Helmut B.

Hennings Dino

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Samstag, 19. Dezember 2015, 20:26

Lotsenstationsschiff GOTTHILF HAGEN, Kontrollbau im Passat-Verlag, 1 : 250

"Lotsenstationsschiff" - zugegeben, eine vielen wohl etwas sperrig anmutende Bezeichnung für ein Schiff, oder? :D

Dabei ist es gerade dieser Schiffstyp, der es mir (und Henning) schon seit Jahren besonders angetan hat, jedenfalls die alten dieser Klasse, benannt nach dem Typschiff, der KOMMODORE ROLIN.

(wikipedia, hochgeladen von "Muschelschubser")

Zunächst ein Blick auf die technischen Daten:

  • Länge: 55, 1 m,
  • Breite: 9,5 m,
  • Tiefgang: rund 4 m
  • Verdrängung: 692 to

  • Antrieb: dieselelektrisch, AEG Schiffbau, 2 Elektromotoren
  • Leistung: 1240 PS, max. 13 kn


Alle 6 Schiffe dieser Klasse,

KOMMODORE ROLIN, Indienststellung 1958, eingesetzt in der Elbmündung
GOTTHILF HAGEN, Indienststellung 1959, eingesetzt in der Wesermündung
KAPITÄN HILGENDORF, Indienststellung 1960, eingesetzt in der Elbmündung
KAPITÄN BLEEKER, Indienststellung 1963, eingesetzt in der Emsmündung
KAPITÄN KÖNIG, Indienststellung 1963, eingesetzt in der Wesermündung
KOMMODORE RUSER, Indienststellung 1964, eingesetzt in der Elbmündung

wurden auf der Werft Jos. Meyer in Papenburg gebaut.
Alle Schiffe wurden inzwischen durch Neubauten ersetzt (hierzu später).

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Konpass

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Samstag, 19. Dezember 2015, 20:36

Die KAPITÄN HILGENDORF wurde bei Schichau in Bremerhaven gebaut.

Henning

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Samstag, 19. Dezember 2015, 20:39

Moin Henning und Helmut,

freut mich sehr, dass dieser Baubericht startet. Ich wünsche gutes Gelingen!

Ich habe aber noch eine Frage: Haben die Möwe-Modelle die unter "Lotsenschiff ELBE" bzw. "Lotsenschiff Weser" angeboten werden auch diese Schiffsklasse zum Vorbild? Der Form nach sehen sie so aus. Waren die Schiffe dann ursprünglich weiß oder war man etwas frei in der Gestaltung der Modelle?

Ungeachtet dessen wird diese Konstruktion ganz sicher wieder ein Hingucker und die Vorbilder sind eine Neukonstruktion absolut wert!
Viele Grüße Nils/Unterfeuer

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Helmut B.

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Samstag, 19. Dezember 2015, 21:08

Vielen Dank für den Hinweis, Henning. :)

Nils: Es scheint so, dass sich diese Modelle irgendwie an den hier genannten Vorbildern orientieren. Zu der Bordwandfarbe "Weiss" kann ich nicht viel sagen / schreiben; da weiss vermutlich Henning mehr.

____________


Vielleicht interessiert es, wenn ich an dieser Stelle ein wenig zum Lotsenwesen an der deutschen Nordseeküste schreibe? (Wens nicht interessiert, der soll sich nicht beschweren, sondern diesen Teil hier einfach überspringen... ;) )

Die Geschichte der Lotsen ist sehr alt und damit auch sehr traditionell.
Wohl schon die Wikinger nahmen auf ihren Reisen an die nordfränkischen Küsten revierkundige Männer, vor allem Fischer, an Bord ihrer Schiffe, die ihnen (meist wenig freiwillig) den Weg durch die schwierigen Flussmündungen zeigen mussten (ab etwa 800 n.Chr.). So entstand schon früh ein selbständiges Lotswesen an Nordeuropas Küsten; die Lotsen bestimmter Reviere schlossen sich in Gesellschaften, den sogen. Bruderschaften, zusammen.
1325 wird erstmals eine solchen Bruderschaft in Lübeck erwähnt.

Die Bruderschaften hatten auch den Vorteil, dass die Gemeinschaft "Lotsgeld", also bestimmte Tarife für ihre Leistungen, festlegen konnte. Und man konnte sich gegen die "wilden" Lotsen zur Wehr setzen, indem man den jeweiligen Landesherrn anrief - Gemeinschaft macht eben stark!
Um 1700, als an der Nord- und Ostsee die Pest wütete, hatten die Lotsen zusätzlich die Aufgabe, die Einhaltung der Quarantänebestimmungen durchzusetzen.

Erste Nachweise für Lotsendienste an und auf der Weser existieren aus der Zeit um 1717 - 1720.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurde dort eine erste Seestation mit einem schnellen Segler eingerichtet, etwa in Höhe des heutigen Leuchtturms "Hohe Weg", ca. 15 sm nordw. der Geestemündung (heute Bremerhaven) und damit östlich der Insel Mellum. Das Lee der Sandbank "Hohe Weg" bot bei schwerem Wetter, vorwiegend aus West, Schutz.


(wikipedia, Karte v. Alexander Karnstedt)

Diese Position war günstig für die Lotsendienste im Bereich Weser/Jade. Der Fahrwasserverlauf war damals natürlich noch etwas anders als auf dieser recht aktuellen Karte dargestellt.

Wird fortgesetzt.
Bis die Tage...

Helmut



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Samstag, 19. Dezember 2015, 22:18

Hallo Niels !

Die vom Möwe-Verlag angebotenen Lotsenschiffe waren ursprünglich sog. Schnellbaubögen im Maßstab 1:500. Konstrukteur war der renommierte Gerhard Neubert. Irgendwann kam die Verlagsleitung auf die Idee, einige Schnellbaubögen auf den Maßstab 1:250 zu vergrößern. Gerhard Neubert hätte sich im Gra.... Auf alle Fälle hatten die Möwe-Modelle das selbe Vorbild wie meine Neukonstruktion. Typschiff dieser Serie war übrigens die DITMAR KOEL - nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen HMV-Modell. Sie hatte ursprünglich einen weißen Rumpf mit dem Schriftzug "ELBE". Sie wurde später umbenannt in KOMMODORE ROLIN und bekam einen schwarzen Rumpf wie die fünf Schwestern.

Henning

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Samstag, 19. Dezember 2015, 22:30

Danke Henning, die Lotsen an der Elbe hatten wohl ursprünglich diese Farbgebung, die dann bei den Möwe-Modellen verallgemeinert wurde. Ich freue mich sehr auf das Passat-Modell :)
(Und jetzt wieder zur hoch interessanten Geschichte des Lotsenwesens, das oft und zu Unrecht im Schatten der "großen Pötte" steht)
Viele Grüße Nils/Unterfeuer

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Sonntag, 20. Dezember 2015, 11:06

Mist, nun wollte ich gerade darauf hinweisen, dass das Modell überflüssig ist, da es doch so schöne Möwe Modelle gibt :D ! Na gut, es ist schon irre, was vom Verlag alles aufgeblasen wurde und als Neukonstruktion verkauft wird. Die alten Neubertschen Schnellbaubögen hatten ja ihren Reiz, aber die daraus entstandenen 1:250iger Modelle sind eben flüssiger als flüssig, nämlich überflüssig! Schön, dass Henning sich diesen Schiffen angenommen hat.
Gruß aus Flensburg
Jochen

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Sonntag, 20. Dezember 2015, 12:04

Ahoi Helmut und Henning,

schön, dass es diese Schiffsklasse bald geben wird. Ich konnte wie HaJo ein Modell ja schon während
des Werkstatttreffens Anfang Dezember in Bremen bewundern.

In meiner alten Heimatstadt Cuxhaven lag früher die KOMMODORE ROLIN. Da ich als Jugendlicher nach
der Schule Zeitung austrug (die gab es damals wirklich erst nachmittags) und mein Revier der Hafen von
Cuxhaven war, sah ich dieses Schiff sehr oft im neuen Fischereihafen.


Gruß
Jo
Meine bisher gebauten Modelle sind hier abgelichtet :)

Helmut B.

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Sonntag, 20. Dezember 2015, 20:44

Herzlichen Dank für Eure Kommentare. :) :thumbup:

______________


Geschichte der Lotsen (Teil 2)

Das oben erwähnte Boot, eine Schnigge (offenes, flachgehendes und schnelles Segelboot) mit etwa 20 Registertonnen, gehörte der "Fedderwarder-Burhaver-Tettenser Lotsgesellschaft", die also im Wangerland in der Nähe von Jever ansässig war. Die Schnigge war bewaffnet, um bei Bedarf Strandräuber im Auftrag des oldenburgischen Landesherrn vertreiben zu können.
Die Tettenser Lotsen waren zu dieser Zeit im Weser-Jade-Mündungsraum und auf der Weser bis hoch nach Bremen tätig. Daneben gab es auf der anderen Weserseite einige Privatlotsen, die von Geestendorf (heute Teil der Stadt BHV) aus ihre Dienste anboten und so in Konkurrenz zu den Tettensern standen (die östliche Weserseite gehörte zu "Kurhannover", ab 1814 Königreich Hannover).

Zur Zeit der napoleonischen Kontinentalsperre ab 1810 kam der Seeverkehr in den Mündungsgebieten der Nordseezuflüsse weitgehend zum Erliegen. Direkt aber nach Ende der napoleonischen Zeit wurde im Lotsendienst "aufgerüstet". Sowohl der Oldenburgische Landesherr wie auch der König von Hannover statteten "ihre" Lotsen mit immer besseren Booten aus, mit denen man weiter in den Seeraum segeln und dort schon die aufkommenden Schiffe besetzen konnte.

Der Nackenschlag für die oldenburgischen Lotsen kam 1825: Der schon seit 1792 ausgetonnte östliche Seitenarm der Weser ("Wurster Fahrwasser") wurde das Hauptfahrwasser für den Weg nach Bremen. Als dann 7 Jahre später auf dem Gebiet des heutigen Bremerhaven ein Hafen eröffnet und die "Hansestadt Bremische Seelotsengesellschaft" gegründet wurde, wurde den Lotsen von der "anderen" Weserseite untersagt, auf der hannoverschen Seite Schiffe zu besetzen.
Die Lotsen der Oldenburger gerieten dadurch in ernste wirtschaftliche Schwierigkeiten und waren von da an immer im Hintertreffen gegenüber den Lotsen aus der Gegend um Bremerhaven.

(lotsenbrüderschaft weser II/jade)

Oldenburgischer Lotsenschoner um 1900 (schickes Teil, wa?)


Auf Drängen des "Deutschen Nautischen Vereins" und auf Antrag der Blexener Lotsen kam es zunächst zu einer Erwerbsgemeinschaft der Lotsen im Weser-Jade-Raum und schließlich, 1922, zu Gründung der "Weserlotsengesellschaft" (ab 1940 "Lotsenbrüderschaft").
Gleichzeitig wurde Bremerhaven südliche Grenze für das Gebiet der Seelotsen; weseraufwärts waren die Flusslotsen zuständig.

1927 ging dann auch die Zeit der Lotsensegler zu Ende; der Lotsendampfer WESER wurde in Dienst gestellt. (mds bhv)

(Fortsetzung folgt)

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Sonntag, 20. Dezember 2015, 20:56

Kurzer Cut in dem für einige Mitleser wahrscheinlich ziemlich trockenen Stoff:

Ich habe nicht nur in der Geschichte der Lotsen an der deutschen Nordseeküste gewühlt, sondern auch etwas an dem Modell der GOTTHILF HAGEN gebaut. Das Hauptdeck ist drauf und eine Seitenwand ist aufgestellt:



Hinter den 5 großen Fenstern befand sich der Aufenthaltsraum für die Seelotsen ("Lotsenmesse"), davor die Pantry.
Im Deck darunter ("Zwischendeck") hatten die Lotsen ihre Kammern, jeweils zu 10 oder zu 12 in einer Kammer. Auf den Schiffen dieser Klasse konnten mehr als 40 Lotsen untergebracht werden...
Bis die Tage...

Helmut



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Sonntag, 20. Dezember 2015, 21:09

Hallo Helmut,
bei der Unterbringung vno zehn bis zwölf Lotsen in einer Kammer dürfte der Aufenthalt an Bord nicht sehr komfortabel gewesen sein. Wie lange ging denn der Aufenthalt auf dem TStationsschiff?
Zur Frage des Aufblasens von 1:500 Konstruktionen auf 1:250. Ziemlich zum Anfang meines Wiedereinstiegs in den Modellbau hatte ich das Nilschiff vom Möwe Verlag bestellt, das wohl auch so entstanden ist. Ich habe damals Herrn wolter einen Brief geschrieben und ihm mitgeteilt, was ich von solchen Produkten halte. Anstandshalber muß ich aber auch vermerken, daß her Wolter sofort die Rücknahme des Bogens anbot.
Da meine Mutter und ich genau mit dem Schiff über den Nil gefahren sind, habe ich darauf verzichtet und versucht, aus dem Bogen noch das beste zu machen. Daß es dazu aber wder einen Baubericht noch Galeriebilder gegeben hat, ist nicht dem Zufall geschuldet.
Lg
Mainpirat
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Montag, 21. Dezember 2015, 08:53

Hallo Helmut,
beim Betrachten der letzten Fotos habe ich wieder etwas gelernt, nämlich das einschwärzen des Längspantes und der den Räumen entsprechenden Räumen, wenn man "Glasfenster" einsetzt. Für meine Canberra ikommt diese Methode schon zu spät, weil ich die Fensterfolie mit blau hinterlegt habe. Die Lehrmittelprägung der frühen Jahre bleibt halt lange hängen.
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Montag, 21. Dezember 2015, 10:32

Hallo Helmut,
Interessant ,Interessant! War für mich bis jetzt nie Reizvoll das Thema, aber in der Seefahrt unumgänglich! Vielen Dank für den Einblick! Sagmal,geht der Passat Verlag neue Wege? Ist das das Modell für 2017 oder gibt es das Zusätzlich! Da die Qualität der Bögen ja erstklassig ist würde ich es sehr begrüßen, an die Anleitung habe ich mich auch schon gewöhnt!
(Wenn ihr dann noch mal die neue Eiswette.......)
Zurück zum Thema: Tolle Arbeit, freue mich auf weitere Bilder! Vielen Dank nochmal für deine Recherchen!
Lg
Thomas


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Montag, 21. Dezember 2015, 11:54

Hallo Helmut,
aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre würde ich mal vermuten, daß der Markt mehr als ein Modell des Passat Verlages pro Jahr aufnehmen wird. Bezeichnend ist, daß die Ätzplatinen zu den Seenotrettungskreuzern und dem Feuerschiff Amrunbank derzeit nicht mehr lieferbar sind.
Für gut gestaltete Bögen scheint sich doch ein ordentlicher Abnehmerkreis zu finden, also nur Mut und bringt die tollen Konstruktionen Henings auf den Markt.
LG
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Montag, 21. Dezember 2015, 13:12

daß die Ätzplatinen zu den Seenotrettungskreuzern und dem Feuerschiff Amrunbank derzeit nicht mehr lieferbar sind.

... beide Platinen sind ab sofort wieder beim Verlag bestellbar ...

mti einem lieben Gruß
für den Passat-Verlag - Wilfried

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Montag, 21. Dezember 2015, 13:22

Hallo Modellbaufreunde !

Der Passat-Verlag geht insofern neue Wege, als er demnächst auch zivile Schiffsmodelle online anbieten wird, im Prinzip wie die beiden Modelle der AG "Frühe Bundesmarine". Da hierbei keine externen Druckkosten anfallen, ist es uns möglich, auch bei einer wesentlich kleineren Nachfrage ein für uns wirtschaftliches Modell anzubieten. Bis auf das Druckverfahren gibt es keine qualitativen Abstriche. Das Lotsenstationsboot wird das erste Modell dieser Reihe Passat-online sein. Es ist dafür prädestiniert, weil dieses Thema bereits durch den Möwe-Verlag besetzt ist und deshalb nicht erwartet werden kann, dass dieses Modell die für einen Offset-Druck erforderlichen Verkaufszahlen erreichen kann.

Henning
(Passat-Verlag)

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Montag, 21. Dezember 2015, 15:04

Moin alle miteinander!
Klasse! Sowohl Helmuts Bau, als auch Hennigs und Wilfrieds Ankündigungen.
@ Helmut: auf dem ersten Bild dieses Threads von der "Kommodore" sieht man, dass die ersten 3 Fenster der Lotsenpantry einen Durchblick durchs Schiff erlauben. Hast Du einen Generalplan zur Verfügung? Falls der Durchblick nicht bloß durch zufällig geöffnete Türen kommt, würde ich überlegen, aus dem Mittelspant an der Stelle entsprechende Streifen zu schneiden, um einen ähnlichen Effekt zu erzielen; für die Stabilität dürften die übrigen Stücke schon noch reichen. Falls die Türen allerdings auch zu sein können, würde ich nichts verändern.
@Henning: kommen da auch noch ältere Konstruktionen von Dir für in Frage? Ich erinnere mich an einige Schiffe der vergangenen Jahre (ganz zu schweigen von der Bayreuth/Eschwege, die ja frühestens nach Erscheinen von Bremen/Bremerhaven erscheinen sollte), die mir ein tiefes Loch in meinem Bastel-Etat wert wären!
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Montag, 21. Dezember 2015, 15:18

Moin Heiner !

Ich habe 8 Modelle auf dem Zettel und hier auch vorgestellt, die mögliche Kandidaten für Passat-online sind: Drei Fährschiffe, drei Küstenwachboote, ein Erprobungsboot und das Lotsenstationsboot. Die BAD BRAMSTEDT-Klasse sehe ich auch eher als Offset-Modell, aber das ist noch nicht entschieden.

Gruß
Henning

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Montag, 21. Dezember 2015, 15:36

Moin zusammen,

das sind gute Nachrichten und man kann sich 2016 (?) neben der BREMERHAVEN auch auf das Lotsenstationsschiff freuen (und bis dahin auf die Forsetzung des tollen Bauberichts!)

Zur Geschichte des Lotsenwesens habe ich noch zwei Buchtipps (obwohl Helmut mit seinem Abriss noch gar nicht fertig war? Ich hoffe, ich greife nicht zu sehr vor):

Spelde: Geschichte der Lotsenbrüderschaften an der Außenweser und an der Jade sowie
Kühne/Spelde (Hrsg.): Das deutsche Seelotsenwesen

Beide im Verlag H.M. Hauschild erschienen, der leider nicht mehr existiert. Letzteres ist beim DSM noch als Restbestand aufgeführt. Beide Bücher sind empfehlenswert.
Viele Grüße Nils/Unterfeuer

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Montag, 21. Dezember 2015, 15:50

Nicht, dass ich mich für meine Modellauswahl rechtfertigen müsste, aber der eine oder andere fragt sich vielleicht doch, weshalb ich mich mit Originalen beschäftige, die andere Verlage bereits abgearbeitet haben. Gut, der wesentliche Grund für mich, das Lotsenstationsboot neu zu konstruieren, ist die große Vertrautheit mit diesem Schiffstyp, der für mich aus Cuxhaven und Bremerhaven gar nicht wegzudenken ist. Natürlich verspreche ich mir Verbesserungen gegenüber dem Möwe-Modell, das ich auch gebaut habe. Das angehängte Foto zeigt einen Vergleich der Grundplatten. Im Bereich des Spants 12 weicht das Möwe-Modell in der Breite um 43,5% vom Generalplan ab, auch das Heck ist zu bauchig geschnitten. Das Möwe-Modell wickelt die Bordwand im Bugbereich einstreifig ab, obwohl der Spantriss eindeutig einen Hohlspant angibt. Und schließlich fehlt dem Möwe-Modell etwas für mich ganz Wesentliches: die Balkenbucht, jene Rundung von der Schiffsmitte zu den Bordwänden, die das Deck entwässern hilft. Das spielt sich alles im Bereich weniger Millimeter ab und mag marginal sein. Ich weiß auch, dass ich im Gegensatz zum Möwe-Modell eins mit meiner Neukonstruktion nicht erreiche: Ich kann dem Bastler und Betrachter nicht das Gefühl geben, wieder Kind oder Jugendlicher zu sein.

Henning
»Konpass« hat folgendes Bild angehängt:
  • P1010205.jpg

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Dienstag, 22. Dezember 2015, 10:29

Helmut, entschuldige, den muss ich noch loswerden:
Henning, selbst wenn Du Modelle nur konstruieren würdest, um andere zu ärgern - mach bitte weiter! Und wenn ich wieder Kind oder Jugendlicher sein wollte (ehrlich: Pubertät und den ganzen Mist nochmal durchmachen?! Heute weiß ich, dass es mir damals eigentlich gut ging, das reicht mir völlig!) dürfte ich keines Deiner Modelle bauen, die hätte ich nämlich damals mit Sicherheit verpfuscht. 8| Hm, Du GIBST mir das Gefühl, wieder Kind oder Jugendlicher zu sein :pinch:
Einzig Dein Zettel macht mir Bauchweh, das wird nämlich teuer. Aber für Downloads gilt die 500er-Schwelle hoffentlich nicht, oder ;) ?
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Dienstag, 22. Dezember 2015, 11:19

Hallo Henning,
das sind gute Nachrichten.
Der Start der Reihe "Passat online" ist sicher eine gute Idee. Wenn ich mir die beiden ersten Ausgaben des AGfBM ansehe, glaube ich nicht, daß die Notwendigkeit, die Modelle selber auszudrucken, zu sehr großen Schmerzen führen wird. Mit einem guten Drucker wird man ansprechende Ergebnisse erzielen können. Auf diese Weise wird es möglich werden, Konstruktioen, die vielleich nicht auf ein so großes Käuferpotential kämen, doch verfügbar zu machen :thumbup: .
LG
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Sonntag, 27. Dezember 2015, 13:19

Liebe Baubericht-Verfolger, ich hoffe, dass Euch die Weihnachtstage gut bekommen sind und dass Ihr nun wieder tatendurstig seid? :P

Nachdem Henning bereits die neue "Produktlinie" des Verlags, Passat online, vorgestellt hat, möchte ich zunächst noch kurz Fragen beantworten:

Kurt, Du hast Dich nach der Aufenthaltsdauer der Lotsen auf dem Stationsschiff erkundigt.

Jeder Lotse hatte während seines Dienstes eine eigene Koje.
Je nach Verkehrsaufkommen war der Aufenthalt auf der Station meist recht kurz; der Lotse ging auf ein aufkommendes (Richtung Mündung fahrendes) Schiff und verliess dies wieder in Bremerhaven oder Wilhelmshaven, vielleicht um dann kurzfristig wieder ein ausgehendes Schiff zu besetzen, mit dem er dann auf das Stationsschiff zurückkehrte. Gegebenenfalls wurde er auch, je nach Lage, mit einem Versetzer (in BHV zum Beispiel SEELOTSE) zurück gebracht.
Auf dem Stationsschiff herrschte also normalerweise keineswegs drangvolle Enge; wenn es "gut lief", waren die meisten Lotsen unterwegs.
Ein Lotsdienst dauerte 2 Wochen. (Das ist auch heute noch so.)
Das Schiff selbst mit seiner Besatzung (die keine Lotsen waren/sind), blieb (wenn meine Information stimmt) 3 Wochen draussen und wurde dann von seiner Schwester abgelöst.

Hallo Ulrich, hallo Heiner,

die Lotsenmesse war im Original ein durchgehender Raum mit Sitzgruppen. Man kann als geübter Kartonbauer sicher auch bei dieser Konstruktion im Bereich der Messe den Mittelspant und die dort befindlichen Querspanten kleiner schneiden oder vielleicht, wenn man Stützen setzt, ganz weglassen. Wo sich im Original aber die Stützen befanden, weiss ich nicht. Auch zur genauen Ausführung der Sitzgruppen habe ich keine Informationen gefunden.

________________

Inzwischen ist der Hauptdeck-Aufbau fertig.
Im achteren Bereich, hinter der Messe, befanden sich die Sanitärräume für die Lotsen (mit Dusche - man wollte natürlich an Bord fremder Schiffe nicht schlecht riechen :) ) sowie 3 Stores, einer davon war das Farbenlager.


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Sonntag, 27. Dezember 2015, 13:41

Das Bootsdeck geht nach vorn in das Backdeck über.
Auffällig sind der starke Decksprung und die deutlich ausgeprägte Balkenbucht; sie vermitteln einen Eindruck davon, welche Bedingungen draussen vor den Flussmündungen abgewettert werden konnten...



Henning hat im Bootsdeck Entlastungsöffnungen gezeichnet. Nur durch das Ausschneiden dieser Felder lässt sich das Deck vorbildgerecht und spannungsfrei formen.


(auf dem letzten Bild sieht man auch gut den Hohlspant, dessen Nachbildung für das korrekte Erscheinungsbild des Schiffes eigentlich unverzichtbar ist).

Referenzpunkt für das Aufkleben des Decks ist der Durchbruch für den Niedergang achtern (Abschluss der Aufbauwand in der Mitte der Öffnung):



Die Ankerklüsen im Backdeck liegen dann genau vor Spant 14.
Bis die Tage...

Helmut



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Donnerstag, 31. Dezember 2015, 17:07

Vielen Dank fürs freundliche Knöpfchendrücken... :)

Im alten Jahr schnell noch ein paar Bilder von der "drannen" Bordwand...

Es sind noch ein paar kleinere Korrekturen erforderlich, aber das wird schon...




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Donnerstag, 31. Dezember 2015, 17:11

und weiter:



Ich baue die GOTTHILF HAGEN in der Version, wie sie bis etwa 1965 aussah:

(inselrundgang.de; Foto von Martin Drees)

Euch allen einen Guten Rutsch in ein neues, gesundes und friedliches (Modellbau-)Jahr!
Bis die Tage...

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Donnerstag, 31. Dezember 2015, 17:14

Moin Helmut,

das sieht sehr, sehr gut aus und der typische Charakter dieser Schiffe zeigt sich schon deutlich. Soviel Fleiss zum Jahresende - da wünsche ich einen doppelt guten Rutsch! Morgen um 10.00 Uhr geht der Bericht weiter oder? :D
Viele Grüße Nils/Unterfeuer

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Donnerstag, 31. Dezember 2015, 17:19

Uff, wenn ich mir die Bordwände mit den Stützen für das darüberliegende Decke so angucke; das wird kein einfaches Geschäft. Grandios umgesetzt!
Guten Rutsch

Nävchen
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Donnerstag, 31. Dezember 2015, 17:56

Ich baue die GOTTHILF HAGEN in der Version, wie sie bis etwa 1965 aussah:

... dann wäre eine Überarbeitung des doch sehr markanten Schriftzuges an der Bordwand eine gute Option gewesen - aber egal - trotzdem einen guten Rutsch ins neue Jahr...

mit einem lieben Gruß
Wilfried

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Donnerstag, 31. Dezember 2015, 18:31

Wieso, Wilfried? :huh:

Das ist der passende Schriftzug, WESER / JADE ...

Das Bild oben ist datiert mit "1965".
Es gab noch die Schriftzüge "EMS" und "ELBE".
Danach erhielten alle Lotsenstationsschiffe einheitlich die Aufschrift "LOTSE" und schließlich international PILOT".
Bis die Tage...

Helmut



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Donnerstag, 31. Dezember 2015, 19:08

Das ist der passende Schriftzug, WESER / JADE ...

Ja, Helmut - der böse Wilfried wollte nur darauf hinweisen, daß man mit der Arial als Schrifttyp nicht alles erschlagen kann - die Optik und die typographische Wirkung ist für mich - und nur für mich als Ungutem - nicht stimmig ... :D

also, vergiß' es und habe trotzdem einen schönen Abend ...

mit einem ganz lieben Gruß
Wilfried

PS: Ich kann doch auch nichts dafür, in einer Zeit der Beliebigkeit alt zu werden ... :D

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Donnerstag, 31. Dezember 2015, 19:29

Jetzt habe ich verstanden, was Du meinst. :)

Henning wird das bestimmt noch überarbeiten...
Bis die Tage...

Helmut



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Freitag, 8. Januar 2016, 20:52

Metamorphose eines Schriftzugs...

Zuvor ein paar Bilder des Aufbaus auf dem Backdeck (Brücke).

Beim Original befanden sich hier die Kammern der Schiffsführung, nach der "klassischen" Aufteilung der damaligen Zeit:

Stb vorn Kapitän, bb vorn der 1. Offizier. Stb achtern der 2. Offizier und gegenüber auf der Backbordseite eine Reservekabine (zum Beispiel für Angehörige der Wasser- und Schifffahrtsbehörde).



(Den Querspant vorn wird Henning wohl noch nach vorn versetzen, damit er nicht durch das Fenster zu sehen ist)

In der Bordwand habe ich ein Bullauge weiss "verblendet". Dahinter befanden sich eine Toilette (an StB) und ein Duschraum (bb) für die Offiziere. Ganz praktisch, dass da im Modell gerade ein Querspant sitzt, der dadurch verdeckt wird... :cool:

Die Sache mit dem Schriftzug:

Wilfried hat sich drangesetzt und den Schriftzug "WESER-JADE" nach dem Foto neu gestaltet und Henning hat es flugs in die Datei eingepasst.

(oben alt, unten neu)

Eigentlich wollte ich den Rumpf daraufhin neu bauen, mit den neuen Bordwänden. Henning hat mich aber überredet, es mit Überkleben zu versuchen.
Okay, ich gebe zu, dass ich skeptisch war.
Den neuen Schriftzug auf 80 gr-Papier ausgedruckt und aufgeklebt. Gut, dass ich Hennings Rat gefolgt bin - man sieht die aufgeklebten Bauteile nur, wenn man es weiß und konkret darauf achtet - macht ja keiner... :D

Voilà - die neue Bordwand:

Leicht erschwerend kam hinzu, dass ich seit ein paar Tagen einen neuen Drucker habe (HP 5742), und der druckt die Dateien um etwa 0,5 % größer aus als mein alter...
Aber es wirkt sich bei den überschaubaren Maßen diese Modells nicht wirklich aus, wenn man das Papier ganz sachte staucht.
Bis die Tage...

Helmut



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Freitag, 8. Januar 2016, 23:07

Moin Helmut,

solange die Bordwand nicht verändert wurde ist das Bauergebnis doch für die Konstruktion zutreffend!?

Ansonsten kann ich nur noch ein Bild beisteuern, auf dem sichtbar PILOT steht :)

Viele Grüße Nils/Unterfeuer

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Sonntag, 10. Januar 2016, 19:44

Hallo Nils,

ich muss gestehen, dass ich die Frage nicht ganz verstehe...

Die Bordwand wird Henning noch in einigen Punkten leicht verändern. Das betrifft die Maße der Bauteile.
Und die Aufschrift wird es vermutlich in unterschiedlichen Varianten geben: "WESER-JADE", "ELBE" für die DITMAR KOEL und "LOTSE". Die Aufschrift "PILOT" ist erst spät aufgepinselt worden; zu diesem Zeitpunkt war das Schiff schon deutlich umgebaut worden (unter anderem war der zweite Mast da schon weggefallen).
Das Modell wird einen älteren Zustand wiedergeben.
Danke für Dein "Gefällt mir".


Hallo Dirk, Matthias und Markus,
Euch auch ein "Danke" für die Likes! :)

________________

Ein neues Jahr - eine neue ZAMMA. An diesem Wochenende waren wir Kartonmodellbauer wieder Gast des SMC Oberhausen im Revierpark Vorderort, und es war Rudelbasteln angesagt.

Mit der GOTTHILF HAGEN bin ich dort richtig gut weitergekommen:



Im achteren, schmalen Aufbau befand sich der Lotsen-Tagesaufenthaltsraum, davor der Raum für die Notstromaggregate, der Schornsteinschacht und der Lüfterraum (direkt hinter dem Brückenaufbau).
Auf dem Brückendeck war an steuerbord achtern der Funkraum, gegenüber auf der Backbordseite die Kammer des/der Funker(s). Etwa mittig lag der Kartenraum (an StB) und auf der anderen Seite das "Treppenhaus". Davor das Steuerhaus.

Hier fehlt noch die Frontwand, ein separat einzuklebendes Bauteil. Hierzu demnächst mehr, und dann folgt auch der 3. Teil der Geschichte des Lotsenwesens an Weser und Jade.
Bis die Tage...

Helmut



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Sonntag, 10. Januar 2016, 19:55

Hallo Helmut,
nun doch ein bisschen mehr als ein "das gefällt mir".
Sehr gerne sehe ich mir Deine Probebauten an. Und wenn die Bilder aus der Nähe schon so gut sind...

Für mich sind Deine Arbeiten immer wieder kaufentscheidend. Ob ich das dann auch so bauen kann, steht noch auf einem anderen Blatt. Mit dem Bogen in der Hand anzunehmen, ich bekäme es zumindest so ähnlich hin, ist ja auch schön.

Ich sehe weiter gerne zu!
:thumbsup:

Gruss
Johann

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Montag, 11. Januar 2016, 10:06

Hallo Helmut,
auf der ZAMMA hatte ich ja Gelegenheit, Deine letzten Bauten in natura zu begutachten. Da entsteht wieder ein sehr schönes Modell, auf das wir uns freuen können.
LG
Mainpirat
Wer zufrieden ist, kann niemals wirklich zugrunde gerichtet werden.
Laotse

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Montag, 11. Januar 2016, 19:11

Hallo Johannes,

das ist ein sehr nettes Kompliment. Herzlichen Dank dafür!


Hallo Kurt,

Dir auch ein herzliches Dankeschön, ebenso wie Euch, Detlev, Torsten, Oliver und Dirk, für die "Likes". :)

___________

Ein kleines modellbauerisches Highlight ist die Frontwand des Aufbaus.
Die Brückenwand ist in zwei Richtungen konvex gewölbt. Um dies gut baubar zu machen, hat Henning die Wand mit den Brücken-Frontfenstern als ein einzelnes Teil konstruiert.



Wer die Fenster nicht ausschneidet, klebt dieses Bauteil einfach an seiner Unterkante mit einer Lasche an.
Wer allerdings die Fenster "verglasen" will, muss etwas anders vorgehen, weil eine Lasche hier in die Fenster hineinragen würde.

Ich habe die Fensterfläche in der auf dem Foto erkennbaren Größe ausgeschnitten, und zwar aus 0,3 mm starkem Polyethylen (PE). Das Material stammt aus einer Verpackung für Geschenkpapier; man findet diese Stärke aber auch bei vielen Klarsichtpackungen.
Der Vorteil ist, dass die "Scheibe" sehr fest ist und leicht unter Spannung angeklebt werden kann, so dass die überständige Unterkante innen als Klebelasche dient.



Die ebene Folie habe ich mit einem Fön leicht erwärmt und über einem flachen großen Löffel in beide Richtungen ein wenig gewölbt, gerade so viel, dass sie den Bogen in der Waagerechten der Frontwand aufgenommen hat, aber noch nicht vollständig den leichten Bogen in der Vertikalen. Dies ist notwendig, weil sonst die Fensterfront nicht "eingespannt" werden kann.



PE lässt sich prima mit UHU Strong & Safe verkleben; dieser Kleber hat den Vorteil, dass man den Sitz des Bauteils noch ein wenig korrigieren kann, bis er anzieht. So habe ich sowohl die Folie auf das Kartonteil wie auch dieses Teil dann mit der Unterkante (der Lasche aus PE) in die Lücke der Brückenfront eingeklebt.



Erst im zweiten Schritt habe ich dann dieses Bauteil aussen mit den Seitenwänden verklebt.

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Montag, 11. Januar 2016, 20:01

Und so sieht das dann vollständig verklebt aus.



Ich verbinde mit diesem Schiffstyp viele Erinnerungen aus Kindertagen. Bei dem Modell kommt die "stämmige", ausgesprochen seetüchtig wirkende Optik bestens rüber, finde ich.

Bis die Tage...

Helmut



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Montag, 11. Januar 2016, 20:06

Hallo Helmut,

zunächst war ich ja nicht so begeistert von Deinem neuen Projekt. Das Modell schien mir wenig attraktiv zu sein, igendwie wenig drann und langweilig. Nachdem ich aber das sich im Bau befindliche Modell auf der Zamma in Oberhausen gesehen und tiefer gehende Erläuterungen dazu von Dir bekommen habe, sehe ich das Schiff doch mit etwas anderen Augen. Von Deinen meisterhaften Baukünsten gänzlich überzeugt, scheint es ein sehr ansehnliches Modell zu werden, das mein Interesse wachsen lässt. Ich bin auf den weiteren Baubericht gespannt.

Grüße
Papkamerad

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