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121

Sonntag, 3. September 2017, 19:13

Moin Andi,

allen Widrigkeiten zum Trotz: Die Boote sind Dir toll gelungen! Ich wüsste nicht, wie ich diese Rundungen so sauber hinbekomme, auch wenn Du sagst, die Oberseite sei problemlos gewesen. Im Übrigen ist spannend, wie Du mit solchen Problemen umgehst.
Viele Grüße Nils/Unterfeuer

"Fehler sind nicht schlimm, die müssen sein!" (Bibo)

Fertiggestellt: Schlepper VEGESACK (WHV 1:250), Peilschiff ZENIT (HMV 1:250), Hafenfahrzeuge (Auswahl, HMV 1:250)
Im Bau: Seebäderschiff ALTE LIEBE (WHV 1:250), Hafenschlepper SATURN/RESOLUT bzw. WESER (HMV 1:250) Lotsenversetzboot SEELOTSE (DSM 1:250, zurückgestellt)

Zaphod

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122

Sonntag, 3. September 2017, 19:35

HAllo Andi,

das klingt nach einer frustrierenden Angelegenheit, aber wenn man sich Deine Ergebnisse ansieht (Bild 75), kann ich nur sagen Hut ab! Der Rumpf sieht 1A glatt aus und die Bullaugen oben sind perfekt gesetzt.

Zaphod

Riklef G.

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Sonntag, 3. September 2017, 20:06

Moin Andi,

offenbar hast du eine dritte Hand, denn die erstklassig aussehenden Rettungsboote sitzen hervorragend an ihrer Stelle. :thumbsup:
Deine Ausdauer könnte ich grad dringend brauchen... :S

LG
Riklef
----------------
Projekte:
Fertig:
Iljushin IL-14 1:33
Lockheed L-1649 A 1:100 (1. Version fertig)
SIBAJAK von Scaldis 1:250

Im Bau:
Hauptfahrwerk einer Boeing B777
De Haviland Comet 4B 1:100

Geplant: so vieles... :rolleyes:

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Sonntag, 3. September 2017, 20:21

Moin, moin Andi,

Rettungsboote und Davits sind dir TOP (!) gelungen :thumbup: !

Gruß vom Neukloster-See
HaJo

Heiner

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Montag, 4. September 2017, 10:15

Moin Andi!
Ein Wahnsinnsteil, dass Du hier in einer Präzision baust, die ich absolut bewundernswert und inspirierend finde. Für Nachbauer hängst Du allerdings die Latte in eine Höhe, die es sehr schwer machen wird, mit den eigenen Resultaten zu leben, gescheige denn, zufrieden zu sein - was Du bei der Seilführung "mäßigen Erfolg" nennst, wäre für mich reine Ekstase...
Ich freue mich, wie es hier weitergeht!
"THIS is NOT normal!" (John Oliver, Last Week Tonight)

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Klebbär

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Montag, 4. September 2017, 16:58

Hallo Andi,
das Problem mit den Schlitzen kenne ich, siehe meine Anfrage in der Rubik Bautechniken.
Sollte es mir jemals gelingen einen brauchbaren Bootsrumpf zu fertigen ist es ein Ereignis
von dem ich noch meinen Enkeln erzählen würde wenn sie groß genug sind ^^
Bei all meinen Versuchen bisher haben sich die Rumpfhälften nach dem vorformen und verkleben der Schlitze immer
zu Bananen verzogen und es ist nicht möglich sie zu einer graden Kiellinie zu verkleben,
aber immer weiter nach der alten Fußballerregel "die Hoffnung stirbt zuletzt".
Ich kann mich nur den Worten von Heiner anschließen und wünsche Dir weiterhin ein glückliches und ruhiges Händchen für den Endspurt.

Grüße aus der Bodenseeregion

Jürgen

Andi Rüegg

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Sonntag, 17. September 2017, 22:44

Danke, Kollegen, für die Blumen. Ihr hättet mich beinahe soweit gebracht, dass ich euch die ungeschminkte Wahrheit gezeigt hätte. Aber so masochistisch bin ich dann doch nicht. Für die unterschiedliche Wahrnehmung von euch und von mir gibt es übrigens mindestens drei gute Gründe: 1. hat jedes Boot zwei Seiten, so dass ich die jeweils schlimmere nach innen richten konnte; 2. seht ihr ja 5 der 6 Boote nur von recht weit weg und 3. handelt es sich beim näher gezeigten Boot um das notorische "typische Beispiel", d.h. das klar beste Exemplar.

Zur Erholung kam ein weiterer Aufbau an die Reihe. Seltsamerweise waren sowohl das Deck als auch die Wände ca. 1.5 mm zu kurz, während das Spantengerüst auf die Markierung auf dem unteren Deck passte. Dasselbe hatte ich ja schon bei der Bordwand, also ist irgendwo ein 1.5 mm grosser Hund begraben. Ich habe aber keine Lust herauszufinden, ob das an mir oder der Konstruktion liegt. Alle Spalten sind gefüllt und jetzt kommen keine durchgehenden Decks mehr.



Fenster, Handläufe und Feuerlöscher sind wie beim letzten Mal. Auch habe ich die Schanzkleidstützen wieder vorgängig angeklebt. Und die Mechanik für den Heckanker ist ebenfalls identisch mit den bereits montierten Bugankern. Wie bei diesem Bogen üblich sind die Mengen der Kleinteile ziemlich zufällig: mal stimmt es, mal sind es zu viele und mal sind es zu wenig oder sie fehlen ganz. Jeder Nachbauer sollte also unbedingt einen Scan machen, um die fehlenden Teile nachdrucken zu können (beim Heckanker z.B. die Schutzwand für das Spill).



Im hinteren Teil waren die ersten Sitzbänke anzubringen, für die mir ein lieber Kollege die Beinchen geätzt hat. Sie sind zwar auch im LC-Satz vorhanden, aber nicht so fein und stabil wie die Ätzteile. Darüber kam ein Sonnendach, bei dem die Hälfte der Streben so offensichtlich zu kurz waren, dass man schwer an einen Probebau glauben kann. Wenn man es aber weiss, kann man sie gleich in der richigen Länge ausschneiden und nachfärben. Wie man die senkrechten Stützen (Teile 228.1) mit 0.3 mm Durchmesser aus Karton mit 0.2 mm Dicke rollen soll, ist mir schleierhaft (aber so sind sie im Bogen). Ich habe sie durch Polystyrolstäbchen ersetzt (und unterdessen die schiefe hintere begradigt).



Und um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: auch wenn ich zwischendurch den Kopf ob der unverständlichen Fehler schüttle, macht der Bau fast immer Spass und das Modell gefällt mir ungemein gut.

Andi

"Wer seine Grenzen kennt, hat sie." (Jonathan Livingston Seagull)


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Andi Rüegg

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Sonntag, 17. September 2017, 22:53

Zur Vervollständigung der aktuellen Ebene mussten nochmals 4 Boote gebaut werden. Da hier die Bootskörper aber mehr Schlitze aufweisen, waren sie besser (3 Schlitze) bis gut (5 Schlitze) zu bauen. Schwierig war die Verglasung der Kabinen der roten Boote, bei denen die Scheiben um die Ecke laufen. Ich habe eine stark verkleinerte Kopie der Fensterfront als inneren Kern gebaut, darum die Folie geklebt und dann die Rahmen darauf angebracht. Das ist trotz der steifen Folie leidlich gelungen.





Zum Schluss wieder einmal eine Gesamtansicht des aktuellen Standes.



Andi

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Sonntag, 17. September 2017, 23:00

Hallo Andi,

ich staune über die Details ! Der Kommentar über mehr oder weniger zufällige Teilzahlen mach mich allerdings schaudern, das wirkt doch nicht sehr solide von der Konstruktion her.

Die letzten beiden Bilder sehen fast nach Hilfsflugzeugträger aus.

Zaphod

Andi Rüegg

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Mittwoch, 20. September 2017, 20:08

Und es geht so weiter, Zaphod, wie du gleich sehen wirst. Ich finde gerade vor dem Hintergrund, dass die Preise dieser Art von Modellen sich im Moment offenbar von ca. 30-40 EUR auf 60-80 EUR verdoppeln, dass man als Kunde dafür ein gewisses Mass an Sorgfalt erwarten dürfte.

So fehlten beim hinteren Aufbau bis jetzt die grünen Streifen an der Unterkante der Seitenteile (Bild 1, oben bereits korrigiert) ebenso wie die beiden Schlauchrollen.und die 4 Lüfter an der Wand des oberen Aufbaus, auch wenn diese in der Bauanleitung vorhanden sind und die - allerdings doppelt vergebene - Nummer 247 tragen. Ich habe dafür Kopien der Köpfe der beiden langen quer liegenden Lüfter auf 70% verkleinert und die Schlauchrollen aus dem Scan kopiert. Bei den quer liegenden Lüftern liegen übrigens die Nähte der horizontalen langen Teile auf Grund der Konstruktion oben. Hätte ich das früher bemerkt, hätte ich etwas dagegen unternommen, aber da man sie hinter der Reling kaum sieht, ist es nicht so wichtig. Zudem fehlen sowohl in der Anleitung als auch im Bogen irgendwelche Stützen für die langen Rohre. Aus einem nicht sehr scharfen Bild des Originals glaube ich entnehmen zu können, dass es je 5 Stück sein müssen, die ich aus dünnen Streifen als Rohrschellen gebaut habe.









Andi

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Donnerstag, 21. September 2017, 00:08

aAllo Andi,

der Anblick des Decks und insbesondere der Lüfter ist sehr überzeugend.
Über die zahlreichen fehlenden Teile kann man nur den Kopf schütteln, ohne Scan müsste man ja direkt ein zweites Modell kaufen und das wäre angesichts der von Dir angemerkten Preissteigerungen doch langsam etwas viel.

Zaphod

Andi Rüegg

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Freitag, 6. Oktober 2017, 21:05

Danke, Zaphod. Aber Kopfschütteln ist verboten, weil dann die Nanoteilchen wegfliegen (siehe unten).

Zuerst mussten die 112 Lampen vervollständigt werden, auch wenn sie erst später angebracht werden.




Ein weiterer Aufbau ist in der üblichen Weise dazugekommen. Auf einer kleinen Plattform steht ein Scheinwerfer, der für mich einmal mehr die Frage aufgeworfen hat, auf Grund welcher Kriterien ein Konstrukteur plötzlich in den absoluten Detailwahn verfällt. Kleine Haltebügel auf der Rückseite gehen ja noch, schliesslich baue ich auch Steigleitern, aber 13 kleinste Bügelchen auf der Oberseite des Scheinwerfers mit 4 mm Durchmesser? Immerhin bestätigt das Foto, dass mein Gefühl beim Anbringen nicht so schlecht war, denn wirklich gesehen habe ich dabei nichts.



Jetzt wird es einen längeren Unterbruch geben, da ich einen dem AGK längst versprochenen Auftrag abarbeiten muss.

Andi

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Samstag, 7. Oktober 2017, 09:33

Hallo Andi,

aber angebracht hast Du die Bügel doch und wer genau hinsieht sieht sie auch ! Der Aufbau sieht wirder phantastisch aus, die Reling wie mit dem Lineal gezogen, bei mior schleichen sioch da immer kleine Wellen und Dellen ein.

Zaphod

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