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Bernd Kothera

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1

Samstag, 20. Dezember 2014, 17:51

Let C-11 / Jak-11 & Let L-200 Morava von HANGAR CZAF in 1:33

Hallo zusammen,

seitdem gagostini uns an seinen Konstruktionsfortschritten teilhaben lässt und ich seine gebauten Modelle bewundern konnte, reizte es mich mehr und mehr und nun konnte ich nicht anders und musste mal was ordern. Die Weihnachtsüberraschung kam heute wohlbehalten nach 4 Tagen an.
Man kann auf seiner Webseite (auch in Englisch) bequem bestellen und für 60,- Kč (z. Zt. ca. 2,17 €) verschickt er nach Deutschland (in meinem Fall 5 Modellbögen nebst Kanzeln). Das lässt sich hören!
Zuerst habe ich den ausstehenden Rechnungsbetrag per Banküberweisung transferieren wollen, aber das klappte nicht und war am nächsten Tag wieder gutgeschrieben. Den Grund kenne ich nicht (hab aber auch nicht nachgefragt). Zweiter Versuch war per PayPal (Aufpreis 1,50 €) und funktionierte wie erwartet.

So, nun aber mal zum ersten vorliegenden Modell der Let C-11 bzw. Jak-11:
Man bekommt für 200,- Kč vier DINA4-Seiten mit Bauteilen, eine Seite diverser Kennzeichnungen, Deckblatt, Bauanleitung (hab ich nicht fotografiert), technische Kurzbeschreibung und 3D-Darstellungen - alles in einer Klarsichtfolie. Der Text ist selbstverständlich in Tschechisch. Eine englische Bauanleitung ist aber downloadbar. Auf den ersten Blick meine ich aber, dass man den Flieger auch an Hand der 3D-Bilder bauen kann.
Die „Neben“-Seiten könnten von einem Kopierer stammen, die Bauteile sind aber vorbildlich gedruckt auf geglättetem, halbglänzendem Papier (wie es oft für Silberdruck verwandt wird) von 160g/m² (ich habe es für Offsetdruck gehalten, aber auf der Webseite steht, dass es Laserdruck ist). Das nenne ich nicht an der falschen Stelle gespart. Sicher muss man bei einer solchen Kleinstauflage auch auf die Kosten achten und auf ein Hochglanzdeckblatt pfeif ich.
Die Konstruktion ist sehr detailliert, besitzt eine feine Linierung, eingefärbte Laschen, hat separate Klappen und Ruder, Fahrwerksschächte, Cockpit, Motor usw. Das Cockpit wird man auch bauen müssen, da keine undurchsichtigen Kanzelbauteile vorhanden sind. Schablonen für eine eigene Kanzel fehlen – man ordert die angebotene Kanzel besser gleich mit (gut, an Hand der Fensterrahmen kann man auch selbst was zaubern…). Den Motor könnte man sich eventuell schenken, falls man die Kühlluftklappen geschlossen lässt. Alterungsspuren gibt es keine.
Der Flieger ist aber auch kein ausgesprochenes Teilemonster (die Nummerierung geht bis 186) und lässt sicher noch Raum für eigene Superungen. Muss man aber nicht machen, um ein sehr ansprechendes, modernes Modell zu erhalten.
Die Innenkonstruktion ist allerdings, wie bei vielen tschechischen Modellen, doch, gelinde gesagt, sehr übersichtlich: ein paar wenige Musterspanten und aus. Vielleicht sagt die Bauanleitung mehr darüber (soweit bin ich noch nicht). Da wird beim Bau wohl viel Eigenleistung, Kreativität und vor allem Erfahrung vonnöten sein.
Man kann aus folgenden Kokarden und Kennzeichnungen wählen: ČSSR, DDR, Österreich, VR Polen, VR Ungarn, UdSSR, VR Bulgarien und Syrien. Wohin man diese allerdings kleben muss bzw. welche Kennzeichnung zu welchen Kokarden gehört, muss man selbst recherchieren.
Die grüngraue Farbgebung der Maschine ist mit Sicherheit nicht die spektakulärste Variante, wohl aber der kleinste gemeinsame Nenner für die Vielzahl der Länderkennungen. Ich habe auch schon eine farbigere tschechische Modell-Variante gesehen und meine, irgendwo gelesen zu haben, dass gagostini auf Wunsch auch andere Farbgebungen herstellt.
Fazit: Ein gelungener Modellbogen, der ein relativ selten umgesetztes Vorbild sehr detailliert baubar macht, aber auf keinen Fall für Anfänger geeignet ist.
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…die Welt ist doch wirklich groß genug, dass wir alle darin Unrecht haben können.
Arno Schmidt

Bernd Kothera

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2

Samstag, 20. Dezember 2014, 17:54

Let C-11 / Jak-11 & Let L-200 Morava von HANGAR CZAF in 1:33

Das zweite Modell ist die Let L-200 Morava (Mähren).
Im Prinzip trifft auf dieses Modell alles genauso zu, wie auf die C-11, weshalb ich beide ja auch zusammen vorstelle. Die Motoren sind jedoch hier, mangels Sichtbarkeit, nicht dargestellt. Die Klebelaschen sind hier nicht eingefärbt, sondern weiß.
Die Farbgebung entspricht wohl einer vom tschechischen Militär genutzten Maschine, was dem Grundverständnis der Hersteller-Webseite entspricht und ist einheitlich hellgrau. Das ist etwas schade, da es von dieser Maschine viele hübsche Zivilvarianten in vielen Ländern gab. Die 3D-Darstellung zeigt interessanterweise eine polnische Sanitätsausführung. Das bestärkt mich in meinem Verdacht, dass man bestimmt auch noch andere Farbgebungen bestellen kann. Mal sehen…
Fazit: siehe Let C-11
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Arno Schmidt

3

Samstag, 20. Dezember 2014, 19:53

Hallo Bernd,danke für die Vorstellungen,die Bögen hatte ich bis jetzt noch nicht auf meinem Schirm.Die Bildbauanleitung sieht ja ganz durchdacht aus,nicht schlecht! Wenn da bloss nicht die Stapel bereits vorhandener Bögen bei mir immer höher werden......


Viele Grüsse!

Steffen
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4

Montag, 22. Dezember 2014, 12:54

Hey, Bernd,

danke für die Vorstellung. Die Dinger sehen wirklich gut aus.
Ich bin gespannt, was draus wird, wenn eines davon bei dir auf die Werkbank kommt.

Viele Grüße

Till
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5

Montag, 22. Dezember 2014, 15:28

Hallo Bernd.

Danke ebenfalls für die Vorstellung der offenbar gut gemachten Bögen.

Eine Frage habe ich noch, kann es leider nicht zweifelsfrei am Foto der Kokarden erkennen, ist das ein "richtiger" Decalbogen? Also so ein transparentes Wasser-Transfer-Schiebebilder-Blatt oder sind die Hoheitszeichen am Ende auf normalem Papier gedruckt? Die lindgrüne Färbung deutet eher auf zweiteres...

LG Bernhard
"A mind is like a parachute, it doesn't work if it is not open." (F.Zappa)
Fertig: Nakajima J8N1 Kikka Macchi C.202 Folgore
Work In Progress: (Weils besser klingt wie "is no net fertig wurdn")
2. Sammelbaubericht Hawker Hurricane Mk.IIc, Answer-ModelArt 3/2007 u. Modelik 11/2008
(Dualer) Baubericht Curtiss SC-1 Seahawk, Model Card Nr.65, Janus Oles, ca. 1995 in 1:33

Bernd Kothera

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6

Montag, 22. Dezember 2014, 22:40

Hallo Bernhard,

ja Du liegst mit Deiner Vermutung richtig: die Kennzeichen sind gedruckt, keine Decals.

LG Bernd
…die Welt ist doch wirklich groß genug, dass wir alle darin Unrecht haben können.
Arno Schmidt

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7

Dienstag, 23. Dezember 2014, 03:17

Alles klar, danke für die Info!

LG Bernhard
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