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alexander.andres

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Montag, 11. Mai 2009, 19:54

King George V. 1:200 Military Model

Nach dem Desaster mit der Yamato beginnt nu ein neues Drama. Die King George V. Das Schwesterschiff Prince of Wales habe ich ja bereits vorgestellt, nun wird´s zeit, dass die familie wieder vereint wird.

Die Daten:

Maß: 1:200
Länge 1,14m
Breite:17cm
Teile: 4720

Ich werde keinerlei ätzsätze und lasercuts verwenden, sondern diesmal alles von hand anfertigen........ mal schauen.

in diesem sinne: ab gehts!!!!
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Lars W.

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2

Montag, 11. Mai 2009, 20:52

Hallo Alexander,

ich weiß nicht warum, aber die KG hat mich schon seit meinem Wiedereinstieg in den Kartonmodellbau angesprochen. Eigentlich bin ich jetzt nicht sooo der Vertreter der grauen Fraktion, aber dieses Schiff... komisch... gefällt mir sehr gut. Auch von der Druck-Qualität des Bogens war ich beim Durchblättern in BHV sehr positiv überrascht.
Da aber der Maßstab nicht in meine Sammlung passt (und schon gar nicht die damit verbundenen Ausmaße des fertigen Modells!), wird es wohl ein Wunsch bleiben, das Schiff zu bauen.

Umso erfreuter bin ich, dass Du hier einen Baubericht zur KG startest, ich werde auf jeden Fall gerne zuschauen :)

Wirst Du das Modell mit oder ohne Unterwasserschiff bauen?

Ich wünsch Dir viel Spaß und gutes Gelingen!

Grüße

Lars
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Fertig gestellt: Forschungsschiff "Maria S. Merian"
Fertig gestellt: Seeschlepper "Vulkan"
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Bis auf weiteres ruhend: Fracht- und Fahrgastschiff "Santa Inés"
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Dienstag, 12. Mai 2009, 03:40

Hello alexander.andres, glad to see this is what you have picked out to build. Very interested in this company's copy for this ship. Look forward to your posting. :usenglish:Rick

alexander.andres

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Dienstag, 12. Mai 2009, 12:39

@lars : ich werde es komlett mit unterwasserschiff bauen, damit das gute stück auch in die sammlung passt ;-)

so, die teile für das innengerüst wurden nun gesichtet, und teilweise beschriftet, da sich die bauteilnummern teilweise außerhalb des bauteils befanden. um die zuordnung später zu erleichtern habe ich die betreffenden nummern mit bleistift ergänzt.

danach wurden die teile auf graukarton verklebt. hierbei war zu beachten, dass 3 sorten benötigt werden: 0,5mm , 1mm , 2mm. verbraucht habe ich hier:
2 platten a´2mm
3 platten a´1mm
3 platten a´0,5mm

das ganze wird jetzt mit der schere vorgeschnitten, und zwar so, dass nur noch 1mm rand um die bauteile bleibt. danach mit der klinge nachbearbeitet, um glatte schnittkanten zu bekommen.

Hier verwende ich einen trick der sich meines erachtens bewährt hat: bei den dicken teilen mit 1 und 2mm sprühe ich die rückseite des graukartons mit wasser ein ( wasser und karton vertragen sich nicht immer, aber manchmal kann man sich genau das zu nutze machen)
durch das aufweichen des kartons nutzen die klingen sehr langsam ab, und das schneiden wird recht einfach. danach wird das ganze unter den herrn der ringe gepackt und zum trocknen gepresst = ein absolut gerades bauteil ;-) aber vorsicht, die wassermenge muss ein ganz leichter sprühnebel sein, sonst endet das ganze im desaster :-)
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Mittwoch, 13. Mai 2009, 00:44

geschafft!!!

so, nach 14 1/2 stunden hardcoreschnipfeln das nur so die späne flogen habe ich alle teile ausgeschnitten und gepresst. es steht also der morgigen kiellegung nichts mehr im wege, auch wenn ich nicht weiß, ob die finger morgen noch da sind, oder einfach abgefallen sind ;-)
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Mittwoch, 13. Mai 2009, 13:32

als erstes wird der mittelspant zusammengesetzt.

hier ist darauf zu achten, dass die stoßkanten sauber zusammenstoßen. schleifpapier mit feiner körnung hat sich hier bewährt. zum ausrichten nutze ich ein 50cm alulineal um eine gerade flucht zu erreichen.
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Mittwoch, 13. Mai 2009, 13:36

als nächstes ordne ich die einzelnen spanten zu und stecke sie schon mal probeweise zum anpassen in den mittelspant. die fehlenden spanten bestehen aus 1mm kartinstücken und sind zweiteilig. diese müssen mit den rückseiten verklebt werden, und nach dem trocknen noch mal zugeschnitten, bzw. angepasst werden.
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Mittwoch, 13. Mai 2009, 15:21

*lach* du hättest mal den kaffeeverbrauch sehen sollen...... war noch die halbe nacht aufgedreht wie ein aufziehmännchen ;-)

der "panzerkarton" war gar nicht so schlimm, da es nicht so viele teile waren in dieser stärke, und das einsprühen erleichtert auch ungemein die arbeit. das schlimmere waren eher die ganzen kleinteile, die halten auf und stellen die nerven auf ne echte geduldsprobe :-)

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Mittwoch, 13. Mai 2009, 16:55

als nächstes wird der verstärkungsspant auf die gleiche weise wie der längsspant zusammengesezt. auch hier war das große lineal wieder hilfreich.

jetzt werden die verstärkungsspanten in die lose sitzenden querspanten eingeschoben. der vorteil ist hierbei das die querspanten jetzt genau im rechten winkel ausgerichtet sind.

erst dann werden die querspanten verklebt und der verstärkungsspant mit dem längsspant verbunden.
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Mittwoch, 13. Mai 2009, 17:00

als letztes werden jetzt die oberen verstärkungen angepasst und eingeklebt.

das ganze wird jetzt mit büchern beschwert (soviel zu dem thema lesen bildet nur ;-) und über nacht zum aushärten auf eine gerade fläche gestellt.

Das verhindert, das sich der rumpf in der längsachse verdreht und das modell zu scheitern verurteilt ist.

morgen wird das deck aufgesetzt, und mit der verkleidung des unterwasserschiffs begonnen. aber da heut mittwoch is, und stargatetag, wird die bastelstube für heute geschlossen ;-)
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Wiesel

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Mittwoch, 13. Mai 2009, 17:08

Hast Du das Spantengerüst mit Weissleim geklebt?
Das sieht zumindest auf Bild 10850 so aus.
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
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Mittwoch, 13. Mai 2009, 17:12

hallo wiesel

ich verwende für den gesamten bau bindan-rs express weißleim. mit dem bau ich schon ein paar jahre, und habe damit die besten erfahrungen gemacht. er bindet in ca. 1 1/2 minuten so das es keine verzögerungen in bau gibt.

in verbindung dazu nutze ich tüllen vom seidenmalen auf meinen flaschen, und zwar eine mit 1mm durchmesser und eine mit 0,5mm. so kann ich punktgenau arbeiten, und auch nur die menge auftragen die ich benötige ohne alles zu verschmieren.

Wiesel

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Mittwoch, 13. Mai 2009, 17:26

Hallo Alexander, danke für die Antwort.

Ich würde mich das wegen der Verzugsgefahr nicht trauen, aber Du scheinst das ja zu beherrschen.

Viel Erfolg weiterhin.
Bis die Tage...

Helmut

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Mittwoch, 13. Mai 2009, 17:38

Hallo Alexader
Sieht sehr gut aus dein Spantengerüst.Ich Hofe es Geht weiter so
Problemlos mit deinem Bau der King George.
Habe das Teil auch bei Bbay mit Lasercut teilen ersteigert 8)

Gruß cello61

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Mittwoch, 13. Mai 2009, 20:29

hey klueni

einfach mal versuchen ist mein tip......... hatte oft das problem, dass ich unheimlich viele klingen verballert hab. und da viele über aufgeweichten karton geschrieben hatten dachte ich mir, wenn aufgeweicht, dann kann man ihn aber besser schneiden....... gesagt getan, und bissel rumprobiert, und schon hats geklappt. versuch es einfach mal mit ein paar probestücken.

da fällt mir ein: ich weiß nicht wie sich das wasser im karton verhält wenn man mit uhu arbeitet. ich benutze ja grundsätzlich nur weißleim.

aber wie gesagt einfach probieren, und ich kann versprechen, du wirst bei 2mm karton begeistert vom ergebnis sein ;-)

lg alex

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Mittwoch, 13. Mai 2009, 20:31

@mainpirat

wo liegen die unterschiede beim spantenbau mit kittfix und weißleim? hatte schon viel davon gehört, aber das zeug noch nie in die finger bekommen.


lg alex

17

Mittwoch, 13. Mai 2009, 21:43

Hallo alexander.andres,

erstmal Gratulation zum prachtvollen Spantenbau (allein das sieht schon immer beeindruckend aus)!

Zur Verwunderung wg. Weißleim. Da ist gar nicht soviel geheimnisvolles dabei! Beim Spantenbau braucht man das Verkleben von dicken Karton und das geht hervorragend mit dem Weißleim (da verzieht sich nix (war bei meiner Nowo auch so)).
Und der Weißleim hat noch den klasse Vorteil, daß er richtig hart aushärtet und das hält dann einiges aus.

Allerdings beim Aufbringen der Rumpfhaut wäre ich vorsichtiger und würde keinen Weißleim nehmen, da es sonst Wellen, weil für die Papierhaut ist es doch zu feucht (der Leim).
Herzliche Grüße
Gerald


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Ua mau ke ea o ka āina i ka pono

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Donnerstag, 14. Mai 2009, 10:26

hi ohi

die tüllen haben sich wirklich bewährt, hier mal ein bild davon:
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19

Donnerstag, 14. Mai 2009, 10:32

nachdem ich nun das letzte teil auf das spantengerüst aufgebracht hab, habe ich jetzt mit der verkleidung des unterwasserschiffs begonnen. ich habe die kanten mit 8b bleistift eingefärbt, weil ich noch nicht weiß, ob ich den rumpf lackieren soll (so das er zum schwesterschiff passt) oder ob er natura bleiben soll.
ich werde es von der passgenauigkeit abhängig machen, da es nach nix aussieht, wenn zu große spalten am rumpf snd. sollte das der fall sein, gibts zwei lagen kunstharzlack drauf, und alles ist gut ;-)
aus diesem grund werde ich mit dem hauptdeck warten, bis das unterwasserschiff fertig ist. nicht das es vom lackieren flecken bekommt.
@gerald:
ich habe auch die verkleidung mit weißleim aufgebracht, da ich ihn so gering dosieren kann, das der karton keine falten schlägt. die falten kommen nur, wenn zu viel leim aufgetragen wird ;-)
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Donnerstag, 14. Mai 2009, 15:20

so, der rumpf währe fertig überzogen........

AAAAAAAAAAAAAber: das ergebnis is alles andere als zufriedenstellend :-(
vor allem das heck hatte es tierisch in sich! durch die dicke des kartons von 0,4mm war das biegen ziemlich schwierig und auch nicht ganz so schön im ergebnis wie ich erhofft hatte.
zum anderen gefallen mit die abstände zwischen den rumpfplatten von 0,5mm nicht besonders.

daher die entscheidung: das unterwasserschiff wird nach anbringen der anbauteile wie schlingerkiel, ruder und schraubenkästen rot lackiert wie das schwesterschiff. durch 2 lackschichten acryllack auf kunstharzbasis verschwinden die lücken und der rumpf wird glatt und ebenmäßig.

und noch eine befürchtung trübt den tag: nach anbringen der rumpfplatten habe ich den eindruck, dass die rumpfplatten zu kurz sind. dies werde ich aber erst genau faststellen können wenn die bordwände angebracht werden. dieses problem hatte ich bei der jamato auch schon, und ich werde auch diesmal die gleiche lösung nutzen: ein streifen schwarz lackierter karton in 4-5mm breite, der rund um das schiff laufen wird, um den übergang zwischen bordwand und unterwasserschiff zu kaschieren.
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Donnerstag, 14. Mai 2009, 16:05

Hallo Alexander,

freut mich das du die KGV baust, wird ein tolles Modell.

ABER: m.M nach gehen die Fehler am UW-Schiff auf dein Konto. Habe selbst die KGV gebaut und dabei hat alles, wie eigentlich bei jedem Halinski, saugend gepasst! Auch bei anderen Bauberichten die ich gesehen habe, passte alles.

Bitte versteh mich nicht falsch, dass soll kein Angriff oder sonstiges sein, ich möchte nur nicht, dass jemand glaubt der Bogen hat Ungenauigkeiten, dies ist nämlich nicht der Fall.

Desweiteren musst du vor dem Anbringen die Teile, mit entsprechendem Werkzeug, vorrunden. Danach passen Sie sich super an.

Leider bin ich in den Bericht zu spät eingestiegen, weshalb ich dir folgendes erst jetz sagen kann:

Du gehst beim Bau des Schiffes falsch vor, denn lt. Bauanleitung (hab sie in Deutsch von Slawomir) und Bauteilnummerierung gehört zuerst die Borde angebracht und anschließend das UW-Schiff.
So gehen UW-Schiff und die Borde fließend hineinander und die Borde kann falls notwendig gekürzt werden.

Wie gesagt, bitte krieg das nicht in den falschen Hals, aber ich musste dies zur Klärung schreiben.

Ich glaube, trotz allem, dass du ein Tolles Modell baust. Immerhin sind deine bisherig gezeigten alle Top.

So long, viel Spass noch

Grüße
Hannes
Carpe Diem

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22

Donnerstag, 14. Mai 2009, 16:36

hm...... na dann weiß ich erst mal woran es liegt ;-)

leider fehlt mir die bauanleitung in deutsch, daher habe ich die methode verwendet, die ich bisher kannte, und mit der ich am besten gefahren bin ;-)

das der bogen ungenau sein soll hatte ich nicht sagen wollen, ich hoffe doch, dass das so nicht rübergekommen ist. bisher haben alle teile gut gepasst, und auch bei der jamato hatten ja auch alle teile sehr genau gepasst.

ich hoffe aber, dass ich das modell trotz meine unzulänglichkeiten gebaut bekomme und zu einem für mich annehmbaren ergebniss bringen kann......

in diesem sinne alex

Hannes

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23

Donnerstag, 14. Mai 2009, 17:37

hey alex,

freut mich, dass du dies nicht in den falschen Hals gekriegt hast.
Der bogen ist in der Tat ein Wahnsinn und alles passt echt super, du wirst noch viel Spass daran haben....

Die deutsche Bauanleitung hilft im Endeffekt sowieso nicht weiter, weil nur steht: Kleben Sie teil 55 zusammen mit 55a etc. etc.
Das einzige was ich gebraucht habe war: "Kleben Sie die Borde vor dem UW-Schiff".

Deine bisherigen Schiffe sind alle top geworden. Glaube du schaffst es hier trotz der Kleinigekeiten auch!!

Grüße
Hannes
Carpe Diem

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24

Donnerstag, 14. Mai 2009, 19:16

hi hannes


ich werde mich zumindest bemühen. seht mir bitte auch nach, das es mein erster halinski ist, den ich ohne baubericht oder ähnliches baue. ich hatte bisher immer gpm als bogen, und da kannte ich die tücken......;-)

ich werd mich einfach weiter durchbeißen, und versuchen mich in zukunft an die nummerierung der bauteile zu halten....*smile*

lg alex

ps: währe schön wenn ich weiter auf deine hilfe zählen könnte, vorallem da du die kgv ja schon mal gebaut hast und die schwierigen stellen kennst!!

fadda59

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25

Donnerstag, 14. Mai 2009, 19:37

Hallo Alexander,

sieht doch gut aus, dein Unterwasserschiff. Meins von der Bismarck war einiges welliger. Ich überlege noch, das USW nochmal zu bauen oder die Bisi nur als Wasserlinienmodell zu bauen.

Gruß
Jürgen

26

Donnerstag, 14. Mai 2009, 19:37

Hallo Alexander,

ich verfolge den Bau der KG V mit großem Intersesse, ich finde es toll, wie Du voran kommst. Bezüglich der Probleme mit der polnischen Bauanleitung: Da kann meinerseits Dir geholfen werden, da meine erste Muttersprache :polish: ist. Da kannst Du mir, falls Du es möchtest, einen Scan mit der poln. Bauanleitung per PN schicken( ich habe den Bogen selbst nicht), da bemühe ich mich, Dir diese zu übersetzen.

servus

frettchen

alexander.andres

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27

Donnerstag, 14. Mai 2009, 19:41

hi frettchen

supi, aber ich habe mir heut abend schon von slavomir die übersetzung angefordert........
ich würde dir aber gerne eine liste mit begriffen aus der bebilderten bauanleitung zum übersetzen per pm zukommen lassen wenn das für dich ok währe???

lg alex

Hannes

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28

Donnerstag, 14. Mai 2009, 19:46

Hey Alex,

wird dein erster Halinski, aber nicht der letzte sein. Glaub mir :)

na klaro, einfach fragen wenn du was brauchst, bzw. wenn mir was einfällt werd ich es dir sagen.

Btw. ich würde das UW-Schiff trotzdem so lassen, da die Alterungsspuren und die Farbgebung einfach super sind.

Grüße
Hannes
Carpe Diem

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alexander.andres

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Donnerstag, 14. Mai 2009, 21:40

hi hannes

bin mir noch unsicher ob der rumpf so bleiben soll, aber mal schauen.

ich habe jetzt den schlingerkiel aufgesetzt, und so langsam fängt der rumpf an ein bild zu geben.
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Donnerstag, 14. Mai 2009, 21:45

haben heut abend auch verstärkung beim bau bekommen :-)

meine bessere hälfte hat begonnen die einfassungen der bullaugen zu erstellen *grins*
dazu wird ein kupferdrat auf einen 1,5mm bohrer aufgewickelt und die spirale dann aufgeschnitten, so dass ringe entstehen. diese werden dann später in die bordwände und aufbauten integriert.
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Freitag, 15. Mai 2009, 10:52

*lach*

glaub mir, den preis dafür willst du nicht bezahlen........ das bedeutet wieder endlose monate geschirr spülen, müll runterbringen und wäsche aufhängen ;-)
sowas nennt man moderne sklaverei *kicher*

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Freitag, 15. Mai 2009, 14:29

ich habe nun die gondeln für die schraubenwellen angebracht und auch die aufhängungen der wellen.

die schraubenwellen habe ich silbern eingefärbt, um einen schönen metallischen glanz zu erreichen.

die schiffsschrauben werde ich später anbringen, um sie im weiteren bau nicht zu beschädigen.

nun noch das ruder und dann werde ich wieder zu normalen bauverlauf nach den fortlaufenden nummern zurückkehren und mich mit der erstellung des hauptdecks und der seitenwände beschäftigen.
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Freitag, 15. Mai 2009, 15:50

um das ruder zu bauen habe ich zuerst die ganzen einbauteile nach vorgabe aufgedoppelt und ausgeschnitten. danach die teile in das vorgeformte ruder eingeklebt, und das ganze wie ein brötchen zugeklappt! *fg*

siehe da, das ding passt wie faust auf auge *wunder*

jetzt ist der rumpfbau abgeschlossen und ich kann beginnen das hauptdeck zusammen zu setzen und auf den rumpf aufzubringen.
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Freitag, 15. Mai 2009, 16:59

nun habe ich das deck zusammengesetzt.

da dieses ja aus 2 lagen besteht bin ich wie folgt vorgegangen:

-zuerst die lange mit dem 1mm graukarton zusammengeklebt und trocknen lassen. damit sich die natstellen nicht verziehen konnten hatte ich das deck mit büchern beschwert.

- nun das eigentliche dech, dass aus dünnem papier besteht ausgeschnitten, und auf dem flachen tisch zusammengelegt, um die passgenauigkeit zu überprüfen.

- danach die einzelnen papierteile auf den graukarton geklebt und mit einer alurolle abgestrichen um blasen und falten zu verhindern.

- nach dem verkleben das gesamte deck wieder mit büchern beschwert. diese bleiben jetzt ein paar stunden drauf um den karton aushärten zu lassen. danach werde ich die kanten noch einmal zuschneiden (ich hatte sie etwas größer gelassen) und mit grau einfärben.
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Freitag, 15. Mai 2009, 17:02

nachtrag hauptdeck

was einmal noch zum hauptdeck zu erwähnen währe:

ich habe selten solch ein schön gezeichnetes deck gesehen! alterungsspuren und decksplanken sind hervorragend gearbeitet!

vorallem die markierung der einzelnen relingstützen wird mir beim späteren aufbau der reling sehr zu hilfe kommen!
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Freitag, 15. Mai 2009, 23:22

*grins* ich weiß gar nicht was ihr für probleme habt!!!! mein schatzi bietet mir sowas sogar an, und die regenabweiser für die bullaugen gibts sogar noch gratit drauf!!!!!!
wir beide genießen sogar die gemeinsame zeit beim basteln, auch wenn sie selbst keine eigenen modelle baut.
die meisten meiner stücke gehen ja auch auf ihr konto, sie empfielt sie mir und ich bau sie dann. und da wir den gleichen geschmack haben, um so besser!!!!!!! :D :D :D

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Samstag, 16. Mai 2009, 13:43

wem sagst du das!!!! :D aber es hat auch alles seinen preis ;-)

heute morgen habe ich das deck aufgesetzt, und beginne jetzt mit den bordwänden.

für die bullaugen benötige ich jetzt metallringe in 3 größen: 1mm, 1,5mm , 2mm

diese werden dann in die ausgestanzten bordwände eingearbeitet die vor hinten mit folie hinterklebt werden.

hier erst mal die benötigten ringgrößen
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Samstag, 16. Mai 2009, 14:42

als nächstes werden die bullaugen ausgestanzt. ich benutze hierfür eisen in 1,5mm umd 1 mm größe. nach dem ausstanzen habe ich die löcher mit klebeband hinterlegt um eine schöne auflagefläche für die ringe zu haben.
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Samstag, 16. Mai 2009, 14:49

nun werden die ringe in die löcher eingesetzt(hierfür eignet sich mein zahnarztbesteck hervorragend!) und mit dem flachen ende der messergriffs festgedrückt. nachdem alle eingesetzt sind fülle ich die ringe mit klebetropfen auf. dieser bildet nach dem trocknen eine glasschicht im bullauge.

die regenrinnen werde ich erst nach aufbringen der bordwände aufkleben um sie nicht zu beschädigen.

ich habe mich entschlossen auf eine lackierung der metallteile zu verzichten, da ich das modell nachher mit spots beleuchten will, und das metallische funkeln des modells erhalten bleiben soll. die verarbeiteten metalle werden kupfer und silberfaden sein.
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Samstag, 16. Mai 2009, 19:17

ich habe nun alle bullaugen verklebt. gleichzeitig schon die löcher für die steigeisen gebohrt. diese mit einer spitze von 0,3mm so das die löcher die gleiche größe haben wie der durchmesser des verwendeten drates.

als test habe ich schon mal die regenrinnen angepasst. diese aber noch nicht verklebt.
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