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  • »Eberhard H.« ist der Autor dieses Themas

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1

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 11:53

HSwMS Stockholm, ecardmodels.com, 1:250

Moin Mitkleber!
Zu meinem neuen Projekt bin ich wie die Jungfrau zum Kinde gekommen. Nachdem ich die beiden U-Boote (Hai und U2365) vom Passat-Verlag glücklich fertig bekommen hatte, habe ich eher routinemäßig mal wieder bei ecardmodels.com reingeguckt. Seitdem Robi das Küstenwachschiff von dort gebaut hat, habe ich öfters dort reingeguckt und auch schon das eine oder andere Modell dieses Autors (Marcin Kobeszko) käuflich erworben.
Diesmal war die HSwMS (andere schreiben auch nur HMS) Stockholm hinzugekommen. Dabei handelt es sich um eine Korvette der schwedischen Marine, die um das Jahr 1985 gebaut wurde (weitere Informationen: https://de.wikipedia.org/wiki/Stockholm-Klasse). Wie alle Modelle von Herrn Kobeszko ist es als Vollrumpfmodell im Maßstab 1:200 konstruiert.
Der besondere Reiz dieses Modells liegt in dem Nichtvorhandensein eine "Bodenplatte" auf Höhe der Wasserlinie. Dadurch scheint der Bau eines Wasserlinienmodells zumindest herausfordernd. Und genau dieser Herausforderung bin ich dann erlegen!

Noch ein paar Worte zum Bogen:
Insgesamt besteht der Modellbaubogen aus 16 Seiten inkl. Deckblatt, Anleitungsskizzen, Teilen und 4 Aufnahmen eines gebauten Modells. Wer sich die Zeichnungen des Spantenmodells ansieht, sieht sofort, daß die "potentielle Bodenplatte" einer Wasserlinienversion im Bereich des Vorschiffs über die Wasserlinie hinaus nach oben ansteigt. Die Abwicklung der Bordwände folgt dieser Linie.
Der Bogen stellt den Bauzustand der Stockholm von Indienststellung bis zur Jahrtausendwende dar. Danach wurde das Schiff massiv umgebaut und auch das Tarnschema der schweidischen Marine wurde um diese Zeit geändert.
Aufnahmen aus der Zeit 1985 bis 2000 sind relativ schwer im Internet zu finden. Ich habe lediglich auf dieser Seite entsprechende Photos gefunden:
http://strategie.com.pl/dzial/aktualnosci/34

Mit einiger Bastelei am Rechner und auf der Schneidmatte habe ich den Rumpf soweit modifiziert, daß am Ende tatsächlich ein Wasserlinienmodell in 1:250 heraus zu kommen scheint.
Mein Baubericht setzt erst ein wenig später ein, denn ich wollte mir natürlich die Blamage des Scheiterns bei meinem Vorhaben verkneifen. Als der Rumpf schließlich dicht war, ergab sich keine Photo-Chance. Bis zur nächsten Photo-Session waren dann auch ein Teil der Aufbauten und einige Kleinteile an Oberdeck gelangt.
Bis zu dem auf den Bildern erkennbaren Bauzustand sind etwa 170 Teile verbaut. Insgesamt müßte das Modell nach Fertigstellung ungefähr 550 Teile enthalten.

Gruß
Eberhard
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In der Werft: Kombifrachter Schwan (HMV/Piet/1. Auflage), Kanonenboot Panther (HMV/Wiekowski/1. Auflage), SdKfz 222 (GPM), HSwMS Stockholm (ecardmodels.com), RV Celtic Voyager (papershipwright)

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modellschiff

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2

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 17:24

Hallo Eberhard,
da wünsche ich guten Erfolg beim Weiterkonstruieren und - bauen..
Ulrich

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3

Donnerstag, 12. Oktober 2017, 08:18

Auf den Bildern des ersten Postings ist bereits ein Teil der Bewaffnung zu erkennen. Auf dem Vorschiff kann man unmittelbar hinter dem Wellenbrecher einen Vierfach-Starter für UJagd-Granaten erkennen. In diesem Beitrag kommt die direkt dahinter angeordnete 57mm-Kanone dazu. Insgesamt muß man sagen, daß die zwei Boote dieses Typs (Stockolm und Malmö) bis an die Zähne bewaffnet waren:
Neben den bereits erwähnten UJagd-Werfern und der 57mm waren noch zwei Torpedorohre zur Bekämpfung von Übeerwasser-Einheiten, vier Torpedorohre zur UJagd (alle an Steuerbord), 4 bzw. 8 RBS15-Starter und ein 40mm Geschütz an Bord. Neben der Feuerleitanlage, Navigations- und Luftraumradar wurden außerdem zur UJagd ein Rumpf- und ein Schleppsonar mitgeführt. Viel Platz für die Besatzung kann da nicht mehr gewesen sein.
Mit dem Umbau der Schiffe um die Jahrtausenwende wurde offenbar der Schwerpunkt auf die UJagd gelegt. Die beiden vorderen Torpedorohre und die 40mm wurden entfernt. Dafür der Bereich zum Aus- und Einsetzen des Schleppsonars massiv erweitert.
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4

Freitag, 13. Oktober 2017, 17:10

Nicht viel neues hinzugekommen. Die beiden Torpedorohre zur Bekämpfung von Überwasserzielen waren simpel zu bauen. Die Funadament waren bereits auf das Oberdeckgeklebt worden.
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Freitag, 13. Oktober 2017, 17:11

Das Fundament des Feuerleitradars hatte ich bereits vorher auf dem Aufbau montiert. Hier nun der Rest der Feuerleitanlage.
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Riklef G.

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6

Freitag, 13. Oktober 2017, 19:17

Moin Eberhard,

sieht richtig gut aus, wie akkurat du das baust. :thumbsup:
Dafür fehlt mir momentan die innere Ruhe.

LG
Riklef
"Der Erfinder der Autokorrektur ist ein Armschlauch."

----------------
Projekte:
Fertig:
Iljushin IL-14 1:33
Lockheed L-1649 A 1:100 (1. Version fertig)
SIBAJAK von Scaldis 1:250

Im Bau:
Hauptfahrwerk einer Boeing B777
De Haviland Comet 4B 1:100

Geplant: so vieles... :rolleyes:

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7

Sonntag, 15. Oktober 2017, 11:39

Die UJagd-Torpedorohre nervten ein wenig: Die Abwicklung für die eigentlichen Rohre sah vor, dass auch die Ringe an den Enden zusammen mt dem Rohr gewickelt werden sollten. Das ist natürlich Blödsinn. Die Teile wurden getrennt. Insgesamt besteht jede Einheit aus 23 Teilen. Folglich waren hier 92 Teile zu verbauen.
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8

Sonntag, 15. Oktober 2017, 14:22

Hallo Eberhard,

super saubere und akkurate Bauweise, ich bin begeistert.

Liebe Grüße
Robi
Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn wenn wir die unbeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen.

Karl Popper

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9

Dienstag, 17. Oktober 2017, 18:25

Moin!
Freut mich, dass Euch die kleine Schwedin gefällt.
Weiter geht es mit den RBS15-Startern:
Eigentlich kann/konnte die Stockholm bis zu 8 davon mit sich führen. Ich habe aber kaum Aufahmen gefunden, auf denen das der Fall war. Der Bogen sieht auch nur vier Starter vor.

Eberhard
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10

Donnerstag, 19. Oktober 2017, 09:51

Der achtere Mast ist im Bogen als Schablonen-Teil vorgesehen. Es war mir aber zu mühselig, diese Konstruktion aus Evergreen-Stäbchen nachzubauen. Deshalb habe ich die Schablone verkleinert (1:200 nach 1:250) und habe sie mit der entsprechenden Farbe gefüllt und dreimal ausgedruckt. War etwas fitzelig, ging aber trotzdem recht einfach. Vor dem Ausschneiden das Papier von der Rückseite mit Weißleim bestreichen. Das verhindert unnötiges Ausfransen des Papiers beim Schneiden.
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Donnerstag, 19. Oktober 2017, 10:43

Moin Eberhard

Erzähl du mir noch einmal, du würdest dir das Ausschneiden der Fenster nicht trauen :D

Sehr schön geworden, bin gespannt auf das Endergebnis.

Liebe Grüße
Robi
Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn wenn wir die unbeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen.

Karl Popper

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Freitag, 20. Oktober 2017, 16:36

Moin Robi,
das ist was anderes. Bei den Brückenfenstern der Celtic Voyager sind die Stege am Ende der Brückenfront so minimal, dass ich mich da wohl nicht drantrauen werde.
Aber an der Stockholm ist es etwas weiter gegangen:
Als nächstes waren eine Reihe kleiner Kisten bzw. Aufbauten für das Achterschiff zu gestalten. Kein großer Fortschritt, aber es geht voran.

Gruß
Eberhard
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13

Samstag, 21. Oktober 2017, 15:20

Auch an der Stockholm wurde weitergebaut:
Die 40mm war eines der wenigen Teile, welches ich zweimal gebaut habe. Aber auch damit bin ich nicht wirklich glücklich. Die Abwicklung stimmt einfach nicht wirklich. Die Abdeckhaube müßte hinten breiter sein. Es bleibt jetzt so.
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14

Sonntag, 22. Oktober 2017, 18:02

Trotz weiterer Baustellen (Baltic und Celtic Voyager) ist natürlich auch die Stockholm nicht vergessen. Buchstäblich die letzte Ausrüstungskomponente sitzt am Heck und stellt einen wesentlichen Bestandteil der UJagd-Abteilung dar:
Das Schleppsonar und seine Ein- und Aussetzvorrichtung (Kran?). Eigentlich hätte ich die Löcher in dem Ausleger noch ausstanzen sollen. Naja, gepennt.

Was fehlt noch:
- der vordere Mast mit Radar- und Funkantennen
- Reling
- Kletterrettungsnetz
- Rettungsringe
- Flagge

Gruß
Eberhard
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Ulli+Peter

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15

Sonntag, 22. Oktober 2017, 18:07

Hallo Eberhard,

erste Güte was Du hier zeigst. Kein Knick, kein Kleber wo er nicht sein soll - wie geht das?
Bei der Qualität vergisst man schnell dass Du in 1:250 baust. Gut dass der Cent daneben die Größenverhältnisse zeigt.

Ich freue mich, dass Modell in Mannheim zu sehen! - Oder sehen wir uns in Friedrichshafen??

Gruß
Peter

Jochen Haut

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Sonntag, 22. Oktober 2017, 18:33

Moin Eberhard,
tolles Modell! Aber was ich noch nie auf einem grauen Dampfer gesehen habe, einen Kran, mit dem man Kühe oder Bullen hebt :D :D :D
Gruß aus Vesterhusby / DK
Jochen

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Dienstag, 24. Oktober 2017, 10:53

Langsam biege ich auf die Zielgerade ein:

Das Highlight der Kleinteile-Orgie. Der Mast besteht aus knapp über 100 Einzelteilen.
Auch wenn hauptsächlich Papier zum Einsatz kommt, sind doch auch einige Schablonenteile aus Evergreen-Profilen (20 bis 25) dabei. Die Leitern sind LC-Teile aus dem Fundus.
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Dienstag, 24. Oktober 2017, 12:39

GEIL
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Mittwoch, 25. Oktober 2017, 15:28

Kaum 24 Stunden nachdem die Aufnahme vom Mast gemacht worden war, wurde der ganze Krempel an Bord aufgestellt. Schon sieht das Ganze nach einem Schiff aus.
Was fehlt noch:
1. Reling
2. Kletterrettungsnetz
Das Kletterrettungsnetz (so hieß das Ding zumindest bei uns an Bord) ist nur als einfache "Platte" über die Reling zu hängen. Mal sehen, vielleicht finde ich noch irgendwo ein Bild, wo man das besser sehen kann. Ansonsten bleibt es bei "Brett".
3. Rettungsringe
Zwei Rettungsringe sind an der Reling des Aufbaus anzubringen.
4. Flagge

Mal sehen, ob ich das bis zur Ausstellung in Vellmar noch hinkriege.

Gruß
Eberhard
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Mittwoch, 25. Oktober 2017, 16:16

Moin Eberhard!
Klasse gemacht, der Mast ist (neben allem anderen!!!) ein Augenschmaus und absolut sauber gebaut; ich muss mich hier wohl mal intensiver mit "Plastik" beschäftigen, auch wenn ich eigentlich kein großer Freund der Lackiererei bin.
Weisst Du zufällig, was das für Schienen an Deck sind? Ich dachte zuerst an irgendetwas, um Minen auszusetzen, aber deren Weg zum Heck ist ja nun gründlich verbaut. Trotzdem sind sie an Bord (die Schienen), da werden sie ja vermutlich auch einen Zweck haben?
"THIS is NOT normal!" (John Oliver, Last Week Tonight)

Jochen Haut

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Mittwoch, 25. Oktober 2017, 19:24

Spitzenklasse!!!!
Gruß
Jochen

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Samstag, 28. Oktober 2017, 21:08

Hallo Eberhard,

das Schiffchen sieht klasse aus. Super gebaut.

Eine Frage, die U-Jagd-Torpedos zeigen nach innen. Werden die Torpedorohre für den Gebrauch nach außen gefahren oder werden die die Torpedos nach hinten abgeschossen.

LG

Frank

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23

Mittwoch, 1. November 2017, 01:33

@Frank:
Tja, ich fürchte, daß ich das nicht beantworten kann. Meiner Meinung nach zeigen die Rohre nach Außen. Ich habe sie montiert, wie in der Anleitung angegeben. Die Bilder eines gebauten Modells sind ebenfalls Bestandteil der Anleitung. Auch da stehen die Rohre wie bei meinem Bau.

Gruß
Eberhard
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Donnerstag, 2. November 2017, 00:16

Moin Eberhard,

da ja meine Starkodder auch schon wieder fast fertig ist, rückt bei mir die Stockholm ins Visier. Könntest du mir etwas genauer erläutern wie du die Wasserlinie bei diesem Modell hinbekommen hast? Das ist echt eine Hürde.

Liebe Grüße
Robi
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Karl Popper

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25

Donnerstag, 2. November 2017, 18:22

Ich hoffe, es wird jetzt nicht zu wirr!
Das Teil L1a (der Längsspant) steigt zum Vorschiff etwas an und entspricht damit nicht mehr der Wasserlinie wie im hinteren Teil. Folglich entspricht Teil W1 nur im hinteren Teil der Wasserlinie.
Also habe ich das Lineal bei Teil L1b (das ist beinahe Unterwasser-Längsspant) auf Höhe der Wasserlinie (also der Oberkante des hinteren Teils) angesetzt und habe den vorne überstehenden Teil (also das fehlende Stück Längsspant bis zur Wasserlinie) abgeschnitten.
Diesen Keil habe ich vorne unter das Teil W1 geklebt, während ich gleichzeitig das Teil L1a auf W1 aufgeklebt habe.
Dann habe ich die Spanten eingesetzt. Für die Spanten unterhalb des vordern Teils von W1 habe ich einfach gepeilt. Die Höhe wurde ja durch den untergeklebten Teil bestimmt.
Dazu noch eine Anmerkung: Diese Teile sollen laut Anleitung alle auf 0,8mm (1mm in 1:200, folglich 0,8mm in 1:250) Gesamtstärke gebacht werden. Das habe ich freundlich ignoriert. Der Audruck erfolgte af 160gr Papier und wurde dann lediglich verdopplt. Die Schlitze wurde entweder schmaler geschnitten oder zusätzlich mit UHU aufgefüllt.
Das war der einfache Teil.
Das Spantegerüst ist natürlich relativ simpel anzupassen. Die Bordwädnde ware da schon lustiger:
Zunächst habe ich die PDF-Datei in ein JPEG umgewandelt. Dazu kann man angeblich GIMP verwenden, hatte ich aber nicht installiert. Im Internet gibt es einige Seiten, auf die man das PDF hochlädt und anschließend eine Link erhält, der ein Archiv mit den JPEGs enthält. Mit den JPEGs (Auflösung sollte 600dpi betragen) kann man dann rumspielen:
Der Übrwaserteil kann natürlich unverändert übernommenwerden.
Bei den Unterwasserteilen, die im Vorschiffsbereich auch einen schmalen Teil der Überwasserbordwand enthalten, habe ich mir genau die benötigten Überwasserteile (inkl. Wasserpaß) ausgeschnitten und habe diese dann zu jeweils einem "Keil" zusammengebaut (im Graphik-Programm). BTW ich benutze ein uraltes Programm (mindestens 20 Jahre alt). Das muß also mit jedem halbwegs erträglichen Programm machbar sein. Ist aber mühsam.
Anschließend habe ich den "Keil" und die ursprüngliche Bordwand ausgedruckt und stumpf mit Weißleim aneinander geklebt (Wilfried-Naht). Nach dem Aushärten nochmals ordentlich Leim drauf und nochmal trocknen lassen. Dann die Bordwände am Vorschiff nochmals ordentlich vorgerundet und dann dort zusammengeklebt. In diese Bordwand fährt das Rumpfskelett dann rein (wie bei der Celtic Voyager auch). Dabei wird einfach von hinten nach vorne nur entlang des Oberdecks geklebt.
Dabei fiel mir auf, daß die Bordwände offenbar höher waren, als es für die Anbringung unbedingt notwendig gewesen wäre. Ich habe sie dann nach unten überstehen lassen und habe die ursprüngliche, partielle "Bodenplatte" (Teil W1) nochmal ausgedruckt, verdoppelt, im Vorschiffsbereich nach Gefühl und Wellenschlag angepaßt und kurzerhand nochmals unter die bereits vorhanden Bodenplatte und den besagten Keil im Vorschiffsbereich geklebt. Danach worden dann die bereits am Oberdeck befestigten Bordwäde auch an der Bodenplatte befestigt.

Kann man das irgendwie verstehen?
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Donnerstag, 2. November 2017, 18:36

moin Eberhard,

sehr ausführlich und auch verständlich. Mal sehen, wie ich das umsetze.

Ganz herzlichen Dank für deine Mühen, liebe Grüße
Robi
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