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Zaphod

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201

Montag, 26. August 2013, 15:11

Hallo Andi,

ohne Lasercut nur schwer zu bewältigen. Schön gesupert mit den Umlenkrollen und dem Druckluftzylinder !

Zaphod

Wiesel

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202

Montag, 26. August 2013, 15:27

Hallo Andi,

das Katapult sieht ganz hervorragend aus! Wie Zaphod schon geschrieben hat - ohne Laserteile sicher kaum so gut hinzukriegen.
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
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andiruegg

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203

Dienstag, 27. August 2013, 20:00

Danke HaJo, Zaphod und Helmut! Ja, ohne LC-Teile wäre das wohl etwas für die Leute, die sogar die Reling ausstechen ;). Man müsste die Rückseite färben und auf die vorgesehene Verdoppelung und das Ausstechen der ganz kleinen Löcher verzichten.

Nun ist auch der Flugzeugkran fertig, ebenfalls wieder mit LC- und Ätzteilen. Hier ist zu beachten, dass bei Teil 43 die lange und die kurze Seite vertauscht sind. Ich habe die Überstände über das Deck bei der roten Linie abgeschnitten und die Knicklinien entsprechend angepasst und werde die Überstände dann am richtigen Ort wieder aus das Deck kleben. Die nun z.T. sichtbare Markierung für das Teil 43a habe ich übermalt. Am Schluss sieht man davon sowieso nichts mehr.



Andi

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204

Samstag, 31. August 2013, 21:37

Noch 6 Winden für das Hauptdeck und damit sind die vereinzelten Kleinteile weitgehend abgeschlossen.



Andi

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205

Sonntag, 1. September 2013, 10:19

DAs "Flugdeck" ist bestückt, ebenso sind die Winden angebracht und ein Ersatzschwimmer für die Bordflugzeuge ist schon mal an Bord. Nach einigem Überlegen habe ich den Kran bereits montiert, auch wenn das etwas gefährlich ist. Unterdessen habe ich mir die Pläne der Hiei besorgt und darin festgestellt, dass man den ganzen Kran umlegen kann, was nötig ist, damit der Geschützturm C nach Backbord geschwenkt werden kann. Dabei kommt dann der Ausleger in die seltsame Rinne vor dem Kran zu liegen. Warum diese allerdings so massiv ist und mit Platten zugedeckt werden kann, ist mir nicht klar. Sieht irgendwie aus wie eine Rampe? Vielleicht weiss jemand etwas?



Andi

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Wiesel

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206

Sonntag, 1. September 2013, 11:04

... Sieht irgendwie aus wie eine Rampe? Vielleicht weiss jemand etwas?

...



Ich weiss dazu nichts - aber ich weiss, dass das bisher richtig klasse aussieht!
Bis die Tage...

Helmut

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Jochen Haut

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207

Sonntag, 1. September 2013, 13:23

Moin Andi,
ich staune immer wieder, wenn ich Deinen Baufortschritt mir ansehe! So macht es Spaß ein Modell wachsen zu sehen!
Gruß
Jochen

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208

Donnerstag, 5. September 2013, 22:29

Bordflugzeuge Aichi E13A "Jake"

Schön, Helmut und Jochen, dass es euch gefällt. Lob aus so berufenem Munde motiviert doppelt.

Ich habe mich entschieden, als Nächstes die Bordflugzeuge anzugehen. Der Rumpf lässt sich erstaunlich gut bauen. Da ich die Cockpitabdeckung aus dem Ätzsatz verwenden wollte, aber kein Innenausbau vorgesehen war, habe ich mir selber etwas gebastelt. (Sollte sich jemand aus der Flugzeugfraktion hierher verirren, so sei ihm/ihr ein belustigtes Lächeln gerne vergönnt :)).



Eher unerwartet, aber erfreulicherweise sieht man auch durch die fertige Cockpitverglasung noch etwas. Die Bauanleitung zeigt auch ein Flugzeug mit hochgeklappten Flügeln. Es gibt jedoch keinerlei Teile, um die "Schnittstelle" zu verschliessen. Also habe ich mir auch da selber geholfen.



Andi

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Torsten72

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Freitag, 6. September 2013, 07:25

Sieht doch super aus der kleene und die Innenaustattung auch :thumbup:
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andiruegg

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210

Freitag, 6. September 2013, 17:36

Danke, Torsten!

Jetzt sind die Flieger an Bord, womit sich das Flugdeck nochmals schön belebt hat. Die Schwimmer waren nicht ganz einfach und an der Spitze blieb ein Sektor-förmiges Loch, das ich aus der Farbreserve schliessen musste. Und vor allem habe ich kein gutes Rezept gefunden, um die Pontons unter den Flügeln aufzuhängen. Alles ist sehr wackelig, anfassen kann man beinahe nirgends und wenn der Kleber dann endlich klebt, ist es sicher am falschen Ort oder das Ding hängt krumm :cursing:. Nach mehreren Versuchen pro Schwimmer habe ich es einigermassen hin gekriegt.



Andi

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Zaphod

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Freitag, 6. September 2013, 17:45

Hallo Andi,

die Fummelei hat sich gelohnt, die Schwimmer sind sehr sauber ausgerichtet !

Der Kranhaken ist überigens auch perfekt gebogen.

Zaphod

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Freitag, 6. September 2013, 17:49

Hallo Zaphod

Ich war gerade bei der Iena unterwegs. Auch nicht von schlechten Eltern :thumbsup:. Das Lob für den Kranhaken ist gänzlich unverdient: Ätzteil :whistling:.

Gruss
Andi

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Sonntag, 8. September 2013, 20:45

Als drittletzte Baugruppe kommt der Mast auf das Schiff. Dabei sind mehrheitlich Schablonen zu verarbeiten (17 Stück!), was ich bekanntlich besonders liebe ;(. Den Mast, die Hauptstützen und den Ladebaum habe ich wieder aus grauem Tonkarton gefertigt. Der Rest wird aus Draht sein.

Wie immer bei diesem Modell kann man die Abmessungen der gemäss Schablonen herzustellenden Teile nicht von diesen abnehmen und auch die angegebenen Massangaben nicht verwenden, sondern muss alles selber ausmessen. Dass ich mir die Pläne der Hiei in 1:200 gekauft habe hilft dabei ungemein. Wobei ich mit Erstaunen feststellen musste, dass der Hauptgefechtsturm bei mir zu hoch geraten ist (rund 125 mm statt 115 mm), ohne dass ich irgend eine Ahnung hätte wieso. Die Höhe der Schornsteine stimmt dagegen exakt. Die schrägen Stützen passen nicht auf die Markierungen an Deck (geometrisch gar nicht möglich!), was aber bei der Montage kein Problem macht und später kaum sichtbar sein wird. Gewichtiger ist, dass die untere Plattform zu gross ist, um vor dem hinteren Schornstein Platz zu haben. Das ist zwar leicht zu korrigieren, indem man den Ausschnitt vergrössert (Pfeil), aber ich habe es natürlich erst bemerkt, als die Plattform schon fertig war und ich irgendwie an der Reling und den Stützen vorbei operieren musste.



Andi

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Sonntag, 8. September 2013, 21:51

Hallo Andi,

Schablonen für derart massive Teile wie für den Mast sind m.E. ein großes Ärgernis. Handbemalt stechen solche Teile bei mir oft unschön hervor. Nicht so bei dir - die schwarz-weiß-graue Kombination ist sehr gut gelungen.
Dass die Schablonen dann noch von den Maßen her nicht passen, da fehlen mir die Worte.

Könntest Du die richtigen maße auf der Schablonenskizze eintragen und das Ganze hier als Bild einstellen?


Zaphod

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Dienstag, 10. September 2013, 18:18

Hallo Zaphod

Gewisse Dinge muss man einfach akzeptieren, dann sind sie auch nicht mehr weiter schlimm. Du hast in dieser Ecke ja auch genügend Erfahrung mit deiner Iena. Das mit den richtigen Massen würde ich gerne tun, wenn ich denn nur wüsste, welche das sind. Gemäss Plan, dem ich aber auch nur bedingt vertraue, ist der Mast viel massiver als im Bogen: Durchmesser Mast ca. 4.5 mm (im Massstab 1:200), Durchmesser der Stützen ca. 3.75 mm. Da passt der Mast dann aber keinesfalls mehr durch die Löcher in den Decks, die ich ja schon vor beinahe einem Jahr ausgeschnitten habe und jetzt nicht mehr ändern kann. Bei mir hat der Mast 3.5 mm Durchmesser, die Stützen 3 mm. Das passt gut und sieht auch irgendwie richtig aus. Auch die Längen sind im Modell und im Plan verschieden. Ich habe mich dafür entschieden, die vom Modell zu nehmen, und zwar nicht von den Schablonen, sondern aus der Bauanleitung, die Vorder- Seiten- und Rückansicht offenbar massstabsgetreu zeigt (Mastlänge ab Hauptdeck 13.9 mm, die Durchmesser sind etwas kleienr als bei mir). Der Grund ist, dass der Mast nun zum Gefechtsturm passt. Mit den Massen aus dem Plan wäre er sichtbar zu niedrig.

Für den Zusammenbau habe ich aus lauter Dummheit ein gutes Vorgehen gefunden. Ursprünglich habe ich den Mast aus einem Stück gefertigt und die obere Plattform darüber geschoben und verklebt (siehe vorherigen Beitrag). Dann habe ich aber die unteren Rahen und Spreizen um 180° verdreht montiert. Also Notoperation: mit dem Messer den obersten Mastteil gerade über der Plattform abschneiden. Auf diesem kleinen Stumpf habe ich dann den ganzen Rest gebaut, bevor das Ganze - geführt durch eine innere Hülse - wieder auf dem Mast aufgesetzt wurde. Bei einem Nachbau würde ich den Mast auf jeden Fall von Beginn her in zwei Teilen fertigen, weil man so das komplizierte Oberteil viel besser drehen, wenden und lagern kann.

Und so sieht es aus:



Andi

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Dienstag, 10. September 2013, 20:14

Hallo Andi,

schon fast ein Jahr? Mensch, das kam mir viel kürzer vor, ich dachte immer, dass Du viel zügiger vorankommst als ich mir der Iena.

Ansonsten: danke für Deine Tipps ! Die Operation "Mast-Rettung" ist dir 100%ig gelungen !

Zaphod

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Mittwoch, 11. September 2013, 17:03

Vielleicht, Zaphod, habe ich etwas grosszügig aufgerundet. Es sind eigentlich 9 Monate. Aber deswegen baue ich nicht schneller als du, sondern habe einfach mehr Zeit dafür. Und irgendwie wird mit der Montage des Masts das Ende absehbar.

Da ich nicht mit Garn, sondern mit Draht arbeite, war das Vorbereiten und Anbringen des Baumes vor dem Mast leichter als erwartet. Da zudem die Anleitung einen Riss im Massstab 1:200 zeigt, habe ich direkt auf einer Kopie davon mit Sekundenkleber alle Komponenten in der richtigen Lage zusammengeklebt. Dann konnte ich das ganze Gebilde nur noch am Mast befestigen.

Und diesmal habe ich den Kranhaken selber gefertigt, Zaphod :).



Andi

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218

Mittwoch, 11. September 2013, 20:41

Hallo Andi,

sehr schick, der fertige Mast und der Kranhaken passt auch perfekt.

Die Hiei macht mit den Aufbauten und den Schornsteinen wirklich einen imposant/massigen Eindruck. Die japanischen Schiffe haben einfach das gewisse Etwas.


Zaphod

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Zaphod« (12. September 2013, 15:31)


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219

Mittwoch, 11. September 2013, 21:59

Hey Andi

Was soll man da noch sagen?
Nix. neidlos zuschauen :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

LG
Peter

andiruegg

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220

Donnerstag, 12. September 2013, 19:40

Danke, Zaphod und Peter!

Die ersten Schritte beim Geschützturm A zeigen, dass hier einiges an Anpassungen nötig sein wird (für alle vier Türme, denn sie sind im Grundgerüst identisch).

Der Streifen für den Sockel (grüner Pfeil) hat Überlänge. Wenn man knapp 2 mm abschneidet, passt er genau.

Durch alle Teile der Bodenplatte gehen zwei rechteckige Ausschnitte, die bei beweglicher Montage der Rohre das Schwenken in höhere Elevationen erlauben. Beim Teil 61a sind diese Ausschnitte am falschen Ort (rote Pfeile) und verdecken nach dem Verkleben die Öffnungen der anderen Teile. Das kann man leicht korrigierern, was bei mir aber nicht nötig ist. Ich habe mich entschieden, die Geschütze mit blast bags zu bauen, will diese aber nicht so flexibel machen, dass die Rohre beweglich werden. Das ist mir zu aufwändig, weil ich erfahrungsgemäss die Rohre später sowieso nie bewege.

Eine erste Passprobe zeigt, dass die Seitenteile der Panzerung zu lang (oder der Boden zu kurz) ist (blaue Linien). Das ist unangenehm, dürfte aber kein Problem sein.

Bei den Dimensionen der Rohre kann ich nur noch mit Wilhelm Busch sagen: "...allgemeines Schütteln des Kopfes". Oder im heutigen Jargon: "Multioptionsgesellschaft". Im Klartext heisst das, dass die Schablone, die gedruckten Teile, der Plan 1:200 und die Rohre aus dem Alu-Rohrsatz alle verschiedene Abmessungen haben. Aber wo ich schon so weit gekommen bin werde ich das auch lösen.



Andi

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221

Donnerstag, 12. September 2013, 20:43

Hallo Andi,

es freut mich, dass Du die doch zahlreichen Passungenauigkeiten mit solcher Gelassenheit trägst, ich bin mir sicher, Du wirst auch die schweren Türme 1A hinbekommen.

Zaphod

Wiesel

Hennings Dino

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222

Donnerstag, 12. September 2013, 21:15

Hallo Andi,

besonders das letzte Bild im Beitrag 220 zeigt, wie viel Akribie und Können Du schon in dieses Modell gesteckt hast!

Allerfeinst, exzellent bisher!
Bis die Tage...

Helmut

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Mittwoch, 25. September 2013, 11:05

Vielen Dank, Zaphod und Helmut!

Ich bin den Konstrukteur der Hiei sehr dankbar, dass er für die Rohre der Hauptartillerie nicht nur eine Schablone vorgesehen hat, sondern dass man diese auch aus dem Bogen bauen kann. Ich habe mir zwar auch die Alu-Rohre von GPM gekauft, aber Karton ist mir doch am liebsten. Das erste Rohr habe ich mit der vorgesehenen Wickeltechnik aus einen Stück gebaut (aber die Klebelasche abgeschnitten). Das ging recht gut, aber es gibt eben doch Stufen an der Naht und das Schliessen des inneren hinteren Rohrteiles war mühsam. Daher habe ich das zweite Rohr in seine Einzelteile zerlegt und diese separat gebaut, was sauberer und einfacher ging. So werde ich also weiterfahren.



Hier noch ein optischer Vergleich der vorkommenden Rohrvarianten (Bogen, Schablone, Alu und Plan). Das Rohr aus dem Bogen sieht zwar der Schablone sehr ähnlich, hat aber die vermassten Durchmesser und nicht die gezeichneten. Wohingegen der Ring zum vorderen Abschluss den gezeichneten Durchmesser hat und damit deutlich zu klein ist. Da er hintere Abschluss nicht nötig ist, habe ich daraus einen passenden Ring gestanzt.



Und so wird es dann aussehen.



Andi

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Sonntag, 6. Oktober 2013, 21:45

Ein Blick in die Geschützmanufaktur

Die Böden und die Rohre sind fertig. Im Moment entstehen die Deckel, von denen jeder aus 7 überlappenden Teilen besteht. Dann werden die Wände folgen und ich werde mich entscheiden müssen, wie ich die blast bags am Besten herstellen und montieren kann.



Andi

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Freitag, 11. Oktober 2013, 23:29

Blast bags

Nach langem Überlegen habe ich die blast bags zusammengebastelt wie unten gezeigt. Zuerst habe ich die Seitenwand des Geschützturmes mit der Decke verbunden (mehr dazu in einem folgenden Beitrag). Dann habe ich aus einem Papiertaschentuch Rechtecke geschnitten (bestehend aus 2 Lagen, damit der bag nicht durchsichtig wird) und diese gerollt durch die Öffnungen geschoben.



Als Nächstes wurden die beiden Schichten innen im Geschützturm festgeklebt und dann gekürzt, um den Rohrhalterungen nicht in die Quere zu kommen. Die Rohre wurden in ihren Halterungen festgeklebt, wie bereits gesagt ohne Höhenschwenkbarkeit, da die bags nicht beweglich genug sind. Nun den Boden mit den Rohren durch die Öffnungen schieben und Boden und Seitenwände miteinander verkleben. Die Rückseite habe ich noch offen gelassen.



Dann habe ich die bags vorne mit der Schere sorgfältig gekürzt und in kleinen Schritten so um die Rohre geklebt, dass eine einigermassen sinnvolle Form entstand. Unten ist es nicht so kritisch, da die bags hier durch das gelochte Teil (Funktion?) verdeckt werden.



Zuerst wollte ich die fertigen bags noch mit verdünntem Weissleim beschmieren und in eine mehr Sack-förmige Form bringen. Aber dabei hätte ich wahrscheinlich alles versaut und eine echte Reparaturmöglichkeit gibt es dann nicht mehr.

Andi

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Samstag, 12. Oktober 2013, 10:17

Geschützturm A ist fertig. Wie schon früher erwähnt sind einige Ungenauigkeiten zu bewältigen, die im zweiten Bild mit Pfeilen markiert sind. Der Deckel ist wegen der verschiedenen Schichten gestuft, was aber die Seitenwand nicht berücksichtigt. Daraus resultieren kleine Überstände, die ich so habe stehen lassen. Die obere Kante der Seitenwand hinten ist ca. 1 mm zu lang. Hier habe ich einen dreieckigen Spickel abgeschnitten. Die Rückwand ist unten deutlich zu wenig breit. Da ich am beinahe fertigen Teil nichts mehr abschleifen wollte, habe ich die Rückwand auf die Grundplatte gesetzt und musste sie dazu oben leicht kürzen.Das sieht im Makro schrecklich aus, wird beim Turm A aber später weitgehend verdeckt. Und zuletzt, für mich einmal mehr unverständlich, gibt es sowohl im Bogen als auch im Ätzsatz von den Teilen auf den Rohren (Aufhängungen für den Rohrwechsel?) nur vier statt der nötigen acht.





Nun wird auf der Werft wieder Ruhe einkehren. Morgen geht es ans Mittelmeer zum Klettern und danach kommt dann wieder die Rekonvaleszenzzeit für die Finger.

Andi

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Samstag, 12. Oktober 2013, 12:56

Die Geschütze machen einen exzellenten Eindruck, Andi. Chapeau!

Und die fehlenden Teile?
Wenn sie im Bogen fehlen,fehlen sie (fast) immer auch im zugehörigen Ätzsatz.
Der Konstrukteur, der den Ätzsatz macht, orientiert sich praktisch ausschließlich am Bogen.

Dem Kontrollbauer müsste es allerdings spätestens aufgefallen sein...
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Montag, 14. Oktober 2013, 08:51

Hallo Andi
Ich bin Schwer beeindruckt, wie wir in Basel schon besprochen haben schrecke ich vor dem Masstab 1:200 noch zurück, weil die Modelle einfach noch eine ganze Kante grösser werden als meine 1:250 er Modelle. Deine Erfolge mit der Hiei bringen mich aber ziehmlich ins Grübeln. Ich habe dieses Wochenende nach Abschluss der Arbeiten an der Togo endlich wieder an der Petrojarl weitergebaut, und das Ding ist in 1:250 auch schon ein rechter Brummer. Wenn ich dann an Hans-Gerds Yamato denke, wird mir die Beschränkung auf 1:250 wieder leichter.
Grüsse Niklaus
N.K.

Derzeit im Bau: IJN Nagato 1:200 von Dom Bumagi,
Fertig: Mellum, Indianapolis,TAKAO Digital Navy 1:250,Korvette Agassiz 1:250, NJL TOGO CFM 1:250 .
Petrojarl Cidade de Rio das Ostras JSC skaliert auf 1:250
Hellcat, Halinski

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Joachim Frerichs

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229

Montag, 14. Oktober 2013, 17:54

Ahoi Andi,

seeeeehhhhr schön ! Tolles Geschütz, klasse gebaut !

Nun wird auf der Werft wieder Ruhe einkehren. Morgen geht es ans Mittelmeer zum Klettern und danach kommt dann wieder die Rekonvaleszenzzeit für die Finger.

Schönen Urlaub und achte auf Deine Finger :D


Gruß
Jo
Meine bisher gebauten Modelle sind hier abgelichtet :)

Jokomar

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230

Dienstag, 15. Oktober 2013, 16:00

Hallo Andi,

ich habe wegen der Vorkehrungen auf den Rohren der schweren Artillerie mal in dem "Anatomy of the Ship"-Band über die Fuso von Skulski nachgesehen: Sie hatte diese Einrichtungen auch, die dort als Vorkehrungen für die Anbringung von 8,00 cm (oder wohl richtige 7,62 cm) Geschützrohren für das Übungsschießen bezeichnet werden, gedacht wohl zum Schutz der schweren Rohre vor dem vorzeitigen Ausschießen, ganz abgesehen von Kostengründen. Diese Vorkehrungen wurden durch die drei Ringe (Spannringe) auf dem jeweiligen Rohr gehalten .

Da es sich nur um Übungsvorkehrungen handlelte, waren sie vielleicht gar nicht für alle Rohre aller Türme der schweren Artillerie vorhanden? Jedenfalls könnte das dafür sprechen, dass es ausreichen könnte, die im Bogen bzw. im Ätzsatz vorhanden Teile einzubauen, ohne unbedingt "fehlende" Teile nachzufertigen?

Ein tolles Modell wird das im übrigen, so wie Du das baust!!

Gruß

Jochen.

andiruegg

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231

Dienstag, 22. Oktober 2013, 17:40

Überraschung beim Geschützturm C

Danke, Kollegen, für das Lob und den Input zu den fraglichen Teilen. Deine Erklärung, Jochen, macht viel Sinn. Bei der Artillerie hatten wir das zwar nicht, aber bei den Panzern wurde auch mit Einsatz- oder Aufsatzläufen geübt. Und ich kann so mein Problem elegant lösen: ich habe die Halterungen nur auf den Rohren der Türme A und D angebracht.

Bei der Montage des Turms C musste ich feststellen, dass dieser nicht einfach von oben eingeschoben werden kann, da hier der hintere Gefechtsturm auskragt. Also Flugzeug demontieren, Turm seitwärts einsetzen und gerade schwenken und dann das Flugzeug wieder anbringen.



Andi

"Wer seine Grenzen kennt, hat sie." (Jonathan Livingston Seagull)


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J.R.

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232

Dienstag, 22. Oktober 2013, 18:13

Einfach nur Großartig Andi!

Jedes Bild ist eine Augenweide :rolleyes: .

Gruß

Jens
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Man darf nicht verlernen, die Welt mit den Augen eines Kindes zu sehen.
(Henri Matisse )

andiruegg

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233

Donnerstag, 24. Oktober 2013, 22:56

Danke, Jens!

Auf den Türmen B und D steht je ein Antennenmast. Zu meiner grossen Freude :cursing: natürlich nur als Schablone im Bogen vorhanden. Begonnen habe ich mit dem einfacheren Mast auf Turm B, zuerst mit Draht. Das habe ich aber nicht hingekriegt und deshalb einen Versuch mit den Längsstreifen aus GPM-Standardreling gemacht. Das wurde zwar nicht so toll, aber genügt mir im Endeffekt.



Da diese Lösung sehr wackelig ist, habe ich für dem Mast auf Turm D doch wieder Draht verwendet. Nachdem ich alle Teile irgendwie hin gefriemelt hatte, rutschte mir die Pinzette aus der Hand, mit katastrophalem Ergebnis. Nach lautem Gefluche (zum Glück schlief Brigitte schon) wurde mir dadurch wenigstens klar, dass diese Variante (Draht 0.3 mm, sehr weich) wohl kaum den Zug der Antenne ohne Verformung ausgehalten hätte.



Also nochmals, mit dickerem Draht (0.5 mm, härter). Das scheint jetzt genügend stabil. Falls sich der Mast auf dem Turm B am Schluss auch verformt, werde ich ihn so nochmals bauen.



Damit sind alle weissen Flecken beseitigt. Es folgen noch die Boote als grössere Baugruppe (immerhin nochmals über 600 Teile) und ein paar Kleinigkeiten plus die Takelage.

Hier mal ein Gesamteindruck. Auf Details verzichte ich um möglichst viele von euch zu motivieren, sich das Ganze in Friedrichshafen aus der Nähe anzusehen ;)

.

Andi

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234

Freitag, 25. Oktober 2013, 07:51

Hey Andi

Einfach klasse, wäre das Modell nicht grau und bewaffnet würde ich glatt Gefahr laufen es mir zu zulegen.
sich das Ganze in Friedrichshafen aus der Nähe anzusehen
Da kannste sicher sein :thumbsup:

Freundliche Grüsse
Peter

Wiesel

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235

Freitag, 25. Oktober 2013, 08:25

Hallo Andi,

ein besonderes Kompliment für Deinen Kampf um den Mast auf dem Geschütz!
Aber das Ergebnis belohnt die Mühe!! Das Ding sieht sehr gut aus.

Und was solls, dass der Draht wahrscheinlich maßstäblich etwas dicker ist als das Original. Hauptsache, es hält und es wirkt optisch. Und das tut es!
Bis die Tage...

Helmut

"Einmal sah jemand die Häftlingsnummer 78651, die auf meinem Arm eintätowiert ist, und sagte: "Das ist wohl Ihre Garderobennummer?" Danach trug ich jahrelang nur langärmelige Pullover."
In Erinnerung an Simone Veil, † 30. Juni 2017



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andiruegg

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236

Freitag, 25. Oktober 2013, 10:00

Ich freue mich, Peter!

Danke Wiesel. Es war wirklich ein Kampf. Und natürlich hast du recht: so gut wie ich die Dicke aus dem Plan messen konnte, müssten die Streben 0.2-0.3 mm dick sein, was bei 4-6 cm im Original auch sinnvoll erscheint. Ich habe mich wohl von den Bildern in der Bauanleitung beeinflussen lassen, wo der Mast relativ zum Geschütz noch massiver ist als jetzt bei mir. Falls ich aus irgend einem Grund das Teil nochmals fertigen muss, werde ich wohl dünnen Federstahl verwenden. Aber im Moment lasse ich es so, denn wie du gesagt hast: optisch wirkt der Mast nicht zu schwer.

Da sich der Bau der Hiei dem Ende zuneigt, habe ich noch einige Kleinteile verbaut, die schon lange darauf warten: Niedergangsgeländer auf dem Oberdeck und die kleinen Rohre an der Seitenwand. Ich kann das Schiff sowieso nicht mehr in die Hand nehmen und bis jetzt haben alle angebrachten Kleinteile meine Manipulationen überstanden. (Aber vielleicht wartet Murphy nur, bis ich beim letzten Teil angelangt bin :S.)



Andi

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Gustav

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237

Sonntag, 27. Oktober 2013, 11:38

Moin Andi,

sieht gut aus, Du kannst zufrieden sein :thumbup: .
Bei Drahtstärken unter 0,5 mm Durchmesser und größeren Längen nehme ich möglichst auch Federstahl. Das dünne Material lässt sich auch noch gut schneiden. Und was Murphy betrifft: Wenn Du schneller bist als er, geht`s meistens gut.

Viele Grüße
Gustav
Auch kleine Dinge können Freude bereiten.

andiruegg

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238

Sonntag, 27. Oktober 2013, 12:25

Danke für den Tipp, Gustav, aber schneller als Murphy: das schaffe ich in meinem Alter nicht mehr ;).

Die ersten zwei Boote sind fertig. Wie immer bei diesem Modell sind die Abwicklungen perfekt, sobald sie etwas komplizierter sind. So macht das Bauen Spass, auch wenn es ein paar Ungenauigkeiten gibt, die aber allesamt auf mich zurückzuführen sind.





Andi

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Zaphod

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Sonntag, 27. Oktober 2013, 12:36

Hallo Andi,

klasse Arbeit !

Woraus hast Du die Fender hergestellt?

Zaphod

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Sonntag, 27. Oktober 2013, 16:03

Hallo Zaphod

Die Fender sind im Bogen enthalten. Und da der GPM-Karton so schön plastisch ist, muss ich sie nur anfeuchten und kann sie dann mit der Spitze einer Stricknadel auf der Fingerkuppe gut formen.



Andi

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