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  • »Unterfeuer« ist männlich

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121

Sonntag, 3. September 2017, 19:13

Moin Andi,

allen Widrigkeiten zum Trotz: Die Boote sind Dir toll gelungen! Ich wüsste nicht, wie ich diese Rundungen so sauber hinbekomme, auch wenn Du sagst, die Oberseite sei problemlos gewesen. Im Übrigen ist spannend, wie Du mit solchen Problemen umgehst.
Viele Grüße Nils/Unterfeuer

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Fertiggestellt: Schlepper VEGESACK (WHV 1:250), Peilschiff ZENIT (HMV 1:250), Hafenfahrzeuge (Auswahl, HMV 1:250)
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Zaphod

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122

Sonntag, 3. September 2017, 19:35

HAllo Andi,

das klingt nach einer frustrierenden Angelegenheit, aber wenn man sich Deine Ergebnisse ansieht (Bild 75), kann ich nur sagen Hut ab! Der Rumpf sieht 1A glatt aus und die Bullaugen oben sind perfekt gesetzt.

Zaphod

Riklef G.

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123

Sonntag, 3. September 2017, 20:06

Moin Andi,

offenbar hast du eine dritte Hand, denn die erstklassig aussehenden Rettungsboote sitzen hervorragend an ihrer Stelle. :thumbsup:
Deine Ausdauer könnte ich grad dringend brauchen... :S

LG
Riklef
"Der Erfinder der Autokorrektur ist ein Armschlauch."

----------------
Projekte:
Fertig:
Iljushin IL-14 1:33
Lockheed L-1649 A 1:100 (1. Version fertig)
SIBAJAK von Scaldis 1:250

Im Bau:
Hauptfahrwerk einer Boeing B777
De Haviland Comet 4B 1:100

Geplant: so vieles... :rolleyes:

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124

Sonntag, 3. September 2017, 20:21

Moin, moin Andi,

Rettungsboote und Davits sind dir TOP (!) gelungen :thumbup: !

Gruß vom Neukloster-See
HaJo

Heiner

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Montag, 4. September 2017, 10:15

Moin Andi!
Ein Wahnsinnsteil, dass Du hier in einer Präzision baust, die ich absolut bewundernswert und inspirierend finde. Für Nachbauer hängst Du allerdings die Latte in eine Höhe, die es sehr schwer machen wird, mit den eigenen Resultaten zu leben, gescheige denn, zufrieden zu sein - was Du bei der Seilführung "mäßigen Erfolg" nennst, wäre für mich reine Ekstase...
Ich freue mich, wie es hier weitergeht!
"THIS is NOT normal!" (John Oliver, Last Week Tonight)

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Klebbär

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126

Montag, 4. September 2017, 16:58

Hallo Andi,
das Problem mit den Schlitzen kenne ich, siehe meine Anfrage in der Rubik Bautechniken.
Sollte es mir jemals gelingen einen brauchbaren Bootsrumpf zu fertigen ist es ein Ereignis
von dem ich noch meinen Enkeln erzählen würde wenn sie groß genug sind ^^
Bei all meinen Versuchen bisher haben sich die Rumpfhälften nach dem vorformen und verkleben der Schlitze immer
zu Bananen verzogen und es ist nicht möglich sie zu einer graden Kiellinie zu verkleben,
aber immer weiter nach der alten Fußballerregel "die Hoffnung stirbt zuletzt".
Ich kann mich nur den Worten von Heiner anschließen und wünsche Dir weiterhin ein glückliches und ruhiges Händchen für den Endspurt.

Grüße aus der Bodenseeregion

Jürgen

Andi Rüegg

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Sonntag, 17. September 2017, 22:44

Danke, Kollegen, für die Blumen. Ihr hättet mich beinahe soweit gebracht, dass ich euch die ungeschminkte Wahrheit gezeigt hätte. Aber so masochistisch bin ich dann doch nicht. Für die unterschiedliche Wahrnehmung von euch und von mir gibt es übrigens mindestens drei gute Gründe: 1. hat jedes Boot zwei Seiten, so dass ich die jeweils schlimmere nach innen richten konnte; 2. seht ihr ja 5 der 6 Boote nur von recht weit weg und 3. handelt es sich beim näher gezeigten Boot um das notorische "typische Beispiel", d.h. das klar beste Exemplar.

Zur Erholung kam ein weiterer Aufbau an die Reihe. Seltsamerweise waren sowohl das Deck als auch die Wände ca. 1.5 mm zu kurz, während das Spantengerüst auf die Markierung auf dem unteren Deck passte. Dasselbe hatte ich ja schon bei der Bordwand, also ist irgendwo ein 1.5 mm grosser Hund begraben. Ich habe aber keine Lust herauszufinden, ob das an mir oder der Konstruktion liegt. Alle Spalten sind gefüllt und jetzt kommen keine durchgehenden Decks mehr.



Fenster, Handläufe und Feuerlöscher sind wie beim letzten Mal. Auch habe ich die Schanzkleidstützen wieder vorgängig angeklebt. Und die Mechanik für den Heckanker ist ebenfalls identisch mit den bereits montierten Bugankern. Wie bei diesem Bogen üblich sind die Mengen der Kleinteile ziemlich zufällig: mal stimmt es, mal sind es zu viele und mal sind es zu wenig oder sie fehlen ganz. Jeder Nachbauer sollte also unbedingt einen Scan machen, um die fehlenden Teile nachdrucken zu können (beim Heckanker z.B. die Schutzwand für das Spill).



Im hinteren Teil waren die ersten Sitzbänke anzubringen, für die mir ein lieber Kollege die Beinchen geätzt hat. Sie sind zwar auch im LC-Satz vorhanden, aber nicht so fein und stabil wie die Ätzteile. Darüber kam ein Sonnendach, bei dem die Hälfte der Streben so offensichtlich zu kurz waren, dass man schwer an einen Probebau glauben kann. Wenn man es aber weiss, kann man sie gleich in der richigen Länge ausschneiden und nachfärben. Wie man die senkrechten Stützen (Teile 228.1) mit 0.3 mm Durchmesser aus Karton mit 0.2 mm Dicke rollen soll, ist mir schleierhaft (aber so sind sie im Bogen). Ich habe sie durch Polystyrolstäbchen ersetzt (und unterdessen die schiefe hintere begradigt).



Und um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: auch wenn ich zwischendurch den Kopf ob der unverständlichen Fehler schüttle, macht der Bau fast immer Spass und das Modell gefällt mir ungemein gut.

Andi

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Andi Rüegg

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Sonntag, 17. September 2017, 22:53

Zur Vervollständigung der aktuellen Ebene mussten nochmals 4 Boote gebaut werden. Da hier die Bootskörper aber mehr Schlitze aufweisen, waren sie besser (3 Schlitze) bis gut (5 Schlitze) zu bauen. Schwierig war die Verglasung der Kabinen der roten Boote, bei denen die Scheiben um die Ecke laufen. Ich habe eine stark verkleinerte Kopie der Fensterfront als inneren Kern gebaut, darum die Folie geklebt und dann die Rahmen darauf angebracht. Das ist trotz der steifen Folie leidlich gelungen.





Zum Schluss wieder einmal eine Gesamtansicht des aktuellen Standes.



Andi

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Sonntag, 17. September 2017, 23:00

Hallo Andi,

ich staune über die Details ! Der Kommentar über mehr oder weniger zufällige Teilzahlen mach mich allerdings schaudern, das wirkt doch nicht sehr solide von der Konstruktion her.

Die letzten beiden Bilder sehen fast nach Hilfsflugzeugträger aus.

Zaphod

Andi Rüegg

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Mittwoch, 20. September 2017, 20:08

Und es geht so weiter, Zaphod, wie du gleich sehen wirst. Ich finde gerade vor dem Hintergrund, dass die Preise dieser Art von Modellen sich im Moment offenbar von ca. 30-40 EUR auf 60-80 EUR verdoppeln, dass man als Kunde dafür ein gewisses Mass an Sorgfalt erwarten dürfte.

So fehlten beim hinteren Aufbau bis jetzt die grünen Streifen an der Unterkante der Seitenteile (Bild 1, oben bereits korrigiert) ebenso wie die beiden Schlauchrollen.und die 4 Lüfter an der Wand des oberen Aufbaus, auch wenn diese in der Bauanleitung vorhanden sind und die - allerdings doppelt vergebene - Nummer 247 tragen. Ich habe dafür Kopien der Köpfe der beiden langen quer liegenden Lüfter auf 70% verkleinert und die Schlauchrollen aus dem Scan kopiert. Bei den quer liegenden Lüftern liegen übrigens die Nähte der horizontalen langen Teile auf Grund der Konstruktion oben. Hätte ich das früher bemerkt, hätte ich etwas dagegen unternommen, aber da man sie hinter der Reling kaum sieht, ist es nicht so wichtig. Zudem fehlen sowohl in der Anleitung als auch im Bogen irgendwelche Stützen für die langen Rohre. Aus einem nicht sehr scharfen Bild des Originals glaube ich entnehmen zu können, dass es je 5 Stück sein müssen, die ich aus dünnen Streifen als Rohrschellen gebaut habe.









Andi

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Donnerstag, 21. September 2017, 00:08

aAllo Andi,

der Anblick des Decks und insbesondere der Lüfter ist sehr überzeugend.
Über die zahlreichen fehlenden Teile kann man nur den Kopf schütteln, ohne Scan müsste man ja direkt ein zweites Modell kaufen und das wäre angesichts der von Dir angemerkten Preissteigerungen doch langsam etwas viel.

Zaphod

Andi Rüegg

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Freitag, 6. Oktober 2017, 21:05

Danke, Zaphod. Aber Kopfschütteln ist verboten, weil dann die Nanoteilchen wegfliegen (siehe unten).

Zuerst mussten die 112 Lampen vervollständigt werden, auch wenn sie erst später angebracht werden.




Ein weiterer Aufbau ist in der üblichen Weise dazugekommen. Auf einer kleinen Plattform steht ein Scheinwerfer, der für mich einmal mehr die Frage aufgeworfen hat, auf Grund welcher Kriterien ein Konstrukteur plötzlich in den absoluten Detailwahn verfällt. Kleine Haltebügel auf der Rückseite gehen ja noch, schliesslich baue ich auch Steigleitern, aber 13 kleinste Bügelchen auf der Oberseite des Scheinwerfers mit 4 mm Durchmesser? Immerhin bestätigt das Foto, dass mein Gefühl beim Anbringen nicht so schlecht war, denn wirklich gesehen habe ich dabei nichts.



Jetzt wird es einen längeren Unterbruch geben, da ich einen dem AGK längst versprochenen Auftrag abarbeiten muss.

Andi

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Samstag, 7. Oktober 2017, 09:33

Hallo Andi,

aber angebracht hast Du die Bügel doch und wer genau hinsieht sieht sie auch ! Der Aufbau sieht wirder phantastisch aus, die Reling wie mit dem Lineal gezogen, bei mir schleichen sich da immer kleine Wellen und Dellen ein.

Zaphod

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Zaphod« (19. November 2017, 22:34)


Andi Rüegg

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Sonntag, 19. November 2017, 11:28

Es geht weiter...

Danke, Zaphod, für dein Lob.

Ich sitze schon seit einigen Tagen wieder an der Gagarin und trotz Ablenkungen - z.B. der ersten Schneeschuhtour der Saison - habe ich auch etwas vorzuweisen: den Schornstein und einige Stabantennen. Der Schornstein ist einfach, nur hätte ich die Anleitung besser anschauen sollen, dann hätte ich die Innenseite des Teils auf dem kleinen Deck nicht schwarz gefärbt. Da die Lüfter etwas gar platt ausgesehen haben, habe ich die Stösse zwischen den Lamellen mit einem spitzen Instrument eingedrückt und die Rahmen aufgedoppelt.



Die Antennen gehören zu den bis jetzt schwierigsten Teilen, da sich keine zwei Röhrchen im rechten Winkel treffen und fast alle Rohrachsen windschief stehen. Der Konstrukteur hat aber mit seinem Markierungen sehr gute Arbeit geleistet, und wenn er diese auch noch auf den eigentlichen Antennenstäben angebracht hätte, wäre das perfekt gewesen. So habe ich vor dem Zusammenbau lange gebrütet und musste die Teile 254.12 links und rechts vertauschen. Damit ist dort leider die Naht vorne, aber einen anderen Weg habe ich nicht gesehen. Und damit trotz der erwähnten fehlenden Markierungen alle Winkel richtig sind, habe ich am Schluss folgendes Vorgehen gewählt: die 4 Klebestellen (Pfeile) gleichzeitig mit Leim bestrichen, ungefähr richtig zusammengebracht, bis sie provisorisch hielten und dann in der gezeigten "Lehre" alles ausgerichtet und trocknen lassen.





Für die kleinen Lampen am Mast habe ich Polystyrol verwendet, da ich nach wie vor aus 0.2 mm dickem Karton keine Röhrchen mit 0.3 mm Durchmesser formen kann. Dann kam alles auf Deck und die Reling wurde ergänzt, wobei ein Stück fehlt (Pfeil), das ich noch lasern muss.



Andi

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Sonntag, 19. November 2017, 22:38

Hallo Andi,

eine ganz schöne Herausforderung, die Antennen ins Lot zu bringen !

Ein herrliches Panoramabild, da denkt man wehmütig an früher. Heute zwackt der Rücken schon, wenn man das bisschen Schnee, das wir bisweilen bekommen, vom Gehweg räumt.

Zaphod

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Dienstag, 21. November 2017, 20:40

Wenn du wüsstest, Zaphod, was da alles zwackt, wenn ich unterwegs bin... Aber ich brauche das einfach, und am Abend war es dann doch schön!

Als Nächstes kommen drei Kräne, die ich mangels grauer Farbe zum Kantenfärben vorerst zurückstellen musste. Auf den Sockel kommt die Inneneinrichtung der Krankabine, wieder einmal eine der Detailorgien, in die sich Konstrukteure hie und da verlieren. Und kaum mit blood, sweat and tears fertig gestellt, verschwindet alles wieder. Auch mit einer völlig transparenten Folie hätte man wegen der hoch liegenden Fenster nicht wirklich mehr gesehen. Da muss die Frage schon erlaubt sein, was sich die Konstrukteure bei solchen Baugruppen denken...





Andi

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Dienstag, 21. November 2017, 21:49

Hallo Andi,

also mit Acetatfolie wäre das nicht passiert, die ist wirklich glasklar :D , aber Abhilfe ist in Sicht.

Liebe grüße
Robi

P.S. dein Panoramabild haut mich völlig aus den Schuhen, mahhhh, was ist das schön. Da kommt man richtig runter vom Alltagsstress. Hier ist eher Matsch und Regen und einfach nur Dunkel.
Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn wenn wir die unbeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen.

Karl Popper

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Freitag, 24. November 2017, 17:08

Die Krankabine

Danke, Robi!

Und damit man doch noch ein Minimum sieht, habe ich bei der Kabine, welche man später auch von dieser Seite sieht, die Türe geöffnet. Dann waren die Last- und Auslegerwinden und weitere Utensilien an der Reihe. Alles soweit wie üblich, ausser dass es sich lohnt, die Windentrommeln erst herzustellen, wenn alle anderen Teile montiert sind, damit man sie auf die richtige Breite zuschneiden kann, denn auch hier besteht das Problem mit der nicht berücksichtigten Kartondicke.

Die Scheiben für die Kabelrollen haben im Bogen leider keine Markierung für das Achsloch. Das macht die Zentrierung nicht ganz einfach, ausser man wählt wie ich die faule Tour und lasert sie. So konnte ich sie bequem auf die Achsen auffädeln und dann zusammenkleben. Lobend erwähnen möchte ich dafür die Skizze zur Kabelführung, die keine Fragen offen lässt. Das wäre bei vielen anderen Modellen auch nützlich.





Die Seile sind aus wonder wire. Dass ein Seil aus der Rolle gesprungen ist, habe ich erst im Foto gesehen und bereits korrigiert.

Andi

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Samstag, 25. November 2017, 20:47

Hilfe gefragt!

Bei den Kränen gibt es das Teil 253.48 (Pfeile), dessen Funktion mir nicht klar ist. Entweder ist es die Stütze für den Ausleger im Ruhezustand und gehört also auf das Deck, oder es ist ein Anhängsel, das sich mit dem Ausleger mitbewegt, dessen Zweck ich aber nicht verstehe.



Die Antwort ist deshalb wichtig, weil das Teil bei der vorgegebenen Lage des Auslegers im Ruhezustand nicht hoch genug ist, um diesen darauf abzulegen. Auch aus einem weiteren Grund, den ich später erklären werde, kann ich den Ausleger nicht im abgelegten Zustand bauen. Also muss ich wissen, ob das Teil auf Deck oder an den Ausleger gehört.

Herzlichen Dank für euren Input!

Andi

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Samstag, 25. November 2017, 21:44

Ich vermute, dass an dem Anhängsel die Scheinwerfer montiert sind. Sie sind gelenkig am Ausleger gelagert. Durch diese Anordnung ist die Ladung immer gut angestrahlt, was für die Decksbesatzung und für die Hafenarbeiter wichtig ist. Die konventionellen Stückguthäfen hatten keine "Straßenbeleuchtung" auf den Kajen, weil sie dem Ladevorgang nur im Wege gestanden hätten.

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Samstag, 25. November 2017, 22:09

Hallo Andi,

Das ähnliche Bild (auch russisch) würde es als Stütze auf Deck erklären, obwohl ich anhand der Bauskizze das Teil auch am Ausleger montiert hätte



Gruß
Peter

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Samstag, 25. November 2017, 22:35

1:1 :thumbsup:

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Sonntag, 26. November 2017, 10:13

Hallo Andi,

ich versuch mal ein 1:2.



Am Kranausleger ist kein "Ständer" zu sehen

Gruß
Peter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ulli+Peter« (26. November 2017, 10:20)


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Sonntag, 26. November 2017, 19:26

Danke für eure Hilfe! Dir, Henning, für eine Erklärung dafür, welche Funktion so ein Anhängsel haben kann. Da habe ich wieder etwas gelernt. Und euch, Ulli und Peter, für ein Bild der Gagarin, dass ich tatsächlich noch nicht gekannt habe. Ich habe zwar zwei der mir bekannten Bilder in etwas besserer Auflösung gefunden, und die schienen auf eine Stütze hinzuweisen, aber eindeutig war das nicht auszumachen. Eure Bilder haben alle meine Zweifel beseitigt und so werde ich die Teile auch verbauen.

Dass die Teile als Stützen zu niedrig und zu schmal sind, hätte ich durch entsprechend dimensionierte eigene Teile korrigieren können. In der Zwischenzeit habe ich jedoch bei einem Kran alle Seile gemäss der Skizze angebracht.



Dabei habe ich festgestellt, dass bei völlig abgesenktem Ausleger und - mit wonder wire unumgänglichen - gestreckten Seilen die Achse der vorderen Rollen einem Seil in die Quere kommt. Wahrscheinlich hätte niemand bemerkt, wenn ich dieses Seil unterschlagen hätte, aber ich wollte die bereits gelobte Skizze auch umsetzen und habe daher den Ausleger leicht aufgestellt.



Das Resultat befriedigt mich nicht ganz, aber auch dieses Detail wird am Schluss wohl ziemlich untergehen und für die verbleibenden zwei Kräne fällt mir vielleicht noch etwas ein.

Andi

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Sonntag, 26. November 2017, 19:33

Nicht ganz zufrieden - ich glaub mein Schwein pfeifft (Spruch aus meiner Jugend)

Der Kran ist doch wunderschön geworden. Und die Stütze sieht irgendwie stimmig aus.

Es wird ein fantastisches Modell - ich freu mich schon auf unser Treffen im Januar.


Gruß
Peter

P.S. Schau dir mal den einen Fensterrahmen unterhalb des Krans an - der macht sich evtl. selbstständig.

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Sonntag, 26. November 2017, 23:08

Moin Andi,

kein Grund, nicht vollauf zufrieden zu sein: Kran, Ausleger und Seilführung sind absolut top und bei der Ansicht des hinteren Deckshauses mit dem Schornstein, den Booten und allen anderen Details gerate ich ins Schwärmen!
Viele Grüße Nils/Unterfeuer

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Andi Rüegg

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Dienstag, 28. November 2017, 22:23

Danke, Ulli, Peter und Nils. Meine leichte Unzufriedenheit bezieht sich nicht auf den Kran selber, sondern auf die Stellung des Auslegers, der so unmotiviert über der Stütze auf dem Deck hängt. Aber ich habe mich schon fast daran gewöhnt ;).

Das letzte Teil des achteren Aufbaus ist nun auch an Bord, auch wenn ich nicht weiss, was es ist. Es erinnert mich an zwei Schwimmbecken (je eines für die Männlein und Weiblein oder für die Oberen und den Plebs?). Auf jeden Fall war die Abwärme all der Elektronik an Bord sicher genügend, um ein oder zwei Schwimmbecken auf jede gewünschte Temperatur zu heizen.

Das Teil hat ein aussergewöhnlich aufwändiges Innenleben, wobei ich zu spät bemerkt habe, dass man die durch Pfeile bezeichneten Teile erst nach Anbringen des blauen Decks montieren darf. Die Ausschnitte sind sehr (zu) knapp. Bei den Wannen habe ich nicht die Spanten geschliffen, sondern mit der Montage gemäss Bild zwei begonnen und dann den gebogenen Streifen auf Länge gekürzt. Die Löcher im Deck habe ich grosszügig vergrössert, da hier sowieso alles verdeckt wird (Bild 3, vor dem Eingriff).



Der kleine Aufbau in der Mitte trägt in der Bauanleitung 8 Lukendeckel, was m.E. Sinn macht. Im Bogen sind darauf aber 12 Schotts gedruckt und diese sind auch separat zur Aufdoppelung vorhanden. Das sieht so falsch aus, dass ich die Innenseite nach aussen gedreht und 8 eigene Deckel aufgeklebt habe.



Die Abdeckstreifen aussen um das blaue Deck sind im Bogen 3 mm hoch, was exakt der Dicke der 3 Lagen Karton entspricht. Da dazu aber noch 3 Lagen Karton und Leim kommt, reicht es bei Weitem nicht. Ich habe sie mit 4 mm Höhe ausgedruckt und es passt.. Die kleine Reling auf dem Mast fehlt im LC-Satz. Und so sieht es fertig aus:



Noch eine Bemerkung zur Farbe der Masten und Stabantennen: auf den meisten Fotos der Gagarin sind sie schwarz. Im Bogen sind die Teile auf dem Schornstein weiss, der kleine Mast ist schwarz. Da es auch Bilder gibt, wo alles weiss ist, habe ich es so belassen (es gefällt mir besser) und den kleinen Mast einfach mit der Innenseite nach aussen verbaut.

Andi

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Dienstag, 28. November 2017, 22:39

Moin Andi,

wow das ist ein echtes Spitzenmodell!
Leider bin ich erst kürzlich auf Deinen Baubericht gestoßen (ich war nur sporadisch im Forum unterwegs). Nun weiß ich, was ich in den nächsten Tagen an "Nachlese" betreiben werde.

Deine Fotos vom Bau sind genial; alles sieht sehr stimmig aus :thumbsup: :thumbsup:
Mir gefallen vor allem die vielen Details (Fensterrahmen, Außenlampen, Kran, Masten) und die Verarbeitung der Reling/Niedergänge.

Danke für den Bericht; ich schaue gerne zu und wünsche viel Spaß beim Weiterbau :thumbup:

Grüße

Lars
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Sonntag, 3. Dezember 2017, 11:43

Der Brückenaufbau, Teil 1

Danke, Lars.

Viel zu sagen gibt es hier nicht. Das Spantengerüst ist etwas gross, etwas abschleifen wird empfohlen.

Es gibt eine sehr spartanische Inneneinrichtung für die Brücke. Ich habe noch einige Handräder ergänzt und in den Aussenbereichen die Innenwände mit gespiegelten Kopien der Aussenwände versehen. Aber das ist alles für die Katz, denn man sieht am Schluss so oder so nichts.



Für die seitlichen Stützen habe ich Polystyrolstäbchen verwendet.



Spannend wird es erst jetzt, denn nun kommen die ersten der schon lange vorbereiteten Antennen auf das Deck, die ja den eigentlichen Reiz dieses Schiffes ausmachen.

Andi

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Sonntag, 3. Dezember 2017, 12:11

Grüezi Andi,

ich schaue immer wieder gerne in diesen tollen Baubericht und schwelge in den Bildern. Es sind zwar "nur " die Aufbaute mit relativ großen Flächen, aber alleine die Fensterrahmen bringen dermaßen viel Leben in die Bude.
Und für jeden Nachbauer zeigt sich auch wieder eine alte Binsenwahrheit: nur mit der nötigen Geduld und Ruhe bringt man solche Ergebnisse zustande, mal eben Husch husch ist nicht.

Weiterhin viel Spaß
Robi
Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn wenn wir die unbeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen.

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151

Sonntag, 3. Dezember 2017, 16:24

Hallo Andi,

Robert hat es schon sehr treffend formuliert, darum muss ich es nicht nochmal schreiben :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:


Rainer

Riklef G.

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152

Montag, 4. Dezember 2017, 10:30

Moin Andi,

ich schließe mich den vorherigen Aussagen an.
Ich bin immer wieder begeistert, was du uns da schönes zauberst. 8o :thumbsup:

LG
Riklef
"Der Erfinder der Autokorrektur ist ein Armschlauch."

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Andi Rüegg

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153

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 21:13

Drei Männer im Schnee

Danke, Kollegen. Zum Glück arbeitet man meistens alleine an seinem Modell. Da sieht niemand, wie ich rot werde...

Heute war bei der Gagarin Nano-Tag angesagt. Mehr dazu später. Aber dass dabei mein Gesichtskreis durch die Lupe stark eingeengt war, haben einige Subjekte, die sich in dieser Jahreszeit gerne ausbreiten, schamlos ausgenutzt und sich auf meine Schneidmatte geschlichen:



...eben (siehe Titel).

Andi

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Mittwoch, 6. Dezember 2017, 22:22

Hei Andi,

wieso sind meine Klebertürmchen bei dir in der Schweiz?

Liebe Grüße
Robi
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155

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 22:30

Andi und Robi,

bei mir sind sie auch... :rolleyes:
Bis die Tage...

Helmut


"Die Menschheit läßt sich grob in zwei Gruppen einteilen: in Katzenliebhaber und in vom Leben Benachteiligte."
Francesco Petrarca


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Zaphod

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156

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 13:27

Hallo Andi,

frei nach Erich Kästner !

Diese Türmchen bilden sich bei mir auch, manchmal frage ich mich, wieviel Prozent des Klebers einer Tube letztendlich wirlich am Modell klebt.

Zaphod

Riklef G.

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Donnerstag, 7. Dezember 2017, 13:46

Moin,

bei mir sind es schon Berge :whistling:

LG
Riklef
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Andi Rüegg

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Donnerstag, 7. Dezember 2017, 23:10

Ja, so sieht jeder seine Türmchen etwas anders: einfach Kleber, oder Berge, oder eben Schneemänner (Kasimir ist übrigens der Grosse)... Sicher ist nur, dass sie offenbar allgegenwärtig sind. Und zu deiner Frage, Zaphod: bei mir schätze ich zwischen ein und fünf Prozent. Und davon haften wieder nur ein bis fünf Prozent sauber an beiden zu verbindenden Kartonteilen ;(.

Und nun wie versprochen etwas zum Nano-Tag. (Leider habe ich beim Fotografieren vergessen, mein 1-Cent-Stück auf Basis eines überschweren Schweizer Schoggitalers dazu zu legen. Aber man sieht ja die Matte als Hintergrund.) Als ich vor einiger Zeit beim kleinen Scheinwerfer wegen der Kühlrippen gemotzt habe, habe ich übersehen, dass es noch kleiner kommt.



Und das absolute Highlight war dann ein Kreiselkompass o.ä. samt kardanischer Aufhängung (das Loch im Ring hat einen Durchmesser von 0.9 mm).



Andi

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Donnerstag, 7. Dezember 2017, 23:25

Der Brückenaufbau, Teil 2

All dieses Kleinzeug gehört zusammen mit weiterem zur Ausstattung des Brückenaufbaus. Wieder einmal im Sinne einer Machbarkeitsstudie habe ich alle Antennen aus Karton gebaut. Bis zu einer Länge von ca. 20 mm geht das gut, dann wird es praktisch unmöglich, die Antennenstäbe schnurgerade zu halten und exakt auszurichten. Und was mit der Zeit wechselnde Luftfeuchtigkeit damit anstellt, muss sich noch zeigen. Wenn es mich dann zu sehr nervt, muss ich eben umbauen.

Für die beiden Radome gibt es im Bogen je zwei Varianten: die üblichen horizontalen Scheiben und eine "Chrysanthemen"-Lösung. Letztere schien mir für den kleinen Dom besser passend und damit der Stil erhalten bleibt, habe ich dann auch die Kugel so gebaut. Weil ich keine Ahnung hatte, wie man so ein Ding in einem Stück sauber hinkriegt (wo halten? wie das letzte "Blatt" verkleben?) habe ich es zweigeteilt. Ist nicht ganz so toll geworden wie erwartet, aber kann man bleiben lassen.

Zum Schluss habe ich der Besatzung noch ein paar Lampen spendiert.





Andi

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Freitag, 8. Dezember 2017, 07:29

Moin Andi,

ich bin von deiner Nano-Arbeit begeistert. 8o
Und auch der Radom sieht gut aus. Klar ist man nie mit seiner eigenen Arbeit 100% zufrieden, aber ich wäre froh, wenn ich sowas so gut hin bekomme.

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