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Reinhard Fabisch

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Dienstag, 4. Oktober 2011, 20:33

Korsarenschiff - Shipyard Nr.6 "SZEBEKA" fertig

Die "Schebecke" war neben der "Galeere", dem wohl bekanntesten Mittelmeerschiff, ebenso und in manigfacher Form vertreten. Besonders bei Piraten im 17. Jahrhundert sehr beliebt, die damit ihr Unwesen trieben. Diesen Erfolg verdankte der Segler seinem flachgehenden schnellen Rumpf, einhergehend mit enorm starker Bewaffnung und für diese Größe geringer Besatzung. Die Ursprünge zu diesem Schiffstyp dürfen wohl in der arabischen "Dau" zu suchen sein. Und da man bei diesem außerordentlichen Segler trotz allem nicht auf die Möglichkeit Ruder einzusetzen verzichtet hatte, verfügte sie auch bei Flaute über einen recht guten Vortrieb.
Ich habe mich zum Bau der Schebecke (Shipyard Nr.6) entschlossen, weil sie neben dem reinen Segel- auch das Ruderschiff darstellt.
Außerdem wird das Modell mit der imposanten Länge von 57cm sicherlich auch eine Bereicherung meiner Vitrine werden.

Das es nun doch (noch) nicht zum Bau der Kolumbusflotte gekommen ist, liegt daran, das ich mit der "Pinta"so meine Probleme habe.

Beginnen wir also mit der Vorstellung des Bogens.
Der Umschlag mit Angaben zu dem Modell. (PL) Kann ich nicht lesen!
Eine Seite schriftliche Bauanleitung. (PL) Kann ich auch nicht lesen!
Drei Seiten bebilderte Anleitung / Bauskizzen und Segelplan. Versuche ich zu verstehen!
Eine Doppelseite Masten und Segel.
Dreizehn Seiten Bauteile, davon zwei Seiten Spanten in unterschiedlichen Stärken.
Das ist ein Manko. Viele Bauteile die auf verschiedene Stärken gedoppelt werden sollen, befinden sich auf der jeweils gleichen Seite und leider offtmals sehr dicht beieinander.
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Dienstag, 4. Oktober 2011, 20:39

Weiter geht's mit dem Spantengerüst und zwei Bilder von meiner neuen Vitrine.

;

Hier hatte ich mich in völliger Unkenntnis des Materials an "Bristol-Karton" gewagt. Er ist hochfest und schien mir für die Spanten deshalb besonders geeignet. Hinzu kommt das ich einige Bögen in 0,5 und 1mm seit zwei Jahren im Schrank habe. Flugs wurden die entsprechenden Teile aufgeklebt und danach auf 2mm gedoppelt. Die Vezugsfreiheit des hochfesten Kartons schien mir recht zu geben und die Sache ließ sich gut an. Zumindest bis ich das Messer in die Hand nahm und den ersten Schnitt versuchte. Wow, das war aber wirlich "hochfest". Etliche Klingen später, mit zerschundenen Fingern, sann ich auf Abhilfe. :suspect: Wozu bin ich Werkzeugmacher der alten Schule? Ich hab doch gelernt mit der Bandsäge umzugehen. Aber Karton? Hmm, erst mal schau'n. Mit höchtmöglicher Drehzahl (wegen der Schnittgeschwindigkeit) und einer fest aufgespannten eingesägten Unterlage (gegen das zu erwartende Ausfransen) legte ich los. Das war zwar nicht der "Renner" aber es ging!
Zumindest besser als mit dem Skalpel. Ärgerlich und deshalb nur eingeschänkt zu empfehlen, ist die fusselige gesägte Rückseite des Kartons. Trotz Unterlage waren genug Fransen geblieben, die nun mühevoll beseitigt werden mußten. Aber schließlich war auch das geschafft.
Lange hab' dann gezögert, ob ich diesen Ausrutscher in's Forum setzen soll. Andererseits ist so'n Forum doch gerade dafür da. Um voneinander zu lernen und auch wie man es besser nicht machen soll.
Fazit:
Auf 2mm gedoppelter Bristolkarton ist schwer und lässt sich nur unter Mühe mit dem Messer ausschneiden!

Hier mal ein Vergleich:
Finnpappe 0,9 dick = 510 g/m²
Graupappe 1,0 dick = 700 g/m²
Bristolkarton 1,05 dick = 920 g/m²
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Dienstag, 4. Oktober 2011, 20:41

Sei's drum, inzwischen sind die Fusseln beseitigt und der Baubericht kann weiter gehen.
Wo war ich stehen geblieben? Ach ja, das Spantengerüst.
Nun da die Beisetzung eines nahen Bekannten, sowie die Geburtstage abgehakt sind und ich überdies diese Woche Urlaub habe
legte ich mich gestern schwer in's Zeug.
Dank der geduldig, präzisen Bandsägearbeit, passten die Spannten fast natlos ineinander.
Nur hier und da muste ein wenig gefeilt und nachgearbeitet werden.
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Dienstag, 4. Oktober 2011, 20:50

Die geteilten Teile des Längs- und Mittelspantes hab ich erst nach dem zusammenstecken verbunden.
Danach wurden auch noch die Querspanten verklebt. Weiter ging's während der "Trockenzeit"
mit dem Hecküberbau und verdoppeln (diesmal selbsverständlich :whistling: auf Graukarton) der folgenden Decksbauteile.
Soweit für heute, Euer Renee
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Donnerstag, 6. Oktober 2011, 13:14

Hallo Renee,

das wird ein interessantes Schiffsmodell was man nicht allzu oft sieht. Aber mal ehrlich können die Verlage nicht mal ne Pause einlegen? Man kommt mit dem Bauen ja kaum noch nach.

Gruß aus dem Dörfle

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Donnerstag, 6. Oktober 2011, 22:21

Da bin ich wieder...
Mit diesen Teilen am Heck da hatte ich anfangs so meine Probleme.
Aber mit ein wenig Gehirnschmalz, sprich nachdenken und tüfteln, hab ich diese Klippe wie's ausschaut genommen. Wenn alles ein bisschen schräger, als auf der Skizze, angeortnet wird - geht's.
Dann wurde das Deck nocheinmal überarbeitet. Die dunkelgelbe Farbe will da meiner Ansicht nicht so ganz passen. Vom vielen Decksschrubben sollte es eigendlich viel heller sein.
Nachdem ich sie bereits von der Farbe entfernt hatte, stach mir nun die Holzmaserung zu heftig in's Auge. Doch auch hier konnte Abhilfe geschaffen werden. Nimmt halt nur ein wenig Zeit in Anspruch.
Die "neuen" Decksteile wurden nun auf dünnem 80 Gramm Papier gedruckt und übergeklebt.
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Donnerstag, 6. Oktober 2011, 22:25

Als ich nun das Deck anbringen wollte, schoß mir so eine Idee durch den Kopf. Was wäre wenn? Wenn ich die vordere Luke offen, mit einem Niedergang fertige?
Und wie verhält sich das mit der Tür zur Kajüte?
Die Luke war kein ernstes Problem. Dazu mußte lediglich ein Spant nach unten versetzt werden. Wenn man nun die Treppe nicht wie in der Zeichnung längs,
sondern quer zum Schiff einbaut, stört selbst der Mittelspant nicht.
Und da die Kähne im 17.-18. Jahrhundert nicht industriell sondern handgefertigt wurden, wäre das durchaus denkbar.
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Donnerstag, 6. Oktober 2011, 22:27

Anders verhielt es sich bei der Kajüttür. Sie liegt voll auf dem Mittelspant und wird zudem noch nach hinten durch einen Querspant berenzt.
Hier war echte Zimmermannsarbeit gefragt. Doch das Team (mein Kopf und zehn Figer) wollte auch diese Zusatzarbeit ohne Murren leisten.
Vorher galt es allerdings die Tür beidseitig zu fertigen. Denn wenn das schon nicht klappt könnte ich mir die Mühsal ersparen.
Leider ging's mit der Tür dann besser als erwartet.
Nun wurde geschnitzt was das Zeug, bzw. der Rumpf hält. Und siehe da, mit ein wenig Geduld und einem scharfen Skalpel geht auch das.
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Donnerstag, 6. Oktober 2011, 22:30

Nun tauchte aber eine weitere, bislang nicht bedachte Schwierigkeit auf.
Was ist denn nun hinter der offenen Tür?
Aber auch da half mir das Team mit einem Geistesblitz weiter.
Wie wär's mit einer Perspektieve um den relativ schmalen Raum bis zum nächsten Spant zu erweitern?
Gedacht - getan. Es ist vielleicht nicht der Hit schlechthin geworden, aber für das wenige was man davon sieht reicht es.

Noch ist nichts davon verleimt. Doch nachdem nun diese Extras geklärt sind kann's dann morgen mit dem
eigentlichen Rumpf weitergehen.
Euer Renee
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Sonntag, 9. Oktober 2011, 20:26

Guten Abend Pappkameraden...
Nachdem das mit der Inneneinrichtung soweit zu gehen schien, wurde sie durch eine Zeitgemäßere ersetzt.
Bevor ich nun zur ersten Unterwasserbeplankung komme, waren noch ein paar Vorarbeiten nötig.
So wurden die sichtbaren Deckskanten überarbeitet und im Anschluß die vordere Decksbegrenzung und das Vordeck eingesetzt.
Dann mußten die Stufen für den Niedergang gefertigt und die Leiter unter Deck geklebt werden.
Bei diesem Arbeitsgang wurden auch gleich die dazugehörigen Lukendeckel gefertigt.
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Sonntag, 9. Oktober 2011, 20:36

Nun endlich war es soweit.
Die erste Beplankung konnte aufgebracht werden. Ein klein wenig nervös war ich schon, obwohl ich das ja nicht zum ersten Mal mache.
Dennoch ist es spannend, den wenn die Teile nicht genau passen, ist viel Arbeit angesagt.
Bei meinem ersten Shipyard-Modell der "Granado", ging das eigentlich soweit ich mich erinnern kann, recht gut.
Bei der "Mayflower" von Maly Modelarz war's überhaupt nicht vorgesehen und beim "Roten Löwen" mußte ich alles selbst konstruieren.
Und genau wie damals bei der "Granado" bin ich nicht mit dem Überwasser- sondern mit dem Unterwasserschiff angefangen.
Der ziemlich gerade verlaufende wagerechte Spant lud förmlich dazu ein. Es klappte dann auch entsprechend gut.
Nur hier und da mußten winzige Korrekturen vorgenommen werden.
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Sonntag, 9. Oktober 2011, 20:40

Inzwischen sind die Teile alle aufgeklebt und das Boot kann in Ruhe trocknen und aushärten.
Und mein angestebtes Ziel für das Wochenend war damit erreicht.
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Sonntag, 9. Oktober 2011, 20:43

Und immer dann, wenn mich die Langeweile durch Verdoppeln und Trocknen zu übermannen droht,
greife ich zum Stichel und fertige schon mal die Grätings.
Eine gute Zeit wünscht Euch, Renee
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Sonntag, 16. Oktober 2011, 09:42

Moin zusammen...
Zunächst noch im Zweifel wie der Text der polnischen Bauanleitung wohl zu interpretieren ist, ?(
hab ich mich entschlossen, genau wie bei meiner "Granado", die Teile 25 bis 32 als Erstbeplankung einzusetzen. :rolleyes:
Verwirrend :wacko: ist allein der Umstand dabei, das sie mit einer Textur versehen sind die später von der Endbeplankung (Teile a bis o) überklebt wird.
Nun denn, wir werden sehen! :S
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Sonntag, 16. Oktober 2011, 09:47

Gehen wir's also an. :cool:
Als Erstes werden die Innenseiten des Schanzkleides auf gut 1mm gedoppelt, um den Eindruck einer stabilen und allen Gefahren standhaltenden
Bordwand zu festigen. Diese wurde nun auf die, mit einem Zigarettenblättchen verbundenen Außenteile geklebt.
Das dabei auf korrektem Sitz der kantengefäbten Aussparungen geachtet werden muß, erwähne ich nur mal am Rande.
Und nun wird's spannend. ;(
Den oberen Teil des Spantengerüstes mit Leim bestreichen und die leicht vorgeformte Außenhaut aufkleben.
Mir viel ein Stein vom Herzen, als sich das Teil, änlich wie bei der Trockenübung, passgenau an das Gerüst anschmiegte. :rolleyes:
Allein am vorderen Mittelspant mußte um ca. einen halben Millimeter gekürzt werden.
So motiviert, wurde nun nach den entsprechenden Vorbereitungen auch das zweite Seitenteil angebracht und das Boot nimmt allmälich Gestalt an.
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Sonntag, 16. Oktober 2011, 17:59

Vor der Ausformung des weiteren Hecks hatte ich naturgemäß "Schiß". ;(
Diese mehrfach ineinander gebogene und geschwungene Oberfläche ließ mich Schreckliches wähnen. :wacko:
Dennoch nahm ich all meinen Mut und Geschick und wagte mich an diese Herausforderung.
Wie sich nun im Nachhinein herausstellt, war sie aber mit entsprechendem Werkzeug zum Runden und etwas Einfühlungsvermögen durchaus zu meistern. :)
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Sonntag, 16. Oktober 2011, 18:03

Und nachdem die erste Auswölbung ihren Platz gefunden hatte, machte ich mir vor der zweiten fast keine Bange mehr. :cool:
Inzwischen klebt die für einen Schiffsrumpf wohl eher ungewöhnliche Form allerdings fest an ihrem Platz und braucht obenherum nur noch plan geschnitten werden.
Ich weiß ja nicht was sich die Jungs damals bei dieser Form gedacht haben, aber in mir :whistling: wird eine Änlichkeit mit gewissen weiblichen Körperteilen geweckt.
Soweit mal für heute, Euer Renee
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Sonntag, 23. Oktober 2011, 20:17

Willkommen an Bord...
Ihr gerade richtig, um den Bug-Ausbau und das Anbringen der Bordwandstützen mitzukriegen.
Insgesammt keine aufregende Sache, aber mit vielen, teils kurvigen Schnitten und Kantenfärben verbunden.
Hinzu kamen einige gedoppelte Streifen um das Schanzkleid etwas mehr in's Blickfeld zu rücken.
So richtig spannend wird's erst beim nächsten Mal. Dann nämlich wird die Endbeplankung vorgenommen. :cursing:
Und Eines kann ich schon absehen. Da warten noch einige :rolleyes: Ungereimtheiten auf uns...
Bis dahin, Euer Renee
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Samstag, 29. Oktober 2011, 10:06

Willkommen zur Endbeplankung...
Bisher lief ja eigendlich alles so gut wie geschmiert. Aber nun zeigt uns der Bogen sein wahres Gesicht. ;(
Beginnen wir aber mit den Vorbereitungen. Nachdem die Erstbeplankung mit den Spanten fest verbunden war und auch die Kniehölzer (Bordwandstützen) für zusätzliche Stabilität sorgten, ging es an's Schmirgeln. Dazu spanne ich Schmirgelleinen über ein Reststück Dämmmatte, das mir irgendwann in die Hände fiel. Da es in geringem Umfang elastisch ist, schien es mir für die bevorstehende Aufgabe bestens geeignet.
Und dann ging's los.
Gleich beim ausschneiden der ersten Teile, kam mir etwas merkwürdig vor, ohne zunächst sagen zu können warum. ?(
Doch dann kam die Erkenntnis. :evil: Auf einer von beiden Seiten fehlt ein Stück Holztextur! Na ja - kann ja mal passieren und lässt sich sicherlich ausbessern. Da das Ergebnis mit dem Filzstift aber nicht überzeugend war, versuchte ich mein Glück mit "Corel". Kopieren und Einfügen, schon geht's. Als nächstes fiel mir der fehlerhafte Bogen am hinteren Barkholz auf. Der war im Referenzbild des Bogens deutlich anders zu sehen. Beim weiteren Durchsehen ging's dann Schlag auf Schlag. Mal fehlte die Textur, mal war sie zuviel. Und das sie nicht mit der Erstbeplankung überein lief verwirrte :wacko: noch zusätzlich. Dafür schien aber die Breite zu passen. Die Länge mußte hingegen wieder hier und da (manchmal auch mittig) gekürzt werden.
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Samstag, 29. Oktober 2011, 10:16

Trotz dieser Hürden wollte ich den Rumpf bis zum Weekend beplankt sehen und tastete mich Stück um Stück vor. Nur die fortlaufenden Korrekturen hab ich bald aufgegeben, da die noch zu Tätigenden durch andere Teile (z.B. Barkhölzer) überdeckt werden. Jetzt, nachdem der Rumpf geschlossen ist, erweist sich auch meine Einschätzung zur Plankenbreite als richtig. Die überstehenden Kanten an Bug bzw. Heck müssen noch für den Kiel beschnitten werden, aber ansonsten bin ich für's Erste zufrieden. Für's Erste - wie gesagt. :rolleyes: Denn die für meine Begriffe zu stark hervorgehobenen Plankenstreifen, sowie die Farbe des Unterwasserrumpfes müssen noch korrigiert werden.
Außerdem hab ich in der Zwischenzeit mal das Kajüteninnere auf "Orientalisch" getrimmt. Das kommt dem Ganzen schon deutlich näher. :P
Gruß, Euer Renee
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Samstag, 29. Oktober 2011, 13:04

Holztextur

Moin zusammen,

sag mal, irgendwie kommt mir die Textur des Holzes doch arg einfach vor. Da legst Du so einen mühevollen Bau hin, und dann sieht das einfach - nicht "hölzern" aus. Oder täuschen da die Fotos mit dem Kunstlicht?

Gruß
Hadu
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http://interscalestolberg.jimdo.com/


www.modell-und-geschichte.jimdo.com

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Samstag, 29. Oktober 2011, 21:22

Wenn ich ehrlich sein soll, im Maßstab 1:96 wird man keine Holzmaserung mehr erkennen. Man stelle sich eine Eichenplanke vor die glattgehobelt und mit einem wasserabweisenden Anstrich versehen ist und verkleiner das auf 1:96. Da wird man eine glatte Oberfläche sehen ohne Strukturen.

Gruß Schlickrutscher
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Sonntag, 30. Oktober 2011, 08:50

Moin Hadu und Schlickrutscher...
Ihr sprecht da einen Punkt an, der nicht so ohne Weiteres aus der Welt zu schaffen ist.
Eine Holztextur im Maßstab 1:96 ?! So ganz unrecht habt Ihr ja nicht.
Hoffendlich ließt jemand von SHIPYARD diese Zeilen und ändert / überarbeitet die Textur bei den älteren Bögen einmal.
Für die schon im Handel befindlichen kommt diese Einsicht allerdings etwas zu spät.
Ich werde damit leben können, denn eine dermaßen durchgreifende Änderung die sich über das ganze Modell erstrecken würde,
ist mir dann doch etwas zu viel. Aber vielleicht bau ich ja mal wieder ein eigenes Schiffchen wie den "Roten Löwen".
Da kann / muß ich ja die Textur nach freiem Ermessen gestalten.
Bleibt die Frage, wie geht Schlickrutscher bei seiner HMS-Cleopatra damit um?
Gruß aus Iserlohn,
Renee
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Sonntag, 30. Oktober 2011, 21:16


Bleibt die Frage, wie geht Schlickrutscher bei seiner HMS-Cleopatra damit um?

Ganz einfach, in dem ich über der Baubogenbeplankung eine zweite Beplankung lege. Das ist zwar Fleißarbeit, wird aber am Ende so hoffe ich realistischer Aussehen.
PS: Der Bau der Cleopatra ist vorübergehend eingestellt, da die Werft eilige Sonderaufträge bekommen hat.
Spaß beiseite, private und berufliche Gründe hindern mich zur Zeit daran an der Cleopatra weiterzubauen.

Gruß Schlickrutscher
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Reinhard Fabisch

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Montag, 31. Oktober 2011, 13:16

Hallo Schlickrutscher...
Schön das Du Deine Gedanken zu dem angeschnittenen Thema mit einem Foto anschaulich machst.
Aber Irgendwie reden wir, glaub ich nun, aneinander vorbei.
Wenn ich Dich richtig verstanden hab, möchtest Du eine Holzmaserung auf 1:98 verkleinern,
welche auch für einen Menschen im gleichen Maßstab als solche zu erkennen wäre. Gut für Dioramen.
Ich hingegen versuche wenn ich eine Holztextur zu erzeuge, es einfach wie Holz aussehen zu lassen und der Beschauer das soweit erkennt.
Ich gaukele Ihm also, man mag mir "arglistige Täuschung" unterstellen, das Karton- als ein Holzmodell vor.
Also zwei völlig unterschiedliche Betrachtungsweisen.
Aber wie dem auch sei. Bei diesem Modell war von mir keine vergleichbare Änderung vorgesehen.
Da nehm ich den Bogen, vom Deck mal abgesehen, überwiegend so wie er ist.
Gruß, Renee
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Reinhard Fabisch

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Montag, 31. Oktober 2011, 19:47

Hallo in die Runde...
und weiter geht's mit dem Kalfatern und Anstreichen des Unterwasserrumpfes.
Wie zu damaligen Zeit üblich hab ich versucht ihn schmutzig? - weiß zu tönen, was in etwa einem Bleiweiß mit Schwefel versetzt entsprechen könnte.
Dieser Farbauftrag milderte damals den Wurmfraß und bei mir nun auf seine Art die stark hervorgehobenen Plankenstreifen, so das der Rumpf inzwischen ganz manierlich ausschaut. Alsdann machte ich mich daran die "Orientalische" Kajüte einzurichten und mit dem darüberliegenden Deck zu verschließen. Dann wurde der Niedergang mit dem dazugehörigen konisch geformten Dach versehen. Im weiteren Verlauf wurden nun die Barkhölzer und die Reling angebracht, wobei die Heckseitigen Barkhölzer durch ihre geschwungene Form schon eine Herausforderung waren. Hier ist gutes Vorformen unerlässlich.
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Montag, 31. Oktober 2011, 19:51

Und so sieht der Rumpf meiner Schebecke inzwischen aus.
Als nächstes werde ich mich wohl dem heckseitigen Überbau oder dem Kiel widmen.
Bis dahin, Euer Renee
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Montag, 31. Oktober 2011, 20:15

Servus Renee,

also mir gefällt die Holztextur gut, besonders auf Deck, hast du übrigens gut hingekriegt !
Dein Baubericht ist wieder sehr lehrreich, danke dafür !

Mit freundlichen Grüßen

Kurt

Reinhard Fabisch

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Dienstag, 1. November 2011, 20:20

Dank Dir Kurt!
Und diesmal: Auf Kiel gelegt...
Bei solch einer Kontur wie dem Kiel, dazu noch jeweils rechts/links auf 1mm (mit meinen letzten Resten Bristol-Karton) gedoppelt, gehe ich wie folgt vor.
Ich segmentiere die Kontur in einzelne Streckenabschnitte. Das bringt den Vorteil das der Karton ausweichen kann. Und zwar in eine Richtung die mir genehm erscheint und mein "Gut"-Teil unberücksichtigt lässt. Dann wird das ausgeschnittene Bauteil von hinten mit dem Messergriff "gebügelt". Damit ist geimeint, das die vom Schneiden (selbst mit scharfem Skalpel) fast unvermeidbaren Schneidwülste wieder geplättet werden. Erst wenn beide Bauteile auf der innenseite schön glatt sind, werden sie zu einem 2mm dicken Kielsegment zusammengeklebt. Nach dem Trocknen dann das Kantenfärben, wobei diesmal aber nur die Brauntöne mit einem "Stabilo 68" bearbeitet wurden. Nach einem kurzen überprüfen der Passhaltigkeit, wurde nun zuerst das mittlere Kielteil schön gerade aufgeklebt.
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Dienstag, 1. November 2011, 20:25

Während der Trockenzeit hab ich mich dann an die Verzierung des Galion gemacht. Dazu hatte ich mir im Vorfeld (mal was :rolleyes: Neues) goldene Konturenfarbe besorgt. Dank der sehr schön schlank zulaufenden Spitze, kann man die Tube fast wie einen Malstift verwenden. Ich hab zwar auf die Schnelle "nur" den "Porzellan Liner" bekommen, aber ein Test verlief recht vielversprechend. Inzwischen war der Mittelkiel auch so weit trocken, das ich mich um die Anbringung des Hecksegmentes kümmern konnte. Bis auf das Freischneiden der Barkhölzer war hier außer Kleben auch nicht viel zu tun. Bis auf den kleinen 2 x 1mm Pappstreifen der beim Übergang auf die Mitte eingefügt werden mußte. Nach den Antrocknen des Weißleims war nun auch der Porzellan Liner soweit griff-fest, das nun auch das Galion und der Scheg seinen Platz finden konnte. Damit ist die Kiellegung bis auf's Färben weitgehend abgeschlossen und ich kann mich nun wieder den Heckaufbauten widmen. ;)
Eine gute Zeit wünscht Euch,
Renee
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Dienstag, 1. November 2011, 23:14

Eine supertolle Arbeit die Du da ablieferst. Ein sehr schönes Schiffche wird das. Meinen Respekt.
Grüße von Heiwo

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Mittwoch, 2. November 2011, 10:43

Dear Reinhard,

I have just "read" through all the photos. Thank you! I do appreciate the drama of this unfolding (sic!) story, in particular all the close-ups and "action" photos with your hands and tools in the frame!

- Leif

PS. Panzerchen, in answer to your query about how Reinhard manages to make photos and build at the same time - that's the way to go, you see; always use a small tripod and the self-exposure option of the camera. Very commendable :thumbsup: . Allows you to get some action into the photos.
Dankbar für die Gelegenheit auf Englisch schreiben zu dürfen, kann aber Antworten problemlos auf Deutsch lesen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Leif Ohlsson« (2. November 2011, 10:49)


Reinhard Fabisch

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Mittwoch, 2. November 2011, 18:56

Hallo und willkommen beim Korsarenschiff...
Die Mannschafft kommt so langsam zusammen. Den neuen an Bord "Heiwo, Leif und panzechen" ein herzliches Danke für's Anheuern.
Und nun zu der der Frage von panzerchen:

Zitat

Sag mal wie machst DU es eigentlich, mit beiden Händen basteln und Dich dabei gleichzeitig knipsen ???



Da hat der Leif aber gut aufgepasst, ich nehme tatsächlich ein kleines Stativ für die beidhändigen Fotos. Ich finde das kommt manchmal ganz gut.
Gruß, Renee
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Reinhard Fabisch

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Sonntag, 20. November 2011, 10:46

Moin zusammen...
Mit ca. einer Woche Verspätung (siehe ein Skorpion entsteht) geht es nun lustig mit der "Schebecke" weiter.
Nach dem Kiel wurde von mir zunächst das Galion bearbeitet. Das verschaffte mir nochmal etwas Aufschub vor den gefürchteten*) Aufbauten am Heck.
Viel zu schnell *) waren die beplankten Querträger in die Nuten eingepasst. Wobei das Kantenfärben noch die meißte Zeit in Anspruch nahm.
Die vergoldete Spitze war da schon fummeliger. Aber dann: Die längsverlaufenden Galionsregeln!
Sie sind auf 1mm gedoppelt und im Querschnitt fast Quadratisch. :cursing:
Das war doch mal eine Herausfordereung :love: an mein Schnitzmesser!
Aus Sicherheitsgründen wurden sie anschließend sofort mit Sekundenkleber verstärkt und wie ich mich kenne, erst viel später oder gar zum Schluß angebracht.
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Sonntag, 20. November 2011, 10:51

Und nun mußte ich mich tatsächlich dem Heck zuwenden. ;(
In den Baupausen zum Abbinden des Klebers, hatte ich inzwischen die Grätings soweit bearbeitet, das sie nun ausgeschnitten und fertiggestellt werden konnten.
Da sie in der Ausdehnung geringfügig größer, als auf dem gedruckten Bauteil sind, wurden die Ausschnitte zum Einlassen angepasst. Das Ganze vier mal, je zwei für oben und unten.
Die Schwierigkeit bestand dabei darin, das sie beim Zusammenfügen der Hälften exakt übereinander liegen mußten um den "Durchblick" zu gewährleisten.
Ob der enormen Dicke des gefertigten Elements kamen mir nun aber erste Zweifel :whistling: , ob ich die Bauanleitung hier tatsächlich richtig übersetzt und interpretiert hätte.
Beide Teile waren denn auch auf je 1mm gedoppelt.
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Sonntag, 20. November 2011, 10:59

Im nächsten Schritt wurden die Seitenteile bearbeitet. Da galt es zunächst die Verzierungen mit der goldenen Konturenfarbe aufzubringen.
Übrigens eine Tätigkeit die viel Geduld, ein ruhiges Händchen und Übung erfordert. Wobei mir das letztere noch fehlt!
Dann Ausschneiden und die Freimachungen für die Kanonenrohre auf das Innenteil übertragen. Es sieht nämlich abscheulich aus, wenn hier ein Versatz entsteht.
Und wie schon Mittschiffs wurden auch hier die senkrechten Streben gedoppelt.
Nun konnten die Bauteile zusammengesetzt werden. Und nun bestätigte sich auch meine Vermutung die Decksteile zu dick gefertigt zu haben.
Ein Aufeinandersetzen, wie in der Zeichnung vorgesehen, wurde unmöglich! X( Alle Teile neu zu fertigen, kam schon wegen der Grätings nicht mehr in Frage und so sann ich auf andere Abhilfe.
Durch das Anschrägen der aufeinander stehenden Teile bleibt die Bauhöhe erhalten! :P Das war's! Und tatsächlich verflog mein flaues Gefühl im Magen recht bald und die Welt war wieder in Ordnung. :)
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Sonntag, 20. November 2011, 11:01

Inzwischen ist auch das zweite Seitenteil montiert und ich nähere mich mit dem Geländer dem "Abschluß".
Mal schau'n wie weit ich heute noch komme. ;)
Bis dahin, Euer Renee
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Sonntag, 20. November 2011, 11:16

Ahoi Reinhard,

habe mich erst jetzt in Dein Korsarenschiff eingeloggt.

Prima Baubericht, da kann man jeden Schritt sehr genau nachvollziehen.

Auch deine neue Vitrine gefällt mir ausgesprochen gut, da kommen die Modelle toll zur Wirkung.

Folgende Fragen hätte ich da noch:
1. Steht sie in Deinem Wohnzimmer oder ist das Dein Arbeitszimmer ?
2. Woraus besteht die Beleuchtung ?

Einen Nachteil hat die Vitrine: Sie ist schon voll und Du benötigst bals eine weitere :D



Gruß
Jo
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Sonntag, 20. November 2011, 11:53

Hi Jo...
Dein Lob über den Skorpion und den bisherigen Baubericht freut mich sehr! :)
Nun zu Deinen Fragen:
Als altgewordener Junggeselle hab ich den Vorteil, in meinem Wohnzimmer auch arbeiten zu dürfen.
Also sowohl als auch. Ob das allerdings die Nachteile aufwiegt steht auf einem anderen Blatt und soll hier nicht debattiert werden.
Für die Beleuchtung hab ich mir mal was einfallen lassen. Sie besteht aus je (vorn rchts/links) einem Streifen LED's.
Nicht ganz billig die Sache, mit Netzteil bin ich so auf 110,- Euro gekommen, aber die Wirkung find ich genial. :thumbup:
Na und wenn ich die Modelle ein wenig zusammenrücke, wird das Ein oder Andere Modell schon noch Platz finden.
Bei meiner Motorrad-Vitrine sollen die LED's übrigens auch noch Verwendung finden. :cool:
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Sonntag, 20. November 2011, 15:56

Ahoi Reinhard,

danke für die Info.

Die Beleuchtung in der Vitrine sieht wirklich spitze aus !


Gruß
Jo
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