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anbeni

Anfänger

  • »anbeni« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5

Registrierungsdatum: 15. Januar 2016

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1

Sonntag, 24. Januar 2016, 17:46

Kleber die 1000ste...

Hallo,

Mein Sohn und ich haben gerade erst mit dem Kartonbau begonnen. Da ich mir bei meinem Sohn natürlich Gedanken mache in Bezug auf schädliche Inhaltsstoffe beim Kleber, habe ich versucht herauszufinden, welchen wir am besten nehmen. Laut Ökotest hat der Pritt Schulkleber/Alleskleber am besten abgeschlossen. Ich habe zwar schon im Forum hier gesucht, aber viele Beiträge dazu sind schon ein paar Jahre her. Inzwischen sind wohl lösungsmittelfreie Kleber bedeutend besser geworden. Deshalb meine Frage, ist der Pritt Kleber gut geeignet oder welche Alternativen gibt es? Kann man sich Leim evtl selbst herstellen?

Außerdem hatten wir das Problem, daß beim Kleben eines Bootsaufsatzes dieser sich wieder an einigen Stellen gelöst hat. Ich vermute, daß es nicht am Kleber, sondern daran liegt, daß die Pfalz sich etwas nach oben gewölbt hat und somit nicht die ganze Fläche aufgeklebt wurde. Aber, da der Aufsatz geschlossen ist, kann ich die geknickte Fläche ja nicht andrücken.
Wie macht man das?

Und wie klebt man am besten? Kleber auf die geknickte Stelle oder auf die Fläche, wo es aufgeklebt wird oder beides?

Sorry für die vielen Fragen zum Thema Kleben und danke schon mal für die Antworten

Liebe Grüße anbeni

bohne

Meister

  • »bohne« ist männlich

Beiträge: 1 039

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2

Sonntag, 24. Januar 2016, 17:57

Hallo anbeni,

willkommen im Forum! Schaut euch mal hier um, dann findet ihr sicherlich viele Antworten auf eure Fragen.
Ich persönlich halte die Gefahr durch lösungsmittelhaltige Kleber für eher gering, solange man nicht große Flächen bearbeitet (Lüften hilfet). Auf jeden Fall bevorzuge ich Flüssigkleber, Klebestifte kleben für meinen Geschmack nicht gut genug. Ökokleber auf Wasserbasis (auch Leim) taugen nicht für Flächen, weil es sich wellt, für "normale" (sprich kleinere) Verbindungen funktioniert Holzleim prima.

Viel Spaß,
Stephan
8o

  • »Hans-Jürgen« ist männlich

Beiträge: 2 380

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Beruf: im Unruhestand

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3

Sonntag, 24. Januar 2016, 18:49

Hallo anbeni,

mit lösungsmittelfreiem Kleber, egal ob aus der Tube oder vom Stift, sowie sonstigem Ökokleber werdet ihr kaum Freude haben. Ich habe es selbst probiert und habe damit Schiffbruch erlitten.

Bei der Menge an Schadstoffen, die lösungsmittelhaltiger Kleber wie UHU hat, kann man gesundheitliche Befürchtungen vergessen, denn man schnüffelt den Kleber ja nicht. Ökotests sollte man hinten anstellen, wenn es darum geht, Kartonmodelle zu bauen. Dort wird die Eignung eines Klebers für unser Hobby vollkommen außer Acht gelassen.

Zu den verschiedenen geeigneten Arten von Klebern findet ihr genügend Beiträge im Forum.

Viele Grüße
Hans-Jürgen
Viele Grüße
Hans-Jürgen

Joachim Frerichs

Erleuchteter

  • »Joachim Frerichs« ist männlich

Beiträge: 5 157

Registrierungsdatum: 23. Januar 2005

Beruf: Berufssoldat

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4

Sonntag, 24. Januar 2016, 19:50

Ahoi anbeni,

ich habe mal UHU-Lösungsmittelfrei versucht. Leider mit sehr schlechtem Erfolg, denn die Klebestellen haben sich teilweise wieder gelöst.


Gruß
Jo
Meine bisher gebauten Modelle sind hier abgelichtet :)

Riklef G.

Erleuchteter

  • »Riklef G.« ist männlich

Beiträge: 1 594

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Beruf: Systemoperator

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5

Sonntag, 24. Januar 2016, 20:28

Moin anbeni,

ich kann meinen Vorschreibern nur beipflichten.
Lösemittelfreier kleber ist nicht prinzipiell schlecht, aber oft für den Kartonbau ungeeignet.

Bei kleinen Klebeflächen verwende ich verdünnten Holzleim (Ponal Express, ca. 1:1, etwas weniger Wasser als Leim) und ansosnten Uhu-FF Schwarz oder Kittifix Allzweckkleber.

LG
Riklef
"Der Erfinder der Autokorrektur ist ein Armschlauch."

----------------
Projekte:
Fertig:
Iljushin IL-14 1:33
Lockheed L-1649 A 1:100 (1. Version fertig)
SIBAJAK von Scaldis 1:250

Im Bau:
Hauptfahrwerk einer Boeing B777
De Haviland Comet 4B 1:100

Geplant: so vieles... :rolleyes:

Jan Hascher

Moderator - DerTranslator

  • »Jan Hascher« ist männlich

Beiträge: 6 030

Registrierungsdatum: 23. September 2004

Beruf: Filtrierer

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6

Sonntag, 24. Januar 2016, 20:37

Nabend Zusammen,
ich muss mal wieder eine Lanze für wasserbasierten, ungiftigen Kleber brechen. Ich betreibe den Quatsch hier seit ungefähr 30 Jahren und klebe seit 25 Jahren mit...


Weissleim

Geht pur, eigentlich jede Marke, je nach gusto oder Bauteilgrösse mit etwas Wasser verdünnt, evtl. ein bisschen Voodoo mit einem Tropfen Spüli. Lediglich Bordwände oder Verstärkungen gehen damit nicht.

Gruss
Jan

  • »Schildimann« ist männlich

Beiträge: 321

Registrierungsdatum: 17. September 2014

Beruf: Sachbearbeiter

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7

Sonntag, 24. Januar 2016, 20:53

Moin anbeni,

ich klebe viel mit Holzleim, z.B. Ponal.
Wichtig ist aber, dass man wirklich nur relativ dünn aufträgt.
Nur wenig Leim auf die Laschen auftragen, und mit einem Reststück Papier oder einem Zahnstocher verstreichen.

Vielleicht magst du ja auch (ungefähr) deinen Wohnort angeben, dann findet sich möglicherweise
jemand in eurer Nähe der mal 1 oder 2 Stunden opfert um euch die Anfänge zu erleichtern.

... und - gaaanz wichtig - DRANBLEIBEN !
Gruß, Ralf

Fertiges seht ihr hier: Galerie

Helmut B.

Hennings Dino

  • »Helmut B.« ist männlich

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8

Sonntag, 24. Januar 2016, 21:31

...

Und wie klebt man am besten? Kleber auf die geknickte Stelle oder auf die Fläche, wo es aufgeklebt wird oder beides?
...


Eigentlich mache ich das nach Lust und Laune.
Aber bei ganz kleinen anzuklebenden Teilen habe ich mir angewöhnt, den Kleber (fast ausschließlich Weissleim - Ponal) auf die Klebestelle des anzuklebenden Bauteils aufzubringen. Ich finde, dass die Verklebung einfach sauberer wird, weil man dem Leim besser positionieren und dosieren kann.

Für unsere Zwecke dürfte das Aufbringen des Klebers auf eine Seite reichen.
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
In Erinnerung an Simone Veil, † 30. Juni 2017



Im Bau: CAP SAN DIEGO (roko)

  • »Schildimann« ist männlich

Beiträge: 321

Registrierungsdatum: 17. September 2014

Beruf: Sachbearbeiter

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9

Sonntag, 24. Januar 2016, 21:40

Ich habe hier noch ein Video gefunden

Anmerkung:
Zu dem im Film verwendeten Schneidelineal gibt es hier einen Extra-Thread.

Helmut B.
Gruß, Ralf

Fertiges seht ihr hier: Galerie

  • »Mainpirat« ist männlich

Beiträge: 721

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10

Sonntag, 24. Januar 2016, 21:55

Hall Ralf,
einen Kleber gibt es beim Modellbau eigentlich nicht. Für Rümpfe und großflächig zu verklebende Teile nehme ich lösungsmittelhaltigen Kleber (z.B. UHU mit schwarzer Banderole und hier im Grenzgebiet zu den Niederlanden eine sehr preiswerte und mehr als ebenbürtige Alternative aus den Action Märkten). Lösungsmittelhaltiger Kleber, da dieser im Gegensatz zu lösungsmittelfreien Klebern nicht in den Karton einzieht, ihn somit nicht aufweicht und es keinen Verzug gibt.
Bei den kleineren Teilen sind meine Erfahrungen mit Weißleim gut (z:B. Kittifix, UHU col bricolage, verdünnter Holzleim oder wieder die preiswerte Alternative aus den Niederlanden).
Zum Schluß für die Metallteile und ganz winzigen Verbindungen Sekundekleber in Gelform ( z.B. UHU).
Ich wünsche Dir und Deinem Sohn viel Spaß und guten Erfolg bei Euren Projekten.
LG
Mainpirat
Wer zufrieden ist, kann niemals wirklich zugrunde gerichtet werden.
Laotse

günter

Profi

  • »günter« ist männlich

Beiträge: 1 467

Registrierungsdatum: 16. September 2004

Beruf: Lehrer

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11

Montag, 25. Januar 2016, 21:28

Hallo,
ein wichtiger Unterschied: Weißleim z.B.Ponal läßt sich nur noch kurze Zeit korrigieren, Uhu Schwarz usw. läßt sich nach dem Ankleben noch für einige Zeit verschieben, muß dafür aber auch für einige Zeit in Position gehalten werden.
---------------------------------------------------------------------
Gruß

Günter

12

Dienstag, 26. Januar 2016, 12:24



Geht pur, eigentlich jede Marke, je nach gusto oder Bauteilgrösse mit etwas Wasser verdünnt, evtl. ein bisschen Voodoo mit einem Tropfen Spüli. Lediglich Bordwände oder Verstärkungen gehen damit nicht.

Gruss
Jan


Hi Jan,

was meinst Du denn mit "Voodoo"??



Ansonsten schließe ich mich den Vorrednern an. "Normale" Teile klebe ich mit Weißleim oder weißem Bastelkleber, evtl. versünnt mit etwas Wasser. Größere Teile, Cockpitverglasungen und Verstärkungen mit Uhu (schwarze Banderole). Der zieht zwar Fäden, aber die kann man relativ einfach nach dem trocknen wegrubbeln.

Jan Hascher

Moderator - DerTranslator

  • »Jan Hascher« ist männlich

Beiträge: 6 030

Registrierungsdatum: 23. September 2004

Beruf: Filtrierer

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13

Dienstag, 26. Januar 2016, 12:32

Hi Henni,
naja, verdünnen mit Wasser hat bis jetzt immer gereicht, insofern läuft Spüli bei mir unter Voodoo. Vielleicht hilfts, vielleicht auch nicht.

Gruß
Jan

  • »Klaus aus Leingarten« ist männlich

Beiträge: 31

Registrierungsdatum: 6. Mai 2015

Beruf: Rentner, ehemals Freiberuflicher Dozent und Berater für Betriebs-und Verwaltungsorganisation

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14

Dienstag, 26. Januar 2016, 13:00

Das Klebebuch

Im vth-Verlag ist ein neues Buch erschienen :

Thomas Riegler: "D a s K l e b e b u c h" - Einfach alles kleben

160 Seiten, Preis 27,80 Euro.

Ich hab's mir bestellt, aber bisher noch nicht genauer studiert.

Liebe Grüße
Klaus aus Leingarten

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