zu gebrauchen.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich
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Montag, 31. Januar 2011, 22:44

RE: Möwe Schnellboot 1:250

Einige Worte des Konstrukteurs (auch WHV Jaguar, Greif) zum Schnellboot:
Die Konstruktion habe ich vor mehr als zwei Jahren dem Möwe-Verlag ohne Honorar für den jetzt durchgeführten Zweck zur Verfügung gestellt. Leider sind die Farben etwas zu dunkel geworden, weil die Bögen von einer Vorlage und nicht vom Originaldatenträger hergestellt wurden.
Bei der Konstruktion stand für mich die Idee im Vordergrund, das Schnellboot behutsam umzukonstruieren. Am wichtigsten war, die Abmesssungen und das Aussehen den tatsächlichen Gegebenheiten anzupassen und auch im Gröner nach einem möglichen Vorbild zu suchen, was es aber nur rudimentär gibt.
Gedacht war es auch für den Konstrukteur als etwas für zwischendurch. Allerdings ist der Aufwand dann doch immer größer als man denkt.
Mittlerweile sieht das Modell auch schon wieder anders aus und es sind noch einige Änderungen an der Rumpfform geplant ,denn es fehlt z. B. im Bugbereich der Knickspant.
Es wird aber nur unregelmäßig an dem Modell gearbeitet.
Meinerseits war und ist aber nicht daran gedacht, eine Konstruktion im Stile von HMV oder cfm zu bringen, denn die "Zielgruppe" ist für mich eine andere, und so wie ich es sehe, scheint das auch so verstanden worden zu sein.
JüRa

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