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kloetze

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Donnerstag, 19. Juni 2008, 10:57

Mönchskirche Salzwedel ...

... und das Schicksal eines zu gutmütigen Modellbauers.

Hallo,
ich hatte ja schon mal angekündigt, dass ich im Juni über den Bau der Mönchskirche berichten möchte. Nun ist schon wieder Mitte des Monats und der Stress wird nicht weniger. Trotzdem werde ich heute mit dem Bericht anfangen.
Im Anhang schon mal 2 Bilder vom fertigen Modell.

4 Wochenenden mit schönstem Wetter früher, die ich komplett in der Bastelkammer verbracht habe, wurde ich vom Eigenbetrieb Kultour in Salzwedel gefragt, ob ich nicht ein Modell der Mönchskirche in Salzwedel bauen könnte. Diese wird für Kulturveranstaltungen genutzt und kann tagsüber so besucht werden. Hintergrund war, dass eine Spendenbox in der Kirche existierte, mit einem sehr stilisierten Modell (3 Scheiben) in einer Plexiglasbox. Dieses Modell sollte ersetzt werden.
OK, kein Problem. Damit nachher nicht die Spenden der nächsten 3 Jahre für das Modell draufgehen, habe ich mich bereit erklärt, es quasi umsonst zu bauen.
Schwierigkeit dabei, am Wochenende 5.-8. Juni fand hier in Salzwedel der "Internationale Hansetag" statt. Bis dahin sollte alles fertig sein.
Also frisch ran ans Werk und um es vorweg zu nehmen, ich hab es geschafft. Leider Wurde versäumt, die Spendenbox an sich rechtzeitig zu beginnen, so dass es also nichts wurde und mein fertiges Modell die Hansetage im Keller des Kulturhauses verbracht hat. Ich weiß bis heute nicht, warum ich nicht gänzlich ausgerastet bin. 4 Wochen parallel zum Arbeitsstress jede Minute mit Basteln verbracht, von der Frau nichts gehabt, sie auch nicht von mir und alles wofür?
Und es steht seit dem Fest eine andere neue Spendenbox in der Kirche. Ein Modell aus Metall. X(
Gestern habe ich erfahren, dass sie nun mit dem Modell etwas ganz besonderes vorhaben. Na, mal sehen ...

Nun noch kurz zum Modell: Maßstab 1:220, Papier/Pappe Mix.
Mehr dann in den folgenden Berichten.

Gruß Klötze
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haduwolff

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Donnerstag, 19. Juni 2008, 11:47

RE: Mönchskirche Salzwedel ...

Moin,

...das tut weh! :(

Aber vielleicht ist es ja garnicht so schlimm, wenn da noch was Nettes kommt.

Also gräm DIch nicht so sehr...übrigens, wie wäre es, wenn Du das Modell in Deiner Lokalzeitung präsentierst?
Sowas kann Wunder wirken, und Dich als Modellbauer regional aufwerten. Natürlich OHNE sich über die Sache zu Beschweren....

Gruß
Hadu
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kloetze

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Freitag, 20. Juni 2008, 12:56

Hallo,
ja, ich las mich mal überraschen.

Vorm Wochenende noch schnell ein paar Bilder vom Original. Beim raussuchen habe ich festgestellt, dass ich gar keine Gesamtaufnahme gemacht habe. Zu sehen sind die östliche Seite mit dem kleinen Schiff, der schiefe Turm mit den riesen Dachflächen, der westliche Giebel mit asymmetrischer Anordnung (die Spitze passt absolut nicht) und die nördlichen Anbauten vom ehemaligen Kloster, heute Rathaus.

Um nicht noch viel Zeit mit Aufmessen zu verlieren, habe ich mir Zeichnungen aus dem Archiv geben lassen. Leider handelte es sich dabei nur um einen Grundriss und einen Schnitt durch den Hauptteil, einschl. Turm. Da ich sonst eher ein sehr exakter Mensch bin, habe ich aber noch einmal Maß rund um die Kirche genommen. Der Rest stammt aus den Fotos. Auch aufgrund der Zeit musste ich eineige Detailierungen weglassen, die ich sehr gern gebaut hätte, zumal sie auch noch in 1:220 machbar sind.

Die Kirche hat eine Länge von ca. 66m, eine Breite mit Anbau von 30m und eine Höhe bis Turmspitze von 53m.

Die ersten Tage habe ich mit dem Zeichnen verbracht. Zu sehen ist schon die spätere detailiertere Fassung. Vorher entstand noch ein Testmodell, um zu zeigen, wie groß das ganze wird und ob es in die Box passt.
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kloetze

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Freitag, 20. Juni 2008, 13:00

Hier noch das Testmodell,
Gruß Klötze
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Montag, 23. Juni 2008, 17:03

Weiter ging es dann damit, die einzelnen Bauteile zu zeichnen. Das Ziegelmauerwerk erhielt einen Verband in Anlehnung an das Original. So wurden zum größten Teil Steine im Klosterformat verbaut und einige Anbauten erhielten kleinere Steine. Nicht zu vergessen die Stürze, sonst muss man auch mal ein Teil 2x aufkleben und ausschneiden. ;)

Gedruckt ist das ganze auf handelsüblichem Druckerpapier mit 80g/m². Vor dem Ausschneiden wurden die Abschnitte mit PonalExpress auf 1mm Finnpappe geklebt. Schnell arbeiten und gleich in den Bücherstapel zum Pressen packen, sonst quillt die Zeichnung auf und wirft unschöne Wellen, die dann nicht mehr weggehen.

Da die Wände teilweise aus mehreren Schichten bestehen hab ich für für einige Teile dünnere Graupappe genommen.

Nach dem Trocknen konnte ich dann die Öffnungen ausschneiden. Die schrägen Laibungen habe ich einfach mit dem Cutter schräg geschnitten und auf die Ziegelandeutung verzichtet.

Gruß Klötze
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Dienstag, 24. Juni 2008, 17:57

Die Wandecken habe ich auf Gehrung geschnitten. Da die meisten Gebäudeecken noch Stützpfeiler erhalten, die die Fuge verdecken, konnte ich damit leben.

Als nächstes wurden die Wandflächen schon mal mit Farbe behandelt. Das passierte mit stark verdünnter Revellfarbe (die neue wasserlösliche) in Aquarelltechnik. So bleibt der aufgedruckte Ziegelverband sichtbar.
Bei den Fenster habe ich auf "Durchsichtigkeit" verzichtet. Diese Idee kam mir beim Betrachten der Kirche im Original. Die dunkle Kirchenverglasung ist nur als Glas zu erkennen, wenn auf der anderen Gebäudeseite auch gerade ein Fenster ist.
Also habe ich eine Pappe mit sehr dunkelblauem glänzenden Lack bemalt und hinter die Fensteröffnungen geklebt. Da auf der lackierten Pappe kein Ponal mehr hält, musste ich mit Sekundenkleber arbeiten. Dazu habe ich zusätzlich die Rückseite des Papiers der Fenster mit Farbe behandelt, um zu vermeiden, dass der Klebstoff zu schnell ins Papier einzieht. Das brachte auch die nötige Festigkeit für die schmalen langen Stege der großen Fenster (bis 5cm lang und 0,45mm breit). Dann konnte ich die Rückseite mit dem dückflüssigen Sekundenkleber bestreichen, kurz auf ein Stück Papier drücken, um überflüssigen Kleber zu beseitigen und dann auf das "Fensterglas" kleben. Ich muss sagen, sogar die großen Kirchenfenster sind mit ein paar Ausnahmen fast ohne ausquillenden Kleber gelungen.

Dann gehts schon weiter mit dem ersten Zusammensetzen der Wände ...
Naja, die ganzen Fenster haben schon ihre Zeit gebraucht.
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Mittwoch, 25. Juni 2008, 15:13

Weiter ging's mit dem Zusammenbau. Zuerst die Nebengebäude und dann der große Teil der Kirche.
Die Wände wurden um Grundplatten aus 1mm Pappe geklebt. Die Aussteifung im Inneren kam erst später.
Mit PonalExpress ist an den Ecken auch kein langes Halten nötig. Bei den großen Gebäuden habe ich in die Ecken Holzleisten zur Verstärkung geklebt. Die teilweise etwas durchgebogenen Wände wurden einfach per Hand gerichtet.
Auf dem ersten Bild kann man schön die unterschiedlich tiefen Fensteröffnungen erkennen. Die Fensterrahmen habe ich diesmal nur 1dimensional gelassen. Mittels Laserdrucker die Rahmenteile aufgedruckt und dünn mit weißer Farbe übermalt.
An die weißen Stellen an den Wänden kommen später noch die ganzen Pfeiler.
Zwischendurch immer mal wieder Probe stellen, um zu sehen, dass es voran geht.
Bis hierhin hat noch alles ganz gut gepasst. Kann mich ja auch nicht bei irgend jemandem beschweren. Hab's doch selbst gezeichnet. ;)
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Wolfgang Lemm

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Donnerstag, 26. Juni 2008, 13:21

Einfach nur =D> =D> =D>

Gruß
Wolfgang

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Donnerstag, 26. Juni 2008, 13:30

Diese Kirche ist in ihrer Backsteingotik-Architektur schon für sich eine Schau!

Du setzt das ganz toll um!
Die müsste es als Bogen in 1.250 geben...
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
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kloetze

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Donnerstag, 26. Juni 2008, 16:42

Danke. Und das mit dem Bogen war auch so eine Idee. Der hätte sich bestimmt beim "Hansefest" gut verteilt. Aber ich war ja froh, mit dem Modell fertig zu werden.

So, nun weiter mit dem Bau.
Nach den Nebengebäuden und dem großen Teil war das kleinere Gebäude dran. Der Grundkörper war noch recht einfach, weil rechteckig, aber das Ende hatte es in sich.
Unten war die Grundplatte und oben habe ich einen Deckel als Anschlag vorbereitet. Die Kanten wurden mit einem etwas zu großen Winkel abgeschrägt, um an der Außenseite eine möglichst kleine Fuge (oder gar keine) hinzubekommen. Ist natürlich fürs Verkleben nachteiliger, da zu wenig Auflagefläche.
Zu jeder Ecke gab es dann noch eine vertikale Pappscheibe zur Aussteifung. Am Ende hat alles ganz gut gepasst. Auf dem letzten Foto ist ein Blick in die "Innereien" zu sehen.
Als der Gebäudeteil dann fertig war, kam die "Hochzeit". Mit großer Schraubzwinge und Druckverteilungshölzern an den Wänden. Und ich konnte mit mir zufrieden sein, die Außenwände der beiden Gebäude sind plan.
Tja, auf dem letzten Bild sind auch schon die ersten Pfeiler zu sehen. Doch von der "Pfeilerorgie" gibts beim nächsten mal mehr.

Gruß Klötze
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modellschiff

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Donnerstag, 26. Juni 2008, 17:31

RE: Mönchskirche Salzwedel ...

Hi Kloetze,
bei den Modellbahner gibt/gab es in Z unbemalte Mönchsfiguren. Diese könnte man mit Farbe lebendig machen und Deiner Kirche zugesellen. Wäre ein prima Diorma.

Mit freundlichen Grüßen

modellschiff

Wiesel

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12

Donnerstag, 26. Juni 2008, 19:49

Die Mönchskirche ist schon seit langer Zeit "nur" noch eine Veranstaltungshalle.

Hansefest:

Salzwedel hat schon mehrfach zum Beispiel am Hansefest in Wesel teilgenommen.
Bedarf für so einen Bogen sehe ich bestimmt.
Bis die Tage...

Helmut

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Freitag, 27. Juni 2008, 15:07

Auf Figuren habe ich bewusst verzichtet, da ich nicht viel Geld ausgeben wollte . Zudem steht das Modell nicht mehr bei mir. Weiß ja noch nicht, was daraus wird.
Ja, Salzwedel ist die letzten Jahre sehr aktiv in der Hanse. Heißen seit diesem Jahr auch offiziell Hansestadt Salzwedel.

Als nächstes stand die Pfeilerorgie an.
Zuerst habe ich den Trennpfeiler/ -wand zwischen den Nebengebäuden gebaut, damit ich die Gebäude ankleben konnte. Und dann gings los: 1. Gebäude angeklebt, das 2. angesetzt, die Trennwand und nun nur noch das Letzte. Bisher ging auch alles zu gut, es passte absolut nicht. Spalten überall. An einer Seite angesetzt, war die andere Seite nicht zum angucken. Also musste ich die Trennwand nochmal lösen und dran rumschnippeln, bis nachher alles so halbwegs gepasst hat.
Die "normalen Pfeiler bestanden im Prinzip aus beklebten Pappseitenteilen mit Mauerwerk. Die Vorderfront wurde stumpf dazwischen geklebt. Dann wurde vorn das Mauerwerk aufgeklebt. Die Mauersprünge wurden schon bei der Front beachtet und flachere einfach durch mehrere Lagen Papier dargestellt. So kamen für die 18 Pfeiler mehr als 200 Teile zusammen, die aufgeklebt und ausgeschnitten werden wollten.
Für die Pfeiler, die an die Gebäudeecken kommen, mussten die Seitenwände der Pfeiler am Anschluss natürlich auf Gehrung geschnitten werde, was ich natürlich auch gleich ab dem ersten beachtet habe, und deshalb natürlich nicht beschreiben kann, wie schwierig es ist bei so einem zusammengeklebten Gebilde eine Schräge an die Pappe zu zaubern. :rolleyes:

Ein schönes Wochenende wünscht
Klötze
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Montag, 30. Juni 2008, 16:19

Hallo,
heute noch ein paar Bilder zu bereits gezeigten Arbeiten.
Als erstes die einzelnen Phasen des Fensterbaus. Farbe - Ausschneiden - dunkler Hintergrund - Aufkleben - fertiges Fenster.
Die Fenster des kleinen Kirchenteils sind im Gegensatz zum Hauptteil oben teilweise verputzt. Zum Glück haben die Bauarbeiter damals auch nicht ganz exakt gearbeitet. So kann man ruhig mal übermalen.
Die kleinen Pfeiler der Nebengebäude bestehen aus "Vollpappe". Die 2 Lagen Pappe brauchten dann nur noch beklebt werden.
Der Pfeiler an der südöstlichen Gebäudeecke weist eine Besonderheit auf. Wahrscheinlich stand in der Nische mal eine Heiligenfigur.
Tja, und so sah mein Schreibtisch inzwischen aus. ;)

Morgen geht's dann wieder mit dem Zusammenbau weiter.
Gruß Klötze
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Mittwoch, 2. Juli 2008, 18:19

Nachdem nun alle Wände und Gebäudeteile zusammengefügt, die Pfeiler angesetzt waren, ging es an die innere Aussteifung. Dazu habe ich diverse Zwischenwände eingeklebt und eine Decke aufgesetzt. Die Zwischenwände wurden vorher noch mit viieeel Leim fixiert.
Zuerst mussten dann das Dach des kleinen Teils in Grundstellung gebracht werden. Der Giebel des Daches des großen Gebäudes steht nämlich in in einer Flucht mit der Außenwand. Deshalb mussten noch Distanzstreifen angebracht werden.
(Ehe ich das beim Original entdeckt habe, hat es mir einige nervige Minuten beim Zeichnen des Modells beschert. Hinten passte immer nicht mit vorn zusammen.)
Da das Dach auch mit der 1mm Pappe bezogen wurde sollten die eingebrachten Spanten eigentlich reichen.
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Mittwoch, 2. Juli 2008, 18:29

Dann wurden die Dachflächen bündig eingeklebt.
Auf dem 1. Bild sieht man noch mal den nach hinten versetzen Giebel.
Leider habe ich scheinbar kein ordentliches Bild von der wunderschönen Dachlandschaft der Nebengebäude. Da treffen 2 Dächer winklig zusammen und eine Gaube dazu. Schön verwinkelt und spaßig beim Bauen. Im Original sitzt, glaub ich, noch ein kleiner Anbau genau in diesem Winkel. Den kann man aber leider von unten nicht richtig erkennen. Und zum aufs Dach steigen hatte ich keine Lust und Zeit.

Gruß Klötze
So langsam sieht es aus, wie eine Kirche.
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Donnerstag, 3. Juli 2008, 16:15

Hallo,
habe heute mal bei den "Herrschaften" vorbeigeschaut, weil ich um die Ecke zu tun hatte. Modell steht noch geparkt (sicher) in der Ecke. Er konnte mir aber eine Zeichnung für eine Spendenbox zeigen. Die soll jetzt von jemand Professionellem gebaut werden, nicht mehr vom Hausmeister. Und da kommt mein Modell dann rein. Na mal sehen.

An der Traufe besitzt die Wand noch einen kleinen Vorsprung. Da da Dach hier auch einen einen Knick hat, habe ich die Ziegelreihen als Streifen bis auf das Dach geklebt. Normalerweise hätte der Vorsprung deutlicher sein müssen, aber ehrlich gesagt, hatte ich zu diesem Zeitpunkt kaum noch Lust.
In die Pfeiler wurden ebenfalls "Dächer" eingeklebt, um später die Dacheindeckung sauber aufsetzen zu können.
Dann musste noch an der nordöstlichen Ecke der Torpfeiler gebaut werden. Im Original existiert hier eine Zufahrt zum Innenhof des ehemaligen Klosters. Das Metalltor selbst habe ich nicht dargestellt.
Damit waren die Pfeiler fertig zum bemalen. Die schon erwähnte Nische im Pfeiler ist hier dann fertig zu sehen.
Als nächstes erhielten die Pfeiler ihre Dacheindeckung.
Gruß Klötze
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Donnerstag, 14. August 2008, 16:42

Hallo,
langsam geht die Urlaubszeit dem Ende entgegen und ich ich kann den Baubericht weiterführen. Nicht dass ich jetzt die ganze Zeit im Urlaub war, aber die Zeit danach wollte ich nicht wieder gleich mit Stress verbringen. Nu hat mich aber der Alltag wieder.

Die Pfeiler und das eigentliche Dach haben unterschiedliche Dacheindeckung erhalten. Die Anordnung der Ziegel erfolgte in Annäherung an das Vorbild.
Bei den großen Dachflächen hatte ich ein wenig Angst, dass sich das Papier nach dem Auflegen auf die mit Leim bestrichene Pappe verzieht, da ich die Fläche schlecht beschweren konnte. Durch schnelles Arbeiten und sofortiges Ausstreichen ist es jedoch schön glatt geworden.

Jetzt fehlten noch die Gauben für den Anbau und das Hauptgebäude. Bei der großen Gaube hatte ich wieder ein bisschen Lust und habe sie durch mehrere Schichten aufgebaut.
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Donnerstag, 14. August 2008, 16:51

Das letzte Bauteil an der Kirche war die schiefe Spitze.
Diese besteht aus mehreren Ebenen. Zum Glück hatte ich davon ziemlich gute Zeichnungen, so dass die Konstruktion relativ einfach ging.
Die Verbindung der Ebenen erfolgte mit Holzprofilen.
Die lange Spitze entstand aus einem abgewinkelten Bauteil aus Papier. Der Draht dient der späteren Wetterfahne und gleichzeitig als oberer Anschlag für die Dachflächen.
In die freie Ebene habe ich eine Glocke geklebt, die ich aus Styrodur geschnitzt habe.
Gruß Klötze
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Donnerstag, 14. August 2008, 17:27

Hallo Klötze,

This is excellent work! Well done to design and create an original work.

I like your last photograph. It shows a brilliant way of creating the mast for the crusiform or other devices at the top of the steeple. The wire comes right down through the octagonal former at the base of the steeple.

Thank you for presenting this idea in your photograph.

Cheers...John

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21

Mittwoch, 20. August 2008, 15:45

Hallo,

I'm pleased about someone get new ideas for creating models owing my report.

Nach dem Aufsetzen der Haube kamen die kleiner Dächer und die Wetterfahne dran.
Die "Kugel" (oder wie auch immer das Ding da heißt) unter der Wetterfahne entstand durch einen aufgerollten Papierstreifen. Ober- und Unterseite wurden ein wenig mit Ponal geformt.
Die Wetterfahne selbst habe ich einmal normal und einmal spiegelverkehrt ausgedruckt und dann an die Stange geklebt.
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22

Mittwoch, 20. August 2008, 15:51

Eine schöne Fummelei waren auch die Regenwasserabweiser zwischen den kleinen Dächern. Ein paar davon musste ich 2x basteln, weil sie einfach nicht so wollten wie ich.
Im angeklebten Zustand machen sie aber einen ordentlichen Eindruck.
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23

Mittwoch, 20. August 2008, 16:05

Nun war das Modell im großen und ganzen fertig.
Auf die Waage hat das Modell aus Papier und Pappe dann stolze 240g gebracht.
Das Umfeld der Kirche habe ich auf dem Rechner gezeichnet. So konnte ich gut die verschiedenen Befestigungen darstellen. Darauf die Kirche geklebt und das ganze dann auf den Sockel aus Tischlerplatte.
Fehlten noch die Farbgebung der Dächer, der Sockel und des Umfeldes. Die Rasenflächen habe ich mit kurzen Grasfasern hergestellt, die mit der Nagelschere nachgeschnitten wurden.
Damit war's geschafft und das Modell pünktlich zu den Hansetage fertig. Aber leider nicht das erforderliche Untergestell des "Auftraggebers" ...

Die Bilder vom fertigen Modell folgen in den nächsten Tagen in loser Folge.

Gruß Klötze
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Montag, 25. August 2008, 15:59

Hallo,
wie angekündigt folgen nun in loser Folge Fotos vom fertigen Modell.
Viel Spaß
Klötze
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Montag, 25. August 2008, 16:01

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Montag, 25. August 2008, 16:12

und weiter gehts
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kloetze

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27

Montag, 25. August 2008, 16:18

fast geschafft :)
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kloetze

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28

Montag, 25. August 2008, 16:21

der vorletzte Schwung
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kloetze

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29

Montag, 25. August 2008, 16:23

und mit diesen 3 Bildern ist es dann geschafft.
Ich hoffe, ich kann demnächst noch ein Bild vom neuen Standort des Modells nachschicken. Schauen wir mal.

Gruß Klötze
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Xeno06

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30

Montag, 25. August 2008, 17:05

Tag Klötze,

auch ganz lose machen die Bilder eins nach dem anderen einen tollen Eindruck! die Kirche muss ja schon fast als Paradiesvogel bezeichnet werden... ein wirklich sympatischer Bau aus Eden oder wohl vielmehr aus deiner Werkstatt. =D> =D>
Insbesondere die Spitze wird ihrer Bezeichnung gerecht! Einfach spitze!!! :super:

Gianluca
Mal ist man die Statue.. X(
... und mal die Taube :P

kloetze

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31

Dienstag, 14. April 2009, 08:38

Ende gut, alles gut

Hallo,
mit einem Jahr Verspätung ist das Modell der Kirche nun seiner Bestimmung übergeben.
Am Wochenende habe ich es beim Osterspaziergang am geplanten Standort entdeckt.

Damit ist dieser Baubericht nun wirklich abgeschlossen. ;)

Gruß Klötze
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  • kirche_2009_02.jpg

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