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Maxe

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Sonntag, 12. März 2017, 19:42

Kyushu J7W1 Shinden Orlik 3/2005, Maßstab 1:33

Ein ungewöhnliches Modell und ein, sagen wir mal, ein gewöhnungsbedürftiger Bauplan. Einige Dinge werden nur unzureichend beschrieben, da wird wohl viel Phantasie nötig sein, um zu verstehen, wie es gemeint ist. Auch die Nummerierung der Teil ist etwas undurchdacht. Aber es wird schon gehen.
Zu erst das vordere Spanntengerüst. Kein Problem. Ich habe aber schon eine Papierröllchen für das Fahrwerksbein eingeklebt. Später wenn die Beplankung drauf ist, kommste nur schwer drann.
Die spannende Frage ist: klebste erst die Außenhaut zusammen und schiebste danach das Spantengerüst hinein, oder beplankste das Gerüst Stück für Stück mit der Außenhaut. Der Nachteil der zweiten Methode ist, wenn du die Außenhaut aufgeklebt hast und die Spannten sind etwas zu groß geraten, dann haste ein Problem. Bei der ersten Methode schiebste das Spanntengerüst in die komplett fertige Außenhaut. Wenns irgendwo klemmt, einfach den entsprechenden Spannt des Gerüstes nachschleifen.
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Sonntag, 12. März 2017, 19:51

Also Methode 1 ist mein Favorit. Die komplette Beplankung zusammen kleben und das Spanntengerüst hinein schieben. Passt. Die Verblendungen für die Kanonen, die innen eingeklebt werden nicht vergessen!
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Zaphod

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Sonntag, 12. März 2017, 19:59

Hallo Maxe,

die Shinden gibt ein schönes Modell, sie hat einige Tücken und Konstruktionsfehler, ich musste seinerzeit einige Male bei Herrn Wojcik um Hilfe fragen.

ICh habe hier einen Baubericht, allerdings kaum bebildert, damals hatte ich noch keine Kamera:

[Fertig] Kyushu-J7W1-Shinden, Orlik, 1:33

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Freitag, 17. März 2017, 16:06

Ach Zapot,
keine Rose ohne Dornen! Außerdem, ohne Tücken und Konstruktionsfehler kann ja jeder.

Diese 2 Rippen (Teil 1b) waren zu kurz. Man kann ja neue anfertigen, ich hab Abfall genommen und die Spalten so ausgeglichen. Teil 1d soll geritzt und um 90°geknickt werden. Dadurch passt das Maß für das Teil, mit demTeil 1d beklebt werden soll nicht. Ich schneide Teil 1d auseinander, feile eine Schräge dran und klebe es wie im letzten Bild zu sehen zusammen.
Und warum Teil 1a und Teil 1c? Das warum fällt mir nicht ein. Vielleicht ja später. Ich hätte ein Teil draus gemacht.
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Montag, 20. März 2017, 17:10

Es geht mit der Pilotenwohnzimmereinrichtung weiter. Der Sitz habe ich was weiches für den Hintern und den leidgeprüften Rücken Spendiert. So sieht das gleich viel wohnlicher aus ;-). Der Sitz sitzt nur probehalber im Cockpit. Die 2 Teile mit den Fragezeichen sind bestimmt die Befestigungen zwischen Sitz und Boden. auf dem Bauplan tauchen sie nicht auf. Ich lege die Teile erst einmal beiseite. Kommt Zeit, kommt Rat. Die Beplankung ist geschlossen und Innen ist schon das Teil 19 eingeklebt. Teil 19a kann ich noch nicht einkleben, weil ich dann nicht mehr die Cockpitsektion ein schieben kann. Ich denke, später komme ich da nicht mehr drann, das heist, ich lasse diesen kleinen Halbring einfach weg. Man kann ihn später eh kaum sehen. Die Teile 19b klebe ich erst ein, wenn das Cockpit fertig ist.
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Wanni

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Montag, 20. März 2017, 18:16

Zitat

Der Sitz habe ich was weiches für den Hintern und den leidgeprüften Rücken Spendiert. So sieht das gleich viel wohnlicher aus

Hach, unser humaner Maxebär.... :rolleyes:

Ich fürchte nur, da haste übertrieben...
Die Sitze waren meistens ungepolstert, weil der Fallschirm der Piloten diese Aufgabe übernahm!

:thumbsup:

:P

René Pinos

3,1415926535....

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Montag, 20. März 2017, 19:15

Die Sitze waren meistens ungepolstert, weil der Fallschirm der Piloten diese Aufgabe übernahm!

Es gab auch nur zwei Stück davon und Erstflug war ein paar Tage vor Hiroshima, am 4. August 1945. Ich könnte mir vorstellen, dass die zu der Zeit vielleicht nichtmal einen Fallschirm hatten. :(

Später sollte das Flugzeug eine Turbine bekommen.

LG
René
Free Deniz Yücel

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Mittwoch, 22. März 2017, 16:25

Fal(t)lschirm?
Oh goto Gott, der arme Pilot. Ich stell mir das mal so vor:
bei 641 km/h im trudeln die Haube zurück schieben, Gurte vom Sitz lösen, heraus krabbeln, dem höllischen Fahrtwind trotzen, rausspringen, irgend wie und dann durch den 6 blättrigen Propeller gehächselt werden. Toll! Aber den Japanern traut man ja vieles zu. Alles für den Tenno.
Am Sitz gibt es nur einen Schultergurt, der zweite fehlt. Hatten die Japaner damals nur eine Schulter? Hab mit der Fr. Merkel auf der CEBIT Japaner mit zwei Schultern gesehen. Zwei Generationen braucht es also und schwups hat die Evolution zugeschlagen. Könnt natürlich sein, das der Gurt die Unterhose des Piloten fest halten sollte, falls er sich vor Angst in die, na ihr wisst schon macht?
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Zaphod (22.03.2017)

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Mittwoch, 22. März 2017, 16:33

Ich hasse Kantenfärben! Nie triffste den richtigen Ton (so wie meine Schwiegermutter ;-)) So schlimm, wie auf den Fotos sieht es aber nicht aus. Der Blitz verstärkt den falschen Farbton, in Natura ist es noch im grünen Bereich.
Bei dem Modell gibt es 2 mal die Doppelspanntmethode. Vor dem Cockpit und hinter dem Cockpit. Damit alles gut aneinander liegt, schleife ich die Sektionen plan.
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Horst_DH (22.03.2017), Schildimann (23.03.2017)

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10

Mittwoch, 22. März 2017, 18:14

Hallo Maxe,

es geht ja mir viel Humor bei Dir voran !

Die beiden Streifen mit den vier viereckigen Durchbrüchen konnte ich auf keinem Foto des Originals feststellen und habe sie seinerzeit bei mir weggelassen.
Aus einem Bericht des jap. Fliegerasses Sakai ist zu entnehmen, dass die Piloten ihre Fallschirme gar nicht mitnahmen, die Einsätze gingen meist über maximale Reichweite, z.B. Rabaul - Guadacanal und da musste man zwischendurch einfach pinkeln und die Bordencrews sagten den Piloten, dass die Fallschirme vom Urin ohnehin in kurzer Zeit kaputtgehen würden (ob das nun wahr war oder ob die nur ihren Freundinnen Material für Seidenkimonos verehren wollten, lasse ich mal dahingestellt).

Zaphod

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Montag, 27. März 2017, 17:30

Routine! Was ich aber sehr oft mache, ist in den Spannt eine Freimachung für die Klebelaschen schneiden. die Klebelasche trägt so nicht auf und drückt sich durch.
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12

Montag, 27. März 2017, 18:32

Jetzt heißt es aufgepasst!
Der Spannt 35a ist zu groß. Er muss zwischen den Teilen 39 l+r eingepasst werden. Dabei muss auch noch die Dicke von Teil 34 vom Umfang Teil 35a abgezogen werden. Die Ummantelung Teil 34 muss hinten, wie im ersten Foto zu sehen ist, kleinern werden. Ist später nicht mehr zusehen, da der eingeschnittene Keil von einem anderen Teil verdeckt ist. Gut das es Fotos gibt, die das alles zeigen!
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Gestern, 10:31

Moin zusammen,.......das mit dem einen Schultergurt ist richtig, die anderen japanischen Flieger hatten auch diesen spärlichen Halt. Für die Shinden wars nicht anders, scheint aber funktioniert zu haben, wie die vielen erfolgreichen Luftkämpfe japanischer Piloten bewiesen haben.....Was den hinteren Prop und die Hackfleischproduktion angeht, so war für den Ausstieg eine Abwurfeinrichtung -wahrscheinlich ein Sprengbolzen am Prop vorgesehen.....übrigens war das Ganze letztendlich für den Einbau eines Düsentriebwerkes angedacht. Es geistern diverse Entwürfe durch das Netz, die vier (!) Lufteinläufe hierfür zeigen. Luft 46 halt... Gruß Hadu

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